Leckerbissen in Ebel

Am kommenden Sonntag fährt der Landesligist VfB Bottrop „zur stärksten Mannschaft der Liga“, während Arminia Klosterhardt auf sein Spiegelbild trifft. Eine Etage tiefer treffen der SV Fortuna und der SV Rhenania Bottrop auf Kellerkinder. Vor allem der SVR steht in der Pflicht dreifach zu punkten, wenngleich der Sportliche Leiter Michael Kahnert betont, dass Trainer Oliver Dirr überhaupt nicht zur Diskussion steht. In der Parallel-Gruppe gilt es für BW Oberhausen ab sofort, mit der neuen Rolle zurecht zu kommen. Bei Genc Osman Duisburg gilt es, den Dreier aus dem Spitzenspiel letzte Woche zu bestätigen. In der Kreisliga A richten sich alle Augen nach Bottrop-Ebel, wo der VfR im Spitzenspiel den FC Sterkrade 72 empfängt. Außerdem im Fokus: Barisspor Bottrop, wo Trainer Taner Kaplangiray unter der Woche mit seinem Rücktritt gedroht hat.

Vorschau auf Sonntag, 2. November

Landesliga

Spvg Schonnebeck (3.) - Sterkrade-Nord (7.)

Wird Schonnebeck am Sonntagabend einen Oberhausener Alptraum haben? Nach der 1:4-Niederlage gegen Arminia Klosterhardt empfängt man nun mit Sterkrade-Nord den zweiten Oberhausener Vertreter in dieser Gruppe binnen sieben Tage. „Wenn alles klappt, nehme ich natürlich die drei Punkte gerne mit“, lässt sich Nord-Trainer Markus Kowalczyk aber nicht aus der Reserve locken. Denn auch er weiß nur zu gut den nächsten Gegner richtig einschätzen zu können. „Schonnebeck will oben dran bleiben und eine weitere Niederlage würde bedeuten, dass der Aufstiegszug schon fast abgefahren wäre. Sie können sich eine weitere Niederlage also nicht erlauben und werden nach dem 1:4 von letzten Sonntag sicherlich sehr motiviert sein“, befürchtet der Übungsleiter der Nordler.

   Zudem fallen sehr wahrscheinlich Oliver Straub und Mike Ratkowski mit Grippe aus. „Sie nehmen auch noch am heutigen Freitag Antibiotika. Und selbst, wenn sie bis Sonntag wieder gesund sind, ist es fraglich, ob sie sich und der Mannschaft damit einen Gefallen tun, infrage zu kommen. Ich plane eher ohne sie“, erklärt Kowalczyk, der aber sowieso gerne lieber über den Gegner spricht. „Schonnebeck gehört trotz der deutlichen Niederlage von letzter Woche zu den Top 5 Teams der Liga. Sie haben auch noch einmal im Vergleich zur letzten Saison aufgestockt. Wie sie das finanziell machen können, bleibt ihre Sache.“ Verstecken brauche sich sein Team aber deswegen noch lange nicht. „Die Liga ist schon jetzt zweigeteilt und wir gehören mit etwas Glück und etwas Können Gott sei Dank zur oberen Hälfte. Wir haben uns fußballerisch weiterentwickelt und Rhede und auch der FSV haben schon zu spüren bekommen, dass wir uns nicht einfach hinten reinstellen und den Ball nach vorne kloppen. Vielleicht sind so die Spitzenteams etwas überrascht und unterschätzen uns somit“, so Kowalczyk, der trotz der Ausfälle sein Team gut aufgestellt sieht.

Anstoß: 14:30 Uhr

RaWi

 

SF Niederwenigern (8.) - Arminia Klosterhardt (6.)

Was für ein glanzvoller Auftritt, den die Jungs von Arminia Klosterhardt da in der Vorwoche beim Heimspiel gegen Schonnebeck hingelegt haben. „Das stimmt, das war schon richtig gut, wir haben nichts zugelassen und unser Spiel durchgezogen“, erinnert sich Trainer Hans Günter Bruns. Doch die Partie ist längst abgehakt, auch wenn der Schwung natürlich mit ins Auswärtsspiel genommen werden soll. Denn die Konzentration richtet sich seit Tagen schon auf die kommende Aufgabe, und die heißt: Niederwenigern, auswärts.

Hans Günter Bruns.
Hans Günter Bruns.

„Eine gute Mannschaft“, wie Günter Bruns befindet, „eine Mannschaft ähnlich wie der unseren, die seit vielen Jahren für Konstanz im Mannschaftsgefüge steht und eingespielt ist“, so Bruns weiter, der den sonntäglichen Gegner auch selber schon mehrfach beobachtet hat. „Sie gehören mit Sicherheit zu den sieben bis acht Teams die um die oberen Plätze mitspielen, während der Rest höchstwahrscheinlich um den Klassenverbleib kämpft. Irgendwie scheint derzeit bislang das Mittelfeld der Liga zu fehlen“, so der Übungsleiter vom Hans-Wagner-Weg, der auch über die neugewonnene Konstanz in seinem Team auf personeller Ebene glücklich ist. „Man sieht ganz eindeutig wie gut es uns tut, wenn wir eingespielte Jungs haben und nicht so dermaßen viele Ausfälle wie noch vor wenigen Spieltagen“, sagt der Coach der Oberhausener, der die Schonnebecker mit ein paar taktischen, dafür aber bis auf eine Ausnahme keinen personellen Umstellungen aus dem Tritt gebracht hatte. Für welche Taktik sich Bruns am kommenden Sonntag entscheiden wird, ein 4-2-3-1 oder ein 4-4-2 wird naturgemäß nicht verraten. Sicher ist aber, dass weder der verletzte Philip Bauer noch der beruflich verhinderte David Fojcik in Niederwenigern werden mitwirken können. „Für uns geht es jetzt darum, gegen einen Gegner der völlig anders ist als Schonnebeck da weiter zu machen, wo wir aufgehört haben“, fordert Günter Bruns.

Anstoß: 15 Uhr

Bröhli


FSV Duisburg (5.) - VfB Bottrop (11.)

Tja, was soll man sagen. Es dürfte leichter zu spielende Gegner in dieser Landesliga Gruppe 3 geben als die Jungs des FSV Duisburg. Bestückt mit ehemaligen Profi-Spielern wie Musa Celik fahren die Duisburger gleich auf allen Positionen im Kader höchste Qualität auf. Bis ganz oben hat es nicht gereicht  - noch nicht…

Christian Müller.
Christian Müller.

„Vom Papier her, das habe ich ja bereits mehrfach betont, ist der FSV Duisburg die stärkste Mannschaft der Liga, absolut konkurrenzlos. Da sieht man sofort, wo die Reise hingehen soll. Aber: mit Sicherheit haben sie sich zu diesem Zeitpunkt klarer und deutlicher oben gesehen“, vermutet VfB Bottrops Co-Trainer Christian Müller. Ein Umstand, den die Platzherren mit Sicherheit schnellstmöglich werden ändern wollen. Dem steht fürs Erste der VfB Bottrop im Weg. Ein Nachteil? „Wie gesagt, für uns ist jedes Spiel, egal gegen wen, absolut spannend. Wir gehen in jede Partie gleich motiviert und versuchen unsere Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Egal, ob es ein Gegner von oben ist oder einer, der mit uns unten drin steht“, so Müller. Die passende Taktik hat sich Coach Mevlüt Ata bereits zurecht gelegt, und die Schwarzweißen haben nicht nur ein Mal unter Beweis gestellt, dass sie hoch gehandelte Teams in der Lage sind zu ärgern. Da trifft es sich mehr als nur passabel, dass Sturmtank Sezer Akmisir nach seiner Sperre wieder mit an Bord ist, ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Ramadan Ibrahim. Max Elvermann muss aufgrund seiner Verletzung noch passen. „Es sieht personell derzeit nicht besonders rosig aus, aber das müssen wir so annehmen und das Beste draus machen. Wir werden völlig ohne Angst in dieses Spiel am Sonntag gehen, und ganz bestimmt haben wir nicht vor als guter Gast nur die Punkte vorbei zu bringen. Wir wollen beim FSV Duisburg etwas mitnehmen“, gibt sich Müller kämpferisch.

Anstoß: 15 Uhr

Bröhli


VfB Speldorf (10.) - SF Königshardt (14.)

Die SF Königshardt blicken auf zwei erfolgreiche Spiele zurück. Zum einen gab es vergangenen Sonntag das 1.1 gegen den Tabellenvierten VfL Rhede und zum anderen gab es unter der Woche den Einzug ins Viertelfinale des Kreispokals, auch wenn der Gegner ein B-Ligist war. Doch gerade das Spiel gegen Rhede stimmt Trainer Lars Mühlbauer optimistisch: "Man hat gesehen, dass, wenn wir ans Limit gehen, in der Liga mithalten können." Denn in dem Spiel wären auch drei Punkte im Bereich des Möglichen gewesen. Diese sollen am Sonntag eingefahren werden.

