Start der Keller-Duelle: SW Alstaden zum Siegen verdammt

In der Landesliga steht bereits für dieses Jahr der letzte Spieltag auf dem Programm und die Sportfreunde Königshardt werden als Aufsteiger wohl auch Sonntagabend sieglos bleiben. Der VfB Bottrop holte sich nach dem blamablen Pokal-Aus am Dienstag neues Selbstbewusstsein und freut sich über satte sechs Rückkehrer. In der Bezirksliga bittet die Fortuna aus Bottrop zum Spitzen-Tanz, während in der Parallel-Gruppe Tabellenführer BW Oberhausen keine Chance sieht gegen den SV Concordia zu punkten. Eine Etage tiefer geht das Spielchen wieder los, wer die Tabellenspitze stürmen will. Dabei steht Buschhausen 1912 beim Pokalschreck unter Druck, mindestens einen Punkt holen zu müssen - sonst droht der Aufstiegszug langsam davon zu düsen. In der Kreisliga B kommt es zum Knaller zwischen Adler Oberhausen und Arminia Lirich II!

Vorschau auf Sonntag, 30. November

Landesliga

VfB Bottrop (12.) - SF Niederwenigern (8.)

Wie auch viele andere Mannschaften nutzte auch der VfB Bottrop die spielfreie Zeit für ein Freundschaftsspiel, in erster Linie um im Rhythmus zu bleiben. Gegner war kein geringerer als Oberligist VfB Hüls. Und nicht nur das die Bottroper das Duell mit 3:1 gewannen, allen voran war Co-Trainer Christian Müller auch über das Wie überrascht: „Die Jungs sind am Dienstag zu Fußballspielern mutiert. Sie haben das abgerufen was gefordert war und richtig guten Fußball gezeigt. Das sollte doch Selbstvertrauen für Sonntag geben, insbesondere nach dem Tal der Tränen was wir durchliefen.“ 

Nico Albert
Mit Kapitän Nico Albert (Foto) kehren insgesamt sechs Spieler wieder zurück in den Kader des VfB Bottrop.

Mit dem Tal der Tränen spricht Müller die Niederlagenserie an, die der VfB hinter sich hat. Neben drei Pleiten in der Liga, ohne einen eigenen Treffer, flog der von Mevlüt Ata trainierte Landesligist am letzten Samstag gegen den FC Sterkrade 72 aus dem Kreispokal. Doch nun soll der Trend wieder nach oben gehen. Insbesondere weil es der letzte Spieltag vor der Winterpause und damit der Hinrunde ist. Und da will niemand mit einer Niederlage in die dreimonatige Pause gehen. „Wir wollen mit einem guten Gefühl um den Weihnachtsbaum tanzen. Es wird Zeit, dass wir den Stier bei den Hörnern packen und am Sonntag endlich unser volles Potenzial abrufen. Und ich bin frohen Mutes und dementsprechend fest davon überzeugt, dass wir punkten werden.“ Leidtragende wäre der Tabellenachte SF Niederwenigern. Die Essener haben aktuell zehn Punkte Vorsprung vor dem VfB Bottrop, allerdings nur fünf vor den Abstiegsrängen. Sollte es also eine Niederlage im Jahnstadion geben und die unteren Teams würden gewinnen, so würde das Eis enorm dünn werden für die Sportfreunde. Ein leichtes wird es nicht werden für den Gastgeber, nicht nur aufgrund der aktuellen Tabellensituation, vielmehr ist es die Tatsache, dass man nicht wirklich weiß, woran man bei Niederwenigern ist. So gab es am letzten Spieltag ein klares 5:0 beim ambitionierten Duisburger SV 1900, nur eine Woche zuvor ging man allerdings bei Sterkrade-Nord mit 3:7 baden. Eine gewisse Konstanz ist also nicht auszumachen. Doch das sollte dem VfB egal sein, was für sie zählt, sind schlicht und einfach drei Zähler. Für dieses Ziel kann das Trainerduo Ata/Müller auf einige Stammkräfte zurück greifen. So kehren David Gajda, Sascha Bartsch, Michael Kiefer, Nico Albert, Kevin Wagener und Burak Al zurück. Damit es mit dem Klassenerhalt klappen soll, strebt der VfB eine Vergrößerung des Kaders an: „Wir werden uns in der Winterpause verstärken. Einige Gespräche laufen bereits, doch fest ist noch nichts. Wir wollen uns in der Breite besser aufstellen, insbesondere um den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft voran zu treiben.“

Anstoß: 14.30 Uhr

ThIl


Sterkrade-Nord (7.) - Vogelheimer SV (13.)

Was war das für ein Fest für Sterkrade-Nord in der spielfreien Zeit. Vergangenen Freitag wurde der Oberligist SV Zweckel auf heimischer Anlage mit 4:0 abgefertigt. Ein dickes Ausrufezeichen von den „Schmachtendorfern“, die mit diesem Testspiel-Sieg gewaltig Rückenwind bekommen haben dürften. Allerdings war es ein Sieg mit ganz bitterem Beigeschmack. Denn Alexander Ripkens zog sich bereits nach nur wenigen Minuten ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss zu. Am 15. Dezember wird er in Dinslaken operiert. „Es sind Gott sei Dank ‚nur‘ die vorderen Bänder“, sagt Nord-Trainer Markus Kowalczyk, der dem Ausfall aber natürlich hinterher trauert. „Das hätte auch im Training passieren können. Wenn es eine Muskel-Verletzung gewesen wäre, würde ich mich als Trainer hinterfragen. Aber da hast du keinen Einfluss drauf. Alex hat einen unglaublichen Willen und ist für viele ein tolles Vorbild. Deswegen ist sein Ausfall in mehrererlei Hinsicht bitter. Aber er ist ein Kämpfertyp und wir drücken ihm die Daumen, dass alles glatt verlaufen wird. Mehr können wir leider nicht machen.“ Kowalczyk glaubt bei normalem Heilungsverlauf, dass Ripkens in der Rückrunde noch zum Einsatz kommen wird. Die ist zwar erst in knapp vier Monaten. Dafür endet die Hinrunde aber auch schon am kommenden Sonntag.

   Denn die Landesliga tritt zu ihrem letzten Spiel in diesem Jahr an. „Wir haben die Pause natürlich sehr schön genutzt letzte Woche. Es war ein sehr schnelles, schönes und gutes Spiel von beiden Seiten. Wir entwickeln uns immer weiter und es fängt immer mehr an bei uns nach Fußball auszusehen. Aber wir werden weiter hart arbeiten, auch wenn ein Sieg über einen Oberligisten natürlich sehr schön ist.“ Zum Hinrunden-Abschluss kommt das Kontrast-Programm. Der Vogelheimer SV kämpft um den Klassenerhalt und ist Vorletzter. „Ja, tabellarisch gesehen sind wir Favorit. Aber ich respektiere jeden Gegner in der Landesliga. Ganz egal, ob er Erster oder Vorletzte ist“, sagt Kowalczyk zunächst, um dann aber hinterher zu schieben: „Natürlich peilen wir drei Punkte an. Es wäre ein toller Abschluss für dieses Jahr.“

Anstoß: 14.30 Uhr

RaWi

 

Duisburger SV (6.) - Arminia Klosterhardt (4.)

Duisburger SV 1900 - zum letzten Saisonspiel des Jahres 2014 liegt für die Arminen aus Klosterhardt noch einmal ein kräftiges, schwer verdauliches Stück Fleisch auf dem Teller. „Die Duisburger haben neun Spiele in Folge nicht verloren, erst als sie von Verletzungen gebeutelt waren haben sie ein paar Federn lassen müssen“, hat Klosterhardts Fußball-Lehrer Günter Bruns seine Hausaufgaben gemacht. Und er befürchtet:

Günter Bruns.
Günter Bruns.

„Wir gehen ganz stark davon aus, dass die Gastgeber durch die Pause wieder personell aufstocken konnten.“ Aber wie dem auch sei, harte Spiele gibt es in der Landesliga Gruppe 3 zu Hauf. Und die Oberhausener sind alles andere als eine Kirmestruppe, als Laufkundschaft, die als Punktelieferant dient. Platz vier steht da als Momentaufnahme vor dem letzten Spiel des Jahres. Das sieht nicht nur gut aus, das fühlt sich auch mindestens ebenso gut an. Und den vierten Platz, den wollen sich die Kicker vom Hans-Wagner-Weg selber unter den Weihnachtsbaum legen. Und vielleicht geht ja sogar noch ein kleines bisschen mehr… Voraussetzung dafür: drei Punkte am Sonntag. „Klar, wir haben ein schweres Spiel vor der Brust, das wissen wir. Aber wir sind in der Lage dort zu gewinnen, auch das wissen wir“, strotzen Günter Bruns und seine Schützlinge nur so vor Selbstvertrauen. Zwar fallen die Ausfälle von Cedric Roitzheim, Carsten Weißert, David Fojcik, Marcel Kositz und Philip Bauer schwer ins Kontor, aber die vergangenen Wochen haben deutlich sehen lassen, dass auch mit einem großen Lazarett mit der Arminia zu rechnen ist. „Wenn derzeit alle gesunden Feldspieler beim Training sind, dann sind das elf oder maximal zwölf. Dennoch ist uns nicht Angst und Bange, wir werden auch in Duisburg wieder eine sehr gute Mannschaft auf den Platz schicken“, verspricht  Bruns dem Arminen-Anhang.

