Nach mehr als zehn Jahren: Derby zwischen SV Fortuna und dem SV Rhenania

Die Landesligisten VfB Bottrop und Arminia Klosterhardt stehen vor zwei dicken Brocken, die am Sonntag aus dem Weg geräumt werden müssen, wobei die Bottroper wahrscheinlich die noch größere Säge aus dem Sack holen müssen. Der Blick richtet sich am nächsten Spieltag aber vor allem nach Rheinbaben, wo der SV Fortuna und der SV Rhenania Bottrop nach sehr langer Zeit wieder aufeinandertreffen und bei gutem Wetter für eine echte Zuschauermasse sorgen dürften. In der Kreisliga A wird es kurios: Der souveräne Spitzenreiter Sterkrade 72 spielt gegen den Aufsteiger BW Oberhausen II, wo Carsten Kemnitz mittlerweile Trainer ist, im ersten Pflichtspiel der Saison aber noch für den Gegner auflief. Die Gruppe eins der Kreisliga B wartet gleich mit zwei ultimativen Spitzenspielen auf. Bei Arminia Lirich und Adler Oberhausen dürfte es vor Spannung ordentlich knistern.

14. September 2014

Landesliga

Duisburger SV (2.)  - VfB Bottrop (12.)

Hoppla, das ist aber ein ganz schön dickes Brett was es da für die Mannen von Trainer Mevlüt Ata beim Tabellenzweiten Duisburger SV 1900 am Sonntag zu sägen geben wird. „Ja das stimmt, aber in dieser Liga bei dieser Konstellation gibt es für uns eigentlich nur dicke Bretter“, weiß VfB-Co-Trainer Christian Müller, dass nicht nur am kommenden Sonntag eine schwere Aufgabe für die Bottroper Landesligisten ins Haus stehen wird.

Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen: Mohammed Bouterfas.
Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen: Mohammed Bouterfas.

„Aber wer weiß, vielleicht tut es uns ja ganz gut wenn wir mal als krasser Außenseiter, der wir sein werden, am Sonntag ins Spiel gehen“, so Müller weiter. Möchte man das Papier, über dessen Aussagekraft man nach drei absolvierten Spieltag sicherlich trefflich streiten kann, zu Rate ziehen, so scheint die Partie in Duisburg am Sonntag eine klare Nummer - und zwar zu Ungunsten der Bottroper. Zwei Siege und ein Remis stehen da bei den Gastgebern zu Buche, der Start in die Saison beim Ata-Team sieht da mit zwei Remis und einer Niederlage anders aus. Aber: schnell hätte aus den Remis auch mehr werden können, wäre da nicht das eine große Problem. „Wir belohnen uns derzeit nicht für unseren Aufwand mit Toren“, hat Christian Müller eine Abschlussschwäche bei seinen Jungs ausgemacht und ergänzt: „Wir haben unsere Probleme erkannt und ganz konzentriert unter der Woche daran gearbeitet. Es ist wichtig, dass wir jetzt nicht in einen Negativstrudel geraten, so etwas kann leider sehr schnell gehen wenn man sich nicht belohnt“, so Müller weiter. Da passt es alles andere als gut, dass die Schwarzweißen das Team für Sonntag werden etwas umbauen müssen. Michael Kiefer macht zwar große Fortschritte, für ihn kommt ein Einsatz am kommenden Sonntag allerdings noch zu früh. „Aber wir sind guter Dinge, dass er darauf die Woche zu uns stoßen kann“, sagt Physio Müller. Mohammed Bouterfas ist angeschlagen, ein weiteres Fragezeichen steht auch noch hinter einem Einsatz von Ramadan Ibrahim. „Aber wir werden eine sehr gute und hochmotivierte Mannschaft aufs Feld schicken, so viel steht fest“, gibt sich Christian Müller kämpferisch.

Anstoß: 15 Uhr

Bröhli


Arminia Klosterhardt (7.) - ESC Rellinghausen (7.)

Na, wie sieht´s aus: jetzt mal der erste Heimsieg? „Auf jeden Fall, es wird Zeit dass wir unseren ersten Heimsieg holen, aber ich bin auch sehr zuversichtlich dass uns das am Sonntag gegen Rellinghausen gelingen wird“, so Klosterhardts Trainer Hans Günter Bruns vor der Partie seiner Schützlinge gegen die Gäste des ESC. Es sollte, die nüchternen Zahlen betrachtet, wohl ein Spiel auf Augenhöhe werden: beide Teams weisen sowohl die gleiche Punktzahl als aber auch die gleiche Tordifferenz auf (6:5) und teilen sich derzeit Rang sieben. Dennoch ist man auf Seiten der Oberhausener Verantwortlichen siegessicher.

Cedric Roitzheim fehlt den Arminen am Sonntag.
Cedric Roitzheim fehlt den Arminen am Sonntag.

„Wir haben gegen den VfB Bottrop schlecht gespielt, gegen Königshardt konnten wir uns steigern. In der vergangen Woche haben wir nochmal richtig qualitativ was unser Spiel angeht nachlegen können, auch wenn wir unglücklich verloren haben. Das war ein sehr gutes Spiel von uns, ich behaupte fast, dass wir nicht viel besser spielen können. Die Entwicklung er Jungs geht stark nach oben und ich bin mir sicher, dass wir diese Leistung auch am Sonntag im Heimspiel vor unsern Fans werden abrufen können“, ist sich Hans Günter Bruns sicher. Doch der muss noch an seinem Team werkeln, einige Kicker gilt es zu ersetzen. Danny Walkenbach kassierte in der Vorwoche eine Ampelkarte und muss gesperrt vom Rand aus zusehen. Marcel Siwek steht ebenfalls nicht für einen Einsatz zur Verfügung, Cedric Roitzheim hat ein grippaler Infekt niedergestreckt. Dazu gesellen sich die Verletzten Benedikt Kunert, Sebastian Czajkowski und Sven Konarski. „Aber wir werden eine sehr gute Mannschaft auf den Platz bringen, so viel steht fest. Und wenn wir es schaffen die Leistung und die Qualität aus dem Spiel gegen Rhede abzurufen, dann bin ich mehr als nur zuversichtlich, dass diese drei Punkte am kommenden Sonntag hier bei uns am Hans-Wagner-Weg bleiben werden“, hat Günter Bruns stellvertretend für seine Schützlinge eine breite Brust.

