Heißer Tanz am Pfälzer Graben

Auch in Bottrop und Oberhausen wird an diesem Wochenende der letzte Spieltag in 2014 ausgetragen. Sterkrade 06/07 steht in der Kreisliga A vor einem vermeintlich einfachem Heimspiel und kurz vor der Herbstmeisterschaft. Die Verfolger haben allerdings auch keine schweren Aufgaben, wenngleich BW Oberhausen II dank Verstärkungen aus der Erstvertretung dem Tabellenzweiten ein Beinchen stellen will. Während in der Kreisliga B Gruppe 1 das Duell zwischen SF Königshardt II und Adler Oberhausen alles in den Schatten stellt, richten sich in Gruppe 2 die Augen auf TB Oberhausen und SV 1911 Bottrop, die erstmals in ihren neuen Rollen auf'm Platz sind.

Vorschau auf Samstag/Sonntag, 13./14. Dezember

Kreisliga A

Sterkrade 06/07 (1.) - GW Holten (15.)

*bereits am Samstag, 12. Dezember*

Herbstmeister ist man seit letztem Sonntag, nun will Spitzenreiter Sterkrade 06/07 auch auf dem ersten Tabellenplatz überwintern. „Das wäre eine schöne Geschichte, wenn wir über die lange Winterpause die Gejagten wären. Wir wollen mit einem Lächeln im Gesicht auf die anschließende Weihnachtsfeier gehen“, so Heimtrainer Christian Dahlbeck, der auf Andre Scheffler, Daniel Teresiak und Marc Bechtel verzichten muss. Doch dafür muss schon ein Sieg her gegen den abstiegsbedrohten GW Holten. Zwar könnte ein Remis auch reichen, doch dann müsste die Konkurrenz um GA Sterkrade (31 Punkte), FC Sterkrade 72 (30) und VfR Ebel (29) patzen. Und da diese Teams ebenfalls noch die Möglichkeit haben, auf dem Sonnenplatz zu überwintern, ist dies schwer vorstellbar, auch wenn Sterkrade 06/07, die mit 32 Zählern führen, zu mindestens auf dem Papier den leichtesten Gegner haben. Doch vielleicht liegt daran auch die große Gefahr, weiß Dahlbeck: „Wir dürfen gar keinen in der Liga unterschätzen. Machen wir es, bekommen wir arge Probleme. Das haben wir schon gegen BW Oberhausen II und VfR 08 Oberhausen II zu spüren bekommen.“ Beide Teams waren für zwei der drei Niederlagen der Sterkrader verantwortlichen. Die dritte gab es gegen Verfolger Glück-Auf Sterkrade. Das es auch gegen den Tabellenvorletzten schwer werden kann, bekamen die Mannen von Dahlbeck im Hinspiel zu spüren: Nach doppelten Rückstand und 45-minütiger Überzahl konnte der Spitzenreiter die Partie noch in der Schlussviertelstunde zu seinen Gunsten drehen. Am Ende gewann man mit 3:2. 

   Auf Seiten der Gäste ist man einfach nur froh, wenn der Unparteiische am morgigen Samstag um 18.30 Uhr abpfeift und somit das Seuchenjahr ein Ende hat. Nach freiwilligen Abstieg aus der Bezirksliga und dem daraus resultierenden Umbruch gastiert GW Holten aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Gerade einmal zehn Punkte holte das Team um Coach Giuseppe Gambino, der das Jahr nochmal Revue passieren lässt: „Es war kein schönes Jahr für uns, doch da müssen wir jetzt durch. Allen war klar, dass der Neustart schwierig ist, doch jeder im Verein weiß, dass wir daran arbeiten. Unser Ziel ist es, sich ordentlich in die Winterpause zu verabschieden. Zum Glück haben wir gegen Sterkrade 06/07 nichts zu verlieren.“ Ohne fünf reisen die Holtener an den „dicken Stein“. Dafür kehren mit Pascal Kersting und Marcel Verschooth nach Sperren wieder zurück in den Kader.

Anstoß: 16.45 Uhr

ThIl

 

BW Oberhausen II (12.) - GA Sterkrade (2.)

Man muss kein großer Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass die Reserve von BW Oberhausen am Sonntag Verstärkung aus der eigenen Erstvertretung bekommen wird. Der Bezirksliga-Spitzenreiter hat schon Winterpause, da bietet es sich förmlich an, die Zweitvertretung zu verstärken. Der Trainer macht daraus auch gar keinen großen Hehl. „Selbst, wenn ich es versuchen würde: Kann sich ja jeder denken und wird auch keine große Überraschung sein“, sagte Carsten Kemnitz vor dem Wochenende. Sein Gegenüber schläft auch nicht auf’m Schrank und gab seelenruhig zu Protokoll: „Da kommt wahrscheinlich ordentlich was auf uns zu und da werden sicherlich drei, vier Spieler zur Verstärkung herunterkommen“, so Michael Buhlmann. 

Clemens Camillus
Clemens Camillus (Foto) und Fatih Kocan kehren nach Gelb-Sperre zurück ins Team von GA Sterkrade.

Der macht sich aber zumindest gar keine Sorgen, dass manche nach dem 10:0-Kantersieg am vergangenen Sonntag beim SC 20 Oberhausen abheben. „Das brauche ich den Jungs nicht sagen. Die können das einordnen und wissen, wo sie stehen. Außerdem wissen wir auch alle, dass es sehr gut hätte anders ausgehen können, wenn der SC 20 seine ersten beiden Torchancen genutzt und den Elfmeter nicht verschossen hätte“, blickte Sterkrades Cheftrainer noch einmal zurück. Beim 10:0 ragten vor allem die Bulut-Brüder heraus. Aytekin traf satte fünfmal, die andere Zwillingshälfte Gültekin zweimal. „Nicht nur deswegen müssen wir auf die Offensive von Glück-Auf aufpassen. Die Bulut-Brüder sind ja bekannt und richtig stark“, hat Kemnitz großen Respekt vor dem Tabellenzweiten, der laut dessen Aussage da auch lange bleiben wird. „Ich habe schon vor Saisonbeginn gesagt, dass Glück-Auf Sterkrade bis zum Saisonende um den Aufstieg mitspielen wird.“ Klein machen will er sich deswegen nicht. „Mit den Verstärkungen aus der Erstvertretung haben wir eine Chance zu gewinnen. Ohne sie wäre es schon sehr schwierig geworden.“ Es sind aber nicht nur die Verstärkungen aus dem Bezirksliga-Kader, die Kemnitz optimistisch stimmen. Augustin Sanchez kehrt auf die Libero-Position zurück, die Hoffnung, dass Olkan Alakazi wieder spielen kann, besteht ebenso wie auch die, dass Kevin-Toni Puszamzies wieder spielt. „Der stand zwar schon letzten Sonntag bei fussball.de dabei, war es aber gar nicht. Umso mehr freue ich mich, dass es diesen Sonntag so ist“, so Kemnitz, der aufgrund der Luxus-Probleme in seinem Kader für kommenden Sonntag selbst auf die Bank zurückkehren wird, nachdem er zuletzt Sanchez als Libero vertrat. „Das ist die erste Woche, seit ich hier wieder Trainer bin, in der ich entspannt auf das nächste Spiel gucken kann und mir überhaupt keine Sorgen machen muss. Es wird sehr schwer gegen Glück-Auf, aber wir werden versuchen drei Punkte zu holen. Das wäre ein super Abschluss für das Jahr.“ Doch auch Buhlmann kann sich darüber freuen, dass einerseits Jan Schröer aus dem Urlaub zurückgekehrt ist und auch andererseits Clemens Camillus und Fatih Kocan von ihren Gelb-Sperren zurück ins Team kehren. „Wir wollen den zweiten Tabellenplatz verteidigen und am Sonntag gewinnen, damit wir mit einem guten Gefühl in 2015 gehen können“, so die klare Ansage von Buhlmann.

Anstoß: 12.15 Uhr

RaWi

 

VfR 08 Oberhausen II (9.) - SC 20 Oberhausen (8.)

Zum Abschluss der Hinrunde gibt es an der Tirolerstraße am Sonntag ein Duell zweier direkter Konkurrenten und somit eine Partie auf Augenhöhe. Doch während die Hausherren in der vergangenen Woche mit 2:1 gegen Sterkrade-Nord II gewinnen konnten gab es für den Spielclub eine 0:10-Heimklatsche gegen GA Sterkrade. „Das liegt noch ein wenig in den Köpfen der Spieler. Es ist natürlich nicht normal, dass man zuhause mit 0:10 verliert“, erklärt SC-Trainer Andreas Popiesz. Verschuldet war die Niederlage auf Grund einer „katastrophalen zweiten Halbzeit“ und der Chancenverwertung der Gäste.

   Doch der Trainer der Heimteams sieht nach der Heimklatsche des Spielclubs kein Vorteil, im Gegenteil: „Der Trainer wird der Mannschaft die passenden Takte dazu gesagt haben und sie werden sicherlich nicht nochmal so auftreten und sie sind jetzt noch viel motivierter“, so Dennis Klasnitz, der mit seiner Elf ein Erfolgserlebnis anpeilt: „Wir haben uns vorgenommen möglichst mit einem Erfolg in die Winterpause zu gehen“, so der Cheftrainer. „SC 20 wir das selbe Ziel haben wie auch jeder Verein und alles in das letze Spiel reinwerfen um mit einem guten Gefühl in die Rückrunde zu gehen“, fügt Klasnitz hinzu. Popiesz kann dies nur bestätigen: „Wir wollen bisschen Ruhe in den Wind reinkriegen und mit drei Punkten in die Winterpause gehen“, gibt er die Marschroute vor. „Sollte die Lauf- und Kampfbereitschaft stimmen können wir auch was holen“, ist Popiesz zuversichtlich. Dabei muss er weiterhin auf einen „Topstürmer“ Mirko Brands verzichten, der gesperrt ist und zudem die Ausfälle von Riad Jabeur und Mike Zadow kompensieren. Außerdem wird Patrick Kemnitz nicht mehr für den SC 20 auflaufen und steht als Abgang fest: „Wir haben gestern den Amateurvertrag mit Patrick aufgelöst, weil es nicht gepasst hat. Patrick wechselt zum VfR Bottrop-Ebel“, gab Popiesz zu Protokoll. Sein Gegenüber hingegen kann „aus dem Vollen schöpfen.“

Anstoß: 12.30 Uhr

PePi

 

VfR Ebel (4.) - SG Osterfeld (10.)

Läuft bei dir, Bukvasevic Marko. Der Co-Trainer von SG Osterfeld, der zum letzten Mal in diesem Jahr den gesperrten Cheftrainer Patrick Wojwod vertritt, konnte zuletzt zwei Siege bejubeln. Folgt nun Sieg Nummer drei? „Ich war beim Hinspiel im Urlaub, aber es hat sich im Nachhinein wie ein enges Spiel gelesen. Es wird richtig schwer gegen Ebel, aber wir haben zweimal gewonnen und wollen jetzt auch wieder Punkte mitnehmen“, so ‚Buko‘ vor dem Auswärtsspiel am Sonntag in Bottrop. 

Sebastian Stempel
Ebel-Trainer Sebastian Stempel will mit einem Heimsieg unbedingt an den Spitzenplätzen dran bleiben.

Der VfR hat vergangenen Sonntag die Feuertaufe bestanden und spielte 0:0 gegen den Spitzenreiter Sterkrade 06/07. Trainer Sebastian Stempel aber ärgerte sich noch ein paar Tage danach über die Punkteteilung. „Wir wollten Herbstmeister werden und wären bei einem Sieg Erster gewesen, daher sind wir jetzt ein bisschen enttäuscht. Aber man muss auch sagen, dass wir auf einen sehr starken Gegner getroffen sind.“ In der Tat: Denn mit nur zwölf Gegentreffern stellt der Tabellenführer auch nicht umsonst die stärkste Defensive. Folgt nun mit SG Osterfeld das komplette Gegenteil? „SGO hat eine gute Mannschaft und ist gerade in der Offensive gut besetzt. Das wird für uns noch einmal ein Kraftakt, bei dem wir noch einmal alles geben wollen.“ Stempel hatte vor dem Wochenende noch ein paar angeschlagene, kranke und beruflich verhinderte Spieler zu verkraften. Nach dem Abschlusstraining heute Abend hofft er, dass sich die Lage etwas bessert. Die Langzeitverletzten Mario Washofer und Deniz Kutlu fallen aber natürlich weiterhin aus. Viel besser sieht es beim Gegner aus Oberhausen auch nicht aus. „Wir haben einige angeschlagenen Spieler und es scheint, als ob die ersten auf dem Zahnfleisch gehen. Daher freuen wir uns auch alle auf die Pause, die mit einem weiteren Dreier natürlich noch viel schöner ausfallen würde. Vielleicht gelingt uns ja ein Punkt. alles andere wäre Bonus und super“, gibt sich Bukvasevic ganz bescheiden. Stempel selbst sieht nicht unbedingt bei dem Spielbelag einen Vorteil für sich und sein Team, obwohl SGO sonst Kunstrasen gewöhnt ist. „Vielleicht ist es ein kleiner Vorteil. Aber wenn das Wetter so bleibt und vor uns wieder zwei Mannschaften spielen, sieht der Boden alles andere als gut aus, was für unsere spielerischen Ansprüche nicht vorteilhaft ist.“

Anstoß: 14.30 Uhr

RaWi

 

Sterkrade-Nord II (6.) - SuS 21 Oberhausen (16.)

Kann die Reserve von Sterkrade-Nord ihren Trainer gegen Tabellenschlusslicht SuS 21 wieder zufriedenstellen? „Die Leistungen in den letzten vier, fünf Wochen waren nicht zufriedenstellend. Deshalb haben der sportliche Leiter und ich am Dienstag deutliche Worte gesprochen“, erklärt Ralf Meseck, „Wir haben unsere gute Position leichtfertig verspielt. Ein schöner Spruch lautet: ‚Wie man trainiert, so spielt man auch‘ und das stimmt. Wir haben einfach zu wenig gemacht und dann reicht es halt nicht.“ Nun hofft er, dass seine Spieler für sich die richtigen Schlüsse daraus gezogen haben. Dabei weiß er auch ganz genau, dass der Gegner nicht zu unterschätzen ist: „Man muss auch gegen den Tabellenletzten erstmal gewinnen. Das Hinspiel sollte Warnung genug sein.“ Die Schmachtendorfer gehören zu den drei Mannschaften, die sich bisher mit den Schleuse-Kickern die Punkte teilten.

Sterkrades Trainer Ralf Meseck fordert eine Reaktion seiner Mannschaft und verzichtet deshalb auf Spieler aus dem Landesliga-Kader.
Sterkrades Trainer Ralf Meseck fordert eine Reaktion seiner Mannschaft und verzichtet deshalb auf Spieler aus dem Landesliga-Kader.

   Mit einem  Unentschieden würde SuS-Trainer Dirk Huppertz gut leben können: „Ein 0:0 würde ich auf der Stelle unterschreiben. Es wäre ein Lichtblick nicht zu verlieren.“ Einen ersten Lichtblick setzte seine Mannschaft am vergangenen Spieltag. Ganze 50 Minuten konnten die Schleuse-Kicker gegen den Aufstiegsaspiranten Sterkrade 72 die Null halten. „Wir haben gegen Sterkrade gut durchgehalten. Aber wir haben ein Qualitätsproblem. Wir haben einfach nicht elf Spieler von Kreisliga-A-Niveau. Außerdem haben wir auch zu wenig Spieler. Am Samstag hatten wir zum Beispiel keine Bank, sogar ich musste spielen“, spricht Huppertz die Probleme direkt aus. Neben den eigenen Problemen sieht er in Sterkrade-Nord auch einen guten Gegner: „Sterkrade-Nord ist ein gutes Teams. Ich befürchte auch, dass sie Spieler aus der ersten Mannschaft dabei sein werden. Das macht das Ganze ja nicht einfacher, aber wir müssen damit klarkommen.“ Doch in einem Punkt kann Meseck sein Gegenüber beruhigen: „Wir werden auf Spieler aus der ersten Mannschaft verzichten. Letzte Woche hat es mit sechs Spielern aus der Landesliga nicht gepasst und jetzt bieten wir den Spielern aus meiner Mannschaft die Möglichkeit, sich zu zeigen. Wir handeln auch nicht nur so, weil wir gegen den Tabellenletzten spielen, sondern wir würden gegen jeden Gegner so handeln.“ Jedenfalls erwartet Meseck eine Reaktion seiner Mannschaft: „Wir werden sehen, was von der Mannschaft zurückkommt. Wir spielen zuhause und da haben wir bisher fast immer gut gespielt. Wir haben in den letzten Spielen zu viele Gegentore bekommen. Deshalb ist es wichtig, dass wir zu Null spielen. Dann werden wir auch gewinnen“, weiß Meseck auch, was besser werden muss. Ähnlich sieht der Plan der Gäste aus: „Wir wollen hinten gut stehen und dann können wir vielleicht auch den einen oder anderen Akzent nach vorne setzen“, so Huppertz, der auch am kommenden Sonntag wieder mit einem kleinen Kader anreist: „Wir pfeifen aus dem letzten Loch.“ Dagegen können die Gastgeber in Bestbesetzung antreten.

