Schalke 04-Oldie-Gala wird zum Zuschauermagneten

Die Werbetrommel zu rühren lohnt sich also doch. Gefühlte Hundertschaften, bestehend aus Mitgliedern des VfB-Vorstands, der Jugendabteilung, der Alten Herren sowie vielen Ehrenamtlichen waren in den letzten Tagen unterwegs um das Benefizspiel anlässlich der Aktion „aus Rot wird Grün“ zwischen den VfB-Oldies und der Schalker Traditionsmannschaft den Fußballfans bekannt zu machen. Dieser Kraftakt zahlte sich aus – annähernd 1 000 Zuschauer strömten ins Stadion – und bescherten diesem Event den Touch eines Großereignisses.

Nachdem die G-Jugendkinder um den engagierten Trainer Clemens Brauckmann mit ihrem Einlagespiel VfB-Rot gegen VfB-Grün (Endergebnis 4:4) die Besucher eingestimmt hatten, traten die Schalke-Stars vergangener Tage auf den Plan. Angeführt von Olaf Thon, der verletzungsbedingt nicht spielen konnte, erschien folgende Auswahl: Christof Osigus, Thomas Kruse, Siegfried Bönighausen, Adrian Czyszczon, Klaus Fichtel, Ferenc Schmidt, Rüdiger Abramczik, Meric Yavuz, Klaus Fischer, Matthias Herget, Martin Max, Andre Dohm, Jürgen Göbel, Thomas Kerwer und Ansgar Suttmeyer. Der VfB spielte in Halbzeit eins mit Hermann Wessendorf, Mario Müller, Thomas Heimath, Oliver Wittig, Mark Tancyus, Patrick Händchen, Tom Willner, Maik Kuschel Holger Ullmann, Christoph Schlebach, Andre Große-Beck, Peter Rommeswinkel und Daniel Siebe.

   Nach kurzem Abtasten beider Teams erzielte Martin Max das 1:0 für die Schalke-Legenden. Mit einem raffinierten Heber überlistete der Ex-Nationalspieler die gesamte VfB-Abwehr. Zwölf Minuten später schloss wiederum Martin Max  einen Alleingang mit einem satten Flachschuss ab. Ein Foulelfmeter, abgezockt durch Rüdiger Abramczik versenkt, ergab das 3:0, dann war Halbzeit.

   Die Schützen- und Brezelbrüder, wie könnte es in Kirchhellen anders sein, veranstalteten in der Pause ein Preisschießen, mit einem Lederball, von der Mittellinie aus auf das leere Tor. Dem Jubel nach zu urteilen, haben beide Teams gewonnen. Für die Statistik: Schütze Marc „Buchse“ Schlüter traf als einziger und wurde sofort von den Alten Herren verpflichtet.

   Zur zweiten Halbzeit trat der VfB mit einer neuen Aufstellung an: Christian Plewa, Jan Loskill, Klaus Schellberg, Frank Heyer, Frank Sahm, Frank Haubold, Christian Merten, Kai Verstegge, Frank Kahnert, Christoph Zeidler, Ralf Paysert, Jörg Holtkamp, Karsten ten Bulte und Alois Raspotnik. Da die Schalker teilweise ihrem Alter Tribut zahlen mussten, kamen die deutlich jüngeren Heimischen immer besser ins Spiel und erreichten durch zwei Treffer von Christian Merten und Frank Kahnert den Anschluss. Zum Ausgleich reichte es nicht mehr, die Eurofighter verwalteten sicher den 3:2-Sieg. Da es immer dunkler wurde und das kurzfristig besorgte „Mobile Flutlicht“ den Geist aufgab, beendete der umsichtige Schiri Thomas Pidun – assistiert von Sedef Eyeoglu und Marc Salfed, übrigens pfeifen dank Ulli Saballek alle drei für den VfB, die Partie und alle waren zufrieden. Wie lange die After-Match-Party dauerte, sei hier verschwiegen.

   Der VfB Kirchhellen dankt allen Besuchern und Spendern und hofft mit den 250 Kindern und Jugendlichen in den 17 Jugendmannschaften, dass der lang ersehnte Kunstrasenplatz in allernächster Zukunft erstellt werden kann. Der Erlös der heutigen Superveranstaltung bildet einen weiteren Mosaikstein in dem schwierigen, aber nicht unmöglichen Unterfangen.


Text: VfB Kirchhellen

ThIl

Kommentar schreiben

Kommentare: 0