Weglicki kein Trainer mehr bei SuS 21 Oberhausen

Nach einem missglückten Saisonstart für den Oberhausener A-Ligisten SuS 21 Oberhausen haben die Verantwortlichen nun reagiert. Laut Vereinsangaben haben sich der Klub und der bisherige Trainer Marek Weglicki in beidseitigem Einverständnis getrennt. Nach sieben Spielen hat das Team von der Schleuse erst drei Punkte und noch keinen Sieg ergattern können. Mit Dirk Huppertz steht bereits ein alter Bekannter als Nachfolger fest, der den Negativtrend stoppen und die Mannschaft zum Klassenerhalt führen soll. 

Von Peter Piotrowski

Der Sportlicher Leiter von SuS 21, Jürgen Grzymski, musste reagieren.
Der Sportlicher Leiter von SuS 21, Jürgen Grzymski, musste reagieren.

Mit nur drei mageren Punkten stehen die Oberhausener nach sieben Spielen auf dem 13. Tabellenplatz und warten bislang immer noch auf ihren ersten Sieg. „Wir haben in der Vorbereitung nur ein Spiel gewonnen und in der Meisterschaft bislang noch keins“, erklärt der sportliche Leiter Jürgen Grzymski, der nun gemeinsam mit dem Vorstand die Reißleine zog. „Wir haben kein Weiterkommen mehr gesehen und Marek Weglicki auch nicht“, so Grzymski. „Am Montag haben wir uns dann zusammengesetzt und ein ziemlich offenes und ehrliches Gespräch geführt und uns am Ende mit beidseitigem Einverständnis getrennt. Beide Seiten waren am Ende zufrieden mit dem Gespräch“, so Grzymski weiter, der die Arbeit des bisherigen Trainers Marek Weglicki trotzdem schätzt: „Wir waren nicht unzufrieden mit Marek, er hat eigentlich gute Arbeit geleistet, aber es hat einiges nicht gestimmt und wir haben reagiert“, erklärt der sportliche Leiter.

   Den Negativtrend stoppen soll jetzt Dirk Huppertz, ein alter Bekannter aus Bezirksligazeiten: „Dirk ist ein Urgestein in Oberhausen und sehr bekannt, er hat mit zum Bezirksligaaufstieg beigetragen und kennt das Umfeld bei uns“, erklärt Grzymski. Das Ziel für den neuen Trainer ist dabei fest vorgegeben: „Für uns zählt nur der Klassenerhalt“, gibt Grzymski die Richtung klar vor.

   Doch mit der Verpflichtung von Huppertz blickt der sportliche Leiter zuversichtlich in die Zukunft: „Er ist noch sehr jung und hat Erfahrung. Wir haben eine junge Mannschaft, die eine führende Hand braucht, die die nötige Erfahrung einbringt. Im Vorfeld kann man es natürlich nicht sagen, aber vom Gefühl her denke ich, dass wir mit Dirk den richtigen Fang gemacht haben“, so Grzymski abschließend. Ex-Trainer Marek Weglicki wollte sich gegenüber der Auf’m Platz-Redaktion nicht zu der Trennung äußern. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 11
  • #1

    Richtig so (Donnerstag, 09 Oktober 2014 13:11)

    Alles gute Dirk.
    Man musste handeln.
    Nur in Holten ist man träge und erträgt weiter sein Schicksal

  • #2

    Bottroper (Donnerstag, 09 Oktober 2014 13:28)

    Mein Beitrag soll nicht negativ Marek gegenüber ausfallen, sondern sich vielmehr mit einer Frage auseinandersetzen.
    Dazu muss man beachten: Marek war ein sehr guter Spieler seinerzeit, hat auch einige Trainerposten in den letzten Jahren ausgeführt (...) ABER waren diese Vereine (VfB II, Victoria) Teams aus der Kreisliga B. Und selbst da konnte er keine Erfolge feiern.

    Also die Frage: Wie können Vereine solche Trainer dann immer wieder einstellen? Zumal Sus ja auch noch eine Liga höher spielt als der letzte Verein (VfB II). Genauso ist es bei Kovac in Vonderort. Diese Leute erreichen nie Erfolge mit ihren Teams und wechseln durchschnittlich alle 1-2 Jahre die Vereine. Verständnis gleich Null..

