Bottrop & Oberhausen - Saison 2014/15

26.10.2014

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Landesliga

VfB Bottrop - VfB Speldorf 0:0

"Heute war eindeutig mehr drin. Wir waren ab der 62. Minute in Überzahl und konnten dennoch keine klare Torchance herausspielen. Mund abwischen und den Punkt mitnehmen", ist das Fazit für Co-Trainer Christian Müller nach dem Spiel.

Mit dem Punktgewinn zufrieden: Co-Trainer Christian Müller vom VfB Bottrop.
Mit dem Punktgewinn zufrieden: Co-Trainer Christian Müller vom VfB Bottrop.

Der VfB trat mit einer Rumpfelf an und hatte das Spiel weitgehenst im Griff. Dennoch wirkte die Partie ziemlich verfahren und hatte auf Seiten der Bottroper nur wenige Highlights zu bieten. Im ersten Durchgang stand Ibrahim Akkaya nach tollem Paß durch Burak Öktem frei vom Tor und vergab. Öktem selbst traf im zweiten Durchgang bei einem Freistoß nur den Pfosten. Der Speldorfer Kapitän musste nach wiederholten Foulspiel in der 62. Minute vom Platz. "Die Überzahl hätten wir besser nutzen müssen. Aber dafür, dass wir nicht aus dem Vollen schöpfen können, sind wir mit dem Punktgewinn zufrieden", so Müller, der heute seine Verteidigung um Sascha Bartsch und Kevin Wagener lobend erwähnt. "Die haben einfach nix zugelassen und waren heute eine absolute Bank dahinten", freut sich der Co-Trainer und heute auch als Ersatzspieler auf der Bank vertreten.

   Nächste Woche geht's zum selbsternannten Aufstiegsfavoriten FSV Duisburg, die personell für diese Saison entsprechend aufgerüstet haben. "Wir brauchen vor niemanden in dieser Liga Angst zu haben und werden ganz entspannt dorthin fahren", blickt Müller auf die nächste Partie.

Tore: Fehlanzeige

Bes. Vorkommn.: Rote Karte Speldorn (wiederholtes Foulspiel)

HoCz


SF Königshardt - VfL Rhede 1:1 (1:1)

Da ist der erste Punktgewinn unter der Leitung von Neutrainer Lars Mühlbauer. In dessen Heimdebüt gab es ein 1:1 gegen den VfL Rhede, der immerhin auf dem vierten Tabellenplatz liegt. "Ein absolut verdienter Punkt. Da wäre auch mehr drin gewesen", resümierte Lars Mühlbauer, der somit den ersten Punkt im zweiten Spiel bei den SF Königshardt sammeln konnte. Doch zunächst einmal mussten die Sportfreunde den frühen Rückstand verarbeiten - bereits nach 17 Minuten ging Rhede mit 1:0 in Führung.

Traf zum Ausgleich: Nico Schmelt.
Traf zum Ausgleich: Nico Schmelt.

   Doch Königshardt versuchte sofort zu antworten, konnte aber "drei 100 prozentige Chancen", so Mühlbauer, nicht nutzen. Es dauerte bis kurz vor dem Pausenpfiff ehe die Sportfreunde für ihre Bemühungen belohnt wurden. Nico Schmelt konnte für die Gastgeber per Foulelfmeter zum 1:1 ausgleichen. "Wir waren in Halbzeit Eins die klar bessere Mannschaft", erklärte Trainer Lars Mühlbauer, der dennoch nur mit einem 1:1 in die Halbzeitpause gehen konnte. Der zweite Durchgang verlief dann "ausgeglichen", wie Königshardts Trainer befand: "Rhede hatte dann auch deutliche Chancen, aber die größte hatten wir." Gemeint ist der Kopfball von Nurtekin Bulut, der aber nur an der Latte landete. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung, die Trainer Lars Mühlbauer als Aufbauspiel sieht: "Das war heute eine richtig starke Leistung. Es tut mir nur für die Mannschaft leid, da sie sich nicht mit drei Punkten belohnen konnte. Auf das Spiel können wir aber drauf aufbauen." In der Tabelle änderte sich für das Team vom Pfälzer Graben zunächst einmal nichts - weiterhin hat man mit nun zwei Punkten auf der Habenseite die rote Laterne inne. 

Tore: 0:1 (17.), 1:1 Nico Schmelt (45./Foulelfmeter)

DaWi

 

Arminia Klosterhardt - Spvgg. Schonnebeck 4:1 (2:0)

Standing Ovations, die konnten sich die Jungs von Trainer Hans Günter Bruns am heutigen Sonntag von der Anhängerschaft am Hans-Wagner-Weg abholen. Zurecht. Denn mit einem mehr als nur verdienten 4:1-Sieg über den Spitzenreiter Schonnebeck zeigten die Oberhausener Landesligisten einmal mehr, dass sie an einem guten Tag in einem Heimspiel wirklich jeden Gegner aus der Gruppe 3 wegputzen können. Endlich mal ein Spitzenspiel zu Hause gewinnen, so ließ sich Coach Bruns noch am Freitag bei Auf´m Platz zitieren. Hat geklappt, und wie.

Steuerte drei Treffer gegen Schonnebeck bei: Samet Sadiklar.
Steuerte drei Treffer gegen Schonnebeck bei: Samet Sadiklar.

