Spitzenspiel am Dicken Stein

Landesligaaufsteiger SF Königshardt steht immer noch ohne Sieg da und ausgerechnet jetzt kommt der Spitzenreiter Duisburger SV zu Besuch. Wie man denen Paroli bieten kann, hat der VfB Bottrop am letzten Sonntag vorgemacht. Die Ihrerseits haben das Schlusslicht zu Gast. Eine Etage tiefer darf Fortuna Bottrop zur Frühschicht in Essen antreten, während es in der Bezirksliga Gruppe 5 zu zwei Oberhausener Lokalderbys kommt. In der Kreisliga A kommt es in Sterkrade nicht nur zum Ortsderby, sondern auch zum Spitzenspiel, wenn der Tabellenerste FC Sterkrade 72 beim Tabellendritten Sterkrade 06/07 zu Gast ist. Ein Duell mit Spitzenspielcharakter gibt es auch in der Kreisliga B. Dort duellieren sich GA Sterkrade II und SF 08/21 Bottrop.

21. September

Landesliga

ESC Rellinghausen (11.) - Sterkrade-Nord (3.)

Es ist das dritte Spiel innerhalb von einer Woche für Sterkrade-Nord. Bisher holte man in beiden Spielen einen Sieg und so soll es natürlich auch in Rellinghausen weitergehen. „Wir fahren ja nicht dahin, um zu verlieren“, erklärt Nord-Trainer Markus Kowalczyk. „Wir wollen wieder unsere beste Seite zeigen, unser Spiel spielen und uns sicher nicht verstecken.“ Das müssen die Oberhausener auf keinen Fall. Schließlich haben sie nach vier Spielen schon neun Punkte auf dem Konto und stehen auf dem dritten Tabellenplatz. Nun wird sich zeigen, ob die Mannschaft auch im dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen alle Kräfte mobilisieren kann. „Nach der englischen Woche wird sich nun zeigen, wie sich die Mannschaft gibt. Bisher ist das Team so aufgetreten, wie wir es uns vorgestellt haben. Das war positiv.“ Bisher hat man die kurze Pause gut genutzt und sich wieder erfrischt. In der Woche gab es viele Einheiten und heute werde der Kader bekannt gegeben. Aus den bisherigen Spielen schöpft die Mannschaft laut Kowalczyk keinen Profit: „Sonntag ist wieder ein neues Spiel. Wir haben schon neun Punkte und wir wollen mehr.“ Dafür stehen fast alle Spieler an Bord. Einige Spieler sind zwar noch angeschlagen, aber auch die Dauerverletzten befinden sich wieder im Aufbautraining, sodass Kowalczyk „aus dem Vollen schöpfen“ kann. Mit und nach dem Spiel am kommenden Sonntag wird sich dann auch herauskristallisieren, wohin es für die Oberhausener in dieser Saison gehen kann. „Rellinghausen, Rhede und Speldorf, das sind alles Gegner, wo wir uns messen können. Danach wird sich die Richtung zeigen.“

Anstoß: 15 Uhr

StLu


VfB Bottrop (12.) - Vogelheimer SV (14.)

Wenn nicht jetzt, wann dann? Frei nach dem Lied der Höhner  sollte für die sieglosen Bottroper am Sonntag der richtige Zeitpunkt gekommen sein, um endlich den ersten Saisondreier einzufahren. Denn zu Gast im Jahnstadion ist das Schlusslicht Vogelheimer SV, da sollte es doch mit einem Sieg klappen, oder? „Wir orientieren uns nicht am Gegner. Egal ob es der Tabellenletzte Vogelheimer SV ist oder sonst wer. Wir sind erfolgsorientiert und schauen daher nur auf uns“, so VfB-Trainer Mevlüt Ata, der auf Ibrahim Akkaya (Nasenbeinbruch), Maximilian Elvermann und Ramadan Ibrahim (beide Knöchel) verzichten muss. Unter der Woche bestritten die Bottroper erfolgreich ein Testspiel gegen den Oberligisten VfB Hüls (3:2). 90 Minuten die Ata Hoffnung machen: „Die Partie gegen Hüls und die zweite Halbzeit am letzten Sonntag gegen den Duisburger SV (3:4) haben gezeigt, dass wir in der Lage sind jedem Gegner Paroli bieten zu können. Wir haben Duisburg keine Luft mehr gelassen. Leider sind wir am Ende nicht belohnt worden, doch ich bin mir sicher, dass der Knoten bald platzen wird. Vielleicht greift Ata dann auch wieder auf Michael Kiefer zurück, der nach einem vierfachen Kieferbruch sechs Wochen pausierte und nun seit zwei Wochen wieder am Mannschaftstraining teilnimmt: „Er ist eine Option. Michael schreckt im Training nicht zurück, geht trotz seines Kieferbruchs in jeden Kopfball. Da bin ich positiv überrascht.“

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


SV Burgaltendorf (8.) - Arminia Klosterhardt (5.)

Auch wenn die Spielzeit noch jung ist, die Verantwortlichen der Arminia aus Klosterhardt haben bereits eines festgestellt: gut spielen und gewinnen geht derzeit noch nicht bei den Oberhausenern, derzeit kannst Du nur eins der beiden Dinge haben. Und Trainer Hans Günter Bruns hat eine ganz klare Vorstellung davon, was ihm lieber ist: „Es geht doch wohl immer nur um Punkte, darum dreht sich doch alles. Wir haben unser bestes Spiel gegen Rhede gemacht, aber verloren. Da bekommen wir jetzt keinen Sonderpreis oder einen Extrapunkt fürs Schönspielen“, so Günter Bruns, der ergänzt: „Natürlich will man immer schön spielen oder ein schönes Spiel sehen, ein schönes Spiel führt allerdings nicht zwangsläufig immer zum Erfolg.

Sperre abgesessen und Sonntag wieder an Bord: Danny Walkenbach.
Sperre abgesessen und Sonntag wieder an Bord: Danny Walkenbach.

Aber das geht in keiner Liga der Welt, die Realität ist ganz einfach, dass die meisten Spiele logischerweise durchwachsen sind. Das kommt aus dem natürlichen Umstand, dass auch ärgerlicherweise immer Gegner mitspielt, der einem ein schönes Spiel unterbinden will. Genau so machen wir es ja jeden Sonntag mit unseren Gegnern auch“, lacht der Übungsleiter vom Hans-Wagner-Weg. Und genau so wollen es die Oberhausener auch am kommenden Sonntag wieder handhaben, wenn sich die Arminen beim Aufsteiger aus Burgaltendorf vorstellen werden (15.30 Uhr). „Burgaltendorf ist sehr gut in die Spielzeit gekommen, ein starker Aufsteiger, der bislang seine Stärke in der Dfensive sucht und findet“, hat Coach Bruns seine Hausaufgaben gemacht, „von daher müssen wir druckvoll agieren und die Gefahr minimieren, in Konter zu rennen“, weiß Bruns. Doch der muss erneut ein paar Namen aus seiner Kaderliste streichen. Wie es fast schon traurige aber feste Tradition bei den Klosterhardtern ist, füllt sich schon zu Beginn der Saison das Lazarett mächtig an. Neben den Langzeitverletzten Marcel Siwek, Benedikt Kuhnert und Sven Konarksi werden auch Daniel Agostino nach Blinddarm-Operation, Michel Roth und Sandro Garcia nicht zur Verfügung stehen. „Das ist schon ziemlich verblüffend muss ich gestehen, sowas habe ich ehrlich gesagt egal in welcher Liga noch nie erlebt“, findet auch der Trainer kaum noch Worte für die ellenlange Ausfallliste. Immerhin, einen Lichtblick gibt es auch: Danny Walkenbach hat seine Sperre nach Ampelkarte abgesessen und wird somit wieder den Platz von Michel Roth übernehmen können. „Wir werden dennoch eine starke Truppe auf den Platz schicken, und eins verspreche ich auch: Wir werden auch versuchen schön zu spielen“, lacht Günter Bruns.

Anstoß: 15.30 Uhr

Bröhli


SF Königshardt (13.) - Duisburger SV (1.)

Die Sportfreunde Königshardt warten nach ihrem erstmaligen Aufstieg in die Landesliga noch immer auf den ersten Sieg. Auch im Derby und Nachholspiel bei Sterkrade-Nord musste das Team um Cheftrainer Kai-Oliver Romboy unter der Woche eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Das Selbstvertrauen ist aber weiterhin ungebrochen. „Warum sollten wir denn auch den Kopf in den Sand stecken? Wir wurden kein einziges Mal abgeschlachtet und mit etwas Glück und Cleverness könnten wir fünf statt einen Punkt haben“, gibt Romboy zu Protokoll.

