Glück-Auf Sterkrade bittet zum Spitzenspiel

Während die Landesligisten sich eine Woche ausruhen dürfen, geht es für die anderen Teams nach der harten Pokalwoche weiter. Dabei gilt es, den Erfolg mit in die Liga herüber zu nehmen oder wieder was gut zu machen. Letzteres betrifft die Bezirksligisten SV Rhenania und SV Concordia. Beide Teams verloren nicht nur ihre Pokalspiele, sondern auch am letzten Sonntag in der Liga. Eine Etage tiefer kommt es zum Duell der Favoritenschrecks, wenn der Tabellenzweite GA Sterkrade den Viertplatzierten SC Buschhausen zu Gast hat. In der Kreisliga B wollen die beiden Spitzenreiter Arminia Klosterhardt III und TB Oberhausen II im Duell gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion ihre Spitzenposition verteidigen.

Vorschau auf den 12. Oktober

Bezirksliga - Gruppe 5

SV Rhenania Bottrop (7.) - SC Frintrop (15.)

„Egal wie, wir müssen am Sonntag drei Punkte holen. Gegen Frintrop ist ein Heimsieg absolute Pflicht“, so die Marschroute von Rhenanen-Coach Oli Dirr, der die beiden Niederlagen in der Liga und am Mittwoch im Pokal bei Glück-Auf Sterkrade immer noch nicht  verdaut hat. Mit elf Zählern rangieren die Bottroper auf dem siebten Tabellenplatz, angesichts von fünf Absteiger in einer 17er-Liga ein, auch wenn nicht den Ansprüchen der Rhenanen entsprechender, komfortabler Tabellenplatz. Doch nach dem jetzt das erste Viertel der Spielzeit vorbei ist, konnten sich bis jetzt nur vier Teams oben absetzten, der Rest ist sehr eng beieinander. So haben die Blankenfelder ganze sieben Zähler Rückstand auf den Tabellenvierten, aber nur einen auf den Tabellenzwölften und somit ersten Absteiger, Adler Union Essen-Frintrop, gegen die es am letzten Sonntag eine 1:4-Klatsche gab. Damit es mit einem Dreier klappt, schonte Dirr unter der Woche Joel Gold und Wale Afees Arangudade eine Halbzeit lang: „Die beiden haben bis jetzt jedes Spiel bestritten, auch in der Vorbereitung.“ Zudem nahm der ehemalige Oberligatorwart vorbelastete Spieler  erst gar nicht mit. Neben dem Ziel dreifach zu punkten, will Dirr nun auch verstärkt auf Defensivarbeit liegen. 20 Gegentreffer sind für die Übungsleiter einfach zu viel: „Das Gesamtpaket „Defensive“ stimmt bei uns einfach nicht. Für mich beginnt das Abwehrverhalten schon im Sturm. Und da fängt es schon an, dass wir zum Beispiel zu viele lange Bälle zulassen und so einfach Gegentreffer kassieren.“ Verzichten müssen die Bottroper auf Michael Späth, Leroy Asamoah, Kevin Wenderdel und Andre Rudawski.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC Phönix Essen - DJK BW Mintard

DJK SG Altenessen - DJK Katernberg

DJK Adler Union Frintrop - Dostlukspor Bottrop

FC Kettwig - DJK VfB Frohnhausen

SC Werden-Heidhausen - FC Kray II

TuS Essen-West - SuS Haarzopf

SF Hamborn II - Spvg Schonnebeck II

SV Fortuna Bottrop -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 6

Adler Osterfeld (1.) - Spvgg. Meiderich (9.)

Die Stimmung könnte bei Adler Osterfeld kaum besser sein: In der Liga ist die Elf von Trainer Udo Hauner immer noch ohne Punktverlust und im Kreispokal stehen die Adler in der dritten Runde. Doch vor allem die bisherige Ligabilanz dürfte vielen imponieren, denn aus neun Spielen sammelte die Hauner-Truppe die Maximalausbeute von 27 Punkten - das entspricht bereits acht Zählern Vorsprung auf Tabellenplatz Drei. Am kommenden Sonntag wird die Spvgg. Meiderich den Versuch unternehmen, die erste Mannschaft zu sein, die den Osterfeldern Punkte abnimmt.

Erwartet einen "brandgefährlichen" Gegner: Adler-Trainer Udo Hauner.
Erwartet einen "brandgefährlichen" Gegner: Adler-Trainer Udo Hauner.

   Die Duisburger selbst belegen aktuell Tabellenplatz Acht, haben dabei aber auch ein Spiel weniger absolviert (die Partie wurde abgebrochen, eine Wertung steht noch aus, d.Red.) als weite Teile der Konkurrenz. Zudem musste sich Meiderich erst ein einem Spiel geschlagen geben - die SF Hamborn gewannen mit 3:0. "Meiderich ist brandgefährlich", weiß auch Adler-Trainer Udo Hauner, der weiter erklärt: "Das wird eine schwere Aufgabe. Meiderich verfügt über eine kompakte Truppe", so Hauner weiter, der sich an das Lokalduell bei SW Alstaden in der Vorwochen erinnert fühlt: "Auch Alstaden stand in der Defensive kompakt, doch ich denke Meiderich wird in der Offensive stärker sein." Mit bislang elf Gegentoren zählt Meiderich zu den besten Defensivabteilungen der Liga, doch Adler Osterfeld kann dies toppen, denn die Hauner-Elf ist mit sieben Gegentoren das Nonplusultra bislang. Trainer Udo Hauner erwartet am Sonntag auch mehr Platz für seine Mannschaft: "Ich denke Meiderich wird auch versuchen mitzuspielen, so dass wir sicherlich auch gut kontern können", so der Adler-Trainer. Personell kann Udo Hauner aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


Rheinland Hamborn (4.) - SV Concordia Oberhausen (11.)

0:3 und 0:3. So hießen die letzten beiden Resultate des Aufsteigers SV Concordia Oberhausen. Doch während das Ausscheiden im Pokal beim SC 1912 Buschhausen sehr schnell abgehakt war („gute Trainingseinheit“), traf die Oberhausener die Pleite in der Vorwoche gegen Mülheimer SV 07 härter. Es war das Ende einer Serie von vier Partien ohne Niederlage in Folge. Nun will die Truppe von Coach Gerhard Gayk wieder zurück in die Erfolgsspur, doch es wartet ein harter Brocken auf sie. Rheinland Hamborn, eigentlich auch Aufsteiger, doch mit 18 Punkten rangierten die Duisburger auf dem vierten Tabellenplatz, was sie automatisch zum Favoriten macht. Hinzu kommt, dass die Hausherren am ersten Spieltag ihre erste Niederlage seit zwei Jahren und zwei souveränen Aufstiegen hinnehmen musste. Von der Kreisliga B sind die Hamborner bis in die Bezirksliga durch marschiert. Für Co-Trainer Michael Häse Warnung genug: „Hamborn steht nicht umsonst da oben. Sie sind ein spielstarker und unangenehmer Gegner. Für uns geht es ums nackte Überleben, sodass wir mit allen Mitteln kämpfen müssen um was Zählbares mitzunehmen.“ Nicht mit dabei sein werden Murat Cebeci, Senad Beric, Murat Ouldaly, Mark Mailer und Serhat Erdogan. Dagegen kehrt Mirco Kaulmann nach seiner Sperre wieder zurück in den Kasten.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

BW Oberhausen (2.) - SGP Oberlohberg (13.)

