Derby zwischen BW Oberhausen und Adler Osterfeld stellt alles in den Schatten

Während die Landesligisten VfB Bottrop und Sterkrade-Nord vor durchaus machbaren Aufgaben am kommenden Sonntag stehen, empfängt Arminia Klosterhardt den Spitzenreiter! Die Sportfreunde aus Königshardt unternehmen derweil den neunten Anlauf, um den ersten Sieg einzufahren. In der Bezirksliga elektrisiert das Spiel zwischen den beiden dominierenden Spitzenmannschaften BW Oberhausen und Adler Osterfeld am morgigen Samstag eine ganze Region. Außerdem: Arminia Lirich steht vor einem Sechs-Punkte-Spiel! Eine Etage tiefer feiert Andreas Popiesz sein Trainer-Debüt mit dem SC 20 Oberhausen mit dem Auswärtsspiel bei der bisher enttäuschenden SG Osterfeld, während SuS 21 Oberhausen vor dem Heimspiel gegen den VfR Ebel nach einer wichtigen Sitzung am vergangenen Montag die Uhren auf Null stellt.

Vorschau auf den 26. Oktober

Landesliga

VfB Bottrop (12.) - VfB Speldorf (10.)

Nimmt man nur das geduldige Papier zur Hilfe, dann sollten sich beide Kontrahenten am kommenden Sonntag im Jahnstadion auf Augenhöhe begegnen. Tun sie aber nicht, weiß auch VFB-Co-Trainer Christian Müller. Denn mit dem Oberliga-Absteiger VfB Speldorf stellt sich in Bottrop ein Gegner vor, der mit gänzlich anderen Ambitionen in die Spielzeit gegangen ist als auf Platz zehn herum zu krebsen. Warum die Speldorfer sich in der Landesliga Gruppe 3 so schwer tun, das hat Müller eine feste Vermutung.

Sezer Akmisir fehlt gesperrt.
Sezer Akmisir fehlt gesperrt.

„Ich denke es ist deutlich zu sehen, dass das Niveau zwischen den Absteigern aus der Oberliga und den ambitionierten Mannschaften in dieser Landesliga keinen großen Unterschied aufweist. Vor allem wenn man jetzt noch so Über-Mannschaften wie beispielsweise den FSV Duisburg mit seiner starken Mannschaft zu Grunde legt“, so Müller. Dennoch, von Nervosität ist man im Lager der Schwarzweißen meilenweit entfernt. Und warum auch nicht? „Der Punkt am vergangenen Sonntag hat uns in jedem Fall weitergeholfen. Punkte sind grundsätzlich immer das beste Aufbaumittel. Und wer weiß, hätten wir den Platzverweis nicht kassiert, dann wäre bestimmt auch noch mehr für uns drin gewesen“, resümiert der Co-Trainer des VfB Bottrop. Einer der Erfolgsgaranten ist der zuletzt bärenstark aufspielende Kapitän Kevin Wagener, „aber grundsätzlich leben wir davon, dass wir mit einer geschlossenen Teamleistung und Kampfgeist unseren Gegnern zusetzen“, weiß Christian Müller um die Stärken seiner Schützlinge. Verzichten muss der VfB auf den gerade erst wieder ins Team gerückte Max Elvermann, der sich beim 2:2 gegen den VfL Rhede einen Handbruch zugezogen hatte. Sezer Akmisir muss nach seiner Ampelkarte vom Spielfeldrand aus zusehen, Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Michael Kiefer und Ramadan Ibrahim. „Unser Ziel ist es, unsere Erfolgswelle weiter auszubauen. Wir haben überhaupt nichts dagegen, den VfB Speldorf mit unten zu halten. Denn wer am Ende der Saison hinter uns steht, kann uns ja egal sein“, gibt sich Müller kämpferisch.

Anstoß: 15 Uhr

Bröhli


Sterkrade-Nord (7.) - PSV Wesel-Lackhausen (11.)

Obwohl es in den letzten vier Spielen drei Niederlagen setzte, ist die Stimmung bei Sterkrade-Nord alles andere als schlecht. „Ich habe bei meinem Trainer-Lehrgang gelernt, solche Fragen zum umgehen und keine Informationen preiszugeben“, muss Markus Kowalczyk lachen. Der Sportliche Leiter und Interimstrainer der Nordler gibt zu, dass die Nachfrage clever war. Doch auch gibt keinerlei Statements zu seinem möglichen Nachfolger zur neuen Saison ab. „Es ist doch so: Bevor nicht alles definitiv fest ist und der neue Trainer wirklich alles mit seinem jetzigen Verein geklärt hat, machen wir gar nichts. Wir werden im Dezember alle früh genug informieren“, so Kowalczyk schmunzelnd weiter, der Verständnis für die Nachfragen hat - aber sich professionell gibt. Aus ihm ist auch nichts herauszuholen. 

   So ist der sportliche Blick vor dem Wochenende etwas abgelenkt, wenngleich am Sonntag eine gute Chance für die „Schmachtendorfer“ wartet, mal wieder dreifach zu punkten. „Ja“, gibt Kowalczyk auf Nachfrage zu, „in diesem Spiel dürften mittlerweile eher wir als Favorit gelten“, gibt er fast schon ein bisschen wiederwillig zu. Ganz anders, sehr selbstbewusst, hingegen, gibt er sich bei dem Blick in die Zukunft. „Bis Ende November haben wir noch fünf Spiele und da wollen die maximale Punkteausbeute. Ich glaube auch am kommenden Sonntag fest an einen Sieg und das würde unseren Platz in der oberen Hälfte festigen. Zudem hätten wir dann schon 15 Punkte, was uns vor der Saison wohl kaum einer zu diesem frühen Zeitpunkt schon zugetraut hätte. Deswegen kann ich nur ein großes Lob an die Mannschaft aussprechen.“ Respekt hat man natürlich vor Wesel-Lackhausen, Angst aber nicht. „Ich unterschätze nie einen Gegner und Lackhausen ist auch ein guter Landesligist. Aber wir haben uns in den letzten Wochen weiterentwickelt und gesteigert, deswegen bin ich auch optimistisch, was die nächsten Wochen angeht. Die Mannschaft arbeitet sehr konsequent und hat auch einen großen Willen, was gute Voraussetzungen sind.“ Dass Kowalczyk diese Aufgaben aber zur neuen Saison abgeben wird, macht ihn nicht wirklich traurig. „Ich bin erleichtert, dass wir einen neuen Trainer haben. Ich habe vor fünf Jahren damit aufgehört, weil die Familie Zuwachs bekommen hat. Und als Trainer hat man einfach sehr viele Aufgaben und ich will nichts halbherzig machen. Da die Liga nur sehr klein ist und die Winterpause lang, sind es nur noch ein paar Monate. Ich habe mit meiner Frau darüber gesprochen und bis Saisonende geht das in Ordnung.“ Na dann fehlen ja am Sonntag nur noch drei Punkte.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Arminia Klosterhardt (6.) - Spvgg. Schonnebeck (1.)

Und schon wieder ein Spitzenspiel. Die rappeln ja bei den Arminen aus Klosterhardt derzeit ja nur so durch. Und nun stellt sich mit Schonnebeck ein Team vor, das nicht nur von der Spitzenposition der Tabelle grüßt. Nein, gegen Schonnebeck bekamen die Zuschauer immer heiße und spannende Spiele geliefert.

Auf David Fojcik muss Trainer Günter Bruns verzichten.
Auf David Fojcik muss Trainer Günter Bruns verzichten.

„Leider in der vergangenen Spielzeit zwei Mal mit Niederlagen für uns“, hat Klosterhardts Übungsleiter Hans Günter Bruns seine Hausaufgaben gemacht. Die Scharte gilt es für die Oberhausener am kommenden Sonntag natürlich auszuwetzen, „außerdem wollen wir jetzt in einem Heimspiel auch mal eines der Top-Fünf-Teams der Liga schlagen“, stellt Coach Bruns unmissverständlich die Marschroute klar. Immerhin, gegen Rellinghausen konnten die Klosterhardter schon ihre Partie siegreich gestalten. Und gegen den Spitzenreiter, da holt man doch automatisch noch ein paar Prozent mehr raus, oder? „Da gehe ich schwer von aus. Wobei ich unterstreichen möchte, dass meine Jungs immer sehr leistungsbereit sind. Die Spiele, die wir verloren haben, haben wir nicht aufgrund mangelnder Einstellung verloren“, stellt Bruns klar. Der ist mit seinen Jungs unter der Woche im Training schon wieder ein ganzes Stückchen weiter gekommen. Michel Roth, Marcel Siwek, Daniel Agostino und Carsten Weißert, die dem Team lange gefehlt haben, mussten in der Vorwoche ins kalte Wasser geschubst werden und erledigten ihre Aufgaben gut. „Durch das Training sind die Jungs jetzt wieder einen gewaltigen Schritt weiter und sind wieder ganz nah ans Team herangerückt“, freut sich Bruns über die guten Fortschritte seiner Schützlinge, die somit auch am Sonntag um 15.15 Uhr wieder echte Alternativen darstellen werden. Nicht mit im Aufgebot stehen Philip Bauer und David Fojcik.