Anstoß: 15.15 Uhr

Bröhli


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Niederwenigern - SV Burgaltendorf

Spvg Schonnebeck - VfL Rhede

PSV Wesel-Lackhausen - VfB Speldorf

Vogelheimer SV - FSV Duisburg

Sterkrade-Nord - SF Königshardt *verlegt auf Di, 16. September*

Bezirksliga - Gruppe 5

SV Fortuna Bottrop (2.) – SV Rhenania Bottrop (5.)

Es ist wohl DAS Spiel am Sonntag in Bottrop und Oberhausen. Gemeint ist nicht die aktuelle Lage in der Liga, insbesondere da die Tabelle nach vier Spieltagen auch noch nicht so aussagekräftig ist, vielmehr geht es um die Brisanz und die Rivalität, die diese Vereine verbindet. Es ist das erste Derby seit mindestens zehn Jahren, für Fortunen-Trainer Marco Hoffmann noch ein Grund mehr sich zu freuen: „Dass es gegen Rhenania in einem Meisterschaftsspiel geht und dies sogar in der Bezirksliga stattfindet, ist für uns ein toller Gedanke.“ Und auch sein Pendant Oliver Dirr kann es kaum erwarten: „Das sind natürlich die Spiele auf die sich die Spieler am meisten freuen. Das wichtigste ist jedoch, dass es bei all dem Hass und der Rivalität fair zugeht und sich die Emotionen nicht zu hoch schaukeln.“ Im gleichen Atemzug lobt Dirr die Fortuna: „Ich habe einen Riesen Respekt vor ihnen. Sie haben sich im letzten Jahr die Sporen verdient und die Bezirksliga kennen gelernt. Was den Schritt angeht, mit jungen Leuten und ohne viel Geld was aufzubauen, so sind sie uns zwei bis drei Jahre voraus.“

Könnte mit einem Auswärtspunkt gut leben: Trainer Oliver Dirr.
Könnte mit einem Auswärtspunkt gut leben: Trainer Oliver Dirr.

In der Tabelle sind die Rheinbaben den Blankenfeldern zwei Zählern voraus. Vier und der Platz an der Sonne hätten es sein können, hätte nicht die Effektivität am gestrigen Donnerstag gegen Union Frintrop gefehlt. So empfängt man als Tabellenzweiter den Lokalrivalen, was Hoffmann nicht traurig werden lässt: „Vier Spiele und keine Niederlage fühlt sich gut an. Wir wollen natürlich an die ersten Wochen anknüpfen und von gestern den positiven Ballbesitz mit in das Spiel nehmen.“ Der 31-jährige, der auch schon im Trikot der Rhenanen steckte, weiß aber auch das man sich keine Nachlässigkeiten erlauben darf: „Wir müssen am Sonntag extrem aufmerksam sein, den es reicht aktuell in dieser Liga, gegen Rhenania, nur kurz diese Aufmerksamkeit nicht zu haben um den Spielverlauf aus unserer Sicht abzugeben.“ Auch der Übungsleiter der Rhenanen glaubt das richtige Mittel gefunden zu haben, um gegen Fortuna zu bestehen: „Die Jungs dürfen nicht übermotiviert ins Derby gehen. Wenn du die ganze Zeit nur diesen Derbygedanke im Kopf hast, kann dies auch Möglicherweise schädlich sein.“ Für Dirr endet mit dem Derby die „Woche der Wahrheit“, aus der er jetzt schon vier Zähler mitgenommen hat, auch wenn das einige Anhänger nicht reichen mag, was dem ehemaligen Oberligatorwart gehörig auf die Palme bringt: „Wir haben gegen Frohnhausen gewonnen, die oben mitspielen wollen und einen Zähler gegen Kray geholt, die mit Spielern gespickt sind, die Regional- und Oberligaerfahrung haben. Wenn ich dagegen unseren Kader betrachte, dann muss ich sagen, dass mir diese negative Einstellung auf den Sack geht. Wir haben vier erfahrene Spieler im Kader, drei die letztes Jahr in der Kreisliga B mit gespielt haben, wo ich, ohne Respektlos zu sein, noch mithalten kann und der Rest ist 20 und jünger. Zu Beginn der Saison wurden wir als Wundertüte bezeichnet und jetzt stehen wir mit acht Punkten da beziehungsweise noch ohne Pleite. Da muss man mal die Kirche im Dorf lassen. Natürlich sind die Jungs ein gutes Stück davon entfernt, befreit aufzuspielen, doch ich bin mehr als zufrieden mit deren Entwicklung.“ 

Fehlt seiner Mannschaft im wichtigen Derby: Kapitän Tim Strickerschmidt.
Fehlt seiner Mannschaft im wichtigen Derby: Kapitän Tim Strickerschmidt.

Kameradschaft ist das goldene Stichwort bei den Gästen. „Bei uns ist jeder wichtig. Für mein Empfinden sind wir jetzt noch mehr Mannschaft als in der letzten Saison. Ich nehme als Beispiel gerne Adrian Reiß, der momentan auf seiner Position die Nummer drei ist, mir aber letztens sagte, dass er es einen Marvin Polak gönnt, zu spielen. Das ist doch das schönste für einen Trainer“, so Dirr, der sowohl Reiß als auch Polak dabei hat, allerdings auf Ismael Tcha-Zodi und Felix Nizeyimana verzichten muss.

  Die Hausherren können wieder auf ihren Routinier Benedikt Kracke zurückgreifen, jedoch ohne Spielmacher Justin Straßek, Kapitän Tim Strickerschmidt und Defensivmann Dennis Boron auskommen. Marco Hoffmann weiß, dass er sich auf seine Bank verlassen kann, sodass ihm nicht Bange ist. Für ihn haben gleich mehrere Faktoren Einfluss beziehungsweise Faktoren, die man nicht selbst beeinflussen kann: „Zufall, Matchglück und vielleicht auch mal eine strittige Schiedsrichterentscheidung auf seiner Seite. Das gepaart mit Fleiß, Laufbereitschaft und kopflastige, vernünftige Entscheidungen am Ball und drum herum, kann das dann zu der besonderen Leistung werden um Sonntag die Möglichkeit zu haben nicht zu verlieren.“

Anstoß: 15.15 Uhr

ThIl

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Spvg Schonnebeck II - TuS Essen-West

DJK VfB Frohnhausen - DJK SG Altenessen

FC Kray II - SC Phönix Essen

Dostlukspor Bottrop - SuS Haarzopf

SC Frintrop - DJK Katernberg

FC Kettwig - SF Hamborn II

SC Werden-Heidhausen - Adler Union Frintrop

DJK BW Mintard -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 6

Arminia Klosterhardt II (15.) - Rheinland Hamborn (5.)

