Adler im Turbo-Anflug: Stoppt SW Alstaden im Bezirksliga-Derby die Osterfelder?

Langsam wird es Zeit: Die Landesligisten VfB Bottrop und SF Königshardt sollten am siebten Spieltag endlich das erste Mal dreifach punkten. Einfach wird es natürlich nicht, ebenso wenig für Arminia Klosterhardt, das zum Spitzenspiel gegen den FSV Duisburg bittet. In der Bezirksliga kommt es zum Derby zwischen SW Alstaden und Adler Osterfeld. Unterschiedlicher könnte die Gemütslage im Lager beider Klubs vor dem Aufeinandertreffen nicht sein. In der Kreisliga A versuchen sich Aufsteiger BW Oberhausen II und Absteiger SC 20 Oberhausen als Spielverderber gegen die Aufstiegsfavoriten aus Sterkrade und Bottrop-Ebel. Eine Etage tiefer kommt es an der Concordiastraße zum ultimativen Knaller zweier Top-Teams!

Vorschau auf den 5. Oktober

Landesliga / 7. Spieltag

VfB Bottrop (13.) - SV Burgaltendorf (11.)

„Viele Mannschaften stehen ja nicht mehr unter uns“, so Co-Trainer Christian Müller auf die Frage, ob der Tabellenplatz des kommenden Gegners eine Rolle spielen wird. Angesichts von mageren zwei Pünktchen und dem vorletzten Rang, sollten diese Gedanken beim VfB Bottrop nun wirklich keine Rolle spielen. Doch vollstände halber sind ein paar Informationen über den kommenden Gegner des VfB angebracht. SV Burgaltendorf schaffte nach dem Abstieg in der Bezirksliga, nach zuvor acht Jahren in der Landesliga, den sofortigen Wiederaufstieg. Wie die Hausherren haben die Essener auch schon vier Pleiten auf dem Konto, dagegen stehen jedoch schon zwei Siege, sodass der elfte Platz für Burgaltendorf zu Buche steht. Doch über den sollte sich die Elf von Coach Mevlüt Ata keine Gedanken machen. „Für uns geht es nur darum, sonntags endlich mal Taten sprechen zu lassen und nicht nur von montags bis freitags. Im trainieren sind wir schon gefühlt Weltmeister und auch jetzt haben wir noch aggressiver trainiert, um mehr Pep reinzubringen. Mevlüt ist ein gewissenhafter Trainer, der die Fehler erkennt, analysiert und auch mit den Spielern daran arbeiten. Allerdings muss diese es nun auch endlich mal am Sonntag umsetzten. Wir müssen in der Lage sein unser Spiel aufzuziehen“, so Müller, der bei den bisherigen Gegnern keine Übermannschaft sah: „Entweder haben wir unsere Leistung nicht abgerufen oder wir haben unglücklich verloren. Es war jetzt keine Mannschaft dabei, die uns in Grund und Boden gespielt hat.“ So war es auch beim 2:3 aus der Vorwoche gegen den ESC Rellinghausen: „Da haben wir eine richtig schlechte Leistung abgeliefert. Das Resultat liest sich knapper als es eigentlich war. Rellinghausen war nicht wirklich besser, doch wir hatten nur zwei gute Aktionen und die haben zu unseren Toren geführt“, resümierte der Co-Trainer und Physiotherapeut. Personell muss Ata auf mindestens drei Spieler verzichten, hinzu kommen noch berufsbedingte Ausfälle.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


Sterkrade-Nord (7.) - VfB Speldorf (8.)

Am Sonntag empfängt Sterkrade-Nord den VfB Speldorf. „Speldorf ist unser Tabellennachbar , es wird ein wichtiges Spiel“, weiß Nord-Trainer Markus Kowalczyk. In den letzten beiden Spielen gingen die Oberhausener leer aus. Zunächst verloren sie gegen Rellinghausen mit 1:2 und dann mit 1:4 am vergangenen Wochenende gegen den VfL Rhede. Jetzt stehen die Schmachtendorfer nicht direkt unter Zugzwang, allerdings will man die kleine Niederlagen-Serie auf jeden Fall stoppen. „Wir werden alles einsetzen, um einen Sieg zu holen“, so Kowalczyk, denn auch er weiß, dass die Mannschaft schon einige Punkte hat liegen gelassen: „Wir haben genug verschenkt- Jetzt müssen wir für unsere allgemein guten Leistungen auch mal wieder belohnt werden.“ Die Gegner spielten vergangenes Jahr in der Oberliga und stiegen dann in die Landesliga ab. Einige Spieler sind geblieben und die Mannschaft hat sich jetzt in der Landesliga stabilisiert. „Sie sind ein Oberliga-Absteiger und wir nehmen sie auf jeden Fall ernst. Allerdings kennen wir auch unsere Stärken und wir wollen die drei Punkte in Sterkrade behalten“, ist sich der Trainer der eigenen Stärke bewusst. Dafür steht ihm auch der komplette Kader zur Verfügung, alle Mann sind an Bord. „Wir können aus dem Vollen schöpfen und wollen dann mehr mitnehmen als zuletzt. Es gibt nicht viel zu diskutieren. Wir krempeln jetzt die Ärmel hoch und dann geht’s zur Sache“, so Kowalczyk abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


Arminia Klosterhardt (3.) - FSV Duisburg (5.)

Es sind die Wochen er Wahrheit für die Arminia, wie es Trainer Hans Günter Bruns bereits angekündigt hat. Denn nach dem Spiel und dem überragenden Sieg in Speldorf gastiert nun ein Verein am Hans-Wagner-Weg, den das Attribut „Schwergewicht“ der Landesliga Gruppe 3, verfolgt, und zwar mit Recht: die Rede ist vom FSV Duisburg. Direkt am Freitagmorgen bat der Oberhausener Übungsleiter seine Schützlinge am Feiertag und schönstem Wetter zur Trainingseinheit. Den letzten Feinschliff holen für ein Spiel am kommenden Sonntag, das es wieder einmal in sich haben dürfte.

Wieder mit dabei: Michel Roth.
Wieder mit dabei: Michel Roth.