Der Blick von BW Oberhausen geht eigentlich schon in die Zukunft. Nach dem kommenden Sonntag liegt der Fokus voll auf den Begegnungen gegen Rheiland Hamborn und Adler Osterfeld. Kein Wunder, denn der Fernsehsender RTL hat sich für das BWO-Auswärtsspiel in Hamborn angekündigt und der Adler aus Osterfeld scheint aktuell von nichts und niemandem gestoppt werden zu können. BWO-Trainer Thorsten Möllmann wies bereits vor zwei Wochen auf diese zwei knackigen Begegnungen hin – natürlich mit der Prämisse, die vermeintlichen Underdogs, die laut seiner eigenen Aussage immer dann im Aufstreben sind, wenn sie gegen BW Oberhausen spielen müssen, vorher ernst zu nehmen und zu besiegen. Ein krasser Underdog musste diese Woche die Stärke ansatzweise zu spüren bekommen haben. BW Fuhlenbrock verlor in der zweiten Rundes des Kreispokals mit 0:5 und war insbesondere im Laufe der zweiten Halbzeit chancen- und vor allem kraftlos. Möllmann schonte seine Offensivkräfte David Möllmann, Klaus-Peter Müller und Ümit Ertural und gab auch sonst dem einen oder anderen Reservisten eine Chance sich zu zeigen. Es könnte zum großen Plus werden, wenn es gegen den Tabellendreizehnten Oberlohberg geht, der nach neun Spielen erst sieben Punkte sammeln konnte, aber letzten Sonntag beim 6:1-Auswärtssieg beim Tabellenletzten Mülheimer Vatangücü auftrumpfte. Möllmann selbst war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi


TuRa Duisburg (3.) - Arminia Lirich (16.)

Nach 120 Minuten Pokal gegen den FC Polonia (2:1) am Donnerstagabend geht es für die Oberhausener in der Liga beim Tabellendritten weiter. „Im Pokal mussten wir auf viele verzichten, jetzt rücken wieder einige Stammkräfte in den Kader“, freut sich Lirich-Trainer Christian Kinowski darüber, dass sich zumindest die Personalsituation wieder entspannt. Trotzdem stehen die Gäste weiterhin in der Pflicht zu punkten: „Wir müssen gucken das wir was holen, denn der Abstand wird immer größer“, erklärt Kinowski. Mit nur vier Punkten stehen die Liricher auf dem 16. Tabellenplatz und die Konkurrenz schläft nicht und der Abstand auf Tabellenplatz Elf betragen derzeit schon sieben Punkte. „Tura ist eine starke Mannschaft. Ich habe sie schon zweimal gesehen, aber egal gegen wen, wir müssen Punkte holen“, so Kinowski weiter. Der Cheftrainer der Oberhausener hofft, dass die Mannschaft die Vorsätze umsetzen kann: „Wir müssen mal das was wir uns vornehmen umsetzen und nicht erst in der zweiten Halbzeit anfange Fußball zu spielen. Im Training sind die Spieler alle sehr ehrgeizig und ich hoffe, dass es jetzt auch im Spiel klappt. Ich bin frohen Mutes“, so Kinowski abschließend. 

Anstoß: 15 Uhr 

PePi


SW Alstaden (15.) - Mülheimer SV (10.)

Auch im Pokalspiel unter der Woche gegen den Landesligisten Arminia Klosterhardt riss die Negativserie von SW Alstaden nicht ab. Mit 1:5 verabschiedeten sich die Schwarz-Weißen schließlich aus dem Wettbewerb. "Arminia war eine Nummer zu groß", gibt auch Alstadens Trainer Guido Contrino rückblickend zu. Doch viel wichtiger als der Pokalwettbewerb dürfte das Ligageschehen sein. Denn da lechzt SW Alstaden nach einem Erfolg: Der bislang letzte Sieg liegt bereits einige Woche zurück - am zweiten Spieltag konnte zuletzt über drei Punkte gejubelt werden. In den vergangenen fünf Spielen in der Liga setzte es zudem immer eine Niederlage.

Weilt im Urlaub und wird daher am Sonntag fehlen: Ilyas Caliskan.
Weilt im Urlaub und wird daher am Sonntag fehlen: Ilyas Caliskan.

   "Wir brauchen mal wieder ein Erfolgserlebnis. Das wäre mittlerweile auch überlebenswichtig", so Trainer Guido Contrino. Denn mit sieben Punkten auf der Habenseite beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer schon vier Zähler. "Wir müssen jetzt anfangen zu punkten", fordert daher auch Alstadens Trainer. Da dürfte die Partie gegen den Mülheimer SV wohl gerade recht kommen. Denn die Mülheimer belegen den zehnten Tabellenplatz und belegen einen der ersten beiden Nichtabstiegsplätze. Doch Guido Contrino hat Respekt vor dem kommenden Gegner: "Ich glaube nicht, dass der zehnte Platz dem Leistungsvermögen von Mülheim entspricht." Denn immerhin konnte der MSV beim aktuellen Tabellenzweiten BW Oberhausen beim 3:3 einen Punkt mitnehmen. Doch auf des Gegners Platz ist der Mülheimer SV bislang noch ohne Sieg: In drei Auswärtsspielen gab es zwei Unentschieden und ein Remis. Zudem entspanne sich die Personallage etwas. Dennis Lendl wird zwar weiterhin aufgrund seines Kreuzbandrisses fehlen, dafür fallen neben ihm mit Ilyas Caliskan (Urlaub) und den beiden Marissen-Brüder nur noch vier Akteuer aus. "Ich denke, dass wir am Sonntag 15 oder 16 Feldspieler haben werden", so Guido Contrino, der zusammen mit seinem Team auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis ist. 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


DJK Vierlinden (5.) - Arminia Klosterhardt II (12.)

So langsam aber sicher kommt die Zweitvertretung von Arminia Klosterhardt in Fahrt. Mit sieben Zählern aus den letzten drei Partien vervierfachten die Oberhausener ihre bisherige Punkteausbeute mal ebenso, wodurch sie in der Tabelle von dem vorletzten auf den zwölften Rang sprangen. Nun soll die Erfolgsgeschichte weiter geschrieben werden, doch dazu muss mindestens ein Punkt beim Tabellenfünften DJK Vierlinden her. Coach Michael Keiser ist da zuversichtlich: „Wir haben uns stabilisiert und spielen seit drei Partien mit konstant guter Leistung. Ich sehe uns nun in der Liga mit allen Mannschaften gut mithalten zu können, was mich recht optimistisch stimmt, auch in Vierlinden zu punkten. Den schlechten Saisonstart haben wir hinter uns gelassen.“ Zu den bisherigen vier Niederlagen dürften auch nicht mehr viele hinzu kommen, beträgt der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz schon zwei Zähler bei einer Partie mehr auf dem Konto. Zusätzlich zu den Langzeitverletzten wird auch Marius Dyballa aufgrund einer Leistenzerrung am Sonntag fehlen.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Genc Osman Duisburg - Viktoria Buchholz

SV RW Mülheim - SF Hamborn

GA Möllen - Mülheimer FC Vatangücü

Kreisliga A

BW Oberhausen II (7.) - SC 20 Oberhausen (10.)

Beide Klubs müssen komplett umdenken. Spielten beide letzten Sonntag gegen jeweils eine Spitzenmannschaft aus der Liga, treffen sowohl BW Oberhausen II als auch der Spielclub 20 Oberhausen nun auf einen Gegner, der die vermeintlich gleiche Kragenweite hat. Dennoch gehen beide auch mit unterschiedlichen Erfolgserlebnissen an das Spiel. Die BWO-Reserve schlug Sterkrade 06/07 mit 2:0, der SC 20 musste in der Nachspielzeit den 1:2-Siegtreffer vom VfR Ebel hinnehmen. Und noch schlimmer aus Sicht der kommenden Gäste: Das Team geht am Stock. 

Uwe Zadow
Spielclub-Trainer Uwe Zadow will alles aufstellen, was zwei Beine hat.

