Kampf um die Spitze in der Kreisliga A

Während die Landesligisten in der wohlverdienten Winterpause sind, haben die Bezirks- und Kreisligisten noch ein beziehungsweise zwei Spiele vor der Brust. So kämpft der SV Rhenania Bottrop nach zuletzt turbulenten Tagen darum, ein wenig Ruhe in den Verein zu bekommen. In der parallelen Bezirksligagruppe kommt es zum absoluten Kellerduell und Derby zugleich, wenn Arminia Lirich SW Alstaden empfängt. In der Kreisliga A steigt zum Abschluss der Hinrunde das absolute Spitzenspiel zwischen dem Zweitplatzierten VfR Ebel und dem Ligaprimus Sterkrade 06/07. Eine Etage tiefer kommt es in der Gruppe 1 zum Verfolgerduell zwischen Arminia Lirich II und GA Sterkrade II, während in Gruppe 2 die Jagd von BW Fuhlenbrock und dem SV 1911 Bottrop auf den Tabellenführer TB Oberhausen II weitergeht.

Vorschau auf Samstag/Sonntag, 6./7. Dezember

Bezirksliga - Gruppe 5

DJK BW Mintard (7.) - SV Rhenania Bottrop (14.)

In der vergangenen Woche gab es für den SV Rhenania den lang ersehnten Erfolg und die Elf von Oliver Dirr konnte gegen Essen Katernberg mit 3:1 gewinnen. Doch Ruhe ist damit am Blankefeld trotzdem nicht eingekehrt. Unter der Woche wurde bekannt, dass der sportliche Leiter Michael Kahnert seine Kündigung eingereicht hat und Teile des Hauptvorstands von ihren Ämtern zurückgetreten sind. „Wir machen eigentlich seit dem Sommer nur Negativschlagzeilen und sollten daher alles darauf setzen das Jahr mit einem Erfolg zu beenden“, erklärt Oliver Dirr im Vorfeld der Partie. „Ich denke die Mannschaft ist mit der Situation vom Vorstand nicht belastet, wir konnten die Leute leider nicht vor der Zeitung informieren und es kam auch für die Mannschaft sehr überraschend. Doch es bleibt an der Mannschaft nichts haften, weil hier keiner was verdient und das was versprochen wird vom Vorstand gehalten wird, egal wer die Positionen bekleidet“, versucht Dirr die Unruhen des Vereins von der Mannschaft abzuschirmen. „Ich persönlich bedauere zutiefst, dass Karl-Heinz Fischer und Klaus Henne den aufgehört haben, weil sie mich auch damals nach Rhenania geholt haben und man sein Lebenswerk eigentlich nicht aufgibt. Doch ich wünsche ihnen alles Gute für den weiteren Weg“, hackte Dirr dann das Vorstandsthema ab.

Wale Arogundade fehlt den Bottropern gelb-gesperrt.
Wale Arogundade fehlt den Bottropern gelb-gesperrt.

„Jetzt treffen wir auf einen Aufsteiger, der eine gute Saison spielt und es wird sehr schwer“, beschreibt Dirr die sportliche Lage vor dem nächsten Spiel. Nicht nur die Stärke des Gegners könnte den Rhenanen Probleme bereiten. Wale Arogundade und Manuel Ephan fallen beide gelb-gesperrt aus und Arthur Wcislo weiterhin verletzungsbedingt. „Sonst sind alle an Bord, aber mit Wale fällt natürlich ein starker Mann für vorne aus“, beschreibt Dirr die Personalsituation, ob wieder A-Jugendliche zum Zug kommen werden „steht in den Sternen“: „Die Jungs müssen erst am Samstag in der A-Jugend ihre Hausaufgaben machen und wenn sie da gute Leistung bringen, stehen sie am Sonntag auch bei uns im Kader“, so Dirr, der vor einer Doppelbelastung warnt: „Die Doppelbelastung ist nicht gut und gefährdet auf Dauer die Leistung“, so der Übungsleiter.

   „Doch positiv ist natürlich der Erfolg der letzen Woche nach langer Zeit“, fügt der Übungsleiter hinzu. Die drei Punkte in der vergangenen Woche dürften den Rhenanen einen Aufschwung gegeben haben und sie hoffen auch beim Auswärtsspiel in Mühlheim auf ein positives Ergebnis: „Wir wollen jetzt natürlich was positives nachlegen und zumindest ein Pünktchen holen, was ich auch direkt unterschreiben würde und auch glücklich wäre damit“, so Dirr abschließend.   

Anstoß: 14.15 Uhr 

PePi


FC Kray II (3.) - SV Fortuna Bottrop (4.)

Nach dem 2:2 im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer VfB Frohnhausen in der Vorwoche wartet bereits das nächste Topduell auf den SV Fortuna Bottrop: Der Drittplatzierte FC Kray II wartet auf die Elf von Trainer Marco Hoffmann. In der Tabelleliegen beide Teams punktgleich (29 Zähler) und mit der bislang gleichen Bilanz von acht Siegen, fünf Unentschieden und zwei Niederlagen gleichauf. Der Rückstand beider Teams auf den Zweitplatzierten TuS Essen-West beträgt fünf Punkte, wohingegen der Vorsprung auf den Tabellenfünrten SuS Haarzopf ebenfalls fünf Zähler beträgt.

Ist bislang zufrieden mit dem Abschneiden in der Liga: Fortuna-Trainer Marco Hoffmann.
Ist bislang zufrieden mit dem Abschneiden in der Liga: Fortuna-Trainer Marco Hoffmann.

    Somit wird schnell klar, dass sich dem Sieger die Chance bietet sich weiterhin im Aufstiegskampf zu wähnen. "Gegen die drei Essener Teams, die oben stehen, können wir nicht anstinken. Die haben ganz andere Möglichkeiten als wir", erklärt Fortuna-Trainer Marco Hoffmann. Dass die Fortunen mit einer der drei Essener Mannschaften punktgleich sind, dürfte dann für die Bottroper sprechen. "Diese 29 Punkte sind hart erkämpft", weiß Marco Hoffmann, der mit dem bisherigen Abschneiden in der Liga zufrieden ist: "Ich bin total zufrieden mit dem vierten Platz. Unser Ziel ist es den Klassenerhalt so schnell wie möglich fix zu machen." Doch angesichts der bevorstehenden Winterpause gibt es noch ein primäres Ziel bei den Rheinbabenkickern: "Wir wollen Dritter werden. Dafür brauchen wir allerdings am Sonntag einen Sieg. Die Qualität um Kray in die Knie zu zwingen haben wir. Aber wer weiß wozu die Jungs nach den vielen Trainingseinheiten und Spielen noch in der Lage sind", so Fortunas Trainer. Doch der FC Kray II stellt mit 47 erzielten Toren die beste Offensive - zum Vergleich: Fortuna hat erst 26 Treffer erzielen können. Dem gegenüber stellen die Rheinbabenkicker aber die zweitbeste Defensive der Liga. 

   "Wir brauchen eine Topleistung und auch das nötige Quäntchen Glück um in Kray zu punkten", erwartet Marco Hoffmann ein schweres Spiel. "Wir werden allerdings ohne Druck und ohne Zwänge nach Essen fahren. Denn ich werde die Hinrunde nicht am letzten Spiel messen lassen. Wir haben bislang eine gute Saison gespielt", nimmt Hoffmann ein wenig den Druck von seinen Spielern, hofft aber zugleich auf Unterstützung von den Zuschauern: "Ich hoffe, dass ein paar Zuschauer mitfahren und uns unterstützen werden." 

Anstoß: 15.15 Uhr

DaWi


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Spvg Schonnebeck II - FC Kettwig

DJK VfB Frohnhausen - SC Werden-Heidhausen

Dostlukspor Bottrop - SF Hamborn II

SC Frintrop - DJK Adler Union Frintrop

DJK Katernberg - SC Phönix Essen

SuS Haarzopf - DJK SG Altenessen

TuS Essen-West -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 6

SF Hamborn 07 (5.) – BW Oberhausen (1.)bereits am Sa, 6.12.

Sie sind der FC Bayern München der Bezirksliga Gruppe Sechs. Wie der deutsche Rekordmeister führen auch sie ohne eine einzige Niederlage und mit drei Unentschieden im Gepäck souverän die Liga an. Die Rede ist von BW Oberhausen, die vor dem letzten Hinrundenspiel neun Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger haben. Doch es gibt einen Unterschied zu den Münchenern: Die Oberhausener haben drei Partien mehr absolviert und somit auch drei Siege mehr auf dem Konto. Das gilt es für den Titelverteidiger erst einmal zu schaffen.