„Es war eine tolle Mannschaftsleistung, die unsere Jungs da heute hingelegt haben“, freute sich auch der Sportliche Leiter André Stange über den Erfolg der Klosterhardter. Und der trug an diesem Tag gleich zwei Namen: Samet Sadiklar steuerte gleich drei Treffer bei, wichtiger waren aber die Umstellungen im Team, für die sich Trainerfuchs Günter Bruns verantwortlich zeichnete. Der wirbelte die rechte Seite um. Danny Walkenbach nahm den offensiveren Part ein im Gegensatz zu den vergangenen  Spielen, Michel Roth wechselte aus der Offensive auf den rechten Defensiv-Part. „Das hat voll gezogen, gerade Danny Walkenbach hat heute mit Abstand sein bestes Saisonspiel absolviert“, so André Stange. Auch im Mittelfeld wurde kräftig geändert und für Stabilität drei Sechser aufgeboten, ein echter Zehner fehlte. Im Angriff hatte Bruns dann mit der einzig personellen Veränderung Sadiklar, der für Pascal Pfeifer ins Team gerückt war, den absolut richtigen Riecher bewiesen. „Im Gegensatz zum Spiel gegen den FSV Duisburg, gegen den wir nichts zu bestellen hatten, sind wir heute komplett anders aufgetreten und haben von der ersten Sekunde an gezeigt, dass die Trauben heute für den Spitzenreiter Schonnebeck nicht nur hoch hängen, sondern nicht erreichbar sind“, so der Sportliche Leiter. Samet Sadiklar und Carsten Weißert vom Elfmeterpunkt aus schossen eine bequeme 2:0-Führung heraus, ehe Sadiklar nur 180 Sekunden nach Wiederbeginn mit dem 3:0 für eine Vorentscheidung sorgte. Zwar sollten die Schonnebecker noch einmal verkürzen, aber erneut der treffsichere Sadiklar stellte den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. „Mit so einem Spiel war in dem Maße in der Form sicher nicht zu rechnen. Wir hatten vor dem Spiel gesagt, die Tabelle lügt nicht, Rang sechs ist in Ordnung für uns. Heute haben die Jungs gezeigt, dass vielleicht noch ein bis zwei Plätze nach oben drin sein könnten. Denn das ist ja wohl klar: Schonnebeck ist keine Laufkundschaft“, so André Stange.

Tore: 1:0 Samet Sadiklar (16.), 2:0 Carsten Weißert (42.), 3:0 Samet Sadiklar (48.), 3:1 (63.), 4:1 Samet Sadiklar (77.)

Bröhli

 

Sterkrade-Nord - PSV Wesel-Lackhausen 3:2 (3:1)

Beinahe hätte es Sterkrade-Nord am heutigen Sonntag noch vergeigt. Führten die Nordler nach 28 Minuten bereits mit 3:0, so begann im Laufe der zweiten Halbzeit noch das Zittern, wenngleich der 3:2-Anschlusstreffer erst in der Nachspielzeit fiel. „Lackhausen hatte vom Spielerischen her heute gar keine Chance. Die gegnerische Mannschaft hat nur mit langen Bällen gespielt, wodurch auch beide Treffer gefallen sind. Leider sah auch beide Male unser Torwart nicht gut aus. Trotzdem: Wir hätten heute mindestens sechs, sieben Tore schießen müssen“, umschrieb Nord-Trainer Markus Kowalczyk nach der Partie die vergangenen 90 Minuten. Dabei hatten Alexander Ripkens mit einem Doppelpack und Tobias Biegierz aus der Zweitvertretung mit ihren Treffern schon früh die Weichen auf Heimsieg gestellt. „Wir hätten schon vor dem 1:0 (15.) ein oder zwei Tore schießen müssen. Die Torausbeute war heute wirklich schlecht, womit wir Lackhausen ein bisschen im Spiel gelassen haben“, kritisierte Kowalczyk. Immerhin, mit dem fünften Saisonsieg setzten sich die „Schmachtendorfer“ wieder ein Stückchen mehr von der Abstiegszone ab. „Das war gut und wir sind auf einem richtigen Weg. Wir werden weiter unser Ziel verfolgen, möglichst früh den Klassenerhalt zu feiern. Wenn wir bis Ende November aus den letzten Spiele noch zwei Siege holen, dürfte auch noch mehr Ruhe sein“, hofft Kowalczyk, der mit seiner Truppe nächste Woche Sonntag allerdings zum Spitzenteam Schonnebeck reisen muss.

Tore: 1:0/2:0 Alexander Ripkens (15./21.), 3:0 Tobias Biegierz (28.), 3:1 (32.), 3:2 (90.+1)

RaWi


Die weiteren Partien in dieser Liga:

ESC Rellinghausen - SV Burgaltendorf 6:0

Duisburger SV - FSV Duisburg 2:1

Vogelheimer SV - SF Niederwenigern 0:6

Bezirksliga - Gruppe 5

SV Rhenania Bottrop - SC Phönix Essen 1:2 (0:0)

Trotz großer Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorwochen konnte die Dirr-Elf sich heute nicht dafür belohnen. Zwei schwere individuelle Fehler in der Abwehr brachten die Rhenanen ab Hälfte zwei auf die Verliererstrasse. "Wir hätten heute sicherlich einen Punkt verdient. Die Essener sind bestimmt mehr als froh über die drei Punkte, denn es war heute ein Spiel auf Augenhöhe", weiß Rhenanias sportlicher Leiter Michael Kahnert. Kurz nach Wiederanpfiff zum zweiten Durchgang flatterte der Ball zur Gästeführung ins Tor der Hausherren. "Da haben wir einfach noch gepennt. Und kurz darauf kassieren wir noch einen Treffer. Da kannst Du solch ein Spiel nur noch schwer drehen", kommentiert Kahnert die unglücklichen Gegentreffer. Daniel Dierkes verkürzte zwar kurz vor Schluss aber zum Punktgewinn kam es leider nicht mehr. " Auf die Leistung von heute können wir aufbauen und lässt mich zuversichtlicher sein. Uns war es klar, dass dies eine schwere Saison wird. Wir werden in der Woche ruhig weiter arbeiten und in der nächsten Woche erneut versuchen drei Punkte zu holen", bringt Michael Kahnert die nötige Ruhe ins Rhenanen-Lager.

   Nächste Woche geht's zum Tabellenschlußlicht DJK Altenessen, die ebenfalls heute keine Punkte holen konnten. "Wir wollen jede Woche die drei Punkte holen - so auch nächste Woche. Aber auch die Altenessener wollen diese Punkte. Deswegen müssen wir uns weiterhin anstrengen und mindestens die Leistung von heute bestätigen", so Kahnert abschließend.

Tore: 0:1 (46.), 0:2 (54.), 1:2 Daniel Dierkes (88.)