David Reuschenbach
David Reuschenbach (Foto) und Dusan Trebaljevac kehren in den Kader der Sportfreunde zurück.

Ausgerechnet jetzt kommt der Spitzenreiter an den Pfälzer Graben. Für Romboy der Auftakt in wichtige Wochen. „Wir haben jetzt drei Heimspiele nacheinander, da müssen und werden wir was reißen“, ist sich der Übungsleiter sicher. Angst kenne er sowieso nicht. „Ich habe vor jedem Landesliga-Gegner einen großen Respekt und wir sind auch das einzige Team, das über gar keine Landesliga-Erfahrung verfügt. Burgaltendorf ist zwar beispielsweise aufgestiegen, spielte aber vor zwei Jahren schon einmal in der Landesliga. Trotzdem: Wir haben kein bisschen Angst.“ Romboy gibt sich vor allem deswegen auch zuversichtlich, weil man bislang in keinem Spiel chancenlos war. „Sieben unserer zehn Gegentreffer resultierten aus individuellen Fehlern. Das kannst du ja nicht trainieren, diese Fehler werden aber gnadenlos bestraft.“ Zuversichtlich ist Romboy auch deswegen, weil das Lazarett sich langsam etwas lichtet. So kehrt unter anderem Kapitän Dusan Trebaljevac zurück und auch David Reuschenbach steht wieder zur Verfügung. „Über die Ausfälle brauchen wir gar nicht mehr reden, darüber brauchen wir kein Wort mehr verlieren“, zeigt Romboy sich aber dann doch noch etwas angespannt ob der Verletzungen im Team. Mit Trebaljevac und Reuschenbach kehrt aber definitiv echte Qualität wieder zurück in den Kader. Der muss dennoch über sich hinauswachsen, wenn er gegen den DSV etwas mitnehmen will. „Nach vier Spielen kann man ja eigentlich noch nicht viel aus der Tabelle lesen. Schließlich ist Sterkrade-Nord Dritter und sie waren unter der Woche nicht wirklich so viel besser als wir. Aber der Duisburger SV hebt sich da trotzdem schon von den anderen ab. Wir haben sie beobachten lassen und spielen einen technisch sehr sauberen und schnellen Ball“, warnt Romboy seine Truppe vor dem kommenden Sonntag.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfL Rhede - SF Niederwenigern

VfB Speldorf - Spvg Schonnebeck

FSV Duisburg - PSV Wesel-Lackhausen

Bezirksliga Gruppe 5

SC Phönix Essen (12.) - SV Fortuna Bottrop (2.)    

Der Jubel auf der Sportanlage Rheinbaben war natürlich sehr groß nach dem 2:1-Derbysieg am letzten Sonntag gegen Rhenania, insbesondere weil die Fortunen ein 0:1 noch drehten. Doch das dieser Dreier auch Kraft kostete, bekommt Marco Hoffmann, Übungsleiter der Fortunen, nun zu spüren. Neben dem gesperrten Sven Brattig und den Urlaubern Said Faddihi, Tim Strickerschmidt und Marcel Leidgebel hat der Tabellenzweite mit einigen angeschlagenen Spielern zu kämpfen, die alle für das Duell am frühen Sonntagmorgen gegen den Tabellenzwölften SC Phönix Essen fraglich sind. Dazu zählen Benedikt Kracke (muskuläre Probleme), Vitali Schreiner (Sprunggelenksverletzung), Justin Straßek (Oberschenkelverletzung) und Thilo Grollmann, der im Training umgeknickt ist. Personell können die Bottroper die Ausfälle ersetzen, auch wenn es bei 21 Spielern natürlich eng wird. Der guten Stimmung trägt das jedoch keinen Abbruch, auch nicht, dass der Anstoß schon um 11 Uhr ist: „So früh zu spielen, ist natürlich neu für uns. Wenn wir jedoch unsere Form finden und das Verständnis da ist für die gewählte Grundordnung, ist es vielleicht wieder möglich das Auswärtsspiel nicht zu verlieren. Uns ist bewusst, dass es wieder extrem aufwändig sein wird.“ Aktuell steht noch die Null bei den verlorenen Spielen. Anders ist es bei den Hausherren, die nach einem Auftaktsieg und einem Remis gegen Dostlukspor drei Niederlagen einsteckten. Zuletzt gab es ein deutliches 2:7 beim Spitzenreiter FC Kray II.

Anstoß: 11 Uhr

ThIl


SV Rhenania Bottrop (7.) - SC Werden-Heidhausen (4.)

„Heidhausen hat letzte Woche 8:1 gewonnen und Halil Erciyashat gleich sechs Tore gemacht. Das ist natürlich eine Hausnummer“, zollt Oliver Dirr vom SV Rhenania den Gästen seinen Respekt. Diese stehen mit neun Punkten auf dem vierten Platz. „Es wird eine schwierige Aufgabe, obwohl ja sowieso jede Aufgabe für die Jungs schwierig ist, denn die Bezirksliga ist für die meisten Neuland.“ Allerdings braucht sich die Mannschaft nicht verstecken, denn auch selbst hat man schon acht Punkte erspielt.

Kevin Wenderdel wird aufgrund eines Muskelfaserrisses fehlen.
Kevin Wenderdel wird aufgrund eines Muskelfaserrisses fehlen.

   Am vergangenen Wochenende mussten die Bottroper  aber einen Rückschlag im Derby gegen Fortuna Bottrop hinnehmen. „Natürlich müssen wir die Niederlage verdauen. Besonders ärgerlich ist, dass die Niederlage sehr unnötig war. Es waren zwei schwache Mannschaft, nur waren wir die Unglücklichere. Insgesamt muss man aber sagen, dass wir zu wenig gemacht haben, das darf Sonntag nicht passieren“, stellt Dirr fest. Jedoch möchte der Trainer nicht zu viel Druck auf die Mannschaft aufbauen: „Vielleicht sind nach diesem guten Start die Erwartungen auch einfach zu groß. Die Jungs sollen das tun, was sie am besten können: Befreit aufspielen. Klar, wir haben einmal verloren. Dann putzen wir uns jetzt den Mund ab und weiter geht es. Die Niederlage hätten wir natürlich lieber in einem anderen Spiel bekommen als im Derby, aber insgesamt kann man mit dem Abschneiden bisher zufrieden sein.“ Verärgert ist der dagegen über die Reaktion der Fans: „Es stimmt einfach nicht, wenn einige sagen, dass wir am Rande unserer Möglichkeiten gespielt haben. Wir wollen die Fans jetzt wieder auf unsere Seite holen. Bisher haben wir zuhause zwei Unentschieden geholt, doch es muss auch mal mehr sein. Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, dass man nach einer einzigen Niederlage, wenn auch im Derby, solch negative Reaktionen zeigt.“ Nun soll die Mannschaft einfach ihren Stiefel spielen und dann wird es sicherlich auch wieder Punkte geben. Allerdings müssen die Rhenanen einige Ausfälle kompensieren: Kevin Wenderdel erlitt einen Muskelfaserriss und wird noch einige Wochen pausieren müssen. Auch Rudawski, Göbler und Reis sind nicht einsatzfähig. Ansonsten können aber alle anderen Spieler auflaufen. Außerdem ist auch Michael Späth wieder dabei. Während der Hochzeitsphase hatte dieser nämlich weniger Zeit für den Fußball. Trotz der Ausfälle ist sich Dirr sicher: „Wir werden eine gute Elf auf den Platz bekommen, die sich für die Punkte den Arsch aufreißt.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

DJK SG Altenessen - FC Kray II

DJK Adler Union Frintrop - FC Kettwig

DJK BW Mintard - SC Frintrop

DJK Katernberg - Dostlukspor Bottrop

SuS Haarzopf - Spvg Schonnebeck II

TuS Essen-West - DJK VfB Frohnhausen

SF Hamborn II -> Spielfrei

Bezirksliga Gruppe 6

Viktoria Buchholz (6.) - Arminia Lirich (14.)

Nach den ersten fünf Spieltagen rangiert Arminia Lirich auf dem 14. Tabellenplatz mit einer Punkteausbeute von drei Zählern. "Letzte Saison war es noch schön, jetzt ist es anders und nun mal nicht mehr so einfach", weiß auch Lirichs Trainer Christian Kinowski, der die bisherige Punkteausbeute relativiert: "Wir haben bislang nur gegen selbst ernannte Aufstiegsanwärter gespielt. Die Punkte müssen wir in anderen Spielen holen." Dabei waren die Arminen in der Vorwoche gegen BW Oberhausen nah dran zumindest einen Zähler zu holen, doch am Ende musste sich die Kinowski-Elf mit 2:3 geschlagen geben. 