Anstoß: 15.15 Uhr

Bröhli


SF Königshardt (14.) - VfL Rhede (4.)

Nach dem misslungenen Ligaeinstand als Trainer bei den SF Königshardt (1:2 beim SV Burgaltendorf), gibt Lars Mühlbauer am kommenden Wochenende sein Heimdebüt. Dann wird der Tabellenvierte VfL Rhede zu Gast sein. "Natürlich haben wir uns gegen Burgaltendorf mehr ausgerechnet. Doch ich werde auch nach der Niederlage nicht meine Meinung ändern: Die Mannschaft hat Potenzial und jeder glaubt an den Klassenerhalt - die Jungs, alle Offiziellen im Verein und auch ich."

Fehlt gesperrt: Wojtek Musial.
Fehlt gesperrt: Wojtek Musial.

   Damit dieser Glaube oder besser gesagt die Hoffnung nicht abflaut sind Punkte notwendig, denn die Tabelle lügt nicht: Nach acht Spielen liegen die Sportfreunde weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz und können dabei nur einen Punkt vorweisen. Das weiß auch Trainer Lars Mühlbauer: "Sicherlich wird es von Woche zu Woche schwerer, doch wir werden alles dafür tun um die Klasse zu halten." Aktuell beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer sechs Punkte und zu Mühlbauers Heimdebüt als Trainer reist niemand Geringeres als der aktuelle Tabellenvierte VfL Rhede in den Pfälzer Graben. "Wir sind am Sonntag klarer Außenseiter. Da kommt eine ordentliche Hausnummer auf uns zu", zeigt Mühlbauer Respekt vor dem kommenden Gegner. Mit 17 Punkten auf der Habenseite hat der VfL gar nur zwei Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze, von der man in der Vorwoche nach einem 2:2 gegen den VfB Bottrop gestoßen wurde. Mit acht Gegentoren stellt Rhede die beste Defensive der Liga und musste bislang auch nur eine Niederlage hinnehmen. "Wir werden am Sonntag nichts zu verlieren haben, da jeder erwartet, dass wir nichts holen werden", so Mühlbauer, der darin auch einen eventuellen Vorteil sieht: "So gesehen können wir befreit aufspielen." Personell gesehen muss Mühlbauer am Sonntag auf den verletzten Christopher Ohm und den gesperrten Wojtek Musial verzichten. Zudem gibt es "ein paar Grippegeschwächte, doch da bin ich ganz optimistisch, dass es für Sonntag reicht", so der neue SFK-Trainer, der ankündigte: "Wir werden uns am Sonntag personell anders aufstellen."

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

ESC Rellinghausen - SV Burgaltendorf *bereits am Fr, 24. Oktober*

Duisburger SV - FSV Duisburg

Vogelheimer SV - SF Niederwenigern

Bezirksliga - Gruppe 5

SV Rhenania Bottrop (12.) - SC Phönix Essen (6.)

Am kommenden Wochenende steigen auch die Rhenanen wieder ins Spielgeschehen ein. Nachdem sie am vergangenen Spieltag ein spielfreies Wochenende hatten, freut man sich am Blankenfeld jetzt wieder auf die Bezirksliga. „Wir freuen uns, dass wir wieder mitspielen dürfen“, so der sportliche Leiter Michael Kahnert. „Zu gucken ist nie so schön, weil man nichts bewirken kann, doch das sieht jetzt ja wieder anders aus.“

Michael Kahnert, sportlicher Leiter, freut sich, dass sein Team wieder eingreifen darf.
Michael Kahnert, sportlicher Leiter, freut sich, dass sein Team wieder eingreifen darf.

   Denn nun haben auch die Rhenanen wieder einen Gegner. Dieser heißt SC Phönix Essen und steht derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz. Das letzte Spiel konnten sie mit einem 6:1-Kantersieg für sich entscheiden. Doch auch die Bottroper blieben nicht unbeschäftigt. „Wir haben ganz geduldig weitergearbeitet und unter der Woche hart trainiert“, erklärt Kahnert. Das geplante Freundschaftsspiel wurde allerdings abgesagt, da einige Spieler angeschlagen waren. Doch die Marschroute für das Heimspiel gegen Phönix ist auch klar. „Wir wollen gewinnen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, sonst können wir die Mannschaft zurückziehen. Wann wir dann wieder den Dreier einfahren, ist eine andere Sache“, appelliert Kahnert zu einer guten Einstellung. Diese wird sicherlich nötig sein, denn es ist kein leichter Brocken in Bottrop zu Gast. Das weiß auch der sportliche Leiter: „Die Ergebnisse sprechen gegen uns. Es wird bestimmt kein leichtes Spiel, aber die Stärken und Schwächen kenne ich nicht so genau. Wir wissen aber, dass jedes Spiel ein schweres, hartes Spiel ist. Da kann ich mich nur wiederholen: Jeder kann jeden schlagen.“ Große Ausfälle haben die Bottroper neben den Langzeitverletzten nicht zu verkraften. Damit geht es mit einer schlagkräftigen Mannschaft gegen Phönix Essen.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

SV Fortuna Bottrop (4.) - BW Mintard (7.)

Hätten die Fortunen nicht so eine gute Defensive, so würde man sich jetzt nicht über den vierten Tabellenplatz und sieben Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge freuen. Mit gerade einmal 16 Toren traf nur DJK Katernberg, denen die Bottroper am letzten Spieltag ihre ersten Heimpunkte schenkte, seltener ins gegnerische Netz. Sogar Schlusslicht DJK SG Altenessen war einmal mehr erfolgreich. Doch zum Glück für die Bottroper zählen vorrangig die Punkte und davon hat man bis dato 18 auf dem Konto. 21 sollen es am Sonntag um 16.45 Uhr sein. Doch dazu muss ein Heimsieg gegen den erstarkten BW Mintard her. Der Aufsteiger bezwang nach vier sieglosen Partien die Reserve des Regionalligisten FC Kray mit 4:3 und fügte dem Tabellenzweiten gleichzeitig ihre erste Saisonniederlage zu. Hinzu kommt, dass die Gäste mit Matthias Lierhaus den aktuell zweitbesten Torschützen der Liga in ihren Reihen haben. In der Aufstiegssaison traf er in 25 Spielen sage und schreibe 58-mal in das gegnerische Netz und war damit zweitbester Torschütze der letzten Saison in ganz Niederrhein. „Das wird kein einfaches Heimspiel. Mintard erinnert mich an unseren Start in die Aufstiegssaison. Sie sind eine junge Mannschaft mit einer dynamischen Spielweise, doch die Punkte blieben zunächst aus. Doch mit dem Sieg über Kray sind sie in dieser Liga angekommen“, warnt Marco Hoffmann, Übungsleiter der Hausherren. Was die bisherige Ausbeute in den Heimspielen angeht, so müssen sich die Rheinbaben nicht zurückhalten. Mit 13 von möglichen 15 Punkten führt die Hoffmanntruppe diese Statistik an. Darauf will sich der 31-jährige auch berufen: „Die Möglichkeit eine saubere Heimspielbilanz zu halten, ist Gegenwart unsers Denkens und Handelns. Doch uns ist bewusst, dass wir schnell an unsere beste Leistung kommen müssen um zu Hause unsere Bilanz auszubauen. Das ist wichtig um nicht größeren Kontakt zu Platz 12 zu bekommen.“ Dabei will Hoffmann seinen Spielern die letzten drei guten Trainingseinheiten („wohlgemerkt mit nur 12 bis 13 gesunden Spielern“) und an 20 gute Minuten mit aussichtsreichen Tormöglichkeiten in Katernberg erinnern. „Wir werden am Sonntag alles was wir drauf und noch drin haben reinwerfen um zu punkten“, stimmt sich der Bottroper Übungsleiter, der weiterhin auf Dominic Licata, Said Faddihi, Maurice Dignal, Christopher Horstmann, Pierre Weyerhorst, Dennis Boron und Kevin Miszczuk verzichten muss, optimistisch.

