Auf'm Platz on Tour

mit Julian Draxler(s Auto)

...oder wie Auf'm Platz Redakteur Ben Tautz bei einem Gewinnspiel der BILD-Zeitung das Auto von Julian Draxler für ein halbes Jahr gewann und dieses, nach dem Heimspiel der Königsblauen dank zweier Freikarten im Laola-Club, von "Jule" höchstpersönlich abholen konnte. Neben einem schwachen Spiel der Schalker, welches für Ben eher zur Nebensache geriet, durfte der Jüngste von Auf'm Platz tief hinter die Kulissen der Veltins-Arena schauen. Für unser Magazin erzählt Ben exklusiv von seinen Erlebnissen und zeigt der Welt (natürlich) stolz sein neues Schmuckstück.

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Von Ben Tautz

Ja, da steht er nun vor meiner Haustür. Ein weißer VW-Touareg mit Gelsenkirchener Kennzeichen und einer 1904 am Ende: ein Auto, welches mit Sicherheit nicht jeder fährt, aber ich jetzt für ein halbes Jahr. Doch wie kam es dazu? In der vergangenen Woche gab es bei der BILD-Zeitung ein Gewinnspiel, in welchem man das Auto von Julian Draxler für ein halbes Jahr gewinnen konnte. Man musste nur die Frage beantworten mit welchem Alter der ehemalige BV Rentfort Spieler sein erstes Bundesliga-Tor für Schalke erzielte. Ich selbst wusste von diesem Gewinnspiel zunächst gar nicht, mein Vater hat für mich teilgenommen.

Die Sicht von unseren Plätzen war natürlich super!
Die Sicht von unseren Plätzen war natürlich super!

Vergangenen Dienstag dann der Anruf von einem Praktikanten der BILD."Hallo Ben, du hast das Auto von Draxler gewonnen", erzählte er mir und fügte hinzu, dass ich zusätzlich zwei Karten für das Spiel der Blauen gegen die Freunde aus Nürnberg kriegen sollte. Schnell alle weiteren Details geklärt und mich dann mit meinem Vater im Schlepptau am Samstag mit der BILD getroffen und die Karten abgeholt. Es waren Karten für den Laola-Club auf Schalke, dem Bereich des Stadions, wo man normalerweise fast nur Anzugträger trifft. Ein bisschen Unwohl fühlte ich mich da schon, aber man ist dort ja nicht alle Tage und die Currywurst mit drei verschiedenen Saucen zur Auswahl war lecker, ebenso wie einige Kaltgetränke. Gegen 15 Uhr, eine halbe Stunde vor Anpfiff, trafen wir einen Mitarbeiter der Schalker, der mir den weiteren Ablaufplan erklärte. Wir sollten uns um zwanzig vor Sechs am Haupteingang einfinden.

Sogar auf der Eintrittskarte war der gebürtige Rentforter drauf.
Sogar auf der Eintrittskarte war der gebürtige Rentforter drauf.

Nach dem Treffen gingen wir auf unsere Plätze. Gepolsterte Sitze, Höhe Mittellinie und nur knapp 10 Reihen über der Schalker Chefetage. Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Es war ein erwartet schwerer Auftritt nach dem souveränen 2:0-Erfolg über Arsenal London. Jefferson Farfan erlöste die Schalke knapp 15 Minuten vor dem Ende mit dem 1:0-Siegtreffer. Nun hieß es warten. Dank Draxlers Einwechslung musste er ja erst einmal noch duschen. Zunächst warteten wir im "Foyer" des Laola-Clubs, bis es dem S04-Mitarbeiter zu lange dauerte, er uns irgendwelche Presse Karten in die Hand drückte und wir in der Mixed Zone weiter warteten sollten. Dort trafen wir auf einige Spieler und auf eine weitere bekannte Person und einen Auf'm Platz-Redakteur. Raphael Wiesweg lief uns fast völlig verplant über den Weg, aber was will man auch erwarten. Schließlich hatte er einen sehr harten Arbeitstag hinter sich und war beruflich in den Katakomben und Pressebereich von Schalke unterwegs. Anscheinend schwelgte er noch in Erinnerungen an die perfekte Schalker Woche.

Ein leeres Stadion - die Arena gegen 20:15 Uhr, wo andere schon längst vor ihrem Fernseher sitzen.
Ein leeres Stadion - die Arena gegen 20:15 Uhr, wo andere schon längst vor ihrem Fernseher sitzen.

Gegen viertel nach Sechs kam er dann endlich: Julian "Jule" Draxler. Mit den Worten "das du mein Auto gewonnen hast, das ist ja unfassbar", begrüßte er mich. Alle lachten.

   Nach einem gefühlten drei Kilometermarsch zum blauen Salon, dem Teil des Stadions, indem sich die Angehörigen der Spieler aufhalten, kamen wir zum Auto. Schnell einige Fotos für die Presse gemacht, dann von Julian verabschiedet, Schriftkram mit dem VW-Angestellten gemacht und beendet war das Ganze. Papa fuhr das Auto nach Hause, ich blieb noch am Stadion und ging zurück in den Laola-Club: Man muss die Freigetränke ja schließlich auch ausnutzen.

Impressionen: