72 erst Krampf, dann Glanz

„Unterm Strich zählen die drei Punkte.“ So das Fazit des Gästetrainers Jens Szopinski, der zwar mit dem Resultat seiner Mannschaft zufrieden war, allerdings nicht mit der Leistung, während es bei Dirk Huppertz, Trainer von SuS 21 Oberhausen, umgekehrt war. Nach torlosen 45 Minuten schenkten die Sterkrader dem sieglosen Schlusslicht noch fünf Dinger ein und durften sich am Ende über den neunten Saisonsieg freuen. Für das Schlusslicht SuS 21 Oberhausen geht die Hinrunde somit sieglos zu Ende.

Von Thomas Illguth

Kreisliga A

SuS 21 Oberhausen – FC Sterkrade 72 0:5 (0:0)

„Wer schon mal selber Fußball gespielt hat, der weiß doch wie solche Spiele sind, wenn du oben stehst und dann gegen den Tabellenletzten spielst, der noch nicht einmal gewonnen hat. Da ist es schwer an die Automatismen zu kommen“, so Szopinski. Und mit dieser Ansicht stand er nicht alleine da: „Wenn du auf den letzten triffst, dann ist es eine reine Kopfsache. Und da haben wir Sterkrade 72 das Leben schwer machen können. Was die Jungs heute geleistet haben, war top. Keiner hat den Kopf hängen lassen, jeder hat gekämpft und deshalb bin ich mit der Leistung zufrieden, mit dem Ergebnis eher weniger“, resümierte Huppertz, der heute selbst 90 Minuten auf dem Platz stand. Eine gute Stunde hat seine Elf laut eigener Aussage dem hohen Favoriten Paroli bieten können ehe die Kondition und Qualität der Gäste, vor allem in der Offensive, überwog. Sebastian Giesen eröffnete in der 50. Minute den Torreigen, nach einer torlosen ersten Hälfte, mit der Szopinski alles andere als zufrieden war: „Keine Frage, SuS hat uns das Leben schwer gemacht und total aufopferungsvoll dagegen gehalten. Doch wir pomadig wir unsere Chancen vergeben haben und was für eine hohe Streuung wir heute hätten war nicht schön. Da musste ich in der Kabine lauter werden. Immerhin haben wir heute Abend Weihnachtsfeier und ich wollte nicht das der Abend durch so einen miesen Auftritt verdorben wird.“ Und die Akteure der 72er nahmen sich die Worte ihres Coaches zu Herzen und legten, wenn auch erst in der Schlussviertelstunde, noch vier Buden nach. Szopinski freute es: „Wir haben uns bis zum 2:0 schwer getan, nach hinten heraus aber souverän gewonnen. Schlussendlich bin ich froh, so ein Spiel gewonnen zu haben. Wichtig sind die Punkte. Jetzt können wir uns auf der Weihnachtsfeier über unsere mehr als achtbare Hinrunde.“

Tore: 0:1 Sebastian Giesen (50.), 0:2/0:3/0:5 Michel Hilgert (75./77./90.), 0:4 Andreas Suad Saralin (87.)

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Kommentare: 5
  • #1

    Okaaay (Samstag, 06 Dezember 2014 21:02)

    Beide schlecht. Einer steigt ab, der andere steigt nicht auf. Punkt.

  • #2

    Klaus (Samstag, 06 Dezember 2014 23:28)

    Wir werden aufsteigen, heute haben wir wieder gesehen wozu wir in der Lage sind hätten wir die ganzen Chancen reingepackt hätte es am Ende 15:0 stehen können!! Sehr gute Leistung Glück auf

  • #3

    Olaf 21 (Sonntag, 07 Dezember 2014 02:08)

    Respekt an den Gegner sehr angehnehmer Gast Euch gönne ich den Aufstieg. Aber ch wenn ihr die erste Halbzeit schwach wart Sieg ist Sieg und er war echt verdient beste Mannschaft vom großen ganzen und damit meine ich Mannschaft und Fans

  • #4

    Freund (Sonntag, 07 Dezember 2014 10:50)

    Respekt der Manschaft von SuS 21 es war die beste Saison Leistung.
    Hätte der Schiri nicht die ersten drei Tore die alle Abseitz waren geben hätten die 72er noch eine Stunde spielen können und hätten kein Tor geschossen. Fazit Susler Kopf hoch und weitermachen.

  • #5

    SuSler (Montag, 08 Dezember 2014 09:36)

    21 gut gekämpft, 72 nicht so gut drauf gewesen, aber ein Pferd springt nur so hoch wie es muss. Schön, Dirk Huppertz, dass Du bis 2016 weiter machst. Lob an Jens Szopinski, was er aus einem Fast-Absteiger gemacht hat, viele gute junge, aber auch erfahrene Spieler geholt. An aller erste Stelle Michel Hilgert, der spaziert nur so durch die Abwehrreihen...20 Buden! Schleuse-Kicker haltet zusammen.