Darf nach seiner Sperre wieder mitwirken: Wojtek Musial.
Darf nach seiner Sperre wieder mitwirken: Wojtek Musial.

   Dann wird die Elf vom Pfälzer Graben beim Tabellenzehnten VfB Speldorf zu Gast sein, der acht Punkte auf der Habenseite hat und damit sechs mehr als die Oberhausener. Die Konstellation in der Tabelle offeriert da den Gebrauch der Wortwahl "Sechs-Punkte-Spiel", denn Speldorf belegt den ersten Nichtabstiegsplatz in der Landesliga. "Das ist ein ganz wichtiges Spiel, welches wir gewinnen müssen", weiß daher auch Königshardt-Trainer Lars Mühlbauer. Die Vorzeichen stehen nicht all zu schlecht, denn der VfB konnte auf heimischer Anlage erst einen Punkt in vier Spielen sammeln. Zudem wird Mühlbauer am Sonntag mehr personelle Alternativen haben: So rücken der zuletzt gesperrte Wojtek Musial und auch Dusan Trebeljevac wieder in den Kader. Lediglich Christopher Ohm bekleidet einen Platz auf der Verletztenliste.

   Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie konnte der VfB Speldorf seine Negativserie am vergangenen Sonntag zumindest halbwegs stoppen: So gab es beim VfB Bottrop einen Punkt. Mit einem erneuten Remis am Sonntag könnte Speldorf sicherlich besser leben, als die Königshardter, die dringend auf Punkte angewiesen sind. Daher erwartet Trainer Lars Mühlbauer: "Wir müssen in dem Spiel die gleiche Einstellung und die gleiche Leidenschaft an den Tag legen, wie im Spiel gegen Rhede."

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfL Rhede - ESC Rellinghausen

PSV Wesel-Lackhausen - Duisburger SV

SV Burgaltendorf - Vogelheimer SV

Bezirksliga - Gruppe 5

DJK SG Altenessen (17.) - SV Rhenania Bottrop (14.)

Individuelle Fehler brachen der Dirr-Elf in der vergangenen Woche trotz einer Leistungssteigerung das Genick und sie musste sich Phönix Essen mit 1:2 geschlagen geben. Nun geht es für die Rhenanen nach Essen, wo sie zu Gast beim Tabellenschlusslicht DJK Altenessen sind. Doch für den sportlichen Leiter Michael Kahnert ist das kein Vorteil, im Gegenteil: „Das ist überhaupt kein Vorteil, wir können nämlich noch weiter abrutschen, während die nur weiter aufsteigen können“, erklärt Kahnert die Tabellensituation. Altenessen steht mit sieben Zählern auf dem letzen Tabellenplatz, die Bottrop haben vier Zähler mehr auf ihrem Konto und haben den elften Tabellenplatz inne und um den Anschluss nicht endgültig zu verlieren stehen sie in der Pflicht zu Punkten.

   Dabei verfolgen die Bottroper ein bestimmtes Prinzip: „Wir spielen von Spiel zu Spiel und schauen am Ende was dabei rum kommt“, so Kahnert. Doch so leicht dies auch klingt, es steckt harte Arbeit dahinter: „Wir bemühen uns natürlich alle, ob es klappt müssen wir dann schauen. Wir haben uns aber wie jede Woche ganz intensiv vorbereitet“, gab der sportliche Leiter zu Protokoll, der trotz einiger Ausfälle die Sache optimistisch sieht: „Wir haben einen breiten Kader und müssen so schauen, dass wir klar kommen“, erklärt Kahnert.

   Außerdem räumt er das Gerücht aus der Welt, dass Oliver Dirrs Trainerjob bei den Bottropern gefährdet sei: „Davon müsste ich ja was wissen. Wir stehen voll und ganz hinter unserem Trainer“, so Kahnert deutlich und mit Trainer Oliver Dirr wollen die Rhenanen am kommenden Spieltag beim Tabellenschlusslicht etwas Zählbares einfahren. 

Anstoß: 14:30 Uhr 

PePi


SC Frintrop (15.) - SV Fortuna Bottrop (4.)

Zu Hause gibt es einen Sieg nach dem anderen für den SV Fortuna. Da stellt sich die Frage: Wann platzt auswärts endlich mal der Knoten? Bisher konnte die Mannschaft um Trainer Marco Hoffmann auf fremdem Geläuf nur beim FC Kettwig 08 „überzeugen“. Wohl gemerkt, die Partie fand Anfang September statt. In den darauffolgenden vier Gastspielen nahm man dann nur noch zwei Zähler mit, wodurch sich laut Adam Riese eine Punkteausbeute von Fünf ergibt. Aber: Dies ist auch die Heimbilanz des kommenden Gegners SC Frintrop, die aktuell mit elf Zählern auf dem drittletzten Tabellenplatz verweilen. „Sie haben eine trügerische Bilanz. Die vier Niederlagen passen nicht so richtig ins Bild, bezogen auf die Anzahl der Niederlagen der anderen Kellerteams. Der Tabellenplatz kann daher schon etwas täuschen“, warnt Hoffmann. Zumal die Frintroper dem Tabellenführer VfB Frohnhausen daheim ein Unentschieden abluchsten und das nach sieben Siege in Folge für den VfB. Der 32-jährige Übungsleiter der Gäste erhofft sich, dass seine Spieler, die Leistung aus dem klaren 3:0 gegen BW Mintard auf die übermorgige Partie übertragen: „All das, was wir uns für das letzte Heimspiel vorgenommen haben, konnten wir extrem gut umsetzten. Da wollen wir jetzt anknüpfen. Denn das könnte die Basis sein für ein erfolgreiches Auswärtsspiel in Frintrop.“ Hoffmann ruft auch nochmal das letzte Auswärtsspiel in Erinnerung, welches mit 0:1 bei DJK Katernberg verloren ging: „Im Gegensatz zum Heimspiel haben wir es im letzten Auswärtsspiel nicht geschafft mit einer hohen Bereitschaft an positiven Zweikämpfen und Laufintensität schnell das Spiel auf unserer Seite zu bekommen. Positiver Ballbesitz und Sicherheit waren nicht so vorhanden. Doch sollte es uns gelingen von Beginn an Aufmerksam zu sein und in allen Teilen genug Herz und Wille an den Tag legen, bin ich mir sicher, dass wir Punkte aus Essen mitbringen werden.“ Gegen die Frintroper droht die komplette Schaltzentrale des Tabellenvierten auszufallen. Sowohl Kapitän Tim Strickerschmidt als auch Justin Straßek und Benedikt Kracke sind grippegeschwächt. Zurück im Kader sind dagegen Marcel Leidgebel und Sebastian Schumann.

Anstoß: 14.30 Uhr

ThIl


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Spvg Schonnebeck II - DJK VfB Frohnhausen

Dostlukspor Bottrop - FC Kray II

DJK BW Mintard - SC Werden-Heidhausen

DJK Katernberg - FC Kettwig

SuS Haarzopf - SF Hamborn II

TuS Essen-West - DJK Adler Union Frintrop

SC Phönix Essen -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 6

Genc Osman Duisburg (7.) - BW Oberhausen (1.)

990 Minuten und ein 2:0 im Spitzenspiel gegen Adler Osterfeld benötigte der von vielen Teams genannte Aufstiegsfavorit BW Oberhausen um die Tabellenführung für sich zu gewinnen. Doch trotz der beeindruckenden Bilanz von zehn Siegen und zwei Unentschieden gilt es für die Liricher nun Sonntag für Sonntag darum diesen Sonnenplatz zu verteidigen. Denn: Verfolger Adler Osterfelder hat 30 Punkte auf der Habenseite und liegt somit nur zwei Punkte hinter dem neuen Tabellenführer. Der erste Stolperstein der auf die Truppe von Thorsten Möllmann, der für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen war, ist der Tabellensiebte Genc Osman Duisburg. Die Hausherren verpassten in der letzten Spielzeit knapp den Gang in die Landesliga, gehörten in dieser Saison logischerweise auch zu den Kandidaten um den Aufstieg, doch bei 14 Zählern Rückstand auf die Blau-weißen wird dieser Traum wohl schon ausgeträumt sein.

Anstoß: 14.30 Uhr

ThIl

 

Adler Osterfeld (2.) - SV RW Mülheim (16.)

Rückblick: Am vergangenen Samstag unterlag Adler Osterfeld im Spitzenspiel der Bezirksliga bei BW Oberhausen mit 0:2. Zwei späte Tore besiegelten die zweite Niederlage der Adler und zugleich den Verlust der Tabellenführung. Nach acht Spieltagen an der Tabellenspitze rutschten die Osterfelder auf den zweiten Tabellenplatz ab. "Das tut uns ganz gut. Wir waren lange im Fokus. Ich habe bereits vor der Saison gesagt, dass BWO der Favorit ist", erklärt Adler-Trainer Udo Hauner.

