GA Sterkrade kegelt Rhenania Bottrop raus

Die zweite Pokalrunde auf Kreisebene am Dienstagabend konnte gleich mit zwei Überraschungen aufwarten: Im ligainternen Duell der A-Ligisten trumpfte der TSV Safakspor bei Sterkrade 06/07 nach 120 Minuten auf. Glück-Auf Sterkrade spannte die Zuschauer sogar noch länger auf die Folter, konnte sich dann aber auch über den Erfolg über einen Bottroper Bezirksligisten freuen! In den restlichen Partien setzte sich der jeweilige Favorit deutlich durch. So feierte auch Lars Mühlbauer einen perfekte Einstand bei den Sportfreunden Königshardt.

2. Kreispokalrunde / 7. Oktober

Batenbrocker RK (Kreisliga B) - VfR Ebel (Kreisliga A) 2:5 (1:2)

Der VfR Ebel steht in der dritten Kreispokalrunde. Beim B-Ligisten Batenbrocker RK setzte sich der A-Ligist am Ende mit 5:2 durch. Dabei sind die Batenbrocker allerdings mit einer Mischmannschaft aus 1., 2. und 3. Mannschaft angetreten. Aber auch der VfR Ebel musste auf einige Akteure verzichten - unter anderem Torjäger Marcel Paul. Bereits nach vier Minuten gab es den ersten Treffer: David Molitor konnte unter Mithilfe von BRK-Schlussmann Pierre Uhlenbrock zum 1:0 für den A-Ligisten treffen. Doch die Batenbrocker konnten nur neun Minuten später in Person von Patrick Rhode antworten und ausgleichen.

Traf heute zwei Mal: David Molitor.
Traf heute zwei Mal: David Molitor.

    Doch dieses Mal dauerte die Antwort der Ebeler nicht lange: Kevin Dziuron traf nur vier Minuten nach dem 1:1 zur erneuten Führung für die Gäste und erneut sah Uhlenbrock nicht gut aus. Bei diesem Spielstand bleib es auch bis zur Pause in der sich die Gastgeber teuer verkauften. "Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwer getan", gab auch Ebels Spielertrainer Sebastian Stempel zu. "Die erste Halbzeit war mit Ausnahme der Torwartfehler in Ordnung", bilanzierte Jens Spiller, Spielertrainer der Batenbrocker. Im zweiten Spielabschnitt waren die Ebeler zwingender in der Offensive, während die Gastgeber über Konter zum Erfolg kommen wollten. Doch bereits in Minute 51 fiel die Vorentscheidung als Sascha Schymik zum 3:1 einnetzen konnte. Nun hatte Ebel mehr Platz und nutzte diesen auch: Danny Ingler stocherte den Ball zum 4:1 über die Linie und in Minute 73 entschied der Unparteiische auf Elfmeter für die Ebeler, obwohl diese zunächst einen Vorteil ausgesprochen bekamen. David Molitor verwandelte den Elfmeter zum 5:1. Fünf Minuten vor dem Ende konnte Rafik Amjahad für die Batenbrocker noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben.

   "Wir haben heute die Pflichtaufgabe erfüllzt. Im Pokal kannst du als klassenhöherer Verein nur verlieren, daher war das heute in Ordnung. Batenbrock hat sich aber auch gut verkauft", resümierte Sebastian Stempel. "Wir haben heute das erste Mal so gespielt, da ist klar, dass vieles nicht stimmen kann. Wir sind irgendwann in der zweiten Halbzeit eingebrochen", so Jens Spiller abschließend zum Spiel. Da sich Dominik Steuper zudem verletzte, wird die ohnehin schon dünne Personaldecke der Batenbrocker noch dünner sein, da Steuper auch am Sonntag ausfallen wird.

Tore: 0:1 David Molitor (4.), 1:1 Patrick Rhode (13.), 1:2 Kevin Dziuron (17.), 1:3 Sascha Schymik (51.), 1:4 Danny Ingler (63.), 1:5 David Molitor (Foulelfmeter/73.), 2:5 Rafik Amjahad (85.)