Fehlt weiterhin gesperrt: Abwehrchef Ricardo Lenz.
Fehlt weiterhin gesperrt: Abwehrchef Ricardo Lenz.

Neben der eigenen starken Leistung profitiert der Spitzenreiter auch vom Punkteaderlass der Konkurrenz. So holten Viktoria Buchholz, Rheinland Hamborn und Adler Osterfeld in der Vorwoche nur einen Zähler, während die Möllmann-Elf dreifach punktete. „Wir haben eine Riesenchance diese Saison aufzusteigen. Jetzt will ich den Rekord brechen, den ich damals mit dem SC 20 Oberhausen aufgestellt habe“, sagte BWO-Trainer Thorsten Möllmann nach dem 5:0 über Concordia Oberhausen. Mit dem Spielclub hatte Möllmann vor wenigen Jahren bis zum letzten Spieltag in der Bezirksliga keine einzige Niederlage einstecken müssen. Dann setzte es aber eine und der Landesliga-Aufstieg wurde in allerletzter Sekunde verspielt. „Wir sind jetzt Topfavorit, das ist klar. Aber wir hatten damals elf Punkte Vorsprung und haben es nicht geschafft. Also sollten wir jetzt bei neun Punkten Vorsprung auch nicht denken, dass es einfach wird“, so Möllmann weiter. Gleiches behauptet der Oberhausener Übungsleiter auch vom kommenden Gegner SF Hamborn 07. „Hamborn 07 hat zwei Mannschaften in der Bezirksliga. Heißt es stehen jede Menge Spieler zu Verfügung aus denen sie nach längerem Anlauf endlich die richtige Mischung gefunden haben.“ In der Tat läuft es für die Duisburger immer besser. Nach anfänglichen Startproblemen holte man aus den letzten zwölf Partien 26 von 36 möglichen Punkten und kletterte somit vom elften auf den fünften Tabellenplatz. „Hamborn 07 ist ein Verein mit Tradition, der eigentlich nichts in der Bezirksliga zu suchen hat. Ich gehe davon aus, dass uns ein volles Haus und somit ein schweres Spiel bevor steht.“ Personell gibt es gegen den ehemaligen Oberligisten keine Neuigkeiten. Weiterhin fallen Ricardo Lenz, Levent Cakmak, Fatih Uzun und Dennis Harm aus.

Anstoß: 17 Uhr

ThIl

 

Arminia Lirich (17.) - SW Alstaden (16.)

Zum Abschluss der Hinrunde in der Bezirksliga bietet der Spielplan ein absolutes Kellerduell und Derby zugleich. Der Tabellen-17. Arminia Lirich empfängt die nur um einen Platz besser positionierte Mannschaft von SW Alstaden. Gerade einmal zwei Punkte trennen die beiden Teams, doch beide eint ein großer Rückstand auf das rettende Ufer: Die Arminen haben bereits 13 Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz und Alstaden liegt elf Punkte zurück. Somit liegt schnell nahe, dass beiden Mannschaften nur ein Sieg wirklich weiterhelfen würde. Eine Punkteteilung würde keinem Team etwas nützen - zusätzliche Brisanz für das Derby.

Hat den Glauben an den Klassenerhalt noch nicht verloren: Arminia Lirich-Trainer Christian Kinowski.
Hat den Glauben an den Klassenerhalt noch nicht verloren: Arminia Lirich-Trainer Christian Kinowski.

   Die Gefühlswelten gehen vor dem letzten Spiel in diesem Jahr auseinander. "Ich glaube nicht, dass der Sieger noch unendlich große Chancen auf den Ligaverbleib hat. Man muss da objektiv sein: Es sind nicht nur die elf Punkte Rückstand, schließlich werden die Mannschaften auch noch mal punkten", scheint Alstadens Trainer Guido Contrino die Hoffnungen auf den Klassenerhalt begraben zu haben."Mir ist es egal, was andere sagen. Ich denke, dass wir die Liga nicht halten werden, auch wenn wir Sonntag gewinnen sollten", scheint das Thema Bezirksliga in der Kuhle bereits ad acta gelegt worden zu sein. Auf die Frage, wie Contrino denn Motivation aufbringen könne, antwortete er: "Es stellt sich keine Motivationsfrage. Am vergangenen Dienstag war trotz der Niederlage fast der ganze Kader da." Während auf der einen Seite so etwas wie Einsicht und Ernüchterung eingetreten ist, ist der Glaube in Lirich noch lange nicht verloren gegangen: "Wir werden bis zum Schluss versuchen drin zu bleiben. Wir geben die Hoffnung nicht auf", so Lirich-Trainer Christian Kinowski, der klar stellt: "Wenn wir jetzt sagen würden, wir steigen ab, dann brauchen wir auch nicht mehr spielen."

   Das Derby ist zugleich das Duell zweier Negativmarken-Aufsteller: Arminia Lirich hat in sieben Heimspielen erst einen Punkt holen können, während die Schwarz-Weißen aus Alstaden erst einen Sieg in sieben Auswärtspartien landen konnten. "Wir wollen mit einem vernünftigen Gefühl in die Winterpause und daher wollen wir zuhause endlich einen Sieg", so Kinowski, der mit Ausnahme des gesperrten Nico Retzerau (fünfte gelbe Karte) auf nahezu den kompletten Kader zurückgreifen kann. Guido Contrino hat aber das gleiche primäre Ziel wie Kinowski: "Es wäre schön, wenn wir mit einem Sieg in die Winterpause gehen könnten. Wenn wir Sonntag verlieren sollten, wäre das das i-Tüpfelchen." Trotz der Situation in der Liga freut sich Alstadens Trainer auch auf das Derby: "Ich freue mich darauf, meinen langjährigen guten Freund Christian Kinowski wieder zu sehen."

Anstoß: 14.15 Uhr

DaWi

 

Viktoria Buchholz (2.) - Adler Osterfeld (4.)

Adler Osterfeld kommt nach der zwischenzeitlichen Krise immer mehr in Form. Nach dem wichtigen Pokalsieg über BW Oberhausen konnte sich die Mannschaft von Udo Hauner auch in der Liga wieder stabilisieren. Gegen Genc Osman reichte es für ein 0:0. „Das 0:0 war ein gerechtes Ergebnis. Genc Osman war besonders in der zweiten Halbzeit sehr stark“, schaut Hauner auf das Spiel zurück und weiß auch, wie wichtig es war, nicht verloren zu haben: „Es war sehr wichtig für den Kopf. Aber da spielt nicht nur das Ergebnis eine Rolle, sondern auch die Leistung und die war gut, besonders in der ersten Hälfte. Ich bin sehr zufrieden.“

Torjäger Tobias Hauner kann nach seiner abgelaufenen Sperre wieder spielen.
Torjäger Tobias Hauner kann nach seiner abgelaufenen Sperre wieder spielen.

   Jetzt erwartet die Adler ein „Knallerspiel“ beim Tabellenzweiten Viktoria Buchholz. Die kommenden Gegner haben zuhause in sieben Spielen erst vier Punkte liegengelassen. Insgesamt zollt Hauner den Gastgebern seinen Respekt: „Sie sind nicht nur sehr heimstark, sondern auch der letzte Verfolger von BW Oberhausen. Wenn Blau-Weiß jetzt am Samstag verliert, dann wird Buchholz noch motivierter sein als sowieso schon und will sicher die Chance nutzen.“ Ein sehr torreiches Spiel ist aber nicht zu erwarten, denn die Hausherren stellen mit nur 16 Gegentoren der Liga die beste Abwehr und haben mit 36 geschossenen Toren auch nicht gerade eine eindrucksvolle Bilanz. Dennoch weiß Hauner, dass man sich da nicht täuschen darf: „Wir müssen hinten sehr stabil  stehen. Wenn Buchholz gewinnen möchte, müssen sie erstmal unsere gute Defensive knacken. Wenn wir jetzt nur nach vorne rennen würden, dann würde Buchholz uns ausknocken.“ Der einzige Ausfall auf Seiten der Adler ist Emrah Durdu, der aufgrund einer Zerrung vermutlich fehlen wird. Dafür ist aber Tobias Hauner nach seiner Sperre wieder einsatzbereit und deshalb macht sich der Adler-Trainer keine großen Sorgen. „Wir wollen die Kurve nach vorne fortsetzen. Allerdings wäre ein Sieg sensationell, eine Niederlage kein Beinbruch, dennoch wollen wir Punkte mitnehmen“, so Hauner abschließend. Mit einem Sieg könnte seine Mannschaft sogar an Buchholz vorbeiziehen und auf den zweiten Platz rutschen und dort überwintern.