Anstoß: 14:30 Uhr

StLu


TSV Safakspor Oberhausen (14.) - SC 1912 Buschhausen (5.)

Es ist schon das dritte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison. Im Hinspiel in der Meisterschaft konnten die Zwölfer den TSV noch mit 3:0 schlagen, doch im Pokal zog Buschhausen den Kürzeren. „Nach den bisherigen Duellen steht es 1:1. Wir wollen aber das dritte Duell für uns entscheiden und damit auch dieses direkte Duell gewinnen“, erklärt Buschhausen-Trainer Andre Nowak das Ziel. „Wir haben im Pokal gesehen wie stark Safakspor ist. Sie haben echt eine gute Truppe“, so Nowak weiter. Doch nach dem Gegner werden sich die Gäste auch nicht groß richten. „Wir wollen unser Ding durchziehen. Klar, wir müssen die guten Fußballer von Safakspor stoppen, doch dann wollen wir auch unser Spiel aufziehen“, stellt Nowak klar. Am Ende sollen dann die drei Punkt mit nach Hause genommen werden. „Ein Sieg vor der Winterpause wäre extrem wichtig, damit man leichter in die Rückrunde kommt. Man sieht das ja auch in der Bundesliga, wo zum Beispiel Dortmund noch einmal gerade in den letzten Spielen vor der Pause gewinnen möchte“, gibt der Übungsleiter zu Protokoll, der die Bedeutung des Spiels für den Aufstiegskampf aber nicht allzu groß einschätzt: „Natürlich wäre ein Sieg schön, aber die Saison wird nicht am 16. Spieltag entschieden. Deshalb ist eine Niederlage kein Beinbruch, dann müssten wir halt weiterarbeiten. Wir müssen uns ja nicht unnötig unter Druck setzen.“

Buschhausen-Trainer Andre Nowak (rechts) berät sich mit seinem Co-Trainer Thomas Roderigo schon, wie sie das direkte Duell mit Safakspor gewinnen können.
Buschhausen-Trainer Andre Nowak (rechts) berät sich mit seinem Co-Trainer Thomas Roderigo schon, wie sie das direkte Duell mit Safakspor gewinnen können.

   Das möchten die Hausherren eigentlich auch nicht, doch Trainer Murat Eraslan weiß: „Wir müssen einfach punkten, am liebsten dreifach, damit wir unten aus dem Tabellenkeller rauskommen.“ Den kommenden Gegner schätzt er als sehr gute Mannschaft ein, schließlich sind die Zwölfer Eraslans Aufstiegsaspirant Nummer eins. Dennoch erinnert sich der Trainer gerne an das Pokalspiel: „Wir haben im Pokal gewonnen, da haben wir echt stark gespielt. Aber ich denke, dass das Spiel am Sonntag ganz anders wird. Trotzdem wollen wir versuchen, es 1912 wie im Pokal sehr schwer zu machen. Wir wollen den Angriff der Buschhausener stoppen.“ Zu viel verraten möchte Eraslan aber auch nicht: „Wir müssen uns etwas überlegen. Vielleicht spielen wir so wie im Pokal, aber vielleicht ändern wir auch etwas. Sicher ist aber, dass ich nicht hoch verlieren möchte.“ Eraslans Aussage kommt nicht von ungefähr, denn gerade in den letzten Spielen überzeugten die Gäste mit vielen Toren. Ein 11:1 gegen SuS 21 und ein 8:1 über GW Holten sprechen eine deutliche Sprache. „Wir werden alles versuchen, um mindestens einen Punkt mitzunehmen. Wir wissen, dass es ein harter Brocken wird, aber wir wollen versuchen, uns und den Zuschauern Spaß zu bereiten“, gibt Eraslan die Marschroute vor. Fehlen wird auf Seiten der Gastgeber lediglich Hüseyin Demirci. Ansonsten sind alle Mann an Bord. Ähnlich sieht es bei den Gästen aus: Zwar wird der eine oder andere Spieler fehlen, doch Nowak wird eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken. „Die 14 Mann, die dabei sind werden alles geben, damit wir am Ende die drei Punkte mit nach Hause nehmen“, so Nowak abschließend.

Anstoß: 14:30 Uhr

StLu


Barisspor Bottrop (13.) - FC Sterkrade 72 (3.)

Barisspor Bottrop kämpft ums nackte Überleben in der Kreisliga A und braucht jeden Punkt. Das steht außer Frage. Doch eines hat das Kellerkind bisher geschafft: keine einzige Heimniederlage! Ändert sich das am kommenden Sonntag? Vieles spricht dafür, denn gegen Sterkrade 72 verlor man bereits im Pokal (0:3) und erlebte im Hinspiel beim 10:0 ein persönliches Waterloo. Und das 0:3 war wo? Genau, in Bottrop! „Es mag sein, dass wir der Favorit sind, diese Bürde will ich uns auch gar nicht absprechen und wir wollen am auch Sonntag gewinnen. Aber Barisspor ist daheim noch ungeschlagen, deswegen wartet noch einmal eine Herkules-Aufgabe auf uns“, sagt 72-Trainer Jens Szopinski vor dem Wochenende, um dann auch noch zu unterstreichen: „Das Tabellenbild spiegelt nicht die wahre Leistungsstärke von Barisspor wieder.“ 

Jens Szopinski
72-Trainer Jens Szopinski muss einzig auf Fatih Cetin verzichten, der im Urlaub ist. Sonst sind alle Spieler an Bord!

Ganz klar, Szopinski warnt seine Mannen vor dem letzten Auftritt in 2014 und will sich die letzten Monate auf keinen Fall durch ein schlampiges Spiel doch noch kaputt machen lassen. „Ich appelliere noch einmal an meine Spieler, noch einmal alles rauszuhauen. Es sind nur noch 90 Minuten vor dem Fest und wir müssen noch einmal alles abrufen, kämpfen, den Ball laufen lassen und dann können wir hoffentlich mit einem Sieg nach Hause fahren und hätten nicht nur ein gutes Gefühl für die Winterpause, sondern hätten auch ein tolles Jahr gespielt.“ Szopinski warnt zwar vor der sicherlich geplanten Wiedergutmachung des Gegners, gibt aber ebenso zu Protokoll, „dass wir mit breiter Brust aufspielen werden“. Kein Wunder, wenn doch auch das Personal voll mitspielt. Einzig Fatih Cetin ist im Urlaub, ansonsten sind alle Mann an Bord. Auch die zuletzt gesperrten Mustafa Gürdal und Jens Nörenberg sind wieder mit von der Partie. "Da muss man wirklich sagen, dass wir viel Glück hatten diese Saison. Die wenigen Verletzungen und Ausfälle ziehen sich wie ein roter Faden bisher durch die Saison."