Die Hausherren stehen unter Zugzwang nach vier Spielen haben die Oberhausener lediglich einen mageren Zähler auf ihrem Punktekonto, den sie am vergangenen Mittwochabend mit einem 1:1 gegen RW Mühlheim erspielen konnten. „Unter den Voraussetzungen am Mittwoch können wir im Nachhinein mit einem Punkt zufrieden sein“, beschreibt Arminia-Trainer Michael Keiser. Doch für seine Mannen wäre durchaus mehr drin gewesen, doch das Spiel ist vergessen und Keiser blickt auf Sonntag: „Wir haben uns vorgenommen ein gutes Spiel zu machen und einen Punkt, von mir aus auch drei zu holen“, gab der Übungsleiter zu Protokoll. „Wir wollen weiter machen, wo wir Mittwochen mit angefangen haben“, lautet die Devise von Keiser. Doch mit Rheinland Hamborn empfangen die Oberhausener einen „harten Brocken“, die Gäste erwischten einen guten Start und nach dem vierten Spieltag haben sie bereits neun Punkte zu verbuchen. „Rheinland ist eine starke Mannschaft, die haben die letzen Spiele hoch gewonnen, das wird eine schwere Aufgabe für uns“, weiß Keiser, der jedoch auch weiß wo das Problem bei seinen Mannen liegt. „Wir müssen einfach kompakter stehen und nicht so dumme Gegentore kassieren, wenn wir das abstellen können wir die schlagen oder wenigstens einen Punkt holen“, erklärte Keiser. Der sich mit der Spielweise seiner Mannschaft am Mittwoch schon zufrieden zeigte: „Mittwoch ist es uns schon gelungen stabiler zu werden. Wir haben heute noch Training und pfeilen weiter an unserer taktischen Ausrichtung, um Stabilität zu bekommen“, so Keiser abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

PePi


Mülheimer SV  (10.) - Adler Osterfeld (1.)

Die Adler aus Osterfeld sind nach einem perfekten Start nun beim Mühlheimer SV zu Gast. In den ersten vier Spielen holte die Mannschaft von Udo Hauner die volle Punktzahl und steht demnach auch auf dem ersten Tabellenplatz. Allerdings glaubt Hauner nicht, dass es ein einfaches Spiel wird: „Mühlheim ist ein Absteiger aus der Landesliga und es wird sicherlich schwer für uns. Die Mannschaft ist gefährlich und soweit ich weiß, sind sie aus der Landesliga auch zum Großteil zusammengeblieben.“

Freut sich, dass ihm alle Spieler zur Verfügung stehen: Udo Hauner.
Freut sich, dass ihm alle Spieler zur Verfügung stehen: Udo Hauner.

    Auch den guten Start möchte er nicht überbewerten: „Klar wir haben zwölf Punkte und die ganze Liga spricht von uns. Aber jedes Spiel beginnt bei null und momentan läuft es einfach zu gut. Wir spielen zwar keinen überragenden Fußball, aber wir machen einfach unsere Tore.“ Für den Übungsleiter geht der Blick auch jetzt noch zuerst nach unten: „Das Wichtigste ist, dass wir nicht unten reinrutschen und nun haben wir schon einen großen Abstand. Das ist gut.“ Nun folgt eine „Standortbestimmung“ und es wird sich zeigen, ob die Oberhausener ihre Serie fortsetzen können. Ein wichtiger Faktor wird sicherlich wieder Tobias Hauner machen, der nach vier Spieltagen mit sieben Treffern die Torschützenliste anführt und am Mittwochabend sogar vierfach traf. Generell haben die Gäste keine personellen Nöte, denn Hauner „kann aus dem Vollen schöpfen“. „Ich bin echt froh, dass wieder alle da sind. Gerade wenn ich bedenke, dass ich vor kurzer Zeit noch bibbern musste, ob ich überhaupt elf Mann zusammenkriege“, freut sich der Trainer über die verletzungsfreie Phase.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


Arminia Lirich (12.) - Genc Osman Duisburg (7.)

Am Mittwoch kamen die Hausherren in beim Bezirksliga-Derby in Osterfeld unter die Räder und mussten eine 0:6-Pleite gegen Adler Oberhausen hinnehmen. „Da muss man erst mal Aufbauarbeit leisten die Jungs sind alle im Keller nach so einer Niederlage“, beschreibt Lirich-Trainer Kinowski. Doch auf die Leistung seiner Elf soll sich die Derby-Pleite nicht auswirken und die Liricher sind zuversichtlich: „Die Stimmung wirkt sich nicht auf die Leistung aus. Wir können uns jetzt nicht verstecken und jammern. Wir gucken von Spiel von Spiel und wir haben auch schon gezeigt, dass wir es können und erinnern uns daher an das positive“, erklärte der Übungsleiter, der das Problem seiner Elf erkannt hat: „Wir müssen zusehen, dass wir den Kopf einschalten und nicht immer nur sturr nach vorne stürmen. Wenn man zehn Minuten vor Schluss 0:3 zurückliegt muss man nicht mit acht Leuten nach vorne stürmen“, so Kinowski. Mit acht Punkten erwischte Genc Osman den deutlich besseren Start, und die Oberhausener nehmen auch die Außenseiterrolle an, jedoch ist das Ziel der Hausherren trotzdem klar. „Wir wollen natürlich nicht so viele Gegentore kassieren, wie zuletzt. Wir werden das Beste aus uns rausholen und versuchen etwas Zählbares zu holen“, so Kinowski abschließend.

Anstoß: 15 Uhr 

PePi


DJK Vierlinden (4.) – BW Oberhausen (2.)

„Ich kann das schon realistisch einschätzen. Wir haben gegen Arminia Lirich gespielt, der Aufsteiger ist. Wir haben Sonntag gegen Arminia Klosterhardt II gespielt, das noch keine Punkte hatte und wir haben heute gegen den Tabellenletzten GA Möllen gespielt, der auch noch keine Punkte hatte. Alles also Teams, die unten drin stecken. Wir haben auch generell zu viele Gegentore (sechs, d. Red.) und eine zu schwache Chancenverwertung, als dass wir uns hier zu etwas hochmausern können.“ So die Aussage von BWO-Trainer Thorsten Möllmann nach dem 6:0 beim Tabellenletzten GA Möllen. Ob er das selbige auch nach den kommenden 90 Minuten sagen wird, bleibt abzuwarten, denn nun geht es gegen eine Mannschaft, die den Blau-Weißen, so sieht es zu mindestens laut Tabelle nach den ersten vier Spieltag aus, auf Augenhöhe ist.