Anstoß: 14.15 Uhr

StLu


SV Concordia Oberhausen (12.) - SV RW Mülheim (15.)

Für die Oberhausener geht es im Heimspiel gegen RW Mühlheim um echte „Big Points“. Nachdem man am vergangenen Wochenende mit 0:5 gegen Spitzenreiter BW Oberhausen verlor, die Manolo als „stärkste Mannschaft der Liga“ beschreibt, trifft man nun auf einen Gegner auf Augenhöhe. „Die Niederlage war kein Beinbruch, aber am Sonntag müssen wir alles in die Waagschale werfen“, gibt Geschäftsführer Manolo Dente zu Protokoll und ergänzt: „Der Gegner ist unser Level und gerade da wollen wir gewinnen.“

Wünscht sich drei Punkte vor den Weihnachtsfeiertagen: Geschäftsführer Manolo Dente.
Wünscht sich drei Punkte vor den Weihnachtsfeiertagen: Geschäftsführer Manolo Dente.

   Nicht nur von der Spielstärke, sondern auch in der Tabelle lässt sich die Gleichwertigkeit erkennen. Die Mühlheimer stehen nämlich nur drei Punkte und drei Ränge hinter den Gastgebern und sind damit ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Allerdings sind die drei Punkte nicht nur für den direkten Vergleich mit Gästen wichtig, weiß Dente: „Wir dürfen den Abstand auf die rettenden Plätze, speziell auf Arminia nicht wachsen lassen. Vier Punkte Abstand sind viel, aber durchaus machbar.“ Den kommenden Gegner aber weiß er nicht genau einzuschätzen: „So gut kenne ich die gegnerische Mannschaft nicht, aber dafür den Trainer. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass sie nicht ohne Grund in der Bezirksliga spielen, sie haben sicherlich einige gute Spieler in ihren Reihen.“ Unabhängig von der Stärke des Gegners ist sich der Geschäftsführer einer Sache bewusst: „Wir spielen zuhause und gerade in unserer momentanen Situation müssen wir gewinnen. Dafür müssen wir nicht den schönsten Fußball spielen, sondern auch ein dreckiger Sieg würde reichen. Denn am Ende brauchen wir die drei Punkte.“ Die personelle Situation ist die Gleiche wie in den Vorwochen. Kein weiterer Spieler hat sich verletzt oder eine Sperre eingehandelt. Somit können die Oberhausener bis auf ihre Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. „Man kann sich vorher viel überlegen, aber  wichtig ist auf’m Platz. Wir wollen die drei Punkte holen, damit wir auch schöne Weihnachtsfeiertage haben“, so Dente abschließend.

Anstoß: 14.15 Uhr

StLu


Arminia Klosterhardt II (11.) – SV Glückauf Möllen (14.)

Dank zweier Siege in Folge wird die zweite Mannschaft von Arminia Klosterhardt auf einem Nichtabstiegsplatz in der Bezirksliga überwintern. Am Sonntag geht es zum Abschluss des Jahres 2014 nochmal gegen einen direkten Konkurrenten. Für das Heimspiel gegen den SV Glückauf Möllen hat sich die Elf vom Trainer Dennis Wydra vorgenommen, einen Dreier einzufahren und so mit einem kleinen Polster auf die bedrohte Zone in die Winterpause zu gehen.

   Zweistellig machte es die Reserve von Arminia Klosterhardt am vergangenen Wochenende beim Mülheimer FC Vatangücü. Gegen das Tabellenschlusslicht gewannen die Oberhausener nach dem 4:2-Auswärtssieg beim Mühlheimer SV 07 mit sage und schreibe 10:0. Das klare Ergebnis galt es danach aber gleich wieder abzuhacken. Die volle Konzentration der Arminen liegt nun auf der letzten Aufgabe in diesem Jahr. Der SV Glückauf Möllen stellt sich am Sonntag ab 15 Uhr am Hans-Wagner-Weg vor. Es ist ein direktes Duell. Das Team aus Voerde konnte aus den ersten 16 Partien 15 Zähler sammeln und rangiert auf Platz 14, Klosterhardt hat bislang sechs Punkte mehr auf der Habenseite. Die Arminen wollen den Positivtrend der letzten Wochen fortsetzen und im letzten Spiel der Hinrunde nochmal dreifach punkten. Doch zu unterschätzen ist der Gegner nicht. Möllen ist seit drei Spielen ungeschlagen und wird alles daran setzen, etwas Zählbares aus Oberhausen mitnehmen zu können. „Nach den zwei Siegen in Folge heben wir sicher nicht ab. Am Sonntag gegen Möllen wartet wieder ein wichtiges und sehr schweres Spiel auf uns. Bei einer Niederlage würden sie bis auf drei Punkte rankommen“, meint Arminen Coach Dennis Wydra, der am Sonntag auf Richard Salm, Alexander Ristau, Marius Dyballa und David Schneider verzichten muss. Nichtsdestotrotz hofft der Übungsleiter auf die dreifache Punktausbeute: „Wir wollen den Hattrick zum Abschluss.“

Anstoß: 15 Uhr

FeHü

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Mülheimer FC Vatangücü - SV Genc Osman Duisburg

Mülheimer SV - DJK Vierlinden

Spvgg. Meiderich - Rheinland Hamborn

SGP Oberlohberg - TuRa Duisburg

Kreisliga A

SuS 21 Oberhausen (15.) – FC Sterkrade 72 (4.) *bereits am Sa, 6.12.

Aufstiegsfavorit FC Sterkrade 72 gegen den weit abgeschlagen SuS 21 Oberhausen. Hier empfängt am Samstagnachmittag die schlechteste Defensive (56 Gegentore) die beste Offensive (60 Tore). In diesem ungleichen Duell scheint der Siege wohl zu schon festzustehen, lediglich die Höhe des Sieges ist noch fraglich, oder? FC-Trainer Jens Szopinski warnt vor dem Schlusslicht: „Wenn du beim Tabellenletzten antrittst, verbirgt sich immer eine gewissen Gefahr, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Deshalb habe ich und werde es nochmals tun, nämlich an meine Jungs zu appellieren einhundert Prozent höchstgradig motiviert und konzentriert an die Sache heran zu gehen. Sollte auch nur ein Prozentpünktchen fehlen, kann man auch sehr schnell Schiffbruch erleiden. Also nochmal 180 Minuten inklusive nächster Woche an Körner raushauen, bevor es in die wohlverdiente Winterpause geht.“ 

Hat Respekt vor dem Schlusslicht: FC-Trainer Jens Szopinski.
Hat Respekt vor dem Schlusslicht: FC-Trainer Jens Szopinski.

Neben dem Appell an seine Mannschaft gab es von Szopinski, der auf Mustafa Gürdal, Mike Nörenberg und Tarik Koc verzichten muss, auch noch ein großes Lob an den Gegner: „Ich zolle meinem Trainerkollegen Dirk Huppertz und dem seit Wochen stark dezimierten Schleuse-Kader meinen höchsten Respekt. Die Jungs wehren sich seit Wochen mit Mann und Maus, um noch einige Punkte bis zur Winterpause zu holen.“ Drei an der Zahl sind bis dato für die 21er, die in der kommenden Woche mit Sterkrade-Nord II keinen leichteren Gegner vor der Brust haben. Doch was ist schon leicht angesichts dieser Ausgangslage. Wäre die Saison jetzt beendet, so würden fünf Bezirksligisten aus Bottrop und Oberhausen absteigen, was die gleiche Anzahl an Absteiger aus der Kreisliga A zu Folge hätte. Von diesem Standpunkt aus hat die Schleuse-Elf satte 14 Punkte Rückstand. Eine schwer verdauliche Tatsache, die auch damit zusammenhängt, dass man seit Wochen personell „aus dem letzten Loch pfeift.“ Doch auch qualitativ fehlt es bei den Gastgebern wie Coach Huppertz, der auch fest für die Kreisliga B zusagte, feststellte: „Die Jungs geben sich alle Mühe, doch oft reicht es nicht im Abschluss.“ Da beide Teams am Samstagabend ihre Weihnachtsfeier haben, hofft Huppertz auf eine anständige Leistung seine Elf: „Es würde der Stimmung nicht allzu gut tun, wenn das in einem Debakel enden würde.“

Anstoß: 16.30 Uhr

ThIl


VfR Oberhausen II (10.) – Sterkrade-Nord II (6.)