   Von solchen Luxus-Problemen ist Barisspor weit entfernt. "Unsere Situation ist aktuell nicht gerade gut", sagt Barisspor-Trainer Taner Kaplangiray zunächst noch etwas vorsichtiger. Er weiß natürlich nur zu gut, was für eine Aufgabe seinem Team am 3. Advent bevorsteht. "Wir sind krasser Außenseiter. Zwar war ich beim 10:0 beim Hinspiel im Urlaub und wir waren einerseits noch nicht richtig drin in der Saison und haben andererseits zwei Platzverweise kassiert. Aber auch so ist Sterkrade 72 eine super, starke Mannschaft und ich hoffe, dass wir uns nicht wieder so abschlachten lassen." Ganz klar: Die Gastgeber sind schon vor dem Anpfiff auf Schadensbegrenzung hinaus. Zu viele angeschlagene Spieler fallen für das letzte Heimspiel in 2014 aus. "Wir haben alle unsere Punkte zu Hause geholt, das wissen wir. Aber wir schauen auch schon voraus und müssen einfach im nächsten Jahr aufpassen, dass wir nicht zu schnell zu tief unten reinrutschen." Immerhin, aufgegeben hat man sich bei Barisspor für den Klassenverbleib noch längst nicht. Für die Partie gegen Sterkrade 72 aber sieht man kaum Chancen auf Punkte.

Anstoß: 14.30 Uhr

RaWi

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

VfR 08 Oberhausen - Dostlukspor Bottrop II

Kreisliga B - Gruppe 1

Sterkrade 06/07 II (10.) - GA Sterkrade II (5.)

*bereits am Samstag, 12. Dezember*

Wird der überraschende, aber nicht unverdiente 3:2-Erfolg der Glück-Auf-Reserve aus der Vorwoche gegen Arminia Lirich II etwa zu einem Problem für den Tabellenfünften? Wenn nach es nach ihrem Coach Marco Allekotte geht, ist die Gefahr groß: „Ich habe meinen Spielern gesagt, dass sie sich für den Dreier in Lirich gegen Sterkrade 06/07 nichts kaufen können. Unsere Mannschaft besteht überwiegend aus jungen Spielern, die wohlmöglich noch das Spiel gegen Arminia im Kopf haben. Und gerade diese Flausen müssen wir austreiben.“

Will den siebten Sieg in Folge: GA-Trainer Marco Allekotte.
Will den siebten Sieg in Folge: GA-Trainer Marco Allekotte.

Allekotte erwartet, dass seine Spieler den gleichen Respekt für den kommenden Gegner an den Tag legen wie er. Und dieser Respekt kommt nicht von ungefähr. Zwar haben die Hausherren weniger als halb so viele Punkte wie der Tabellenfünfte, doch die 06er kämpften sich nach zuletzt fünf Siegen und einem Unentschieden aus den letzten acht Partien vom letzten auf den zehnten Tabellenplatz. Eine Tatsache, die auch dem Gästecoach nicht entgangen ist: „Sterkrade 06/07 scheint die richtige Spur gefunden zu haben und darauf müssen wir vorbereitet sein. Wir wollen und werden auch hoffentlich die Sache zu 100 Prozent angehen um so eine super Jahr mit einem Erfolg zu krönen. Doch das gelingt uns nur, wenn wir Sterkrade 06/07 ernst nehmen und uns nicht von deren Tabellenplatz geschweige denn von unserem Sieg am letzten Sonntag blenden lassen." Im Hinspiel gab es für die Gäste, die zuletzt Mitte Oktober einen Punkt abgaben, ein 5:2. Damals nicht mit dabei war Sven Adamietz. Adamietz ist seit guten einem Monat neuer Übungsleiter des Gastgebers und trainiert zugleich auf die B-Junioren der 06er. Mit ihm holte die Zweitvertretung des Tabellenführers der Kreisliga A sieben von zehn Punkten. Doch es wird am Samstag enorm schwer werden, auch im sechsten Spiel in Folge ohne Niederlage zu bleiben. Ein Grund könnte unter anderem die Personalsituation sein: „Aktuell habe ich nur neun Spieler zu Verfügung, da viele beruflich verhindert sind.“ Für das Team von der Dorstener Straße ist dies jedoch kein neues Problem: „Auch gegen Post Oberhausen standen uns wenige Spieler zu Verfügung, dennoch haben wir gewonnen.“ Mit einer großen Erwartungshaltung geht Adamietz aber nicht in der Partie: „Wenn wir verlieren, dann sagt jeder, war doch klar. Wir wollen alles geben, damit es wenigstens für einen Punkt reicht. Immerhin wollen wir unsere Serie ja aufrecht erhalten“, so der Übungsleiter der Hausherren, dessen Engagement bei Sterkrade 06/07 erst einmal nur bis zum Saisonende geht.

Anstoß: 14.30 Uhr

ThIl


SV Concordia Oberhaus. II (14.) - SV Rhenania Bottrop III (13.)

Am dritten Advent kommt es in Oberhausen zum Kellerduell zwischen der Concordia-Reserve und der Drittvertretung des SV Rhenania. Beide Teams haben bisher sieben Punkte gesammelt, Rhenania steht nur wegen des besseren Torverhältnisses einen Rang vor den Gastgebern auf dem 13. Rang. Die Oberhausener scheinen aber immer besser in die Spur zu finden. Am vergangenen Wochenende besiegte die Mannschaft von Danilo Atzeni den Kontrahenten Fortuna Alstaden mit 5:3. „Die drei Punkte gegen Fortuna waren sehr wichtig, einerseits für die Tabellensituation, andererseits für die Moral“, weiß der Übungsleiter um die Bedeutung des Sieges. Jetzt soll es auch am kommenden Sonntag gegen die Bottroper einen Sieg geben.

Rhenanencoach Christian Hoffmann ist mit seiner Mannschaft auswärts noch ohne Punkte.
Rhenanencoach Christian Hoffmann ist mit seiner Mannschaft auswärts noch ohne Punkte.

   „Rhenania ist ein Gegner auf Augenhöhe“, schätzt Atzeni den Gegner ein, „ich denke, beide zielen auf die drei Punkte. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen, denn wir möchten uns eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde erarbeiten.“ Mit einem Sieg könnten beide Mannschaften den zwölften Tabellenplatz erklimmen, wenn die Fortunen aus Alstaden nicht gewinnen. Außerdem kann der Sieger sich wohl etwas mehr Luft im Abstiegskampf erarbeiten und den Abstand auf die beiden Verfolger TB Oberhausen und SG Oberhausen vergrößern. Es geht also um einiges im spannenden Duell. Im Hinspiel waren die Rhenanen das erfolgreiche Team, gewannen letztlich mit 4:2. Aus Bottroper Sicht soll das Spiel ähnlich ausgehen, doch die Oberhausener haben da ein Wörtchen mitzureden. „Ich will nicht von einer Revanche sprechen, das Wort ist so negativ behaftet. Das Einzige, was zählt sind die drei Punkte“, so der Heimtrainer. Wenn man nach den Statistiken geht, dann sollten die Gastgeber einen Dreier mitnehmen, denn die Gäste sind auswärts noch ohne Punkte. Die personelle Lage ist bei den Hausherren entspannt, eigentlich sind „alle Mann an Bord“. Auf Seiten der Gäste wird wohl der Trainer der Erstvertretung, Oliver Dirr, das Tor hüten. Rhenanencoach Christian Hoffmann war für die Auf’m Platz-Redaktion allerdings nicht erreichbar, dennoch kann man davon ausgehen, dass auch die Rhenanen auf Sieg spielen. Ein Unentschieden würde nämlich auch die Bottroper nicht weiterbringen. Auf jeden Fall ist ein spannendes Spiel zweier Teams im Abstiegskampf zu erwarten.

Anstoß: 12:30 Uhr

StLu

 

Post SV Oberhausen (8.) - SF 08/21 Bottrop (6.)

Ein glasklares Mittelfeld-Duell zweier Teams, die sich vor der Saison beide weiter oben gesehen haben. Doch daraus wird in dieser Spielzeit nichts mehr. Vor allem Post hadert derzeit heftig und musste zuletzt vier Niederlage am Stück hinnehmen. „Ich kann die vielen, fehlenden Spieler einfach nicht mehr ersetzen. Vergangenen Sonntag fielen zehn Spieler aus, sechs davon aus der Stammelf plus vier Kicker, die sehr gut dazu passen“, sagt Post-Trainer Willi Poulkos vor dem letzten Heimspiel.