„Der FSV Duisburg hat personell richtig gut zugelegt und zählt ganz klar zu den Top-Favoriten in dieser Liga“, weiß Günter Bruns den sonntäglichen Gegner durchaus einzuschätzen. Und es dürfte ein rasantes Spiel werden, was den Zuschauern da am Sonntag ab 15.15 Uhr von zwei spielstarken und mit enormer Offensiv-Qualität bestückten Mannschaften geboten werden wird. Für Coach Bruns wird es auf Seiten der Duisburger ein Wiedersehen aus alten RWO-Tagen geben. „Das stimmt, Musa Celik, eine alte RWO-Ikone, spielt beim FSV“, lacht Bruns. Aber dass sich der Trainer und sein ehemaliger Schützling vor der Partie ausgetauscht hätten, das ordnet Bruns direkt als Fehlanzeige ein. „Natürlich nicht. Wir telefonieren zwar hin und wieder, aber dass wir uns da nur über Fußball unterhalten stimmt natürlich nicht. Es gibt auch noch andere Dinge“, lässt Bruns wissen. Bei dem scheint sich so langsam aber dafür sicher die personelle Lage etwas zu entspannen. Zwar sind noch genügend Spieler angeschlagen, auch Daniel Agostino laboriert noch an seinem Leisten-Eingriff, dafür ist Michel Roth zurück. Auch wenn es bei Roth aufgrund von Trainingsrückstand nicht für einen Platz in der Startelf reichen wird, so wird wenigstens wieder der Kader aufgefüllt. Fünf Feldspieler plus Keeper auf der Reservebank - ein Luxus, den Coach Bruns in dieser Spielzeit noch nicht kennenlernen durfte. „Wir freuen uns alle auf dieses Spiel. Wir haben besonders im Speldorf-Spiel richtig Selbstvertrauen tanken können“, gibt sich Bruns kämpferisch.

Anstoß: 15.15 Uhr

Bröhli

SF Königshardt (14.) - ESC Rellinghausen (6.)

Der Ton bei den SF Königshardt wird rauer. Nach der deutlichen 2:5-Heimspiel-Niederlage letzte Woche gegen den Vogelheimer SV findet Trainer Kai-Oliver Romboy deutliche Worte. „Die Spieler sind jetzt in der Verantwortung den Bock umzustoßen und das wieder gerade zu biegen. Ich habe mich vor zehn Tagen noch vor die Mannschaft gestellt, aber nach letzten Sonntag nicht mehr. Das war ein Offenbarungseid. Jegliche Einstellung und Vorgaben wurde vermisst und die Jungs wussten, was auf dem Plan stand, wir haben uns die ganze Woche darauf eingeschworen. Aber das werde ich mir jetzt nicht mehr bieten lassen.“ Klare Worte des Cheftrainers, der im Handeln aber dennoch eingeschränkt bleibt. Auch vor dem dritten Heimspiel in Folge. 

Dominik Schulz
Dominik Schulz kehrt für das anstehende Heimspiel gegen Rellinghausen zurück in den Kader.

„Nach letzten Sonntag müsste es eigentlich personelle Konsequenzen geben. Aber das geht ja nicht, wir haben zu viele Ausfälle. Diese Woche waren einmal acht und einmal elf Mann da, da kann man dann auch nichts Taktisches trainieren. Jetzt kehrt zwar Dominik Schulz zurück, aber dafür fällt David Mertesacker aus. Normalerweise würde ich meinen Co-Trainer Björn Hlavaty für so einen Fall wieder mit auf die Bank setzten, damit wir dort wenigstens drei Spieler haben. Aber der ist jetzt im Urlaub und fällt damit auch aus.“ Romboy kann einem schon fast Leid tun. Mitleid will er aber nicht - es wäre auch kein gutes Zeugnis für den neuen Übungsleiter am Pfälzer Graben. „Klar ist es frustrierend. Sonntag muss eigentlich ein Sieg her, um die Saison nicht frühzeitig herzuschenken. Sonst fährt der Zug für den Klassenerhalt ziemlich früh weg“, befürchtet Romboy. Maximaler Druck also vor dem Heimspiel gegen Rellinghausen, das letzte Woche den VfB Bottrop mit 3:2 schlug. „Eine spielstarke Mannschaft, technisch sehr gut, die vor allem auch viel Tempo machen kann. Vor gut einem Jahr haben wir ein Testspiel klar verloren“, erinnert sich Romboy zurück. Es wird also nicht einfacher von Woche zu Woche. „Die Jungs müssen jetzt was zeigen, denn teilweise stimmt auch nicht immer die Einstellung“, hadert Romboy. Gelingt im siebten Spiel endlich der so lang ersehnte erste Saisonsieg?

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Niederwenigern - PSV Wesel-Lackhausen

Duisburger SV - VfL Rhede

Vogelheimer SV - Spvg Schonnebeck

Bezirksliga - Gruppe 5 / 9. Spieltag

DJK Adler Union Frintrop (14.) - SV Rhenania Bottrop (6.)

Der Start verlief sehr gut und nach einer kurzen Schwächephase konnten die Rhenanen am vergangenen Wochenende wieder einen Sieg einfahren. Zuhause konnte man die Reserve der Sportfreunde Hamborn mit 3:1 besiegen. „Ich hoffe, wir haben Selbstvertrauen mitgenommen“ so Rhenanias sportlicher Leiter Michael Kahnert. „Außerdem sollten wir jetzt endgültig wissen, dass wir immer 100 Prozent geben müssen, wenn wir etwas Zählbares mitnehmen wollen.“

Der sportliche Leiter, Michael Kahnert, fordert vollen Einsatz.
Der sportliche Leiter, Michael Kahnert, fordert vollen Einsatz.

   Jetzt sind die Bottroper bei Adler Union in Essen-Frintrop zu Gast, die Hausherren stehen auf dem vierzehnten Tabellenplatz. „Wenn es geht wollen wir immer drei Punkte mitnehmen, denn das ist in jedem Spiel das Ziel. Der Versuch ist ja nicht strafbar“, schmunzelt Kahnert, „Aber wir würden uns im Notfall auch mit einem Punkt zufrieden geben. Wir wollen nämlich da stehen bleiben, wo wir momentan stehen. Das wäre der siebte Tabellenplatz und bei einer Sache hat Kahnert natürlich Recht. Bei einem Unentschieden wird auf jeden Fall der Abstand zu Adler gleichbleiben.  Die Tabelle hält der sportliche Leiter sowieso nicht für aussagekräftig: „Die Tabelle sagt nicht viel aus. Ich denke, in der Liga kann jede Mannschaft jeden schlagen. Wir wollen das Beste aus uns rausholen und dann etwas mit nach Bottrop nehmen.“ Bei den Rhenanen sieht es personell so aus wie schon am vergangenen Wochenende: „Die Verletzten sind noch nicht wieder genesen und können demnach nicht mitwirken. Allerdings wollen wir nichts auf die Verletzten schieben und wir haben ja auch einen großen Kader. Dann müssen sich jetzt halt die einsatzfähigen Jungs zeigen“, fordert Kahnert vollsten Einsatz. Diesen werden die Bottroper auch wieder benötigen, um bestenfalls erneut drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


SV Fortuna Bottrop (4.) - SuS Haarzopf (8.)