Trainer Christian Kinowski.
Trainer Christian Kinowski.

    Am kommenden Sonntag wartet mit dem Landesligaabsteiger allerdings kein einfacher Gegner, sondern eine Mannschaft der Kategorie "Knaller", wie Christian Kinowski beschrieb. Die bislang ungeschlagene Viktoria belegt aktuell den sechsten Tabellenplatz, hat dabei aber eine Partie weniger absolviert als die Konkurrenz. Mit erst zwei kassierten Toren stellt Buchholt zudem die beste Defensive der Liga und auf der heimischen Anlage ist man bislang sogar noch ohne Gegentor. Neben diesen Statistiken hat sich Lirichs Trainer weiter über den kommenden Gegner informiert: "Ich habe mit jemandem von SGP Oberlohberg gesprochen und da wurde mir gesagt, dass Buchholz auf jeder Position super besetzt ist." Die Favoritenrolle scheint daher klar vergeben, zumal die Arminen nach bislang einem Sieg und vier Niederlagen nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzen. "Klar ist man unzufrieden, wenn man nicht gewinnt. Aber wir müssen immer nach vorne gucken. In der jetzigen Situation ist es wichtig, dass man noch enger zusammenrückt, denn wir kommen nur gemeinsam da unten raus", so Christian Kinowski, der am Sonntag auf Benjamin Euskirchen (Urlaub) und Domenico Calderone (verletzt) verzichten muss, zudem ist Pierre Nienerza angeschlagen. 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Adler Osterfeld (1.) - Arminia Klosterhardt II (15.)

Bei Adler Osterfeld ist am Wochenende Arminia Klosterhardt II zu Gast, das heißt es wird ein heißes Oberhausener Derby in der Bezirksliga. „Das Spiel fängt bei null an“, weiß Adler-Trainer Udo Hauner. Seine Mannschaft legte bisher einen Top-Start hin und holte aus den fünf Spielen alle fünfzehn Punkte. „Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Wir wollen gewinnen, aber die Arminia kommt sicherlich auch um einen Dreier mitzunehmen. Bei den Derbys wachsen Spieler über sich hinaus und das kann entscheidend werden“, so Hauner.

Kevin Schermoly wird den Arminen fehlen. Quelle: Arminia Klosterhardt
Kevin Schermoly wird den Arminen fehlen. Quelle: Arminia Klosterhardt

   Sein Gegenüber, Michael Keiser, sieht die Verhältnisse nicht so ausgeglichen: „Wir wollen alles abrufen und dann auch was mitnehmen. Wir haben unter der Woche gut trainiert, doch Adler  bleibt der Favorit.“ Eine schwere Aufgabe wird es für die Arminen-Reserve auf jeden Fall, doch Keiser schreibt seine Mannschaft keineswegs ab: „Im Fußball ist alles möglich. Wir fahren sicherlich nicht nach Osterfeld, um uns eine Packung abzuholen. Aber mit einem Punkt wären wir schon zufrieden.“ Im letzten Jahr waren die Duelle immer knapp und das erwartet der Übungsleiter des Tabellenführers auch für den Sonntag: „Die Tagesform wird das Spiel entscheiden und deshalb hoffen wir darauf, dass wir eine gute Form erwischen. Arminia will da unten sicher raus und wird hochmotiviert sein. Es wird eine harte Sache.“ Mit einem Sieg würde man die Position an der Tabellenspitze weiter festigen und das wünschen sich die Aller auch: „Wir stehen gerne oben und das wollen wir auch weiterhin. Wichtig ist es, dass wir die gute Laune beibehalten und den Spaßfaktor hochhalten. Sicher wird es uns auch mal treffen, aber am Sonntag besser noch nicht.“ Keiser will dagegen keine großen Prognosen abgeben: „Natürlich ist es entscheidend, wie gut die Mannschaft drauf ist. Ein Fehler in der Defensive oder eine super Aktion vorne können nun mal Spiele entscheiden. Jedoch möchte ich keine großen Prognosen anstellen. Ich will einfach nur, dass die Jungs ihr Bestes geben.“ Dafür stehen Keiser weitestgehend alle Spieler zur Verfügung. Lediglich die Langezeitverletzten und Kevin Schermoly, der verreist ist, werden nicht einsatzfähig sein. –auf der anderen Seite müssen die Adler keine Ausfälle hinnehmen, alle Mann sind an Bord.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

BW Oberhausen (2.) - SW Alstaden (9.)

Mit Grauen erinnert sich SW Alstaden an die letzte Begegnung gegen BW Oberhausen zurück. „Im Rückspiel haben wir 1:8 verloren, die höchste Saisonniederlage. Das wollen wir korrigieren und am liebsten möglich lange Paroli bieten und die Null halten, so wie im Hinspiel, als es 80 Minuten geklappt hat.“ SWA-Trainer Guido Contrino erinnert sich gut zurück und weiß daher auch: „Das wird kein Spiel auf Augenhöhe. BWO hat eine brutale Qualität und es wäre vermessen zu behaupten, dass wir auf Augenhöhe antreten könnten. Das sehen sicherlich auch Außenstehende so und ist von mir rein objektiv gemeint. Vielleicht können wir einmal über 90 Minuten mithalten. Aber spätestens über eine ganze Saison gesehen werden wir nicht mithalten können“, gibt sich Contrino ganz bescheiden vor dem Derby an der Tulpenstraße.

Klaus-Peter Müller
Klaus-Peter Müller, hier noch im Dress von Arminia Klosterhardt II, fehlt BW Oberhausen urlaubsbedingt für zwei Wochen. Foto: Arminia Klosterhardt

Die Zwillinge Marvin und Marcel Marissen fallen auf Seiten der Gäste verletzungsbedingt aus und hinter André Kampen steht ein Fragezeichen, weil er von Donnerstag bis Sonntag bei den Deutschen Meisterschaften der Fußball-Feuerwehr mitspielt. „Er ist ein Führungsspiele bei uns, deswegen hoffe ich, dass er rechtzeitig zurück und fit ist“, so Contrino, der sich auf alle Fälle aber über die Rückkehr seines Sohnes und Torwarts Dominik Langenberg nach der Sperre freuen kann. „Dann muss ich als Ersatztorhüter nicht mehr auf die Bank, das beruhigt mich“, so Contrino lachend. Rob Stebel hat seine Sperre ebenfalls abgesessen, fällt aber mit Leistenproblemen aus. Dennoch will Alstaden alles probieren, glaubt aber, dass es schwierig wird. „Thorsten stapelt diese Saison ja sehr tief, aber wir wissen, dass es für uns ein Bonusspiel ist, bei dem wir eigentlich keine Punkte einplanen. Denn BWO zählt für mich neben Adler Osterfeld und Genc Osman zu den Top 3 der Liga. Daher können wir auch ohne Druck aufspielen“, ist sich der Alstadener Übungsleiter sicher. „Wenn Thorsten glaubt, dass BWO um den Klassenerhalt nur mitspielt, dann glaubt auch Paderborn an die Champions League“, so Contrino weiter, der seinem Gegenüber die Underdog-Rolle einfach nicht abnehmen will. BWO muss definitiv auf seinen Knipser Klaus-Peter Müller verzichten, der zwei Wochen im Urlaub weilt. Auch sonst kann Möllmann, der vor dem Spiel für die Redaktion leider nicht zu erreichen war, nicht aus dem Vollen schöpfen. Da auch die Reserve wieder verstärkt werden dürfte, könnte es ein vielleicht doch ausgeglicheneres Derby werden, als Contrino vielleicht glaubt. Auf eine Sache kann er sich aber definitiv schon jetzt freuen: Auf das Wiedersehen mit Robin Raguse, der vor der Saison die Seiten wechselte. „Robin habe ich ungerne verloren. Er hat eine unfassbare fußballerische Qualität. Er freut sich bestimmt schon auf das Spiel und auf alte Kollegen zu treffen. So geht es meinen Jungs ja auch. Und sowieso kennen sich alle Spieler ja gut untereinander und sind teilweise befreundet“, so Contrino. Am Sonntagnachmittag werden dann aber für 90 Minuten die Freundschaften ruhen (müssen). 

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

SV Concordia Oberhausen (12.) - SF Hamborn (10.)