Willi Poulkos
Post-Trainer Willi Poulkos muss derzeit auf satte zehn spieler verzichten. Foto: Privat

Zuletzt musste der Ersatz-Torwart im Feld spielen und Reserve-Spieler aushelfen. Kein gutes Omen auch für kommenden Sonntag, wenn die Sportfreunde aus Bottrop anreisen. Die kommen allerdings auch nicht mit dem besten Aufgebot. „Der Kader ist sehr eng, deswegen habe ich zuletzt auch mal wieder gespielt. Wir helfen aktuell der Reserve aus, die gegen den Abstieg spielt. Das darf für uns keine Entschuldigung sein, aber optimal ist es natürlich nicht“, so Trainer Matthias Pech, der aber auch wegen der Voraussetzungen ein offenes Spiel erwartet. „Zwischen beiden Teams scheint es keine großen Unterschiede zu geben. Wir sind nur ein paar Punkte voraus. Das dürfte ein offenes Spiel geben. Ich hoffe zumindest, dass es mal wieder ein schönes wird.“ Pech sieht ein, dass es aktuell für den einen oder anderen Spieler nicht leicht ist. „Bei unserem ersten Hallen-Training kommen 20 Mann. Muss ich nicht verstehen, wenn sonst nicht einmal die Hälfte draußen kommt, oder?“, so seine rhetorische Frage. „Es ist natürlich klar, dass wir momentan ein bisschen ausprobieren. Ich versuche die Spieler zu motivieren, sie zu kitzeln. Ich sehe ja auch, dass der Fleiß momentan etwas nachlässt.“ Diese Probleme hat Poulkos auch, der sich aber kämpferisch gibt. „Wir wollen noch einmal alles geben und einen Heimsieg im letzten Spiel landen.“

Anstoß: 14.30 Uhr

RaWi

 

Arminia Klosterhardt III (1.) - Adler Osterfeld II (11.)

Als frisch gebackener Herbstmeister steht für Arminia Klosterhardt III in diesem Jahr noch das erste und auch einzige Rückrundenspiel der Saison an. Die Elf von Trainer Dirk Kallweit empfängt am kommenden Sonntag die zweite Mannschaft des SV Adler Osterfeld, die seit vier Spielen sieglos ist. Lediglich einen Zähler gab es für die Mannschaft von Trainer Hendrik Biegisch in dieser Phase. Am vergangenen Sonntag gab es für die Adler eine 0:4-Niederlage gegen den SV Fortuna Bottrop III, während sich die Arminen beim 12:0-Auswärtssieg bei TB Oberhausen torhungrig zeigten.

Will den Tabellenführer ärgern: Adler Osterfeld-Trainer Hendrik Biegiesch. Foto: Adler.
Will den Tabellenführer ärgern: Adler Osterfeld-Trainer Hendrik Biegiesch. Foto: Adler.

   Durch die zuletzt anhaltende Durststrecke rutschten die Osterfelder auf den elften Tabellenplatz ab, haben aber komfortable neun Zähler Rückstand auf Rang 13. "Wir sind froh, wenn wir in die Winterpause kriechen können", gibt Adler Osterfeld-Trainer Hendrik Biegiesch aufgrund der Personalsituation zu. "Allein letzte Woche haben sieben Stammspieler gefehlt", so Biegiesch weiter, dessen Team im Hinspiel dem Herbstmeister mit 2:4 unterlag. "Klar ist es schön, da oben zu stehen. Doch die Saison ist noch so lang und der Titel Herbstmeister bedeutet nicht viel", betont derweil Arminias Trainer Dirk Kallweit, der sich auch noch gut an das Hinspiel erinnern kann: "Das war ein Spiel, wo die Jungs meinten, die müssten den Gegner nicht ernst nehmen. Die Einstellung stimmte an dem Tag nicht, doch wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen." 

   Während die Adler in der Tabelle nur den elften Tabellenplatz belegen, rangiert die Biegisch-Elf in der Auswärtstabelle auf dem sechsten Rang mit der Ausbeute von 14 Punkten aus acht Spielen. Doch dem gegenüber steht die Heimbilanz der Klosterhardter: Die Arminia musste in neun Heimspielen erst eine Niederlage hinnehmen, ansonsten gab es nur Siege und dabei wurden satte 46 Tore erzielt. Da scheint die Favoritenrolle klar verteilt zu sein. Doch aufgepasst Arminia. "Wir wollten das Spiel wegen unserer Weihnachtsfeier auf Samstag verlegen, doch die Arminia hat den Antrag nicht angenommen. Wir werden am Sonntag so eine schlagkräftige Truppe stellen, dass die Arminen sich noch umgucken werden", schickt Biegisch eine Ansage in Richtung des Tabellenführers. Demnach werden vier Kicker aus dem Bezirksligakader aushelfen. "Wer das genau sein wird, steht aber noch nicht fest", so Biegiesch. Dass die Adler ob des abgelehnten Spielverlegungsantrages angesäuert sein werden, damit rechnet auch Dirk Kallweit, Trainer der Arminen. "Ich denke, dass Adler ein bisschen sauer sein wird. Aber bei uns hätten einige am Samstag keine Zeit gehabt", erläutert Kallweit, der ebenso wie die Gäste Unterstützung aus der Bezirksligamannschaft der Klosterhardter bekommen wird. Zudem sind Kapitän Marcl Broß und Marco Miketta wieder mit von der Partie. Dafür werden Kevin Janko, Dominik Berger und Markus Lattenkamp fehlen. "Wir wollen uns die drei Punkte holen und dann schauen, was im Spitzenspiel passiert ist", so Dirk Kallweit.

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi

 

SF Königshardt II (2.) - Adler Oberhausen (3.)

Zum Abschluss des Jahres 2014 bietet der Spielplan der Gruppe 1 der Kreisliga B noch ein richtiges Schmankerl. Am kommenden Sonntag und zugleich erstem Rückrundenspiel kommt es zu dem Duell Zweiter gegen Dritter, SF Königshardt II gegen Adler Oberhausen. Beide Mannschaften trennen nach Abschluss der Hinrunde gerade einmal ein Zähler, wobei die Sportfreunde das wesentlich bessere Torverhältnis vorweisen können. Die Elf vom Pfälzer Graben erzielte in den 15 Hinrundenspielen sage und schreibe 112 Tore und das bei nur 17 Gegentoren - damit hat Königshardt gleich zwei Bestmarken aufgestellt. Die Adler kassierten nur ein Gegentore mehr, schossen aber "nur" 70 Tore.

Im Hinspiel waren die Adler obenauf. Wie wird es im Rückspiel sein?
Im Hinspiel waren die Adler obenauf. Wie wird es im Rückspiel sein?

   "Bei dem Spiel sehe ich keinen Favoriten", erklärt SFK-Trainer Pierre Szterlicht, der am Sonntag das Duell "der beiden stärksten Mannschaften der Liga" erwartet. Eine Meinung, die Adler-Trainer Marko Schmidt nicht gänzlich teilen kann: "Eine Mannschaft steht noch über uns und keiner von uns steht oben." Königshardts Trainer sieht den Druck bei den Gästen: "Adler wird heiß sein, weil sie gewinnen müssen, da sie sonst erst einmal raus aus dem Aufstiegskampf sind." Auch diese Einschätzung entspricht nicht der von Marko Schmidt: "Bei uns ist die Konstellation klar. Wir müssen punkten um oben dran zu bleiben. Ich verbinde damit aber keinen Druck, da die Saison noch so lang ist."