Anstoß: 14.30 Uhr

Bröhli

 

SF Königshardt (14.) - Spvg Schonnebeck (1.)

Nur noch ein Spiel trennt die Teams in der Landesliga von der Winterpause. Und an jenem letzten Hinrundenspieltag bekommen es die SF Königshardt mit Niemand Geringerem als dem aktuellen Tabellenführer zu tun. Mit 28 Punkten führt die Spvg Schonnebeck derzeit die Liga an - eine Punkteausbeute von der die Elf vom Pfälzer Graben nur träumen kann. Denn deren Bilanz zeigt: vier Punkte nach zwölf Spielen. Doch drei dieser vier Zähler sammelte die Elf von Trainer Lars Mühlbauer in den vergangenen vier Partien.

Bekommt eine Pause vom Trainer: Marc Janßen.
Bekommt eine Pause vom Trainer: Marc Janßen.

   "Vom Papier her ist das eine klare Angelegenheit", sieht Königshardts Trainer Lars Mühlbauer die Essener aus tabellarischen Gründen in der Favoritenrolle, "aber wenn man sieht wie die Mannschaft sich zuletzt präsentiert hat, dann glaube ich, dass Schonnebeck uns nicht im Vorbeigehen schlagen wird." Trotz der Begegnung Tabellenerster gegen Schlusslicht der Liga ist Mühlbauer überzeugt, dass "wir punkten können, auch wenn es schwer wird." Die Bilanz der Essener zeigt bislang neun Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen - bei einem Torverhältnis von 37:17. Schonnebeck stellt demnach die beste Offensive und die viertveste Defensive der Liga. 13 der insgesamt 28 Punkte sammelten die Essener auswärts: In sechs Auswärtsspielen gab es vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage und bereits zehn Gegentore. Liegt da die Chance für die Elf vom Pfälzer Graben? "Ich habe mir Informationen zu dem Gegner besorgt und ich weiß, wie Schonnebeck spielen wird und ich weiß auch, wie wir gegen sie spielen müssen. Ich hoffe der Plan geht vor", blickt Lars Mühlbauer optimistisch auf das anstehende letzte Spiel in diesem Jahr. Für dieses werden Oguz Sefi, Robin Thiel (beide verletzt), Ali Hazar, Nico Schmelt (beide Rot-gesperrt) und Marc Janßen nicht zur Verfügung stehen. "Marc war zuletzt immer angeschlagen und bekommt daher eine Pause von mir verordnet", erklärt Mühlbauer. Zudem ist der Einsatz von Dusan Trebaljevac fraglich. David Reuschenbach indes, der im letzten Spiel die gelb-rote Karte sah, kann aufgrund des spielfreien Wochenendes zuletzt wieder mitwirken.

Anstoß: 14.45 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfL Rhede - VfB Speldorf

ESC Rellinghausen - PSV Wesel-Lackhausen

SV Burgaltendorf - FSV Duisburg

Bezirksliga - Gruppe 5

SV Rhenania Bottrop (15.) - DJK Katernberg (8.)

Für die Rhenanen steht das letze Heimspiel vor der Winterpause auf dem Programm und dabei stecken sie weiterhin in der Negativserie. Seit sieben Spielen warten die Bottroper nun schon auf einen Sieg und auch nach Leistungssteigerungen in den vergangenen Wochen konnte sich die Elf um Trainer Oliver Dirr, der für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen war, nicht belohnen. „Wichtig ist das wird den Abstand zu den Abstiegsplätzen gleich halten, ich gebe nicht vor das wir sechs Punkte holen müssen vor der Winterpause, wichtig ist nur, dass wir den Abstand gleich halten“, gab Dirr nach der 1:5-Niederlage gegen Essen Haarzopf die Marschroute vor.

   In den letzen Wochen scheiterten die Rhenanen meistens daran, dass sie den Abstiegskampf „nicht voll angenommen haben“. Dirr kündigte daraufhin zwei harte Wochen an und was dies gebracht hat, wird sich am Sonntag klären, wenn Essen Katernberg zu Gast am Blankenfeld ist. Die Essener, die den achten Tabellenplatz inne haben gehen als Favorit in die Partei, doch das wird auch den Verantwortlichen der Bottroper klar sein. Die Luft für die Bottroper wird immer dünner, och aufgeben und „den Kopf in den Sand stecken“, kommt für die Rhenanen nicht in Frage.

   „Ich scheue auch nicht davor auf Spieler der A-Jugend zu greifen oder auf Spieler der zweiten Mannschaft, die nicht voreingenommen sind und keine Negativserie hinter sich haben.“, kündigte Dirr nach der letzen Niederlage an, wer für die Rhenanen im letzen Heimspiel auflaufen wird ist somit unklar. Eines ist jedoch klar: „Wir kommen nur über die kollektive Leistung da wieder raus und nicht über Einzelleistungen“, waren Dirr’s Worte in den vergangenen Wochen.

Anstoß: 14.30 Uhr

PePi

 

SV Fortuna Bottrop (4.) - DJK VfB Frohnhausen (1.)

Die Fortuna hat am Sonntag hohen Besuch, denn der Spitzenreiter Frohnhausen ist zu Gast. Doch zunächst zollen die Gäste den Fortunen Respekt. „Frohnhausen hat uns in der Presse mächtig stark gemacht. Dass sie uns solchen Respekt zollen, schmeichelt uns natürlich. Aber wir wissen auch, dass der Tabellenführer seine Qualitäten hat und diese liegen vor allem in der Offensive“, erklärt Fortunen-Trainer Marco Hoffmann, der seine Mannschaft aber nicht schwach reden will: „Aber auch wir kennen unsere Stärken, wir geben uns nicht einfach geschlagen.“ Es erwartet die Zuschauer aber sicher eine interessante Partie. Schließlich ist Fortuna zuhause bisher noch ungeschlagen, doch auch die Gäste sind auswärts ohne Niederlage.

Wird in der Saison wohl kein Spiel mehr machen: Benedikt Kracke.
Wird in der Saison wohl kein Spiel mehr machen: Benedikt Kracke.

   Gerade das zeigt doch, welche Qualität die beiden Teams mitbringen. Unter Druck stehen die Bottroper aber nicht. 14 Punkte trennt die Mannschaft von Marco Hoffmann von einem Abstiegsplatz, doch vom Abstiegskampf braucht bei den Fortunen momentan niemand reden. Schließlich stehen sie mit 28 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Auch von dort werden sie an diesem Spieltag nicht zu verdrängen sein, denn Verfolger BW Mintard liegt mit sieben Punkten hinter den Bottropern. Das freut Hoffmann: „Die Situation ist klasse, wir können losgelöst aufspielen.“ Dennoch soll es keine Niederlage geben. „Es ist unser letztes Heimspiel in der Hinrunde und wir wollen ungeschlagen bleiben. Wir haben vor der Saison gesagt, dass die Heimspiele die Grundsteine für den Klassenerhalt sind. Das wollen wir weiterhin beweisen“, beschreibt der Trainer die unglaubliche Bedeutung der Heimspiele. Der Einsatz wird auf jeden Fall stimmen, verspricht der Coach: „Wir werden alles investieren, was wir noch haben und setzen alles auf Rot.“ Bis zur Winterpause sind es schließlich auch nur noch zwei Spiele und dann ist erst mal für eine gewisse Zeit Pause. Jedenfalls möchte Hoffmann selbstbewusst auftreten: „Wir brauchen uns nicht verstecken, auch wenn ein bärenstarker Gegner auf uns wartet. Wir sollten in der Lage sein, auch den Tabellenführer vor eine Aufgabe zu stellen.“ Dabei werden Tim Strickerschmidt und Benedikt Kracke  auf jeden Fall ausfallen, doch Hoffmann ist zuversichtlich, dass man die Lücke im zentralen Mittelfeld schließen kann. Dazu sind zwar Thilo Grollmann und Sebastian Schumann angeschlagen, ein Einsatz ist aber nicht auszuschließen. „Wir werden uns sicher nicht ergeben. Wir wollen zufrieden auf das Spiel gucken können und wollen sagen, wir haben alles gegeben, egal ob das Spiel am Ende positiv oder negativ ausgeht“, so Hoffmann abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

StLu


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC Phönix Essen - SuS Haarzopf

DJK SG Altenessen - TuS Essen-West

FC Kettwig - Dostlukspor Bottrop

SC Werden-Heidhausen - Spvg Schonnebeck II

DJK Adler Union Frintrop - DJK BW Mintard

SF Hamborn II - SC Frintrop

FC Kray II -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 6

Mülheimer Vatangücü (18.) - Arminia Klosterhardt II (11.)