Zwei Zähler aus drei Partien ist eine Bilanz mit der man nicht zufrieden sein kann. Doch wenn dies die erste Niederlage im achten Spiel war und du zuvor 15 Punkte gemacht hast, dann kannst du nur zufrieden sein. Und so ist die 3:1-Pleite der Fortunen gegen TuS Essen-West am letzten Sonntag schnell in Vergessenheit geraten. Eine weitere soll trotz des guten Polsters auf die Abstiegsränge natürlich nicht hinzukommen. Insbesondere weil das neunte Saisonspiel an der heimischen Rheinbabenstraße stattfindet: „Zu Hause sollte allgemein gepunktet werden, dass war uns im Blick auf die aktuelle Saison wichtig. Auswärts haben wir auch nicht immer die Bedingungen, bei welchen man sich so richtig wohl fühlt“, so Marco Hoffmann, Trainer des Tabellenvierten. Im letzten Heimspiel teilten sich die Bottroper die Punkte mit der SG Altenessen, mussten allerdings einen Zwei-Tore Rückstand aufholen, weswegen Hoffmann auch nicht 100-prozentig zufrieden war: „Wir sind nicht an unsere Leistungskriterien heran gekommen, deshalb dürfen wir uns über den einen Zähler nicht beschweren.“ Das mehr kommen muss weiß der 31-jährige, auch wenn er den kommenden Gegner, SuS Haarzopf nicht so einschätzen kann: „Bei Haarzopf fällt die Einschätzung schwer aus. Man weiß zu wenig um sich ein Bild zu machen. Wir wollen alles was wir noch drin haben, am Sonntag investieren um eine Chance auf drei Punkte zu haben. Denn die Situation in der Tabelle ist und bleibt eng. Mit einem Dreier wollen wir uns von Rang Zwölf fernhalten. Das ist unser Anspruch.“ Da es personell weiterhin angespannt ist, werden am Sonntag mit Oliver Koczy und Adrian Marcinkowski zwei A-Jugendliche dabei sein.

Anstoß: 15.15 Uhr

ThIl


Die weiteren Partien in dieser Liga:

DJK VfB Frohnhausen - DJK BW Mintard

Spvg Schonnebeck II - SC Frintrop

FC Kray II - DJK Katernberg

FC Kettwig - DJK SG Altenessen

SC Werden-Heidhausen - TuS Essen-West

SF Hamborn II - SC Phönix Essen

Dostlukspor Bottrop -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 6 / 9. Spieltag

Arminia Klosterhardt II (12.) - Spvgg. Meiderich (8.)

Starten die Arminen jetzt durch? Nach einem unglücklichen Saisonstart konnte man zuletzt zwei Siege in Folge verbuchen. „Wir haben jetzt zwei Spiele hintereinander gewonnen“, freut sich Arminias Trainer Michael Keiser. „Eigentlich macht man bei einem Sieg ja alles richtig, der Sieg am vergangenen Wochenende war aber sehr glücklich.“ Seine Mannschaft drehte nämlich erst in den Schlussminuten das Spiel gegen Viktoria Buchholz zu ihren Gunsten.

Michael Keiser hofft, dass seine Mannschaft die Siegesserie fortsetzen kann. (Quelle: Arminia Klosterhardt)
Michael Keiser hofft, dass seine Mannschaft die Siegesserie fortsetzen kann. (Quelle: Arminia Klosterhardt)

   Glücklich hin oder her, die Klosterhardter haben erneut gewonnen. „Natürlich hoffe ich, dass wir die Serie ausbauen können. Allerdings wissen wir auch, dass es eine sehr starke Liga mit durchweg guten Teams ist. Auch Buchholz war stark und man kann nicht so einfach sagen, wir holen am Sonntag die drei Punkte“, weiß Keiser. Den kommenden Gegner, Meiderich 06/95 kann er dagegen schlecht einschätzen. „Sie können bestimmt etwas weiter oben mitspielen oder es reicht doch nur für einen Mittelfeldplatz“, ist sich Keiser unsicher. Da möchte man jedenfalls selbst erstmal hinkommen. Noch steht man auf einem Abstiegsplatz, aber das soll sich schnell ändern. „Wir lassen das Spiel auf uns zukommen. Wir wissen, dass jedes Spiel schwer wird und wir wollen den Abstand zu den Mannschaften vor uns verringern. In den ersten Spielen haben wir ja auch gegen einige oben angesiedelte Teams gespielt“, so Keiser. Allerdings fehlt den Oberhausenern der eine oder andere Spieler. Julian Bey und Michel Nienerza können beispielsweise nicht mitwirken. Zudem haben die Arminen noch den einige Langzeitverletzte. „Wir wollen aber nicht jammern. Trotzdem müssen wir gucken, welche Mannschaft wir aufs Feld schicken.  Am Sonntag wollen wir dann mit einer schlagkräftigen Truppe konzentriert ins Spiel gehen und dann ist auch was drin“, so Keiser abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


Arminia Lirich (16.) - SF Hamborn (10.)

Acht Spiele, sechs Niederlagen -  so lautet die Bilanz von Arminia Lirich nach acht Spieltagen in der Bezirksliga. Mit vier Punkten auf der Habenseite belgen die Arminen demnach den drittletzten Tabellenplatz in der Bezirksliga. Die Elf von Trainer Christian Kinowski stellt zudem mit 26 kassierten Toren die zweitschlechteste Defensive, nur der Tabellenletzte Mülheimer FC Vatangücü hat mit 32 Gegentreffern mehr Tore kassiert.

   Am kommenden Sonntag erwarten die zuhause noch sieglosen Liricher den Tabellenzehnten SF Hamborn. Die Sportfreunde konnten bislang zehn Punkte sammeln und liegen damit sechs Zähler vor der Arminia. Hamborn ist bislang vier Mal auswärts angetreten und unterlag dabei dem SV Adler Osterfeld (1:2) und Viktoria Buchholz (0:2). Beim SV Concordia Oberhausen, bei dem die Liricher in der Vorwoche mit 2:3 unterlagen, holten die Hamborner beim 2:2 einen Punkt und beim Schlusslicht Mülheimer FC Vatagücü siegten die Sportfreunde mit 5:0. Für den Aufsteiger Arminia Lirich wartet die nächste Chance in der neuen Liga zu fassen - bei mittlerweile fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer würde ein Sieg im Heimspiel gegen die SF Hamborn gut tun. "Das wird wieder richtig schwer", betont auch Arminias Trainer Christian Kinowski, der aber erklärt: "Wir wollen und müssen jetzt halt punkten, wenn wir die Klasse halten wollen. Wir haben Dienstag und Donnerstag gut trainiert und das letzte Spiel noch einmal aufgearbeitet." Lirichs Trainer muss allerdings auf Kosta Papadopoulos und Domenico Calderone verzichten.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


Mülheimer SV (11.) - SV Concordia Oberhausen (9.)