Hat gute Aussichten auf einen Platz in der Startelf: Robin Raguse.
Hat gute Aussichten auf einen Platz in der Startelf: Robin Raguse.

DJK Vierlinden wird der fünfte Kontrahent der Oberhausener in dieser Saison sein. Die Duisburger, für die es die zweite Bezirksligasaison ist, starteten mit drei Siegen in die Saison ehe es am Mittwoch gegen den aktuellen Tabellendritten TuRa 88 Duisburg eine knappe 1:0-Niederlage gab. Möllmann, der seinen kommenden Gegner immer beobachten lässt, warnt vor Vierlinden: „Sie haben in der Offensive zwei Brüder, die früher mal in der zweiten Kroatischen Liga gespielt haben. Die sind natürlich mit Vorsicht zu genießen.“ Gemeint sind die Brüder Nikola und Benjamin Koncic, die unter anderem bei NK Radnik, MSV Duisburg II, VfB Homberg und Austria Lustenau aktiv waren. Austria Lustenau ist ein Team aus der ersten Liga in Österreich. Ob zwei Spieler allein reichen werden, gilt abzuwarten, dennoch werden sich die Oberhausener darauf einstellen: „Ich werde sowohl personell als auch systemtechnisch unsere Defensive umstellen. Aktuell fehlen uns fünf Leute. Mal schauen wer am Sonntag zu Verfügung steht.“ Sein vorerst letztes Spiel wird Klaus-Peter Müller machen, der sich danach in den Urlaub verabschieden wird. „Noch sechs bis sieben Wochen, dann werden wohl alle Mann wieder zu Verfügung stehen. Wenn wir dann aus dem Vollen schöpfen können, werden wir sehen wo wir stehen und dann unsere Ziele neu stecken“, so Möllmann.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


SW Alstaden (9.) - TuRa Duisburg (3.)

Mit sieben Punkten aus vier Spielen belegt SW Alstaden aktuell den neunten Tabellenplatz. "Damit hat vor der Saison keiner gerechnet, daher müsste man zufrieden sein", so Alstadens Trainer Guido Contrino, der aber gleich ein Aber hinterherschiebt: "Wenn man sich die aktuelle Tabelle anschaut und diese aussagekräftig ist, dann haben wir in drei Spielen gegen Teams von unten gespielt." Gegen den Vorletzten FC Vatangücü gab es am Mittwochabend nur ein 1:1 obwohl die Schwarz-Weißen Chancen in Hülle und Fülle hatten. Guido Contrino war demenstsprechend bedient, erklärte aber auch dass es ihm in dieser Hinsicht ein wenig besser gehe, nachdem er darüber schlafen konnte. "Die Jungs haben das ja nicht mit Absicht gemacht", so Contrino.

Bekam unter der Woche die Diagnose Kreuzbandriss: Dennis Lendl.
Bekam unter der Woche die Diagnose Kreuzbandriss: Dennis Lendl.

   Am kommenden Sonntag "wird ein anderes Kaliber in die Kuhle kommen", blickt Alstadens Trainer auf das kommende Spiel gegen den Tabellendritten TuRa Duisburg voraus. Die Duisburger sind bislang noch ungeschlagen und stellen mit nur zwei Gegentoren die zweitbeste Defensive. "TuRa hat im Pokal gegen Adler Osterfeld gewonnen und zuletzt auch gegen Vierlinden, wo wir chancenlos waren. Die Vorzeichen dürften somit klar geregelt sein", hat Guido Contrino gehörigen Respekt vor den Duisburgern. "Das wird ein richtig schweres Spiel für uns." Trotz der Vorzeichen ist es das Ziel der Schwarz-Weißen auch im Spiel gegen TuRa zu punkten, doch dabei muss Contrino auf einige Akteure verzichten: Rob Stebel fehlt nach seiner gelb-roten Karte aus dem Mittwochsspiel, ebenso wie Torhüter Dominik Langenberg noch seine Rotsperre vom dritten Spieltag absitzen muss. Zudem ereilte die Mannschaft und den Trainer unter die Woche die Nachricht von der Diagnose von Dennis Lendl. "Das MRT hat ergeben, dass er einen Kreuzbandriss hat", so Contrino, der damit in der Hinrunde nicht mehr mit Lendl planen kann. Ebenso wird Sefe Özgan am Sonntag nicht zur Verfügung stehen.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


Die weiteren Partien in dieser Liga:

Mülheimer FC Vatangücü - SV Concordia Oberhausen

SF Hamborn - Spvgg. Meiderich

GA Möllen - RW Mülheim

SGP Oberlohberg - Viktoria Buchholz

Kreisliga A

SC 1912 Buschhausen (5.) - Barisspor Bottrop (14.)

Was war das für eine Demütigung am letzten Sonntag. Mit 10:0 ging Barisspor Bottrop beim FC Sterkrade 72 baden. Dementsprechend tief saß und sitzt der Stachel auch heute noch bei Coach Cem Kaplangiray: „So richtig drüber weg sind wir noch nicht. Auch wenn Sterkrade 72 eine Topmannschaft ist, sie sind nicht so gut, dass du in der Kreisliga A zweistellig verlierst. Im letzten Jahr haben uns gegen die Übermannschaft SV Concordia auch ganz ordentlich geschlagen. Doch das ist der Tribut für unsere Unerfahrenheit. Wir sind einfach noch zu grün.“

Sah in der Vorwoche die Ampelkarte: Deniz Türkmen.
Sah in der Vorwoche die Ampelkarte: Deniz Türkmen.

Kaplangiray verweist auf die Art und Weise, wie sich seine Elf bei einem Rückstand von 0:4 verhielt: „Wenn du so hoch zurückliegst, dass die Partie schon entschieden ist, dann zeihen sich erfahrene Spieler zurück und sorgen für Schadensbegrenzung. Wir dagegen sind immer noch nach vorne gestürmt, haben Räume geboten und eine Mannschaft wie Sterkrade 72, die mit solchen Spielern gespickt ist, kennt dann natürlich kein Erbarmen.“ Unter der Woche lautete die Devise: Fehler ansprechen und nach vorne gucken. „Man kann die Fehler ja analysieren, doch das wichtigste ist, dass sie nicht wiederholt werden. Eine etwas erfahrenere Truppe wüsste, wie sie sich zu verhalten hat. Wir werden die Fehler immer wieder neu ansprechen müssen“, ist sich der Übungsleiter seiner Aufgabe bewusst. Problem ist nur, es wird nicht leichter für die Bottroper. Denn am Sonntag geht es zum SC 1912  Buschhausen. Die Oberhausener schrappten in der Vorsaison nur knapp am Abstieg vorbei. Beim Drittletzten weiß man natürlich, dass die Buschhausener der klarer Favorit ist, Kaplangiray kommt es auch viel mehr darauf an, ob seine Truppe eine Reaktion zeigt: „Wenn die Qualität nicht reicht, dann verliert man nun mal. Es kommt aber immer auf das wie an. Wir wollen uns nicht abschlachten lassen.“ Passend zum harten Gegner fällt bei den Gästen jetzt auch noch einiges an Stammpersonal aus. So werden Mahmut Candir, Burak Carkci, Isa Basören, Deniz Türkmen, Hüseyin Kalin und Emrah Ücbudak nicht die Reise nach Oberhausen antreten.