„Alles, was Beine hat, wird spielen. Es wird ganz schwierig, elf oder zwölf Mann zusammen zu bekommen. Wir hatten schon im Pokal Schwierigkeiten, wo acht Mann ausfielen“, so Spielclub-Trainer Uwe Zadow. Am Mittwochabend verlor man daheim gegen den Bezirksligisten Dostlukspor Bottrop mit 0:11 (0:4)! Zu allem Überfluss verletzte sich Marcel Kalski wohl sehr schwer. „Wir dachten erst, dass es „nur“ ein Bänderriss ist. Aber er geht heute noch einmal zum Krankenhaus, weil der Verdacht auf Knöchelbruch besteht“, kann es Zadow nicht fassen. Vor allem bei Kalski nicht. „Er ist so jung und so talentiert. Das tut mir unglaublich leid für ihn.“ Kein Wunder also, wenn der Spielclub vor dem nächsten Derby tief stapelt. „BWO hat alle seine Siege daheim geholt. Wir sind ganz bescheiden und sind froh, wenn wir einen Punkt mitnehmen“, so Zadow weiter. Allerdings hat er die Rechnung nicht mit seinem Gegenüber gemacht. Denn Carsten Kemnitz sieht sein Team überhaupt nicht in der Favoritenrolle. „Ich weiß ja, dass der Spielclub von Anfang an einen dünnen und kleinen Kader hatte. Aber das heißt nichts. Da sind nach wie vor super Fußballer dabei und da kann ausfallen, wer will: Der SC 20 bleibt der Favorit für das Spiel. Wenn sie zuletzt in der Liga mal verloren haben, dann war es eher unglücklich“, so der BWO II-Trainer. Wenn er über die anderen Spieler spricht, dann natürlich unter anderem auch über seinen Neffen Patrick Kemnitz, der vor der Saison vom TSV Safakspor an den Knappenmarkt wechselte. „Ich habe ihm schon gesagt, dass wenn er über meine Seite läuft, ich ihn umhaue“, muss Kemnitz lachen. Patrick und er haben diese Tage natürlich Kontakt und ziehen sich gegenseitig auf. Spaß muss sein, auch bei aller Ernsthaftigkeit. Dafür ist es zu sehr ein Hobby. Und auch Kemnitz kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Weil beim eigentlichen Training am Mittwoch zu viele Spieler ausfielen, wurde es kurzerhand auf Donnerstag verlegt. Aber da sagten von 15 auch mehr als ein Drittel schon wieder ab. „Thorsten kann mir ja auch nicht jeden Sonntag Spieler abgeben. Vor allem, weil unter der Woche jetzt das Pokalspiel war, da müssen wir mal abwarten“, gibt Kemnitz zu Protokoll, der sich aber ansonsten nicht großartig beschweren kann. „Wir haben jetzt schon zwölf Punkte. Selbst, wenn wir sechs oder sieben hätten, wäre ich zufrieden. Wir sind absolut im Soll.“

Anstoß: 13 Uhr

RaWi


TSV Safakspor Oberhausen (15.) - VfR 08 Oberhausen II (9.)

Hat Safakspor Oberhausen den schlechten Saisonstart nun hinter sich gelassen? Nach sieben sieglosen Wochen in der Meisterschaft konnte die Mannschaft von Murat Eraslan unter der Woche beim Pokalspiel gegen Sterkrade 06/07 (5:3) wieder einen Sieg einfahren. „Ich hoffe, wir legen jetzt auch in der Liga los“, gibt sich Eraslan optimistisch. Außerdem fühlt sich der Trainer auch in seiner Einschätzung bestätigt, denn vor Saisonbeginn wusste er schon, dass sein Team noch Zeit brauche. „Wir sind jetzt endlich bereit, denn wir haben den Rückstand durch die verkürzte Vorbereitung aufgeholt. Es freut mich auch, dass wir fünf Tore geschossen haben“, so Eraslan.

Kann die Mannschaft von TSV Safakspor nun auch in der Liga in die Spur finden?
Kann die Mannschaft von TSV Safakspor nun auch in der Liga in die Spur finden?

   Die Mannschaft hat den Pokalsieg gut aufgenommen und ist sehr motiviert, zeigte eine gute Trainingsbeteiligung. Jetzt wollen sie „auch in der Liga wieder in die Spur finden“. Da geht es dann gegen die Reserve von VfR 08 Oberhausen, die Eraslan als guten Gegner sieht: „Es wird ein hartes Spiel, denn man hat an den Ergebnissen gesehen, dass die Mannschaft Qualität hat. Man darf auch nicht vergessen, dass es zudem noch eine Reserve ist, das finde ich beeindruckend.“ Schon im vergangenen Jahr taten sich die Hausherren schwer und wissen jetzt worauf es ankommt. „Wir müssen von der ersten Minute hellwach sein. Wir werden alles geben, damit wir am Ende unser Ziel, die drei Punkte, erreichen. Dafür wollen wir da weitermachen, wo wir am Dienstag aufgehört haben.“ Personell sieht es dafür gut aus: Ahmet Tufan, der im Pokalspiel noch gelb-rot gesperrt war, ist wieder einsatzbereit. Ansonsten sind aber alle Mann an Bord. Unklar ist nur, ob Trainer Murat Eraslan, der am Dienstagabend sein Comeback nach drei Jahren Pause feierte, wieder aufläuft. „Wahrscheinlich werde ich nicht spielen, aber ich werde mich wohl auf die Bank setzen. Wenn es der Spielverlauf dann erfordert, werde ich auch die Zähne zusammenbeißen und spielen“, so der Spielertrainer, den noch Schmerzen plagen.

VfR-Trainer Dennis Klasnitz freut sich über eine verbesserte Personallage.
VfR-Trainer Dennis Klasnitz freut sich über eine verbesserte Personallage.

   Größere personelle Probleme haben die Gäste. Zuletzt hatte das Team von Dennis Klasnitz stets viele Ausfälle zu verkraften, aber am kommenden Sonntag sieht die Lage schon besser aus. „Wir haben zwar immer noch einige Verletzte, aber die Urlauber kommen wieder. In der darauffolgenden Woche wird es noch besser sein, denn dann können auch einige Verletzte wieder ran. Jedenfalls bin ich besser gestimmt als zuletzt“, so Klasnitz, der auf einen angeheizten Konkurrenzkampf hofft. Am Sonntag erwartet er ein Duell auf Augenhöhe: „Ich denke, es wird ein offenes Spiel, aber wir wollen die drei Punkte.“ Auch der Pokalerfolg des Gegners bleibt nicht verborgen. „Safakspor ist schlecht gestartet, aber mit dem Pokalsieg haben sie einen positiven Ansatz. Außerdem hat Murat Eraslan sein Comeback gegeben, das wird sie auch motivieren. Es wird sicherlich eng, aber am Ende hoffe ich auf ein besseres Ende für uns“, so der Reservetrainer. Klasnitz glaubt auch nicht, dass seine Mannschaft im Vorteil ist, weil sie nicht im Pokal ranmusste. „Safakspor hat ja schon am Dienstag gespielt, da wäre wahrscheinlich sowieso Training gewesen. Die Jungs haben ein Spiel lieber als Training und durch den Sieg haben sie auch noch einen Auftrieb bekommen“, so Klasnitz abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


Sterkrade-Nord II (6.) - VfR 08 Oberhausen (8.)

"Wir sind momentan absolut im Soll", bilanziert Nords Trainer Ralf Meseck. Nach sieben Spieltagen belegen die Schmachtendorfer den sechsten Tabellenplatz und haben erst eine Niederlage hinnehmen müssen. "Gerade die letzten drei Spiele, wo wir sieben Punkte geholt haben, waren gut. So kann es weiter gehen", zeigt sich Meseck bislang zufrieden. Mit nur acht Gegentoren stellt die Nordler-Reserve zudem die viertbeste Defensive. "Wir haben uns ein bisschen Luft nach unten geschaffen, denn da muss man auch immer hingucken", so Meseck weiter.

Nords Trainer Ralf Meseck ist mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden.
Nords Trainer Ralf Meseck ist mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden.