Erleichterung machte sich im weiten Rund der Concorden nach der letzten Woche breit. Nach dem Derbysieg über Mitaufsteiger Arminia Lirich stehen die Concorden nach wie vor über dem Strich. Es gab nicht wenige, die der Mannschaft um Cheftrainer Gerhard Gayk das nicht zugetraut haben. Und vor dem nächsten Gegner brauchen sich die Rot-Weißen alles andere als zu verstecken. Der Mülheimer SV steht bei einem weniger absolvierten Spiel hinter den Oberhausenern und hat das Spiegelbild des SVC beim Torverhältnis: 14:12. "Es wird ein sehr sehr schwieriges Auswärtsspiel für uns werden, da der Gastgeber mit dem Rücken zur Wand steht und sicherlich mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein wird. Mülheim 07 wird sicherlich richtig viel Druck auf uns ausüben und werden alles daran setzen um das Spiel zu gewinnen", glaubt der kommissarische Geschäftsführer Manolo Dente vom SV Concordia. Wer sich dem alles entgegen stemmt, ist zum Ende der Woche noch nicht ganz klar zu beantworten. Zu viele Fragezeichen stehen hinter sehr vielen, angeschlagenen Spielern. Geht es nach Dente, wird der MSV den nächsten Gegner mit etwas Wut im Bauch empfangen. "Mülheim wird alles daran setzen, um das abgebrochene Spiel aus der Vorwoche wett zu machen." Das Spiel gegen Viktoria Buchholz wird am 15. Oktober nachgeholt. Wie man dagegen halten kann, glaubt Dente im Vorfeld zu erahnen. "Wir müssen wie in den Vorwochen aus einer kompakten Defensive heraus spielen und unsere Möglichkeiten so effizient wie möglich ausnutzen. Gelingt uns das, sollten wir in der Lage sein, mit etwas Zählbarem nach Hause zu fahren. Einsatz und Laufbereitschaft werden wieder das A und O zum Erfolg sein." Wird es dann Sonntag tatsächlich einer, wäre es schon der vierte im neunten Spiel. Keine schlechte Bilanz für einen Aufsteiger in einer so engen Liga. 

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

BW Oberhausen (2.) - SV RW Mülheim (13.)

Der Tabellenletzte Mülheimer FC wurde letzte Woche von BW Oberhause weggefegt. Muss jetzt der nächste Mülheimer Klub dran glauben? „Letzte Woche war nur die zweite Hälfte gut“, mahnt Trainer Thorsten Möllmann, der gebetsmühlenartig an seine Worte aus den Vorwochen erinnert. „Das war immer meine Befürchtung: Wenn nicht alle da oder nicht alle fit sind, dann würden wir gegen den Abstieg spielen. Dann können wir keine Spiele dominieren und letzten Sonntag waren wir in der ersten Halbzeit schlecht.“ 

   Den Unterschied machten laut Möllmann dann bestimmte Spieler, die entweder angeschlagen waren oder zuletzt fehlten. „Wir haben David Möllmann, Ümit Ertural und Klaus-Peter Müller gebraucht, der sogar davor noch 20 Minuten in der Reserve gespielt. David und Ümit haben aber auch nur mit halber Kraft gespielt, aber die haben so eine Qualität, dass das schon hilft. Dennoch sind sie zwei Wochen im Rückstand, daher müssen wir noch weiter warten. Aber ich bin schon froh, dass wir wieder etwas mehr Alternativen haben, auch wenn die Kraft bei allen noch nicht für 90 Minuten reicht.“ Doch nicht nur deswegen warnt Möllmann vor dem nächsten Gegner. „Gegen Mülheim müssen wir jetzt gewinnen, weil danach mit Rheinland Hamborn und Adler Ostefeld zwei schwere Spiele auf uns warten. Aber: Ich habe gelesen, dass beim SV RW Mülheim jetzt alle Verletzten wiederkommen, die zu Beginn der Saison fehlten und dass sie teils unglücklich zuletzt verloren haben. Sie werden also stärker sein, als der Tabellenplatz aussagt. Daher müssen wir Sonntag von Beginn an hellwach sein.“

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

SW Alstaden (14.) - Adler Osterfeld (1.)

Der Adler aus Osterfeld fliegt aktuell mit hoher Geschwindigkeit durch die Liga - auch die DJK Vierlinden konnte daran nichts ändern. Mit acht Siegen aus acht Spielen ist der SV Adler Osterfeld das Maß aller Dinge. Dabei sah es am vergangen Sonntag zeitweise nach den ersten Punktverlusten der laufenden Saison aus, doch in einem Wahnsinsspiel drehten die Osterfelder die Partie nach einem 1:3 noch in ein 4:3. "Ich war am Sonntag noch richtig geschafft, aber im positiven Sinne", gibt Adlers Trainer Udo Hauner zu. Während die Osterfelder von Sieg zu Sieg eilen, sieht die Lage bei den Gastgebern am kommenden Sonntag ein wenig anders aus. Seit mittlerweile sechs Partien, in denen es nur ein Unentschieden gab, sind die Schwarz-Weißen aktuell ohne Sieg.

Fliegt am Samstag in Urlaub und wird gegen Adler nicht zur Verfügung stehen: Philipp Göppert.
Fliegt am Samstag in Urlaub und wird gegen Adler nicht zur Verfügung stehen: Philipp Göppert.

   "Ein Erfolg würde uns richtig gut tun", erklärte Alstadens Trainer Guido Contrino bereits vor der 0:3-Niederlage bei Rheinland Hamborn in der Vorwoche. Die Vorzeichen, dass dieser Negativlauf am Sonntag im Heimspiel gegen den Ligaprimus gestoppt wird, stehen nicht gerade gut. "Adler ist klarer Favorit. Die Serie der Osterfelder ist imposant und bei denen ist einfach totale Qualität - in allen Mannschaftsteilen", hat SWA-Trainer Guido Contrino mächtig Respekt vor dem Adler. "Allein Tobias Hauner (Stürmer bei Adler Osterfeld, zwölf Saisontore, d.Red.) hat mehr Tore geschossen, als wir alle zusammen", merkt Contrino an. Hinzu kommt die Personalsituation bei den Schwarz-Weißen. Marvin Marissen, Philipp Göppert und Pascal Nockmann fliegen am Samstag in Urlaub, Rafael Bellot muss gesperrt zuschauen und Marcel Marissen, Dennis Lendl, Christian Neuendorf und Rob Stebel fallen zudem verletzt aus. Trotz der Vorzeichen hissen die Alstadener keineswegs vorher die weiße Flagge: "Wir haben schon einen Plan", erklärt Contrino, aber auch mit dem Nachsatz: "Aber ob der aufgeht, wird man am Sonntag sehen." Udo Hauner, Trainer der Adler, glaubt trotz der Vorzeichen keineswegs an einen Sieg im Vorbeigehen, im Gegenteil: "Alstaden steht mit dem Rücken zur Wand. Wir können uns auf einen ganz heißen Tanz gefasst machen. Guido (Guido Contrino, Trainer SWA, d.Red.) ist ein Taktikfuchs und wird seine Jungs gut auf das Spiel einstellen. Ich denke, wir werden auf einen tief stehenden Gegner treffen und da müssen wir aufpassen, dass wir nicht in Konter laufen."