Nach dem Rücktritt von Michael Keiser ist das Debüt von Thomas Natis und Dennis Wydra am vergangenen Spieltag gegen den Mühlheimer SV (4:2) gelungen und an die Leistung soll auch nach dem spielfreien Wochenende wieder angeknüpft werden. Die Oberhausener haben einen Nichtabstiegsplatz inne, und stehen in der Pflicht zu punkten um diesen zu verteidigen. Denn der Abstand zur Abstiegszone beträgt lediglich einen Punkt und somit kann sich das Trainerduo nicht in Sicherheit wiegen.

   Doch blickt man auf die Tabelle ist zu erkennen, dass die Oberhausener als Favorit in die kommende Partie gehen. Sie sind zu Gast bei Vatangücü. Die Mühlheimer halten die rote Laterne in die Höhe und haben nach 15 Spielen lediglich acht Zähler auf ihrem Punktekonto. Sicherlich darf die Arminia Oberhausen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen und den Gegner auf Grund der Tabellenkonstellation unterschätzen, denn auch die Mühlheimer werden alles in die Waagschale werfen um aus dem Tabellenkeller rauszukommen und konnten zuletzt auch beweisen, dass sie nicht zu unterschätzen sind mit dem Sieg über Adler Osterfeld. Knüpfen die Oberhausener jedoch an die Leistung aus dem vergangenen Spiel an, könnten sie eine Chance haben das sichere Ufer zu verteidigen. „Wir wollen hart arbeiten und wieder punkten, am liebsten dreifach“, erklärte Wydra direkt im Anschluss an das Debüt mit Blick auf das kommende Spiel.

Anstoß: 14.30 Uhr

 PePi

 

Adler Osterfeld (4.) - SV Genc Osman Duisburg (9.)

Die Adler aus Osterfeld haben das spielfreie Wochenende in der Meisterschaft sehr gut genutzt. Am Samstag traf die Mannschaft nämlich auf Bezirksligaspitzenreiter BW Oberhausen. Am Ende qualifizierten sich die Osterfelder mit einem knappen 1:0-Sieg für die nächste Runde. „Wir wollen den Schwung aus dem Pokalspiel mitnehmen“, gibt Adler-Trainer Udo Hauner zu Protokoll. Vor dem Pokalhit lief es für seine Mannschaft alles andere als gut.

Ist zuversichtlich, dass auch in der Liga der Knoten platzt: Adler-Trainer Udo Hauner.
Ist zuversichtlich, dass auch in der Liga der Knoten platzt: Adler-Trainer Udo Hauner.

   In der Liga setzte es nämlich vier Niederlagen in Folge, aber Hauner ist optimistisch, dass das Tief jetzt überwunden ist: „Der Pokalsieg war enorm wichtig für meine junge Mannschaft. Es ist gut für den Kopf und man darf auch nicht vergessen, dass wir eine gute Leistung abgerufen haben. Auch am Wochenende wollen wir wieder alles geben.“ Dann ist bei den Osterfeldern die Mannschaft von Genc Osman zu Gast. Die „spielstarken“ Duisburger reden weiterhin vom Aufstieg, obwohl sie ganze 16 Punkte hinter Spitzenreiter BWO stehen. „Das heißt natürlich, dass Genc Osman nicht für ein Unentschieden kommt, sie wollen sicher gewinnen. Das wollen wir ausnutzen, denn wenn wir uns geschickt verhalten, ist sicher was drin“, erklärt Hauner, der gewinnen möchte. Dass sein Team am Wochenende das Pokalspiel hatte und keine Pause sieht er keinesfalls als Nachteil an: „Es hat zwei gute Gründe. Wir sind im Rhythmus geblieben und wir haben ein super Ergebnis eingefahren. Ich denke, dass wir nach einer Niederlage verunsicherter gewesen wären“, so Hauner. Doch die Mannschaft legte im Spiel gegen die Liricher wieder den Hebel um und können mit einem Erfolgserlebnis ins Spiel gehen. Dann wollen die Adler auch in der Liga wieder ins Rollen kommen. Lediglich Tobias Hauner, der im Pokalspiel die Rote Karte sah, wird fehlen. Ansonsten kann Hauner aus dem Vollen schöpfen.

Anstoß: 14.30 Uhr

StLu

 

BW Oberhausen (1.) - SV Concordia Oberhausen (12.)

Gibt das Pokal-Aus dem Bezirksliga-Spitzenreiter BW Oberhausen einen Knacks? Zumindest kommt es personell für Cheftrainer Thorsten Möllmann kommenden Sonntag knüppeldick. Ümit Mutlu muss wegen Gelb-Sperre pausieren. Ricardo Lenz sah im Pokalspiel die rote Karte, Levent Cakmak die Woche davor. Fatih Uzun zog sich bei Adler Osterfeld ein Jochbeinbruch zu, zudem ist auch eine Augenhöhle so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass er operiert wurde und noch im Krankenhaus liegt. Dennis Harm fiel bereits vor zwei Wochen aus beruflichen Gründen aus. Kommenden Sonntag ist das wahrscheinlich wieder der Fall. Marcel Kielczewski ist mit Bänderdehnung angeschlagen und Oliver Nözel lag diese Woche mit Grippe und Mandelentzündung flach. Zumindest bei den beiden Letztgenannten hofft Möllmann, dass sie gegen Concordia mitwirken können. Was für ihn aber nichts ändern würde: „Wir haben Sonntag überhaupt keine Chance.“

Thorsten Möllmann
BWO-Trainer Thorsten Möllmann muss fast auf die komplette Defensive verzichten.

Möllmann glaubt, dass das Heimspiel sehr schwierig wird, weil ihm so viele Spieler fehlen. „Meine komplette Abwehr fällt aus. Da auch die Reserve-Mannschaft arg gebeutelt ist, fehlen defensive Alternativen. Ich muss also offensive Spieler nach hinten stellen. Und wir haben zuletzt schon des Öfteren auch gegen Teams von unten nur knapp gewonnen und dann meistens deswegen, weil unsere Abwehr gut stand. Das kann Sonntag eigentlich nicht der Fall sein.“ Für ihn kann es nur dann mit Punkten klappen, wenn ganz klar ein Plan verfolgt wird. „Wir haben dann eine Chance, wenn die, die noch übrig sind und spielen, sich an das halten und das umsetzen, was ich vorgebe. Spielt der Kopf aber nicht mit, dann wird es nichts. Außerdem hat Concordia kaum Verletzte und ist ein eingespieltes Team.“

   Darüber kann Manolo Dente nur schmunzeln. Der kommissarische Geschäftsführer nimmt es aber gelassen. „Ich kenne ja Thorsten nur zu gut und daher spiele ich den Ball gerne zurück: BWO ist absoluter Topfavorit. Nicht nur in diesem Spiel gegen uns. Für mich auch auf den Aufstieg. Wenn wir am Sonntag dort einen Punkt holen, sind wir hochzufrieden.“ Dente kann es außerdem nicht unterschreiben, dass Concordia keine Verletzungsprobleme hat. „Dennis Eichert, der vor der Saison vom VfR 08 zu uns gekommen ist, hat bisher eineinhalb Spiele in der Saison gemacht. Serhat Erdogan und Senad Benic quälen sich auch bisher durch. Wir konnten noch nicht einmal mit unserer Wunschelf auflaufen.“

Anstoß: 14.30 Uhr

RaWi

 

SW Alstaden (16.) - SGP Oberlohberg (15.)

"Wir haben noch zwei Endspiele in diesem Jahr", bringt es Alstadens Trainer Guido Contrino auf den Punkt. Denn am kommenden Sonntag empfangen die Schwarz-Weißen den Tabellen-15. SGP Oberlohberg und eine Woche später geht es zum Lokalduell bei Arminia Lirich, das derzeit den vorletzten Tabellenplatz einnimmt. "Wenn du irgendwelche Chancen in der Rückrunde haben willst, müssen wir sechs Punkte holen. Ein Remis wäre in beiden Spielen zu wenig", stellt Contrino klar.

Trainer Guido Contrino und seine Alstadener stehen vor "zwei Endspielen".
Trainer Guido Contrino und seine Alstadener stehen vor "zwei Endspielen".