DaWi

 

GA Sterkrade (KL A) - Rhenania Bottrop (BL) 8:7 n.E. (3:3)

GA Sterkrade hat die Sensation geschafft und zog in die nächste Pokalrunde ein. Der A-Ligist konnte den Bezirksligisten Rhenania Bottrop im Elfmeterschießen besiegen, ein wirklicher Ligenunterschied war nicht wirklich zu bemerken. „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und haben auch den Ton angegeben“, sah Michael Buhlmann seine Sterkrader Mannschaft in den ersten 45 Minuten sogar stärker. In Führung gingen aber doch die Favoriten. Nach einem Standard konnte David Overfeld in der 24. Minute den Ball im Tor unterbringen.

GA-Torhüter Frank Fehder hielt den entscheidenden Elfmeter und sorgte damit fürs Weiterkommen.
GA-Torhüter Frank Fehder hielt den entscheidenden Elfmeter und sorgte damit fürs Weiterkommen.

    Doch die Gastgeber drehten die Partie noch vor dem Pausenpfiff zu ihren Gunsten. Gültekin Bulut sorgte mit einem Doppelpack für die Pausenführung für seine Farben. „Die Pausenführung war verdient“, hält Buhlmann fest. Rhenanias sportlicher Leiter sah ein offenes Spiel: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe mit vielen Chancen und schönen Toren.“ Nach dem Seitenwechsel musste aber vor allem sein Team auf den Ausgleich drängen, den dann Wale Arangudade erzielte. Jedoch gingen die Sterkrader erneut in Führung. Doch direkt im Gegenzug glichen die Bottroper wieder aus. Somit stand es nach 90 Minuten 3:3 und es hieß Verlängerung. Das Tor trafen die Mannschaften aber nicht. Jedoch überschattete ein Ereignis die Verlängerung. Ein Spieler der Heimmannschaft fiel gegen die Bande und verletzte sich. „Der Unfall hat das Spiel überschattet und es gab eine lange Pause. Zunächst wünschen wir von Rhenania dem verletzten Spieler eine schnelle und gute Genesung“, gab Kahnert dem Sterkrader beste Wünsche mit. „Allerdings ging durch die Pause auch der Spielfluss verloren.“ Die zweite Hälfte der Verlängerung gingen die Hausherren dann mit einem Mann in Unterzahl an, doch daraus konnten die Bottroper Gäste keinen Profit schöpfen. Also ging es nach erneutem Unentschieden ins Elfmeterschießen. Die ersten neun Schützen verwandelten sicher, doch dann hatte GA-Torhüter Frank Fehder seine große Stunde und parierte den letzten Ball. Das hieß das Weiterkommen für den Außenseiter. „Ich denke, wir haben das Spiel auch nach dem Elfmeterschießen verdient gewonnen. Ich muss meiner Mannschaft da ein Riesenkompliment machen, denn sie waren voll auf der Höhe und haben sich die Beine ausgerissen. Wir haben insgesamt nicht viel zugelassen und man kann uns auch keinen Vorwurf machen, dass wir am Ende in Unterzahl gegen Rhenania hinten dicht gemacht haben. Aber nochmals: Die Mannschaft hat eine super Leistung abgeliefert“, freute sich Buhlmann über das Weiterkommen. Kahnert gab der Mannschaft Rückendeckung: „Die Jungs haben alles versucht, ebenso wie der gute Gegner alles versucht hat. Es schießt ja niemand den Ball absichtlich neben das Tor. Es war heute nicht mehr drin.“ Jedoch sah Kahnert das Ergebnis am Ende nicht an erster Stelle: „Das Ergebnis ist für mich zweitrangig. Denn wenn sich ein Spieler schwer verletzt, dann sieht man wieder, was die wichtigen Dinge im Leben sind und das ist nicht unser Hobby Fußball.“

Tore: 0:1 David Overfeld (24.), 1:1/2:1 Gültekin Bulut (36./44.), 2:2 Wale Arangudade (70.), 3:2 Julian Hurnik (82.), 3:3 Joel Goldberg (84.)