HoCz


SV Fortuna Bottrop - BW Mintard 3:0 (2:0)

Der SV Fortuna Bottrop bleibt zu Hause eine Macht und ist auch nach dem sechsten Heimspiel immer noch ohne Niederlage. Somit ist das Ziel von Coach Marco Hoffmann, eine saubere Heimbilanz zu halten, erfüllt worden. Doch was ihm vermutlich noch viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass seine Spieler durch den sechsten Saisonsieg den Abstand zu Rang zwölf um einen Zähler, also somit auf neun Punkte Vorsprung vergrößern konnten. Dabei legten die Rheinbaben so früh den Grundstein wie es nur eben geht. Wo einige noch in der Schlange für eine Bratwurst standen und sich nicht einmal das Trainerduo der Hausherren saß, stand es schon 1:0. Torschütze war Volkan Sahin, der die Flanke von Justin Straßek mit einem Flugkopfball zum 1:0 verwertete. Und wenn das schon nicht die Pläne eines jeden Trainers über den Haufen wird, dann aber bestimmt, wenn das 2:0 und somit die Vorentscheidung keine zehn Minuten später fällt. Tim Strickerschmidt, der ja bekanntlich kein schlechter am ruhenden Ball ist, setzte einen Freistoß aus halblinker Position, gut 20 Meter entfernt, an den Innenpfosten des Gehäuses, von wo der Ball dann unhaltbar im Tor landete. So manch einer stagniert nach so einem frühen und dann noch doppelten Rückstand, doch nicht so BW Mintard. Mehrmals kamen sie in den Strafraum der Hausherren, wenn oft auch ungefährlich. Dennoch ging der Anteil an Ballbesitz an die Gäste aus Essen, die effektivere Mannschaft waren aber die Bottroper. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Justin Straßek die große Möglichkeit die Partie entgültig zu entscheiden. Vorbei am Torwart zögerte er allerdings zu lange, sodass er nicht mehr genügend Druck hinterm Ball bekam. Und auch Strickerschmidt gelang nicht seinen zweiten Treffer, da er aus gut 30 Metern zentral am Aluminium scheiterte. Der Essener Keeper wäre ohne Chance gewesen. Besser machte Norman Hassenrück, der nach schönen Pass in die Tiefe von Nico Große-Beck aus sehr steilen Winkel zum 3:0 einschob. Die Gäste hatten nach 75 Minuten noch zwei gute Möglichkeiten, die beide von Danny Große-Beck pariert wurden, doch das war es dann auch schon vom Spiel. Die Fortunen ging als Sieger vom Platz, weil sie die effizientere und auch zweikampfstärkere Mannschaft waren, die durch ihre frühen Tore, den Deckel schon zu 90 Prozent zu geschraubt hatten. „Wir haben Mintard vor einer Aufgabe gestellt, die sich nicht lösen konnten. Wir haben deren Torjäger aus dem Spiel genommen, was schon die halbe Miete war. Wichtig war, dass wir defensiv gut standen und in den ersten zwanzig Minuten jeden Zweikampf gewannen. Es war jetzt nicht das typische Heimspiel für uns, da Mintard technisch und taktisch auch gut war, doch im Großen und Ganzen sind wir zufrieden. Dafür haben wir eine Woche konzentriert trainiert“, so Hoffmann.

Tore: 1:0 Volkan Sahin (1.), 2:0 Tim Strickerschmidt (9.), 3:0 Norman Hassenrück (69.)

ThIl

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

DJK VfB Frohnhausen - Dostlukspor Bottrop 5:0

DJK Katernberg - SC Werden-Heidhausen 1:1

FC Kray II - SC Frintrop 5:1

DJK Adler Union Frintrop - DJK SG Altenessen 2:1

FC Kettwig - SuS Haarzopf 4:2

SF Hamborn II - TuS Essen-West 1:2

Spvg Schonnebeck II -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 6

BW Oberhausen - Adler Osterfeld 2:0

Das Spiel fand bereits am gestrigen Abend statt. Hier geht es zum Spielbericht.

Arminia Klosterhardt II - SF Hamborn 07 1:2 (0:0)

Es gibt Tage, da soll es einfach nicht sein. Da soll das verdammte und verhexte Leder einfach nicht seinen Weg in das gegnerische Tor finden. Das kann passieren. Schlecht wird es erst, wenn sich so ein Umstand über Wochen hinzieht. Und genau so ergeht es derzeit der Reserve von Arminia Klosterhardt. „Das war eine sehr bittere, weil wieder einmal vermeidbare Niederlage“, war Michael Keiser, Trainer des Oberhausener Bezirksligisten, nach dem 1:2 seiner Schützlinge im Heimspiel gegen Hamborn 07 niedergeschlagen. Vermeidbar, dieses gewichtige Wörtchen begleitet die Arminen schon seit längerer Zeit. So auch an diesem Sonntag.

Kevin Schermoly traf zum zwischenzeitlichen 1:1.
Kevin Schermoly traf zum zwischenzeitlichen 1:1.

„Wir haben wieder einmal unsere zahlreichen Chancen nicht verwerten können. Das ist ganz, ganz bitter, denn die Hamborner haben sich das hier bei uns sicher deutlich einfacher vorgestellt. Wir haben eine starke Partie abgeliefert, es aber erneut versäumt, uns für unseren hohen Aufwand zu belohnen“, so Michael Keiser. Zwar sollten die Gäste aus Hamborn mehr Ballbesitz für sich verbuchen. Chancen und Spiel lagen aber fest in den Händen der Platzherren, die den ersehnten Befreiungsschlag versäumten und erst einmal im Keller stecken bleiben. „Hamborn hat bis zu unserem Strafraum gespielt, ab da war Feierabend. Das sah bei uns dann doch anders aus“, so Keiser, dessen Schützling Richard Salm einen Strafstoß vergeben sollte. Und so kam, was zu kommen sich bereits androhte: Machst Du Deine Dinger nicht rein, dann rappelt es irgendwann zur Strafe in Deinem Kasten. So auch heute. Mit einem 0:0 in die Pause gegangen, war es Hamborns Yüksel Kilic, der nach 65 Minuten seine Farben in Führung brachte. Doch die Keiser-Schützlinge zeigten sich noch unbeeindruckt, nur wenige Minuten später egalisierte Kevin Schermoly mit seinem Treffer zum 1:1. „ich sag es ganz ehrlich, ich hätte heute lieber schlecht gespielt und dafür gewonnen, denn für das Schulterklopfen bekommen wir am Ende des Tages auch keine Punkte“, stellte der Übungsleiter klar. Denn rund zehn Minuten vor dem Ende bestrafte Hamborns Milan Dehnen die mangelhafte Chancenverwertung der Gastgeber und netzte zum Duisburger Sieg ein. „Wir müssen jetzt überlegen, wie wir damit umgehen. Denn jetzt kommen die Spiele, in denen wir gegen die Teams antreten die mit uns unten drin stehen. Da gilt es doppelt für uns Punkte zu holen“, so Michael Keiser.