Eines von sechs möglichen Duellen zweier Reserveteams findet am kommenden Sonntag an der Tirolerstraße statt. Dort empfängt der beheimatete VfR 08 Oberhausen II die Landesligareserve von Sterkrade-Nord. Beide Teams dümpeln im Mittelfeld herum, dürften sich aber keine Niederlage erlauben. Im Falle der Hausherren würde die siebte Saisonniederlage und bei gleichzeitigem Erfolg der Konkurrenz der Absturz auf Rang 13 bedeuten. Punktemäßig hat die Mannschaft von Trainer Dennis Klasnitz bei regulär zwei Absteigern ein gesundes Polster, wirft man ein Auge auf die Bezirksliga, so sieht die Situation, auch wenn es die Hälfte der Saison rum ist, ganz anders aus. Dies ist sich Klasnitz auch bewusst: „Ich gehe von vier Absteigern aus. Mein Ziel sind drei Punkte aus den letzten beiden Spielen.“ Ob seine Elf gegen Sterkrade-Nord den Anfang macht, kann der VfR-Trainer schwer beantworten: „Nord wird bestimmt Unterstützung aus der ersten Mannschaft bekommen, da die ja spielfrei haben. Das macht es für uns nicht leichter, doch wir werden alles in eine Waagschale werfen. Gerade zu Hause wollen wir punkten.“

Hofft auf Besserung in der eigenen Defenisve: Nord-Coach Ralf Meseck.
Hofft auf Besserung in der eigenen Defenisve: Nord-Coach Ralf Meseck.

Die Nordler, trainiert von Ralf Meseck haben hingegen noch Ambitionen nach ganz oben. Auch wenn man qualitativ nicht den stärksten Kader hat, so schielt man bei fünf Zählern Rückstand weiterhin auf den zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg in die Bezirksliga berechtigt. Und es geht auch wieder bergauf beim Tabellensechsten. Nach zuletzt zwei Niederlagen gelangen den Gästen gegen SG Osterfeld ein Dreier sowie eine Punkteteilung gegen den Tabellenvorletzten TSV Safakspor. Letztere war hart umkämpft, glücklich und ärgerlich zugleich. Plante Meseck drei Punkte ein um oben dran zu bleiben, holten die Sterkrader in den letzten zehn Minuten ein 1:3 auf und konnten am Ende froh über den einen Zähler sein. „Das 3:3 war nicht das gelbe zum Ei, dennoch können wir glücklich drüber sein, denn verdient hatten wir ihn nicht. Safakspor hatte sogar Chancen für mehr Tore.“ Es war das erste Mal in dieser Spielzeit das die Meseck-Elf drei Gegentore kassierte, was bei bisher 17 Gegentoren und somit der drittbesten Defensive, überraschend ist und was man natürlich nicht so einfach im Raum stehen lassen kann. „Da war ich natürlich ordentlich angefressen und das habe ich der Mannschaft auch deutlich mitgeteilt. Sonntag müssen wir mehr Ordnung in die Defensive bringen, sonst haben wir keine Chance. Für Tore sind wir immer gut, doch es klappt nur wenn wir zu Null spielen.“ Den kommenden Gegner, VfR 08 Oberhausen II, sieht Meseck sogar stärker als die Erstvertretung: „Dort spielen Jungs, die schon höher gespielt haben als Kreisliga A. Wenn sie nicht so von Verletzung geplagt worden wären, dann würden sie bestimmt höher spielen. Und das sie gut spielen können, zeigt ihr letztes Heimspiel als sie Sterkrade 06/07 mit 2:1 schlugen.“ Da passt es doch, dass Gäste Unterstützung aus dem Landesligakader bekommen, da die bereits in der Winterpause sind.

Anstoß: 12.30 Uhr

ThIl


SG Osterfeld (11.) - TSV Safakspor Oberhausen (14.)

Während sich die Hausherren bei „keinem schönen Spiel“, wie SGO Co-Trainer Marko Buko nach der Partie erklärte, den Pflichtsieg in der vergangenen Woche gegen SuS 21 Oberhausen (4:1) sichern konnten, brachten sich die Gäste selber um ihre Punkte. Denn bis zehn Minuten vor Schluss lag die Mannschaft von Murat Eraslan gegen den favorisierten Gegner Sterkrade-Nord mit 3:1 vorn, doch am Ende reichte es nur für ein 3:3-Unentschieden. Das wird bei den Hausherren wohl trotzdem die Alarmglocken läuten lassen, denn es zeigte, dass Safakspor trotz des 14. Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen ist.

   Die Osterfeld sorgten ähnlich wie Safakspor in der vergangen Woche schon mehrfach in der Saison für Unterhaltung und sind bekannt für ihr Offensives Spiel und die Probleme in der Verteidigung. Zuletzt gab es zwar nur ein Gegentor im Spiel gegen Tabellenletzen, doch mit Safakspor steht nun wohl ein anderes Kaliber auf dem Plan. Beide Mannschaften werden alles in die Waagschale werfen, um nicht punktlos aus der Partie zu gehen. Weder Marko Buko noch Murat Eraslan waren für die Auf’m Platz-Redaktion zu erreichen. 

Anstoß: 14.30 Uhr 

PePi


VfR Ebel (2.) - Sterkrade 06/07 (1.)

Spitzenspiel in der Kreisliga A! Der Tabellenzweite VfR Ebel fordert den aktuellen Ligaprimus Sterkrade 06/07 heraus. Dem Team von Trainer Christian Dahlbeck bietet sich die große Chance, den ersten Verfolger mit einem Sieg bereits auf sechs Punkte zu distanzieren. Die Ebeler könnten dadurch bei entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz auf Rang Vier abrutschen. Doch auf der anderen Seite hat der VfR Ebel die Möglichkeit, punktetechnisch mit den Sterkradern gleichzuziehen und dem ohnehin bereits spannenden Aufstiegskampf noch mehr Spannung zu verschaffen.

Ebels Spielertrainer Sebastian Stempel spricht von einer erfolgreichen Hinrunde, unabhängig davon, wie das Spitzenspiel ausgeht.
Ebels Spielertrainer Sebastian Stempel spricht von einer erfolgreichen Hinrunde, unabhängig davon, wie das Spitzenspiel ausgeht.

   "Wir sind ganz entspannt, da wir keinen Druck haben", erklärt Ebels Spielertrainer Sebastian Stempel. "Wir haben bislang eine erfolgreiche Hinrunde gespielt. Wir liegen ein Spiel vor Hinrundenende nur drei Punkte hinter dem Tabellenführer", so Stempel weiter. Daher sieht Ebels Spielertrainer auch keinen Druck auf den Schultern seiner Elf lasten: "Mit 28 Punkten hat sicherlich niemand gerechnet. Selbst wenn wir Sonntag verlieren sollten, geht die Welt nicht unter", betont Sebastian Stempel. Doch vor erneuten drei Punkten wie in der Vorwoche beim 6:1-Erfolg bei BW Oberhausen II würde sich auch Stempel nicht wehren, sieht aber Sterkrade 06/07 in der Favoritenrolle: "Das wird ein schweres Spiel. Ich habe bereits vor der Saison gesagt, dass Sterkrade 06/07 für mich der Favorit auf den Aufstieg ist." Diese Meinung kann 06/07-Trainer Christian Dahlbeck nicht gänzlich teilen: "Ich denke, dass sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnen werden und die Tagesform am Ende entscheiden wird." Zum Ziel sagt Dahlbeck: "Wir wollen auf keinen Fall verlieren und mindestens mit einem Punkt nach Hause fahren." Dabei muss Sterkrades Trainer allerdings auf den gelb-rot gesperrten Florian Schartenberg verzichten. Zudem seien zwei bis drei Spieler angeschlagen, doch da gibt es berechtigte Hoffnung, dass diese am Sonntag dabei sein werden, wie Christian Dahlbeck erklärt. Auf Ebel-Seite werden Mario Washofer und Deniz Kutlu fehlen. "Viele Mannschaften warten nur darauf, dass wir ausrutschen und noch alles enger zusammen rückt", so Christian Dahlbeck, der diesen Gefallen aber nicht zulassen will. 