Anstoß: 15.15 Uhr

ThIl

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

DJK VfB Frohnhausen - Dostlukspor Bottrop

DJK Katernberg - SC Werden-Heidhausen

FC Kray II - SC Frintrop

DJK Adler Union Frintrop - DJK SG Altenessen

FC Kettwig - SuS Haarzopf

SF Hamborn II - TuS Essen-West

Spvg Schonnebeck II -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 6

BW Oberhausen (2.) - Adler Osterfeld (1.)

Sollte der Terminkalender am morgigen Samstagabend um 18 Uhr noch leer sein, ist ein Besuch an der Tulpenstraße 22 in Oberhausen empfehlenswert. Dort ist der BW Oberhausen beheimatet, deren erste Mannschaft die Adler aus Osterfeld empfängt. Allerdings sollte man nicht auf den letzten Drücker warten, denn nicht umsonst ist Adler-Trainer Udo Hauner der Bitte von BWO-Boss Frank Kielczewski nachgekommen, die Partie von Sonntag auf Samstag zu verlegen. Denn es ist das von allen heiß erwartete Duell in ganz Oberhausen: Spitzenreiter Adler Osterfeld ist zu Gast bei seinem engsten Verfolger BW Oberhausen. Dementsprechend wird, so die Hoffnung der BWO-Verantwortlichen, die Platzanlage aus allen Nähten platzen. „Voller als voll“, ist die Erwartungshaltung von Heimtrainer Thorsten Möllmann. Beide Kontrahenten, die zuletzt im Pokalfinale auf Kreisebene Ende Mai aufeinandertrafen, welches die Osterfelder mit 3:1 für sich entschieden konnten, spielen bis dato eine fast perfekte Saison. Während beim Führenden der Liga zehn Siege einer Niederlage gegenüber stehen, ist die Möllmann-Truppe als einziges Team in der Bezirksliga Gruppe Sechs noch ohne Niederlage. Auf dem Papier ergibt dies einen Zähler Vorsprung für die Gäste. Spannung darf also erwartet werden.

Lässt er weitere Treffer folgen? Adlers Torjäger Tobias Hauner.
Lässt er weitere Treffer folgen? Adlers Torjäger Tobias Hauner.

Vor dem Topspiel ist bei den beiden Kontrahenten jedoch Tiefstapelei angesagt. „Wir können die Partie locker angehen. BW Oberhausen sind diejenigen, die unter Druck stehen, nicht wir. Mit so einem Kader sammelst du keine Punkte gegen den Abstieg wie behauptet wird, sondern für den Aufstieg. Sie haben allein acht Spieler in ihren Reihen, deren Namen weitaus bekannter sind als meine“, zeigt sich Udo Hauner, Übungsleiter der Gäste, unbeeindruckt von der Tiefstapelei der Hausherren. Zudem steckt im Hinterkopf noch das 2:7 aus der Vorsaison. Doch betrachtet man die letzten sieben Duelle dieser beiden Teams, so fällt die Bilanz (3 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen) zugunsten des Tabellenführers aus. „Wenn wir unterm Strich was Zählbares holen, dann sind wir stolz wie Oskar. Wenn nicht, dann gibt es trotzdem eine Kiste Bier“, so Hauner, für den die Saison mit dieser Partie erst so richtig los geht. Die nächsten Gegner heißen unter anderem Rheinland Hamborn, Genc Osman Duisburg und Viktoria Buchholz.

Wird von außen zuschauen müssen: Ricardo Lenz.
Wird von außen zuschauen müssen: Ricardo Lenz.

Auf Seiten des Gastgebers ist man sich für gewöhnlich nicht für einen Spruch zu schade, doch die zahlreichen und auch hochkarätigen Ausfälle machen Trainer Thorsten Möllmann zu schaffen. Ümit Ertural (Todesfall in der Familie), Ricardo Lenz (Grippe), Ümit Mutlu (beruflich verhindert), Mehmet Kaya (Grippe), Dennis Harm (Grippe) und Levent Cakmak (Leiste) stehen am Samstagabend nicht zu Verfügung. „Und das, obwohl wir vorherige Woche erstmalig alle an Bord hatten. Da war ich noch guter Dinge. Jetzt wollen wir das Beste draus machen. Mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden“, so Möllmann. Dabei gibt es Grund genug mit breiter Brust in die Partie zu gehen, fügte man Rheinland Hamborn am letzten Sonntag doch die erste Heimniederlage seit zwei Jahren zu. Doppelter Torschütze damals: Ümit Ertural. Der ehemalige RWO-Spieler ist mit 13 Toren bester BWO-Schütze und zweitbester der Liga. Bitter: Auf Rang eins steht mit Tobias Hauner (16 Tore) einer, der am Sonntag das Trikot des Gegners tragen wird. Doppelt bitter: Ricardo Lenz sollte Hauner in Schach halten. „Drei Ausfälle kann unser Kader auffangen. Doch sechs Spieler und dann noch solche Leistungsträger beziehungsweise Stammspieler sind auch für uns nicht machbar“, weiß Möllmann.  

Anstoß: 18 Uhr

ThIl

 

Arminia Klosterhardt II (12.) - Hamborn (6.)

Eigentlich waren die Arminen doch so langsam in Fahrt gekommen, doch am vergangenen Spieltag mussten sie bei der 1:2-Niederlage gegen Concordia Oberhausen einen herben Rückschlag hinnehmen. Klosterhardts Trainer Michael Keiser will nicht erneut eine Niederlage erleben: „Die Marschroute muss lauten, dass wir eine bessere Leistung abrufen. Am Sonntag haben wir nämlich zu wenig gemacht. Das war unverständlich.“ Unverständlich deshalb, weil sich die Arminen in den vorherigen Spielen in einer guten Form zeigten.

Arminen-Coach Michael Keiser fordert eine Reaktion auf das Concordia-Spiel.
Arminen-Coach Michael Keiser fordert eine Reaktion auf das Concordia-Spiel.

   Aus vier Spielen konnten sie neben einem Remis drei Siege einfahren. „Wir hatten ja echt einen Lauf, aber das Spiel gegen Concordia war einfach schlecht“, ärgerte sich Keiser erneut über die Leistung seines Teams. Das Ziel ist aber nicht nur eine bessere Leistung. „Wir wollen punkten, um aus dem Tabellenkeller zu kommen und einen Nichtabstiegsplatz zu erreichen“, so der Übungsleiter. Doch der Gegner ist keine einfache Nummer, schließlich spielten die Sportfreunde im vergangenen Jahr noch in der Landesliga. „Ich sehe Hamborn als eine gute Mannschaft. Allerdings sind sie schlecht gestartet und erleiden immer mal wieder Rückfälle“, weiß Keiser. Das könnte natürlich auch den Oberhausenern weiterhelfen. „Vielleicht erwischen die Sportfreunde ja einen schlechten Tag und rufen nicht die volle Leistung ab.“ Wahrscheinlich ist wie zuletzt wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Allerdings treten die Gastgeber nicht mit voller Montur an. Sicher fehlen wird Rotsünder Burak Al, der sich zudem noch verletzt hat. Dazu kommen einige Spieler, wo ein Einsatz fraglich ist, denn Julian Bey und Florian Reuschenbach sind beispielsweise noch angeschlagen. Große Probleme sieht Keiser aber nicht: „Wir werden mit einer Elf auflaufen, die konkurrenzfähig ist.“ Insgesamt schaut der Arminen-Coach der Partie optimistisch entgegen: „Ich hoffen, dass wir was mitnehmen. Wenn wir immer alles umsetzen würden, was wir vorhaben, dann würden wir auch gewinnen. Doch in der Realität sieht das anders aus. Wichtig ist, dass wir gut in die Zweikämpfe kommen und die richtige Reaktion auf das Concordia-Spiel zeigen.“

Anstoß: 13 Uhr

StLu


Mülheimer FC Vatangücü (18.) - Arminia Lirich (17.)

Kellerduell in der Bezirksliga: Der Tabellenletzte empfängt den -vorletzten - Mülheimer FC Vatangücü gegen Arminia Lirich. Während die Arminen in der Vorwoche gegen einen direkten Konkurrenten mit 1:7 unterlagen, sammelte Vatangücü beim 1:1 beim SV RW Mülheim immerhin seinen zweiten Saisonpunkt. "Wir haben am Dienstag Klartext gesprochen", erklärt Lirichs Trainer Christian Kinowski nach dem desaströsen 1:7 bei SGP Oberlohberg. "Die Jungs nehmen sich nun einiges vor, ich werde dann am Sonntag sehen ob es geklappt hat", so Kinowski weiter.