"Das tut uns ganz gut", so Adler-Trainer Udo Hauner, nachdem seine Mannschaft am vergangenen Wochenende die Tabellenführung hergeben musste.
"Das tut uns ganz gut", so Adler-Trainer Udo Hauner, nachdem seine Mannschaft am vergangenen Wochenende die Tabellenführung hergeben musste.

   Trotzdem betont Hauner: "Wir haben kein schlechtes Spiel gegen BWO gemacht. Aber wir wissen auch gegen wen wir verloren haben. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich oben dran bleiben." Mit 30 Punkten auf der Habenseite liegen die Osterfelder nun zwei Punkte hinter dem neuen Tabellenführer BW Oberhausen und vier Punkte vor dem Drittplatzierten Viktoria Buchholz. Am kommenden Sonntag reist der Tabellen-16. SV RW Mülheim an, den es auf keinen Fall zu unterschätzen gilt, wie Udo Hauner klar stellt: "In der Liga ist alles sehr ausgeglichen, wir müssen zusehen, dass wir konzentriert spielen." Die Mülheimer selbst unterlagen am vergangenen Sonntag gegen Rheinland Hamborn deutlich mit 1:6 und haben ohnehin erst einen Sieg einfahren können. Von seiner Mannschaft erwartet Trainer Udo Hauner eine andere Spielweise: "Wir wollen nicht mehr mit so vielen hohen Bällen agieren, sondern wieder mehr über das Kombinationsspiel kommen." Auch personell deutete Hauner ein paar Änderungen an: "Wir werden Sonntag andere Spieler ins Rennen schicken, da drei Spieler vor ihrer fünften gelben Karte stehen." Da hat Adlers Trainer wohl schon den übernächsten Spieltag im Kopf: Dann wird der Gegner nämlich Rheinland Hamborn heißen, der aktuell Tabellenvierter ist.

Anstoß: 14.30 Uhr

DaWi

 

SGP Oberlohberg (13.) - Arminia Klosterhardt II (12.)        

Der Oktober fing so gut an für Arminia Klosterhardt II wie der September endete. Zehn Punkte gab es in diesem Zeitraum für die Reserve des Landesligisten Arminia Klosterhardt. Zum Vergleich: In den vorherigen sechs Saisonpartien kam die Arminia auf mickrige zwei Zähler. Doch zuletzt lief es nicht mehr wirklich rund für die Elf von Michael Keiser. Zwei 2:1-Niederlagen sorgten dafür, dass die Oberhausener wieder in die Abstiegszone rutschten. Doch jetzt kommen die Wochen der Wahrheit für den Tabellenzwölften. In den übrigen fünf Hinrundenspielen trifft man bis auf den Mülheimer SV 07 (10.) ausschließlich auf Gegner, die ebenfalls einen Abstiegsplatz inne haben. Das sind im einzelnen Arminia Lirich, Mülheimer FC Vatangücü und GA Möllen. Den Anfang macht die Keiser-Truppe beim Tabellennachbarn SGP Oberlohberg. Die Dinslakener beeindruckten beim letzten Heimspiel mit einem 7:1-Kantersieg gegen den Aufsteiger Arminia Lirich. Insgesamt scheint Oberlohberg auf einem Vormarsch zu sein: Alle drei Saisonsiege holte der Tabellendreizehnte in den letzten fünf Saisonspielen. Dennoch kommt für Michael Keiser nur eins in Frage: „Uns steht ein schweres Auswärtsspiel bevor, doch wir wollen die drei Punkte haben.“ Tobias Quast, Richard Salm, Burak Al und Michel Nienerza werden nicht mit an Bord sein.

Anstoß: 14.45 Uhr

ThIl

 

Arminia Lirich (17.) - Mülheimer SV (10.)

Nach der 1:3-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Mühlheim Vatangücü steht Lirich mit fünf Punkten weiterhin im Tabellenkeller und obliegt der Pflicht zu punkten. Dabei wird in der jetzigen Situation von Lirich-Trainer Christian Kinowski Zusammenhalt gefordert: „Wir haben in der Woche viel gesprochen und die Jungs haben auch mal zusammen ohne mich gesprochen und wollen jetzt alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, erklärt Kinowski. Denn das aktuelle Problem weiß der Übungsleiter einzuschätzen: „Das A und O ist Momentan, dass einigen die richtige Einstellung fehlt und sie erst wachgerüttelt werden müssen.“

Lirich-Trainer Christian Kinowski setzt auf den Zusammenhalt.
Lirich-Trainer Christian Kinowski setzt auf den Zusammenhalt.

   Doch die guten Ansätze sind da und machen sich im Training bemerkbar: „Wir haben diese Woche super trainiert, alle waren voll dabei und hoch motiviert, dass müssen wir auch mal im Spiel zeigen“, so Kinowski, der trotz der Situation optimistisch ist: „Ich bin da ganz zuversichtlich und wir bräuchten jetzt mal ein positives Ergebnis, wo vielleicht auch mal keiner mit rechnet, für die Moral“, gab der Oberhausener-Trainer zu Protokoll. Doch über den kommenden Gegner ist Kinowski bestens informiert und es wird keineswegs einfach ein positives Ergebnis zu erreichen: „Die wurden im Vorfeld als Auftsiegsaspirant gehandelt, spielen aber jede Woche mit einer anderen Mannschaft. Letze Woche waren sie mal wieder komplett und da sieht man was dabei rauskommt, wenn Spieler spielen, die auch mla höher gespielt haben“; weiß Kinowski den Gegner einzuschätzen. Vergangene Woche nämlich siegten die Mühlheimer deutlich mit 5:1 gegen Oberlohberg. Doch abschließend appelliert Kinowski nochmals: „Es geht momentan nur über den Zusammenhalt. Keiner macht extra Fehler und erst in schweren Zeiten zeigt sich das wahre Gesicht einer Mannschaft.“

Anstoß: 14:30 Uhr 

PePi

Spvgg. Meiderich (8.) - SW Alstaden (15.)

"Wir müssen langsam mal punkten, sonst ist der Abstand in der Winterpause zu groß", sieht Alstadens Trainer Guido Contrino dringenden Punktebedarf. "Vier Punkte sind schon viel, wir müssen aber aufpassen, dass es in den nächsten Spielen nicht noch mehr werden", warnt Contrino mit Blick auf den aktuellen Rückstand auf das rettende Ufer. Dieses ist, wie Alstadens Trainer bereits angesprochen hat, aktuell vier Punkte entfernt. Am vergangenen Spieltag rutschten die Schwarz-Weißen nach der 1:3-Heimniederlage gegen Viktoria Buchholz gar auf den 15. Tabellenplatz ab.

Konnte wieder am Training teilnehmen: Rob Stebel.
Konnte wieder am Training teilnehmen: Rob Stebel.

   "Ob wir allerdings gegen Meiderich damit anfangen können zu punkten, ist fraglich", so Contrino, der erklärt: "Mit einem Punkt wäre ich zufrieden." Die Duisburger belegen nach zwölf Spielen den achten Tabellenplatz und haben bislang acht Punkte mehr sammeln können als die Alstadener. Doch in der Vorwoche musste Meiderich bei der DJK Vierlinden eine herbe 0:5-Schlappe hinnehmen, doch zuhause sind die Duisburger bislang noch ungeschlagen: Zwei Siege und drei Remis gab es bislang in den Heimspielen. "Wenn man 100 Prozent gibt, kann man auch mithalten", sieht sich Contrino keineswegs vor einer unlösbaren Aufgabe, wenn es am kommenden Sonntag zum Tabellenachten geht. Auch personell bahnt sich Entspannung an: Tim Dannenberg konnte nach seinem Zehenbruch wieder leicht mittrainieren, wobei "ein Einsatz am Sonntag noch zu früh kommt", so Alstadens Trainer. Auch Rob Stebel und Rafael Bellot sind wieder im Training, doch gerade bei Stebel weiß Guido Contrino noch nicht, ob er direkt im Kader der ersten Mannschaft stehen wird oder erst einmal in der Reserve ran muss. "Das wird sich Samstag entscheiden", so Contrino, der somit nur auf Dennis Lendl (Kreuzbandriss) und Marcel Marissen verzichten muss.

Anstoß: 14.45 Uhr

DaWi


SV Concordia Oberhausen (11.) - DJK Vierlinden (9.)