   Im Hinspiel hatten die Adler mit 5:3 die Nase vorn. Doch die Elf vom Pfälzer Graben zeigt sich gerade zuhause von ihrer besten Seite: Königshardt ist bislang auf heimischer Anlage noch ungeschlagen und das bei einem bisherigen Heimtorverhältnis von 69:8. Doch auch die Adler mussten bislang auf fremden Terrain noch keine Niederlage hinnehmen. "Ich denke, dass sowohl Königshardt als auch wir mit dem nötigen Respekt an die Sache herangehen werden", so Marko Schmidt, der eine aus der Erstmannschaft verstärkte Königshardt-Mannschaft erwartet: "Ich denke, dass sich die Sportfreunde aus der Landesliga verstärken werden. Doch wir haben keine Angst." Auf Adler-Seite steht hinter dem Einsatz von Abwehrspieler Daniel Baerwald noch ein Fragezeichen. Bei den Sportfreunden wird Tim Rösing definitiv fehlen. Zudem droht Toptorjäger Phillip Potratz (Foto, links) auszufallen. "Die Chancen bei Phillip stehen 50 zu 50. Im letzten Spiel gegen Post gab es eine regelrechte Hetzjagd auf meine Spieler. Zuerst musste ich Tim auswechseln und dann wurde Phillip des Öfteren umgenietet. Nun hat er ein dickes Knie und Fußprobleme", schildert Pierre Szterlicht die Personalsituation.

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SG 92 Oberhausen  - SC Buschhausen II

TB Oberhausen - Arminia Lirich II

Fortuna Alstaden - SV Fortuna Bottrop III

Kreisliga B - Gruppe 2

VfB Bottrop II (5.) - FC Polonia Bottrop (11.)

*bereits am Freitag, 11. Dezember*

Bereits am heutigen Abend steigt die letzte Partie für die Reserve des VfB Bottrop und für den FC Polonia Bottrop in diesem Jahr. Während bei den Gästen nach dem anfänglichen Aufschwung mit dem Trainerwechsel wieder die Ernüchterung eingekehrt ist und der FC sich zuletzt mit 2:3 den Welheimer Löwen geschlagen geben musste, können sich die Ergebnisse der Hausherren in den letzen Wochen durchaus sehen lassen und zuletzt besiegte die Elf um Trainer Christian Paul im Lokalderby Rhenania Bottrop II mit 4:2 und belegt somit derzeit den fünften Tabellenplatz. Wirft man einen Blick auf die Tabelle trennen beide Mannschaften sechs Plätze und elf Zähler und somit gehen die Hausherren mit der favorisierten Rolle in die Partie, doch Trainer Christian Paul steht am heutigen Abend vor personellen Problemen: „Heute habe ich große personelle Probleme, da viele verletzt sind und einige im Urlaub“, erklärt der Übungsleiter.

    Außerdem wollen bekanntlich alle Mannschaften das letze Spiel mit einem Erfolgserlebnis beenden, um eine gute Grundlage für die Rückrunde zu schaffen und das Jahr erfolgreich abzuschließend. Von Daher ist auszugehen, dass beide Mannschaften alles in die Waagschale werden werden und sich alles abverlangen werden. „Das Spiel heute wird sehr schwer, wir haben im Hinspiel ein gutes Spiel gespielt, aber nur über Kampf und Herz können wir die Punkte zu Hause halten. Polonia ist eine sehr starke Mannschaft“, zollt Paul dem FC abschließend großen Respekt. Und trotz der Weihnachtszeit haben beide Teams nichts zu verschenken. Polonia-Trainer Daniel Karpinski war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen. 

+++ Update: Das Spiel wurde abgesagt. Die Stadt hat den Platz gesperrt +++

Anstoß: 19.30 Uhr 

PePi

 

TB Oberhausen II (2.) - RW Welheimer Löwen (6.)

„Wir wollen den Tabellenzweiten ärgern und ihnen ein Beinchen stellen“, lautet das Ziel von Löwen-Trainer Thomas „Netzer“ Ochojski. Mit dem 1:1-Unentschieden in der vergangenen Woche gegen RSV Klosterhardt haben die Hausherren den Platz an der Tabellenspitze an den SV Bottrop 1911 abgegeben und stehen nun mit einem Punkt Rückstand auf dem zweiten Tabellenrang. Grade die Chancenverwertung ist ein Grund für den Positionswechsel mit 1911: „Wenn man die Torchancen in den Spielen betrachtet die man hatte, rauft man sich die Haare und fragt sich ob wir Borussia Dortmund sind, die auch viele Chancen haben und diese nicht nutzen“, beschreibt TBO-Trainer Jörg Lieg die Situation. „Hätten wir die Chancen, die uns geboten wurden, in der letzen Woche genutzt, hätten wir auch 5:0 gewonnen“, fügt Lieg hinzu. Doch so sollte es nicht sein und die Oberhausener kamen nicht über ein 1:1 hinaus. 

Will mit seiner Elf dem Tabellenzweiten ein Beinchen stellen: Löwen-Trainer Thomas Ochojski.
Will mit seiner Elf dem Tabellenzweiten ein Beinchen stellen: Löwen-Trainer Thomas Ochojski.

 „Das ist eigentlich eine starke Truppe, die sehr gut in die Saison gestartet ist, aber die letzen Ergebnisse zeigen auch, dass sie machbar sind“, zeigt sich Ochojski zuversichtlich und kann nach einigen Wochen mit Personalproblemen im kommenden Spiel wieder aufatmen: „Personell sieht es gut aus wieder für uns und wir haben mal vier Leute auf der Bank, die wirklich zum Kader der ersten Mannschaft gehören“, erklärt „Netzer“. Auch lieg kann sehr wahrscheinlich aus dem „Vollen schöpfen“: „Bei uns gibt es hin und wieder mal Überraschungen, aber so wie es aussieht sind alle Mann an Bord“, erklärt der Cheftrainer. Somit werfen beide Mannschaften alles in die Waagschale und wollen ein Erfolgserlebnis im letzen Spiel vor der Winterpause, Lieg fordert dabei eine konzentrierte Spielweise: „Das ist keine schlechte Mannschaft und wir können nicht einfach drauf losspielen sondern es ist ganz wichtig, dass wir kontrolliert und stabil unser Spiel bestreiten.“

   Der Gäste-Trainer hingegen setzt voll auf den offensiven Fußball: „Wir geben volles Rohr offensiv und gucken mal was so geht“, so Ochojski. Für die Hausherren steht natürlich mehr auf dem Spiel, denn sie befinden sich mitten im Aufstiegskampf während für die Welheimer der Aufstiegszug in den vergangenen Wochen schon abgefahren ist: „Wir können frei aufspielen und die spielen noch um den Aufstieg. Wir können höchstens 1911 noch eine Gefallen tun“, erklärt „Netzer“. Lieg bleibt jedoch zuversichtlich: „Entweder werden wir mit einem sehr guten Ausgang Tabellenführer oder halt nicht, dann versuchen wir in der Rückrunde wieder anzugreifen“, so der Übungsleiter abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr 

PePi


RSV Klosterhardt (4.) - BW Fuhlenbrock (3.)

Am Sonntag kommt es in Klosterhardt zum Derbykracher! Der Tabellenvierte RSV Klosterhardt empfängt mit dem Tabellendritten nicht nur den Tabellennachbarn, sondern mit BW Fuhlenbrock auch einen topographischen Nachbarn. „Es wird ein Highlight-Spiel, der Dritte gegen den Vierten!“, freut sich BWF-Coach Andre Hülsmann auf das kommende Spiel. Seine Mannschaft musste sich am vergangenen Wochenende Fortuna Bottrop geschlagen geben und hat so ein wenig Boden im Aufstiegsrennen verloren. „Die Niederlage am letzten Sonntag war natürlich nicht eingeplant“, so Hülsmann, der die Bedeutung des kommenden Spiels betont: „Wir wollen gewinnen, um den Abstand auf die Spitzenplätze nicht zu vergrößern. Die drei Punkte sind unser Ziel, alles andere wäre Unsinn.“ Das sieht auch sein Gegenüber Nico Andreakis so: „Wir wollen gewinnen!“

Wird aufgrund einer Meniskusverletzung nicht nur das Derby verpassen, sondern mehrere Monate pausieren müssen: Kevin Lämmel.
Wird aufgrund einer Meniskusverletzung nicht nur das Derby verpassen, sondern mehrere Monate pausieren müssen: Kevin Lämmel.