"Nur gemeinsam schaffen wir es", so Lirich-Trainer Christian Kinowski.
"Nur gemeinsam schaffen wir es", so Lirich-Trainer Christian Kinowski.

   Der Blick auf die Tabelle verdeutlicht schnell, dass den Arminen nur ein Sieg weiterhilft. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt bereits sieben Punkte. "Wenn wir da nicht gewinnen, wird der Abstand immer größer", weiß auch Kinowski, der sich ein Stück an die vergangene Saison erinnert: "Wir haben in der Vorsaison den Aufstieg geschafft und nach elf Spielen kann die Euphorie und alles was dazu gehört noch nicht vorbei sein." Nach der Sonnenseite im Aufstiegsjahr sehen sich die Liricher nun aber "in einer schweren Zeit" und da gibt es nur einen Weg um da rauszukommen: "Wir müssen enger zusammen rücken, denn wir kommen da nur gemeinsam raus." Mit 45 Gegentoren stellt der Mülheimer FC Vatangücü die schlechteste Defensive der Liga, dicht gefolgt von Arminia Lirich, das bereits 41 Tore kassiert hat. "Wir müssen am Sonntag gewinnen", bringt es Christian Kinowski auf den Punkt. Immerhin bekam Lirichs Trainer Rückendeckung vom Verein: "Der Vorstand steht komplett hinter mir. Und auch ich werde nicht aufgeben."

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


SW Alstaden (14.) - Viktoria Buchholz (3.)

"Da wird eine gute Mannschaft in die Kuhle kommen", blickt Alstadens Trainer Guido Contrino auf das kommende Heimspiel gegen den Tabellendritten Viktoria Buchholz. "Ich habe erwartet, dass Buchholz oben mitmischt", so Contrino weiter, der vom Spiel am vergangenen Sonntag, als man mit 0:3 bei Genc Osman Duisburg unterlag und dabei zwei Gesichter zeigte, immer noch hin und hergerissen ist. Nach schwacher erster Halbzeit, zeigte Alstaden im zweiten Spielabschnitt eine starke Leistung, traf jedoch das Tor nicht und musste sich dementsprechend mit einer Niederlage anfreunden. Und diese Erkenntnisse will Guido Contrino für Sonntag nutzen.

SWA-Stürmer Ilyas Caliskan ist aus seinem Urlaub zurück und steht am Sonntag wieder im Kader.
SWA-Stürmer Ilyas Caliskan ist aus seinem Urlaub zurück und steht am Sonntag wieder im Kader.

   "Ich erwarte, dass wir gegen Buchholz so spielen, wie in der zweiten Halbzeit gegen Genc Osman", so Contrino, der weiter klarstellt: "Gegen so einen Hochkaräter wie Buchholz dürfen wir es uns nicht erlauben, wie im Spiel gegen Genc Osman, so viele Chancen auszulassen." Mit erst zehn kassierten Gegentoren stellt die Viktoria neben dem Tabellenführer Adler Osterfeld die beste Defensive der Liga und belegt mit 23 Punkten auf der Habenseite den dritten Tabellenplatz. "Wir haben gegen Genc Osman 0:3 verloren und Buchholz hat 2:0 in Genc Osman gewonnen, wir wissen also was uns erwartet", sagt Contrino weiter, der warnt: "Wir dürfen nicht die Leistung zeigen, wie in der ersten Halbzeit gegen Genc Osman. Mit so einer Leistung gehört man nicht in diese Liga." Und solch eine Leistung dürfte vom Tabellendritten bitterböse bestraft werden. Auch wenn die Favoritenrolle klar verteilt scheint, werden die Schwarz-Weißen "alles versuchen um mit unseren Mitteln zu punkten". Vor dem Hintergrund, dass der rettende Ufer ein paar Punkte entfernt ist, ist das sicherlich nicht das schlechteste Vorhaben. Während Tim Dannenberg, Marcel Marissen, Rob Stebel und Dennis Lendl verletzt ausfallen, rückt Ilyas Caliskan nach seinem Urlaub wieder in den Kader. "Dann habe ich auch endlich wieder einen echten Stürmer im Kader", freut sich Guido Contrino.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


GA Möllen (16.) - SV Concordia Oberhausen (10.)  

Geht es wieder bergauf mit der Concordia? Nach vier Pleiten, inklusive Niederlage im Pokal, ohne einen einzigen Treffer gab es am letzten Spieltag ein 2:1 im Lokalderby gegen Arminia Klosterhardt. „Das Team hat sich selbst belohnt und Selbstvertrauen gesammelt“, freute sich Betreuer Manolo Dente. Nicht nur das Sieg wichtig war für die Moral, so ist der Aufsteiger auch an der Arminia vorbei gezogen und hat diesen auf einen Abstiegsplatz verdrängt. Zwei Zähler Vorsprung hat Concordia nun, denn sie gerne behalten beziehungsweise ausbauen würden. Doch dazu muss was Zählbares beim nächsten Gegner her. Und der heißt Glück-Auf Möllen. Die Duisburger holten in der Vorwoche erst ihren siebten Punkt, welcher den drittletzten Tabellenplatz bedeutet. Ein leichtes Spiel also für die Oberhausener, die doppelt so viele Zähler aufweisen können, oder? „Möllen tritt mit einem neuen Trainer auf. Für gewöhnlich bringt ein Trainerwechsel ja immer einen Leistungsschub. Das kann unangenehm für uns werden“, so Dente, den auch das Geläuf zu schaffen macht: „Es kann sein, dass wir auf Asche ran müssen. Das wäre für uns natürlich nicht so ideal.“ Positiv zu vermerken ist, dass es neben den Langzeitverletzten Murat Cebeci, Maik Obermeyer und Dennis Eichert keine weiteren Ausfälle gibt.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Mülheimer SV - SGP Oberlohberg

SV RW Mülheim - Rheinland Hamborn

TuRa Duisburg - SV Genc Osman Duisburg

DJK Vierlinden - Spvgg. Meiderich

Kreisliga A

BW Oberhausen II (8.) - Sterkrade-Nord II (5.)

Sie reiten auf der Welle des Erfolgs oder wie Carsten Kemnitz von BWO II sagt: „Sie sind das Team der Stunde.“ Gemeint ist natürlich der kommende Gegner der Blau-Weißen: Sterkrade-Nord II. Das Team von Ralf Meseck lebt momentan den Erfolg. In den letzten vier Spielen konnten die Schmachtendorfer stets souveräne und torreiche Siege einfahren. Das 5:2 über Sterkrade 72 war noch eine Überraschung, beim 5:0 gegen GA Sterkrade am vergangenen Wochenende wunderte man sich höchstens noch über die Höhe. Schließlich hatte Nord auch mindestens vier Tore pro Spiele erzielt. Mit dieser Siegesserie katapultierten sie sich auf Platz fünf in der Kreisliga A, nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer.

Kann das Duo Meseck/Hetkamp auch gegen BW Oberhausen erfolgreich sein?
Kann das Duo Meseck/Hetkamp auch gegen BW Oberhausen erfolgreich sein?

   Neben der Freude über den guten Lauf warnt der Sterkrader Übungsleiter aber vor allem vor einem gewissen Übermut: „Die letzten Spiele waren klasse und wir freuen uns über den Erfolg. Allerdings muss ich hier auch zur Vorsicht appellieren. Jetzt darf bloß keiner durchdrehen und denken, wir gewinnen jedes Spiel mit links.“ Dass Meseck Grund zu dieser Warnung hat, zeigte sich unter der Woche im Training: „Im Laufe des Trainings hat man gemerkt, dass einige weniger Einsatz zeigen und zu lasch trainieren. Ich habe den Leuten auch direkt gesagt, dass es so nicht geht, die Saison noch lange nicht beendet ist und wir uns nicht auf dem Erfolg ausruhen können“, so der „Erfolgstrainer“. Allerdings ist dies nicht der einzige Nachteil des Erfolgs: Denn unterschätzt werden die Schmachtendorfer spätestens jetzt nicht mehr. Jedoch soll dies die Nord-Reserve nicht daran hindern, weiter erfolgreich Fußball zu spielen: „Wir wollen die Euphorie mit ins nächste Spiel tragen.“ Dann ist das Meseck-Team nämlich bei der Reserve von BW Oberhausen zu Gast. Die Mannschaft von Carsten Kemnitz sieht Meseck als einen guten Gegner: „Gerade zuhause ist Blau-Weiß stark. Das hängt natürlich mit der Unterstützung aus der ersten Mannschaft zusammen und das macht sich bemerkbar. Allerdings wollen wir auch nichts auslassen, dass wir genauso davon profitieren. Allerdings ist es immer schwer, sich auf eine Mannschaft einzustellen, wo man nicht weiß, wer überhaupt da aufläuft.“

Torjäger Ali Cap wurde ein Tor einmassiert, reicht es für einen Punktgewinn?
Torjäger Ali Cap wurde ein Tor einmassiert, reicht es für einen Punktgewinn?