„Es wird sehr schwierig. Hamborn ist haushoher Favorit, sie wurden am Anfang der Saison als Aufstiegsfavorit gehandelt“, nimmt Concordia-Verantwortlicher Manolo Dente die Außenseiterrolle an. „Doch wir sind recht zuversichtlich“, so Dente weiter. Denn die Oberhausener empfangen die Sportfreunde mit einem 3:1-Sieg gegen Vatangücü im Rücken und die Moral der Hausherren ist lobenswert: „Die Stimmung war auch nach den Niederlagen nie negativ, der Sieg hat uns jetzt aber nochmal einen Schwung gegeben“, so Dente. Zwar stehen die Oberhausener unter Druck zu punkten und befinden sich im Hintertreffen, doch der Druck bei den Gästen ist ebenfalls hoch: „Hamborn ist weit hinter ihren Erwartungen derzeit und das wollen wir ausnutzen“, erklärt Dente. „Wir wollen so lange wie möglich die Null halten und unsere Chancen brutal ausnutzen“, lautet die Oberhausener Devis für das kommende Heimspiel. „Ob es dann für einen Sieg reicht weiß ich nicht, aber ein Unentschieden sollte zuhause drin sein“, so Dente abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

PePi


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Genc Osman Duisburg - Mülheimer SV

Rheinland Hamborn - SV GA Möllen

SV RW Mülheim - DJK Vierlinden

TuRa Duisburg - Mülheimer FC Vatangücü

Spvgg. Meiderich - SGP Oberlohberg

Kreisliga A

BW Oberhausen II (12.) - GW Holten (16.)

„Am Sonntag müssen ohne Wenn und Aber drei Punkte her“, gibt Carsten Kemnitz, Übungsleiter der BWO-Reserve, die Marschroute durch. Das dutzend Gegentore aus den letzten beiden Partien hat beim Aufsteiger Spuren hinterlassen: „Es hat unmittelbar nach dem 2:7 gegen Sterkrade 72 einen Einlauf gegeben. Manche meinen die Kreisliga A wäre ein Selbstläufer. Doch hier muss du mehr laufen. Ohne Fitness geht es nun mal nicht und das ist unser Problem, die halbe Mannschaft ist nicht fit“, verdeutlicht Kemnitz, der auch mit der Qualität seiner Mannschaft hadert: „Auch, wenn es hart klingt: Von der Bank kam einfach nichts. Die hat keine Qualität für die Kreisliga A, was ich nach dem Spiel auch so deutlich angesprochen habe. Wir können froh sein, dass Thorsten (Thorsten Möllmann, Trainer der Erstvertretung) uns noch Spieler gibt. Aber er kann ja schlecht elf Mann abgeben.“  Auf den einen oder anderen Spieler der Erstvertretung hofft Kemnitz dennoch. So wird voraussichtlich Olkan Alakazi in der Reserve Spielpraxis sammeln.

   Während Kemnitz einen Sieg als Ziel vorgibt, wäre man bei den Gästen aus Holten wahrscheinlich schon mit einem Remis zufrieden. Die Grün-weißen, die letzten Winter ihre Bezirksligamannschaft zurück gezogen haben, stehen mit vier Pleiten und einem Torverhältnis von 4:18 auf dem letzten Tabellenplatz. „Der Frust sitzt wirklich sehr tief und es gibt nicht viel zu sagen. Es hatten heute alle einen schlechten Tag. Den Saisonstart müssen wir jetzt erst einmal Revue passieren und alles sacken lassen“, so der Holtener Übungsleiter Giuseppe Gambino nach der 0:3-Heimpleite gegen GA Sterkrade am letzten Wochenende. Depressionen sind bei den Gästen aber noch keine aufgekommen: „Das wir frustriert sind ist klar, doch die Stimmung ist nicht gekippt bei uns. Jedem ist die Lage bewusst, was man auch im Training spürt. Die Mannschaft kämpft und gibt nicht auf“, so Gambino, der bis auf Sven Eichhorn alle an Bord haben wird.

Anstoß: 13 Uhr

ThIl


TSV Safakspor Oberhausen (15.) - SC 20 Oberhausen (8.)

„Wenn du die Klasse halten willst, dann muss du gegen Safakspor punkten. Am besten sogar dreifach“, verdeutlicht SC-Coach Uwe Zadow im Vorfeld auf die Partie beim Tabellenvorletzten TSV Safakspor. Und auch seinen Schlachtplan hat er schon verraten: „Wir wollen versuchen die Initiative zu übernehmen. Safakspor ist ein Gegner auf Augenhöhe, den es nicht zu unterschätzen gilt. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen punkten.“ Neben der Ergreifung der Initiative soll auch Neuzugang Erkan Aydin den SC 20 zum zweiten Saisonsieg führen. Aydin kehrt vom B-Ligisten TB Oberhausen zurück an die Knappenstraße und hat Erfahrung sowohl in der Bezirks- als auch Landesliga gesammelt. Weiteres Personal kann Coach Uwe Zadow auch gut gebrauchen, da er seine Aufstellung „Woche für Woche ändern muss und nicht einmal mit seiner Wunschformation spielen konnte.“ Und auch am kommenden Sonntag hat Zadow wieder drei Ausfälle zu beklagen. Hoffnung macht die gute Trainingseinheit, in der er für SC-Verhältnisse viele Spieler begrüßen durfte.

   Auch Heimtrainer Murat Eraslan hat wieder Hoffnung geschnürt. Zwar gab es letzten Sonntag die vierte Niederlage im vierten Spiel, doch beim knappen 3:4 gegen die Reserve des Bezirksligisten Dostlukspor Bottrop hat die Mannschaft alte Tugenden aufblitzen lassen: „Gegen Dostlukspor habe ich endlich wieder den Ehrgeiz der letzten Saison gesehen. Wir haben 90 Minuten lang gekämpft. Am Ende haben wir die Chance zum Ausgleich leider nicht nutzen können. Doch das macht Mut. Und diese Leistung wollen wir jetzt gegen SC 20 fortsetzen.“ Neben der Leistungssteigerung darf Eraslan auch wieder zwei Leistungsträger begrüßen. Ahmet Temel und Ahmet Taykutgül kehren von ihren Sperren zurück in die Startelf. „Die beiden haben in der Rückrunde der letzten Saison jedes Spiel bestritten. Doch da bekanntlich Freud und Leid nah beieinander sind, darf der TSV die nächsten vier Monate auf Seyda Cakici verzichten, der sich gegen Dostlukspor eine schwere Schulterverletzung zu zog. Die Zielsetzung der noch punktlosen Hausherren steht außer Frage: „Wir wollen mindestens einen Zähler holen. Ich erwartet ein hartes Spiel, doch die Jungs haben eine gute Moral und den richtigen Willen“, so Eraslan.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


Sterkrade-Nord II (10.) - SC 1912 Buschhausen (4.)

An die letzte Begegnung im Nordler Park hat Buschhausens Coach Andre Nowak keine guten Erinnerung: „Wir haben 3:1 geführt, konnten am Ende aber froh sein, noch einen Punkt mitgenommen zu haben. Ich hoffe, dass wir aus dem Fehler der letzten Saison gelernt haben.“  Die Gäste, die letzten Sonntag Barisspor Bottrop mit 6:1 vom Platz fegten, sind natürlich Favorit am kommenden Sonntag, dennoch warnt Nowak vor den Sterkradern: „Wer gegen SC 20 einen Punkt holt, der ist gut drauf. Gegenüber letzter Woche wird dieses Spiel an Schwere zu nehmen. Flüchtigkeitsfehler wir gegen Barisspor dürfen wir uns nicht mehr erlauben.“ Die Gäste, die momentan den vierten Rang inne haben, konnten bei einem eigenen Sieg an Sterkrade 06/07 vorbei ziehen, sollten die im Spitzenspiel gegen den Spitzenreiter FC Sterkrade 72 leer ausgehen. Bis auf Christoph Mahnkopf (Knie) und Marvin Weigelt, der sich im Training einen Bänderriss zugezogen hat, sind alle an Bord. „Auf diesem Wege wünschen wir Marvin Weigelt alles Gute“, so Nowak.

   Einer der beim 3:3 aus der Vorsaison nicht dabei war, ist Heimtrainer Ralf Meseck. Er war damals noch im Diensten der Reserve von SF Königshardt, dennoch ist ihm bewusst wer am Sonntag zu Gast sein wird: „Die Offensive der Buschhausener gehört zu den ligabesten. Das natürlich ein ganz anderes Kaliber. Da müssen wir uns defensiv drauf einstellen.“ Meseck weiß aber auch was seine Mannschaft drauf hat: „Auch wenn vier Tore bis jetzt etwas mickrig sind, sind wir offensiv gute aufgestellt. Leider ist unsere Chancenverwertung nicht die beste, deshalb müssen wir am Sonntag die wenigen Chancen die wir haben, eiskalt nutzen. Wir sind jetzt seit drei Spielen ohne Niederlage und wollen diese Serie auch weiter fortsetzen. Und wenn es nur ein Punkt ist.“

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


Sterkrade 06/07 (3.) - FC Sterkrade 72 (1.)