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi


SC 20 Oberhausen (7.) - GA Sterkrade (3.)

Für die Gäste ist ein Sieg Pflicht, denn derzeit stehen sie punktgleich mit dem Tabellenzweiten VfR Bottrop-Ebel auf dem dritten Tabellenplatz und wollen weiterhin oben dran bleiben. Doch mit SC 20 treffen sie auf einen Gegner, der auf recht erfolgreiche Wochen zurückblickt. Die Krönung der kleinen Siegserie gab es für die Hausherren in der vergangenen Woche, als sie knapp eine Stunde mit neun Mann gegen GW Holten mit 3:1 gewinnen konnten: „Das brachte eine überragende Stimmung“, so SC 20-Trainer Andreas Popiesz.

   Doch einen Dämpfer gab es im Spiel gegen Holten ebenfalls und Marco Brands fällt rot gesperrt für zwei Wochen aus. „Das ist natürlich ein Rückschlag, weil wir schon einen sehr dünnen Kader haben, zudem ist es der beste Offensivspieler bei uns uns für mich auch der beste der Liga“, trauert Popiesz seinem „Knipser“ nach. Doch zuversichtlich bleibt der Übungsleiter trotzdem: „Wir wollen die Heimspiele natürlich gewinnen.“ Doch das es kein Selbstläufer wird ist dem Übungsleiter ebenfalls klar: „Das wird schon sehr schwer, das ist eine gute Mannschaft, die sehr kompakt spielt“, zollt Popiesz dem Gegner Respekt, doch für seine Elf sieht er eine  Heimvorteil: „Es sind in den Wochen wieder ein paar mehr Zuschauer im Rücken und in der vergangenen Woche haben wir die beste Leistung der Saison gezeigt. Die Laufbereitschaft, der Einsatz und die Motivation stimmen und mit den Zuschauern im Rücken wollen wir das Heimspiel gewinnen, auch wenn es schwer wird“, erklärt Popiesz, der eins verhindern will: „Wenn wir gut stehen und ein frühes Gegentor verhindern können, dann bin ich guter Dinge“, so der Übungsleiter abschließend. Sein Gegenüber Michael Buhlmann war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen. 

Anstoß: 14.30 Uhr 

PePi


VfR 08 Oberhausen (9.) - Barisspor Bottrop (13.)

Barisspor Bottrop möchte den Abstand auf den Tabellenkeller ausbauen und zum kommenden Gegner VfR 08 Oberhausen aufschließen. Am vergangenen Wochenende trafen die Bottroper auf das Reserveteam der Oberhausener und konnte das Spiel knapp mit 5:4 für sich entscheiden. Also erwartet die Zuschauer ein ähnlich torreiches Spektakel gegen die Erstvertretung? Barisspor-Trainer Taner Kaplangiray glaubt das nicht: „Meine Mannschaft ist noch sehr jung und sie lernen aus ihren Fehlern. Wir müssen an der Defensivarbeit arbeiten, denn beim Stand von 4:2 muss man sich einfach cleverer verhalten und das Ergebnis unter Dach und Fach bringen. In Zukunft wollen wir solche Fehler abstellen.“ Dabei verweist Kaplangiray auf das vergangene Spiel, als seine Mannschaft  noch zehn Minuten vor Ende mit 4:2 führte und trotzdem noch den Ausgleich kassierte.

Barisspor-Trainer Taner Kaplangiray möchte, dass seine Mannschaft defensiv stabiler und cleverer spielt.
Barisspor-Trainer Taner Kaplangiray möchte, dass seine Mannschaft defensiv stabiler und cleverer spielt.

   In VfR 08 Oberhausen sieht er wieder eine starke Mannschaft: „Ich denke, es wird ungefähr genauso schwer wie gegen die Zweite. Wie ich gehört habe, haben sie am Anfang der Saison zwei gleichstarke Teams gebildet, was man ja auch in der Tabelle sieht. Jedenfalls erwarte ich ein schweres Spiel.“ Dabei glaubt Kaplangiray auch, dass der Kunstrasenplatz den Hausherren ein Vorteil sein könnte, da sein Teams auf einem Ascheplatz zuhause ist: „Das Ganze macht die Sache noch schwerer.“ In diesem Punkt kann sein Gegenüber, Thorsten Hamm, aber nicht: „Es ist höchstens ein kleiner Vorteil für uns. Mittlerweile haben ja fast alle Vereine einen Kunstrasen, sodass Barisspor jede zweite Woche auf Kunstrasen spielt. Deshalb denke ich auch, dass es kein Vorteil mehr für uns ist.“ Außerdem habe Hamm sich mit seinem Trainerkollegen der Zweitvertretung Dennis Klanitz noch nicht ausgetauscht und werde es wohl auch nicht machen. „In der Kreisliga A bringt es sowieso nichts. In der einen Woche ist die Leistung der Mannschaft top und in der nächsten Woche Flop. Ich halte davon einfach nichts, denn wir erleben ja am eigenen Leib, dass die Leistungen sehr schwanken.“ Mehr als auf den Gegner möchte sich Hamm auf sein eigenes Team konzentrieren: „Wir müssen schauen, dass wir unser Spiel durchziehen. Wir müssen punkten, damit wir nicht weiter in den Tabellenkeller rutschen. Dafür müssen wir uns aber steigern.“ Dabei muss Thorsten Hamm aber auf einige Spieler verzichten. Doch große Sorgen macht sich Hamm nicht: „Zur Not können wir auf die A-Jugend zurückgreifen. Also 11 Mann werden wir auf jeden Fall aufs Feld bringen.“ Auf Seiten von Barisspor gibt es im Personellen keine Neuigkeiten, denn bis auf die Langzeitgesperrten sind alle Mann an Bord.

Anstoß: 14.30 Uhr

StLu


SC 1912 Buschhausen (5.) - GW Holten (15.)

Aufstiegsaspirant trifft auf Abstiegskandidaten: So könnte eine mögliche Überschrift für die Partie  in Buschhausen lauten, wenn der SC 1912 GW Holten empfängt. Auch wenn die Gastgeber „nur“ auf dem fünften Rang stehen, haben sie weiterhin gute Chancen im Aufstiegsrennen mitzumischen. Ihre Stärke bewiesen sie zuletzt beim Duell mit dem FC Sterkrade, wo sie in der sechsten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich erzielten. „Wir haben gesehen, dass die Mannschaft intakt ist. Wir haben einen guten Zusammenhalt und lassen die Köpfe nie hängen, also auch die Moral stimmt“; zählt SC-Trainer Andre Nowak die positiven Erkenntnisse aus dem Spitzenkrimi auf. „Wir haben gesehen, dass wir auch in schwierigen Situationen Lösungen finden“, ergänzt der Übungsleiter.

Freut sich auf ein Wiedersehen in Buschhausen, möchte aber die drei Punkte mit nach Hause nehmen: Holten-Trainer Guiseppe Gambino.
Freut sich auf ein Wiedersehen in Buschhausen, möchte aber die drei Punkte mit nach Hause nehmen: Holten-Trainer Guiseppe Gambino.