   Die Tatsache, dass die Erstvertretung der Liricher schon am Samstag gegen Adler Osterfeld spielt, erhöht die Möglichkeit auf Unterstützung. Deshalb will Meseck BWO keineswegs unterschätzen: „Sie haben einige erfahrene Spieler und dazu kommt dann noch der eine oder andere aus der Ersten. An einem guten Tag kann diese Mannschaft jeden schlagen, es wird eine ganz harte Nummer.“ Die schon angesprochene Trainingsbeteiligung hat eventuell auch Auswirkungen auf die Kaderplanung. Denn Meseck hat einige Überraschungen angekündigt, denn auch Spieler aus der zweiten Reihe sollen eine Chance bekommen, wenn sie sich im Training reinhängen. Sicher ist aber, dass die Schmachtendorfer, egal mit welcher Aufstellung, nicht ins Wasser fallen wollen: „Wenn wir uns schon einmal eine so tolle Position erarbeitet haben, dann wollen wir auch dort bleiben. Wenn wir uns aber dort festigen wollen, dann müssen wir auch auf jeden Fall punkten, bestenfalls gewinnen“, gibt Meseck die Marschroute vor. Die Siegesserie der Nord-Reserve lässt den kommenden Gegner nicht unbeeinflusst. „Nord ist die Mannschaft der Stunde. Sie haben 72 und zuletzt Glück-Auf vom Platz gefegt. Das ist schon eine Hausnummer“, zollt Carsten Kemnitz den Gästen seinen Respekt. Allerdings will er dabei auch nicht außer Acht lassen, dass sein Team zuhause noch ungeschlagen ist: „Wir haben zuhause immer gute Leistungen gebracht und wollen weiterhin ungeschlagen bleiben. Wenn es auch nur Punkt wird, wir wissen, dass jeder Punkt am Ende zählt. Werden es drei, umso besser.“ Nicht zu unterschätzen ist dabei, dass Kemnitz wohl keinen Ausfall verkraften muss. Torjäger Ali Cap begleitete Kemnitz sogar zum Physiotherapeuten. „Ihm wird jetzt das Tor einmassiert, damit endlich der Knoten platzt“, kennt Kemnitz schon die Geheimwaffe. Doch allgemein ist er mit der Kaderzusammensetzung weiterhin unzufrieden. Während die meisten Mannschaften einen Kader von 18 Spielern vorweisen können, hat sein Team nur 12, 13 feste Spieler. „Wenn wir Unterstützung von der Ersten bekommen, ist alles in Ordnung. Aber wenn das nicht der Fall ist, dann sieht es düster aus“, so der Übungsleiter. Trotzdem bleibt Kemnitz optimistisch: „Wir werden alles versuchen. Wir wissen ja auch, dass alles möglich, jeder schlagbar ist.“

Anstoß: 13 Uhr

StLu


SG Osterfeld (13.) - SC 20 Oberhausen (11.)

Patrick Wojwod ist kein Mann, der lange um den heißen Brei herumredet: „Es ist völlig egal wie: Aber Sonntag muss, da muss, egal wie, da muss, muss ein Sieg her. Und wenn wir in der 89. Minute den Ball über die Linie tragen müssen, ist mir das egal. Hauptsache wir nehmen endlich wieder drei Punkte mit“, so der Trainer von SG Osterfeld vor dem Duell der Keller-Kinder. Ja, wer hätte das vor dieser Spielzeit gedacht: Die SG Osterfeld steckt ganz unten drin. An die bisherigen zwei Saisonsiege kann man sich schon fast gar nicht mehr erinnern. Zuletzt hagelte es Niederlagen. Und jetzt kommt der Spielclub vom Knappenmarkt, bei dem es unter der Woche einen Trainer-Wechsel gab. „Ich bin Cluberer seit jeher, da musste ich einfach nicht lange überlegen“, gibt der neue Übungsleiter Andreas Popiesz vor dem Wochenende zu Protokoll. Für ihn steht der Fußball ab sofort noch mehr im Fokus, da gibt es schon fast Parallelen im Vergleich zu dem Pensum, das sein nächster Gegenüber absolviert. Denn Popiesz gibt sein Amt als Trainer der D-Jugend beim SC 20 nicht auf. 

Bernhard Verhülsdonk
Bernhard Verhülsdonk von SGO fällt mit einem Bänderriss im Knie noch länger aus.

„Das passt von den Trainingszeiten her gut. Erst die D-Jugend und danach die Senioren“, erklärt Popiesz, für den es eine komische Situation sein dürfte, nun der Übungsleiter des A-Ligisten zu sein. Denn letzte Saison war sein Schwager Michael Schneider verantwortlich, bis letztes Wochenende mit Uwe Zadow ein Freund, mit dem Popiesz seit 40 Jahren eine Freundschaft pflegt. „Ich weiß um die Schwierigkeit des Jobs hier, aber ich werde jetzt versuchen die Jungs zum Training zu bekommen, denn nur so wird es klappen. Aber klar ist auch, dass ich nach zwei Einheiten keine Wunderdinge bewirken kann.“ Laut Wojwod muss er das aber auch noch gar nicht können. „Wir müssen irgendwie versuchen bei unserem Heimspiel ein Feuerwerk abzubrennen. Die haben gute Jungs, aber wir werden uns nicht in die Hosen machen, auch wenn da mit Brands und Ulrich Spieler bei sind, die in ihrer Karriere mehr Tore geschossen haben, als meine gesamte Mannschaft“, zeigt der SGO-Übungsleiter Respekt vor der individuellen Klasse des Gegners. Der ist wieder arg dezimiert. „Drei Langzeitverletzte, einer auf einer Hochzeit in Bremen und dazu noch einer, der mit starken Rückenproblemen definitiv ausfällt“, so Popiesz. 

   Da sieht es bei SG Osterfeld schon ganz anders aus. „Die Verletzten kehren immer mehr zurück. Dienstag hatte ich 20 Mann beim Training und der Konkurrenzkampf ist ausgerufen. Ich habe den Jungs schon letzte Woche gesagt, dass es langsam reicht und die Uhr langsam bei allen wieder auf Null gestellt wird. Mit Kai Kühn habe ich sogar auch wieder eine Alternative für die Position zwischen den Pfosten“, freut sich Wojwod, der angesichts des verrückten Torverhältnisses von 24:22 weiß, wo er den Hebel anzusetzen hat. „Wie heißt es so schön? Mit der Offensive gewinnst du Spiele, mit der Defensive Titel. Und da steckt viel Wahrheit drin. Wir haben mit den besten Sturm, aber auch mit die schlechteste Abwehr. Wir machen viel zu viele hundertprozentige dämliche Fehler und verpacken Schnürchen um die Geschenke für den Gegner. Da ist es klar, dass wir diese Woche wieder stärker auf vernünftiges Zweikampfverhalten trainiert haben und das Abwehrverhalten verbessern müssen.“ Mit Bernhard Verhülsdonk (Bänderriss im Knie) und Sebastian Hendel (Urlaub) fallen aber definitiv auch zwei wichtige Stützen aus. „Aber Sonntag ist das alles egal. Der Spielclub ist zwar brandgefährlich  und hat eine launische Truppe, die 0:7 verlieren, aber ebenso danach wieder gewinnen kann. Aber irgendwie müssen wir das Ding Sonntag gewinnen“, so Wojwod abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

SuS 21 Oberhausen (16.) - VfR Ebel (3.)