   Der kommende Gegner, der VfR 08 Oberhausen, musste derweil im Pokal unter der Woche eine bittere Schlappe hinnehmen: Beim B-Ligisten SV 1911 Bottrop gab es im Elfmeterschießen eine Niederlage. "Man hat keinen Ligenunterschied gesehen", erklärte VfR-Trainer Thorsten Hamm nach dem Pokalaus. Dafür lief es am vergangenen Sonntag in der Liga gut: Beim Aufstiegsanwärter SC Buschhausen holten die 08er beim 2:2 einen Punkt. Nun muss der VfR bei den zuhause noch ungeschlagenen Nordlern ran. "Wir müssen das Pokalspiel abhaken und weitermachen", richtet Hamm den Blick bereits auf das nächste Spiel. Ralf Meseck sieht sich trotz der besseren Tabellenposition im Vergleich zum VfR keineswegs in der Favoritenrolle: "Wir können befreit aufspielen, da wir nach unten hin ein wenig Puffer haben. Ganz anders wird es da beim VfR aussehen, denke ich. Denn der VfR ist bislang hinter deren und meinen Erwartungen geblieben. Daher sehe ich uns nicht als Favorit." Ohnehin trennen beide Teams in der Tabelle nur einen Zähler. Die Nordler wollen jedoch ihre "Serie weiterausbauen", so Meseck, denn die letzte und bislang einzige Niederlage gab es am ersten Spieltag beim 1:2 beim Ligaprimus VfR Ebel. "Nord hat eine super Mannschaft und einen guten Lauf. Wir werden an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um da zu bestehen", erwartet VfR-Trainer Thorsten Hamm vollen Einsatz seiner Mannschaft. In Puncto Kader für Sonntag erklärt Nords Trainer: "Jede Woche brechen immer mal wieder zwei Spieler weg. Doch wir haben einen breiten Kader, bei dem jeder gebraucht wird. Die Ausfälle können wir daher auffangen." Ohnehin dürfte Nords Reserve noch mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt werden, da diese am Wochenende spielfrei hat: "Was von oben kommt, wird man sehen", so Ralf Meseck. Beim VfR werden Marcel Beyer, Leo Weikamp, Mirco Remmerde und der gesperrte Tim Prazeus fehlen.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


Barisspor Bottrop (14.) - VfR Ebel (1.)

An der Welheimerstraße steigt am kommenden Sonntag für den Tabellenführer aus Ebel nach dem 3:3 gegen Dostlukspor II vor zwei Wochen direkt das nächste Derby. „Das ist wieder ein Derby wie gegen Dostlukspor, wo wir uns schon schwer getan haben“, so Spielertrainer Sebastian Stempel. Unter der Woche konnten die Ebeler dann gegen die Batenbrocker Ruhrpott Kicker stark personell angeschlagen siegen, was aber keinen Einfluss auf das Spiel gegen Barisspor hat: „Wir hatten nach dem Spiel eine leichte Regeneration und der Physiotherapeut war da, Sonntag sollte das Spiel aus den Knochen sein“, erklärt Stempel, an dem das Pokalspiel des Gegners gegen GA Sterkrade (2:3) nicht spurlos vorbeigegangen ist: „Barisspor hat zuletzt ein gutes Ergebnis gegen GA Sterkrade erzielt und es wird mit Sicherheit kein leichtes Spiel“, warnt Stempel.

Ebel-Trainer Sebastian Stempel möchte mit seiner Mannschaft weiterhin ungeschlagen bleiben.
Ebel-Trainer Sebastian Stempel möchte mit seiner Mannschaft weiterhin ungeschlagen bleiben.

 „Leicht“ wollen die Hausherren es den Ebelern auch nicht machen: „Die Vergangenheit zeigt, dass wir gegen die straken Mannschaften von oben immer gut mithalten konnten, wie auch gegen GA Sterkrade in der Woche“, so Barisspor-Trainer Taner Kaplangiray, der sich mit seiner Elf dem Spielstil der Ebeler anpassen möchte: „Bei Mannschaften von unten wie GW Holten oder SuS Oberhausen haben wir uns dem Gegner immer angepasst und uns schwer getan. Ebel ist eine spielstarke Mannschaft und wir wollen uns auch denen anpassen und mithalten, gegenhalt und das Spiel auch führen“, gibt Kaplangiray die Richtung vor.

   Doch dem Gegner zollt der Übungsleiter größten Respekt: „Die sind auf dem ersten Platz und das sicherlich nicht unverdient. Ich habe noch kein Spiel gesehen, aber ich denke sie sind sehr stark und haben einen guten Trainer, der auch ein guter Spieler ist“, so Kaplangiray. Die Rede ist von Sebastian Stempel der mit seiner Mannschaft die weiße Weste nicht beschmutzen möchte: „Wir wollen weiter ungeschlagen bleiben und fahren nicht nach Barisspor um zu verlieren“, gab Stempel zu Protokoll. Doch bei allem Respekt und Lob wollen sich die Hausherren auch nicht „verstecken“: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken nur weil Ebel Tabellenführer ist“, so Kaplangiray deutlich.

Taner Kaplangiray ist zuversichtlich vor dem Derby.
Taner Kaplangiray ist zuversichtlich vor dem Derby.

   Personell waren die Gäste zuletzt im Pokalspiel dünn besetzt, wie es am Sonntag aussieht ist noch unklar: „Dazu kann ich noch nicht allzu viel sagen, da werde ich heute Abend beim Training mehr wissen“, erklärte Stempel, der seine Elf bei der heutigen Trainingseinheit „nochmal auf den Gegner einstellen“ wird. Die Hausherren hingegen können aus dem Vollen schöpfen: „Wir haben keine Verletzen und keine gesperrten Spieler und können auch auf unsere starken A-Jugendlichen zurückgreifen“, freut sich Kaplangiray, der die Jugendarbeit im Verein schätzt: „Die A-Junioren muss man hervorheben, da sind vier bis fünf Spieler drin, die den Sprung in die erste Elf direkt schaffen könnten, da mach unsere Jugendabteilung sehr gute Arbeit“, erklärte Kaplangiray, der zuversichtlich in die Partie geht: „Leicht wird es nicht, aber ich bin guter Dinge“, so der Cheftrainer. Auch sein Gegenüber ist guter Dinge: „Ich bin heiß und die Jungs auch“, berichtet Stempel, der sich mit seiner Elf auf dem Platz an der Sonne absetzen will: „Glück-Auf spielt gegen Buschhausen und wir können uns da einen Abstand erspielen und wollen diese Möglichkeit nutzen“, so der Spielertrainer abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

PePi

 

GA Sterkrade (2.) - SC 1912 Buschhausen (4.)

„Es wird das erste Mal seit langem sein, dass wir gegen Glück-Auf Sterkrade nicht als Favorit laut Tabelle ins Rennen gehen werden“, ist sich SC-Trainer Andre Nowak der Schwere der Aufgabe bewusst.  Trotz breiter Brust dank des Pokalsieges über den Bezirksligisten SV Concordia Oberhausen hat Nowak Respekt vor den Sterkradern: „Sie stehen nicht umsonst auf dem zweiten Tabellenplatz. Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns.“ Dies ist aber noch lange kein Grund, nicht optimistisch zu sein: „Wir wollen drei Punkte holen, damit es in der Liga wieder enger zu geht. Wenn wir an die Leistung vom Pokal anknüpfen, denke ich, dass es klappen könnte mit einem Sieg“, so Nowak, der wieder auf seinen Torjäger Timo Hendel zurück greifen kann. Dafür wird Christian Splittorf ausfallen. Doch für den Buschhausener Übungsleiter sind Namen nicht so wichtig: „Wir haben 15 bis 17 gleichwertige Spieler, die alle auflaufen wollen. Wenn der eine nicht kann, muss der andere ran. Das zeichnet uns aus, dass wir als Mannschaft auftreten.“

   Sein Gegenüber, Michael Buhlmann, hat es personell ein wenig härter getroffen. So wird Julian Hurnik, der im Pokal gegen Rhenania zum 3:2 mit einer Platzwunde sowie einer Schultereckgelenkssprengung länger ausfallen. Zudem muss der Übungsleiter auf Jannis Hopf, Aytekin Bulut sowie auf einige Urlauber verzichten. „Wir kriegen dennoch 15 Leute zusammen und wollen uns so präsentieren wir unter der Woche im Pokal gegen Rhenania (8:7 n.E.). Unser Ziel ist es, denn Abstand auf Buschhausen mindestens beizubehalten. Heißt mit einem Punkt wäre ich schon zufrieden, wenn es mehr werden umso besser.“ Die Sterkrader galten bis dato immer als graue Maus der Liga, doch in dieser Saison stehen die Hausherren mit starken 18 Zählern auf Rang zwei. Michael Buhlmann kennt die Gründe: „Wir haben uns mit Maik Kusenberg sowie den Bulut-Brüdern offensiv gut verstärkt, was zu Folge hat, dass die alten Spieler den Konkurrenzkampf annehmen und wir den Gegner vor der eigenen Abwehr fernhalten. Jetzt ist es so, dass die Mannschaft sich nach uns richten. Zudem haben sich die Jungs das auch erarbeitet. Was passiert, wenn wir nicht arbeiten, haben wir beim 2:7 am zweiten Spieltag gegen Sterkrade 72 gesehen. Die Niederlage kam zu richtigen Zeitpunkt.“

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


GW Holten (16.) - SuS 21 Oberhausen (13.)