Derby, Spitzenspiel, Wiedersehen – das Duell zwischen Sterkrade 06/07 und Sterkrade 72 hat mehrere Top-Bezeichnungen verdient. Es ist nicht einfach nur eine Partie zwischen zweier Sterkrader Klubs oder zwischen dem Dritt- und Erstplatzierten. 72-Trainer Jens Szopinski kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück und ist damit nicht allein. „Im Gegensatz zur letzten Woche ist das kommende Spiel tatsächlich ein sehr besonderes. Für mich und ein dutzend meiner Spieler, die alle eine 06/07-Vergangenheit haben“, so Szopinski im Vorfeld der Partie. Über fünf Jahre lang war Szopinski am „Dicken Stein“ als Trainer der ersten Seniorenmannschaft tätig, ehe er über den Umweg RWO in diesem Sommer beim FC Sterkrade anheuerte. Nun also die Rückkehr. Am Sonntag muss der Spitzenreiter nicht nur beim Tabellendritten antreten. Der mit Abstand beste Sturm trifft auch auf die beste Abwehr der Liga. Sterkrade 72 hat bislang alle vier Saisonspiele gewonnen, während 06/07 mit zehn Punkten in unmittelbarer Lauerstellung hinter den Gästen steht.

Jens Szopinski
Jens Szopinski wurde am Montag 38 Jahre alt. Beschenkt sein Team ihn nachträglich mit dem fünften Sieg im fünften Saisonspiel?

Über den nächsten Gegner kann Szopinski nur Positives berichten. „Wer sich unsere Mannschaftsvorstellung bei Auf’m Platz durchgelesen hat, weiß bereits alles, was ich von Christian Dahlbeck halte - ein überragender Trainer. Dem ist nichts hinzuzufügen. Für mich ist 06/07 der Topfavorit auf den Aufstieg.“ Neben Sterkrade 72? „Nein, nein, wir sind kein Favorit auf den Aufstieg“, versucht Szopinski nach wie vor der Aufstiegsfrage aus dem Weg zu gehen. Für ihn ist sein Team am Sonntag der Underdog. „Wenn ich es in dieser Liga einem gönne, dann natürlich Sterkrade 06/07. Von mir aus können sie alles gewinnen – Sonntag natürlich nicht, da haben wir schon etwas dagegen“, muss Szopinski lachen. Die gute Laune kommt nicht von ungefähr. Vier Spiele, vier Siege, 28 geschossene Tore, noch dazu der Sieg in der ersten Pokalrunde: Für Sterkrade 72 läuft bisher alles perfekt. Allerdings hat das Bild diese Woche einen Kratzer abbekommen. Denn Sven Salewski fällt mit einem Mittelfußbruch wochenlang aus. „Das ist natürlich eine Hiobsbotschaft für uns. Sven hat sich bisher in sehr starker Verfassung präsentiert und zählte nicht umsonst mit zu unseren Top-Torschützen“, ist Szopinski in erster Linie natürlich alles andere als begeistert von dem Ausfall seines Spielgestalters. „Wir werden aber jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken und jammern. Wer jammert, der hat verloren. Die vielen Tore von uns haben sich nicht umsonst auf mehrere Köpfe verteilt und wir haben einen großen Kader. Dann spielt Sonntag halt jemand anderes auf der Zehn“, gibt Szopinski zu Protokoll. Einfach wird es davon abgesehen aber sowieso nicht. „Das Derby wird eines auf Augenhöhe, wo Nuancen entscheiden werden“, ist sich der frisch gewordene 38-Jährige sicher.

Christian Dahlbeck
Christian Dahlbeck will sich der Favoritenrolle nicht annehmen und gibt sich vor dem Spitzenspiel bedeckt.

 Ähnlich sieht es eigentlich auch sein Gegenüber. „Wir gehen ins Spiel, gerade bei Heimspielen, um zu gewinnen, das ist ja nichts Spektakuläres. Wenn wir nach zehn Minuten 0:2 hinten liegen und wir holen einen Punkt, bin ich aber natürlich auch zufrieden. Das hängt einfach vom Spielverlauf ab“, weicht Trainer Christian Dahlbeck der Frage aus, ob ein Heimsieg Pflicht ist, um sich oben richtig einmischen zu können. Auch die Rolle des Favoriten sei seiner Meinung nach alles andere als klar verteilt. „Wir haben den fünften Spieltag und ich kann die Liga nur super, super, super schwer einschätzen. Wir hatten beispielsweise gegen Holten kein gutes Spiel absolviert und hatten danach mit SuS 21 es etwas einfacher“, so Dahlbeck, der von dem ganz tiefen Stapeln bei Jens Szopinski aber wohl nicht so viel hält. „Na ja, Zahlen lügen ja nun einmal nicht. Und 72 hat die volle Punktzahl, 28 Tore nach vier Spielen geschossen, alles gewonnen und wenn man sie in der Tabelle suchen will, muss man nach ganz oben schauen. Das sagt ja eigentlich alles“, so der 06/07-Trainer. Dahlbeck weiß genau, was er sagen muss beziehungsweise nicht. In dem Punkt schenken sich beide Trainer nichts. Man will so wenig wie möglich preisgeben und gibt sich betont locker. Wobei Dahlbeck scheinbar noch eine Spur lockerer ist, als Szopinski. „Mir ist das egal, gegen wen wir spielen und für mich ist es auch kein besonderes Spiel. Was für mich wichtig ist, ist, dass wir etwas Zählbares einfahren. Bei Jens ist das sicherlich eine andere Situation, denn er trifft auf seinen alten Verein.“ Allerdings muss auch Dahlbeck einsehen, dass die Qualität beider Mannschaften nicht von der Hand zu weisen ist. „Was man sagen kann, ist, dass schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison dieses Spiel eine echte erste Standortbestimmung ist. 72 hat einen Lauf und vor allem eine bärenstarke Offensive. Am Sonntag gegen 17 Uhr wissen wir daher schon eher, wohin die Reise weitergeht.“ Dass beim kommenden Gegner Sven Salewski ausfällt, findet Dahlbeck schade. „Ich möchte ihm erst einmal gute Besserung wünschen, das tut mir sehr leid für ihn. Für 72 ist es ein herber Verlust und für ihn persönlich auch eine schwere Verletzung. Deswegen hoffe ich, dass er schnell wieder auf die Beine kommt und vor allem privat keine Probleme bekommt. Man weiß ja nie, wie ein Arbeitgeber bei solch einer Geschichte auch reagiert.“ Wie Szopinski kann auch Dahlbeck nicht aus dem Vollen schöpfen. „Ein bis zwei Spieler fallen doch immer aus“, so sein zunächst etwas lustig gemeinter Kommentar. „Scherz beiseite. Wir haben einen 24er-Kader und Fußball ist eine Mannschaftssportart. Wir werden die Ausfälle schon auffangen können“, ist sich Dahlbeck sicher. 

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Barisspor Bottrop (14.) - SuS 21 Oberhausen (13.)

Beide Mannschaften erwischten keinen guten Start in der angebrochenen Saison und stehen im Hintertreffen. Während die Oberhausener in den vergangene Wochen immer knapp scheiterten, kamen die Bottroper unter die Räder und mussten aus den letzen beiden Partien 16 Gegentore hinnehmen: „Bei solchen Ergebnissen wird alles angezweifelt und hinterfragt und das wirkt sich auch nicht gut auf das Selbstbewusstsein aus, doch daran arbeiten wir und wir müssen das jetzt aus den Köpfen kriegen, denn wir hatten jetzt die beiden stärksten Mannschaften hintereinander und das man da mal auf die Fresse bekommen kann ist klar“, beschreibt Trainer Cem Kaplangiray die Lage nach den deutlichen Pleiten. „SuS hat auch keinen guten Start erwischt und jetzt kommen die Mannschaften gegen die wir punkten müssen“, so Kaplangiray weiter. Die Bottroper wollen am Sonntag ein „Signal“ setzen und den „Wendepunkt“ einschlagen: „Wir sollten in der Lage sein dreifach zu punkten“, ist Kaplangiray zuversichtlich.

Barisspor-Trainer Cem Kaplangiray möchte mit seiner Mannschaft den ersten Sieg einfahren.
Barisspor-Trainer Cem Kaplangiray möchte mit seiner Mannschaft den ersten Sieg einfahren.