Am Montag gab es eine wichtige Sitzung bei SuS 21 Oberhausen. Weil gleich insgesamt neun Spieler den Verein in den letzten Wochen verlassen haben, „musste etwas passieren“, so der neue Trainer Dirk Huppertz. Gesagt, getan: Zuletzt trainierten beide Mannschaften gemeinsam und die stärksten Spieler sollen nun für die erste Mannschaft auflaufen. Darüber hinaus wird ab sofort dreimal die Woche trainiert, weil so mancher an einen der anderen beiden Trainingstage nicht konnte/kann. Huppertz hofft und glaubt, dass es dann nach wie vor genügend Spieler für beide Seniorenmannschaften gibt. „Für manche Spieler, die vorher in der Kreisliga C aktiv waren, ist es in diesen Ligen natürlich schon ein ganz schöner Sprung. Aber wir werden uns reinhängen und wollen am Sonntag punkten. Wie viele Punkte es dann werden, wissen wir nach dem Spiel.“ 

Deniz Kutlu
Für Ebels Deniz Kutlu ist das Jahr 2014 frühzeitig beendet. In seiner Schulter sind alle Bänder gerissen. Am heutigen Freitag wird Kutlu operiert.

An der Schleuse gibt man sich also alles andere als auf, geschweige denn vor dem ungleichen Duell gegen einen der Aufstiegsfavoriten VfR Ebel schon vorher geschlagen. Damit die Spieler sich alle besser und schnell kennenlernen, fand Dienstag ein Testspiel statt, bei dem der Bottroper C-Ligist Welheimer Löwen II mit 3:0 besiegt wurde. „Der Gegner war jetzt nicht so stark, da ist Ebel schon eine ganz andere Kragenweite. Aber es war gut und schön für die Mannschaft, zur Abwechslung mal zu gewinnen“, gibt Huppertz ehrlich zu. Sowieso wirkt Huppertz sehr ruhig, aber dennoch bestimmt in dem was er tut. Fehlen nur noch die Punkte. Schließlich ziert sein Team das Tabellenende und hat als einzige Mannschaft in der Kreisliga A noch kein Spiel bisher gewinnen können. Immerhin: Der kommende Gegner strotzt aktuell auch nicht vor Selbstbewusstsein. Zwei Niederlage in Folge und der Sturz von Platz ein bis auf Platz drei schmerzt die Bottroper. „Wir müssen zurück in die Spur finden. Die beiden Niederlagen waren vermeidbar, da kam eines zum anderen zusammen. Aber klar, am Sonntag sollten wir schon gewinnen. Es ist auch egal, wer alles aufläuft bei Schleuse: Sie haben noch kein Spiel bisher gewonnen und das soll so auch bleiben“, so der Spielertrainer Sebastian Stempel, der Sonntag selbst auch wieder auf’m Platz stehen wird. Stempel musste nach dem letzten Wochenende die Hiobsbotschaft hinnehmen, dass Deniz Kutlu für das restliche Jahr verletzt ausfallen wird. „Er wird heute operiert und hat die Schulter kaputt, es sind alle Bänder gerissen. Wir vermuten, dass es irgendwas an dem Schulterenggelenk ist“, so der Trainer weiter, der sich betrübt zeigt. Nicht nur wegen der Verletzung an sich. „Deniz ist ein wichtiger Spieler, das ist doppelt bitter.“ Neben Kutlu wird auch Kevin Dziurion auf unbestimmte Zeit ausfallen. Nachdem Dziurion bereits letzte Woche einen Kardiologen aufgesucht hatte und es wieder versuchen wollte, musste er Dienstag das Training wieder abbrechen, nachdem Atemprobleme auftraten. „Er bekommt jetzt erst einmal ein Langzeit-EKG, mal schauen, wie es da weitergeht.“ Immerhin: Sascha Mauer und Danny Ingler, die zuletzt Verletzungsprobleme hatten, sollten nach Möglichkeit wieder zur Verfügung stehen.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Sterkrade 06/07 (4.) - Barisspor Bottrop (12.)

„Es wird ein sehr, sehr schweres Spiel“, ist sich Taner Kaplangiray von Barisspor Bottrop der schweren Aufgabe bewusst. Denn seine Mannschaft ist am kommenden Spieltag beim Tabellenvierten Sterkrade 06/07 zu Gast. „Ich hätte mir in unserer jetzigen Situation einen anderen Gegner gewünscht“, gibt der Bottroper Trainer zu. „Wir sind noch nicht am Limit, sondern brauchen noch einige Wochen. Bis dahin müssen wir kleine Brötchen backen und können nicht sagen, wir schießen den Tabellenvierten vom Platz.“

Hielt in den vergangenen zwei Spielen den Kasten sauber: Barisspor-Keeper Cihan Saracbasi.
Hielt in den vergangenen zwei Spielen den Kasten sauber: Barisspor-Keeper Cihan Saracbasi.

   Doch die beiden letzten Spiele bestritt das Kaplangiray-Team äußerst erfolgreich. Sie konnten beide Spiele für sich entscheiden und blieben zudem ohne Gegentor. „Es herrscht Aufbruchsstimmung und momentan läuft es einfach gut“, bestätigt Kaplangiray. Nachdem der Verein die Reservemannschaft aufgelöst hat, läuft es besser. „Wir haben jetzt einen größeren Kader, beim Training sind immer fast 20 Mann. Das ist super.“ Zwar sieht er seine Mannschaft als Außenseiter, aber keineswegs chancenlos: „Klar, wir sind  der Underdog, denn  06/07 ist ein starker Gegner. Allerdings haben wir bisher immer gut ausgesehen gegen gute Mannschaften, auch wenn wir nicht immer gepunktet haben. Ich denke, dass wir am Sonntag mit einem positiven Ergebnis nach Hause fahren werden.“ Vom kommenden Gegner Sterkrade 06/07 hält Kaplangiray viel: „Sie sind ein heimstarkes Team, von denen ich eigentlich einen Durchmarsch erwartet hatte. Doch man sieht, dass sie auch gegen vermeintlich einfache Gegner Punkte liegen lassen.“ Das will auch Barisspor nutzen und die Hausherren ärgern.

06/07-Trainer Christian Dahlbeck ist guter Dinge.
06/07-Trainer Christian Dahlbeck ist guter Dinge.

   Nach zwei Siegen in Folge will man nun beweisen, dass man auch gegen solch gute Mannschaften mithalten kann. Dafür kann Kaplangiray auf alle seine Spieler vertrauen: „Alle Mann sind an Bord, ich habe die Qual der Wahl.“ Auch die Sterkrader haben keine personellen Probleme. „Es fehlen immer 2,3 Spieler, aber wir werden eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken“, zeigt Christian Dahlbeck auf. Der 06/07-Trainer möchte an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen: „Ich hoffen, dass wir wieder einen Dreier einfahren. Allerdings wird es genauso schwer wie gegen SG Osterfeld.“ Der gute Lauf der Bottroper bleibt natürlich auch den Ligakonkurrenten nicht verborgen. „Barisspor hat sich gefangen. In den letzten beiden Spielen haben sie ohne Gegentor gewonnen, ein Gegner war auch der VfR Ebel.“ Das sollte Warnung genug sein und bei einer konzentrierten Leistung ist Dahlbeck auch optimistisch, etwas Zählbares mitzunehmen. Dafür muss er aber zunächst die Defensive der Gäste knacken. „Wir werden wieder versuchen, die Probleme fußballerisch zu lösen und dann müssen wir sehen wie weit der Gegner das zulässt.“ Ein ganz besonderen Wunsch äußert der Oberhausener Übungsleiter noch: „Ich hoffe, dass das Wetter gut wird. Dann kommen bestimmt auch einige Zuschauer und wenn wir guten Fußball spielen, werden wir auch punkten.“

Anstoß: 15 Uhr

StLu


GA Sterkrade (6.) - TSV Safakspor Oberhausen (14.)

Die Gefühlswelten der Kontrahenten, die am kommenden Sonntag an der Dachsstraße in Oberhausen Sterkrade aufeinander treffen werden, könnten unterschiedlicher nicht sein: GA Sterkrade, das durchaus Ambitionen hegt(e) oben mitzuspielen verlor die vergangenen beiden Spiele gegen den SC Buschhausen (0:2) und vergangenen Sonntag gegen die Reserve von Sterkrade-Nord (0:5) deutlich und ohne einen eigenen Treffer zu erzielen. Der kommende Gegner der Alsfelder, der TSV Safakspor Oberhausen, hingegen blickt auf zwei erfolgreiche Wochen zurück: Nach dem 1:1 gegen den VfR 08 Oberhausen Ii gab es in der Vorwoche den lang ersehnten ersten Saisonsieg - 5:4-Erfolg gegen GW Holten.