In Holten kommt es zu einem absoluten Kellerduell. Der Tabellenletze empfängt den 13. Und beide Teams stehen in der Pflicht zu punkten. Bei den Gästen gab es in der Woche einen Trainerwechsel und dieser könnte für Aufschwung sorgen, doch der neue Mann an der Linie Dirk Huppertz steht vor Problemen: „Wir haben das Problem das wohl einige Spieler mit dem alten Trainer aufhören werden. Dazu kann ich aber erst mehr nach der heutigen Trainingseinheit sagen“, erklärt Huppertz, der für den heutigen Freitag eine Extraeinheit angesetzt hat um die Mannschaft besser kennenzulernen. „Doch einfach kann jeder und ich kann nur mit dem Arbeiten, was ich zur Verfügung habe“, nimmt Huppertz die Herausforderung an. „Ein Sieg ist am Sonntag Pflicht, wenn wir aus dem Keller rauskommen wollen“, weiß Huppertz die Sitaution einzuschätzen. Dabei ist sich der neue Übungsleiter auch im klaren, dass es kein Selbstläufer für seine Elf wird, die nach sieben Spielen immer noch auf den ersten Sieg wartet: „Auch wenn es der Tabellenletze ist, wird es sehr schwer“, so Huppertz. 

Einige SuS-Spieler werden wohl dem Ex-Trainer Marek Weglicki folgen.
Einige SuS-Spieler werden wohl dem Ex-Trainer Marek Weglicki folgen.

 Zuletzt konnte das Tabellenschlusslicht aus Holten Barisspor Bottrop ärgern und sich mit einem 1:1 den ersten Punkt erspielen, doch nach sieben Spielen ist ein Punkt definitiv zu wenig und damit der Zug nicht endgültig abfährt müssen die Hausherren nachlegen, damit der Abstand zu den rettenden Plätzen sich nicht vergrößert.

   Doch die Gäste werden alles daran setzen Holten zu verhindern sich Punkte zu erspielen: „Das ist ein Sechspunktespiel für uns und wenn wir das verlieren, dann zieht auch Holten an uns vorbei. Wir müssen drei Punkte holen, egal wie. Wir müssen nicht schön spielen, nur den Abstand nach unten weiter vergrößern“, erklärte Huppertz, der unbedingt den ersten Sieg mit den Gästen einfahren möchte. „Gerade gegen die Mannschaften von unten gegen die vermeintlich leichten Gegner, die es eigentlich gar nicht gibt, müssen wir punkten. Denn die Saison ist noch lang und es kommen noch ganz andere Brocken auf uns zu“, so der neue Übungsleiter abschließend. Holten-Trainer Gieuseppe Gambino war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen. 

Anstoß: 15 Uhr

PePi


FC Sterkrade 72 (3.) - SG Osterfeld (12.)

Hat Sterkrade72 mit den Siegen im Pokal gegen TuS Buschhausen (6:1) und in der Meisterschaft gegen TSV Safakspor (7:0) die Minikrise endgültig überwunden? „Ich hoffe doch“, gibt 72-Trainer Jens Szopinski zu Protokoll. „Wir waren in den beiden Spielen auf jeden Fall in einer besseren Verfassung als in den Spielen vorher. Wir haben eine Sache gemacht: Wir sind zu den Grundtugenden zurückgekehrt und haben dann auch noch guten Fußball gespielt, uns viele Torchancen erarbeitet und zudem ordentlich genetzt“, sieht Szopinski eine deutliche Steigerung. Allerdings seien hohe Siege für den Trainer sekundär, denn in erster Linie geht es ums Gewinnen.

Legt die Marschroute Sieg fest: 72-Trainer Jens Szopinski.
Legt die Marschroute Sieg fest: 72-Trainer Jens Szopinski.

   „Kantersiege dürfen nicht als selbstverständlich angesehen werden. Mich freut es eher, dass wir wieder zu Null gespielt. Am Ende zählen die drei Punkte, dann kann es von mir aus auch ein dreckiger 1:0-Sieg sein“, so Szopinski. Deshalb lautet die Marschroute für das kommende Spiel gegen SG Osterfeld auch Sieg. Jedoch ist Szopinski von den bisherigen Leistungen der Osterfelder überrascht: „Mich wundert es, dass sie noch nicht so viele Punkte geholt haben. Das ist immer eine Gefahr, denn auch sie wollen den Bock umstoßen. Von mir aus können sie es ja auch machen, aber dann erst beim übernächsten Spiel“, schmunzelt der Heimtrainer. Jedenfalls ist die Mannschaft gewarnt, denn der Gegner sei „weitaus, weitaus stärker als es die Tabelle aussagt“. Deshalb bezeichnet Szopinski das Spiel auch als Mammutaufgabe, doch die Mannschaft will so erfolgreich wie möglich sein und dafür soll auch am Sonntag ein Dreier her. Auch in puncto Personalien sieht es gut aus. Lediglich drei Ausfälle neben dem Langezeitverletzten Salewski sind zu verzeichnen. „Damit stehen rechnerisch 19 Spieler zur Verfügung. Einige dürfen deshalb auch bestimmt Spielpraxis in der Reserve sammeln“, erklärt Szopinski.

   Von einem solch guten Kaderstand kann SGO-Trainer Patrick Wojwod nur träumen. „Wir sind weiterhin auf einem sehr schlechten Stand, aber am darauffolgenden Wochenende gegen Sterkrade 06/07 sieht es wieder besser aus“, ist Wojwod zumindest für das übernächste Spiel zuversichtlich. Jedoch sieht er sein Team keinesfalls chancenlos: „Wir werden alles geben und das Beste daraus machen“, erklärt der Trainer, der selbst am Spieltag beruflich verhindert ist und deshalb vom Co-Trainer ersetzt wird. Für einen Erfolg hofft Wojwod auf einen ungewöhnlichen Spielverlauf: „Bisher haben wir immer geführt und schließlich aber nur wenig mitgenommen. Vielleicht müssen wir ja dieses Mal zurückliegen, damit wir einen Sieg einfahren.“ Dem Gegner zollt er dabei großen Respekt: „Sie haben gute Kicker mit einer großen Qualität. Trotz des Ausfalls von Salewski haben sie mit beispielsweise Nörenberg und Hilgert noch sehr gute Spieler in ihren Reihen. Sie müssten vor Selbstbewusstsein strotzen.“ Trotzdem möchte er mit seiner Mannschaft endlich wieder in die Spur kommen und damit sollen sie schon am Sonntag bei Sterkrade 72 anfangen.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

Sterkrade 06/07 - Dostlukspor Bottrop II

Kreisliga B - Gruppe 1

GA Sterkrade II (3.) - SC 1912 Buschhausen II (7.)

Bereits in der Vorbereitung trafen beide Teams einmal aufeinander und damals gewann Buschhausen II knapp. „Auch damals habe ich aber auch schon gesagt, dass Glück-Auf ein anderes Gesicht zeigt und stärker ist als sonst. Trotzdem: Ich bin auch überrascht, dass sie jetzt so weit oben stehen“, gibt Buschhausen-Trainer Ahmed Mohamad vor dem Derby offen und ehrlich zu. Mohamad warnt insbesondere vor dem Flügelspiel des kommenden Gegners, sagt aber auch: „Bis auf Arminia Klosterhardt III geht es in der oberen Tabellenhälfte sehr eng zu und man hat gegen jeden eine Chance. Auch wir können alle anderen ärgern, auch wenn wir nach wie vor noch in der Findungsphase sind“, gibt Mohamad zu Protokoll. 

Ahmed Mohamad
Ahmed Mohamad, hier noch im Dress von Sterkrade 72.