   Immerhin kann sich Contrino nun wieder nur um die erste Mannschaft kümmern, nachdem mit Michael Zwick ein neuer Trainer für die zweite Mannschaft der Alstadener gefunden wurde und Guido Contrino nicht mehr die Doppelfunktion bekleiden muss. "Ich bin froh, dass das über der Bühne ist." Nach den zuletzt fünf Niederlagen in Serie ist SW Alstaden auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht und der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits acht Punkte. "Wenn wir in den letzten beiden Spielen nicht sechs Punkte holen, dann kann man schon in Richtung Kreisliga A schielen", wählt Alstadens Trainer drastische Worte um die Situation zu beschreiben. Denn das Duell gegen Oberlohberg fällt deutlich in Kategorie "Sechs-Punkte-Spiel". In der Liga sind die Oberlohberger zwei Punkte vor den Alstadenern und somit in Reichweite. "Egal wie, es muss ein Sieg her. Es geht hier auch um keinen Schönheitspreis", so Contrino weiter. Doch aufgepasst: Oberlohberg belegt zwar den 14. Tabellenplatz hat aber mit 30 erzielten Toren zum Beispiel mehr Tore erzielt als Mannschaften, die einen einstelligen Tabellenplatz belegen. Zuletzt gab es sogar ein 4:4 gegen den Tabellensechsten DJK Vierlinden. "Da kann man schon die Stärken und Schwächen ableiten. Wenn man gegen Vierlinden vier Tore schießt, heißt das was", blickt Alstadens Trainer auf das vergangene Spiel der Oberlohberger zurück. "Wir müssen daher am Sonntag vernünftig verteidigen, da wir auf eine starke Offensive treffen werden. Wichtig ist aber auch, dass wir versuchen selbst das Spiel zu machen und die Initiative ergreifen, auch wenn wir da in Gefahr laufen ausgekontert zu werden. In den beiden Endspielen müssen wir das riskieren", hat Guido Contrino klare Ansichten hinsichtlich der taktischen Ausrichtung. Zwar gab es zuletzt ein spielfreies Wochenende, doch die Personalsituation hat sich nicht geändert: "Von den Verletzten kommt keiner zurück", so Contrino, der auserkoren wurde bei einem Expertentipp einer Zeitschrift mitzumachen: "Da habe ich 2:1 für uns getippt. Wenn ich nicht für uns tippen würde, wäre ich auch falsch am Platz."

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi

 

DJK Vierlinden (6.) - Arminia Lirich (17.)

Der vorletzte Spieltag im Jahr 2014 steht an: Für die Arminia aus Lirich besteht somit die Chance die bislang enttäuschende Bilanz von acht Punkten aus 15 Spielen ein wenig aufzubessern. Die Formkurve gehe jedenfalls nach oben, wie Lirich-Trainer Christian Kinowski erklärt: "In den letzten zwei, drei Spielen stimmte die Leistung, doch wir haben die Tore nicht gemacht." Dem 3:0-Auswärtserfolg bei Arminia Klosterhardt II folgte am letzten Spieltag eine 1:3-Niederlage gegen den SV GA Möllen.

Kann trotz seiner gelb-roten Karte im letzten Spiel am Sonntag aufgrund des spielfreien Wochenendes zuletzt bereits wieder mitwirken: Nico Retzerau.
Kann trotz seiner gelb-roten Karte im letzten Spiel am Sonntag aufgrund des spielfreien Wochenendes zuletzt bereits wieder mitwirken: Nico Retzerau.

   Das war eine bittere Niederlage, denn wir haben ordentlich gespielt. Möllen hat mit zwei Torschüssen zwei Tore erzielt", hätte Kinowski gern eine ähnliche Effektivität in der eigenen Offensive. Doch da ist das große Manko der Arminen: "Wir haben einige Torchancen, machen aber die Tore nicht. Es wird Zeit, dass wir uns mal belohnen", so Lirichs-Trainer. Doch die Aufgabe am kommenden Sonntag wird keine leichte, wenn der Tabellensechste DJK Vierlinden die Arminen empfängt. Vierlinden ist seit vier Spielen ungeschlagen und spielte nach zuvor drei Siegen in Serie zuletzt Unentschieden - 4:4 bei SGP Oberlohberg, das den 15. Tabellenplatz inne hat. "Ich kenne ein paar Jungs von Vierlinden, da sind einige Gute dabei", so Christian Kinowski, der hofft, dass "wir ein vernünftiges Spiel abliefern". Denn "vielleicht unterschätzt Vierlinden uns", sieht Kinowski eine Möglichkeit bei dem Favoriten zu punkten. Personell kann Lirichs Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nico Retzerau sah zwar im letzten Spiel die gelb-rote Karte, kann aber aufgrund des spielfreien Wochenendes zuletzt am Sonntag wieder mitwirken. "Zwei Spieler werde ich zudem an die zweite Mannschaft geben, da diese ein Spitzenspiel hat", so Kinowski, der sich ab der Rückrunde über drei weitere personelle Alternativen freuen kann. Vom B-Ligisten Adler Oberhausen wechselt Sebastian Stollen ebenso nach Lirich, wie Robin Papert von Arminia Klosterhardt II. Zudem wird dann auch Sahin Urtenur zum Kader zählen, der bereits seit längerer Zeit bei den Arminen mittrainiert und zuvor beim Mülheimer FC Vatangücü aktiv war, allerdings nur für die Dauer der Vorbereitung.

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Rheinland Hamborn - Viktoria Buchholz

SV RW Mülheim - Spvgg. Meiderich

TuRa Duisburg - SF Hamborn

SV GA Möllen - Mülheimer SV

Kreisliga A

Sterkrade-Nord II (6.) - TSV Safakspor Oberhausen (14.)

Am vergangenen Wochenende war aufgrund des Totensonntags spielfrei. Doch die beiden Trainer sind nicht die besten Freunde der Variante. „Ich bin grundsätzlich kein Freund davon, denn es bringt die Mannschaft immer etwas aus dem Rhythmus. Da ziehe ich lieber an einem durch“, bezieht Nord-Trainer Ralf Meseck Stellung. Sein Gegenüber, Murat Eraslan, sieht es ähnlich: „Ich würde lieber ohne Pause durchspielen.“ Untätig blieben die Mannschaften natürlich trotzdem nicht. Der TSV spielte gegen seine A-Jugend und gewann knapp mit 3:2.

Sein Einsatz ist noch fraglich: Fabian Roth.
Sein Einsatz ist noch fraglich: Fabian Roth.

   „Wir sind so weit wie vor zwei Wochen“, sieht Eraslan trotzdem keine negativen Auswirkungen des spielfreien Wochenendes. Am Sonntag ist seine Mannschaft bei den Schmachtendorfern zu Gast und erwartet kein leichtes Spiel. Der Trainer schätzt die Gastgeber als sehr stark ein: „Es wird sehr schwer gegen Nord. Für mich ist es eine der stärksten Mannschaften der Liga. Drei Punkte wären da für mich schon eine Sensation.“ Trotzdem sieht Eraslan sein Team nicht chancenlos: „Wir haben schon im letzten Jahr gegen Nord gespielt und da auch gepunktet. Wir kennen also die Schwächen und diese wollen wir ausnutzen. Wir werden von der ersten Minute also Vollgas geben, damit wir was mitnehmen.“ Ralf Meseck sieht seine Mannschaft in der Pflicht zu gewinnen: „Ich habe es auch schon zur Mannschaft gesagt. Wenn wir weiterhin oben stehen wollen, dann müssen wir gewinnen. Optimal wäre es natürlich, wenn wir alle drei Spiele gewinnen würden, denn dann würde es auch in der Rückrunde noch um etwas gehen.“ Allerdings erwartet der Trainer sicherlich keinen Selbstläufer: „Wir brauchen nicht groß drumherum reden, wir wissen, dass es eine unangenehme Aufgabe wird. Safakspor müsste weiter oben stehen, sie haben sich bisher total unter Wert geschlagen, sie kommen nicht auf den grünen Zweig.“ Diese „laufstarke giftige und gewillte Mannschaft“ gilt es für den Tabellensechsten dann am Sonntag zu schlagen. Den Hausherren stehen fast alle Spieler zur Verfügung, denn lediglich die Einsätze von Thorsten Vozar und Fabian Roth sind fraglich. Auch auf Seiten der Gäste sieht es personell gut aus. Schließlich muss nur Rotsünder Iskender Bayram zugucken.

Anstoß: 12.30 Uhr

StLu

 

BW Oberhausen II (11.) - VfR Ebel (3.)