StLu

 

BW Fuhlenbrock (KL B) - BW Oberhausen (BL) 0:5 (0:1)

Keine Chance für Fuhlenbrock. Der Bottroper B-Ligist hatte unter dem Strich dem Favoriten aus Oberhausen heute 90 Minuten lang wenig bis gar nichts entgegen zu setzen. Das sahen auch beide Trainer so. Auf Seiten der Gastgeber plagten sich im Laufe der zweiten Halbzeit immer mehr Akteure mit Krämpfen herum, so dass einer Sensation am Dienstagabend zu viel im Weg stand. „Ich musste heute auf insgesamt zehn Spieler verzichten, die allesamt in der Startelf stehen können. Ohne so viele Leistungsträger ist es einfach sehr schwierig und ich hatte mir heute daher auch schon nicht viel ausgerechnet“, gab Fuhlenbrock-Trainer André Hülsmann nach dem Pokalspiel zu Protokoll, der nur noch sieben Spieler seines Kaders zur Verfügung hatte und den Rest mit Spielern aus der Reserve aufstockte.

Björn Bönninghoff
Björn Bönninghoff war auf Seiten der Fuhlenbrocker der Unglücksrabe. Mit seinem Eigentor kurz vor der Halbzeit brachte er BWO auf die Siegerstraße.

BW Oberhausen trat auch nicht mit der ersten Garnitur an. So verzichtete Trainer Thorsten Möllmann unter anderem auf die Offensiv-Kräfte Ümit Ertural, Klaus-Peter Müller und David Möllmann. Auch im Tor nahm der BWO-Trainer einen Tausch vor und schenkte Patrick Schäfer Einsatzzeit. Dennoch hatte der Bezirksligist keine Probleme „auf Jacobi“. „Wir waren schon in Halbzeit eins klar spielbestimmend, auch wenn wir nicht sehr viele Chancen hatten“, gab Möllmann nach 90 Minuten zu Protokoll. Der musste dann auch noch mit ansehen, wie Ümit Mutlu per Foulelfmeter an Fuhlenbrock-Keeper Dennis Kaspar scheiterte (35.). Besser lief es aber drei Minuten später. Allerdings unter gütiger Mithilfe des Gegners. Robin Raguse schoss aufs Tor und BWF-Schlussmann Dennis Kaspar war schon unterwegs in die richtige Ecke. Fuhlenbrocks Björn Benninghoff fälschte den Ball aber unglücklich und unhaltbar für seinen Schlussmann zum 0:1 ab. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann zielstrebiger gespielt und Fuhlenbrock hat dann auch abgebaut“, so Möllmann weiter, der dann sah, wie Oliver Nözel und Robin Raguse jeweils einen Doppelpack schnürten. Hülsmann wollte nicht zu viel mit seinen Jungs hadern. „Die Jungs haben sich heute super verkauft. BWO spielt nun einmal zwei Klassen höher. In der zweiten Halbzeit konnten wir noch 20 Minuten mithalten, aber danach konnten wir keine Paroli mehr bieten. Aber die Jungs haben alles gut umgesetzt“, so Hülsmann, der nach dem Abpfiff dann auch schon gleich den Blick nach vorne richtete. „Ich hoffe, dass wir jetzt wieder in die Spur kommen. Zwar fährt der ein oder andere jetzt in Urlaub, dafür kehren bis Sonntag hoffentlich ein paar zurück, damit das Pech, dass wir seit dem vierten Spieltag haben, endlich aufhört. Aber so ist es nun einmal in der Kreisliga.“

Tore: 0:1 Eigentor Björn Bönninghoff (38.), 0:2/0:3 Oliver Nözel (55./59.), 0:4/0:5 Robin Raguse (71./89.)

Bes. Vorkommnis: Dennis Kaspar (Fuhlenbrock) hält Foulelfmeter von Ümit Mutlu (35.)