Dafür aber zeigt er sich mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden. „Wir sind im Soll. Die Punkte, die wir haben, kann uns keiner mehr nehmen und wir wollen die Saison ja nicht oben angreifen. Die Jungs müssen erst einmal lernen, mit Druck umzugehen. Ich kenne das, weil ich vorher im Prinzip immer nur unter Druck gearbeitet habe. Für die meisten Jungs hier ist das neu und so ein Spiel wie Sonntag hilft dabei. Da können sie zeigen, was sie erreichen können, denn das wird ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Kleinigkeiten entscheiden werden, ein 50/50-Spiel. Wenn wir was mitnehmen, ist es schön, aber wir wissen natürlich auch, dass Glück-Auf beispielsweise stärke ist als Concordia II letzte Woche“, so Mohamad, der noch immer mit dem 5:5 hadert. Einerseits ist er hin und hergerissen, weil seine Mannschaft nach dem hohen Rückstand „einen Sahnetag“ erwischt und am Ende sogar noch hätte gewinnen können. „Aber bei allem Respekt: Gegen Concordia II fünf Tore zu kassieren, geht nicht. Aber ich denke auch, dass kommenden Sonntag das Spiel anders laufen wird. Glück-Auf wird anders spielen, offener und sie werden mit aller Macht versuchen, die drei Punkte zu holen“, glaubt Mohamad, der die Arbeit des derzeit Tabellendritten bewundert. „Marco Allekotte leistet dort tolle Arbeit, ich schätze ihn sehr.“ Um bei dem Auswärtsspiel zu bestehen, braucht Mohamad ein gutes Team. Allerdings stehen hinter Khaled Mohamad und Dustin Schneider (Torwart) noch Fragezeichen, ob sie mitspielen können. Patrick Neuhaus fällt mit einem Bänderriss definitiv noch mindestens drei Wochen aus. „Dafür kehren andere zurück“, gibt sich Mohamad kämpferisch. Marco Allekotte war für die Auf’m Platz-Redaktion leider nicht zu erreichen.

Anstoß: 13 Uhr

RaWi

 

Arminia Klosterhardt III (1.) - Concordia Oberhausen II (14.)

Sieben Spiele, sieben Siege - besser hätte der Start von Arminia Klosterhardt III nicht sein können. Mit erst sieben Gegentoren stellt das Team von Trainer Dirk Kallweit zudem die bislang beste Defensive. Anders sieht es da beim kommenden Gegner SV Concordia Oberhausen II aus. Die Concordia-Reserve hat bislang 36 Gegentreffer hinnehmen müssen - Ligahöchstwert. Ohnehin ist die Elf von Trainer Atakan Tokac alles andere als gut in die Spielzeit gestartet: Ein Sieg und ein Unentschieden bei fünf Niederlagen bedeuten Tabellenplatz 14. "Da kann einiges schief gehen", betont Arminias Trainer Dirk Kallweit und warnt: "Wenn man mit der Einstellung reingeht, dass man die weghaut, dann wird man Probleme kriegen."

Hat keineswegs drei Punkte eingeplant: Arminia-Trainer Dirk Kallweit. Foto: Arminia
Hat keineswegs drei Punkte eingeplant: Arminia-Trainer Dirk Kallweit. Foto: Arminia

   Die Favoritenrolle ist jedenfalls klar verteilt, die obliegt dem Ligaprimus aus Klosterhardt. "Das wird das einfachste Spiel für uns, da keiner etwas von uns erwartet", erklärt Concordias Trainer Atakan Tokac. Bei dem Duell Erster gegen 14. dürfte wohl keiner den vermeintlichen Außenseiter auf der Rechnung haben, doch vorher die weiße Flagge hissen, will Tokac nicht: "Ich schreibe kein Spiel ab, bevor es nicht gespielt ist. Wir werden versuchen Klosterhardt das Leben so schwer wie möglich zu machen." Auch am vergangenen Wochenende ging die Concordia-Reserve als Außenseiter in das Duell beim SC Buschhausen II und das auch "mit einer Notelf", wie Trainer Atakan Tokac erklärt: Und da sicherte sich der SV Concordia beim 5:5 einen Punkt. Ein Spiel, was Dirk Kallweits Theorie, unterstreichen würde: "In der Liga ist kein Gegner schwach." Personell wird es Unterschiede geben: "Aktuell ist das eine ganz schwierige Situation für uns. Wir haben viele Verletzte, einige müssen sonntags arbeiten und wir müssen auch mal den ein oder anderen nach oben geben, da bei der ersten Mannschaft auch einige fehlen", erklärt Atakan Tokac, der selbst auch verletzt ist und aufgrund der vielen Ausfälle nicht mit seinem besten Kader antreten kann. Bei den Arminen wird Marco Mikette noch ausfallen (Flitterwochen), dafür ist David Stolte aus seinem Urlaub zurück. Zudem kann es passieren, dass es noch Verstärkung von oben gibt, wie Trainer Dirk Kallweit erklärt: "Da die erste Mannschaft spielfrei hat, wird die Zweite sicherlich verstärkt und wir dann auch. Das wird sich heute abend entscheiden."

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


Fortuna Alstaden (13.) - Post Oberhausen (9.)

Nach nun drei Niederlagen in Folge wollen die Hausherren gegen Post den Negativtrend stoppen und eine Siegesserie starten: „Wir haben uns vorgenommen drei Punkte zu holen und wollen jetzt ein paar Siege holen bis wir jetzt auf Arminia Klosterhardt III treffen kommen eigentlich schlagbare Gegner“, erklärt Alstaden-Trainer Yusuf Kücük. Und auch sein Gegenüber Willi Poulkos ist sich dem im Klaren: „Natürlich wollen die das stoppen und jeder möchte gewinnen, wir werden Alstaden auch auf keinen Fall unterschätzen“, erklärt Posts Übungsleiter. Doch zu verschenken haben die Gäste nichts und nach dem 5:3-Sieg gegen TB Oberhausen im Pokal ist die Stimmung bei Post auf dem Höhepunkt: „Wir haben uns vorgenommen so weiter zu machen und an das Pokalspiel anzuknüpfen und einen Sieg erzielen“, gibt Poulkos die Richtung vor. Weiter machen wie bisher können die Hausherren nicht, Alstaden hofft auf eine Wende: „Jetzt fehlen nur noch die drei Punkte. Wenn man für den Kampf nicht belohnt wird, wie wir in den letzen Spielen, fehlt irgendwann die Moral und der Kampfgeist“, so Kücük, der darauf hofft, dass seine Mannschaft in den kommenden Wochen etwas für die Moral tun kann: „Ich hoffe das wir jetzt zwei, drei Spiele gewinnen können und unsere Moral wieder stärken“, so der Übungsleiter, der in der kommenden Partie aus dem Vollen schöpfen kann. Auch bei seinem Gegenüber sieht es personelle gut aus und bis auf den gesperrten Mike Knauf kann Poulkos auf all seine Akteure zurückgreifen und der Cheftrainer ist positiv gestimmt: „Mit der Vorbereitung auf das Spiel bin ich eigentlich sehr zufrieden. Mittwoch haben wir sehr gut gespielt im Pokal und Donnerstag haben wir nochmal trainiert, ich bin frohen Mutes“, so Poulkos abschließend. 

Anstoß: 15 Uhr 

PePi


SV Fortuna Bottrop III (10.) - SF 08/21 Bottrop (5.)

Man ist geneigt zu sagen, dass in diesem Duell die Rollen klar verteilt sind. Auf der einen Seite die Fortuna, der Aufsteiger, auf der anderen Seite die Sportfreunde 08/21, die mit zum erweiterten Aufstiegskreis zählen. Doch da haben die Zuschauer nicht die Rechnung mit den beiden Trainern gemacht. „Wir sind nicht blauäugig und haben auch Respekt vor den Sportfreunden, die zu den Aufstiegsfavoriten zählen, aber keine Angst. Wenn wir als Mannschaft das abrufen, was wir können, haben wir gegen jeden in der Liga eine Chance, daher muss uns vor 08/21 auch nicht bange sein. Für den Klassenerhalt sind gerade die Heimspiele wichtig, daher wollen wir auch Sonntag unbedingt den Heimsieg“, erklärt Fortunen-Trainer Jürgen Skoda selbstbewusst.