    Heimtrainer Andre Nowak zeigt sich von der hohen Niederlage der Bottroper nicht nur unbeeindruckt, sondern warnt auch gleichzeitig: „Das Spiel wird noch schwerer als das von letzter Woche. Unser Gegner ist richtig angeschlagen und wird auf Wiedergutmachung aus sein. Da müssen wir höllisch aufpassen. Nach so einer Klatsche wird der Trainer seine Spieler so richtig heiß machen.“ Was die Leistung seiner eigenen Spieler angeht, so erwartet Nowak, dass diese eine Schüppe drauflegen gegenüber dem 3:0 aus der Vorwoche: „Da fehlte noch einiges zum perfekten Spiel, sodass wir uns noch steigern müssen um oben ran zu bleiben. “ Die Leistung aus der Vorwoche abrufen plus eine Schüppe drauf legen, das ist für Nowak der perfekte Mix um gegen Barisspor Bottrop erfolgreich zu sein. Um sich auf das Spiel vorzubereiten, besuchte die Mannschaft am Montag das U19-Länderspiel der Deutschen gegen England.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

SC 20 Oberhausen (7.) - Sterkrade-Nord II (8.)

Der Spielclub 20 Oberhausen atmet auf. Am letzten Sonntag konnte nach dem Bezirksliga-Abstieg der erste Dreier eingefahren werden. Doch Spielclub-Trainer Uwe Zadow mimt den Spielverderber. „Der Sieg ändert nichts. Klar haben sich die Jungs gefreut. Aber wir gelten doch nach wie vor weiterhin als sicherer Absteiger. Auch jetzt nach dem Sieg, weil wir so einen kleinen Kader haben. Und wir wissen auch, dass wir jeden Spieltag einen super Tag erwischen müssen, wenn wir konkurrenzfähig sein wollen“, so der neue Übungsleiter am Knappenmarkt. Außerdem warnt er vor dem kommenden Derby gegen die Landesliga-Reserve. „Bei Nord II weiß man nie, welche Spieler aus der Erstvertretung runtergeschickt werden.“ Dennoch hat man vielleicht einen anderen Vorteil. „Klar, die Asche hat sonst nur SuS 21, alle anderen sind Rasen gewohnt, das wird unser Vorteil bleiben.“ Aus dem Vollen kann Zadow nicht schöpfen. „Mir fehlen wieder drei bis vier Leute, aber ich bin nicht der Typ, der nach Entschuldigungen sucht. Wir verstärken uns mit ein paar Spielern aus der Reserve und gut ist“, so Zadows klare Ansage.

   Sein Gegenüber hat sogar bislang einen Punkt weniger sammeln können und spielte letzten Sonntag nur 0:0 gegen SuS 21. Immerhin: Mit nur zwei Gegentreffern hat man mit die stärkste Defensive der Liga. Ralf Meseck sieht den Start auch alles andere als schlecht. "Wir haben zuletzt zweimal kein Gegentor kassiert und wollen diese Serie natürlich ausbauen. Ein Punkt wäre schön, wenn es drei werden, werden wir uns sicherlich nicht wehren." Dabei sieht Meseck den Untergrund auch gar nicht als Nachteil für sein Team an. "Es wird das dritte Saisonspiel für uns auf Asche und das am vierten Spieltag. Wir sind daran gewöhnt und es darf keine Ausrede sein. Deswegen haben wir auch zuletzt auf Asche trainiert und gegen Hirschkamp ein Testspiel absolviert (3:1 gewonnen, d. Red.), wo auch die Spieler zum Zuge kamen, die zuletzt weniger gespielt haben." Meseck wird zwar auf den einen oder anderen Kicker verzichten müssen. "Aber wir haben einen ausgeglichenen Kader und mal schauen, welche Spieler wir noch aus der Erstvertretung bekommen, die ja schon am Samstag im Pokal spielt."

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

VfR Ebel (2.) - VfR 08 Oberhausen II (9.)

Die Minimalisten des VfR Ebel konnten einen eindrucksvollen Saisonstart hinlegen: In jedem Spiel reichte ein mehr geschossenes Tor als der jeweilige Gegner zum Sieg. "Wir betreiben maximalen Aufwand, machen aber unsere Torchancen nicht rein. Deswegen kommen so knappe Ergebnisse zusammen", erklärt Sebastian Stempel, Spielertrainer der Ebeler, in Bezug zu den ersten drei Saisonspielen. Mit neun Punkten aus drei Spielen belegen die Ebeler aktuell den zweiten Tabellenplatz. Doch auch der Namensvetter aus Oberhausen habe bislang gute Ergebnisse erzielt, wie Stempel betont.

Ebels Michael Penz hat weiterhin Knieprobleme und wird auch am Sonntag nicht spielen können.
Ebels Michael Penz hat weiterhin Knieprobleme und wird auch am Sonntag nicht spielen können.

   Die 08er sammelten bislang vier Punkte und bezwangen dabei die SG Osterfeld am ersten Spieltag und spielten gegen die eigene erste Mannschaft Unentschieden. "Da sind ein paar Jungs aus der Bezirksliga aus der letzten Saison dabei. Das ist keine schlechte Truppe", so Stempel über den kommenden Gegner, der erst am vergangenen Sonntag die erste Niederlage beim 1:3 gegen den SC 20 Oberhausen einstecken musste. "Ebel hat in drei Spielen drei Mal gewonnen. Das wird uns Warnung genug sein, mit der nötigen Einstellung in dieses Spiel zu gehen", erklärt VfR-Trainer Dennis Klasnitz, der fortführt: "Wir wollen diesmal nicht schon wieder mit leeren Händen nach Hause fahren." Auf VfR-Seite darf Lars Bruckwilder nach seiner roten Karte im SC 20-Spiel nicht mitwirken. Der VfR Ebel muss am Sonntag auf Marcel Paul (Muskelfaserriss) und Michael Penz verzichten. Penz hat seit Saisonbeginn Probleme mit dem Knie und konnte bislang in keinem Meisterschaftsspiel mitwirken. "Das ist tragisch für ihn. Er war in der Vorbereitung immer da und auf einmal gibt es den Rückschlag. Nun soll er sich erst einmal in Ruhe auskurieren, die Zeit geben wir ihm", so Stempel über seinen Mittelfeldspieler.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

FC Sterkrade 72 (1.) - BW Oberhausen II (12.)