   "Der Sieg hat gut getan", gibt auch Safakspor-Trainer Murat Ersalan unumwunden zu. Dabei lag sein Team mit 1:3 und auch mit 3:4 im Hintertreffen, konnte aber am Ende doch drei Punkte einsammeln: "Wichtig ist, dass man bis zum Abpfiff nicht aufgibt", so Eraslan. Genau das erwartet Safakspors Trainer auch im kommenden Auswärtsspiel bei GA Sterkrade. "Ich weiß wie stark GA ist, wir dürfen uns da nicht von der 0:5-Niederlage von Sterkrade blenden lassen. Ich weiß aber auch, wo deren Schwächen sind", so Eraslan, der von seiner Mannschaft fordert: "Das werden keine einfachen 90 Minuten, doch wir werden alles geben. Wenn wir die ganze Zeit konzentriert spielen ist vielleicht ein Punkt drin."

   Trotz der zwei Niederlagen zuletzt mischt GA Sterkrade weiterhin oben mit. Da es sehr eng in der Tabelle zugeht, haben die Alsfelder als Tabellensechster nur zwei Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze. GA-Trainer Michael Buhlmann war für die Auf'm Platz-Redaktion nicht zu erreichen. 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

FC Sterkrade 72 (2.) - VfR 08 Oberhausen (7.)         

Es geht eng zu in der Kreisliga A. Lediglich zwei Punkte trennen den Tabellenführer vom sechsten der Liga. Auffällig: Alle vier Sterkrader Mannschaften tummeln sich im oberen Drittel. Die beste von ihnen ist der FC Sterkrade 72. Der Aufstiegsfavorit holte in der Vorwoche nur ein Remis gegen die Zweitvertretung von VfR 08 Oberhausen und verpasste somit den Sprung auf den Sonnenplatz. Für Trainer Jens Szopinski kein Grund ein Fass aufzumachen: „Natürlich wären wir gerne erster gewesen. Doch es ist gerade einmal ein Drittel der Saison vorbei. Es ist doch schön das Liga so spannend ist. Besser als wenn ein Team schon mit 27 Punkten davon gezogen ist. Für mich bleibt es bis zum Ende der Saison spannend.“ Viel wichtiger für den ehemaligen Reservetrainer von RW Oberhausen ist, dass sein Team gegen den Bezirksligaabsteiger VfR 08 Oberhausen die Heimserie weiter fortsetzt: „Wir wollen auch im sechsten Heimspiel die weiße Weste behalten. Die Geschichte mit der Tabelle ist für mich nur eine Randnotiz, damit beschäftigte ich mich nicht.“ Den kommenden Gegner hält Szopinski für stärker als Tabellenplatz Sieben: „VfR hat noch Platz noch oben. Sie haben mit Dennis Buchholz einen vorne drin, der Tore schießen kann. Das sollte Warnung genug sein für uns.“ Die 08er, deren Coach Thorsten Hamm für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen war, haben momentan vier Punkte Rückstand auf das Spitzensextett, könnten aber mit einem Auswärtsdreier, von denen dem VfR erst einer gelang, und mit etwas Glück Anschluss finden. Sollten dagegen die ersten Sechs all ihre Spiele gewinnen, so dürfte es schwer werden da noch einmal heran zu kommen.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


GW Holten (15.) - VfR 08 Oberhausen II (9.)

Kommt GW Holten so langsam in Fahrt? Es sieht ganz danach aus. Zwar mussten sie sich in einem spannenden Spiel am vergangenen Wochenende gegen Safakspor unglücklich mit 4:5 geschlagen geben, doch die letzten Leistungen geben Hoffnung. Beim Spiel gegen SuS 21 erreichte man schließlich einen 7:0-Kantersieg. Jetzt kommt die Reserve von VfR 08 Oberhausen an die Lützowstraße. Auch das Team von Dennis Klasnitz wird nicht mit hängenden Köpfen in die Partie gehen.

VfR-Trainer Dennis Klasnitz erwartet ein schweres Spiel.
VfR-Trainer Dennis Klasnitz erwartet ein schweres Spiel.

   Sie sind nämlich in den letzten drei Partien ungeschlagen, zuletzt holten sie sogar gegen den Tabellenzweiten, FC Sterkrade 72, einen Punkt. Allerdings weiß VfR-Trainer Klasnitz auch, dass das völlig andere Voraussetzungen waren als am kommenden Wochenende: „Ich hatte letzte Woche ja gesagt, dass das Spiel gegen 72 ein einfaches Spiel wird, weil keiner damit rechnet, dass wir irgendetwas mitnehmen. Die Situation ist jetzt natürlich genau umgedreht, denn beim Vorletzten steht man dann eher unter Druck, etwas holen zu müssen.“ Allerdings ist dabei auch nicht zu unterschätzen, dass auch die Gastgeber selbst mächtig unter Druck stehen. Vier Punkte nach neun Spielen sind eine unzureichende Bilanz und nun muss auch Holten punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren. „Es wird sicher keine leichte Aufgabe. Holten wird sicher versuchen, viel Druck aufzubauen, aber Angst haben wir nicht. Für Holten gibt es eigentlich nur die Flucht nach vorne.“ Allerdings können die Gastgeber diese natürlich auch nur so weit umsetzen, wie es die Taktik der Gäste, die Klasnitz allerdings nicht verraten wollte, ermöglicht. Aufpassen muss seine Mannschaft  auf die durchaus torgefährliche Offensivabteilung der Grün-Weißen. Das ist nur ein Grund mehr, weshalb Klasnitz vor den Hausherren warnt: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wichtig ist vor allem die Einstellung, denn wir werden kein Spiel mit weniger als 100 Prozent gewinnen. Deshalb müssen wir uns den Hintern aufreißen.“ Guiseppe Gambino, Trainer von GW Holten, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht erreichbar.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


Die weitere Partie in dieser Liga:

SC 1912 Buschhausen - Dostlukspor Bottrop II


Das Auf'm Platz-Team ist für dieses Wochenende leider sehr dünn besetzt, weswegen die Partien der Kreisliga B an diesem Spieltag leider außen vor sind. Wir danken für Euer Verständnis!


Kreisliga B - Gruppe 1

Die Partien in dieser Liga:

SF Königshardt II - Fortuna Alstaden

SC Buschhausen II - SV Rhenania III

Sterkrade 06/07 II - Arminia Klosterhardt III

GA Sterkrade II - SG Oberhausen

SF 08/21 Bottrop - Arminia Lirich II

Adler Osterfeld II - Post Oberhausen

Adler Oberhausen - TB Oberhausen

SV Fortuna III - SV Concordia Oberhausen II

Kreisliga B - Gruppe 2

Die Partien in dieser Liga:

SF 08/21 Bottrop II - RW Welheimer Löwen

SC 20 Oberhausen II - SV Rhenania II

VfB Bottrop II - RSV Klosterhardt

SW Alstaden II - TB Oberhausen II

SV Fortuna II - VfR 08 Oberhausen III

BW Fuhlenbrock - SV Bottrop 1911

Batenbrocker RK - TuS Buschhausen

FC Polonia Bottrop - SV Vonderort

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Kommentare: 30
  • #1

    Comedy (Freitag, 24 Oktober 2014 14:04)

    Holten kommt so langsam in Fahrt und hat eine gefährliche Offensivabteilung.
    Ich lache mich Schrott

  • #2

    Arm (Freitag, 24 Oktober 2014 14:34)

    Echt richtig Arm ist eure Berichterstattung auf dieser Plattform geworden schliesst die seite am bestens

  • #3

    bwo - adler (Freitag, 24 Oktober 2014 14:44)

    Möllmann soll nicht so einen schrott erzählen. 2 kumpels aus der bwo mannschsft haben mir versichert, dass alles nur leeres geplänkel ist und alle an bord sind....
    Möllmann kann nicht ein mal ohne miese tricks oder irgendwas anderes faules antreten.

    Gruß Simon

  • #4

    Kevin (Freitag, 24 Oktober 2014 15:14)

    Mahlzeit. Ihr solltet mal erwähnen das sus 21 gegen welheimer löwen 2 gespielt hat. Sieht ein bisschen doof aus

  • #5

    Adler Fan (Freitag, 24 Oktober 2014 15:16)

    Wie kann man nur so einen Schrott wie der Möllmann reden fünf man fehlen außer Ertural werden Morgen wieder alle auf dem platz stehen nur noch peinlich der man Morgen können seine Söhne mal zeigen was sie können.

  • #6

    aufmplatz (Freitag, 24 Oktober 2014 15:21)

    @Kevin: Danke für den Hinweis, haben wir geändert :-)

  • #7

    Kevin (Freitag, 24 Oktober 2014 16:06)

    72er Zug rollt Richtung aufstieg VfR 08 kann sich warm anziehen. Ergebnis 7:1 Tore 4 Nörenberg 3 Hilgert Eigentore Korkmaz

  • #8

    Buddha (Freitag, 24 Oktober 2014 16:09)

    @vfr 08 warm anziehen Herr Hamm und Herr Gebür...........es lohnt sich garnicht sich überhaupt umzuziehen :-(

  • #9

    Duisburg (Freitag, 24 Oktober 2014 16:32)

    Möllen gehört zu Voerde.....