RaWi

 

RSV Klosterhardt (KL B) - SF Königshardt (LL) 0:6 (0:1)

Ganz klar, das Landesliga-Comeback von Trainer Lars Mühlbauer stand heute voll im Fokus dieser Pokal-Partie. Und das Comeback glückte auf ganzer Linie. Die SF Königshardt setzten sich beim Underdog RSV Klosterhardt aus der Kreisliga B am Ende souverän durch und schenkten dem Gastgeber ein halbes Dutzend Tore ein. Marc Skowronewk, Nurtekin Bulut und Phillip Potratz aus dem Reserve-Team schnürten jeweils einen Doppelpack und schenkten ihrem neuen Trainer damit einen Einstand nach Maß. „Klar, ein super Einstand. Zwar ist, bei allem Respekt dem Gegner gegenüber, die Kreisliga B kein Maßstab. Aber die Mannschaft hatte ein überragendes Engagement und hat selbst nach dem 5:0 noch Vollgas gegeben. Ich denke, dass sie heute auch noch etwas für ihren alten Trainer Kai-Oli gespielt haben, was auch vollkommen in Ordnung ist“, so Mühlbauer nach dem Spiel.

Nurtekin Bulut
Nurtekin Bulut brachte mit seinem Doppelpack die SF Königshardt auf die Siegerstraße.

Sein Gegenüber war selbstverständlich nicht erfreut, nahm die Niederlage aber mit Fassung auf. „Normalerweise sagt man ja, dass es pro Liga Unterschied zwei Gegentore sind, von daher passt es ja. Aber wenn man sieht, dass die ersten zwei Tore nach Standardsituationen fallen und wir vor allem in Halbzeit eins super dagegen gehalten haben, dann geht es ja. Kämpferisch und taktisch war es vielleicht heute sogar das Beste, was ich bisher gesehen habe“, verteilte Spielertrainer Nico Andreadakis nach dem Spiel Streicheleinheiten an sein unterlegenes Team. Das Einzige, was ihn ärgerte, war der späte Platzverweis gegen Maurice Riesner, der in der 55. Minute eingewechselt wurde und fünf Minuten vor Schluss wegen Meckerns die Ampelkarte kassierte. „Ein dummer Platzverweis. Darüber werden wir auch noch reden müssen“, so Andreadakis über seinen Schützling. Reden muss Mühlbauer zwar auch in den nächsten zehn Tagen mit seinen Kickern, um diese auch für die Liga wieder fit zu kriegen (nächstes Wochenende hat die Landesliga spielfrei) - doch so ein Pokalerfolg dürfte beflügeln. „Ganz klar: Ein Sieg, in dieser Höhe und noch dazu zu Null ist sehr wichtig. Auch, dass der Glaube wieder an sich selbst zurückkehrt. Man hat anfangs die Verunsicherung bei den Jungs gespürt, aber ich war auch nervös und hab mich den ganzen Tag schon auf heute Abend gefreut“, so Mühlbauer fröhlich am späten Abend. Der attestierte dem Gegner aber auch eine gute Leistung. „Der RSV hat es sehr gut gemacht und uns lange eine Riesengegenwehr geboten. Später hat man aber am Ende etwas gemerkt, dass die Kraft flöten ging. Wir haben dagegen unser Ding durchgezogen.“ Zu viel Einfluss wollte Mühlbauer dann heute Abend aber auch noch nicht nehmen, nachdem er erst am Abend zuvor der Mannschaft vorgestellt wurde. „Natürlich bringt jeder Trainer seine eigene Philosophie mit. Aber ich muss mir erst einmal ein Bild machen, wie vorher trainiert und gespielt wurde. Da wollte ich aus Respekt vor Kai nicht jetzt einfach schon alles über den Haufen werfen. Ich habe den Jungs gesagt, dass ich froh bin, wenn 50 Prozent meiner heutigen Vorgaben umgesetzt werden. Und das haben sie klasse gelöst. Die tolle Mannschaftsleistung dürfte dafür sorgen, dass die Köpfe nun etwas freier werden.“ Und auch, wenn Mühlbauer am Ende niemanden herauspicken wollte, so fiel das starke Debüt von Phillip Potratz dann doch auf. Potratz, der vor zwei Jahren aus privaten Gründen aus Gladbeck vom BV Rentfort (Kreisliga A) an den Pfälzer Graben wechselte und aber eigentlich nur in der Reserve von Königshardt (Kreisliga B) spielt, agierte heute von Beginn an für den Landesligisten. „Ich hatte mir mal seine Quote angeschaut und der hat letzte Saison 50 Dinger gemacht. Nach dem Spiel habe ich ihm gesagt, dass wir mal reden müssen. Klar ist aber auch, dass man alles mit dem Verein absprechen muss“, deutete Mühlbauer an, dass Potratz der erste Gewinner des Trainerwechsels sein könnte.