Der Spitzenreiter empfängt den Aufsteiger und auch, wenn 72-Trainer Jens Szopinski betont, dass es kein besonderes Spiel sei, so ist es das doch. Denn auf des Gegners Seite ist mit Carsten Kemnitz einer Trainer, der noch im ersten Pflichtspiel der Saison für Sterkrade 72 auflief und dabei half, in die zweite Pokalrunde einzuziehen. „Wir spielen gegen BW Oberhausen II, nicht gegen Carsten Kemnitz. Das Spiel ist in keinster Weise ein besonderes“, so Szopinski weiter, der anfügt: „Unserer Zielvorgabe für Sonntag ist klar: Wir wollen den nächster Dreier einfahren.“ Soweit keine Überraschung, doch in Anbetracht des letzten Spieltages auch durchaus wahrscheinlich, dass der Gastgeber dieses Ziel wird auch ummünzen können. „Ein Punkt wäre schon eine Riesenüberraschung“, erklärt Kemnitz im Vorfeld der Partie. 

Jens Szopinski
72-Trainer Jens Szopinski schätzt BWO II wesentlich stärker ein, als der momentane Tabellenplatz des Gegners aussagt.

   Der geht das Derby dann doch auch etwas anders als sein Gegenüber an. „Für mich ist es ein besonderes Spiel. Ich bin noch mit sehr vielen aus der 72-Mannschaft befreundet und ich war auch schon mal wieder ein Halbzeit gucken. Außerdem tauschen wir uns derzeit per SMS ein paar Nachrichten im Vorfeld aus und machen gegenseitig Witze“, so der BWO-Trainer, der völlig entspannt vorausblickt. Denn für ihn ist sicher, dass der Tabellenführer in diesem Spiel der Topfavorit ist. „Das ist doch aber auch kein Geheimnis. Ich bin auch davon überzeugt, dass Sterkrade 72 aufsteigen wird. Ich habe mittlerweile auch die anderen Mannschaften gesehen, die angeblich oben mitspielen wollen und da ist Sterkrade 72 einfach die beste Mannschaft.“ Doch damit nicht genug mit der Lobhudelei. „Jens ist auch ein super Trainer. Er hat mich alten Mann noch einmal richtig fit bekommen in der Vorbereitung. Er macht überragende Arbeit. Wie er mit den Jungs spricht, sie motiviert. Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg gehen und noch höherklassig trainieren wird. Sterkrade 06/07 wird sich auf jeden Fall noch ärgern, ihn gehen zu lassen haben“, ist sich Kemnitz über den Ex-Ex-Verein Szopinskis sicher. Der hingegen unterstreicht einfach nur betont locker: „Wir wollen unsere blütenweiße Weste möglichst lange weiß halten. Das wäre klasse.“  

Carsten Kemnitz
Vor wenigen Wochen war Carsten Kemnitz für die Teamvorstellung noch im Trikot vom FC Sterkrade 72. Nun ist Kemnitz Trainer bei BW Oberhausen II.

   Dennoch warnt er seine Mannschaft vor dem nächsten Gegner, auch wenn man selber in drei Spiele 21 Tore schoss und BWO II zuletzt 0:5 bei GA Sterkrade verlor, wo man selber noch vor zwei Wochen mit 7:2 gewann. „BWO wird sich für diese schmerzhafte Niederlage rehabilitieren wollen. Sie haben auch eine hohe Qualität und zumindest mehr, als der derzeitige Platz aussagt. Sie müssten eigentlich ganz woanders stehen. Aber klar: Das 0:5 wird nicht dafür gesorgt haben, dass sie hier mit einer sehr breiten Brust auftreten und daraus müssen wir versuchen unseren Profit zu schlagen.“ Nach wie vor muss Szopinski dafür auf vier Akteure verzichten (drei Verletzte, ein Urlauber). Doch schaden soll es wie auch zuletzt nicht. „Das tut keinen Abbruch. Wir haben mit 22 Mann nicht nur Quantität im Kader, sondern auch echte Qualität. Die Jungs arbeiten seit zwei Monaten sehr gut und momentan macht es mir einfach nur Spaß.“ Den hat Kemnitz eher weniger. Zu dünn ist sein Kader. „Neue Spieler wurden vom alten Trainer nicht geholt, ein paar sind gegangen. Jetzt habe ich acht bis neun Spieler mit Kreisliga A-Format, die anderen haben lange nicht gespielt oder sind noch nicht so weit. Deswegen hoffe ich wieder darauf, dass wir drei Spieler von der ersten Mannschaft bekommen, was zuletzt mit Thorsten (Thorsten Möllmann, Trainer der ersten Mannschaft, d. Red.) aber auch toll geklappt hat. Leider fallen Hakan Yürülmez und Ali Cap verletzt aus, aber Sterkrade 72 ist eh nicht unsere Kragenweite. Wir müssen gegen andere Gegner punkten und werden das auch. Ich bin mir absolut sicher, dass wir nicht absteigen werden.“

Anstoß: 15 Uhr

Rawi


SuS 21 Oberhausen (13.) - Sterkrade 06/07 (4.)

Den Start hatten sich die Hausherren sicherlich anders vorgestellt, auch wenn SuS-Trainer Marek Weglicki betont, dass man „noch nicht von einem schlechten Start sprechen kann“. Nach drei Spielen haben die Hausherren lediglich einen mageren Punkt auf dem Konto und wenn sie nicht den Anschluss verlieren wollen, stehen sie in der Pflicht zu punkten. „Wir wollen weiter auf dem Kurs bleiben und da weiter machen wo wir in der letzen Woche angefangen haben“, beschreibt Weglicki, der den Punktgewinn der vergangenen Woche gegen Sterkrade Nord II (0:0) anspricht. Doch mit Sterkrade 06/07 empfangen die Mannen von Weglicki „keinen einfachen Gegner“: „Ich denke 06/07 ist noch stärker als Sterkrade Nord und die werden uns alles abverlangen und wir werden alles geben müssen“, erklärt Weglicki. 