   Dabei will er vor allem die gute Form seiner Mannschaft unterstreichen. Nach drei Siegen in Folge rang man auch dem Tabellenzweiten TB Oberhausen einen Punkt ab. „Wir haben zwar die erste Halbzeit verschlafen, doch in der zweiten Halbzeit haben wir uns den Punkt verdient. Momentan sind wir einfach schwer zu schlagen“, freut sich Andreakis. Im Hinspiel waren es die Bottroper, die am Ende die drei Punkt zuhause behalten durften. „Wir wollen die Punkte aus dem Hinspiel zurückholen. Es wird definitiv ein spannendes Spiel, allein schon weil es ein Derby ist. Jedenfalls kennen wir den Gegner jetzt und wissen, was auf uns zukommt“, will der RSV-Coach einen Heimsieg seines Teams sehen. Der gute Lauf der Oberhausener bleibt natürlich nicht unbemerkt. „RSV hat eine gute Mannschaft, das haben wir im Hinspiel gesehen. Zudem haben sie zuletzt viele gute Ergebnisse geholt. Es wird ein schwerer Gang, aber wir sind gewappnet“, so Hülsmann, der sich über eine Sache ganz besonders freut: „Es wird ein anderes Spiel als gegen Fortuna. Ich gehe nicht davon aus, dass sich RSV hinten reinstellt. Deshalb hoffe ich, dass wir auch mehr Räume bekommen, um Fußball zu spielen.“ Im Großen und Ganzen geht der Übungsleiter dennoch von einem „Kampfspiel“ aus. Allerdings werden Hülsmann neben dem langzeitverletzten Innenverteidiger Dominik Teschke auch noch Kevin Lämmel und Lars Tessmer fehlen. „Immer wenn es wichtig wird, fehlen uns wichtige Spieler. Wir können solche Ausfälle nicht einfach so kompensieren, deswegen ist das so ärgerlich und das begleitet uns schon die gesamte Hinrunde“, ärgert sich Hülsmann über die erneuten Verletzungen. Auf Seiten der Gastgeber sind  alle Mann an Bord. „Ich denke, die Meisterschaft wird im Zweikampf zwischen TBO und 1911 entschieden. Dennoch wollen wir so lange es geht oben dranbleiben. Auch für die Moral wäre der Sieg vor der Winterpause einfach wichtig“, so Andreakis abschließend.

Anstoß: 14:30 Uhr

StLu


SV 1911 Bottrop (1.) - SF 08/21 Bottrop II (16.)

Was für ein Hinrundenfinish für den SV 1911 Bottrop. Wähnten sich die 11er in der gesamten Hinrunde nicht ein einziges Mal auf dem ersten Tabellenplatz, so sprang die Elf von Trainer Ralf Quabeck am letzten Hinrundenspieltag durch einen 1:0-Erfolg über die Batenbrocker RK doch noch auf Tabellenplatz Eins und das obwohl die 11er zwischenzeitlich sieben Zähler hinter der entthronten Mannschaft von TB Oberhausen II lagen. Von diesen Sphären kann der erste Rückrundengegner des SV 1911 nur träumen: Die SF 08/21 Bottrop II schlossen die Hinrunde auf dem letzten Tabellenplatz ab. Sechs Punkte sammelte das Team von Trainer Dieter Stauvermann in der Hinrunde, so dass der Rückstand auf Tabellenplatz 14 bereits fünf Punkte beträgt.

Jubel bei Marcel Jelitto und Christopher Schröter: Der SV 1911 geht als Tabellenführer in die Rückrunde.
Jubel bei Marcel Jelitto und Christopher Schröter: Der SV 1911 geht als Tabellenführer in die Rückrunde.

   "Wir haben am Sonntag nichts zu verlieren, daher wird es ein einfaches Spiel", blickt SF-Trainer Dieter Stauvermann auf das anstehende Duell beim Ligaprimus. "Auf der anderen Seite aber wächst der Druck natürlich, gerade wenn man gegen Vonderort und den SC 20 nicht gewinnt", so Stauvermann weiter. Denn die Sportfreunde konnten von den letzten fünf Partien keines gewinnen, aber drei Spiele Unentschieden gestalten. Ganz anders der SV 1911, der die letzten fünf Spiele allesamt gewinnen konnte und auch für die letzte Partie drei Punkte anvisiert: "Wir wollen im letzten Spiel des Jahres konzentriert zu Werke gehen und uns mit drei Punkten in die verdiente Winterpause begeben", so 1911-Trainer Ralf Quabeck, der die Sportfreunde als "unbeschriebenes Blatt" sieht: "Natürlich gibt es die Gefahr, dass man denkt, dass man gegen die Sportfreunde, die unten stehen, nicht viel tun muss. Aber meine Mannschaft hat sich zuletzt gut präsentiert und immer hohen Aufwand betrieben. Das wird sie auch am Sonntag tun." 

  Im Hinspiel gab es einen 4:0-Erfolg für den SV 1911. "Das Spiel hätte auch nur 0:2 ausgehen können, da wir nicht so schlecht gespielt haben", erinnert sich Dieter Stauvermann. Die personelle Situation vor dem Rückspiel scheint bei den SF 08/21 eine andere zu sein als im Hinspiel: "Frank Schiel ist wieder dabei und auch zwei Spieler aus den Alten Herren. Zudem kommt ein weiterer Spieler aus der ersten Mannschaft runter, so dass mittlerweile sechs Spieler aus der ersten Mannschaft bei uns spielen", erklärt Stauvermann, der diese Verstärkung wie folgt begründet: "Für die erste Mannschaft ist der Aufstiegszug eigentlich schon abgefahren, daher wird nun die zweite Mannschaft unterstützt." Die personelle Situation bei den Gastgebern ist die gleiche wie in den vergangenen Wochen, mit der Ausnahme aber, dass Marc Fleischer nach abgesessener Rotsperre wieder mitwirken darf und somit nur noch Tim Wiesinger gesperrt zuschauen muss.

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi

 

Batenbrocker RK (7.) - SW Alstaden II (9.)

Am ersten Rückrundenspieltag kommt es im Batenbrocker Volkspark zum Duell zweier Mittelfeldteams. Die Batenbrocker RK empfangen als Tabellensiebter die Reservemannschaft von SW Alstaden, die auf Rang Neun liegt. Während die Batenbrocker in den letzten fünf Partien nicht einen Sieg bejubeln konnten, gelang den Oberhausenern zuletzt ein knapper 2:1-Erfolg gegen den SC 20 Oberhausen II, der damit die Niederlagenserie der Schwarz-Weißen beendete.

Fehlt auf Batenbrockseite gelbgesperrt: Kostantinos Lagogiannis.
Fehlt auf Batenbrockseite gelbgesperrt: Kostantinos Lagogiannis.

   Es war das zweite Spiel für Michael Zwick als neuer Trainer von SW Alstaden II. Das Debüt gegen die RW Welheimer Löwen ging zwar mit 1:3 verloren, doch im zweiten Spiel unter seiner Leitung gelang der erste Sieg. "Der Sieg war eminent wichtig", erklärt Michael Zwick rückblickend. Nach einem dreifachen Punktgewinn lechzen die Batenbrocker nun schon seit Wochen. "Wir werden versuchen das Jahr 2014 mit einem Dreier abzuschließen", hat BRK-Spielertrainer Jens Spiller drei Punkte als Ziel vor Augen. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 2:2-Unentschieden, wobei den Batenbrockern erst kurz vor Schluss der Ausgleich gelang. Da agierten die Alstadener allerdings noch unter der Leitung von Ex-Trainer Jörg Lichtendahl. "Das wird Sonntag schwer genug. Wir treffen auf eine erste Mannschaft, die sicherlich ihre Ambitionen in der Liga hat", zeigt Michael Zwick Respekt, betont aber: "Wir werden nicht nach Batenbrock fahren um das brave Lamm zu spielen. Wenn wir uns so präsentieren wie zuletzt, dann werden wir am Sonntag mitreden können." Auch Batenbrocks Spielertrainer Jens Spiller hofft auf eine Fortsetzung der zuletzt gezeigten Leistung. "Wir müssen so spielen wie die zweite Halbzeit gegen 1911", fordert Spiller, dessen Team im heimischen Batenbrocker Volkspark noch ungeschlagen ist. Auf Batenbrockseite werden allerdings einige Akteure fehlen: Edin Kovac, Nico Parisis, Mario Lepori, Dominik Kroese und Kostantinos Lagogiannis werden definitiv fehlen. Im Vergleich zur Vorwoche dürfte allerdings Stefan Droste wieder in den Kader rücken. Bei den Alstadenern wird sich die personelle Konstellation kurzfristig ergeben. Zunächst einmal steht die Weihnachtsfeier des Vereins am Samstag an. "Eine Feier ist eine Feier, die werden wir uns nicht nehmen lassen. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass einige es nicht zu bunt treiben werden", so Michael Zwick mit Blick auf die Weihnachtsfeier am kommenden Samstag.