„Drei Punkte und dann ist gut“, lacht BWO-Coach Carsten Kemnitz. Doch trotz des kleinen Scherzes ist Kemnitz dennoch optimistisch: „Wir werden alles versuchen, um die drei Punkte zu holen. Wir sind zuhause stärker und werden wohl auch ein wenig Unterstützung von der Ersten bekommen.“ Die Heimstärke ist aber keine Einbildung, denn dort gab es erst eine Niederlage für die Blau-Weißen. Der Gegner kommt aber auch nicht von irgendwoher, genau genommen aus Bottrop. Zudem steht der VfR auf dem dritten Tabellenplatz, nur drei Punkte hinter Tabellenführer Sterkrade 06/07. „Ebel ist zwar Dritter, aber das ist in dieser Liga egal, denn hier kann jeder jeden schlagen. Auch wenn der Gegner spielerisch stärker ist, da haben wir gesehen, dass man auch mit Kampf trotzen kann.“

Mario Wassiliadis wird den Ebelern nicht zu Verfügung stehen.
Mario Wassiliadis wird den Ebelern nicht zu Verfügung stehen.

   Trotzdem kann man aus Sicht der Oberhausener von einem Sieg ausgehen. „Ein Dreier wäre riesig“, bestätigt es Kemnitz und weiter: „Wir müssen auf jeden Fall nachlegen.“ Dafür kann Kemnitz auf seine volle Kaderstärke vertrauen. Auf Seiten der Gäste wird Mario Wassiliadis definitiv ausfallen. Dazu fehlt auch der Langzeitverletzte Dennis Kutlu wegen seiner Schulterverletzung. Pascal Wittenbrock konnte unter der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren, ein Einsatz am Sonntag ist aber nicht ausgeschlossen. Jedenfalls ist VfR-Trainer Sebastian Stempel froh, dass zuletzt spielfrei war: „Ich denke mal, dass die Pause gut für uns war. Viele waren angeschlagen und diese konnten sich regenerieren. Es ist sicher auch gut, dass wir das Spiel zuvor gewonnen haben.“ Nicht zu vergessen, dass die Bottroper vor dem Sieg gegen GA Sterkrade zwei Spiele verloren hatten. Den Gegner, BW Oberhausen, weiß Stempel nicht genau einzuschätzen: „Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, denn es gibt ja immer mal wieder Verstärkung aus der Bezirksliga für BWO. Darauf müssen wir uns einstellen. Es wird sicher keine leichte Aufgabe, denn BWO hat gerade zuhause gute Ergebnisse erzielt.“ Dennoch will Stempel etwas mitnehmen. Mit der richtigen Einstellung soll es am Ende klappen. „Auch wenn es ist nicht einfach ist, mit der richtigen Einstellung können wir punkten“, so Stempel abschließend.

Anstoß: 12.30 Uhr

StLu

 

SG Osterfeld (12.) - SuS 21 Oberhausen (16.)

Bei den Hausherren ist nun der Co-Trainer gefragt, nach dem er Cheftrainer Patrick Wojwod für zwei Monate für alle Trainertätigkeiten von der Spruchkammer gesperrt wurde. Die erste Aufgabe für Co-Trainer Marko Buko, der für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen war, scheint leicht. Denn zu Gast bei der SG ist Tabellenschlusslicht SuS 21 Oberhausen. Nach 13 Spielen haben die Gäste leigleich drei Zähler auf ihrem Punktekonto und die Luft für das Tabellenschlusslicht wird immer dünner. „Doch wo wir sind, ist immer was los“, lauteten die Worte von Osterfeld-Trainer Patrick Wojwod in den vergangenen Wochen, das ist auch an SuS-Trainer Dirk Huppertz nicht spurlos vorbeigegangen: „Die Stärke von SGO ist sicherlich der Sturm, die Schwäche die Abwehr. Wenn sie gewinnen dann gewinnen sie hoch, kriegen aber viele Tore rein“, beschreibt Huppertz. Doch ein großer Vorteil für die Gäste ist das nicht: „Unsere Stärke ist nicht gerade der Sturm“, muss Huppertz zugeben.

   Das die Situation alles andere als einfach bestätigt schon der Blick auf die Tabelle, Huppertz kann dies nur bestätigen: „Es ist echt schwer die Spieler zu motivieren, alles andere wäre gelogen. Doch trotzdem spielen die alle gerne Fußball und keiner kriegt Geld hier, das ist alles Hobby und alle wollen Fußballspielen und das ist die Motivation“, erklärt Huppertz, der trotzdem den Hut vor seinen Spielern zieht: „Die Jungs, die die ganze Zeit weiter machen beweisen riesen Charakter und verdienen meinen vollsten Respekt“, erklärt Huppertz, der keine klare Marschroute vorgeben kann: „Es ist natürlich schwer, aber wir müssten mal wieder punkten. Es ist natürlich ein Wunschdenken noch vor der Winterpause Punkte zu sammeln, aber die Hoffnung ist da“, so der Übungsleiter abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

PePi

 

Barisspor Bottrop (13.) - VfR 08 Oberhausen II (10.)

Für Barisspor beginnen die 08-Festspiele. Kommenden Sonntag empfängt die Elf von Taner Kaplangiray die Reservemannschaft vom VfR 08, ehe es danach die Woche zur Erstvertretung nach Oberhausen geht. Dabei strotzen die Gastgeber vor Selbstbewusstsein und das trotz der Niederlage, die man vor der Spiel-Pause im Keller-Duell gegen TSV Safakspor kassierte. „Der Gegner kommt zu rechten Zeit. Die Jungs haben super trainiert, wir haben ein Heimspiel, sind heimstark und stehen vor einer lösbaren Aufgabe, auch wenn ich ehrlich bin und sagen muss, dass der VfR 08 Oberhausen II schwer einzuschätzen ist“, so Kaplangiray im ersten Moment.

Taner Kaplangiray
Barisspor-Trainer Taner Kaplangiray ist von einem Heimsieg voll überzeuegt.

Der will Sonntag unbedingt drei Punkte einfahren. „Der Endspurt für dieses Jahr beginnt und es müssen Punkte her. Das freie Wochenende hat allen gut getan und der große Platz und die Asche kommen uns entgegen und werden für den Gegner nicht leicht sein.“ Dabei muss Kaplangiray „nur“ auf Burak Carkci und Deniz Türkmen verzichten, die nach den Tumulten beim abgebrochen Spiel gegen Sterkrade 06/07 für neun beziehungsweise sechs Monate gesperrt wurden. „Es war dumm von beiden und beide haben es auch zugegeben. Wir haben intern Strafen ausgesprochen, die ich aber nicht öffentlich kommentieren werde. Unser Präsident Sueleymann Guer hat auch schon betont, dass damit jetzt die Geschichte erledigt ist. Ich habe klar gesagt, dass so etwas nicht einmal ansatzweise wieder passieren wird. Falls doch, bin ich der allererste, der den Hut nimmt. Denn ich selbst bin nur einmal in meiner Karriere als Spieler mit Rot runtergeflogen und das wegen eines Handspiels auf der Linie.“

   Kaplangirays Gegenüber, Dennis Klasnitz, kann das alles ausblenden. Allerdings nicht unbedingt alles, was der Barisspor-Trainer sagt. Denn auch Klasnitz weiß um die Heimstärke der Bottroper. „Sie haben alle ihre Punkte zu Hause geholt. Zudem haben wir uns in der Vergangenheit mit diesem Untergrund immer schwer getan. Natürlich wollen wir immer versuchen zu gewinnen. Einfach wird es kommenden Sonntag aber nicht“, so der Trainer vom VfR 08 Oberhausen II. Der hat wie in den Wochen zuvor auch schon „zwei, drei Verletzte“ und ein paar Angeschlagene. „Die haben andere aber auch, das ist nicht der Rede wert und darf erst Recht keine Ausrede sein“, so Klasnitz, der seine Linie diesbezüglich seit Saisonbeginn knallhart durchzieht und sich lieber auf die Spieler konzentriert, die da sind. Konzentration ist vor allem auch deswegen gefragt, weil mit Barisspor das totale Kontrastprogramm im Vergleich zum letzten Meisterschaftsspiel wartet, wo man den Tabellenführer Sterkrade 06/07 mit 2:1 besiegte. „Die Jungs haben konzentriert und gut trainiert, von daher spricht eigentlich viel dafür, dass sie gut vorbereitet sind. Wir wollen auf jeden Fall besser aussehen, als zuletzt bei Auswärtsspielen.“

Anstoß: 14.30 Uhr

RaWi

 

Sterkrade 06/07 (1) - VfR 08 Oberhausen (9.)

"Wir haben die Möglichkeit direkt Revanche zu nehmen", blickt Sterkrades Trainer Christian Dahlbeck teils auf das vergangene Spiel und teils auf die anstehende Partie. Denn am vergangenen Spieltag unterlag 06/07 der Reserve des VfR 08 Oberhausen mit 1:2 und bereits am kommenden Sonntag trifft Sterkrade auf die Erstmannschaft vom VfR 08. "So etwas habe ich auch noch nie erlebt", schmunzelt Dahlbeck ein wenig und frohlockt zugleich mit der Situation "direkt Revanche am VfR nehmen zu können".