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Mülheimer FC Vatangücü - SGP Oberlohberg

TuRa Duisburg - Rheinland Hamborn

DJK Vierlinden - SV Genc Osman Duisburg

SV GA Möllen - Viktoria Buchholz

Kreisliga A / 7. Spieltag

BW Oberhausen II (9.) - Sterkrade 06/07 (4.)

Geht es nach BWO-Trainer Carsten Kemnitz, sind die Rollen am kommenden Sonntag im Derby gegen Sterkrade 06/07 klar verteilt. „06/07 gehört nicht nur zu den Aufstiegsfavoriten, sie sind der Aufstiegsfavorit. Das habe ich vor der Saison gesagt und dabei bleibe ich auch.“ Sein Gegenüber sieht es naturgemäß anders. „Was heißt das denn jede Woche schon, dass wir der Favorit sind? Es ist gegen Reserveteams immer sehr, sehr schwer, weil du nicht weiß, gegen wen du alles spielst. Und wenn BW Oberhausen II im Moment Punkte holt, dann zu Hause. Daher hätte ich aktuell es lieber gehabt, wenn wir zu diesem Zeitpunkt BWO auf unserer Anlage empfangen hätten“, gibt Trainer Christian Dahlbeck vor dem Wochenende zu Protokoll. Die Rollenverteilung für sowohl den neutralen Beobachter als auch den Experten ist dennoch klar: Ein Auswärtssieg am Sonntag an der Tulpenstraße würde nur wenige überraschen. 

Ali Cap
Ali Cap traf letzte Saison satte 45 Mal. Aktuell hat er eine Liga höher noch etwas Ladehemmungen, weswegen sein Trainer hofft, dass bald der Knoten platzt.

Ähnlich denkt auch Kemnitz. „Eigentlich können wir ja sogar locker in die Partie gehen, weil wir nichts zu verlieren haben.“ Ob Kemnitz daher auch ein bisschen experimentiert oder gar rotiert? „Wir haben den einen oder anderen Spieler, der mit vier gelben Karten vorbelastet ist. Und dank der neuen Regel müssen wir daher aufpassen, dass wir dann für die nächste Woche keinen gesperrten Spieler haben.“ Kemnitz blickt voraus. Kein Wunder, denn dann geht es gegen den SC 20, der vermeintlich eher dieselbe Kragenweite hat wie das Reserveteam von der Tulpenstraße. Groß rotieren konnte und kann Kemnitz zwar nicht, aber es ruht wenigstens etwas die Hoffnung auf ein Comeback von Erol Kücükarslan, der seit drei Wochen wegen Knie-Problemen ausfällt. Ansonsten sind aber alle an Bord. „Ich hoffe, dass bei Ali Cap endlich der Knoten platzt. Er hat letzte Saison 45 Mal getroffen und bisher in vier Spielen erst einmal. Die Kreisliga A ist einfach noch einmal was anderes als die Kreisliga B, da muss man noch mehr tun. Ich hoffe, dass er wieder mehr den Zug Richtung Tor bekommt und dadurch wieder Selbstvertrauen tankt“, so Kemnitz über den vermeintlich einzigen echten Stürmer bei BW Oberhausen II. Dahlbeck legt auch etwas die Hoffnungen auf einen Stürmer. Denn Damian Vergara Schlootz kehrt nach seiner Sperre zurück. „Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, wird er Sonntag auch in der Startelf stehen. Er soll in der Box vorne drin ordentlich Meter machen, ist technisch versiert und mit vier Treffern unser bester Stürmer“, so der 06/07-Trainer. Der musste letzte Woche beim 1:2 gegen GA Sterkrade die erste Saisonniederlage hinnehmen. „Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden. Anscheinend ist einigen Jungs das Schulterklopfen von der Vorwoche nach dem Sieg über Sterkrade 72 nicht bekommen. Deswegen haben wir im Training die Zügel etwas wieder angezogen“, berichtet Dahlbeck rückblickend.

Anstoß: 13 Uhr

RaWi

 

SC 1912 Buschhausen (3.) - VfR 08 Oberhausen (6.)

Der SC 1912 Buschhausen konnte nach dem 3:1-Erfolg bei der Reserve des VfR 08 Oberhausen auf den dritten Tabellenplatz vorrücken und empfängt nun am kommenden Sonntag die erste Mannschaft der 08er. Das Team von Trainerduo Thorsten Hamm/Günther Gbür konnte ebenfalls am vergangenen Spieltag drei Punkte einfahren und somit nach zuvor zwei Niederlagen in Serie wieder zurück auf die Erfolgsspur finden. "Die Erleichterung war da natürlich groß, zumal wir vorher zwei hohe Klatschen bekommen", gibt daher auch VfR-Trainer Thorsten Hamm zu.

Der Einsatz von VfR-Schlussmann Mirco Remmerde ist noch fraglich.
Der Einsatz von VfR-Schlussmann Mirco Remmerde ist noch fraglich.

   Für die Buschhausener geht die 08er Woche weiter: Nach der Reserve kommt nun eine Woche später die erste Mannschaft des VfR. "Das ist ein bisschen unglücklich gelegt, da uns die erste Mannschaft am vergangenen Wochenende sehen konnte. Aber nun gut, so ist das", erklärt Andre Nowak, Trainer des SC, und erwartet eine harte Aufgabe: "Das wird noch einmal eine Schnüppe härter, da ich denke dass die erste Mannschaft noch härter, robuster, zweikampfstärker und auch spielerisch weiter sein wird als die zweite Mannschaft des VfR sein wird. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass deren zweite Mannschaft nicht gut ist, aber bei denen haben am letzten Sonntag doch einige gefehlt." Thorsten Hamm hat Respekt vor den Buschhausenern, aber keine Angst: "Der SC hat eine sehr gute Mannschaft und gerade auf dem kleinen Platz in Buschhausen geht es schnell. Da müssen wir im Defensivbereich über 90 Minuten konzentriert sein. Wir werden wie in jedem Spiel auf drei Punkte spielen und nicht vorher sagen, wir würden uns mit einem Punkt zufrieden geben. Denn in dieser Liga kann jeder jeden schlagen." Die 1912er streben derweil den vierten Sieg im vierten Heimspiel an. "Wir werden gucken, dass wir die drei Punkte hierhalten werden", gibt Andre Nowak die Richtung vor. Dabei wird er allerdings auf Unterstützung aus der eigenen Reserve zurückgreifen müssen: "Vier Leute werden ausfallen und da werde ich mich wohl bei der zweiten Mannschaft bedienen müssen. Das klappt alles problemlos mit dem Ahmed (Ahmed Mohamad, Trainer der SC-Reserve). Ich tausche mich immer mit ihm aus und auch er hat schon Spieler von mir bekommen." Das VfR-Trainerduo Hamm/Gbür muss am Sonntag auf Marcel Beyer (Innenbandriss) und Leo Weikam verzichten, zudem ist der Einsatz von Schlussmann Mirco Remmerde fraglich. 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


SC 20 Oberhausen (8.) - VfR Ebel (1.)