   Doch auch die Oberhausener wollen ihren ersten Sieg in Bottrop einfahren, dabei lassen sie sich von den letzen Spielen der Hausherren nicht irritieren: „Wir haben Respekt vor Barisspor,  wir wissen, dass sie besser sind als sie derzeit da stehen“, so Dennis Discher, der SuS-Trainer Marek Weglicki an diesem Wochenende vertritt. „Wir müssen auf jeden Fall drei Punkte holen am Sonntag“, gibt Discher das Ziel ganz klar vor. Sein Gegenüber hat kein geringeres Ziel: „Auf heimischer Anlage mit der Untersützung unserer Zuschauer können wir drei Punkte holen. SuS wird auch alles geben und es wird sehr viel über den Kampf laufen, da beide Mannschaften spielerisch noch nicht überzeugen konnten, aber ich denke wir können die drei Punkte holen“, hofft Kaplangiray darauf, die letzen Wochen hinter sich lassen zu können. Auch Discher spricht den „Kampf“ an: „Wenn wir die kämpferische Leistung der letzen Wochen abrufen können bin ich davon überzeugt, dass wir drei Punkte holen“, zeigt sich der Ersatztrainer zuversichtlich.

   Beide Mannschaften hoffen auf ihren ersten Sieg und haben sich nichts zu schenken, es kündigt sich ein kampfbetontes Spiel an. Wer fährt den ersten Dreier der Saison ein? Oder wird es ein Unentschieden geben? All diese Fragen klären sich am Sonntag, klar ist jedoch, dass die Personallage sich bei beiden Mannschaften langsam stabilisiert und sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnen und sich in nichts nachstehen. „Wir haben uns gut auf Sonntag vorbereitet und die Personalsituation bei uns ist besser geworden“, so Kaplangiray abschließend und auch sein Gegenüber kann bis auf drei Ausfälle aus dem „Vollen schöpfen“.

Anstoß: 15 Uhr

PePi


GA Sterkrade (5.) - SG Osterfeld (7.)

„Wir spielen zuhause und haben etwas wiedergutzumachen“, spielt GA Sterkrade-Trainer Michael Buhlmann auf die Heimklatsche gegen Sterkrade 72 an. „Gegen 72 hat es nicht geklappt, aber gegen SGO wollen wir die Punkte zuhause behalten.“ Schlecht schätzt Buhlmann die Gäste aber nicht ein: „Ich sehe Osterfeld nicht schwächer als Sterkrade 72. Ich hatte sie ja von Anfang an auf der Rechnung für die ersten fünf und das hängt vor allem mit der starken Rückrunde zusammen, die sie im letzten Jahr gespielt haben. Also wissen wir, was für ein Gegner auf uns zukommt.“

Fahti Kocan fehlt GA Sterkrade zum letzten Mal wegen seiner Sperre.
Fahti Kocan fehlt GA Sterkrade zum letzten Mal wegen seiner Sperre.

   Auf Seiten von SG Osterfeld wollte, nein konnte Patrick Wojwod keine genauen Zielvorstellungen für das Spiel angeben: „Das Ziel ist es erstmal eine Mannschaft auf den Platz zu bekommen.“ Denn er hat arge Probleme aufgrund der vielen Ausfälle. Danny Fees und Sebastian Hendel musste beispielsweise unter der Woche das Training abbrechen. Dazu fehlt auch Rotsünder Hamid Boukdir gesperrt. „Ich muss echt gucken, welche Elf ich überhaupt aufs Feld schicken kann“, so Wojwod. Denn auch neben diesen Dreien ist die Verletztenliste lang: Dazu zählen unter anderem Ümit Karadayi und Kai Kühn. „Wir haben eine sehr lange Verletztenliste und einige sind gerade erst wieder ins Training eingestiegen und können deswegen am Sonntag auch noch nicht spielen. Der Kader ist wirklich geschmolzen. Gerne hätte ich die Mannschaft getreu dem Motto: „Never change a winning team.“ Aufgestellt, doch das ist nicht möglich. Mal gucken, wie die Elf aussehen wird, weil sich ja immer sehr kurzfristig noch etwas ändern kann“, weiß Wojwod. Hoffnungslos möchten sich die arg gebeutelten Gäste auch gegen die erfolgreichen Sterkrader nicht geben: „Wir lassen uns überraschen, aber eine Idee haben wir immer. Wir sind so aufgestellt, dass wir schon eine gute Elf auf den Platz bringen können. Es wäre super, wenn wir punkten würden, aber die drei Punkte bekommen wir von Glück-Auf ja nicht geschenkt“, so Wojwod.“ Die Hausherren müssen keine so großen Personalnöte hinnehmen, aber sorgenfrei bleiben sie auch nicht: Fahti Kocan ist am Sonntag zum letzten Mal gesperrt und Gültekin Bulut ist verreist. „Ansonsten sind aber alle an Bord. Es sieht wieder besser als zuletzt aus“, freut sich Buhlmann.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


VfR 08 Oberhausen (6.) - VfR Ebel (2.)

Nach drei knappen Siegen in Serie brannte der VfR Ebel in der Vorwoche beim 8:1-Erfolg über den VfR 08 Oberhausen II ein wahres Offensivfeuerwerk ab. "Da haben wir mal unsere Chancen genutzt, was wir in den Spielen zuvor nicht gemacht habe", erklärt Ebels Spielertrainer Sebastian Stempel, dessen Team am kommenden Sonntag erneut den VfR 08 Oberhausen empfangen wird, dann aber die Erstmannschaft. Die Truppe des Trainerduos Thorsten Hamm/Günther Gbrü musste am vergangenen Sonntag bei SG Osterfeld eine deutliche Niederlage hinnehmen - 1:5 hieß es am Ende. "Wir haben die Fehler aufgearbeitet und werden am Sonntag versuchen es besser zu machen", so VfR-Trainer Thorsten Hamm.

Plagt sich mit einer Grippe rum: Ebels Deniz Kutlu.
Plagt sich mit einer Grippe rum: Ebels Deniz Kutlu.

     Vor dem aktuellen Tabellenzweiten VfR Ebel hat Hamm Respekt aber keine Angst: "Ebel hat einen Lauf und ein 8:1 muss man ja auch erst mal schaffen. Doch wir spielen zuhause, da wollen wir punkten." Sein Gegenüber, Sebastian Stempel, erwartet eine starke Mannschaft: "Das wird keine leichte Aufgabe. Wir müssen immer 100 Prozent geben um einer Mannschaft gefährlich werden zu können." Doch Stempel hegt Zuversicht auf ein Fortsetzen der Erfolgsserie: "Wenn wir wieder konzentriert über 90 Minuten spielen, dann ist am Sonntag was drin", so Ebels Spielertrainer, der "ein paar Jungs von VfR kennt" und es sich dabei um gute handeln soll. Stempel muss am Sonntag definitiv und weiterhin auf Michael Penz verzichten und mit einem Einsatz von Deniz Kutlu wird es "knapp", so Ebels Trainer. Zudem plage sich der ein oder andere mit muskulären Problemen herum. Eine positive Nachricht ereilte Sebastian Stempel zuletzt: "Andreas Bonnemann ist wieder im Lauftraining. Das stimmt mich positiv." Thorsten Hamm wird gegen die Ebeler nicht auf Dominik Stieglitz zurückgreifen können, da er in der Vorwoche die gelb-rote Karte sah und somit am Sonntag zuschauen muss. Ebenfalls nicht mitwirken können Marcel Beyer (verletzt) und Leo Weikamp.  

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

VfR 08 Oberhausen II - Dostlukspor Bottrop II

Kreisliga B - Gruppe 1

GA Sterkrade II (3.) - SF 08/21 Bottrop (4.)

Auf dem Papier ein echtes Spitzenspiel, was auf die Amateurfußball-Fans hier am Sonntag in der Kreisliga B wartet. Doch gerechnet hat damit vor der Saison eigentlich keiner mit. Zumindest nicht, dass die Oberhausener von GA Sterkrade II zu diesem Zeitpunkt so weit oben mitmischen. Doch spätestens das 2:2 letzten Sonntag gegen den vielleicht Top-Aufstiegsfavoriten Adler Oberhausen ließ die ganze Liga aufhorchen. „Wir haben ehrlich gesagt vor der Saison nicht damit gerechnet“, gibt Nils Fischer zu Protokoll. Fischer vertritt als Co-Trainer von GA Sterkrade II den Cheftrainer Marco Allekotte, der noch bis Samstag im Urlaub weilt, somit aber auch pünktlich zum Spiel wieder da ist. „Die gute Tabellensituation setzt uns aber nicht unter Druck. Wir sind gefestigt und haben Spaß am Spielen“, so Fischer weiter.

Hayri Yilmaz
Hayri Yilmaz weilt noch eine Woche im Urlaub und fällt daher bei den SF 08/21 diesen Sonntag aus.