Tore: 0:1 (65.), 1:1 Kevin Schermoly (69.), 1:2 (79.)

Bröhli

 

SW Alstaden - Viktoria Buchholz 1:3 (0:0)

Wie schon in der Vorwoche beim 0:3 beim SV Genc Osman Duisburg gab es auch am heutigen Sonntag für die Mannschaft von SW Alstaden keine Punkte - gegen Viktoria Buchholz hieß es am Ende 1:3 aus Sicht von SWA. "Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, doch leider hat sich die Mannschaft nicht belohnen können. Nun müssen wir viel Aufarbeit leisten", gab Guido Contrino, Trainer von SW Alstaden, nach dem Spiel zu Protokoll.

Sein Führungstor brachte am Ende keine Punkte ein: Ilyas Caliskan.
Sein Führungstor brachte am Ende keine Punkte ein: Ilyas Caliskan.

   Denn wir der Spielverlauf zeigen wird, war für die Schwarz-Weißen doch mehr drin. "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, in der wir vor allem defensiv gut standen", so Contrino, der nach torloser erster Halbzeit seiner Mannschaft in der Pausenansprache einen neuen Auftrag mit auf dem Weg gab: "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir nun mutiger spielen müssen." Und diese neue Marschroute schien gleich zu fruchten: In Minute 49 brachte Ilyas Caliskan die Hausherren mit 1:0 in Führung. "Nach dem 1:0 haben wir dann aber unverständlicherweise das Fußballspielen eingestellt", monierte Alstadens Trainer, der daraufhin den Ausgleich hinnehmen musste. Nach einem Eckball kam Buchholz zum 1:1. "Das war gar kein Eckball, sondern Abstoß für uns", ärgerte sich Contrino. Es sollte aber noch bitterer kommen: In Minute 72 traf erneut Buchholz ins Schwarze und führte damit 2:1 - Trainer Guido Contrino sah dem Gegentor eine klare Abseitsstellung vorausgegangen: "Da stand weit und breit kein weißer Spieler." Nach dem Rückstand reagierte Alstadens Trainer und stellte von Vierer- auf Dreierabwehrkette um, um so in der Offensive noch einmal zurückschlagen zu können. Die größte Chance zum Ausgleich bot sich Dennis Schroer, der allerdings freistehend über das Tor schoss (85.). "In den letzten Minuten haben wir alles nach vorne geworfen", erklärte Guido Contrino, dessen Team aber nach einem Konter der Gäste noch das 1:3 hinnehmen musste und damit die Entscheidung in diesem Spiel. Da GA Möllen im Parallelspiel gegen den SV Concordia Oberhausen gewinnen konnte, rutschte SW Alstaden auf den 15. Tabellenplatz ab.

Tore: 1:0 Ilyas Caliskan (49.), 1:1 (55.), 1:2 (72.), 1:3 (87.)

DaWi

 

GA Möllen - SV Concordia Oberhausen 2:1 (1:1)

In der vergangenen Woche punkteten die Gäste dreifach im Lokalderby gegen Arminia Klosterhardt (2:1), konnten aber am heutigen Spieltag den Abstand auf die Abstiegsplätze nicht vergrößern: „Das Glück war heute einfach nicht auf unserer Seite“, erklärte Concordia-Geschäftsführer Manolo Dente. Dabei ging es gut los für die Oberhausener. Serhat Erdogan brachte die Gäste in der 12. Minute in Führung. „Im direkten Gegenzug kassieren wir aber direkt das 1:1“, ärgerte sich Dente. Zwar hatte die Bezirksliga-Elf aus Oberhausen genügend Chancen um wieder in Führung zu gehen, doch es haperte heute an der Chancenverwertung: „Wir haben die Chancen heute nicht so genutzt, wie ich es mir vorgestellt habe“, so Dente. In der zweiten Halbzeit kam dann ein weiterer Rückschlag für die Gäste: Mücahit Öztürk sah nach einem groben Foulspiel in der 60. Minute die Rote Karte und der Oberhausener Versuch die Punkteteilung in Unterzahl über die Zeit zu bringen ist gescheitert, denn in der Nachspielzeit hat sich Concordia selber geschlagen: „Ein Punkt wäre heute verdient gewesen, aber in der Nachspielzeit haben wir uns mit einem Eigentor selber geschlagen“, gab Dente abschließend zu Protokoll.

Tore: 0:1 Serhat Erdogan (12.), 1:1/1:2 (14./90.+2.)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Mücahit Öztürk (60./grobes Foulspiel)

PePi

 

Mülheimer FC Vatangücü - Arminia Lirich 3:1 (2:0)

Oh wei! Auch im absoluten Kellerduell beim Tabellenletzten Mülheimer FC Vatangücü gelang Arminia Lirich kein Erfolg. Im Gegenteil: Durch die 1:3-Niederlage konnte der Tabellenletzte punktetechnisch mit den Arminen gleichziehen. Bereits zur Pause waren die Weichen auf Heimsieg gestellt: Nach den Toren in der 28. und 45. Minute führte Vatangücü zur Pause bereits mit 2:0. Der endgültige Knockout der Liricher erfolgte kurz nach Anpfiff der zweiten 45 Minuten: Gerade einmal zwei Minuten waren in Durchgang Zwei gespielt, als Vatangücü auf 3:0 enteilen konnte - die Vorentscheidung in diesem Spiel. Auch der Platzerweis für die Hausherren in Minute 69 konnte keine Aufholjagd der Liricher initiieren. Zwar fiel noch der Anschlusstreffer für die Arminia, doch dieser kam erst in der 88. Minute und wurde zudem von einem Mülheimer Spieler erzielt. Am Ende blieb es beim 3:1-Erfolg für Vatangücü, dass damit mit dem Arminen gleichgezogen hat - beide Mannschaften liegen nun mit jeweils fünf Punkten am Tabellenende. Lirich-Trainer Christian Kinowski war für die Auf'm Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Tore: 1:0 (28.), 2:0 (45.), 3:0 (47.), 3:1 Eigentor (88.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Vatangücü (69.)