  • #10

    @bwo (Freitag, 24 Oktober 2014 16:38)

    Ich wette das Ertural und Lenz auf 10000% spielen werden gegen Adler. Was der quatsch immer soll, das die nicht spielen können und dann doch immer Auflaufen.

  • #11

    Daggy (Freitag, 24 Oktober 2014 16:44)

    Ich weiß nicht wieso der Mölle noch interviewt wird. Jeder weiß doch wie Möllmann vor Spielen jammern und am ende wieder alle Spieler auf dem Feld stehen. Großes Zeichen von SCHWÄCHE.

  • #12

    haha... (Freitag, 24 Oktober 2014 16:50)

    Holten hat ein Spiel gewonnen diese Saison..und dabei bleibt es auch..die stehen am Ende noch hinter SuS 21 und die spielen nur noch mit ner C-Liga Mannschaft..

  • #13

    heim hut (Freitag, 24 Oktober 2014)

    schützenfest gibbet aufe tulpenwiese;-) Nur derBWO!!!

  • #14

    Kevin (Freitag, 24 Oktober 2014 19:16)



    Vfr 08er Zug rollt Richtung aufstieg 72 kann sich warm anziehen. Ergebnis 7:1 Tore 7 mal Buchholz

  • #15

    Buddha (Freitag, 24 Oktober 2014 19:19)



    @72 warm anziehen Herr szopinski und Herr Behnert...........es lohnt sich garnicht sich überhaupt umzuziehen :-(

  • #16

    @ #7 & #8 (Freitag, 24 Oktober 2014 19:38)

    In Sprüche klopfen seid ihr ja schon unangefochtener Tabellenführer :-D Wenn Ihr mit euren Sprüchen dann am Ende der Saison nicht unter den ersten zwei in der Kreisliga A steht, dann rennt aber nicht zur Mutti an die Brust!!! Echt lächerlich langsam...

  • #17

    Erreichbarkeit (Freitag, 24 Oktober 2014 20:31)

    Warum ist der Beppo seit einiger Zeit für die Redaktion nicht erreichbar??
    Handy nicht aufgeladen ?
    Redeverbot?
    Hat er was gemerkt?
    Oder ist sein Witzeschreiber erkrankt?

  • #18

    #16 (Freitag, 24 Oktober 2014 20:51)

    #16
    Du musst doch lächerlich sein, denn du schreibst sowas und weist doch wohl genau, dass sowas einer schreibt, der faule Eier verbreiten will und du springst noch drauf an....haha

  • #19

    klarer Sieg (Freitag, 24 Oktober 2014 20:54)

    Safakspor kriegt 6 Stück von uns. Wir haben noch eine Rechnung auf. Ihr werdet eine klatsche kriegen in der Alsfeldroad...
    NUR Glück Auf

  • #20

    Marco Hendricks (Freitag, 24 Oktober 2014 21:01)

    @16
    Na wer wirklich immer noch denkt das kommt von 72 dem ist leider eh nicht zu helfen.Immer schreibt jemand etwas gegen andere Vereine und das nur hier auf dieser Internetseite da hier alles ohne jegliche Zensur und Anonym läuft.

    Aber hier noch einmal für alle die denken das wir mit dem Aufstieg liebäugeln.

    http://www.aufmplatz.net/2014/07/08/erfahrene-qualit%C3%A4t-soll-sicheren-mittelfeldplatz-bringen/

    Glaube dort wurde unser Ziel "sicherer Mittelfeldplatz" genannt.
    Also Bombenleger weiter machen ......... und die die es nicht verstehen bitte am Hinterkopf packen und mal drüber nachdenken.

    Mit Sportlichem Gruss
    Marco

  • #21

    Bremer (Freitag, 24 Oktober 2014 22:26)

    Langsam wird es wirklich peinlich mit den Kommentaren von fc Sterkrade 72 .
    Kennt ihr kein fair Play ?
    Die Vorstand Etage sollte intern ihre Probleme klären.

  • #22

    08 (Samstag, 25 Oktober 2014 02:20)

    Stimmt es das Buchholz im Winter nach Ebel wechselt, das wäre nämlich wirklich ein Verlust für uns!? Hat jemand nähere Infos darüber?

  • #23

    Pro Oli Dirr (Samstag, 25 Oktober 2014 02:30)

    Oliver Dirr ist der beste Trainer den Rhenania Bottrop jemals hatte für die Senioren nach Ralf Quabeck. Rhenania würde sich gut stellen sein Engagement zu würdigen und seinen Vertrag bis mindestens 2018 zu Verlängern. Er hat es schon 1x mal geschafft was andere nie geschafft haben und die Mannschaft bis in die Landesliga geführt. Selbst aus dem haufen den der SVR jetzt hat formte er aus dem nichts ein Team und hat im laufe seiner Arbeit eine wirklich tolle Bilanz beim SVR! Sein Training ist Top, er Motiviert die Spieler und einfach ein toller Mensch. Zudem kann er super mit Jungen Spielern was die aktuelle Saison zeigt. Das ist definitiv nicht eure Baustelle. Der Sportliche Leiter macht auch einen guten Job, aber was will man machen wenn man seitens des Vorstands an toller arbeit gehindert wird!

  • #24

    Fusion (Samstag, 25 Oktober 2014 02:35)

    SF 08/21 Bottrop - SSV 51 - RW Fuhlenbrock sollten sich mit Ebel zusammen schließen und den Bottroper Süden mal so richtig aufblühen lassen! Baut eine tolle Jugend auf und bietet vereinen wie den gesponserten VFB, dem SVR und dem SV Fortuna die Stirn! Wartet aber nicht mehr zu lange darauf. SSV Welheim war früher schon beim VFR und außerdem nur 5 minuten entfernt von Ebel - seit Clever leute, versucht es zusammen!

  • #25

    @ #18 & #20 (Samstag, 25 Oktober 2014 10:25)

    Mir ist es relativ egal, ob es von euch aus dem Mannschaftskreis kommt oder aus eurem Umfeld, aber das wird schon jemand sein, der mit eurem Verein sympathisiert. Jedenfalls ist das langsam nervig und zeugt nicht von großer Fairness jede Woche den nächsten Gegner und Namen der gegnerischen Mannschaft durch den Kakao zu ziehen.

    Das läuft jetzt schon seit Wochen so und wenn euch das anscheinend selber nervt, dann könnte man auch mal was dagegen tun...

  • #26

    72er (Samstag, 25 Oktober 2014 12:23)

    VfR 08 braucht gar nicht erst antreten, ihr bekommt eh zweistellig von uns! Wie sehn sieger aus? 72!!! So sehen sieger aus!! VFR wird abgeschossen!!!!

  • #27

    zu GA @19 (Samstag, 25 Oktober 2014 12:43)

    Junge, bleib mal auf dem Teppich hahahaha.
    Das ist genau die selbe Mannschaft wie die aus der letzten Saison, bei denen werdet ihr es auf keinen Fall leicht haben. Nur einer fehlt verletzungsbedingt und das ist der, bei dem ein Zirkuskind in der 3.Minute von hinten reingesprungen ist und seine Schulter zerstrümmert hat. Keine Ahnung unter welcher komischen Sportart ihr eure Mannschaft angemeldet habt, aber spielt erstmal Fußball, der Rest ergibt sich von selbst.

  • #28

    Zu 25 (Samstag, 25 Oktober 2014 20:52)

    Das sind keine Sympathisanten sondern Leute die den Verein genau in so ein Licht stellen wollen wir es bei dir ankommt. Und dagegen ist ein Verein machtlos. Aber egal die Kommentare hier nehmen wir eh nicht mehr ernst.

  • #29

    Fusion (Samstag, 25 Oktober 2014 21:12)

    Lirich hat noch nie auf dem Ascheplatz gewonnen :-) lg

  • #30

    An Pro Olli Dirr (Sonntag, 26 Oktober 2014 09:46)

    Um diese Uhrzeit so einen Mist zu scheiben. Aufgestiegen ist er nur weil kein anderer Verein wollte. Wenn er so beliebt waere wie du schreibst, warum dann so viele Abmeldungen . Und der sportliche Leiter kein Kommentar . Der muss schnell weg. Sonst geht es mit dem Verein weiter Berg ab.