   Der Gästetrainer, Guiseppe Gambino fordert eine Reaktion seiner Mannschaft, von der er zuletzt enttäuscht war, denn sie hatte trotz doppelter Überzahl noch verloren: „Ich möchte eine Reaktion der Mannschaft sehen, auch wenn es ein schweres Spiel wird.“ Natürlich weiß Gambino auch von den Stärken der Gastgeber: „1912 wird sicher sehr drückend spielen und offensiv versuchen auf Sieg zu spielen. Ich gönne den Zwölfern ja auch den Aufstieg, aber am Sonntag wollen wir die drei Punkte holen.“ Gerne erinnert sich der Coach der Gäste an seine guten Zeiten bei den Buschhausenern. „Ich habe selbst bei den Zwölfern gespielt und hatte eine schöne Zeit da. Ich freue mich sehr auf die Partie, aber wir wollen die Punkte nicht verschenken.“ Das ist für Gambino auch der Hauptansatzpunkt. Über den Kampf ins Spiel kommen und sich nicht verstecken, so wollen die Gäste in Buschhausen punkten. Eine ähnliche Erwartung hat auch Andre Nowak: „Es wird ein ganz anderes Spiel als gegen FC 72. Wir gehen aufgrund der Tabellensituation als Favorit ins Rennen. Wir müssen aber trotzdem stets hellwach sein, denn Holten hat zum Beispiel gegen Ebel gezeigt, dass sie auch Mannschaften aus den oberen Regionen schlagen können. Es wird auf jeden Fall eine richtig schwere Aufgabe.“ Gerade das Beispiel Ebel, wo das Gambino-Team mit 1:0 gewann führt auch der Gästetrainer an: „Wir haben gegen Ebel gezeigt, wie es klappen kann. Warum sollte es jetzt nicht funktionieren? Jedenfalls wären die drei Punkte für die Moral ganz, ganz wichtig und wir wollen ja auch noch endlich aus dem Tabellenkeller kommen.“ Bei seiner Mission muss Gambino vor allem auf Marcel Verschooth verzichten, der aufgrund seiner fünften gelben Karte gesperrt fehlt. Dafür soll Fabian Matuszczak eine Chance von Anfang an bekommen. „Er kann sehr wichtig für uns werden“, so der Trainer. Bei den Hausherren werden wohl alle Spieler einsatzfähig sein. Auch die Angeschlagenen sollen bis Sonntag wieder fit sein. „Im Prinzip können wir uns nur blamieren. Aber wir wollen gewinnen und zur Not muss auch ein dreckiger Sieg her!“, so Nowak abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

Dostlukspor Bottrop II - BW Oberhausen II

Kreisliga B - Gruppe 1

Arminia Lirich II (3.) – GA Sterkrade II (5.)

Das 1:4 der Liricher-Reserve bei Adler Oberhausen und den damit verbunden Fall auf Rang drei hat Marco Allekotte, Trainer des Tabellenfünften GA Sterkrade natürlich mitbekommen. An einen Knacks der Arminia glaubt er jedoch nicht: „Dafür hat Lirich zu viele erfahrene Spieler in ihren Reihen. Spieler die lange Zeit in der ersten gekickt und zum Teil auch beim Aufstieg in die Bezirksliga mitgeholfen haben.“ Damit ist wohl klar, wem Allekotte die Favoritenrolle zuschreibt: „Lirich hat eine superstarke und strukturierte Mannschaft, die in ihrem Käfig das bestätigen wollen, was sie schon die ganze Zeit gezeigt haben. Wir müssen all unsere Möglichkeiten nutzen die wir haben um am Sonntag erfolgreich zu sein.“

Lirich-Trainer Andre Tyrasa (l.).
Lirich-Trainer Andre Tyrasa (l.).

Für die Hausherren war das 1:4 die erste Niederlage nach neun Siegen. Da die Konkurrenz um Arminia Klosterhardt und SF Königshardt jedoch erfolgreich waren, rutschten die Mannschaft von Coach Andre Tyrasa von der Spitzenposition um zwei Ränge ab, allerdings ist bei lediglich drei Zählern Rückstand noch nichts verloren. Das weiß auch Tyrasa, der unter der Woche Aufbauarbeit leisten musste: „Die Niederlage war schwer zu verdauen, jedoch haben wir gegen einen würdigen Gegner verdient verloren. Dennoch musst du dafür sorgen, dass die Spieler nicht mehr die Köpfe hängen lassen und das ist uns ganz gut gelungen. Jetzt sind alle wieder motiviert drei Punkte zu holen und dafür müssen wir gegen starke Sterkrader, die schon für einige Überraschung sorgten, 110 und nicht wie am letzten Sonntag 70 Prozent geben.“ Das seine Elf nicht mehr von ganz oben grüßt, macht Tyrasa nicht so wirklich traurig: „Ich bin lieber Jäger als Gejagter. Wenn du oben stehst, dann stehst du mehr unter Druck. Du bist immer gezwungen zu gewinnen und das kannst du einfach nicht weg reden, denn es ist immer im Unterbewusstsein da. Jetzt ist alles weg und das ist gut so. Noch ist auch nichts verloren.“ Und auch die Sterkrade, die zuletzt fünfmal in Folge gewannen, sind zufrieden da wo sie stehen: „Wir sind als Tabellenfünfter super glücklich. Irgendwann werden wir mal oben anklopfen, doch in dieser Saison stehen schon die richtigen vier Teams oben. Unser Ziel ist es, die großen zu ärgern. Und dazu müssen wir kompakt auftreten und unsere Chancen nutzen“, so Allekotte.

Anstoß: 12.30 Uhr

ThIl

  

TB Oberhausen (13.) - Arminia Klosterhardt III (1.)

Seit dem vergangenen Spieltag grüßt Arminia Klosterhardt III wieder von der Tabellenspitze. Drei Punkte haben die Arminen um Trainer Dirk Kallweit Vorsprung auf den ersten Verfolger, die SF Königshardt II. Neben den Sportfreunden lauern aber zudem noch Arminia Lirich II und Adler Oberhausen als Verfolger auf einen Ausrutscher der Klosterhardter. Könnte dieser bereits am kommenden Sonntag folgen, wenn die Arminia bei TB Oberhausen zu Gast sein wird? Die Wahrscheinlichkeit scheint bei reiner Zahlen- und Statistikbetrachtung gering. Die Turnerbundler belegen mit sieben Punkten auf der Habenseite den 13. Tabellenplatz und verloren in der Vorwoche das so wichtige Kellerduell gegen Fortuna Alstaden mit 1:3.

Verfolgt die Parole "bis zum Winter retten und dann in der Rückrunde angreifen": TBO-Trainer Christian Wilke. Foto: TBO
Verfolgt die Parole "bis zum Winter retten und dann in der Rückrunde angreifen": TBO-Trainer Christian Wilke. Foto: TBO

   Zudem stellt TBO mit 87 Gegentreffern die schwächste Defensive der Liga und mit  nur 20 erzielten Toren die zweitschlechteste Offensive der Liga. "Jeder wird denken, dass wir im Normalfall gewinnen werden. Doch was ist der Normalfall? Wenn man nicht mit der richtigen Einstellung in das Spiel geht, kann man da auch verlieren", versucht Arminias Trainer Dirk Kallweit zu warnen. Denn immerhin gelang es den Turnerbundlern alle ihre bislang gesammelten Punkte auf der heimischen Anlage einzufahren: Darunter Siege über die beiden Schlusslichter SV Rhenania Bottrop III und SV Concordia Oberhausen II. "Wir werden auf dem kleinen Ascheplatz spielen und da habe ich keine guten Erinnerungen an ein gutes Spiel, wo ich dabei war", so Kallweit, dessen Team auswärts noch ungeschlagen ist. Dass die Klosterhardter als Favorit in das Spiel gehen werden, ist auch den Gastgebern bewusst: "Es erwartet keiner etwas von uns, daher gehen wir entspannt in das Spiel", erklärt Trainer Christian Wilke, der aber direkt fortführt: "Aber manchmal kommt unverhofft oft." Für die Außenseiterrolle der Turnerbundler spricht neben der Tabellensituation auch die Personeldecke. "Die ist wieder einmal dünn. Aber es werden ein bis zwei Alt-Herren-Spieler aushelfen", so Wilke, der somit eine Parallele zu den Arminen ziehen kann. "Bei uns sind neben den Gesperrten und Verletzten noch einige krank. Ich denke, dass wir zudem noch aus der zweiten Mannschaft Verstärkung bekommen werden. Auf jeden Fall wird Klaus Stelzer, ein Alt-Herren-Spieler, dabei sein", so Dirk Kallweit. Der Plan der Arminen ist klar: "Wir werden voll auf Sieg spielen, schließlich sind wir der Tabellenführer", hat Kallweit nur drei Punkte im Blick. Bereits über einen würden sich die Turnerbundler führen, denn bislang sind sie nicht mit Punkten gesegnet worden. Im Gegenteil: Die Abstiegsgefahr ist bei nur einem Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz da. "Ich verschließe nicht die Augen vor der Tabelle. Unsere Parole ist: Bis zum Winter retten und dann neu angreifen", so Wilke, der dann über neues Personal verfügen wird: "Drei Spieler haben bereits zugesagt." Bezüglich der Namen wurde allerdings noch mit den abgebenden Vereinen Stillschweigen vereinbart - bis zur Winterpause. 