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Mülheimer SV - SGP Oberlohberg 5:1

SV RW Mülheim - Rheinland Hamborn 1:6

TuRa Duisburg - SV Genc Osman Duisburg 0:0

DJK Vierlinden - Spvgg. Meiderich 5:0

Kreisliga A

BW Oberhausen II - Sterkrade-Nord II 2:2 (1:0)

Siegesserie gestoppt! Nach vier Siegen in Folge musste sich die Nordler Reserve mit einem 2:2-Unentschieden beim Aufsteiger BW Oberhausen II begnügen. Es war schon das vierte Unentschieden für das Team von Ralf Meseck, der nach der Partie leider nicht für die Auf’m Platz-Redaktion zu erreichen war. Sein Gegenüber, Spielertrainer Carsten Kemnitz, konnte sich auf jeden Fall mit dem Punkt anfreunden. „Ein klasse Spiel von zwei geilen Mannschaften. Zunächst hatten wir auch Glück und können uns bei unserem Torwart Patrick Schäfer bedanken, der uns bis zur 15. Minute gleich zweimal vor einem Rückstand bewahrt hat. Aber unter dem Strich war es ein gerechtes Unentschieden und ein tolles Spiel.“

Carsten Kemnitz
BWO-Trainer Carsten Kemnitz freute sich vor allem über eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung.

Für Kemnitz war der 14. Punkt im zehnten Spiel sowieso Gold wert. „Wir haben taktisch alles richtig gemacht und diszipliniert gespielt. Jetzt haben wir wieder einen Punkt gesammelt, das hätten wir doch vor der Partie gerne unterschrieben“, gab Kemnitz weiter zu Protokoll, der sich sogar nach 26 Minuten darüber freuen konnte, dass sein Team in Führung ging. Für den Torschützen Olkan Alakazi freute sich Kemnitz besonders. „Vor dem Jungen muss man wirklich mal den Hut ziehen. Der ist seit Wochen ununterbrochen immer auf Montage. Auch heute wieder bis 11 Uhr in Siegen und kommt dann direkt zur Mannschaft, um zu helfen.“ Doch nicht nur über Alakazi freute sich Kemnitz. „Augustin Sanchez fliegt morgen nach Kuba und hätte sich wer weiß was heute tun können. Aber er hat sich voll in den Dienst der Mannschaft gestellt, das war klasse.“ Weniger klasse war es für ihn, dass die Gäste noch zehn Minuten vor Schluss die 2:1-Führung ausgleichen konnten. „Klar ist es schade, wenn man so lange führt. Aber der Punkt geht ja auch schließlich in Ordnung.“ Immerhin, laut Kemnitz gewann man wenigstens heute in einer Kategorie. „Der erste Treffer war eine Kopie des 1:0 von Hakan Calhanoglu gegen Schalke am Samstagabend und das 2:1 durch Terry Mannebach war ein Seitfallzieher, richitg schöne Dinger.“

Tore: 1:0 Olkan Alakazi (26.), 1:1 Murat Kara (55.), 2:1 Terry Mannebach (67.), 2:2 Yannick Bargatzky (80.)

RaWi


SG Osterfeld - SC 20 Oberhausen 6:3 (2:0)

Der Einstand ging daneben. Das neue Trainer-Duo vom SC 20 Oberhausen um Chef-Trainer Andreas Popiesz und Co-Trainer Dennis Stuhlemmer fing sich mit dem Spielclub 20 im Keller-Duell bei der SG Osterfeld ein halbes Dutzend Tore ein. Da brachte es auch nichts, dass die Gäste immerhin auswärts dreimal trafen. Nach 90 Minuten war die deutliche und fünfte Saisonniederlage perfekt. Doch auch, wenn die Gastgeber gewannen, war Übungsleiter Patrick Wojwod überhaupt nicht zufrieden. „Dass Fazit, dass wir drei Punkte geholt haben, ist eine gute Nachricht. Aber alles andere ist der Wahnsinn gewesen.“ Was war passiert?

Danny Fees
Danny Fees traf heute dreimal für SG Osterfeld und schoss die Gäste damit fast im Alleingang ab.

„Wir führen 2:0 zur Halbzeit und was soll ich sagen? Wir schießen wieder zwei dicke Böcke und bringen den Gegner zurück ins Spiel, so dass es 2:2 steht“, ärgerte sich Wojwod mit Beginn der zweiten Spielhälfte. „Und selbst danach, als wir wieder mit 4:2 in Führung gehen und SC 20 nur noch Zehnt spielt, kommen sie noch einmal heran. Das ist Erlebniswelt SG Osterfeld, hier ist High Noon und Unterhaltung pur für alle Zuschauer“, so Wojwod weiter, der noch vor dem Spieltag darauf hingewiesen hatte, dass die Defensive besser werden müsse. Nun setzte es aber wieder drei Gegentore. Es waren die Gegentreffer 23 bis 25. Und das nach zehn Spielen. Für unterschiedliche Bewertungen sorgte der Platzverweis gegen Spielclub-Kicker Maik Zadow, der nach knapp einer Stunde mit glatt Rot des Feldes verwiesen wurde. „Es war ein hartes Foulspiel, aber er trifft auch den Ball. Gelb hätte es hier auch getan. Aber der Spieler war am schreien, als ob ihm ein Bein abfällt, und es liefen Leute auf den Platz, so dass der heute insgesamt überforderte Schiedsrichter glatt Rot gezeigt hat. Das hat uns im Nachhinein das Genick gebrochen“, erklärte Andreas Popiesz. Wojwod sah das ganz anders. „Mit beiden Beinen wird Danny Fees da brutal von der Seite an der Eckfahne abgeräumt, das war klar Rot. Der Junge tut mir leid. Woche für Woche wird er kaputt getreten. Letzte Woche bei 06/07, heute gegen SC 20.“ Fees konnte weiterspielen, und wie. Er erzielte den 3:2-Führungstreffer und das zwischenzeitliche 5:3, nachdem er schon das 2:0 erzielt hatte. „Klar, ist Danny wichtig für uns, aber heute hat Vieles gestimmt. Hamid Boukdir hat unglaublich viele Bälle hinten gewonnen, Chris Frömmer ackert seit Wochen unglaublich viel, Andreas Ohm musste linker Verteidiger spielen, obwohl er die Position hasst und hat es aber gut gemacht und ein Sebastian Hendel hat seit Saisonbeginn wirklich alles, alles inklusive Torwart schon gespielt“, lobte Wojwod seine Jungs. Sein Gegenüber war natürlich geknickt. „Der Einstand war natürlich richtig scheiße. Zu Beginn war es noch ausgeglichen, dann fallen zwei Kack-Tore und wir haben uns in der Halbzeit trotzdem nicht aufgegeben und kommen dann nochmal heran. Aber schon vor dem Platzverweis musste ich zweimal Verteidiger auswechseln und zwei aus der Reserve bringen, die schon 90 Minuten in den Knochen hatten. Dann der Platzverweis, da brachen dann natürlich alle Dämme und wir waren offen wie ein Scheunentor. Wir hätten auch 9:3 verlieren können“, gab Popiesz zu. Einfacher wird es nächste Woche nicht. „Wir haben zwei neue Verletzte, einen Rot-Gesperrten und einen, der die fünfte gelbe Karte gesehen hat. Dazu spielen wir auch noch gegen Buschhausen 1912, das wird schwer. Wir müssen uns bis zur Winterpause durchbeißen und ein-, zweimal gewinnen. Dann können wir im neuen Jahr angreifen.“