Fehlt dem VfR verletzt: Marcel Beyer.
Fehlt dem VfR verletzt: Marcel Beyer.

   "Ich habe das Spiel von 06/07 gegen unsere zweite Mannschaft gesehen. Das ist eine sehr gute und ausgeglichene Mannschaft", erklärt VfR-Trainer Thorsten Hamm. Wie man gegen den aktuellen Tabellenführer bestehen kann, hat die VfR-Reserve vorgemacht und gegen ein ähnliches Ergebnis hätte Hamm sicherlich nichts einzuwenden. "Wir haben gezeigt, dass es für uns gegen die Mannschaften von oben einfacher ist, als wenn wir selbst das Spiel machen müssen", erhofft sich Hamm in dieser Tatsache auch eine Chance für die Partie am Sonntag, wenngleich er von seiner Mannschaft fordert: "Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen, wenn wir etwas holen wollen."

   Die Sterkrader derweil "wollen versuchen einen Heimsieg zu landen". "Tabellenführer zu sein ist immer gut und man hat Woche für Woche die Möglichkeit sich abzusetzen", erklärt Christian Dahlbeck, dessen Team aktuell zwei Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten FC Sterkrade 72 hat. "Die Trainingsbeteiligung war zuletzt nicht bei 100 Prozent weil wir viele Kranke hatten, was dem Wetter zu schulden ist. Ich hoffe, dass der ein oder andere noch fit wird. Mit ein paar Vitaminen müsste es für Sonntag klappen", hofft Dahlbeck auf die Rückkehr einiger kranker und angeschlagener Spieler. Beim VfR werden mit Marcel Beyer, Tim Prazeus (beide verletzt) und Marco Becker (rotgesperrt) drei Akteure definitiv fehlen.

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi

 

GW Holten (15.) - SC 20 Oberhausen (8.)

Zwei Wochen war Pause, weil am vergangenen Totensonntag die Spiele in der Kreisliga A nicht stattgefunden haben. Doch das wird gerade den Gästen vom Spielclub die Suppe versalzen. Zuvor konnte die Mannschaft von Andreas Popiesz  nämlich drei Spiele in Folge gewinnen, nicht zu unterschätzen ist dabei, dass neben Sterkrade 72 auch Buschhausen 12 zu den Bezwungenen zählt. Deshalb sieht es auch der Spielclub-Trainer ähnlich: „Wenn man es so betrachtet, ist die Pause schon ärgerlich. Gerade wenn man bedenkt, dass wir gegen Spitzenteams gewonnen haben und das keineswegs unverdient“; doch dramatisieren möchte der Trainer das spielfreie Wochenende auch nicht: „Aber wir haben vernünftig trainiert und wollen auch in Holten die drei Punkte holen.“

Claudia Miranda wird dem Spielclub am Sonntag fehlen.
Claudia Miranda wird dem Spielclub am Sonntag fehlen.

   Holten? Ja, so heißt der kommende Gegner. Dessen Trainer Guiseppe Gambino weiß nicht so recht, welche Auswirkungen die Pause haben könnte: „Man kann nicht so gut sagen, ob sie uns jetzt gut getan hat. Aber sicher ist eines: Ich hätte am vergangenen Wochenende lieber einen Sieg geholt.“ Den Spielclub sieht er als einen guten Gegner. „Sie stehen ja über uns und haben einige gute Spiele gemacht. Aber wir wissen, dass wir auch sie schlagen können, denn sie kochen auch nur mit Wasser. Sie werden bestimmt kompakt stehen.“, so Gambino. Ähnlich sieht auch die Marschroute aus, die Popiesz vorgibt. "90% geht über die Abwehr. Wenn wir da gut stehen und nur ein Tor kassieren, dann werden wir gewinnen. In der Offensive haben wir nämlich die Qualität, dass wir schon ein, zwei Tore pro Spiel schießen.“ Allerdings weiß auch der SC20-Trainer, dass es kein Selbstläufer wird: „Es wird ein unbequemes und hartes Spiel werden. Wir wollen aber dagegenhalten und visieren die drei Punkte an.“ Insgesamt bleibt der Coach optimistisch: „Ich bin zuversichtlich gestimmt, dass wir gewinnen werden, wenn denn die Einstellung, die Laufbereitschaft stimmt.“ Dafür wird er nur auf Claudio Miranda verzichten müssen. Auf Seiten der Gastgeber sieht es nicht so rosig aus. Gleich hinter dem Einsatz von vier Spielern steht ein Fragezeichen, denn beispielsweise Jannis Klesz und Eduard Honstein sind noch angeschlagen. Dennoch will sich Gambino nicht geschlagen geben: „Wir wollen die drei Punkte holen und werden uns zuhause sicherlich nicht verstecken.“

Anstoß: 14.30 Uhr

StLu

 

FC Sterkrade (2.) - SC 1912 Buschhausen (5.)

Da hat der FC Sterkrade in der vermeintlich spielfreien Zeit ein ganz dickes Ausrufezeichen gesetzt. Vergangenen Samstag wurde der Landesligist VfB Bottrop aus dem Pokal geworfen. Da wundert es nicht, wenn Buschhausens Trainer André Nowak vor dem Duell sagt: „72 wird mit noch breiterer Brust auftreten als sowieso schon. Jens leistet da Bombenarbeit und hat aus einem Fast-Absteiger einen Austiegsaspiranten gemacht. Wir sind ganz klar Außenseiter und 72 Favorit.“ So sieht es Nowaks Gegenüber natürlich nicht. „Klar, dieses Spiel kommt zum genau richtigen Zeitpunkt. Nach dem Pokal-Erfolg wäre es für den Kopf nicht so gut, wenn wir jetzt gegen ein Team von unten spielen müssten. Aber ich habe Buschhausen schon einmal spielen sehen. Eine richtig starke Mannschaft, vor allem spielerisch. Da werden Nuancen am Sonntag über Sieg oder Niederlage entscheiden“, so Jens Szopinski.

André Nowak
Buschhausens Trainer André Nowak sieht Sterkrade 72 ganz klar als Favoriten in diesem Spiel.

Der macht gar keinen Hehl daraus, dass er und die Mannschaft natürlich euphorisiert sind. „Wir haben einen Landesligisten verdient besiegt und waren in allen Belangen besser. Da kann ich es auch nicht verstehen, wenn nachher Sachen gesagt werden wie ‚Wir hatten nur zehn Landesliga-Spieler dabei oder der Untergrund war schlecht‘. Alle, die dabei waren, haben Landesliga-Anspruch und sie haben es aber nicht gezeigt, weil wir es nicht zugelassen haben.“ Angst, dass seine Mannschaft deswegen jetzt abhebt, hat Szopinski aber nicht. „Man hat in der Trainings-Woche gespürt, dass alle jetzt noch mehr wollen und sie ziehen auch alle voll mit. Gegen Buschhausen soll der nächste Sieg her, auch wenn es nicht einfach wird.“ Was den Sterkrader Trainer aber optimistisch stimmt, ist die Personalsituation. Die Pokal-Partie hat da überhaupt nicht geschadet. „Im Gegenteil. Alle Mann sind an Bord.“ Wohl dem, der einen Kader wie Szopinski hat, der im Vergleich zum letzten Meisterschaftsspiel gegen den VfB Bottrop inklusive Ersatz-Torwart fünf neue Spieler von Beginn an brachte. Das Leistungsniveau scheint beim aktuellen Tabellenzweiten also absolut zu stimmen. Das stimmte beim nächsten Gegner nicht immer. Bis das 11:1 vor zwei Wochen gegen SuS 21 Oberhausen kam. Nowak allerdings will das Spielchen nicht mitmachen. „Bei allem Respekt dem Gegner gegenüber, dem ich das damit auch noch einmal mitgeben will: Super Einstellung, obwohl sie Probleme hatten, eine Mannschaft zu stellen. Aber: Sie waren nie annähernd in der Lage, uns gefährlich zu werden. Daher werden wir jetzt noch nicht großartig beurteilen können, ob wir aus unserer kleinen Krise raus sind.“ Wie Szopinski kann auch Nowak aus dem Vollen schöpfen, womit auch klar ist: „Ja, punktetechnisch stehen wir mehr unter Druck. Und als Sportler muss du immer mit der Einstellung in ein Spiel gehen, gewinnen zu wollen. Sonst bist du fehl am Platze. Wir werden unser Bestes geben; aber es wird schwierig.“

Anstoß: 14.30 Uhr

RaWi


Die weitere Partie in dieser Liga:
GA Sterkrade - Dostlukspor Bottrop II

Kreisliga B - Gruppe 1

Adler Oberhausen (4.) - Arminia Lirich II (1.)