„Zuhause zählt nur ein Sieg, auch wenn es schwer wird“, gibt Concordia-Geschäftsführer Manolo Dente die Marschroute klar vor. „Die Punkte aus der letzen Woche wollen wir uns zurück holen“, so Dente weiter. Denn in der vergangen Woche mussten sich die Oberhausener auf Grund eines Eigentores in der Nachspielzeit GW Möllen geschlagen geben (1:2). Doch weiterhin befindet sich der SV auf einem Nichtabstiegsplatz und der Abstand auf die unteren Plätze soll vergrößert werden. Dabei gab es personell bei den Hausherren auch schon bessere Zeiten: „Es sieht da nicht so rosig aus“, erklärte Dente. Auch der Platzverweis von Mücahit Öztürk im Spiel gegen Möllen belastet die Oberhausener. Doch trotzdem ist Dente optimistisch: „Die Elf die auf dem Platz stehen wird hat genug Klasse und hat ihre Bezirksligatauglichkeit schon unter Beweis gestellt, wir werden alles für einen Sieg geben, auch wenn es schwer wird“, so der Geschäftsführer abschließend.

Anstoß: 14:30 Uhr

PePi 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Rheinland Hamborn - Mülheimer FC Vatangücü

SF Hamborn - SV GA Möllen

Viktoria Buchholz - TuRa Duisburg

Kreisliga A

VfR 08 Oberhausen II (10.) - GA Sterkrade (2.)

Für die Reseve vom VfR 08 Oberhausen ist der Oktober der Monat des Kontrastprogramms. Nach dem 1:1 gegen Sterkrade 72 folgte eine 0:2-Niederlage letzten Sonntag in Holten, ehe nun wieder daheim mit GA Sterkrade ein Spitzenteam empfangen wird. Und wie es sich gehört, ist 08-Trainer Dennis Klasnitz natürlich froh um die Umstände. „Jeder Spieler wird wieder mit einer anderen Einstellung an das Spiel gehen, weil man weiß, dass es schwierig wird.“ Klasnitz betont, dass man also auch beispielsweise überhaupt nicht überrascht war, letzten Sonntag in Holten verloren zu haben. Allerdings weniger wegen der Stärke, sondern mehr wegen der Einstellung. „Holten kann ja auch Fußball spielen. Wir sind aber mit der falschen Einstellung dran gegangen und das gilt es zu ändern.“

Dennis Klasnitz
VfR-Trainer Dennis Klasnitz erwartet eine Reaktion seiner Mannschaft auf die 0:2-Niederlage in Holten.

Gegen den Tabellenzweiten droht Necip Eren auszufallen. „Dann muss ich mir was neues einfallen lassen. Es ist ja schon so seit Wochen, dass viele ausfallen. Aber wir sagen bewusst nicht, wer es ist alles ist, was alle Teams immer davon betroffen sind. So ist es nun einmal im Amateurfußball“, erklärt Klasnitz, der durchaus Chancen sieht, am Sonntag zu punkten. „Glück-Auf hat natürlich eine sehr solide Mannschaft. Die Spieler und Trainer kennen sich schon länger und sind eingespielt. Sie haben starke Spieler in ihren Reihen, ganz gleich, ob Abwehr, Mittelfeld oder Sturm. Da werden wir als Mannschaft gefordert sein. Aber wir haben ein Heimspiel und zu Hause sahen wir zuletzt nie schlecht aus. Warum sollte uns also auch gegen GA Sterkrade nichts gelingen?“ GA-Trainer Michael Buhlmann war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen. Doch aufgrund des parallel stattfindenden Spiels zwischen Ebel und Sterkrade 72 wird auch ihm bewusst sein, dass drei Punkte am Sonntag in der Fremde Gold wert wäre.

Anstoß: 12.30 Uhr

RaWi


TSV Safakspor Oberhausen (15.) - BW Oberhausen II (9.)

„Der Ärger ist natürlich noch frisch“, erinnert sich Safakspor-Trainer Murat Eraslan an die vergangene Partie. In der Begegnung mit GA Sterkrade wurde dem TSV nämlich in der Nachspielzeit ein Strafstoß verwehrt. „Allerdings sind wir nicht ausgerastet und haben keine große Unruhe reingebracht. Ich bin als Trainer ja ein Vorbild, da raste ich ja nicht aus. Das finde ich ungerecht, es zu behaupten“, ärgert sich Eraslan auch über einige Aussagen in den Kommentaren bei Auf’m Platz. Allerdings möchte der Trainer auch nicht den Fokus auf die vergangene Begegnung und erst recht nicht auf den Schiedsrichter richten. „Die Jungs sind echt super drauf. Auch der GA-Trainer hat gesagt, dass wir der stärkste Gegner bisher waren. Ich glaube an meine Mannschaft, es sind alles gute Jungs“, so Eraslan. Nachdem die Mannschaft als letztes Team in die Vorbereitung gestartet war, stabilisierten sie sich in den vergangenen Wochen und holten vier der fünf Punkte in den letzten drei Spielen. Auch der Trainer der Gastgeber freut sich über diese Entwicklung: „Wir haben ja ein junges Team, welches normalerweise eine lange Anpassungszeit braucht, aber es sieht momentan gut aus. Meine Jungs sind spielerisch und auch charakterlich top.“

BWO-Trainer Carsten Kemnitz ist guter Dinge.
BWO-Trainer Carsten Kemnitz ist guter Dinge.

   Jetzt kommt die Reserve von BW Oberhausen zum TSV. „BWO hat eine gute Mannschaft. Wir werden zuhause aber alles geben und wollen für die drei Punkte kämpfen“, hofft Eraslan auf einen Sieg und gibt den Weg schon vor, „wir wollen die Schwächen finden und dann ausnutzen.“ Die Gäste wollen ebenfalls auf den vergangenen Leistungen aufbauen. „Das war von beiden Mannschaften ein gutes Spiel“, denkt Carsten Kemnitz von den Blau-Weißen an das Spiel gegen die Nord-Reserve zurück. Jetzt ist seine Mannschaft beim TSV Safakspor zu Gast. Den kommenden Gegner sieht Kemnitz aber keineswegs so schwach, wie es in der Tabelle aussieht: „Sie haben zwar erst fünf Punkte, aber ich bin mir sicher, dass sie nicht abstiegen werden. Ich kenne das ja selbst, denn ich war vor einigen Jahren ja noch Co-Trainer bei Safakspor. Die Spieler kommen immer erst spät aus dem Urlaub und die Mannschaft kommt demnach erst im Laufe der Saison in Fahrt.“ Außerdem meint Kemnitz die Stärken und Schwächen des Gegners zu kennen: „Sie haben eine gute Offensive, dafür sind sie hinten nicht so stark.“ Allerdings will er auch seine Mannschaft nicht schlechtreden: „Wir haben auch eine gute Offensive und unsere Defensive ist auch gut.“ Zwar hat seine Mannschaft schon 23 Gegentore kassiert, doch Kemnitz merkt an: „Davon sind aber 12 Gegentore allein in zwei Spielen gefallen.“ Insgesamt glaubt der Übungsleiter an einen Sieg seiner Mannschaft: „Ich bin guter Dinge, wir wollen gewinnen. Wichtig ist aber, den Abstand zu halten, also wäre ich auch mit einem Unentschieden zufrieden.“ Den Gästen wird auf jeden Fall Libero Augustin Sanchez ausfallen, ein Einsatz von Olkan Alakazi ist fraglich. Auf Seiten von Safakspor Oberhausen wird Abdullah Bayram gesperrt ausfallen. Dafür ist aber Routinier Cenk Alakazli wieder dabei, nachdem Eraslan ihn überredet hatte.

Anstoß: 14:30 Uhr

StLu


Sterkrade-Nord II (5.) - Sterkrade 06/07 (6.)

Es ist ein Sterkrader Derby und ein Topspiel in der Kreisliga A zugleich! Der Tabellenfünfte Sterkrade-Nord II empfängt den Tabellensechsten Sterkrade 06/07. Allerdings haben beide Mannschaft nur drei Punkte Rückstand auf Tabellenführer VfR Ebel. Am vergangenen Wochenende mussten sich die Schmachtendorfer mit einem Remis gegen die Reserve von BW Oberhausen vergnügen, aber Trainer Ralf Meseck freut sich über den Punkt: „Für uns war das ein Punktgewinn. Wir haben nicht den besten Tag erwischt und können deshalb mit dem Unentschieden gut leben.“ Allerdings überzeugen die Gastgeber momentan sowieso mit stabilen Leistungen. Seit der Niederlage am ersten Spieltag ist Nord nun seit neun Spielen ungeschlagen.

Kann das Duo Meseck(l.)/Hetkamp die gute Heimserie fortsetzen?
Kann das Duo Meseck(l.)/Hetkamp die gute Heimserie fortsetzen?

   Das letzte Spiel der Gäste wurde abgebrochen. „Ich glaube nicht, dass das Spiel noch in den Köpfen ist. Wir haben ja im gesamten Spiel keine Probleme gehabt. Es ist eine Sache von Barisspor und spukt deshalb auch nicht in den Köpfen meiner Spieler“, glaubt Christian Dahlbeck, Trainer der Gästemannschaft, nicht, dass der Abbruch große Auswirkungen haben wird. Allerdings weiß auch er von der Stärke seines kommenden Gegners. „Neun Spiele ohne Niederlage und vier Siege in Folge zuhause sind einfach top. Top! Sie haben die Chance landesligataugliche Spieler aus der ersten Mannschaft einzusetzen und ich denke, es wird eine harte Nuss“, so Dahlbeck.