Matthias Pech
Sportfreunde-Trainer Matthias Pech: "Wir wollen die drei Punkte mit zur Passstraße mitnehmen. Schon eine Punkteteilung wäre eine Enttäuschung."

Doch sein Gegenüber hält auch dagegen. „Bei allem Respekt, den wir vor jedem Gegner haben: Wir werden voll auf Sieg spielen und die drei Punkte mit zur Passstraße nehmen. Schon ein Punkt wäre enttäuschend, wenn wir uns im oberen Drittel festsetzen wollen“, betonte Trainer Matthias Pech. Es dürfte also eine spannende Partie auf Rheinbaben geben, wenngleich Pech natürlich auch betont: „Fortuna hat mit dem Kunstrasen einen Vorteil, wobei wir mittlerweile ja fast jedes Auswärtsspiel auf Kunstrasen spielen.“ Den Vorteil will Skoda auch nutzen, fordert dafür aber auch, „dass die Dinge umgesetzt werden, die wir im Training gut geübt haben.“ Gut gespielt haben zumindest die Sportfreunde zuletzt, die beim 8:0 über Rhenania III vollends überzeugten. „Das sollte man nicht überbewerten. Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr lange gegen neun Mann gespielt und Rhenania ist mit der allerletzten Notelf auf’m Platz gewesen. Wir hätten schon eher den Sack deutlicher zumachen können, weswegen wir auch das Überzahlspiel diese Woche mehr trainiert haben“, erklärt Pech. Der war sowieso mit den letzten Tagen zufrieden. „Wir müssen zwar kaltschnäuziger vor dem Tor werden, weil ich das Gefühl habe, dass wir oftmals den Ball ins Tor tragen wollen. Aber die Trainingsbeteiligung, die Personal-Lage und die Stimmung sind aktuell sehr gut“, so Pech weiter, der sich davon auch beim 5:3-Testspielsieg über Dostlukspor Bottrop II (Kreisliga A) am Donnerstagabend überzeugen konnte. So optimal sieht es beim Gegner nicht aus. „Wir haben Ausfälle, aber die werde ich nicht nennen. Jammern zählt nicht, die Probleme haben alle Vereine“, so Skoda abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

RaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Sterkrade 06/07 II - Arminia Lirich II

SG 92 Oberhausen - TB Oberhausen

SF Königshardt II - SV Rhenania Bottrop III

Adler Oberhausen - Adler Osterfeld II

Kreisliga B - Gruppe 2

SV Vonderort (15.) - TB Oberhausen II (1.)

Ein Blick auf die Tabelle zeigt deutlich die Rollenverteilung der Partei zwischen dem SV Vonderort und dem TB Oberhausen. Während die Vonderorter den vorletzen Tabellenplatz inne haben und in der Pflicht stehen zu punkten genießen die Oberhausener derzeit den Platz an der Tabellenspitze. Für TBO-Trainer Jörg Lieg hat dies allerdings keine Bedeutung: „Das wird ein schwieriges Spiel und wir treten da nicht als Favorit auf“, erklärt der Übungsleiter, der eher davor warnt, dass die Tabellenführung den Gästen zum Verhängnis werden könnte: „Enorm wichtig ist, dass der Kopf richtig eingestellt ist und wir nicht an die Tabellenplätze denken“, warnt Lieg.

TBO-Trainer Jörg Lieg spricht nicht von einer Favoritenrolle.
TBO-Trainer Jörg Lieg spricht nicht von einer Favoritenrolle.

Die Hausherren hingegen haben ganz andere Probleme. Mit sechs Punkten aus den letzen sieben Spielen belegen sie den 15. Tabellenplatz und um den Anschluss nicht zu verlieren steht die Elf von Trainer Fahrudin Kovac in der Pflicht zu punkten: „Wir haben uns gut vorbereitet und wollen mindesten einen Punkt holen, wir nehmen aber die drei Punkte in Angriff, wir werden sehen was passiert“, zeigt sich Kovac zuversichtlich. Doch im gleichen Atemzug spricht der Übungsleiter von enormen Personalproblemen: „Wir stecken in Schwierigkeiten mit der Mannschaft und haben sehr viele verletze und kranke. Ich weiß nicht, wie ich elf Leute zusammenbekommen, bei einem Kader von 24 Leuten“, erklärt Kovac, der neben den verletzen und kranken auch auf den Gelbgesperrten Kevin Jäschke verzichten muss und am Sonntag wahrscheinlich die Rolle des Spielers einnehmen muss: „Vielleicht muss ich mich selber umziehen als 12. Mann“, so Kovac.

   Trotzdem stirbt die Hoffnung bei den Hausherren nicht, auch wenn Kovac den Gegner in höchsten Tönen lobt: „Ich habe die Mannschaft gegen BW Fuhlenbrock gesehen. Das ist eine sehr gute Mannschaft, die stehen hinten sehr kompakt und das Umschaltspiel ist lobenswert. Nach vorne hin haben sie zwei schnelle Spieler und sie sind einfach brandgefährlich, ich denke die werden lange den ersten Platz halten“, ist Kovac bestens informiert über den kommenden Gegner. Sein Gegenüber hingegen legt den Fokus nicht auf den Gegner: „Ich kann zu Vonderort nichts sagen, wir schauen auf uns und das ist das wichtigste“, so Lieg abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

PePi

 

Batenbrocker RK (4.) - SV Rhenania II (9.)

Lokalduell in Batenbrock: Die bislang in der Liga noch ungeschlagenen Batenbrocker RK empfangen am kommenden Sonntag die Reserve des SV Rhenania Bottrop. Die Rhenanen konnten in der Vorwoche nach zuvor zwei Niederlagen mal wieder einen Sieg einfahren - bei der Reserve der SF 08/21 Bottrop gab es einen 5:2-Erfolg. "Ich hoffe, dass uns diese drei Punkte Selbstvertrauen geben", so Rhenanias Trainer Rüdiger Reineke. Die Batenbrocker RK trennten sich in der Liga zuletzt mit einem 2:2 vom VfB Bottrop, verloren dabei auch Spielertrainer Jens Spiller, der mir Rot vom Platz flog und somit die nächsten drei Meisterschaftsspiele wird zuschauen müssen.

Verletzte sich im Pokalspiel: BRK-Akteur Dominik Steuper.
Verletzte sich im Pokalspiel: BRK-Akteur Dominik Steuper.

    Doch die Personalsituation bei den Gastgebern verschärfte sich am Dienstagabend, an dem man dem VfR Ebel in der zweiten Pokalrunde mit einem Mischteam aus erster, zweiter und dritte Mannschaft mit 2:5 unterlag. Denn Dominik Steuer und Mario Lepori werden die nächsten Wochen verletzungsbedingt ausfallen. "Wir müssen das Spiel gegen Ebel ganz schnell abhaken und uns auf das kommende Spiel gegen Rhenania konzentrieren. Das wird ein ganz anderes Spiel", so BRK-Spielertrainer Jens Spiller, der sich vom Verletzungsprech verfolgt sieht: "Das ist schon unglaublich mit den vielen Verletzten bei uns." Auch Rhenanias Trainer Rüdiger Reineke nimmt die Personalsituation des Gegners wahr, erklärt aber: "Batenbrock soll nicht auf die Tränendrüse drücken, sie sind schließlich noch ungeschlagen." Obwohl das Lazarett im Batenbrocker-Lager groß ist, schiebt Reineke den Gastgebern die Favoritenrolle zu: "Das wird ein ganz schweres Spiel. Ich habe Batenbrock schon bei uns im Turnier in der Vorbereitung gesehen und da waren sie schon ein unbequemer Gegner - nun ist es aber eine andere Mannschaft. Ich hoffe, dass wir uns gut verkaufen werden. Ich wäre auch schon mit einem Punkt zufrieden." Denn auch die Rhenanenreserve muss personell einige Ausfälle verkraften: Adrian Reiß (krank), Rafael Jankowski (Urlaub) und Daniel Skolda werden fehlen. Zudem sieht es bei Torhüter Robin Göbler "nicht gut aus", wie sein Trainer erklärt, und auch der zweite Schlussmann, Jonas Fenske, ist gesundheitlich angeschlagen: "Er war schon am vergangenen Sonntag krank und ihm geht es immer noch nicht wirklich besser."