Spitzenspiel in der Gruppe 1 der Kreisliga B! Der Tabellenvierte Adler Oberhausen empfängt den Ligaprimus Arminia Lirich II. Mit vier Punkten Rückstand liegen die Adler in Lauerstellung könnten daher bei einem Sieg bis auf einen Zähler an die Arminen herankommen. "Ein Blick auf die Tabelle reicht, mehr muss man zu dem Spiel nicht sagen", erklärt daher auch Adler-Trainer Marko Schmidt. Lirich-Trainer Andre Tyrasa sieht derweil den größeren Druck bei den Hausherren: "Ich persönlich spüre keinen Druck. Dieser liegt mehr auf Seiten von Adler, wenn sie ganz oben mitmischen wollen."

Schaffen es Trainer Marko Schmidt und seine Adler dem Ligaprimus Arminia Lirich die zweite Saisonniederlage zuzufügen?
Schaffen es Trainer Marko Schmidt und seine Adler dem Ligaprimus Arminia Lirich die zweite Saisonniederlage zuzufügen?

    Dass die Liricher bislang so gut dastehen ist für Tyrasa ohnehin eine Überraschung: "Unser Ziel war ein Platz zwischen den ersten Fünf. Dass es bislang so gut lief, ist eine Überraschung, aber natürlich auch schön. Wir wissen auch, dass wir viel tun müssen, damit es auch so bleibt." Adlers Trainer Marko Schmidt hat Respekt vor dem kommenden Gegner, aber auch ein klares Ziel vor Augen: "Wir spielen gegen den Tabellenführer, daher ist der Respekt da. Wir wissen aber auch wie das Ergebnis ausfallen müsste, um weiter oben dran zu bleiben." Die taktische Marschroute steht derweil auch fest: "Wir haben zwei Spielvariationen, eine offensive und eine defensive. Am Sonntag werden wir die defensivere Variante wählen, die mir ohnehin besser gefällt", so Marko Schmidt. Lirichs Trainer Andre Tyrasa will sich auf keine taktischen Wechsel einlassen: "Wir konzentrieren uns nur auf uns und werden daher so spielen wie immer. Wir sollten uns davor hüten auf andere zu schauen." 

   Das Duell der beiden Top Teams ist zudem das Duell von zwei torhungrigen Mannschaften: Nach den SF Königshardt II stellen die Arminen (56 Tore) und Adler Oberhausen (63 Tore) die torhungrigsten Offensiven der Liga. Zudem belegen die beiden Teams auch die Plätze zwei und drei im Ranking der wenigsten Gegentore. Zudem sind die personellen Vorzeichen dahingehend gegeben, dass es ein Spitzenspiel werden kann: Beide Mannschaften können aus dem Vollen schöpfen.

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Königshardt II - SV Concordia Oberhausen II

Sterkrade 06/07 II - Post Oberhausen

GA Sterkrade II - SV Rhenania Bottrop III

SF 08/21 Bottrop - Adler Osterfeld II

Arminia Klosterhardt III - SG Oberhausen

Fortuna Alstaden - TB Oberhausen

SV Fortuna Bottrop III - SC 1912 Buschhausen II

Kreisliga B - Gruppe 2

VfB Bottrop II (4.) - SV 1911 Bottrop (2.)

Nach dem spielfreien Wochenende geht auch der Kampf um die oberen Tabellenplätze in der B-Liga weiter. Nach den Patzern des Tabellenführers TB Oberhausen II sind die Hausherren bis auf einen Punkt Abstand an die Tabellenführung ran gekommen und so ist die Marschroute klar vorgegeben: „Wir wollen am Sonntag natürlich gewinnen, obwohl VfB auch eine gute Mannschaft ist“, erklärt 1911-Trainer Ralf Quabeck. Dabei will Quabeck an die Leistung des 6:1-Sieges am vergangenen Spieltag gegen Polonia Bottrop anknüpfen: „Die werden sehr hohen Aufwand betreiben um uns zu schlagen. Wir müssen mit der Form von vor 14 Tagen ins Spiel gehen, da war die Einstellung richtig gut“, so der Übungsleiter, für den der kommende Gegner nicht unbekannt ist: „Ich kenne den größten Teil der Mannschaft und Spieler wie Marc Wittstamm oder Bartek Kaworek habe ich trainiert. Ich denke auch das das eine besondere Motivation für die Spieler ist gegen den alten Trainer zu spielen.“

1911-Trainer Ralf Qaubeck will mit seiner Elf trotz eines schweren Spiels siegen.
1911-Trainer Ralf Qaubeck will mit seiner Elf trotz eines schweren Spiels siegen.

 Doch  trotzdem verfolgen die 11er das Ziel an der Tabellenführung dran zu bleiben und so muss ein Sieg her. „Wir müssen deren Stärke nehmen und unsere Stärke nach vorne nutzen“, lautet Quabecks Schlüssel zum Erfolg. Doch im gleichen Atemzug warnt der Übungsleiter vor den Hausherren: „Wir müssen höllisch aufpassen und dürfen VfB nicht ins Spiel kommen lassen.“ Dass es nicht einfach werden wird, ist auch dem VfB-Trainer Christian Paul klar: „Das Spiel wird natürlich sehr, sehr schwer“, so der Übungsleiter der Hausherren. Doch auch Paul hofft, dass seine Elf an die Leistung der vergangenen Spiele anknüpft: „Ich hoffe, dass meine Jungs weiter so arbeiten, wie in den letzen Spielen. Nur als Team haben wir gegen 1911 eine Chance einen oder eventuell auch drei Punkte zu Hause zu halten.“ 

   Wirft man einen Blick auf die Personalie herrscht Gleichstand. Die Hausherren müssen auf Kai Barwich verzichten, bei den Gästen ist Marc Fleischer weiterhin gesperrt. Ansonsten haben beide Trainer alle Schützlinge an Bord. „Ob wir noch Spieler von der ersten Mannschaft bekommen, weiß ich nicht“, fügt Paul noch zu der Personalie hinzu. Klar ist, dass bereits die Tabellenplätze den Spielern die nötige Motivation geben. „Nach den zwei Niederlagen von TBO ist mit dem Abstand die Stimmung natürlich gut. Wir haben uns gut konzentriert und wussten um unsere Chance“, erklärt Quabeck. Auch die Hausherren können sich nach den letzen Wochen nicht beklagen: „Nachdem wir wieder ein wenig in die Erfolgsspur gefunden haben ist das Vertrauen und die positive Stimmung wieder gewachsen“, kann Paul abschließend bestätigen. 

Anstoß: 12.30 Uhr 

PePi

FC Polonia Bottrop (10.) - SV Rhenania Bottrop II (8.)

Während die Rhenanen nach einer Schwächephase am vergangenen Spieltag mit einem 5:0-Sieg gegen SW Alastaden II wieder bessere Zeiten einleiteten, ist die anfängliche Euphorie nach dem Trainerwechsel bei den Hausherren verflogen und zuletzt musste der FC sich mit 1:6 dem SV Bottrop 1911 geschlagen geben. Doch einen Favoriten am kommenden Sonntag gibt es trotzdem nicht. Die Rhenanen belegen zwar den achten Tabellenplatz, während sich die Hausherren derzeit mit dem zehnten Tabellenrang zufrieden geben müssen, doch die beiden Teams trennt lediglich ein Punkt und der Respekt ist auf beiden Seiten groß. „Ich schätze einen Gegner immer stark ein. Die Rhenanen sind auch nicht schlecht und es gibt in der Gruppe auch keine leichten Gegner“, erklärt Polonia-Trainer Daniel Karpinski. Auch sein Gegenüber Rüdiger Reineke zollt dem Gegner Respekt, lässt sich aber nicht einschüchtern: „Wir wissen zwar, dass es nach dem Trainerwechsel bei Polonia deutlich besser läuft, was den nötigen Respekt, aber sicher keine Angst erzeugt“, erklärt der Rhenanen-Trainer.

Polonia-Trainer Daniel Karpinski möchte mit seiner Mannschaft wieder punkten.
Polonia-Trainer Daniel Karpinski möchte mit seiner Mannschaft wieder punkten.