Oder wird Gästetrainer Christian Dahlbeck als Sieger vom Feld gehen?
Oder wird Gästetrainer Christian Dahlbeck als Sieger vom Feld gehen?

   Allerdings bezeugt auch Meseck seinen Respekt vor den 06ern: „06/07 ist ein ganz anderes Kaliber als BWO II. Man erkennt die Handschrift des Trainers und die Mannschaft spielt den Fußball, den Christian Dahlbeck sehen möchte. Wenn sie über die ganze Saison weiter so souverän spielen und es ruhig im Verein bleibt, bin ich mir sicher, dass sie aufsteigen werden.“ Doch er schätzt die Chancen seiner Mannschaft auch gegen einen Gegner wie Sterkrade 06/07 als gut ein. „Wir rechnen uns schon was aus. Schließlich haben wir gerade in den Heimspielen gute Leistungen gezeigt und auch gegen stärkere Mannschaften höhere Siege eingefahren. Wir haben einen guten Lauf und zuhause geht es momentan einfacher“, zeigt Meseck die Heimstärke seines Teams auf. Die Marschroute von Seiten der Gästen ist eindeutig: Bloß nicht verlieren! „Wir wollen punkten und hoffen dann, dass einer aus der oberen Tabellenregion strauchelt, nur wir halt nicht“; muss Dahlbeck lachen. Beide Mannschaften können mit schlagkräftigen Kadern anreisen und haben erneut die „Qual der Wahl“, so Meseck. Der Heimtrainer freut sich auf das Spiel gegen seinen Heimatverein. „Es ist eine schöne Sache gegen meinen Heimatverein zu spielen. Ich kenne ja noch einige Leute in 06/07. Aber auch ansonsten ist es ein brisantes Spiel und es wird sicherlich Pfeffer drin sein“, so Meseck abschließend.

Anstoß: 14:30 Uhr

StLu


Barisspor Bottrop (13.) - SG Osterfeld (11.)

In der vergangen Woche sorgten die Hausherren für Negativschlagzeilen und es kam zum Spielabbruch in der 86. Minute, der Tumulte auslöste. Doch aktuell gibt es noch keinen neune Stand zu dem abgebrochenen Spiel gegen Sterkrade: „Bis gestern Abend gab es noch keine neue Info, heute werde ich vielleicht was erfahren beim Training“, erklärte Barisspor-Trainer Cem Kaplangiray. 

Barisspor Trainer Taner Kaplangiray redete seiner Mannschaft ins Gewissen.
Barisspor Trainer Taner Kaplangiray redete seiner Mannschaft ins Gewissen.

Unter der Woche brachte der Übungsleiter seine Mannschaft zum Nachdenken: „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass wenn so etwas auch nur in der Art nochmal passieren sollte, dass es Karten für Tätlichkeiten gibt oder sonst was, ich kein Trainer mehr von Barisspor sein werde“, so Kaplangiray deutlich. „Es liegt jetzt an der Mannschaft zu zeigen, dass sie keine Schlägertruppe ist sondern eine Fußballmannschaft. Die Spieler müssen jetzt als Mannschaft fungieren und was Zählbares holen, auch wenn es schwer wird“, so der Übungsleiter weiter.

   Bei der Wiedergutmachung empfangen die Bottroper die SG  aus Osterfeld um Trainer Patrick Wojwod, den die Geschehnisse aus der vergangenen Woche unbeeindruckt lassen: „Wir waren in Sterkrade nicht mit dabei und ich bin viel zu weit weg davon, dass ich mir davon eine Meinung bilden könnte. Ich war selber mal Trainer bei Barrisspor  und weiß, dass es so etwas dort nicht gab, wir gehen komplett ohne Vorurteile in diese Partie und diese ist nichts besonderes für uns“, erklärte Wojwod. 

Osterfelds Patrick Wojwod geht ohne Vorurteile in die Partie.
Osterfelds Patrick Wojwod geht ohne Vorurteile in die Partie.

Für sein Gegenüber hingegen ist die Bedeutung schon etwas größer: „Das ist ein Sechs-Punkte Spiele für beide Mannschaften wenn man sich aktuell die Tabelle ansieht.“ In der Tabelle trennt die beiden Mannschaften lediglich ein Punkt und zwei Plätze und bereits in der vergangenen Woche konnten die Oberhausener gegen den direkten Konkurrenten SC 20 Oberhausen mit 6:3 siegen: „Wir müssen gucken, dass wir weiterhin in die richtige Spur kommen“, gibt Wojwod die Marschroute vor.

Auch die Hausherren wollen wieder „die Spur finden“, doch die Moral bei der Kaplangiray-Elf ist auf dem Tiefpunkt: „Der Stachel von letzer Woche sitzt noch sehr tief und die Moral liegt bei Minus 50 bei uns. Ich bin selber noch total sprachlos“, musste der Bottroper-Trainer zugeben. „Ich weiß nicht wie, aber ich hoffe wir kommen da wieder raus“, erklärt Kaplangiray. Doch daraus zieht Wojwod kein Vorteil: „Ich weiß nicht wie sich das zu einem Vorteil für uns entwickeln sollte. Kein Ahnung.“

   Personell ist auch kein Vorteil zu erkennen. Kaplangiray fehlen neben den verletzen, drei Akteure rotgesperrt nach dem Spielabbruch: „Wir können aber da wieder auf die A-Jugendlichen zurückgreifen, da sie spielfrei haben. Wie der Kader aber aussehen wird, werde ich heute Abend beim Training sehen und zusammenstellen“, erklärt der Übungsleiter. Den Oberhausen bereiten Ausfälle in der Offensivabteilung Probleme: „Mir fallen zwei oder drei Offensivspieler aus“, so Wojwod abschließend. 

Anstoß: 14:30 Uhr 

PePi

SC 20 Oberhausen (12.) - SC 1912 Buschhausen (4.)

Die erste Partie des neuen SC 20-Trainers Andreas Popiesz ging mit 3:6 gegen SG Osterfeld verloren. Allerdings hatte der neue starke Mann am Knappenmarkt auch nur vier Tage Zeit mit der Mannschaft zu arbeiten. Jetzt ist eine weitere Woche vergangen und am Sonntag beim Spiel gegen den SC Buschhausen wird sich zeigen, ob der neue Trainer, der für die Auf’m Platz-Redaktion nicht erreichbar war, jetzt einschlägt. Allerdings kommt kein leichtes Kaliber an den Knappenmarkt. SC 1912 steht auf dem vierten Tabellenplatz und wird von vielen als Aufstiegsaspirant gehandelt.

Buschhausens Trainer Andre Nowak fordert von seiner Mannschaft eine ernstere Einstellung.
Buschhausens Trainer Andre Nowak fordert von seiner Mannschaft eine ernstere Einstellung.

   Zudem haben die Buschhausener bisher erst zehn Gegentore kassiert, womit sie die zweitbeste Abwehr stellen. Das letzte Spiel des SC 1912 ging aber 2:4 gegen die Dostlukspor-Reserve verloren. „Wir haben verdient verloren, denn wir haben nicht die richtige Einstellung an den Tag gelegt. Solche Spiele passieren und wir müssen jetzt damit umgehen. Beim SC 20 wollen wir es dann besser machen“, will Buschhausen-Trainer Andre Nowak die Fehler aufarbeiten, „ich hoffe, die Mannschaft hat erkannt, dass man niemanden mit links weghaut. Ohne 100 Prozent werden nichts Zählbares mitnehmen.“ Das gilt auch für das Spiel am Knappenmarkt. Zwar stehen die Hausherren nur auf dem zwölften Tabellenplatz, aber Nowak ist sich der Stärke des Gegners bewusst: „Ich halte SC 20 nicht für so schlecht, wie es der Tabellenplatz aussagt. Sie haben super Fußballer in ihren Reihen und geben zuhause sowieso immer noch mehr Gas. Jetzt kommt der „Aufstiegsaspirant“ SC Buschhausen und dann erwarte ich, dass sie noch eine Schüppe drauflegen.“ Die fußballerische Klasse zeigen beispielsweise die geschossenen Tore, denn mit 22 Toren liegen sie sogar einen Treffer vor dem Gast SC 1912. Personell haben die Gäste zwar leichte Probleme, aber das will Nowak nicht in den Vordergrund rücken: „Das ist nicht von Interesse. Wir dürfen niemanden unterschätzen auch SC 20 nicht. Wenn wir weiter oben mitspielen wollen, dann müssen wir das am Sonntag beweisen.“

Anstoß: 14:30 Uhr

StLu


VfR Ebel (1.) - FC Sterkrade 72 (3.)