Spielclub, Ebel - da war doch was, oder? Richtig. Der jetzige Trainer vom VfR war vor der Saison im Gespräch als Trainer am Knappenmarkt. Es war mehr als nur ein Gerücht. Sebastian Stempel führte laut seiner eigenen Aussage „zwei, drei lockere Gespräche“ und zählte zu denen, die eventuell den Absteiger wieder in ruhiges Fahrwasser führen sollte. Doch daraus wurde bekanntlich nichts. Stempel stand kurz vor einer Auszeit, hatte seinen Urlaub sogar schon fest terminiert, ehe die Bottroper aus Ebel noch auf den Plan kamen, ihn zu verpflichten. Nach ein paar Monaten ist nun für beide Seiten Gras über die Sache gewachsen. „Die Verhandlungen mit SC 20 sind Schnee von gestern, das ist kein besonderes Spiel für mich“, gibt Stempel zu Protokoll. Und auch der jetzige Trainer des Spielclubs, Uwe Zadow, gibt sich betont locker vor dem Aufeinandertreffen. „Das ist zu weit weg für mich. Ja, ich hatte dann davon gehört, dass Sebastian auch im Gespräch war, aber das ist jetzt schon lange kein Thema mehr im Klub. Das tangiert mich nicht“, so Zadow völlig unaufgeregt.

Deniz Kutlu
Stand Donnerstagabend noch im Stau, dürfte aber bis Sonntag angekommen sein: Ebels Deniz Kutlu, der zuletzt in der Schweiz war und deswegen dem VfR fehlte.

Damit wäre das Außersportliche vor dem Aufeinandertreffen geregelt. Die sportlichen Aussichten scheinen auf den ersten Blick auch vermeintlich schon geklärt zu sein. Da tritt der Spitzenreiter, der erst einmal Punkte abgegeben hat und noch ohne Niederlage ist, beim Team vom Knappenmarkt an, das letzte Woche beim kuriosen 3:5 beim VfR 08 Oberhausen die erste Niederlage einstecken musste und im Mittelfeld der Liga steht. Doch beide Trainer sind sich einig, dass das nichts heißt. „Der SC 20 ist heimstark. Es ist ein enger Platz und hat natürlich seinen eigenen Ruf. Aber trotzdem: Für mich wird auch dieses Auswärtsspiel wie jedes andere auch. Wir können auch dagegen halten. Wir haben zwar Respekt, aber werden uns mit Sicherheit nicht verstecken“, so Stempel über den nächsten Gegner. Zadow pflichtet ihm bei. „Das ist eine gesunde Einstellung und zeigt, dass er Ahnung vom Fußball hat. Respekt ist ein guter Ratgeber und sollte man immer haben. Den haben wir vor Ebel auch. Aber Angst haben wir keine. Ich bin der Meinung, dass fast alle Teams, vielleicht bis auf Holten, in Heimspielen jeden in der Liga schlagen können“, so der SC 20-Trainer. Der glaubt, dass das nächste Heimspiel auch relativ einfach wird. Zumindest, was die Motivation angeht. „Wir spielen gegen den Tabellenersten, der noch nicht einmal verloren hat. Das ist für alle Motivation genug“, ist sich Zadow sicher, der mit seinem Team die erste Saisonniederlage von letzter Woche schnell abgehakt hat. „Die hätte nicht sein müssen, aber das kommt vor. Es war ein kurioses Spiel - für alle Beteiligten.“ Stempel warnt seine Truppe - bei der Danny Ingler wegen eines Besuchs auf dem Oktoberfest fehlt, dafür aber Deniz Kutlu aus der Schweiz zurückgekehrt ist - vor dem Auswärtsspiel. „Der Spielclub ist gut in die Saison gestartet und ich habe auch viel Gutes gehört. Sie hätten schon mehr Punkte holen können und sind stärker, als der Tabellenplatz aussagt. Aber klar ist auch: Wir wollen Spitzenreiter bleiben!“ Damit man nicht wie in der Vorwoche beim 3:3 gegen Dostlukspor Bottrop II noch einmal stolpert, hat Stempel mit seinen Kickern geredet. „Ebel wird mit Sicherheit nicht durchmarschieren. Wir haben letzte Woche schlecht gespielt. Dennoch: Wenn du 3:1 führst, musst du das Ding nach Hause bringen, so dass ich schon den drei Punkten hinterher trauere. Die Jungs waren dann auch geknickt, aber ich habe ihnen erklärt, dass es so nicht weitergehen konnte und wir nicht alles gewinnen werden. Es wird ja schließlich nicht einfacher.“ In der Tat. Das Sonntag-Spiel dürfte für den VfR zu einer Herausforderung werden.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi


FC Sterkrade 72 (5.) - TSV Safakspor Oberhausen (15.)

„Da müssen wir bis 16.45 Uhr am Sonntag warten“, antwortete FC-Trainer Jens Szopinski, ob der Erfolg im Pokal beim B-Ligisten TuS Buschhausen die Blockade in der Liga löst, wo die 72er zuletzt zwei Niederlagen einsteckten und damit von der Spitzenposition auf den fünften Tabellenplatz fielen. Und das ausgerechnet in den Stadtteilduellen gegen Sterkrade 06/07 (1:3) und Sterkrade-Nord II (2:5). Doch nun will Szopinski an den vier Auftaktsiegen anknüpfen und gegen den Tabellenvorletzten TSV Safakspor einen weiteren Dreier einfahren. Hoffnung gibt der Auftritt im Pokal: „Wir haben uns völlig anders präsentiert als noch in der Liga. Wenn wir diesen Schwung mitnehmen können, dann bin ich sicher, dass wir den fünften Sieg einfahren werden“, so Szopinski, der neben dem verletzten Sven Salewski auf zwei Urlauber verzichten muss. Den TSV sieht der Sterkrader Übungsleiter stärker als Tabellenplatz verrät: „Wir dürfen uns von dem vorletzten Rang nicht blenden lassen. Sie werden alles reinwerfen, was nötiges ist, um das Schiff umzuwenden, denn sie haben die nötige Qualität um besser da zustehen Zwar haben sie viele junge Spieler, doch mit Oktay Cin und Harun Al zwei Landesligaerfahrene Spieler in ihrem Kader.“  Und so langsam wird es auch Zeit für die Gäste von Sterkrade Straße. Gerade mal einen Punkt hat der TSV auf dem Konto, den es am letzten Sonntag beim 1:1 gegen SuS 21 Oberhausen gab und das nach fünf Pleiten, sodass ein Teilerfolg zu erkennen ist. TSV-Trainer Murat Eraslan war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SG Osterfeld - Dostlukspor Bottrop II