Tore: 1:0 Alexander Kühnen (29.), 2:0 Danny Fees, 2:1 Mirko Brands (48./FE), 2:2 Patrick Kemnitz (57.), 3:2 Danny Fees (64.), 4:2 Sebastian Hendel (70.), 4:3 Mirko Brands (81./FE), 5:3 Danny Fees (85.), 6:3 Tobias Kuhlmann (90.+1)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte Mike Zadow (SC 20/61./grobes Foulspiel)

RaWi


GA Sterkrade - TSV Safakspor Oberhausen 3:2 (0:0)

Der Last-Minute Treffer in der Nachspielzeit von Batuhan Kaba sicherte den Hausherren am heutigen Spieltag den Sieg, dabei waren sich beide Trainer am Ende einig: „Das war ein sehr glücklicher Sieg für GA, wir haben unverdient verloren“, so Safakspor-Trainer Murat Eraslan. Sein Gegenüber Michael Buhlmann hatte dem nichts hinzuzufügen: „Das kann ich nur bestätigen, am Ende war es glücklich und vom Spielverlauf wäre ein Unentschieden gerecht gewesen.“ Doch der Weg zum Sieg war für Buhlmann irrelevant: „Wir freuen uns im Endeffekt trotzdem über den Sieg und für uns hat heute auch nur das pure Ergebnis gezählt, egal wann das Tor dafür fällt“, erklärte der Übungsleiter. Die erste Halbzeit verlief ohne große Aktionen und so ging es torlos in die Pause. „Wir haben in der ersten Halbzeit seht stark gespielt und GA war gar nicht auf dem Platz“, zog Eraslan ein Zwischenfazit.

Batuhan Kaba sicherte seinen Farben den Sieg in letzer Minute.
Batuhan Kaba sicherte seinen Farben den Sieg in letzer Minute.

   Nach dem Seitenwechsel waren es jedoch die Gäste, genauer genommen Ahmet Temel, die in Führung gehen konnten. „Wir hatten auch das Spiel in der Hand und haben es bestimmt“, so Eraslan. Doch nur fünf Minuten später brachte Marius Wolff die Hausherren wieder in Spiel und egalisierte die Führung ehe Batuhan Kaba die Partie in der 61. Minute drehte.  Jedoch kämpften sich die Gäste wieder zurück in das Spiel und in der 88. Minute erspielte Abdullah Bayram das 2:2. Beide Mannschaften haben sich wohl dann schon mit einer Punkteteilung angefreundet, doch Kaba brachte in der 92. Minute den Hausherren mit seinem Treffer den Sieg ein.

   Eraslan ärgerte sich dabei über die Schiedsrichterleistung: „Der Kreis sollte sich Gedanken machen, ob solche Schiedsrichter noch weiter pfeifen sollten. Der Schiedsrichter hat heute das Spiel gedreht. Ein Spieler von GA wurde vier Mal ermahnt vor einer Gelben Karte, unser Spieler kriegt diese direkt, darüber habe ich mich aufgeregt und musste hinter die Barriere“, gab Eraslan zu Protokoll. Nach dem Treffer zum 3:2 vermisste Eraslan auch dem Pfiff nachdem einer seiner Akteure im gegnerischen Strafraum zu Fall ging. „Das war ein klarer Elfmeter, den der Schiedsrichter nicht gibt“, kritisierte Eraslan den Unparteiischen weiter. „Neun von Zehn Schiedsrichtern hätten wahrscheinlich auf Elfmeter entschieden“, bestätigte Buhlmann, der aber nicht weiter auf den Schiedsrichter einging. Eraslan hingegen ärgerte sich auch über einen Ordner von GA Sterkrade: „Der Ordner hat uns die ganze Zeit provoziert, ich habe meinen Spielern gesagt, sie dürfen nicht darauf eingehen. Doch sowas geht nicht“, so Eraslan abschließend.

 

Tore: 0:1 Ahmet Temel (52.), 1:1 Marius Wolff (59.), 2:1 Batuhan Kaba (61.), 2:2 Abdullah Bayram (88.), 3:2 Batuhan Kaba (90.+3.)

PePi

 

Sterkrade 06/07 - Barisspor Bottrop * Abbruch nach 86 Minuten

Die Partie Sterkrade 06/07 gegen Barisspor Bottrop wurde nach 86 Spielminuten von Taner Kaplangiray, Trainer der Gäste, abgebrochen. Zu dem Zeitpunkt stand es 1:0 für die Hausherren durch einen frühen Elfmeter in der zweiten Minute. Doch was war passiert? Barisspor, die schon zweimal den roten Karton sahen, bekamen in der Schlussphase einen weiteren Elfmeter und den dritten Platzverweis gegen sich gesprochen. Doch mit dieser Entscheidung waren die Gäste alles andere als zufrieden, wie Christian Dahlbeck, Coach der 06er berichtete: „Nach der dritten roten Karte attackierten Spieler von Barisspor den Schiedsrichter, der, wie ich finde, seine Sache sehr gut machte, weil er seine Linie Konsequenz durchzog. Daraufhin holte der Trainer von Barisspor seine Spieler runter und schickte sie Richtung Kabine. Und plötzlich eskalierte die Situation und es entwickelte sich eine große Traube aus Spielern und auch Zuschauern. Es sah sogar so zwischendurch so aus als würde sich Barisspor untereinander schlagen. Der Schiedsrichter hat wohl auch eine abkommen und irgendwann kam dann die Polizei. Alles sehr schade, denn sowas muss nicht zu sein. Bevor man auf den Schiri los geht, muss man sich erst einmal an die eigene Nase packen. Bereits nach zehn Minuten musste ein Betreuer von denen hinter die Tribüne, dann das nachtreten trotz Abpfiff. So ein Verhalten hat auf dem Platz nichts zu suchen. Traurig, dass es so eskaliert ist.“  