Das Spitzenspiel der Kreisliga A findet an diesem Spieltag am Ebeler Lichtenhorst statt. Spitzenreiter VfR Ebel empfängt um 14.30 Uhr den Tabellendritten FC Sterkrade 72. Es sind nicht unbedingt die Tabellenpositionen der beiden Teams, die dieses Duell zu einem Spitzenspiel machen. Vielmehr ist  es die geringe Punktedifferenz: Lediglich zwei Punkte Vorsprung hat der VfR vor den 72ern beziehungsweise nur drei vor dem Tabellensechsten Sterkrade 06/07. So eng ging es selten zu in der Kreisliga A, insbesondere wenn man die letzten zwei Jahre nimmt, wo Concordia Oberhausen beziehungsweise SW Alstaden dominierten. Fakt ist, dass sich der Tabellenführer regelmäßig  ändern kann. Doch was den Sonnenplatz angeht, so hatten diesen bis auf VfR 08 Oberhausen am ersten sowie SC 1912 Buschhausen am neunten Spieltag entweder Ebel oder Sterkrade 72 inne.

   Gute Laune herrscht bei beiden Mannschaften. So profitierten die Bottroper am letzten Sonntag vom doppelten Unentschieden des FC gegen die Teams vom VfR 08 Oberhausen. „Es macht Spaß erster zu sein, doch uns erwartet jeden Sonntag ein schweres Spiel. Dass es keine leichten Gegner gibt, haben wir in verschiedenen Spielen gesehen. So zähle ich Sterkrade 72 zu einer sehr spielstarken Mannschaft“, warnt Sebastian Stempel, Spielertrainer des VfR, der ohne Deniz Kutlu und Kevin Dziurion auskommen muss. Die Tatsache, dass es so eng in der Liga zugeht, sieht Stempel positiv: „Wenn man bedenkt, dass Ebel und Sterkrade 72 letztes Jahr beinahe abgestiegen sind, ist das schon interessant wie sich die Liga so entwickelt.“ Und auch Jens Szopinski, Übungsleiter der Gäste, freut sich über die „super, super enge“ Liga, lobt zugleich auch den VfR: „Wer nach einem Drittel der Saison Erster ist, der steht auch zurecht da oben. Das wird keine kurze Momentaufnahme sein.“ Damit es klappt mit einem Auswärtsdreier will Szopinski Leidenschaft, Wille und einen kreativen Spielverlauf sehen: „Wenn alles passt, dann werden wir nicht als Verlierer vom Platz gehen.“

Anstoß: 14.30 Uhr

ThIl

 

VfR 08 Oberhausen (7.) - GW Holten (14.)

Können die Holtener auch gegen die Erstvertretung von VfR 08 Oberhausen gewinnen? Am vergangenen Wochenende holten die Gäste gegen die Reserve des VfR einen 2:0-Sieg. Die Marschroute ist für die Grün-Weißen klar: „Wir wollen die drei Punkte holen“, so Guiseppe Gambino. VfR-Coach Thorsten Hamm möchte dagegen auf der Leistung der vergangenen Woche aufbauen: „Wir haben super gespielt und hätten mit etwas Glück gegen FC 72 auch gewinnen können“, doch er weiß auch, dass es gegen Holten ein ganz anderes Spiel werde, „Holten wird viel defensiver spielen und wir müssen selbst das Spiel machen. Wir wollen Druck aufbauen und mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen. Diese brauchen wir nämlich, um etwas mitzunehmen.“

Für Guiseppe Gambino zählt am Sonntag nur eines: ein Sieg.
Für Guiseppe Gambino zählt am Sonntag nur eines: ein Sieg.

   Mit Reservetrainer Dennis Klasnitz habe Hamm (noch) nicht gesprochen und könne den Gegner demnach auch nicht einschätzen. Allerdings ist ihm der Aufschwung der Holtener aufgefallen: „Sie haben in den letzten fünf Spielen sieben Punkte geholt. Das ist ja keineswegs schlecht.“ Gerade deshalb appelliert Hamm erneut an seine Spieler: „Du darfst niemanden unterschätzen. Wir müssen hochkonzentriert an die Sache rangehen.“ GW-Trainer Gambino kann sich nur wiederholen: „Wir wollen gewinnen. Da gibt es nicht viel zu rütteln, denn wir wollen unten rauskommen. Deshalb brauchen wir Punkte, Punkte, Punkte.“ Dafür kann der Trainer wieder auf Julian Ernst vertrauen, der zuletzt ausfiel. Allerdings werden dagegen Markus Neises und Daniel Mauelshagen nicht einsatzfähig sein. Auf Seiten der Gastgeber fällt die Liste der Ausfälle länger aus: Selim Richter und Tim Kneifel fehlen gesperrt, Marcel Beyer ist noch angeschlagen. Außerdem ist ein Einsatz von Olli Berger und Tim Prazeus fraglich. Sorgen macht sich Thorsten Hamm aber nicht: „Wir haben einen großen Kader und außerdem können wir A-Jugendliche einsetzen. Also werden wir auf jeden Fall elf Mann an Bord haben.“

Anstoß: 14:30 Uhr

StLu

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

Dostlukspor Bottrop II - SuS 21 Oberhausen

Kreisliga B - Gruppe 1

Arminia Lirich II (2.) - SC Buschhausen II (6.)

Keine zwei Kilometer liegen zwischen den Plätzen der beiden Vereine. Da wartet ein echtes Leckerbissen und Derby auf die Zuschauer. Und so sieht es auch Gäste-Trainer Ahmed Mohamad: „Auf dem engen Platz wird es ein tolles Derby geben, wo alles möglich ist. So habe ich meine Mannschaft auch eingestellt. Es wird über den Kampf gehen und die Chancen stehen 50 zu 50. Ich fahre dahin, um zu gewinnen“, so seine forsche Ansage, die sich mit den Eindrücken seines Gegenübers vor diesem Spiel deckt.

Ahmed Mohamad
Buschhausens Trainer Ahmed Mohamad gibt selbstbewusst drei Punkte als Ziel im Derby aus!

„Buschhausen spielt sehr kämpferisch. Wir haben zwar ein Heimspiel und nehmen aufgrund der Tabellensituation auch die Favoritenrolle an und wollen sicherlich gewinnen. Aber wir haben noch nicht gewonnen. Das Spiel muss erst einmal gespielt werden“, so Andre Tyrasa von Arminia Lirich II, der sich redlich darum bemühte, das Phrasenschwein zu füllen. Der kann sich darüber freuen, dass unter der Woche die letzten angeschlagenen Spieler zurückgekehrt sind, so dass er aus dem Vollen schöpfen kann. Mohamad warnt daher seine Mannschaft: „Sie haben Spieler dabei, die letzte Saison noch in der Erstvertretung gespielt haben und stehen nicht umsonst da oben.“ Tyrasa weiß das natürlich, rechnet aber aus ähnlichen Gründen wie Mohamad deswegen nicht damit, dass deswegen die Partie schon im Vorfeld entschieden ist. Der 5:3-Sieg letzten Sonntag bei den Sportfreunden 08/21 Bottrop dürfte aber noch einmal Aufwind gegeben haben. Buschhausen 1912 kleckerte aber auch nicht und besiegte die Drittvertretung vom SV Rhenania Bottrop mit 3:0. Es war der lang ersehnte erste Dreier nach drei Unentschieden in Folge. Arminia Lirich II weiß schon gar nicht mehr, wie sich das Verlieren anfühlt, nachdem man zuletzt sieben Mal hintereinander gewann! Trotzdem wollen die Gäste alles daran setzen, für eine kleine Überraschung zu sorgen. „Wir werden diese Saison nicht oben eingreifen können, aber auch nicht unten reinrutschen. Daher probieren wir uns schon etwas aus und wollen offensiver auftreten. Die Jungs müssen langsam lernen, mit Druck umzugehen, damit wir nächste Saison oben angreifen können“, so ein selbstbewusster Mohamad. Ein Auswärtssieg im benachbarten Lirich würde seine Position darin sicher bestärken.

Anstoß: 12.30 Uhr

RaWi


Arminia Klosterhardt III (1.) - SF Königshardt II (3.)