Tore: 0:1/0:2 Nurtekin Bulut (31./50.), 0:3 Marc Skowronek (52.), 0:4 Phillip Potratz (59.), 0:5 Marc Skowronek (75.), 0:6 Phillip Potratz (84.)

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte Maurice Riesner (RSV/85./Meckern)

RaWi

 

Sterkrade 06/07 (KL A) - TSV Safakspor (KL A) 3:5 n.V. (0:2, 3:3)

„Ich habe immer gesagt, irgendwann ist es soweit, irgendwann platzt der Knoten endlich“, freute sich Murat Eraslan, Trainer bei Safakspor Oberhausen über den Sieg im Kreispokal. Im ersten Drittel der Begegnung war seine Mannschaft auch die bessere Mannschaft. „In den ersten dreißig Minuten war Safakspor besser, denn sie waren engagiert, lauffreudig und bissig“, stellte 06/07-Coach Christian Dahlbeck fest. Diese Überlegenheit nutzten die Gäste auch aus: Zunächst traf Hüseyin Demirci, bevor Oktay Cin einen Freistoß unwiderstehlich im Tor versenkte. „Wir waren von der ersten Minute da. Wir haben gut gepresst und sehr konzentriert gespielt. Allerdings wurden die Gastgeber nach dem 0:2 zunehmend stärker. Sie trafen dreimal den Pfosten und Safakspor-Torhüter Mehmet Demirkoparan parierte einige Male gut, doch vor der Pause war die Mannschaft von Christian Dahlbeck nicht mehr erfolgreich.

Andre Scheffler war der tragische Held: Erst glich er in letzter Sekunde aus und dann verschoss er in der Verlängerung einen Elfmeter.
Andre Scheffler war der tragische Held: Erst glich er in letzter Sekunde aus und dann verschoss er in der Verlängerung einen Elfmeter.

   Nach dem Seitenwechsel war weiterhin Sterkrade 06/07 am Drücker und konnte durch Dennis Glowacki auch den Anschlusstreffer erzielen. Jedoch hatten die Gäste auch ihre große Stärke auf ihrer Seite, die heute wohl den Unterschied ausgemacht hat: Denn nach einem weiteren Standard stellte Safakspor den zwei-Tore-Abstand wieder her. Levant Bozacioglu staubte schließlich ab. „Nach dem 3:1 war nur noch 06/07 am Drücker“, so Eraslan. Dies wussten die Hausherren zunächst zum Anschlusstreffer zu nutzen. Damian Vergara Schlootz war erfolgreich. Allerdings sah es mit zunehmender Zeit so aus, als würde Safakspor als Sieger vom Platz gehen, doch das Glück war 06/07 hold. Andre Scheffler glich in der letzten Sekunde aus – Verlängerung. Eine Überraschung gab es zudem, denn Safakspor-Trainer Murat Eraslan war heute erstmals seit drei Jahren wieder am Ball, wechselte sich kurz vor Ende der regulären Spielzeit ein. „Ich habe mich gut gefühlt und hatte keine Probleme. Besonders beim Tor war meine Freude groß“, so der Spielertrainer. Denn zu allem Überdruss war Eraslan auch noch derjenige, der die Gäste wieder in Führung brachte. Wie es auch kommen musste, nach einem Standard besorgte er das 3:4. Erneut drückten die Gastgeber auf den Ausgleich. Dabei bekamen sie kurz nach Beginn der zweiten Hälfte der Verlängerung einen Elfmeter, denn Andre Scheffler aber in die Wolken setzte. Weiterhin blieben die Sterkrader dran, jedoch rannten sie dabei auch in mehrere Konter. Bei einem Konter konnte Harun Al nur mit einem Foul gestoppt werden und sorgte mit dem verwandelten Freistoß für die endgültige Entscheidung. „Nach einer Niederlage sind wir nie zufrieden. Wir bekommen Gegentore nach vier individuellen Fehlern, das ist natürlich sehr ärgerlich. Wir investieren viel und wollen die Probleme fußballerisch lösen, doch wir brauchen uns nichts schönreden. Wir haben heute verloren, weil wir zu viele Fehler gemacht haben“, ärgerte sich Dahlbeck. „Jetzt müssen wir uns den Mund abputzen und dann geht es weiter in der Liga.“ Auf der anderen Seite war die Freude dagegen groß: „Ich freue mich sehr über den Sieg. Wir haben eine klasse Leistung abgerufen, aber wir hatten auch sehr viel Glück. Mit diesem Glück hätten wir auch in der Liga schon die eine oder andere Partie gewonnen. Aber wir haben gute Moral bewiesen und ich hoffe, dass wir uns jetzt aus dem Keller herausspielen“, so Eraslan abschließend.