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC Buschhausen II - Adler Oberhausen

SV Rhenania Bottrop III - Sterkrade 06/07 II

SV Concordia Oberhausen II - Fortuna Alstaden

SF 08/21 Bottrop - SG Oberhausen

Adler Osterfeld II - SV Fortuna Bottrop III

Post Oberhausen - SF Königshardt II

Kreisliga B - Gruppe 2

SF 08/21 Bottrop II (16.) - SV Vonderort (14.)

An der Passstraße findet das Kellerduell der B-Liga statt. Die Reserve der Sportfreunde 08/21 empfängt die Mannschaft von Fahrudin Kovac, den SV Vonderort. Somit trift der 14. der Tabelle auf den Tabellen-16. „Wir haben uns vorgenommen drei Punkte zu holen, denn wenn wir jetzt nicht mal gewinnen gehen bald die Lichter aus“, weiß SF-Trainer Dieter Stauvermann die aktuelle Sitaution der Hausherren einzuschätzen. Denn mit nur fünf mageren Punkten nach 14 Saisonspielen hält die Stauvermann-Elf die rote Laterne in die Höhe. Zuletzt gab es eine 0:7-Niederlage, doch das schlug nicht auf die Stimmung der Hausherren: „Die Stimmung ist generell ganz gut und auch nach der Niederlage saßen wir noch lange nach dem Spiel zusammen. Ich brauche meine Jungs nicht extra motivieren, denn jeder weiß um was es geht und ist heiß“, erklärt der Übungsleiter.

Leistungsträger Phillipp Franzke ist einer von vielen Ausfällen beim SV Vonderort.
Leistungsträger Phillipp Franzke ist einer von vielen Ausfällen beim SV Vonderort.

 Und auch sein Gegenüber kann sich über die Stimmung in seiner Mannschaft nicht beklagen: „Die Stimmung ist in Ordung. Wir sind auf dem richtigen Weg aus dem Tabellenkeller zu kommen“, verät Kovac, der jedoch im gleichen Atemzug von seinen Personalsorgen spricht: „Wir haben natürlich viel Pech und es fallen momentan sehr viele Leute aus unter anderem auch Stammspieler.“ Dies hat zufolge, dass auch Kovac selber wieder die Fußballschuhe schnürren muss. Stauvermann hingegen blickt entspannt auf die Personalsituation: „Die Personallage entspannt sich jetzt wieder ein bisschen. Letze Woche habe ich selber im Feld gespielt, was so gar nicht mein Fall ist. Diese Woche kehren wieder einige zurück und wir können auf Spieler der ersten Mannschaft zurückgreifen, personell sollten wir also gut aufgestellt sein“, so der Übunsgleiter, der die Marschroute klar vorgibt: „Wir wollen die Punkte zu Hause halten.“

   Doch auch die Hausherren setzen sich kein geringeres Ziel: „Wir gehen auf die drei Punkte“, so Kovac. Beide Übungsleiter gehen auch mit einem Überraschungseffekt in die Partie: „Die holen Punkte gegen Mannschaften wo man es garnicht glaubt, dann gibt es aber auch wieder Niederlagen, das kann ich nicht richtig einschätzen“, erklärt Stauvermann. Ähnliche Worte auch von den Gästen: „Ich habe noch kein Spiel von denen gesehen, aber von den Ergebnissen her kann man nicht sagen. Ich denke es ist eine gute Mannschaft und die haben den Vorteil, dass sie auf Spieler der ersten Mannschaft zurückgreifen können“, so Kovac, der sich den Optimismus jedoch trotzdem nicht rauben lässt: „Wir werden versuchen die beiden letzen Spiele jetzt zu gewinnen, klappt es nicht, müssen wir uns in der Winterpause gut vorbereiten und dann aus dem Keller kommen“, so der Übungsleiter abschließend.

Anstoß: 12.30 Uhr

PePi


BW Fuhlenbrock (3.) - SV Fortuna Bottrop II (8.)

BW Fuhlenbrock hat es in den letzten Wochen zurück ins Aufstiegsrennen geschafft. Mit zuletzt sechs Siegen in Folge haben es die Bottroper geschafft den Abstand auf Tabellenführer TB Oberhausen auf drei Punkte zu reduzieren. „Momentan läuft es ja echt gut, wir haben eine super Serie hingelegt“, freut sich Andre Hülsmann von BW Fuhlenbrock und ergänzt: „Man merkt einfach, wenn alle Leistungsträger dabei sind.“ Die gute Form der Blau-Weißen blieb auch dem kommenden Gegner nicht verborgen. „Es wird ein sehr schweres Spiel. BWF ist wieder in Topform und hat viele Spiele in Serie gewonnen“, zollt Sascha Bialas seinen Respekt. Bei seinen Recherchen ist ihm auch aufgefallen, dass seine eigene Mannschaft vermehrt zuhause punktet.

Will vor der Winterpause keine Punkte mehr abgeben: BWF-Trainer Andre Hülsmann.
Will vor der Winterpause keine Punkte mehr abgeben: BWF-Trainer Andre Hülsmann.

   Doch das spricht nicht gerade für gute Vorrausetzungen für die kommende Partie. „Wir gehen aber in jedem Spiel mit der Einstellung rein zu gewinnen“, so Bialas. Die Ideen für ein erfolgreiches Spiel sehen bei den beiden Mannschaften aber komplett anders aus. „Wir wollen hinten gut stehen und wollen dann über Konter kommen. Wie immer spielen wir mit Herz und Leidenschaft und wir werden versuchen, das Spiel mit wenigen Kontakten schnell zu machen. Wir wissen ja auch, dass BWF mit einem Libero spielt und das wollen wir ausnutzen“, erklärt Bialas seine Marschroute. Diese sieht auf Seiten von Fuhlenbrock anders aus. „Wir müssen versuchen, unser Spiel durchzuziehen und wir wollen zeigen, wer der Herr im Haus ist. Wir richten uns nicht nach dem Gegner, sondern wir wollen uns auf uns selbst konzentrieren“, so Hülsmann. Für ihn gibt es eh nur ein Ziel für das Spiel gegen Fortuna: „Wir wollen gewinnen. Wir haben uns vorgenommen, bis zur Winterpause keine Punkte mehr liegenzulassen. Wir wollen oben dran bleiben und dann im März gut in die Rückrunde starten. Das ist unser Ziel.“ Dafür kann er fast auf seine gesamte Kaderstärke vertrauen. Dominik Teschke wird wegen seines Fußbruches weiterhin fehlen, ein Einsatz von Lars Tessmer ist fraglich. „Wir haben eine gute Besetzung“, freut sich der BWF-Trainer. Bei den Fortunen wird aber der „Alonso“ der Mannschaft Daniel Schmidt berufsbedingt fehlen und auch Faruk Dibekci wird ausfallen. Lediglich der Einsatz von Ötzgür Keskin ist noch fraglich. „Fortuna ist immer sehr gefährlich, aber wir wollen auch nicht weiter drum herumreden. Schließlich entscheidet am Ende eh die Leistung auf’m Platz“, so Hülsmann abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

StLu


RW Welheimer Löwen (6.) - FC Polonia Bottrop (10.)

Nach dem Negativtrend konnten die Welheimer Löwen aus den vergangenen zwei Spielen wieder sechs Punkte erspielen und fanden zurück in die „richtige Spur“, doch laut Aussagen des Trainers Thomas „Netzer“ Ochojski läuft es auch weiterhin nicht optimal. Grund dafür sind weiterhin die Verletzungssorgen der Welheimer, von denen die Hausherren schon seit Wochen geplagt werden. „Es läuft nicht so, wie es laufen soll momentan und wir spielen immer mit dünnem Kader und es fallen jetzt wieder einige aus“, erklärt Ochojski. Mit den Gästen empfangen die Löwen zudem einen Gegner der auf Augenhöhe spielt und „Netzer“ erkennt Parallelen zu seiner Elf: „Polonia ist mla gut und mal schlecht, genauso wie wir eine Wundertüte sind.“  Sein Gegenüber Daniel Karpinski hingegen zollt seinem Gegner großen Respekt: „Das ist eine gute Mannschaft die keineswegs zu unterschätzen ist. Ich habe schon gesagt jetzt kommen die Mannschaften gegen die es schwer wird“, erklärt der Übungsleiter, der auf eine „vollzählige Mannschaft“ zurückgreifen kann, Arkadiusz Dec zählt jedoch nicht dazu, da er sich eine Verletzung an der Schulter zugezogen hat im vergangenen Spiel gegen den SV Rhenania Bottrop II. „Für ihn ist die Saison wohl gelaufen. Die Hinrunde sowieso, ich gebe ihm jetzt erstmal viel Ruhe und dann schauen wir mal weiter“, erklärt Karpinski, der nicht punktlos aus der Partie gehen will: „Klar steht der Sieg im Vordergrund, aber wir wären mit einem Unentschieden zufrieden.“  Ochojski hingegen gibt die Marschroute klar vor: „Wir haben uns jetzt auf die Fahne geschrieben bis zum Winter sechs Punkte zu holen. Wir lassen es auf uns zu kommen. Wir können Polonia weghauen, aber auch genauso gut gegen Polonia verlieren“, so der Übungsleiter abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

PePi

 

SV 1911 Bottrop (2.) - Batenbrocker RK (7.)

