Sterkrade 72 wird der Favoritenrolle gerecht

Im heutigen Pokalspiel konnte Sterkrade 72 gegen aufopferungsvolle Buschhausener den Negativtrend stoppen. Die 72er setzten sich deutlich gegen den B-Ligisten durch und lösten das Ticket für die dritte Pokalrunde auf Kreisebene ein.  TuS Buschhausen präsentierte sich zwar gut, jedoch wurde der Klassenunterschied in der zweiten Halbzeit bemerkbar und die Hausherren kamen unter die Räder. 72-Trainer Jens Szopinski hofft jetzt auf eine Trendwende.

Von Peter Piotrowski

Kreispokal, Runde 2

TuS Buschhausen (Kreisliga B) - Sterkrade 72 (Kreisliga A) 1:6 (1:2)

Nach zuvor zwei Niederlagen in der Meisterschaft konnten die 72er am heutigen Abend im Pokal ihre „Klasse“ ausspielen und den Buschhausenern ihre Grenzen aufzeigen. „Wir haben im Vergleich zu den letzen beiden Spielen, wo wir zwei Niederlagen einstecken mussten, uns dahingehend besser präsentiert, dass wir wieder gerannt sind, gekämpft und wieder vernünftig kombiniert haben“, freute sich 72-Trainer Szopinski über die Trendwende. Die ersten 45. Minuten brachten jedoch keine Entscheidung und die Hausherren konnten den 72ern noch Paroli bieten: „Bis zur Halbzeit haben wir noch relativ gut mitgehalten und hatten gute Chancen“, erklärte Buschhausen-Trainer Sven Posberg.

Erfreut über die Leistung seiner Elf: 72-Trainer Jens Szopinski.
Erfreut über die Leistung seiner Elf: 72-Trainer Jens Szopinski.

   Aus dem Spiel heraus konnten sich die Gastgeber jedoch kein Tor erspielen und den Ausgleichstreffer erzielte Jonat Hammermeister nach dem Treffer von Sterkrade-Akteur Fazlic (10.) per Handelfmeter. Doch noch vor der Halbzeit und nur vier Minuten später sorgte Maik Prewing wieder für den alten Abstand. „Das muss man nicht unbedingt pfeifen, aber es war eine sehr faire Partie und die Situation war nicht spielentscheidend“, erklärte Szopinski, der noch ein wenig mit der Chancenverwertung zu kämpfen hatte: „Wir haben nicht nur in der ersten Halbzeit unsere Chancen nicht richtig genutzt“, so der Übungsleiter. Gleiches Bild auf der anderen Seite auch nach dem Treffer zum 3:1 von Andreas Saralin in der 50. Minute: „Wir haben nach dem 3:1 auch noch gute Chancen um wieder ran zu kommen, nutzen diese aber nicht und werden im Gegenzug bestraft“, ärgerte sich Posberg.    

    Nach dem 4:1 durch Milovan Gajic gingen die Lichter bei den Hausherren nämlich aus: „Dann sind die Dämme bei uns gebrochen und wir hatten keine Chance mehr, 72 hat ihre Klasse dann ausgespielt und verdient gewonnen“, lobte Posberg den Gegner. Es folgten Treffer Nummer fünf und sechs und der A-Ligist machte es deutlich. Doch Szopinski zollte dem Gegner Respekt: „Buschhauen hat bis zum 3:1 wirklich aufopferungsvoll gekämpft und die Mannschaft ist wesentlich besser als es der Tabellenplatz von ihnen momentan aussagt“, erklärte Szopinksi, der mit seiner Mannschaft nun die Siegesstimmung mit in die Meisterschaft nehmen möchte: „Unsere Blicke sind jetzt auf Sonntag gerichtet, wir wollen uns da die Punkte zurückholen, die wir in den letzen Spielen, durch Nicht-Engagement verloren haben“, erklärte der Übungsleiter abschließend. 

Tore: 0:1 Fazlic (10.), 1:1 Jonat Hammermeister (18./FE), 1:2 Maik Prewing (21.), 1:3 Andreas Saralin (50.), 1:4 Milovan Gajic (56.), 1:5 Kevin Graevenbruck (64.), 1:6  Michel Hilgert (69.)

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Kommentare: 3
  • #1

    Frank (Mittwoch, 01 Oktober 2014 05:27)

    Hatten keine Chance Hut ab vor 72 sehr gute Mannschaft wünsche euch noch viel Glück.

  • #2

    Görlich (Mittwoch, 01 Oktober 2014 13:29)

    Milovan Gajiiiic Fußballgott *.*

  • #3

    1912er (Mittwoch, 01 Oktober 2014 15:46)

    Ganz schlechtes Spiel , von beiden Seiten .