Brach die Partie auf eigene Faust ab: Taner Kaplangiray, Übungsleiter von Barisspor Bottrop.
Brach die Partie auf eigene Faust ab: Taner Kaplangiray, Übungsleiter von Barisspor Bottrop.

Taner Kaplangiray kann das doch gar nicht alles fassen: „Ich bin 34 Jahre alt, spiele seit 26 Jahre Fußball, doch sowas habe ich noch nie erlaubt. Unter aller Sau war das. Es fängt schon damit an, dass der Schiedsrichter, der warum auch immer vom anderen Kreis kam und vermutlich minderjährig war und somit die Partie überhaupt nicht hätte pfeifen dürfen, doch das werden wir überprüfen lassen, zu uns in die Kabine kam und mich fragte, wie man eine Passkontrolle durchführt. Da kannst du nur mit dem Kopf schütteln. Dann bekamen wir nach zwei Minuten einen sehr fragwürdigen Elfmeter, bei dem auch keinerlei Protest von Sterkrade kam. Doch plötzlich zeigte er auf den Punkt. Er hat einfach jede Aktion gegen uns gepfiffen, aber in der Kabine habe ich dann zu meinen Jungs gesagt, dass egal was passiert, noch alles drin ist. Schließlich lagen wir ja nur 1:0 zurück. Doch er zog es auch nach der Pause konsequent weiter durch und pfiff gegen uns. Und als wir dann aufgrund von zwei rote Karten nur noch zu acht waren und uns eine weitere drohte, habe ich das Spiel abgebrochen und meine Jungs in Richtung Kabine geschickt, um den Schiedsrichter zu schützen. Plötzlich kam der Vater des türkischen Schiedsrichters auf das Spielfeld gerannt und hat Spieler von uns attackiert, wodurch die Situation dann eskaliert ist. Ich habe noch versucht ihn zu beruhigen und ihn gefragt, ob er denn alleine gegen 50 Mann kämpfen will, doch er hat nicht mit sich reden lassen. Dabei habe ich nur versucht seinen Sohn zu schützen, indem ich unsere Spieler in Richtung Kabine geschickt habe. Jedenfalls werden wir jetzt Strafanzeige erstatten und dann mal sehen, was dabei rumkommt.“ Auf’m Platz bleibt für euch am Ball.

ThIl


SuS 21 Oberhausen - VfR Ebel 0:3 (0:0)

Aufgrund des Patzers der Konkurrenz, erklimmen die Mannen vom Lichtenhorst erneut die Tabellenführung. Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen konnten die Ebeler wieder jubeln. Doch ganz so einfach machte die Elf um Übungsleiter Dirk Huppertz dem Favoriten aus dem Bottroper Süden nicht.

   „Wir haben erwartet, dass sich die Oberhausener hinten reinstellen, doch das sie mit elf Mann bis 20 Meter vor dem eigenen Tor agieren, hätte keiner erwartet“, so ein überraschter VfR-Trainer Sebastian Stempel. Hingegen war Dirk Huppertz im ersten Spielabschnitt mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden: „Wir haben uns mit dem letzten Aufgebot hinten reingestellt und versucht auf Konter zu spielen. Bis zum 0:1 hat es auch ganz gut funktioniert“  Den erlösenden Treffer für die Gäste besorgte in der 54. Spielminute, Sebastian Eichhorn. „Nach dem 1:0 sah man den Gegner an, dass er körperlich nicht mehr in der Lage war, uns Gegenwehr zu leisten. Dementsprechend hatten wir noch mindestens sechs 100-prozentige Tormöglichkeiten. Alleine Sven Ingler stand drei Mal alleine vor der Kiste“, so Stempel. Doch der endgültige Knoten platzte erst in der Schlussphase, als Marcel Paul (87.) und David Molitor (89.) mit ihren Treffern den Sack zumachten. „Wir haben absolut verdient gewonnen, da wir nur auf ein Tor gespielt haben. Der Gegner hat keine Anzeichen gemacht, ein Tor gegen uns zu erzielen“, fiel das Schlussfazit von Sebastian Stempel aus.  Sein Gegenüber hingegen vermisste das Glück. „Der Sieg war in der Höhe nicht verdient. Mit ein bisschen Glück hätten wir einen Zähler holen können. Die Bottroper waren jetzt nicht so stark wie ich es gedacht habe“, so ein enttäuschter SuS-Trainer Huppertz nach dem Spiel. Für die nächsten Aufgaben steht Dirk Bollmann als Unterstützung mit Trainer Dirk Huppertz an der Seitenlinie der Oberhausener.

Tore: 0:1 Sebastian Eichhorn (54.), 0:2 Marcel Paul (87.), 0:3 David Molitor (89.)