Spitzenspiel am Hans-Wagner-Weg! Am kommenden Sonntag empfängt der aktuelle Ligaprimus Arminia Klosterhardt III den Tabellendritten SF Königshardt II. Während die Arminen auch nach zehn Spieltagen noch keine Punkte abgeben mussten, gab es für die Sportfreunde bereits zwei Niederlagen, doch in den vergangenen Wochen ballerte sich die Elf vom Pfälzer Graben nur so durch die Liga. 70 Tore hat die Mannschaft von Trainer Pierre Szterlicht bereits erzielt, da kann auch der Tabellenführer nicht mithalten: 45 mal trafen die Arminen bislang. "Königshardt hat aktuell einen richtigen Lauf und die Anzahl der Tore ist eine richtige Marke", so Klosterhardt-Trainer Dirk Kallweit, dessen Team noch ungeschlagen ist, in der Vorwoche beim 3:2-Erfolg über Sterkrade 06/07 II aber auch ein wenig Glück hatte, wie Kallweit zugibt: "Wir haben zunächst ein paar Chancen liegen lassen, haben dann nach dem 3:0 ein wenig umgestellt, wodurch Unsicherheit reinkam. Am Ende war Sterkrade nah dran uns Punkte abzunehmen." Ganz anders die Sportfreunde, die mit einem 11:0-Erfolg über Fortuna Alstaden noch einmal ordentlich Selbstvertrauen getankt haben. "Wir sind sehr gut drauf und ich denke, dass es am Sonntag ein gutes Spiel geben wird", so Pierre Szterlicht, der sich die Arminen bereits "zwei Mal angesehen hat". "Arminia hat eine komplett gute Mannschaft", zeigt SFK-Trainer Szterlicht Respekt aber keine Angst: "Wir werden uns auf das Spiel so vorbereiten wie auf jedes andere auch. Wir werden auch so spielen wie immer. Es ist ein großer Anreiz da, aus Klosterhardt etwas mitzunehmen, weil sie bislang noch keine Punkte abgegeben haben." Sein Gegenüber, Dirk Kallweit, erwartet eine konzentrierte Leistung seiner Mannschaft: "Wir müssen an die Leistung anknüpfen, die wir abrufen können. Wir werden am Sonntag an unsere Schmerzgrenze gehen müssen. Wenn wir da nicht aufpassen, können wir am Sonntag auch untergehen, da Königshardt eine Spitzenmannschaft ist."

   Pierre Szterlicht muss im Topspiel des elften Spieltages allerdings auf Tim Rösing verzichten, der beim 11:0-Sieg vergangene Woche umgeknickt ist. "Das ist richtig bitter, weil er mein zentraler Mittelfeldspieler ist. Er wird zu 100 Prozent ausfallen", erklärt Szterlicht, der zudem drei angeschlagene Spieler in seinen Reihen hat, wobei er aber davon ausgeht, dass diese am Sonntag einsatzbereit sein werden. Auch die Arminen müssen am Sonntag auf einen wichtigen Spieler verzichten: Torhüter Phillip Görlich wird mit einem Bänderanriss sechs Wochen fehlen, doch "ich hoffe, dass wir auf dieser Position Unterstützung von oben bekommen werden", so Dirk Kallweit. 

   Es ist alles für ein richtiges Spitzenspiel angerichtet: Die beste Defensive trifft auf die beste Offensive - Arminia Klosterhardt III gegen SF Königshardt II.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Rhenania Bottrop III - Adler Osterfeld II

SV Concordia Oberhausen II - Adler Oberhausen

SG 92 Oberhausen - Sterkrade 06/07 II

Fortuna Alstaden - SF 08/21 Bottrop *Verlegt auf Sa, 22. November*

Post Oberhausen - SV Fortuna Bottrop III

TB Oberhausen - GA Sterkrade II

Kreisliga B - Gruppe 2

TB Oberhausen II (1.) - FC Polonia Bottrop (11.)

Es stellt sich schon länger die Frage, ob es möglich ist, diese Saison TB Oberhausen zu stoppen, nicht als Tabellenerster in die Kreisliga A durchzumarschieren. Die sieben Punkte Vorsprung auf Platz zwei und den SV 1911 Bottrop gibt es nicht erst seit letzter Woche. Und das, obwohl gerade einmal zehn Spieltage um sind. Doch zu Spitzenteams zählt auch immer die richtige Einstellung und die scheint der Trainer mitzubringen. Anders ist es nicht zu erklären, wenn TBO-Trainer Jörg Lieg sagt: „Jedes Spiel beginnt bei 0:0 und es ist immer schwierig. Es ist nicht immer so einfach, wie es aussieht und auch, wenn wir wie letzte Woche 7:1 gewonnen haben, würde mir am Sonntag auch schon ein 1:0 reichen.“

Daniel Karpinski
Daniel Karpinski: "Wir werden uns nicht mit elf Mann hinten reinstellen und auf 0:0 spielen. Aber klar ist auch, dass TBO Stärken hat, die wir nicht aufhalten werden können."

Ganz bescheiden, aber selbstbewusst, wie es sich für einen Tabellenführer gehört. Denn Lieg weiß auch: „Ja, von der Tabellenkonstellation sind wir auch am kommenden Sonntag Favorit. Aber die 90 Minuten müssen erst einmal gespielt werden.“ Diese Meinung teilt sein Gegenüber sicherlich auch, selbst wenn Polonia-Trainer Daniel Karpinski im Vorfeld sagt: „So gesehen ist es ja das einfachste Spiel für uns. Gegen den unangefochtenen Tabellenführer erwartet niemand etwas.“ Aber deswegen gibt sich das gegnerische Lager auch noch längst nicht geschlagen. „Wir hatten zuletzt einen kleinen Aufschwung und wenn wir unsere Chance bekommen, werden wir sie nutzen - auch, wenn es nicht einfach wird. Aber wir werden dagegen halten und unser Bestes geben. Wir stellen uns bestimmt nicht mit elf Spieler hinten rein und wollen ein 0:0 erreichen.“ Diese Aussage dürfte Lieg freuen, der mit seinem Team sicherlich des Öfteren gegen tiefstehende Mannschaften spielen musste und noch muss. Dennoch bleibt bei Polonia auch das Torwart-Problem. Matthäus Bogdahn wird zum dritten Mal nacheinander das Tor hüten, wenngleich es für ihn kein Problem ist. „Dennoch könnte ich ihn auch gut im Mittelfeld gebrauchen“, sagt Karpinski. Doch da beide Torhüter verhindert sind - einer ist verletzt und einer im Urlaub - muss die 2a-Lösung ran. Wenn es nach Karpinski geht, sollte Bogdahn sowieso nicht viel zu tun bekommen. „Wir werden versuchen Druck auszuüben, auch wenn TBO Stärken hat, die wir so nicht auffangen können. Wir werden als Team sehr gut arbeiten müssen.“ Das dürfte Lieg von seinem Team auch erwarten. Generell will er die Spannung hochhalten. „Bis zur Winterpause wollen wir möglichst alle Spiele gewinnen und zudem so wenig Gegentore wie möglich kassieren.“ Wenn der Gastgeber am Sonntag auch nur halb so souverän spielt, wie sein Trainer sich gibt, dann dürfte auch der FC Polonia nicht das Team sein, dass den Turnerbund wird aufhalten können.

Anstoß: 12.30 Uhr

RaWi


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Vonderort - VfB Bottrop II

RSV Klosterhardt - Batenbrocker RK

TuS Buschhausen - SF 08/21 Bottrop II

RW Welheimer Löwen - SC 20 Oberhausen II

SV Rhenania Bottrop II - BW Fuhlenbrock

SV Bottrop 1911 - SV Fortuna Bottrop II

VfR 08 Oberhausen III - SW Alstaden II

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Kommentare: 23
  • #1

    B Liga (Freitag, 31 Oktober 2014 15:51)

    Mittlerweile wird über jedes Kreisliga A Spiel berichtet und die B Liga rausgelassen. Echt echt schade !

  • #2

    Leser seit dem 1. Tag (Freitag, 31 Oktober 2014 16:57)

    Bei allem Respekt vor eurer Arbeit und eurer Zeitinvestition in diese Arbeit: Eure Entwicklung ist keine gute! Euer Ziel war mal über den Bottroper Fußball zu schreiben,dies sollte ein Magazin für den Bottroper Fußball sein,doch leider ist er nur noch eine Randnotiz! Ich spreche mit Vielen über eure Seite und fast jeder sagt dieselben Worte: Den Oberhausener Fußball nicht ganz außer Acht lassen,aber bitte wieder mehr Bottroper Fußball! Back to the roots!

  • #3

    Ebler (Freitag, 31 Oktober 2014 18:11)

    Richtig Bottrop Forever 72 kriegt ne schöne Reise und ab zurück nach oberhausen

  • #4

    Neutral (Freitag, 31 Oktober 2014)

    Ich denke dass das Team sich eher auf höherklassige Ligen hin entwickelt da die bottroper zum größten Teil in der B-Liga rum gurken. Wenn ihr die unter klassigen Ligen auch dabei haben wollt dann schreibt doch eure Berichte, oder setzt euch selbst sonntags abends, in eurer Freizeit ohne einen Cent zu bekommen Zuhause hin.
    Freundliche grüße :)

  • #5

    Marcel (Freitag, 31 Oktober 2014 19:16)

    Ganz ehrlich ?! Wen interessieren die Bottroper Vereine ? Die kommen ja gar nicht "ausse "Pötte....aufm Platz ist mittlerweile überregional.