 Trotz dem nötigen Respekt gibt Karpinski die Marschroute klar vor: „Wir wollen gewinnen. Es muss wieder ein Sieg her und wir müssen an die alten Zeiten anknüpfen“, erklärt der FC-Trainer. Bei ihrem Ziel könnte der personelle Engpass der Rhenanen den Hausherren in die Karten spielen. Hinter Kevin Polz steht ein „dickes Fragezeichen“, Patrick Urbanczyk (Arbeit) fällt aus und für Mirko Jezyschek ist die Hinrunde auf Grund einer Sprunggelenksverletzung gelaufen. „Jetzt muss ich wieder auf Abstellungen aus der ersten Mannschaft hoffen“, muss Reineke zugeben. Doch das raubt dem Trainer keineswegs den Optimismus: „Trotzdem fahren wir mit einem guten Gefühl nach Polonia. Die beiden letzen Ergebnisse haben viel Selbstvertrauen gegeben. Wir fahren mit dem Ziel mindestens einen Punkt zu holen und bei einer konzentrierten Leistung auch mehr zum Auswärtsspiel“, lässt sich Reineke nicht unterkriegen. Beim FC sieht es personell „sehr gut aus“, doch Karpinski bleibt bodenständig: „Fußball ist auch eine Glückssache. Du kannst die besten Leute aufstellen und trotzdem verlieren, wir wollen nicht viel reden und am liebsten gewinnen.“ 

   Zumindest bei der Einstellung und der Moral liegen beide Mannschaften wieder gleich auf. Denn die Trainingsbeteiligung, sei nach Aussagen von Cheftrainer Karpinski sehr gut gewesen sein und der Trainer zeigte sich zufrieden. „Auch bei uns in der Truppe ist die Stimmung super, das hat man auch bei dem spontanen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in der vergangenen Woche gemerkt“, so Reineke abschließend. So verspricht das Spiel am Lichtenhorst Spannung mit zwei Teams, die sich auf Augenhöhe begegnen. 

Anstoß: 14.30 Uhr 

PePi

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF 08/21 Bottrop II - BW Fuhlenbrock

SW Alstaden II - RW Welheimer Löwen

SV Fortuna Bottrop II - SC 20 Oberhausen II

RSV Klosterhardt - SV Vonderort

TuS Buschhausen - TB Oberhausen II

Batenbrocker RK - VfR 08 Oberhausen III

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Kommentare: 27
  • #1

    svr (Freitag, 28 November 2014 15:48)

    Sonntag fliegt der tfainer,

  • #2

    Bwf björn (Freitag, 28 November 2014 17:47)

    Bwf wir sind die kingz schreibt über uns

  • #3

    @svr (Freitag, 28 November 2014 18:26)

    Sei einfach leise, wenn man keine Ahnung hat ;)

  • #4

    72er (Freitag, 28 November 2014 20:42)

    Nach dem Pokalspiel konnte man sehen, dass wir Spieler haben die das Niveau haben 1-3 Ligen höher zu spielen, wenn alle fit bleiben und im Winter 1-2 gute geholt werden, wird das was mit dem Aufstieg eine sehr gute Mannschaft haben wir, familienstimmung Pur!!! Gänsehaut jedes Heimspiel

  • #5

    TOPSPIEL (Freitag, 28 November 2014 21:19)

    KOPPEN VS REVIERHOLZ

  • #6

    zu1 (Freitag, 28 November 2014 21:56)

    Im Leben nicht

  • #7

    Thommy (Samstag, 29 November 2014 10:28)

    Beide Vereine mögen sich und respektieren sich. Das ist ein Spiel worauf sich beide Seiten freuen.
    und zu # 5.
    Beide Sponsoren sind auch in den jeweils anderen Vereinen tätig also völliger Blödsinn.

  • #8

    Zu4 (Samstag, 29 November 2014 10:37)

    Wie lächerlich kann man seine Mannschaft machen, haha!!! Lange nicht mehr so eine Manschafft gesehen die sich so pusht, Hochmut kommt vor dem Fall lieber Szopinska!!!

  • #9

    zu 5 (Samstag, 29 November 2014 11:11)

    Man vergleicht Porsche mit Käfer :-)))))))

  • #10

    was da los? (Samstag, 29 November 2014 13:28)

    Vorsicht SGO!schleuse hat auf'm Schrottplatz in Dellwig nochmal richtig zugeschlagen,zieht euch warm an:-)

  • #11

    rhenania (Samstag, 29 November 2014 13:50)

    sportl. Leiter und paar ausm Vorstand sollten fliegen, gehen oder sonst was.

  • #12

    1912 vs 1972 (Samstag, 29 November 2014 15:47)

    Bitte steigt beide auf!!

  • #13

    hehe (Samstag, 29 November 2014 15:50)

    Porsche gehört ja auch VW....

  • #14

    Reiner (Samstag, 29 November 2014 16:02)

    Ich finde ein Käfer hat mehr Charme ;)

  • #15

    Steffen (Samstag, 29 November 2014 16:06)

    Seit froh das es noch solche Firmen gibt, denn ohne diese Leute wie Koppen, Kille, van Üm, Brenne sehe es in den Vereinen ziemlich düster aus.

  • #16

    72 (Samstag, 29 November 2014 16:27)

    wir sind selber schuld das immer über uns hier drin was steht. Leute bleibt doch mal alle ruhig

  • #17

    Hinterfrager (Samstag, 29 November 2014 16:36)

    Welch eine Aussage des einzigen Profi im Oberhausener Fußball. Bei einer Muskelverletzung würde ich mich hinterfragen. Lieber Herr Kowalczyk, habe schon mal was von Muskelverletzungen oberhalb der Landesliga gehört, meines Wissens nach hat sich da selten ein Trainer hinterfragt oder wurde in Frage gestellt. Da man sich beim Fußball sowohl im Training als auch Spiel bewegt, sind Verletzungen jeglicher Art wohl irgendwie "normal". Kommen halt leider vor.
    Welch eine Aussage...

  • #18

    Zu 4 (Samstag, 29 November 2014 16:55)

    Gänsehaut gibt es spätestens für euch wenn der SC 20 kommt. Ha,ha!

  • #19

    72er Aufklärung (Samstag, 29 November 2014 18:35)

    ihr denkt also das ihr einige Oberligaspieler habt... so so

    na dann freut euch mal auf die restlichen spiele der Amateur Kreisliga A!

    Die dürftet ihr ja dann eigentlich überrollen ;-)

    ich hoffe für euch das ihr schön kassiert und mal wieder auf den boden der tatsachen kommt ihr unbesiegbaren!!!!!!!!!!!!!!!

  • #20

    Ur Blau Weißer (Samstag, 29 November 2014 19:30)

    Die 3 Mannschaften und vor allem die 3 Vereine sollten sich schämen so eine Bilanz nach nur 13 Spielen zu haben!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich wette BWO knackt die 50iger Marke in nur 14 Spielen, echt armer Verein!!!! Ohne die Erste wärt ihr schon im Abstiegskampf, solltet mal etwas dankbarer sein, ohne uns wärt ihr nämlich nix!!! 3,5 Gelbe pro Spiel - ihr Treter
    Eine Schande seit ihr für den Verein

    Lächerlich seit ihr!!!

    14.TSV Safakspor Oberhausen: 13 Spiele -43 Gelbe -3Gelb/rote-1Rote

    15Barisspor Bottrop: 13 Spiele -42 Gelbe -4Gelb/rote-4Rote

    Letzter Platz!!!!!
    16.Blau-Weiß Oberhausen II: 13Spiele-47Gelbe- 1Gelb/rote

  • #21

    Starbuck (Samstag, 29 November 2014 19:35)

    Werde mir morgen mal das Duell der Adler Oberhausen gegen Arminia Lirich 2 ansehen.Wenn man dem Glauben schenken darf das die Arminen auf sich selbst schauen,warum dann Spieler aus der 1.Mannschaft? Habe Adler bisher noch nicht gesehen,aber soll ja eine gute Truppe sein.Bin gespannt!

  • #22

    Adler Fan (Samstag, 29 November 2014 19:46)

    Ich hoffe doch mal das morgen die gute alte Asche auf SF 08/21 brennen wird holt euch die 3 Punkte von Bottrop nach Oberhausen
    Gibts Gas Jungs von Adler 2

  • #23

    Herr Wahrsager (Samstag, 29 November 2014 21:15)

    Ohh Ohh, wird die SGO morgen sagen :-)
    Und alle werden überrascht sein ?

  • #24

    Dustin (Samstag, 29 November 2014 23:16)

    Wir zeigen euch wer aufsteigt nur die Zwölfer 0:4 im eigenen Stadion das wird wehtun

  • #25

    @22 (Sonntag, 30 November 2014 00:09)

    lächerlich!von wegen adler fan eher der trainer.......

  • #26

    Ex-nordler Fan (Sonntag, 30 November 2014 13:00)

    Bei Nord fängt es immer mehr an nach fussball auszusehen???
    Was für eine Beleidigung für alle Spieler, Trainer,Erfolge und Verantwortliche die vor dem "Interimstrainer" da gewesen sind....
    Naja ... Ist ja bald Weihnachten, da können sie ja den Heiland spielen, Herr kowalczyk.....

  • #27

    Starbuck (Sonntag, 30 November 2014 17:31)

    Habe es nicht bereut mir das Topspiel von Adler gegen Lirich anzusehen! Super Truppe muss man mal sagen Werde öfter kommen jetzt! Verdient gewonnen! Super Spielanlage und technisch stark! Viel Glück noch!