Spricht nicht von einer Favoritenrolle: Sterkrade-Trainer Christian Dahlbeck.
Spricht nicht von einer Favoritenrolle: Sterkrade-Trainer Christian Dahlbeck.

Sein Gegenüber Christian Dahlbeck hingegen möchte nicht von einer Favoritenrolle sprechen, auch wenn seine Mannen mit sieben Punkte gleich sechs mehr als die Hausherren auf dem Konto haben. „Aller Anfang ist immer schwer, aber ich weiß nicht ob man nach drei Spielen von Favoriten sprechen kann“, so Dahlbeck, für den der Gegner nicht unbekannt ist. „SuS ist wie auch die Jahre davor eine kämpferische Mannschaft, wo wir gegenhalten müssen und versuchen müssen mit der ersten oder zweiten Chance ein Tor zu machen, um die Gefahr rauszunehmen“, erklärt Dahlbeck.

   Somit wäre eins geklärt: Respekt ist auf beiden Seiten vorhanden, doch zu verschenken haben beide Teams nichts. „Irgendwann müssen wir anfangen zu punkten, egal wie der Gegner heißt“, so Weglicki, der noch mit einigen dicken Fragezeichen in seinem Kader zu kämpfen hat und auch Dahlbeck weiß, das eines besonders wichtig ist bei jedem Gegner: „Die Jungs ziehen gut mit und wissen, dass wir in der Woche hart arbeiten müssen, um am Wochenende immer 100-Prozent geben zu können, denn mit 80 oder 90 Prozent kannst du egal gegen welchen Gegner nicht gewinnen“, gab der Cheftrainer zu Protokoll, der mit Hinblick auf das Spiel am Sonntag ein Ziel vorgibt: „Es wird ein schweres Spiel für uns, aber wir wollen auf jeden Fall was Zählbares rausholen“, so Dahlbeck abschließend. 

Anstoß: 15 Uhr 

PePi

 

SG Osterfeld (10.) - VfR 08 Oberhausen (3.)

SG Osterfeld steht nach drei Spieltagen mit nur drei Punkten da und das ist alles andere als gut für das Selbstvertrauen der Mannschaft. „Wir wollen ehrlich sein. Wir haben zwei aus drei Spielen verloren und das ist nicht so erfreulich. Wir waren vielleicht nicht die schlechtere Mannschaft, aber dafür können wir uns eh nichts kaufen. Die breite Brust und das Selbstbewusstsein sind also nicht so vorhanden“, stellt Patrick Wojwod von SG Osterfeld fest. Auf der anderen Seite sieht es anders aus. Der VfR 08 hat noch kein Spiel verloren und steht mit sieben Punkten auf dem dritten Platz.

VfR-Trainer Thorsten Hamm möchte die Serie seiner Mannschaft fortsetzen.
VfR-Trainer Thorsten Hamm möchte die Serie seiner Mannschaft fortsetzen.

   Demnach fällt auch der Kommentar von Trainer Thorsten Hamm anders aus: „Wir hoffen natürlich, dass wir unsere Serie fortsetzen können. Mit den sieben Punkten sind wir zufrieden, aber wir wollen uns von Spiel zu Spiel steigern. Noch ist nämlich Luft nach oben.“ Hamm sieht aber auch, dass es sicher kein Selbstläufer wird: „SGO hat auch im letzten Jahr, vor allem in der Rückrunde, gute Leistungen gebracht und sie haben auch einige starke Spieler. Es ist ein sehr guter Gegner.“ Doch der Gäste ist sich auch der eigenen Stärke bewusst: „Aber wenn wir alles abrufen, können wir die drei Punkte holen.“ Die brauchen aber die Gastgeber ebenso. „So langsam müssen wir punkten. Wir wollen schließlich nicht nur gegen den Abstieg oder um die goldene Ananas spielen. Wir brauchen jetzt Punkte, um uns von unten abzusetzen. Dafür gucken wir nur auf uns.“ Momentan arbeitet er mit seiner Mannschaft zunächst an den eigenen Fehlern. „Wir wollen wieder sauberen Fußball spielen und in der, besonders in den wichtigen wach sein. Es ist ja ganz klar, dass wir was für unser Ego tun müssen“, erklärt Wojwod. Doch er kann nicht leugnen, dass es eine brisante Partie wird. Denn sein Verein legte nach dem ersten Spiel gegen VfRs Zweitvertretung Protest ein, der heute erst zurückgezogen wurde. „Natürlich ist eine gewisse Brisanz im Spiel“, so Wojwod  Starkreden möchte er den Tabellendritten aber auch nicht. „Wir scheißen uns vor niemanden in die Hose“, findet er klare Worte. Weiterhin fehlen den Osterfeldern aber fünf Spieler. „Wir haben vielleicht zwei, drei Alternativen auf der Bank, aber wirklich viel ist das nicht. Wir haben nun mal keinen so großen Kader“, so Wojwod. Auf der Gästeseite ist nur ein Ausfall zu verzeichnen. Nach der Rückkehr von Marcel Beyer fehlt nun nur noch Leo Weinkam.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

GW Holten (16.) - GA Sterkrade (6.)

Es hat nicht sollen sein für GW Holten. Auch nach dem Neustart in der Kreisliga A gab es bisher nichts zu Feiern für die Mannschaft von Trainer Giuseppe Gambino. Punktlos steht man am Tabellenende, wenngleich man am letzten Sonntag beim 2:3 gegen Sterkrade 06/07 aber auch fast für eine Überraschung sorgen konnte. Dennoch ist klar, wo Gambino den Hebel ansetzen muss: 15 Gegentreffer in nur drei Spielen sprechen eine eindeutige Sprache. Und jetzt kommt mit GA Sterkrade auch noch ein Team, das vor allem am letzten Spieltag alles andere als mit Toren geizte. 5:0 fertigte man die Reserve von BW Oberhausen ab. Ein deutliches Zeichen nach der Derbyschlappe davor gegen Sterkrade 72. Gambino und GA-Trainer Michael Buhlmann waren beide nicht für die Redaktion erreichbar. Tüfteln sie schon am Geheimplan? Fakt ist: GW Holten steht schon jetzt zu diesem frühen Zeitpunkt unter Druck. Ein Punkt ist schon fast zu wenig in der derzeitigen Lage, ansonsten droht man schon frühzeitig den Anschluss zu verpassen. Glück-Auf hingegen kann sich mit einem Auswärtssieg weiter oben festbeißen.

Anstoß: 15 Uhr

Rawi

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

Dostlukspor Bottrop II - TSV Safakspor Oberhausen

Kreisliga B - Gruppe 1

Arminia Lirich II (3.) - Arminia Klosterhardt III (4.)