SuS 21 Oberhausen - VfR 08 Oberhausen II

GA Sterkrade - Barisspor Bottrop

GW Holten - Sterkrade-Nord II

Kreisliga B - Gruppe 1 / 7. Spieltag

Adler Oberhausen (3.) - Arminia Klosterhardt III (1.)

Topspiel in der Gruppe 1 der Kreisliga B! Am kommenden Sonntag erwartet der Tabellendritte Adler Oberhausen niemand Geringeren als den aktuellen Ligaprimus Arminia Klosterhardt III. "Wir wissen worum es geht", gibt daher auch Adler-Trainer Marko Schmidt vor, dessen Team aktuell vier Punkte hinter den Arminen liegt. Ein Grund dafür ist auch das 3:3 der Adler bei Sterkrade 06/07 II vor knapp zwei Wochen. "Wir haben 06/07 zu locker genommen und wurden dafür bestraft", so Marko Schmidt rückblickend. Von Punktverlusten verschont blieben bislang die Klosterhardter. Nach sechs Spielen hat das Team von Trainer Dirk Kallweit eine bütenweiße Weste vorzuweisen. 

Darf nach seiner roten Karte wieder mitwirken: Adlers Mittelfelspieler Marvin Schmidt.
Darf nach seiner roten Karte wieder mitwirken: Adlers Mittelfelspieler Marvin Schmidt.

   Dementsprechend gibt Arminias Trainer vor dem Spitzenspiel bei Adler die Marschroute vor: "Wir sind Tabellenerster und wollen auch in Adler gewinnen. Mit einem Unentschieden wollen wir uns nicht begnügen." Trotzdem schiebt Kallweit den Hausherren die Favoritenrolle zu: "Adler spielt zuhaus und hat eine junge, läuferisch und spielerisch starke Mannschaft. Wir müssen versuchen Adler den Spaß wegzunehmen." Marko Schmidt, Trainer der Gastgeber, nimmt diese Favoritenrolle aber nicht an, sondern vielmehr sieht er die Arminia als Favorit: "Der Tabellenerste kommt zu uns und daher ist dieser auch Favorit." Im gleichen Atemzug jedoch betont Schmidt: "Wir wollen den Abstand nicht größer werden lassen, sondern verringern." Denn: Wenn die Arminia am Sonntag auch zum siebten Mal in Serie gewinnen sollte, "dann wäre das eine Hausnummer, bei dann sieben Punkten Abstand", erklärt Marko Schmidt. Doch selbst wenn der Fall eintreten sollte, dass die Klosterhardter am Sonntag den Platz als Sieger verlassen sollten, gibt Adlers Trainer den ersten Tabellenplatz noch nicht als verloren an: "Man muss auch auf Königshardt II aufpassen, die anscheinend mehr und mehr in Tritt kommen. Außerdem hat Klosterhardt bis auf die Partie gegen Arminia Lirich II noch gegen keinen Gegner von oben gespielt. Die Saison ist lang und es kann noch viel passieren." Im Vergleich zu den vergangenen Wochen, kann Adler Oberhausen am Sonntag nahezu auf den vollen Kader zurückgreifen. Lediglich hinter Jan Wienen steht aufgrund von Schulterproblemen ein Fragezeichen. Wieder zurück im Kader wird Marvin Schmidt sein, der nach seiner Rotsperre wieder mitwirken kann. Um ihm Spielpraxis zu verschaffen, gab es am vergangenen Dienstag zudem ein kurzfristig vereinbartes Testspiel der Adler gegen den A-Ligisten SC 20 Oberhausen, welches mit 8:2 gewonnen werden konnte. "Wir wollen das Ergebnis nicht überbewerten, da der SC 20 aus dem letzten Loch gepfiffen hat", erklärt Marko Schmidt. Dirk Kallweit, Trainer der Drittvertretung aus Klosterhardt, muss im Topspiel auf Marco Miketta (Flitterwochen) und David Stolte (Urlaub) verzichten. "Ich würde lieber gegen Adler spielen, wenn mir der komplette Kader zur Verfügung stehen würde. Daher kommt das Spiel nicht gerade passend. Aber wir nehmen es so, wie es ist", erklärt Dirk Kallweit

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC Buschhausen II - SV Concordia Oberhausen II

Sterkrade 06/07 II - SF Königshardt II

GA Sterkrade II - Fortuna Alstaden

SF 08/21 Bottrop - SV Rhenania Bottrop III

Adler Osterfeld II - TB Oberhausen

Post Oberhausen - Arminia Lirich II

SV Fortuna Bottrop III - SG Oberhausen

Kreisliga B - Gruppe 2 / 7. Spieltag

RW Welheimer Löwen (5.) - SV 1911 Bottrop (2.)

Neben dem Topspiel in der Gruppe Eins der Kreisliga B, wo der Tabellendritte Adler Oberhausen den Spitzenreiter Arminia Klosterhardt erwartet, hat auch die Gruppe Zwei so einiges zu bieten. So kommt es unter anderem im Jahnstadion zum Duell VfB Bottrop (3.) und Batenbrocker Ruhrpott Kicker (4.). Mit Spannung wird auch die Partie der Löwen, die als Fünftplatzierter ins Rennen gehen, gegen die Elfer aus Bottrop erwartet. Zwei Punkte trennen die beiden Mannschaften, die beide am letzten Sonntag gewinnen konnten und so mit breiter Brust ins Rennen gehen werden.

Wird die Löwen trotz der vielen Ausfälle nicht auf die leichte Schulter nehmen: SV 1911-Trainer Ralf Quabeck.
Wird die Löwen trotz der vielen Ausfälle nicht auf die leichte Schulter nehmen: SV 1911-Trainer Ralf Quabeck.