Betont locker, so geht es beim Gastgeber zu. Etwas zielstrebiger scheint es da schon beim kommenden Gegner zu sein. Die Sportfreunde aus Bottrop wollen im Jahr eins nach der Fusion auch schließlich in die Kreisliga A. Der Start war gut, auch wenn man das Spitzenspiel bei Adler Oberhausen am zweiten Spieltag mit 2:3 verlor. Dafür wurde der SV Concordia II mit 9:1 letzte Woche abgefertigt. Doch der Respekt der Sportfreunde vor GA Sterkrade II ist groß. „Spätestens das Spiel gegen Adler Oberhausen letzten Sonntag hat gezeigt, dass Glück-Auf Qualität und eine Top-Mannschaft hat. Mit dem Punktgewinn haben sie aufhorchen lassen, das war keine Eintagsfliege. Ich gehe davon aus, dass es Sonntag ein Duell auf Augenhöhe geben wird“, so SF-Trainer Matthias Pech. Der ist ebenfalls von der Stärke des Gegners überrascht. „Ich glaube nicht, dass irgendjemand GA Sterkrade II auf dem Zettel hatte. Aber die zehn Punkte, die sie bislang haben, nimmt ihnen keiner mehr. Jetzt haben sie ein Heimspiel und wollen sicherlich gewinnen. Es wird sicherlich mit offenem Visier gespielt“, glaubt Pech, der sich aber deswegen keinesfalls verstecken will und wird. „Wir starten um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück, damit auch alle wach und fit sind, wenn es losgeht. Und dann wollen wir drei Punkte holen, ganz klar, das ist unsere Ansage. Wir wollen an GA Sterkrade II in der Tabelle vorbeiziehen, auch wenn es nicht leicht wird.“ Verzichten muss er dabei auf Hayri Yilmaz, der noch eine Woche im Urlaub weilt, Koray Yalcin (verletzt) und Nabil Mawas. „Das sind Ausfälle, die wehtun, aber wir werden es mit dem Kader auffangen, den wir haben“, gibt sich Pech kämpferisch. Sein Gegenüber muss auf keinen einzigen Spieler verzichten. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, so Fischer, der es aber nicht als Kampfansage verstanden haben will. „Die Favoritenrolle liegt bei den SF 08/21 Bottrop. Wir bleiben bescheiden, weil wir damit bislang gut gefahren sind.“

Anstoß: 13 Uhr

RaWi

 

Arminia Klosterhardt III (1.) - SC 1912 Buschhausen II (5.)

Tabellenführer Arminia Klosterhardt III empfängt den Tabellenfünften SC Buschhausen II. Am liebsten würden sie ihre Siegesserie fortsetzen: „Ich hoffe, wir können den nächste Dreier einfahren“, so Arminen-Coach Dirk Kallweit. Den Gegner kann er nur schwer einschätzen: „SC 1912 kann ich nicht gut einschätzen. Sie haben mit Ahmed Mohamad einen neuen Trainer, er ist ein alter Bekannter. Ich bin mir aber sicher, dass er den Jungs Beine machen wird, dass sie Vollgas geben. Sie werden bestimmt versuchen, uns ein Bein zu stellen.“

SC 1912-Trainer Ahmed Mohamad, hier noch im Dress vom FC 72, will die Arminen ärgern.
SC 1912-Trainer Ahmed Mohamad, hier noch im Dress vom FC 72, will die Arminen ärgern.

   Die angesprochenen Buschhausener stehen momentan auf einem guten fünften Platz und konnten auch am vergangenen Spieltag einen Sieg einfahren.  „Wir haben jetzt neun von zwölf möglichen Punkten geholt und haben viel Selbstvertrauen gesammelt. Deshalb habe ich auch ein gutes Gefühl für das Spiel“, sieht Mohamad gute Voraussetzungen für die Begegnung in Klosterhardt. Allerdings muss er dabei auf einige wichtige Personalien verzichten: Daniel Heckhoff, Patrick Neuhaus, Dominik Pasierbek und Mikail Darilmaz fehlen den Gästen. „Das sind vier wichtige Säulen unserer Mannschaft. Jetzt müssen sich die Spieler aus der zweiten Reihe zeigen. Trotzdem hoffe ich natürlich auf Unterstützung von der ersten Mannschaft.“ Dagegen können die Gastgeber aus dem Vollen schöpfen, lediglich Marco Miketta ist angeschlagen. „Ich gehe davon aus, dass sie Buschhausen nicht zurückziehen wird. Sie werden mitspielen wollen und das können sie auch. Demnach erwarte ich ein offenes Spiel, aber ich denke wir werden uns als Mannschaft durchsetzen und den Heimsieg holen“, gibt sich Kallweit selbstbewusst und optimistisch. Auch für die Buschhausener läuft es ja nicht schlecht und Mohamad fährt mit seiner Mannschaft bestimmt nicht nach Arminia, um ihnen die drei Punkte zu bringen. „Wir sind gut in Form und haben echt Bock drauf, Arminia zu ärgern. Wir werden alles geben und sehr motiviert sein“, so Mohamad abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Königshardt II - SV Fortuna Bottrop III

Sterkrade 06/07 II - Adler Oberhausen

SV Concordia Oberhausen II - Post Oberhausen

SG Oberhausen - Arminia Lirich II

Arminia Klosterhardt III - SC Buschhausen II

Fortuna Alstaden - Adler Osterfeld II

TB Oberhausen - SV Rhenania Bottrop III

Kreisliga B - Gruppe 2

TB Oberhausen II (3.) - SV Rhenania Bottrop II (9.)

„Sieg“, lautet das klare Ziel der Rhenanen für das Spiel gegen TB Oberhausen II. Die Bottroper wollen ihre Rechnung mit den Oberhausenern aus den vergangenen Wochen begleichen und sich die Punkte wiederholen: „Die Oberhausener haben sich bedient bei uns und wir haben die Punkte unglücklich liegen lassen, jetzt wollen wir uns diese wiederholen“, beschreibt Rhenanen-Trainer Rüdiger Reineke.  

   Doch es wird sicherlich kein Selbstläufer für die Bottroper und zu verschenken haben die Oberhausener nichts. Zwar ist das Ziel der Gäste klar, doch wer ihnen dazu verhelfen soll steht noch nicht fest: „Ich weiß noch nicht wie, aber wir wollen uns die Punkte wieder holen. Beim letzen Training standen mir zehn, elf Mann zur Verfügung, ich bin noch in Kontakt mit Oliver Dirr und wir gucken ob noch wer runterkommt“, spricht Reineke die Personalsorgen an. Doch diese haben keinerlei Einfluss auf die Moral seiner Elf: „Die Stimmung ist die ganze Zeit über gut und wir waren in den Spielen auch teils immer die bessere Mannschaft mit dem Chancenplus haben aber etliche Chancen liegen lassen, das wollen wir jetzt ändern“, so Reineke weiter. Dabei blickt er auf den 5:0-Sieg gegen Vonderort in der vergangenen Woche zurück: „Gegen Vonderort haben wir unsere Chancen dann mal genutzt. Jetzt gilt es konzentriert zu spielen, wenig zuzulassen und sich die Chancen zu erspielen. TBO wird eine harte Nuss und der schwerste Gegner bis jetzt“, so Reineke abschließend. TBO-Trainer Jörg Lieg war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

PePi

 

SV Vonderort (13.) - RW Welheimer Löwen (10.)

Beide Mannschaften haben sich den Start in die Liga wohl anders vorgestellt, nach fünf Spielen haben die Hausherren lediglich vier Punkte auf ihrem Konto zu verbuchen und auch die Gäste liefen in den ersten Spielen ihren Erwartungen hinterher, konnten sich jedoch einen Zähler mehr erspielen und zählen fünf Punkte.

   Nach dem 3:3-Unentschieden gegen RSV Klosterhardt und den zuletzt „angeschlagenen Wochen“ kehren bei den Löwen wieder einige „Leitwölfe“ zurück und dies bringt einen optimistischen Schwung mit für Cheftrainer Thomas „Netzer“ Ochojski: „Wir haben am Sonntag endlich mal einen Kader von 15 Mann, davon ist keiner aus der Zweiten und ich kann jetzt auch mal von der Bank reagieren.“ Denn zuletzt prägten die Welheimer Personalprobleme und Ochojski musste auf Spieler der Reserve zurückgreifen, was eine „geschwächte Bank“ zufolge hatte. „Wir konnten keinen frischen Wind reinbringen, jetzt haben wir wieder eine frische Bank“, freut „Netzer“ sich.

Löwen-Trainer Thomas "Netzer" Ochojski geht fest von einem Sieg aus.
Löwen-Trainer Thomas "Netzer" Ochojski geht fest von einem Sieg aus.