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi

 

TuS Buschhausen (14.) - SV Fortuna Bottrop II (8.)

Wirft man einen Blick auf die Tabelle dürften die Bottroper als Favorit in die Partie gehen. Doch der Schein trügt und trotz sechs Plätzen Abstand voneinander sind es zwei Mannschaften auf Augenhöhe. „Ich denke, dass die Truppe zu unrecht da unten steht und auch viel Pech hatte und die gleichen Probleme wie wir anfangs auch“, erklärt Fortuna-Trainer Sascha Bialas. Zudem ist die Marschroute der Hausherren klar: „Wir wollen im letzten Heimspiel die drei Punkte zuhause halten“, so Trainer Sven Posberg. „Nach dem Unentschieden in der vergangenen Woche wird die Luft nämlich immer dünner“, fügte Posberg hinzu, denn die Oberhausener belegen mit nur drei Punkten Vorsprung den 14. Tabellenplatz und wollen dank eines Sieges gegen Fortuna den Vorspurng beibehalten und womöglich noch ausbauen. Doch Posberg weiß aus, dass der Gegner nicht zu unterschätzen ist: „Die sind sehr gut drauf und der Trainerwechsel bei denen hat eingeschlagen“, zeigt sich Posberg infomiert über den kommenden Gegner. Personell gehen beide Mannschaften „angeschlagen“ in die Partie, mit einem kleinen Vorteil für die Bottroper: „Mal gucken, vielleicht hat Marco Hoffmann (Trainer 1. Mannschaft, d.Red.) ja noch verspätete Nikolausgeschenke für uns“, so Bialas abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

PePi 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Vonderort - SC 20 Oberhausen II

VfR 08 Oberhausen III - SV Rhenania Bottrop II

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Kommentare: 22
  • #1

    Bottroper (Freitag, 12 Dezember 2014 15:24)

    Hahaha, der Dirr spielt im Tor?
    Ist der nicht schon 50?
    Ist ja lächerlich.

  • #2

    Herbstmeister (Freitag, 12 Dezember 2014 15:27)

    Contrino entlassen in Alstaden! Jetzt können die ganzen Heuchler die ihn haben Hochleben lassen nach der letzten Saison ja folgen! Ihr Ahnungslosen! Er war und ist kein guter Trainer lasst euch das gesagt sein und anscheinend hat man es jetzt auch endlich gemerkt! Derjenige der mit jungen Leuten auch arbeiten kann und Leistung bringt davon gibt es mittlerweile nur wenige! Aber es gibt sie!

  • #3

    Grüße nach Fuhlenbrock (Freitag, 12 Dezember 2014 15:45)

    Lieber Herr Hülsmann,

    Fortuna stand nicht tief die standen taktisch schlau. Und das mit einem sehr jungen Kader. Warum sollten die hoch verteidigen wenn von euch eh nur lange Bälle gespielt wurden. Also alles richtig gemacht von den fortunen.

  • #4

    Is klar (Freitag, 12 Dezember 2014 17:16)

    Is klar Beppo alle im Verein wissen das. Wir wissen das wir nächstes Jahr wieder eine Klasse tiefer spielen und sonst nichts. Außer das wir da im Mittelfeld rumdümpeln.
    Danke

  • #5

    Sauber (Freitag, 12 Dezember 2014 18:24)

    #4
    Dumm schwätzen können alle. La La La. Spinner.

  • #6

    allrounder (Freitag, 12 Dezember 2014 18:28)

    Weiß jemand wer Trainer bei Arm.Klosterhsrdt 2 wird ? Man hört gar nichts !

  • #7

    Spieler (Freitag, 12 Dezember 2014 18:58)

    Bwo Sonntag ohne jede Schanze Bullut gibt die Antwort vir Tore und zwei vorlagen es gibt sieben Stück

  • #8

    Sonntag (Freitag, 12 Dezember 2014 19:49)

    Das wird bestimmt ein super Spiel am Sonntag zwischen SFK2 und Adler.Ich sage 2:3 für Adler.So wie die Glück Auf im Pokal weg gehauen haben sind die echt stark. Aber SFK mit bekommt mit Sicherheit Unterstützung aus ihrer Ersten.

  • #9

    @ 5 (Freitag, 12 Dezember 2014 20:01)

    Dieser qualifizierte Kommentar klingt nach dem Co. :)
    Redet euch mal alles schön. Darin seit ihr richtig stark

  • #10

    @ Spieler (Freitag, 12 Dezember 2014 20:28)

    Du bist wie so oft hier auf der Plattform kein Glück-Aufer. Abgesehen davon, dass du die deutsche Sprache nicht beherrscht, solltest du wenigstens als GAS Spieler wissen, wie Bulut geschrieben wird. Bombenleger wo man nur hinschaut..

  • #11

    Hainz k. (Freitag, 12 Dezember 2014 20:28)

    Hoffentlich ballert BWO Glück Auf Weg ! Kann diese Schwätzer hier nicht mehr hören ! Nur weil man mal Glück hatte u mal 2stellig gewonnen hat . Lach mich Tod

  • #12

    Sebastian F. (Freitag, 12 Dezember 2014 21:12)

    und die Bilder erst bei Brk so unscharfspielen die auch alles nur mit Briele gesehen

  • #13

    # Herbstmeister (Freitag, 12 Dezember 2014 22:01)

    Ja hast recht contrino ist ja auch nur mit alten Spielern jenseits der 30 aufgestiegen und dann im ersten Jahr die Liga gehalten mit 6 Absteigern mit Spielern über 40. Guido hat nur mit jungen Spielern gearbeitet und das sehr gut. Du scheinst nicht viel Ahnung vom Fußball zu haben.

  • #14

    @Hainz k. (Freitag, 12 Dezember 2014 22:01)

    mit Glück gewinnt man nicht 2stellig du Experte.

  • #15

    Herbstmeister (Freitag, 12 Dezember 2014 22:20)

    @13
    Lese erst einmal nochmal richtig und dann melde dich zu Wort!In keinem Wort wurde gesagt das er mit älteren Spielern nur etwas erreicht hätte.Der einzige Experte scheinst also DU zu sein!Richtig lesen ist auch eine Kunst!

  • #16

    Glück Auf (Samstag, 13 Dezember 2014 08:55)

    Lirich hat die Hosen voll. Uns Glück Aufer kann keiner mehr vor dem Aufstieg stoppen.

  • #17

    SWA (Samstag, 13 Dezember 2014 09:08)

    Contrtino kein guter Trainer ! SWA kann nur besser werden

  • #18

    Zu Guido contrino (Samstag, 13 Dezember 2014 09:59)

    Ein feiner Mensch und ein sehr guter Trainer und Realist!
    Guido lass die alle erzählen!
    Alles Gute!
    Ein Referee

  • #19

    frantz (Samstag, 13 Dezember 2014 11:53)

    S04

  • #20

    user (Samstag, 13 Dezember 2014 15:14)

    Dieser camilus auf dem bild ist das ein brasilianer der hat Ähnlichkeit mit Roberto Carlos hahahahaha......

  • #21

    Asterix Von BWO (Samstag, 13 Dezember 2014 17:31)

    Auf geht's BWO haut die Glück aufler schnell weg. Die können nämlich gar nix. Und in der bezirksliga haben erst recht nix zu suchen genau wie Ebel u sterkrade72. Buschhausen u 06/07 sollten besser aufsteigen!

  • #22

    Nowak (Samstag, 13 Dezember 2014 22:21)

    Vergleiche zu Borussia Dortmund meine Güte Hilfe ....stimmt beide gelb