   Die Verletztenliste bei den Batenbrockern umfasst die folgenden Spieler: Mario Lepori, Nico Parisis, Dominik Steuper, Dominik Kroese, Jens Spiller und Ouissem Helaili. Zudem ist der Einsatz von Edin Kovac fraglich. Dafür werden aber im Vergleich zur Vorwoche Ferhat Bolat und Pascal Kaluza wieder in den Kader rücken und aus der zweiten Mannschaft werden Andre Sagawe und Florian Bendorf aushelfen. "Auch wenn einige fehlen, wollen wir am Sonntag weiterhin ungeschlagen bleiben", so BRK-Spielertrainer Jens Spiller, dessen Team bislang alle Heimspiele gewinnen konnte.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

TuS Buschhausen (12.) - SV 1911 Bottrop (2.)

„Ich hoffe auf eine ähnliche Leistung wie gegen BW Fuhlenbrock“, weiß TuS-Trainer Sven Posberg worauf es ankommt, wenn am kommenden Sonntag der Tabellenzweite SV 1911 zu Gast ist. „Wir werden alles dafür tun, damit sie den Spaß am Fußball verlieren.“ Denn Posberg möchte endlich raus aus dem Tabellenkeller und dafür müssen Punkte her. „Ob wir am Ende einen oder drei Punkte holen ist egal, Hauptsache wir punkten“, so Posberg. Beim Gegner kennt er vor allem den Teamgeist als Stärke: „Ich habe sie selbst noch nicht gesehen. Aber ich habe gehört, dass sie ein großes Team sind und damit auch viel bewegen können. Darauf haben wir uns vorbereitet.“

Trainer Ralf Quabeck will weiter am Spitzenreiter TBO dranbleiben und fordert einen Dreier.
Trainer Ralf Quabeck will weiter am Spitzenreiter TBO dranbleiben und fordert einen Dreier.

   Anders als 1911 war seine Mannschaft unter der Woche nicht im  Pokal am Ball, doch ob seine Mannschaft daraus einen Vorteil schöpfen kann, weiß er nicht genau: „Klar, von der Frische her sind wir im Vorteil. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass sie ein Erfolgserlebnis gegen einen höherklassigen Gegner eingefahren haben, das gibt bestimmt einen Schub. Ob es jetzt gut oder schlecht für uns war, kann ich erst nach dem Spiel sagen.“ Was er aber jetzt schon weiß, ist, dass die Mannschaft einige Ausfälle zu verkraften hat. Am vergangenen Spieltag haben sich einige Spieler verletzt. Somit werden unter anderem Marcel Feld, der zuletzt doppelt netzte, und auch Dierk Borowski fehlen. Doch Posberg ist sich sicher, seine Mannschaft geht an seine Grenzen. Bei den Bottropern läuft es dagegen besser. „Ich hoffe, wir werden das Glücksgefühl auch am Sonntag nach dem Spiel wieder haben“, so Ralf Quabeck, der Trainer der Gäste.  Nach 120 gespielten Minuten im Pokal konnte seine Mannschaft am Ende als Sieger vom Platz gehen. „Die Spieler, die hinten dran waren, haben sich sehr gut gemacht. Das zeigt, dass wir einen gut aufgestellten Kader haben“, weiß Quabeck. Der Gegner ist für ihn unberechenbar. Auf der einen Seite steht ein Sieg über BWF, auf der anderen Seite nur der 12. Tabellenplatz. „Es ist ein schwerer Gegner, aber wir wollen weiter punkten.“ Letzten Endes muss aber ein Sieg her, denn schließlich will die Mannschaft weiter an Tabellenführer TBO dran bleiben. Allerdings ist der Abstand schon auf vier Punkte gewachsen. „Wir werden auf drei Punkte spielen, denn ein Punkt ist einfach zu wenig und bringt uns nicht weiter“, gibt der Trainer die Marschroute vor. Lediglich Marcel Jelito wird beim Spiel nicht einsatzfähig sein, denn er ist rotgesperrt.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfB Bottrop II - RW Welheimer Löwen

SW Alstaden II - BW Fuhlenbrock

SV Fortuna Bottrop II - SF 08/21 Bottrop II

FC Polonia Bottrop - SC 20 Oberhausen II

RSV Klosterhardt - VfR 08 Oberhausen III

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Kommentare: 14
  • #1

    Sonntagshelden (Freitag, 10 Oktober 2014 18:24)

    Ebel hat letzte Woche gegen SC1920 gewonnen, dass unentschieden (3:3) gegen DSB II liegt bereits 2 Wochen zurück.

  • #2

    SC 20 Oberhausen (Samstag, 11 Oktober 2014 13:50)

    Wir sind Sonntag wieder da und hauen BWO weg, frusd hat sich aufestaud und es wirt 2 stellig geben. Zieht die Pampas an BWO

  • #3

    Sterkrade 72 (Samstag, 11 Oktober 2014 13:55)

    SGO............. Sonntag wird kein Spaß für euch, ihr solltet überlegen ob ihr wirklich gegen uns antreten wollt, ihr bekommt nämlich sonst die Reise eures Lebens.

  • #4

    06/07 (Samstag, 11 Oktober 2014 13:57)

    ich kann euch nur empfehlen gegen Doslukspor mit einem 3er schiri Gespann anzutreten, sie sind eine der unfairsten Mannschaften die ich jemals gesehen habe in der Kreisliga A

  • #5

    Tunnel (Samstag, 11 Oktober 2014 18:22)

    Zu #3 : lächerlich. Ich hoffe SGO holt sich den sieg, das ihr mal wieder in der Realität ankommt.

  • #6

    BRK (Samstag, 11 Oktober 2014 18:42)

    Bin mal auf die euphorisierten Batenbrocker gespannt. Im Grunde genommen entscheiden da 2/3 Spieler über Sieg und Niederlage. Und ohne Spiller wirds brutal schwer. die anderen zähle ich nicht mal in einer solchen Liga.

  • #7

    Dr. Best (Samstag, 11 Oktober 2014 18:44)

    Boah ist das nervig. Die Leute, die ständig darüber schreiben, welche Vereine wen weghauen werden, sind einfach nur krank. Das glaubt eh keiner mehr und jeder Leser sollte hier mittlerweile wissen, dass es einfach nur Neider der Konkurrenz sind..., die Stunk erreichen möchten.

  • #8

    Hala SC20 (Samstag, 11 Oktober 2014 18:51)

    Bwo knallen wir weg mit oder ohne Möllmann

  • #9

    GAS (Samstag, 11 Oktober 2014 21:43)

    Glück Auf l vs Buschhausen l 1912 gibt 5:1 Viele Grüße vom neuen Tabellenführer von der Alsfeldroad

  • #10

    Concordia (Sonntag, 12 Oktober 2014 08:23)

    Kriegt ein Aufm Sack ohne eure 3 wichtigsten Leuten... Hala 1912 ;)

  • #11

    Zu 3 (Sonntag, 12 Oktober 2014 08:40)

    Kein Mensch glaubt mehr das sowas von den Vereinen selber kommt, warum auch ? Gerade Sterkrade 72 ist doch ein guter Verein geworden.
    Tut euch doch selbst ein Gefallen und guckt weiter RTL um die Uhrzeit um euch die Zeit zu vertreiben. Arbeiten ist ja nicht so euer Ding :)

  • #12

    Concordia (Sonntag, 12 Oktober 2014 11:26)

    1912 steigt in 100 Jahren nicht auf Hala!!

  • #13

    BRK-Fan (Sonntag, 12 Oktober 2014)

    Viel Glück für heute:-) . Das wird schon. Tolles Team in allen Klassen.

  • #14

    jup (Sonntag, 12 Oktober 2014 13:22)

    Mein gott SC 20 sollte ganz kleine Brötchen backen hier. Mittlerweile kann euch auch keiner mehr leider.
    DSB 2 sollte mann nur mir 3er Gespann antreten. Sehr sehr unfair.