   Bei den Hausherren hingegen sieht die Situation etwas anders aus: „Wir haben diese Woche leider viele Angeschlagene und es ist schwer eine schlagkräftige Elf zu stellen“, gab Vonderort-Trainer Fahrudin Kovac zu Protokoll. „Wir werden aber aus den Möglichkeiten das beste machen und versuchen die Punkte zu Hause zu halten“, blickt Kovac trotz der Personalsorgen zuversichtlich auf die kommende Partie.

   Die Personalsituation der Vonderorter könnte den Gästen in die Karten spielen, denn Ochojski lehnt sich weit aus dem Fenster und aus dem Lager der Welheimer gibt es eine klare Ansage: „Ich gehe davon aus, dass wir gewinnen und die Vonderorter es schwer haben werden. Wir haben diese Woche sehr gut trainiert, alle sind heiß wie Frittenfett.“  Doch so eingebildet es klingt, Kovac kann dies nur bestätigen: „Die haben eine sehr starke Mannschaft mit jungen Spielern, die schon seit Jahren zusammen spielen. Die Mannschaft ist mit guten Einzelspielern gespickt, aber sie spielen auch sehr gut zusammen, sie spielen mit viel Bewegung und sehr offensiv“, lobt Kovac den Gegner. Die Offensive der Welheimer greift auch „Netzer“ auf: „Wir können nicht anders, wir können nicht defensiv stehen und eine Führungen verwalten, wir gehen immer drauf und setzen den Gegner unter Druck und ich glaube auch am Sonntag werden wir mit Vollgas nur drauf gehen.“

Vonderort-Trainer Fahrudin Kovac will das Beste aus der Situation machen.
Vonderort-Trainer Fahrudin Kovac will das Beste aus der Situation machen.

   Mit „drauf gehen“ wird auch wieder Michael Franken, der wieder zurück in den Kader rückt und auch Torsten Jablonski und Andreas Schulte stehen den Welheimern zur Verfügung: „Das sind Leitwölfe, die die ganze Mannschaft mitziehen und dadurch werden wir noch mal stärker“, beschreibt Netzer, der trotz der zuletzt durchwachsenen Ergebnisse viel Potenzial in seiner Elf sieht: „Bis dato gab es keine Mannschaft, die besser war als wir, wir waren in jedem Spiel gleichwertig“, so Ochojski, doch an einer Sache scheiterten die Welheimer in den letzen Wochen: „Wir lassen zu viel liegen. Wir wollen an unserer Chancenverwertung arbeiten, es reicht nicht, dass Galonska drei Tore macht, auch die anderen müssen sich anstrengen“, erklärt „Netzer“, der mit seiner Mannschaft in den nächsten Wochen ein Zeichen setzen will: „Wir wollen eine kleine Serie starten und damit am Sonntag anfangen.“

Das Ziel der Welheimer ist deutlich formuliert, doch zu verschenken haben die „angeschlagenen“ Hausherren nichts und auch Kovac möchte mit seiner Elf die Punkte: „Wir werden das beste rausholen und versuchen die drei Punkte zu holen“, so Vonderorts Trainer abschließend. 

Anstoß: 15 Uhr

PePi

 

Batenbrocker RK (7.) - SV Fortuna Bottrop II (11.)

Lokalduell in Batenbrock: Am 5. Spieltag der Kreisliga empfangen die bislang ungeschlagenen Batenbrocker Ruhrpott Kicker die Reserve des SV Fortuna Bottrop. Mit drei Unentschieden und einem Sieg rangieren die Batenbrocker aktuell auf dem siebten Tabellenplatz, während die Fortunen nach der 1:3-Niederlage gegen den VfB Bottrop II in der Vorwoche auf den elften Tabellenplatz abrutschten. "Die Unentschieden sind ja schön und gut, aber jetzt brauchen wir mal wieder einen Sieg", erklärt Batenbrocks Spielertrainer Jens Spiller.

Fehlt gesperrt: BRK-Akteur Mario Lepori.
Fehlt gesperrt: BRK-Akteur Mario Lepori.

   Mit vier Punkten auf der Habenseite liegen die Fortunen demnach zwei Punkte hinter den Batenbrockern und die Vorzeichen für das Spiel am Sonntag sind alles andere als rosig, wie Trainer Dieter Büth erklärt: "Drei Spieler sind gesperrt und von der ersten Mannschaft können wir leider keinen bekommen, da diese selbst viele angeschlagene Spieler hat." Denn Norman Hassenrück und Patrick Schmidt fehlen nach ihren Platzverweisen aus dem VfB-Spiel und auch Wesley Bakalorz muss noch gesperrt zuschauen. In diese Gesperrtenliste reiht sich noch Batenbrocks Mario Lepori ein, der im Spiel gegen BW Fuhlenbrock (1:1) mit gelb-rot vom Platz flog. "Wir fahren am Sonntag mit dem letzten Aufgebot nach Batenbrock", gibt daher Dieter Büth zu, der den Gastgebern die Favoritenrolle zuschiebt: "Ich schätze Batenbrock sehr gut ein, da sie gegen den Tabellenführer einen Punkt geholt haben und da nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft war, wie ich gehört habe. Zudem sind sie noch ungeschlagen. Wir gehen aufgrund unserer fehlenden Spieler daher als Außenseiter ins Spiel." Ohnehin lobte Büth die Batenbrocker: "Ich habe völligen Respekt vor den Batenbrockern, die machen richtig gute Arbeit. Bei denen geht es bergauf." 

   Auf Batenbrock-Seite ist die Ausfalliste aber ebenfalls lang: Gerrit Kalinasch, Tim Bachmann, Denis Hufnagel, Nico Parisis und Kostantinos Lagogiannis werden fehlen. Letzterer stieg nach seiner Armverletzung wieder ins Training ein und könnte bereits in ein oder zwei Wochen wieder in den Kader rücken. "Wir dürfen Fortuna auf keinen Fall unterschätzen. Dass bei denen drei Spieler fehlen hat nichts zu bedeuten. Da sind einige starke Einzelspieler dabei und darauf müssen wir uns einstellen. Wir müssen von Anfang an sofort da sein und Fortuna nicht zum Spielen kommen lassen", erklärt Jens Spiller.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfB Bottrop II - SW Alstaden II

RSV Klosterhardt - SC 20 Oberhausen II

TuS Buschhausen - BW Fuhlenbrock

FC Polonia Bottrop - SF 08/21 Bottrop II

VfR 08 Oberhausen III - SV 1911 Bottrop

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Kommentare: 8
  • #1

    Oberhausener (Freitag, 19 September 2014 21:10)

    An alle Oberhausener Mannschaften bitte ne schweige Minute für unseren Menusch einlegen danke!!!

  • #2

    spieler (Freitag, 19 September 2014 21:12)

    Oh oh...vonderort..da habt ihr mal einen gehabt der ein wenig Ahnung hatte,und schon ist er weg.
    Der kovac ist doch auch bald wieder im Urlaub oder Montage,wie in vorwärts oder ssv 51..Schade drum.hatte euch gegen ebel und vfr 08 gesehen als kania euch trainiert hatte. Sah so gut aus...aber jetzt byebye

  • #3

    An Fortuna (Samstag, 20 September 2014 00:21)

    können wirklich alle genanten Spieler definitiv nicht auflaufen???? das sind ja Hochkaräter.. die alle zu ersetzen ist ne Hausnummer

  • #4

    kenner (Samstag, 20 September 2014 13:54)

    Mit Sven possberg als Trainer gewinnt Tus kein Spiel. Keine Linie zu erkennen ausser die am Platz.

  • #5

    Lirich forever (Samstag, 20 September 2014 18:14)

    Wahrscheinlich wird der Kommentar eh wieder geblockt, aber nun gut.
    Ich find es absolut lächerlich was der Superstar Kemnitz von sich gibt, Null Vereinstreue aber stell dich mal weiter selber auf!!!

  • #6

    Ur Holtener (Sonntag, 21 September 2014 00:19)

    Ich wünsche der Mannschaft viel Glück. Die Punkte wären überlebenseichtig. Nur der Glaube fehlt. Langsam tut es richtig weh nach dem Desaster in der letzten Saison.
    Sollte es wieder schief gehen erwarte ich eine sofortige Reaktion vom Vorstand.

  • #7

    Egon (Sonntag, 21 September 2014 08:42)

    Der Verein (Kille) mit samt Trainerstab kann einen nur noch leid tun.

  • #8

    TuSler (Sonntag, 21 September 2014 19:38)

    Der Kenner hat ja richtig ahnung gut das TuS heute BW Fuhlenbruck geschlagen hat mit ner ganz klaren Linie! Man sollte der neu formierten Mannschaft auch mal Zeit geben!!