Auf beeindruckende Art und Weise haben sich die Hausherren am sechsten Spieltag durchgesetzt. So gab es ein 10:1 bei der Drittvertretung des VfR 08 Oberhausen, gegen die die Elfer nicht über ein 1:1 hinaus kamen. Die zweistellige Torausbeute sollte eigentlich Grund zu Freunde sein, jubeln will Coach Thomas Ochojski aber nicht. Schuld ist die angespannte Personalsituation der Löwen: Thorsten Jablonski und Robin Hoffmann sind angeschlagen, Pierre Damm, Michael Franken und Daniel Galonska fallen ganz aus. Zudem ist Levent Alacam weiterhin rot gesperrt. „Wir haben mit Benny Schmidt und Ahmet Mavas zwei Rohdiamanten in unserem Kader, die uns momentan viel Freude bereiten werden. Dennoch ist es keine schöne Situation, aber wir werden das Beste draus machen und voll auf Sieg spielen, da es ja auch ein Heimspiel ist. Wir wollen dem Ralf Quabeck (Trainer bei SV 1911, Anm. d. Red.) ja keine nachträglichen Geschenke machen.

   Quabeck, der sich seit letztem Dienstag über ein weiteres Lebensjahr freuen durfte, erwartet am Sonntag ein Spiel auf Augenhöhe: „Welheim ist eine gute Mannschaft, die einen riesen Sturm hat. Da müssen wir defensiv höllisch aufpassen, zugleich aber unsere Stärken nutzen. Ich gehe davon aus, dass am Sonntag die Tagesform entscheiden wird. Was die Form angeht, so sind die Elfer momentan nahe dem Optimum. Der Auftaktpleite gegen RSV Klosterhardt folgten drei Zu-Null Siege, unter anderem ein 1:0 gegen den Spitzenreiter TB Oberhausen II. Vorteil SV 1911: Quabeck kann am Sonntag an der Welheimer Straße aus dem Vollen schöpfen.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Die weiteren Partien:

SF 08/21 Bottrop II - SV Rhenania Bottrop II

SC 20 Oberhausen II - VfR 08 Oberhausen III

VfB Bottrop II - Batenbrocker RK

SW Alstaden II - RSV Klosterhardt

SV Fortuna Bottrop II - SV Vonderort

BW Fuhlenbrock - TB Oberhausen II

FC Polonia Bottrop - TuS Buschhausen

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Kommentare: 20
  • #1

    Immer schlechter (Freitag, 03 Oktober 2014 15:58)

    ...wird leider die (wenn auch freiwillige) Leistung der Redaktion. Fast die Hälfte aller kreisliga a spiele findet keine Beachtung, für 3 spiele aus den noch schlechteren b Ligen bleibt Zeit und Platz. Für mich mehr als fragwürdig, zumal immer die gleichen Mannschaften der b-Liga Aufmerksamkeit zu teil wird, da wird nicht mal gewechselt. Würde gerne mal was über ein Spiel von tbo oder königshardt 2 lesen...

  • #2

    Mille - fortuna 3 (Freitag, 03 Oktober 2014 22:05)

    Ich denke Adler gewinnt gegen DJK :)
    Beiden Teams aber viel Erfolg und n tolles Topspiel !!!

  • #3

    D.B. (Samstag, 04 Oktober 2014 10:18)

    Ah, es wird mal langsam Zeit mich zu der scheisse hier zu äußern, die Lügen die ihr über mich verbreitet sind ganz Deutschland

  • #4

    Rhenania (Samstag, 04 Oktober 2014 13:06)

    Nachdem in der letzten Woche der Bericht zu den Suspendierungen kam und auf Kritik stoß, da der Trainer und nicht der sportliche Leiter Stellung dazu nahm... kommentiert nun gaaaaanz plötzlich Kahnert selbst den Spieltag. Und kommt bitte nicht mit so nem Mist von wegen "der Trainer war nicht zu erreichen oder hatte keine Zeit". Spart euch euren Kram. einfach nur lächerlich dieser Verein

  • #5

    SC (Samstag, 04 Oktober 2014 14:00)

    der VFR Ebel bekommt von SC zweistellig, der Stempel wird berreuehn nicht zu uns gekommen zu sein, und der Kemnitz schießt morgen 5 Stück! Vergesst die Pempas nicht Ebeler

  • #6

    Tim (Samstag, 04 Oktober 2014 14:08)

    Da spielt der Tabellenführer TBO II gegen den Aufstiegaspiranten BWF und kein Vorbericht? ........... Schade!!!!!!

  • #7

    Tan (Samstag, 04 Oktober 2014 14:41)

    Hala sc 20 morgen wird der Tabellen Führer fallen !!!!

  • #8

    SVR (Samstag, 04 Oktober 2014 15:10)

    @4
    Siehe Homepage Rhenania.
    Ist alles gesagt.

  • #9

    Metzger (Samstag, 04 Oktober 2014 17:23)

    Über die Gruppe 2 nur ein spiel bericht .traurig

  • #10

    Der Dicke (Samstag, 04 Oktober 2014 17:41)

    Sterkrade Nord 2 am Sonntag gibt es was auf die Rübe,von den Emschermenschen

  • #11

    zu SC # 5 (Samstag, 04 Oktober 2014 18:35)

    gantz gut hast du dehnn bericht geschreibt... denke auch dass vfr ebbel 5 stühck bekomt von sc...

  • #12

    An 4 (Samstag, 04 Oktober 2014 18:40)

    Kein internes wissen und hier trotzdem sich äußern. Frag mal das aufm Platz Team warum der Trainer sich hier nicht mehr selbst äußert??

  • #13

    hermes (Samstag, 04 Oktober 2014 19:41)

    ihr werdet immer schlechter aufmplatz Team

  • #14

    jo (Samstag, 04 Oktober 2014 20:48)

    @5&11 wenn ihr so spielt wie ihr schreibt, dann prost mahlzeit!

  • #15

    v (Samstag, 04 Oktober 2014 21:38)

    An alle die das aufmplatz Team schlecht machen.
    Statt zu mekern könnt ihr ja selber so eine seite erstellen.

  • #16

    Witzig (Sonntag, 05 Oktober 2014 09:59)

    Die Berichterstattung ist echt lächerlich langsam

  • #17

    Oh je (Sonntag, 05 Oktober 2014 11:37)

    Was ist nur aus dieser seite geworden.
    Echt arm was die Berichterstattung angeht.

  • #18

    An Zadow (Sonntag, 05 Oktober 2014 12:11)

    Den Seitenhieb an Holten hättest du dir klemmen können

  • #19

    Ebeler (Sonntag, 05 Oktober 2014 17:31)

    Ebel gewinnt in Unterzahl in SC 20 .Und ihr wolltet uns 5 Stück geben .

    Nur der VFR :-)

  • #20

    was geht aaab (Sonntag, 05 Oktober 2014 18:34)

    Wer ist SC 20 ?