Tore: 0:1 Hüseyin Demirci (14.), 0:2 Oktay Cin (26.), 1:2 Dennis Glowacki (60.), 1:3 Levant Bozacioglu (68.), 2:3 Damian Vergara Schlootz (82.), 3:3 Andre Scheffler (90.), 3:4 Murat Eraslan (105.), 3:5 Harun Al (117.)

Bes. Vorkommnis: Andre Scheffler (Sterkrade) verschießt Foulelfmeter (107.)

StLu 

Kommentar schreiben

Kommentare: 34
  • #1

    Hauke (Dienstag, 07 Oktober 2014 23:36)

    M. Polak der kreative Kopf von Rhenania hat ganz klar gefehlt !!

  • #2

    haha (Mittwoch, 08 Oktober 2014 07:52)

    Der Dirr macht das nicht mehr lange beim SVR ;)

  • #3

    An Lalle (Mittwoch, 08 Oktober 2014 08:21)

    Dieser Phillip Potratz ist wirklich stark. Bin mal gespannt wie er sich in der Landesliga verkauft. Wünsche Dir als Trainer und dem "neuen Spieler" eine Erfolgreiche Zeit!

  • #4

    Sterkrader (Mittwoch, 08 Oktober 2014 09:47)

    Trotzdem steigt Safak ab

  • #5

    geht gar nicht (Mittwoch, 08 Oktober 2014 09:53)

    Hab das spiel ebel gesehen.der torwart von batenbrock.hat das spiel allein verloren.der ist sehr schwach.und unsicher.ebel hat zuhoch gewonnen

  • #6

    Hardt (Mittwoch, 08 Oktober 2014 10:01)

    Leider möchte der Potratz wohl nicht in der Ersten spielen. Die Vorg
    änger von Mühlbauer waren ja auch nicht ganz blind und hatten ihn natürlich auch schon mal gefragt.

  • #7

    Dirr Kriese (Mittwoch, 08 Oktober 2014 10:05)

    Oh Herr Dirr, bald geht es in Richtung Heimat. Habe gehört, dass man dort noch nen Trainer für die Kreisliga C sucht.... Selbst Schuld!

  • #8

    batenbrock vs ebel zuschauer (Mittwoch, 08 Oktober 2014 10:38)

    Abgesehen vom wirklich schwachen torwart kann batenbrock froh sein auf Grund der 2.Halbzeit nicht noch höher verloren zu haben

  • #9

    SVr (Mittwoch, 08 Oktober 2014 10:52)

    @1
    Klar, aber soll er sich im Pokal die fünfte gelbe Karte abholen?