Der SV 1911 Bottrop schnuppert an der Tabellenführung. Seit Wochen befinden sich die 11er in guter Verfassung und konnten den zwischenzeitlichen Sieben-Punkte-Rückstand auf den aktuellen Tabellenführer TB Oberhausen II auf einen Zähler verkürzen. Mit vier Siegen in Serie strotzt der SV 1911 Bottrop zurzeit vor Selbstvertrauen. Genau dieses ist dem kommenden Gegner der 11er, den Batenbrocker RK, abhanden gekommen. In den letzten fünf Partien gab es keinen Sieg, lediglich vier Unentschieden und das gegen Teams, wie den SV Vonderort, TuS Buschhausen und den VfR 08 Oberhausen III.

Kann selbst wieder am Sonntag mitwirken: BRK-Spielertrainer Jens Spiller.
Kann selbst wieder am Sonntag mitwirken: BRK-Spielertrainer Jens Spiller.

   Durch die anhaltende Durststrecke fielen die Batenbrocker auf den siebten Tabellenplatz zurück. Das Team von Spielertrainer Jens Spiller verlor in dieser Saison bislang zwar erst ein Mal, spielte aber schon neun Mal Unentschieden, was eher einem auf der Stelle treten gleicht, als in der Tabelle große Sprünge machen zu können. Die Favoritenrolle am kommenden Sonntag obliegt demnach dem SV 1911 Bottrop, der auf heimischer Anlage erst eine Niederlage in sechs Spielen hinnehmen musste. Die Batenbrocker blieben in bislang sechs Auswärtsspielen sieglos - fünf Unentschieden und eine Niederlage zieren die BRK-Auswärtsbilanz. Und auch am Sonntag erwartet die Batenbrocker eine ganz schwere Aufgabe, wie Jens Spiller erklärt: "1911 hat eine gute Mannschaft, die über das Kollektiv kommt. Für uns wird es richtig schwer." Sein Gegenüber, 1911-Trainer Ralf Quabeck, hat im Spiel gegen den "Remiskönig", wie er den kommenden Gegner beschreibt, das Ziel "auf drei Punkte zu spielen". Dabei hofft Quabeck auf eine Fortsetzung der zuletzt erfolgreichen Spiele: "Wir wollen Sonntag einen genau so hohen Aufwand betreiben, wie zuletzt gegen Polonia und den VfB Bottrop II. Da wurden wir auch belohnt." Belohnt haben sich die Batenbrocker zuletzt eher selten und da ist Spielertrainer Jens Spiller "froh auf mehr Spieler zurückgreifen zu können", wie er selbst sagt. Denn im Vergleich zur Vorwoche werden mit Marcel Rudoff, Florian Bendorf und Jens Spiller gleich drei Alternativen mehr zur Verfügung stehen. Dem gegenüber stehen die Ausfälle von Edin Kovac, Nico Parisis und Dominik Kroese. Somit wird es nicht zum Duell Edin Kovacs, der im Sommer in den Batenbrocker Volkspark wechselte, mit seinen ehemaligen Mannschaftskollegen kommen. Auf 1911-Seite werden Tim Wieseinger und Marc Fleischer rotgesperrt fehlen, ansonsten kann Quabeck auf den Kader der vergangenen Wochen zurückgreifen. Auf die Frage, ob sich Quabeck erneut einen Ausrutscher des Ligaprimus' vorstellen könne, antwortete er: "Wir schauen nur auf uns, denn wir müssen erst einmal selbst unsere Spiele gewinnen um oben dabei zu sein. Es wäre daher müßig auf andere zu gucken."

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC 20 Oberhausen II - SW Alstaden II

TB Oberhausen II - RSV Klosterhardt

SV Rhenania Bottrop II - VfB Bottrop II

VfR 08 Oberhausen III - TuS Buschhausen

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Kommentare: 13
  • #1

    Sportinformationsdienst (Freitag, 05 Dezember 2014 15:18)

    http://www.reviersport.de/292149---fc-kettwig-08-zukunft-klubs-scheint-gefaehrdet.html#sttl

  • #2

    11er (Freitag, 05 Dezember 2014 16:10)

    Das wird ein top spiel,mein tipp,2.-1 und hoffe auf ein faires spiel .

  • #3

    Andreas Kalveram (Freitag, 05 Dezember 2014 16:15)

    Mein Tipp. Sus gewinnt gegen 72, weil die die Viel zu leicht nehmen und bestimmt die besten Spieler geschont werden. Das geht in die Hose mein lieber Günther Szopinski

  • #4

    Zu (Freitag, 05 Dezember 2014 20:31)

    Ja Gün dann nehme das mal nicht zu leicht ;)

  • #5

    Rene (Freitag, 05 Dezember 2014 23:25)

    Zu#3 ...Günther Szopinski ?? Scheinst ja nen Fuchs zu sein. Kackt der Buhlmann sich schon in die Hose ?

  • #6

    insider (Samstag, 06 Dezember 2014 01:33)

    Adler Osterfeld wird bald auseinander fallen!

    Bei Rhenania werden einige alte Akteure zurückkehren, die Umstrukturierung des Vereins ist gescheitert und wurde M.K. und diversen Vorstandsmitgliedern zum "Verhängnis", da die Alteingesessenen des Vereins immernoch im 19. Jahrhundert leben.
    Hat denen wohl nicht gepasst, dass nicht sofort ein Jahr später wieder die Landesliga angepeilt wird. Die Herren im Blankenfeld wurden (nicht alle!, aber doch einige) größenwahnsinnig.

    Hoffentlicht packt der VfR Ebel den Tabellenführer, um für Spannung in der Liga zu sorgen.

  • #7

    lacher (Samstag, 06 Dezember 2014)

    Dsb hat neuen trainer,absteiger nummer1

  • #8

    unbekannt (Samstag, 06 Dezember 2014 04:40)

    Sus steigt ab und gewinnt kein spiel mehr

  • #9

    ??? (Samstag, 06 Dezember 2014 08:22)

    Günther ist schon geil, mein lieber Andreas! :-)...Macht ja nix, denn Du weißt ja wenigstens schon, was Günther tun wird!

  • #10

    FlyingGuy (Samstag, 06 Dezember 2014 10:53)

    Liebes Team wieso wird nicht über das Spiel TBO2 (EIGENTLICH TBO1) gegen den RSV berichtet? Finde ich schade werde glaub ich mein Abo kündigen. Lg

  • #11

    Krause an #3 (Samstag, 06 Dezember 2014 11:20)

    Das du sagst wir würden 72 schlagen ist ja an sich schon eine mehr als gewagte Aussage, klar werden wie alles versuchen aber mit 7-8 spielern plus Ergänzung aus zweiter Mannschaft und alt Herren ist es gegen ein Team wie 72 auch mehr als schwer. Aber jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen, wie weit du gerade über die kreisliga a bzw beide Vereine informiert bist.Der Trainer in sterkrade heißt Jens szopinski und ist ein guter Trainer der auch oben im Beitrag erwähnt hat, das er weiß wie schlecht es im Moment um uns steht und uns auch nicht unterschätzen wird Weiler er erfahren genug ist um zu wissen dass das auch nach hinten los gehen kann.

  • #12

    Kritiker (Samstag, 06 Dezember 2014 13:53)

    Letzte Woche noch konnte der Coach von Lirich 2 keinen Druck verspüren und jetzt nach der Niederlage gegen Adler ist auf einmal doch Woche für Woche Druck da! Komisches Empfinden?

  • #13

    Assistent von Andreas Kalveram (Samstag, 06 Dezember 2014 16:37)

    Dein Spruch ging in die Hose, Jens Szopinski ist Trainer.