  • #6

    @2 (Freitag, 31 Oktober 2014 19:31)

    Oberhausener fussball ist auch wesentlich interessanter als Bottroper

  • #7

    Bottropper (Freitag, 31 Oktober 2014 22:25)

    Die schreiben lieber über dem Möllmann das ist wichtig

  • #8

    Günni (Freitag, 31 Oktober 2014 22:57)

    TBO ist nicht zu stoppen. Wie ist so eine Mannschaft in der Kreisliga B zu finanzieren?

  • #9

    72 (Samstag, 01 November 2014 02:01)

    Ebel kann sich warm anziehen wir werden euch die bude voll ballern..................

  • #10

    BZ (Samstag, 01 November 2014 07:23)

    Rhenania und Fortuna gewinnen sicher, DSB verliert.
    Aber wegen einiger sehr schwacher Mannschaften in der Liga halten alle Bottroper die Klasse.
    Sorgen bereiten nur die Oberhauser Vereine in der anderen Gruppe.

  • #11

    Marco Allekotte (Samstag, 01 November 2014 09:10)

    Ich kann die Kritik, die gerade in den letzten Wochen gegenüber der Arbeit des Auf'm Platz-Teams geäußert wird, nur sehr bedingt nachvollziehen.

    Die Jungs sind in eine Lücke gesprungen, die unsere Tageszeitungen angeboten haben, denn zumindest hier in Oberhausen werden für die zweizeiligen Kreisliga B-Berichte, lediglich die Torschützen von Fußball.de übernommen, und dies mit einem allgemeinen Phrasensatz versehen.

    Im Zusammenhang mit der Kreisliga A sieht die Berichterstattung auch nicht viel besser aus, auch wenn man sich ein wenig mehr Mühe gibt.

    Begründet wurde und wird dieser Rückschritt der letzten Jahre mit der Kostensituation der Tageszeitungen. Und gerade aus diesem Grund bin ich sehr glücklich über diese Seite, da ich mich hier über die Neuigkeiten der Mannschaften und des gesamten Fußballkreises Oberhausen/Bottrop informieren kann.

    Und genau darin sehe ich auch die überaus positive Entwicklung von Auf'm Platz, denn Oberhausen und Bottrop spielen in einem Kreis. Die Mannschaften spielen auf Kreisebene in gemeinsamen Ligen.

    Warum sollte daher größtenteils oder ausschließlich über den bottroper Fußball berichtet werden? Hierdurch ginge in meinen Augen die aktuell wesentlichste Informationsquelle verloren.

    In der Kreisliga A wird zumeist über jedes Spiel berichtet. Da es sich hier um die höchste Liga unseres Kreises handelt, finde ich das absolut okay und richtig. Sicher bin ich, dass auch gerne alle Spiele der Kreisliga B- Spiele mit einbezogen würden, allerdings fehlen hierfür im Moment noch die Kapazitäten.

    Also konzentriert man sich hier auf die Spitzenmannschaften. Dass die Spitzenpositionen in dieser Saison von oberhausener Mannschaften belegt werden, kann eine Momentaufnahme oder auch ein Spiegelbild einer Entwicklung sein. Das kann ich natürlich nicht beurteilen.

    Jedoch haben es doch alle Vereine, alle Mannschaften und alle Verantwortlichen doch selbst in der Hand öfter angerufen zu werden. Denn stadtübergreifend macht Erfolg auch gleichzeitig interessant. Manche Vereine erreichen dies durch temporäre Investitionen, andere wiederum durch kontinuierliche Arbeit an der Basis der Vereine.

    Hierauf hat Auf'mPlatz keinen Einfluss. Daher möchte ich das gesamte Team, für die in meinen Augen sehr gute Arbeit ausdrücklich loben. Ich hoffe und wünsche mir natürlich ebenfalls, dass eventuell irgendwann mal flächendeckend über den Fußball unserer Städte berichtet werden kann.

    Wenn wir jedoch immer wieder versuchen, durch mehr oder weniger konstruktive Kritik eine vorhandene Motivation der Beteiligten zu zerstören, werden wir uns irgendwann nur noch sehr bedingt über unsere Fußballszene informieren können.

  • #12

    Sven (Samstag, 01 November 2014 09:48)

    Liebes aufmplatz Team,

    ich ziehe wirklich den Hut vor eurer ehrenamtlichen Arbeit.

    Vor ein paar Jahren war es bei euch sogar noch möglich, Spielberichte zu Kreisliga C Spielen zu finden. Diese sind mittlerweile ganz verschwunden. Auch die Spielberichte zur Kreisliga B werden von Jahr zu Jahr weniger. Anfangs hieß es, wir können leider nur noch zu 5 Spielen Berichte verfassen. Nun sind es drei, öfter aufgrund personeller Engpässte gar keine.

    Ich denke, dass euer Schritt, die Oberhausener Vereine miteinzubeziehen, für die Klicks der Website nützlich war. Sofern jedoch diese Entwicklung kontinuierlich voranschreitet, kann ich auch bald die Berichte auf Reviersport oder Fupa lesen...

    Gerade über höhere Teams wird genug auf anderen Plattformen, Zeitung etc. berichtet.. Ich würde mir wünschen, das wirklich wieder mehr auf den Amateurfussball bzw. Bottroper Fussball Wert gelegt wird.

    Klar, KL C und KL B interessiert niemanden und der Fussball ist sooo schlecht... Verstehe aber auch, das ggf. auch wirtschaftliche Interessen aufgrund der höheren Frequentierung der Seite eine Rolle spielen können.

    Schade um den "Bottroper Fussball" wäre es allemal..

    In diesem Sinne.

  • #13

    Ebler (Samstag, 01 November 2014 11:51)

    Ich bin Ebler, wer`s genau wissen will, kann auch gern nach den Namen fragen. Aber tdm glaube ich nicht, dass Ebel gewinnt, auch wenn ich es hoffe!! Ich werde mir natürlich das Spiel morgen live ansehen, aber sobald 2 Spieler in der Mannschaft fehlen, bricht das Kartenhaus zusammen. Toy toy toy Jungs

  • #14

    TSV (Samstag, 01 November 2014 11:53)

    Wo habt ihr eure Leute her, die den ganzen scheiß Kram zusammentrommeln ? Abdullah Bayram beim TSV Safakspor ist nicht gesperrt sondern verletzt, dazu hat letzte Woche Abdullah Bayram getroffen und ihr tragt ein, das Serdar Gökcan getroffen hat (Das ist der Torwart der 1.Mannschaft) und Ahmet Temel statt Orhan Yildiz.
    Hammerhart was ne klasse Leistung, wie qualifiziert.

  • #15

    @ günni (Samstag, 01 November 2014 13:40)

    Der abramowitsch ist doch mit eingestiegen und bläst da richtig Kohle rein. Der will sich wohl ein zweites Standbein aufbauen. Die Mannschaft war sogar so abgezockt, dass sie zur rückrunde Dienstwagen für jeden ausgehandelt haben. Da zeigte sich der abramowitsch ganz spendabel und hat für jeden ne tupolew springen lassen.
    . Der hat nicht was vor mit tbo, der lässt sich nicht lumpen.

  • #16

    Werner (Samstag, 01 November 2014 13:50)

    Langsam aber sicher sollte der Kahnert bei Rhenania zur Diskussion stehen denn der Trend steht fest es geht abwärts

  • #17

    Ebel (Samstag, 01 November 2014 15:28)

    72 kann sich warm anziehen wir werden euch die Bude voll ballern ..............

  • #18

    @Ebler (Samstag, 01 November 2014 19:37)

    Erspare uns doch einfach deine kommentare, wärst du tatsächlich Ebeler.. würdest du nicht immer so einen Quatsch von dir geben. Da es hier ein freies Portal ist, ergibt das Fragen nach deinem Namen auch nicht wirklich Sinn den du sicherlich frei erfinden würdest und hier bleibe ich bewusst im Konjunktiv. Geh Trainieren und dann würdest du die Chance haben in der 1.sten mitzuspielen. Aber mit nur 1x Training die Woche wird das nichts.
    Lg

  • #19

    72er (Samstag, 01 November 2014 21:39)

    Ebel bekommt morgen von uns zweistellig, fangt nicht an zu heulen Mädels wenn wir euch von der Spitze stürzen!!!!!!!!!!!!

  • #20

    SSV51 (Sonntag, 02 November 2014 00:10)

    der Peter sollte mal lieber weniger auf whatsapp schreiben ;-) damit der Mehr zeit hat fürs Aufmplatz :-)

  • #21

    Ja ja (Sonntag, 02 November 2014 17:04)

    Das Wort zum Sonntag vom allseits bewunderten Herrn Allekotte

  • #22

    frage (Sonntag, 02 November 2014 17:33)

    Warum soll das Kahnert seine Schuld sein?
    Ist er Spieler?
    Trainer?

  • #23

    Werner (Montag, 03 November 2014 12:36)

    @22

    Gegenfrage: Welche Spieler hat er in seiner Amtszeit bisher geholt?
    Und wieviele haben nur wegen ihm dem Verein den Rücken gekehrt?