PePi

FC Sterkrade 72 - VfR 08 Oberhausen 2:2 (0:0)

Der FC Sterkrade 72 verpasste erneut den Sprung an die Spitze und wie schon in der Vorwoche lag es am VfR 08 Oberhausen. Wie schon gegen die Reserve der 08er, reichte es für die Hausherren nur zu einem Remis und das trotz 65-minütiger Überzahl. Selim Richter sah nach 25 Minuten wegen wiederholten Meckerns die gelb-rote Karte. Das war auch so die einzig nennenswerte Aktion in einer chancenarmen ersten Halbzeit. „Meiner Meinung nach, hat man das nicht großartig gemerkt, dass wir in Unterzahl waren. Wir haben gut dagegen gehalten beziehungsweise auch mitgespielt. Für mich war es sehr ausgeglichen. Mit etwas Glück hätten wir auch gewinnen können“, resümierte VfR-Coach Thorsten Hamm 15. Saisonpunkt seiner Elf. Doch alles der Reihe nach. Es dauerte bis zur 68. Minute ehe aus dem „Mittelfeldgeplänke“ ein aktionsreiches Spiel wurde. Allerdings ging es ab da Schlag auf Schlag. Zunächst war Christopher Harder für die Hausherren zur Stelle und traf zur Führung, die in der 71. egalisiert beziehungsweise in der 74. Spielminute gedreht wurde. Mario Brambosch und Tim Kneifel waren die Torschützen der 08er. „Mit etwas Glück hätte Dennis Buchholz noch auf 3:1 erhöhen können. So sind wir aber mit dem Punkt sehr zufrieden“, so Hamm. Das es doch nur ein Zähler war und nicht drei, lag nicht nur an der vergebenen Chance von Buchholz, sondern auch am Ausgleich durch den 72er Gentrit Bajraj. Für seinen Coach Christian Dahlbeck ein leistungsgerechtes Unentschieden: „Das ist für beide Seiten in Ordnung so. Mich ärgert nur, dass wir die Führung trotz Überzahl so leichtfertig hergegeben haben. Ansonsten kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie haben den richtigen Einsatz und Willen gezeigt. Jedoch haben wir heute nicht die spielerischen Mittel gefunden um VfR zu schlagen.“ In der Schlussminute glichen die Sterkrade auch bei der Anzahl des Personals aus, da Milovan Gajic ebenfalls die Ampelkarte sah.

Tore: 1:0 Christopher Harder (68.), 1:1 Mario Brambosch (71.), 1:2 Tim Kneifel (74.), 2:2 Gentrit Bajraj (80.)

Bes. Vorkommnisse: Gelb-rote Karte Selim Richter (wegen Meckern/25./VfR 08 Oberhausen), Gelb-rote Karte Milovan Gajic (wegen Meckern/90./FC Sterkrade 72)

ThIl


GW Holten - VfR 08 Oberhausen II 2:0 (1:0)

Die Mannschaft von GW Holten konnte im Heimspiel gegen die Reserve des VfR 08 Oberhausen den zweiten Saisonsieg bejubeln und damit die Abstiegsränge verlassen können. Der VfR hingegen musste nach zuletzt Unentschieden eine Niederlage hinnehmen. "Wir hatten heute die Möglichkeit, die letzten beiden Unentschieden mit einem Sieg zu krönen", so VfR-Trainer Dennis Klasnitz. Sein Gegenüber, Giuseppe Gambino, führte den Sieg auf eine "klasse Gemeinschaftsleistung" zurück.

Brachte die Entscheidung: Marcel Verschoth.
Brachte die Entscheidung: Marcel Verschoth.

   "Holten kommt in der ersten Halbzeit einmal vor unser Tor und trifft dann direkt", beschrieb Klasnitz die Holtener Führung durch Dennis Eichhorn in Minute 15. "Das Tor wurde richtig gut rausgespielt", freute sich Holtens Trainer. Während Dennis Klasnitz nur eine Chance der Gastgeber sah, hatte Holtens Fabian Matuszczak nach Meinung von Trainer Giuseppe Gambino noch vor dem Pausenpfiff "das 2:0 auf dem Fuß". Es bliebt aber zunächst bei der knappen 1:0-Führung für die Grün-Weißen. "In der zweiten Halbzeit haben wir gut gestanden, aber aus unseren Kontermöglichkeiten zu wenig gemacht", bilanzierte Gambino. Auf VfR-Seite vermisste Trainer Dennis Klasnitz die letzte Durchschlagskraft: "Ab 20 Metern vor dem Tor haben uns die Mittel gefehlt um torgefährlich zu werden." Die Gäste drängten auf den Ausgleich, wodurch sich den Gastgebern Kontermöglichkeiten eröffneten. Doch Dominik Verwoerd und Marcel Verschoth verpassten zunächst das 2:0. Doch kurz vor dem Ende sollte Holten für die Vorentscheidung sorgen können: Marcel Verschoth bugsierte den Ball ins kurze Ecke und sorgte damit für den zweiten Saisonsieg für GW Holten. "Der Sieg war verdient. Aber was die Jungs machen, das ist einfach zu spannend. Das 2:0 muss eher fallen", so Giuseppe Gambino. VfR-Trainer Dennis Klasnitz resümierte: "Holten hat sich nach dem 1:0 hinten reingestellt und nur auf Konter gelauert. Wir haben gedrückt und getan, doch Holten hat sich hinten mit alle Mann in alles reingeworfen. Nun müssen wir am kommenden Sonntag erneut drei Punkte ins Visier nehmen."

Tore: 1:0 Dennis Eichhorn (15.), 2:0 Marcel Verschoth (88.)

DaWi


Die weitere Partie in dieser Liga:

SC 1912 Buschhausen - Dostlukspor Bottrop II 2:4

 

Das Auf'm Platz-Team ist für dieses Wochenende leider sehr dünn besetzt, weswegen die Partien der Kreisliga B an diesem Spieltag leider außen vor sind. Wir danken für Euer Verständnis!


Kreisliga B - Gruppe 1

Die Partien in dieser Liga:

SF Königshardt II - Fortuna Alstaden 11:0

SC Buschhausen II - SV Rhenania III

Sterkrade 06/07 II - Arminia Klosterhardt III

GA Sterkrade II - SG Oberhausen 3:0

SF 08/21 Bottrop - Arminia Lirich II 3:5

Adler Osterfeld II - Post Oberhausen 0:2

Adler Oberhausen - TB Oberhausen 16:0

SV Fortuna III - SV Concordia Oberhausen II 10:3

Kreisliga B - Gruppe 2

Die Partien in dieser Liga:

SF 08/21 Bottrop II - RW Welheimer Löwen 2:1

SC 20 Oberhausen II - SV Rhenania II 2:5

VfB Bottrop II - RSV Klosterhardt 1:1

SW Alstaden II - TB Oberhausen II 1:7

SV Fortuna II - VfR 08 Oberhausen III 4:3

BW Fuhlenbrock - SV Bottrop 1911 4:1

Batenbrocker RK - TuS Buschhausen 3:3

FC Polonia Bottrop - SV Vonderort 2:2