Steinmetz-Hattrick und Caspari-Comeback beim Pokalsieg

Der SC Rot-Weiß Oberhausen hat sich in der dritten Runde keine Blöße gegeben und den Landesligisten DJK Teutonia St. Tönis mit 5:0 besiegt. Für die Kleeblätter trafen Jörn Nowak, Benjamin Weigelt und dreimal der eingewechselte Raphael Steinmetz. Die tiefstehenden Gäste hielten besonders in der ersten Hälfte gut dagegen und suchten ihr Glück durch schnelle Konter. Nach der Pause ging den Tönisvorstern dann aber merklich die Luft aus und RWO legte vier weitere Treffer nach. Der erst zur 71. Spielminute eingewechselte Raphael Steinmetz konnte sich dabei mit einem lupenreinen Hattrick in Szene setzen.

In der Startformation nahm das Trainerduo einige personelle Änderungen vor. Patrick

Nettekoven, Ralf Schneider, Paul Voß, Manuel Schiebener, Jörn Nowak und Charbel 

Chougourou rückten im Vergleich zum Auswärtsspiel am vergangenen Wochenende in der 

Lohrheide in die erste Elf. Dafür erhielten einige zuletzt aufgestellte Akteure eine Pause.

Von Anfang an dominierten die Rot-Weißen das Spielgeschehen, die Gäste standen jedoch 

tief, so dass die ganz großen Tormöglichkeiten zunächst ausblieben. Nach acht Minuten 

konnte David Jansen zwar eine Hereingabe von Nick Brisevac zur vermeidlichen Führung 

einschieben, aber der Rechtsaußen hatte vor seinem Pass im Abseits gestanden. Es dauerte daher eine knappe halbe Stunde, als eine Ecke von Ralf Schneider gefährlich in den Strafraum flog und Jörn Nowak die Kugel in den Maschen versenkte (28.). Der Bann war 

somit zwar gebrochen, weitere Tore sollten aber vor der Halbzeit trotz guter Gelegenheiten 

nicht fallen. Eine Direktabnahme von Nick Brisevac verfehlte sein Ziel knapp (31.), genauso 

wie die Kopfbälle von Voß (34.) und Nowak (36.). Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff hätte Mittelstürmer David Jansen dann eigentlich das zweite Tor machen müssen, scheiterte nach Schiebener-Vorarbeit aber an DJK-Schlussmann Marco Lippolis. 


Nach der Pause dauerte es dann aber nicht mehr lang bis zur Vorentscheidung, herhalten 

musste allerdings ein abgefälschter direkter Freistoß von Benjamin Weigelt, der seinen Weg 

ins kurze Eck fand (49.).In der Folge hätte Jörn Nowak um ein Haar sein zweites Kopfballtor nachlegen können, sein Versuch wurde aber noch über das Tor abgelenkt (51.). Und auch Nick Brisevac nach schönem Chougourou-Solo (56.) blieb genauso glücklos wie Manuel Schiebener mit seinem sehenswerten Lupfer knapp am Kasten vorbei (60.).


Der junge Mittelfeldspieler war es auch, der fünf Spielminuten später aus spitzem Winkel nur die Latte traf. Da aber auch die Gäste ihre Chancen zum Anschlusstreffer nicht nutzen 

konnten, war es letztlich Raphael Steinmetz, der in 19 Spielminuten auf dem Feld noch 

dreimal traf. In der 78. Minute traf er nach Flanke von Chougourou, nach 83 Minuten 

verwertete er einen langen Ball wunderbar ins lange Eck und eine Minute vor dem Ende 

bediente ihn David Jansen, so dass er seinen lupenreinen Hattrick vollenden konnte.


Eine weitere positive Meldung gab es kurz vor Abpfiff, als Christoph Caspari nach 

halbjähriger Verletzungspause für Manuel Schiebener in die Partie kam. Damit hat nach Jörn Nowak der zweite Langzeitverletzte endlich den Weg zurück auf das Feld gefunden.


Aufstellungen

RWO: Nettekoven, Weigelt (84. Hötte), Voß, Nowak, Reinert, Scheelen, Schneider, 

Schiebener (89. Caspari), Chougourou, Brisevac (71. Steinmetz), Jansen


St. Tönis: Lippolis, Balci, Falcone, Sahin, Sendag, Mutlu (68. Mester), Caruana (71. Ronga), 

Kleinert, Gürdal (78. Dierig), König, Günther


Schiedsrichter/Assistenten: Heinrichs – Kötter, Dey

Tore: 1:0 Nowak (28.), 2:0 Weigelt (49.), 3:0 Steinmetz (78.), 4:0 Steinmetz (83.), 5:0 

Steinmetz (89.)

Karten: Nowak (Gelb, 72.), Scheelen (Gelb, 75.) - Sendag (Gelb, 13.), Mutlu (Gelb, 53.), 

Gürdal (Gelb, 73.)

Zuschauer: 652

RWO gedenkt dem ehemaligen Fanbeauftragten Oliver Gerth

Ein Jahr ist es inzwischen schon her, dass der ehemalige Fanbeauftragte Oliver Gerth viel 

zu früh aus der RWO-Familie ausschied. Sein plötzlicher Tod war ein Schock für alle Rot-

Weißen. Für den Club war er ein ganz wichtiger Bestandteil und ein echtes „RWO-Original“, 

daneben war er aber viel mehr noch Ehemann, Familienvater und Freund. Auch nach einem Jahr müssen wir feststellen, dass du in unserer Mitte fehlst. Das haben nicht nur die „Tribute-Party“ und der näher rückende Todestag gezeigt. 


Oli, wir vermissen dich. Ruhe in Frieden...


Texte: RW Oberhausen

RaWi

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