  • #3

    schleuse (Donnerstag, 09 Oktober 2014 15:18)

    Nicht der Trainer sondern einige Leute aus der Mannschaft hätten gehen müssen...viele dabei die einfach zu schwach für die A-Liga sind...dem neuen Trainer viel Glück!

  • #4

    kenner (Donnerstag, 09 Oktober 2014 17:37)

    weglicki hat es nicht verstanden genaiso wenig wie in vfb auf die spieler zuzugehen und auch mal mit ihnen zu reden,ein guter fussballer aber kein guter trainer genauso wie kovac

  • #5

    Schleuse Kicker (Donnerstag, 09 Oktober 2014 17:52)

    Gibt jetzt günstiges Bauland in der schleuse, der Verein kann dicht machen. Und an die beiden ersten Kommentare gerichtet: ihr habt ja mal keine Ahnung, der marek hat super Arbeit gemacht, wenn die Mannschaft aber nicht mehr hergibt, soll er dann zaubern? sus wollte einen Neuanfang mit jungen Spielern wagen und wusste das es schwer wird und mit unserer jetzigen Mannschaft wird es richtig schwer!!! Vor allem dieses Getue von wegen die Mannschaft braucht eine erfahrene hand....lächerlich wenn jetzt ein neuer Trainer kommt der vllt gerade mal einen Verein trainiert hat, marek hingegen war ein guter Fußballer und ist ein guter Trainer mit Erfahrung und auch menschlich top. Die Entscheidung ist für uns als Mannschaft so überhaupt nicht nachzuvollziehen und ich bin sicher das die Trennung auch nicht beidseitig gewollt war.

    Das ist zwar Interna was hier von mir geschrieben wird, aber kann das so von mannschaftsseite aus dem Trainer gegenüber nicht stehen lassen. Auch trotz des schwachen saisonstarts war die Stimmung gut alle haben weiter an den ersten Sieg geglaubt. Wir wussten wie schwer die Saison mit dem unerfahrenen Kader wird, der Vorstand scheinbar nicht.

  • #6

    Tbo (Donnerstag, 09 Oktober 2014 20:16)

    Pepe , kalli ,Marcel ihr dürft dann wieder zurück kommen

  • #7

    Vorstand und nicht Trainer sind Schuld! (Donnerstag, 09 Oktober 2014 22:15)

    Der Marek hat Schleuse im letzten Jahr vor dem fast sicheren Abstieg gerettet und dafür gesorgt das es wieder eine Mannschaft gab! Er ist eine totale Respekt Person in dieser Mannschaft Das hätte sonst kaum einer geschafft! Wenn du im Vorstand so viele alte unfähige Menschen rumlaufen hast die keinen Spieler über Schleuse hinaus kennen und du keine Konkurrenzfähige Mannschaft zur Verfügung Hast (6 Kreisliga a taugliche) dann kannst du da nicht viel mehr rausholen als bisher getan! Und das ist ja nicht der erste wechsel in den letzten Jahren der nichts gebracht hat da sollte man sich mal Gedanken machen wer etwas falsch macht! Viel Glück den Jungs und Marek alles gute weiterhin!

  • #8

    vfb (Donnerstag, 09 Oktober 2014 23:03)

    Habe gehört er soll wieder zurück nach vfb gehen und als co Trainer in der landesliga agieren. ...viel Erfolg marek

  • #9

    Jh (Donnerstag, 09 Oktober 2014 23:15)

    War eine gute Entscheidung! Viel Glück und alles Gute dirk !

  • #10

    @vfb (Freitag, 10 Oktober 2014 11:15)

    Wenn das stimmen sollte, hab ich jeden Funken Hoffnung an die Fußball-Götter dieser Welt verloren. Ata hatte noch nie einen richtigen Co-Trainer, weil er seine eigenen Vorstellungen hat und wenn, nur einen zum Hütchenaufstellen braucht.
    Co-Trainer bedeutet heutzutage nicht mehr als: billige Arbeitskraft zum Tragen und Aufstellen von Materialien nach Vorstellung des Haupttrainers und Betreuen der Mannschaft :-D könnte sogar aus nem Fußballbuch stammen.

  • #11

    at marek (Freitag, 10 Oktober 2014 13:57)

    leider keinen plan und nach aussen hin die darstellung mies trainer gut rest naja vergessen wir es