  • #10

    rhenane (Mittwoch, 08 Oktober 2014 11:26)

    Sind schon an neuen trainer dran,leider hat unser wunsch trainer ,noch nicht zugesagt,.da er noch selber spielt und trainer ist,

  • #11

    MOMO (Mittwoch, 08 Oktober 2014 11:29)

    Julian Hurnik bester mann !!!!!!!!!!!! kämpfer hoch 10 alles gegeben gestern komm schnell wieder auf die beine Glück auf brauch dich :)

  • #12

    Zuschauer (Mittwoch, 08 Oktober 2014 12:03)

    Der Potratz wird auch in der Landesliga seine Tore machen. Technisch sehr gut und auch sehr Abschluss stark.

  • #13

    batenbrock vs. ebel (Mittwoch, 08 Oktober 2014 12:44)

    Ebel hat zu hoch gewonnen ? Ich weiß ja nicht auf welcher Sportanlage du warst, aber ich meine das ein 2:5 schon ok war. Batenbrock ist in der zweiten Halbzeit eingebrochen. Bei ebel war es nur noch hacke, spitze 123. Wenn man die Chancen genutzt hätte, wäre das Ergebnis deutlich höher ausgefallen. Trotzdem Hut ab. Die Jungs haben gut dagegen gehalten. Desweiteren finde ich es unter aller Kanone den Torwart von batenbrock alles in die Schuhe zu schieben. Ebels keeper hat sich auch ein riesen Ding geleistet waszum 1:1 geführt hat. Viel Glück beiden Teams noch in der Liga.

  • #14

    bwf (Mittwoch, 08 Oktober 2014 13:20)

    Es muss ein neuer her,oder es geht ab

  • #15

    Desperadoz (Mittwoch, 08 Oktober 2014 15:21)

    Jaajaaa jetzt kommen wieder die Neider. Schon hat Safak einen "Aufstiegskandidaten" vom Platz gefegt, da fangen sie wieder an. Lächerlich. Im Laufe der Saison werden wir ja sehen, ob Safak absteigt oder nicht. Klasse Leistung, jetzt können die nächsten kommen der Bann ist gebrochen !

    Glückwunsch Murat Eraslan zum Comeback. Starker Einsatz !

  • #16

    SFK44 (Mittwoch, 08 Oktober 2014 15:40)

    Der Potratz ist eine Bereicherung für jede Mannschaft! Ein feiner Kerl wo auch die Einstellung stimmt.

  • #17

    @SVr (Mittwoch, 08 Oktober 2014 16:16)

    Die gelben Karten werden je Wettbewerb getrennt gezählt!

  • #18

    Schadenfreude (Mittwoch, 08 Oktober 2014 17:37)

    was ne starke Mannschaft die Rhenanen doch haben :-D das kitzelt mich ja schon. Aber zum Glück gibt der sportliche Leiter nun die Kommentare ab, sonst hätte der Trainer wieder mal in peinlicher Manier Spieler namentlich bloßgestellt^^

  • #19

    Goalgetter (Mittwoch, 08 Oktober 2014 18:24)

    Ich glaube der sportliche Leiter M Kahnert von SVR kann schon mal die Fühler ausstrecken .Olli Dir gibt es nur noch bis zur Winterpause
    Glück auf

  • #20

    Zuschauer (Mittwoch, 08 Oktober 2014 19:15)

    Erinnert mich bisschen an Schalke nur hier heißt er Kahnert nicht Held.

    Spiel war gut.
    Ergebnis nicht wichtig.
    Richtiger Weg
    Spieler schonen für die Meisterschaft.
    usw usw usw

  • #21

    #9 (Mittwoch, 08 Oktober 2014 19:21)

    Genau und rot gesperrt ist der auch gerade ;-)

  • #22

    SVr (Mittwoch, 08 Oktober 2014 19:55)

    Nein werden sie nicht. Ist anders als in der Bundesliga.
    Wenn man keine Ahnung hat lieber die Sch. .....halten

  • #23

    @16 (Mittwoch, 08 Oktober 2014 20:17)

    Nein stimmt nicht!!!

  • #24

    Zu 16 (Mittwoch, 08 Oktober 2014 20:25)

    Du hast aufjedenfall Insider wissen. NICHT

  • #25

    Batenbrocker (Mittwoch, 08 Oktober 2014 20:52)

    Ey Leute, lasst dochmal unseren Torhüter in Ruhe und kümmert euch um eure eigenen Baustellen....

  • #26

    Zuschauer (Mittwoch, 08 Oktober 2014 20:52)

    Unter der neuen sportlichen Leitung geht es mit dem SVR Abwärts, und der Trend ist noch nicht Schluß. Schade

  • #27

    Duslospor (Mittwoch, 08 Oktober 2014 21:15)

    SC20 Absteiger

  • #28

    @#16 (Mittwoch, 08 Oktober 2014 23:21)

    Leider nicht.

  • #29

    BWF (Donnerstag, 09 Oktober 2014 08:49)

    Zu 13/ Mein Gott, du hast ja gar keine Ahnung!

  • #30

    Zuschauer (Donnerstag, 09 Oktober 2014 11:29)

    Schaue seit 2 wochen den fuhlenbrockern zu, keine struktur, kein system..
    Schwach für einen "aufstiegskandidat"

  • #31

    SVr hat keine Ahnung! (Donnerstag, 09 Oktober 2014 15:31)

    ... und sollte seine Tastatur in die Tonne werfen.

    Gelbe Karten: siehe auch hier

    http://fvn.de/3139-0-Neue-Regelung-fuer-die-Sperre-nach-fuenf-gelben-Karten.html?goback=261

  • #32

    Zuschauer II (Freitag, 10 Oktober 2014 08:48)

    Bei Rhenania muß die sportliche Leitung weg.
    Was soll der Dirr machen, wenn nur, und ohne Luft zu holen, ein Kahnert das Wort hat und dazwischen quatscht.
    Viel zu selbstherlich. Selbstdarsteller.

  • #33

    Naja (Freitag, 10 Oktober 2014 12:04)

    9. Sperre nach der fünften Gelben Karte in Pflichtspielen des Vereins:
    Erhält ein Spieler innerhalb einer Spielzeit die fünfte Gelbe Karte in den Pflichtspielen seines Vereins, ist der Spieler automatisch für die nächstfolgende Woche für alle Spiele seines Vereins, höchstens jedoch für ein Pflichtspiel der Mannschaft, in der die fünfte Gelbe Karte erfolgte, gesperrt, ohne dass es eines besonderen Verfahrens oder einer besonderen Benachrichtigung bedarf.
    Für jede weitere fünfte Gelbe Karte (zehnte, fünfzehnte usw.) innerhalb einer Spielzeit wird nach den Bestimmungen des Satzes 1 verfahren. Diese Regelung ist gültig von der Oberliga bis zur Kreisliga C.

  • #34

    nix ahnung (Freitag, 10 Oktober 2014 14:45)

    #31 mit nix ahnung

    In seiner Sitzung am 17.09.2014 hat der VFA daher die folgende Änderung des Punktes 9 in den Durchführungsbestimmungen beschlossen:

    9. Sperre nach der fünften Gelben Karte in Pflichtspielen des Vereins:
    Erhält ein Spieler innerhalb einer Spielzeit die fünfte Gelbe Karte im selben Wettbewerb und in derselben Mannschaft (1., 2., 3., 4. usw.) seines Vereins, ist der Spieler automatisch für die nächstfolgende Woche für alle Spiele seines Vereins, längstens jedoch für ein Pflichtspiel der Mannschaft, in der er die fünfte Gelbe Karte erhalten hat, gesperrt, ohne dass es eines besonderen Verfahrens oder einer besonderen Benachrichtigung bedarf.
    Eine Zusammenzählung der Gelben Karten in den jeweiligen Mannschaften in der Meisterschaft und im Pokal erfolgt nicht. Jede Mannschaft wird für sich alleine gewertet.
    Für jede weitere fünfte Gelbe Karte (zehnte, fünfzehnte usw.) im selben Wettbewerb und in der selben Mannschaft innerhalb einer Spielzeit wird nach den Bestimmungen des Satzes 1 verfahren.
    Diese Regelung ist ab der Veröffentlichung in den AM Online gültig für alle
    FVN-Frauenspielklassen und von der Oberliga bis zur Kreisliga C.