Die Gruppe 1 der B-Ligen wartet am kommenden Spieltag gleich mit zwei Spitzenspielen auf: Neben dem Duell Adler Oberhausen gegen GA Sterkrade II kommt es in Oberhausen Lirich zum zweiten Topduell, wenn der Tabellendritte Arminia Lirich II den Viertplatzierten Arminia Klosterhardt III empfängt. Sowohl die Liricher als auch die Klosterhardter sind  mit jeweils drei Siegen und in die Saison gestartet und somit noch ohne Punktverlust. Das wird sich am Sonntag jedoch ändern, unabhängig davon, wie das Spiel ausgeht, eine, oder sogar zwei, Mannschaft wird zum ersten Mal Punkte liegen lassen.

Kevin Janko wird am Sonntag nicht spielen können. Foto: Klosterhardt.
Kevin Janko wird am Sonntag nicht spielen können. Foto: Klosterhardt.

   Es wird zudem das Duell der bislang defensivstärksten Teams sein. Denn die Liricher kassierten erst drei Gegentore, während die Elf von Trainer Dirk Kallweit erst zwei Mal den Ball aus dem eigenen Tor holen musste. "Das wird ein starkes Stück Arbeit", weiß auch Klosterhardts Trainer, der die Liricher weiter beschreibt: "Lirich ist jedes Jahr schwer einzuschätzen. Doch sie sind immer heimstark und ich denke, dass sie in dieser Saison durchaus ein Kandidat für oben sind, da der Verein nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft es sicherlich gern sehen würde, wenn die Reserve auch aufsteigt." Zudem dürfte der Heimmannschaft um Trainer Andre Tyrasa, der allerdings nicht für die Auf'm Platz-Redaktion erreichbar war, der 7:0-Kantersieg über TB Oberhausen in der Vorwoche für entsprechendes Selbstbewusstsein gesorgt haben. Doch auch die Kallweit-Elf kommt mit dem Rückenwind von drei Siegen in Serie nach Lirich, so dass die Zuschauer sicherlich ein spannendes Spiel erwarten dürfen. Die Klosterhardter müssen dabei auf Kevin Janko (verletzt) und Markus Lattenkamp verzichten. Zudem ist der Einsatz von Kapitän Marcel Broß aufgrund einer Gehirnerschütterung noch fraglich. Der Sieger dieser Partie wird sich erst einmal ganz oben festsetzen.

Anstoß: 13 Uhr

DaWi

 

Adler Oberhausen (1.) - GA Sterkrade II (2.)

Es läuft alles rund an der Concordiastraße. Mit drei Siegen aus drei Spielen grüßt der von vielen Teams ernannte Aufstiegsfavorit von der Tabellenspitze. Nicht weit entfernt befindet sich der kommende Gegner der Adleraner, die Reserve des A-Ligisten Glück-Auf Sterkrade. Lediglich zwei Tore trennen diese beiden Teams und nun kommt es am Sonntag zum Aufeinandertreffen. Für Adler-Trainer Marko Schmidt eine kleine Überraschung: „Ich habe Glück-Auf Sterkrade da oben nicht erwartet. Eigentlich hatte ich da ein paar andere Mannschaften im Blick. Dann haben wir halt das nächste Topspiel vor der Brust.“ Bereits in der Vorbereitung trafen diese Teams aufeinander, wo es Anfang August einen klaren 5:0-Heimsieg für die Hausherren gab, doch Schmidt weiß auch, dass dies jetzt zwei unterschiedliche paar Schuhe sind. Was jedoch das Thema Topspiele angeht, hat der Spitzenreiter kein Grund nervös zu werden. So gab es bereits gegen SF 08/21 Bottrop und SF Königshardt II zwei Siege. Zugleich ist es auch das dritte Heimspiel in Folge, was den Gastgeber natürlich noch mehr anspornt, die Siegesserie fortzusetzen. Nicht mit an Bord sein werden Marvin Schmidt (Rotsperre) und Sergiu Gore.

Blenden lassen wird sich der Gast sicherlich nicht von der hohen Testspielniederlage, dafür sorgte die makellose Bilanz für eine zu breite Brust bei der Mannschaft von Coach Marco Allekotte, der für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen war. Zwar traf man nur am ersten Spieltag auf einen dicken Brocken, doch da gab es gleich ein 4:0-Sieg gegen Absteiger Adler Osterfeld II. Ob Glück-Auf für höheres bestimmt ist, wird sich am Sonntag zeigen, denn Adler Oberhausen wird wohl der richtige Gradmesser sein.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC 1912 Buschhausen II - Fortuna Alstaden

SV Rhenania Bottrop III - SG Oberhausen

SF 08/21 Bottrop - SV Concordia Oberhausen II

Adler Osterfeld II - SF Königshardt II

TB Oberhausen - Post Oberhausen

SV Fortuna Bottrop III - Sterkrade 06/07 II

Kreisliga B - Gruppe 2

SV Fortuna Bottrop II (8.) - VfB Bottrop II (11.)

Derbyfieber in Rheinbaben. Bevor es zum großen Bezirksligaderby zwischen der Erstvertretung der Fortunen und dem SV Rhenania Bottrop kommt, steht auch für die zweite Mannschaft ein „Ortsderby“ auf dem Plan, denn die Zweitvertretung des VfB Bottrop ist zu Gast. „Vor uns ist ein schönes Ortsderby gegen eine sehr gute Truppe, die gespickt ist mit altbekannten Gesichtern und von daher wird es eine sehr schwere Aufgabe für uns“, warnt Gäste-Trainer Christian Paul vor den Hausherren, die mit vier Zählern auf dem Punktekonto lediglich einen mehr als die Gäste verbuchen können. „In der Situation die wir haben wollen wir natürlich einen Punkt mitnehmen“, so Paul, der nicht nur mit einem „starken Gegner“ sondern auch mit Personalproblemen zu kämpfen hat. „Wir haben sieben Verletzte und Ausfälle, das wird eine schwere Aufgabe, da müssen wir gucken wie wir es machen“, erklärt der Übungsleiter.

VfB-Trainer Christian Paul hat mit Personalproblemen zu kämpfen.
VfB-Trainer Christian Paul hat mit Personalproblemen zu kämpfen.

   Doch der knappe 3:2-Sieg gegen Polonia Bottrop in der vergangenen Woche war gut für die Moral der Gäste: „Nach dem Sieg gegen Polonia ist die Stimmung wieder positiver und die Köpfe der Jungs gehen langsam wieder hoch und alle sind wieder positiv gelaunt“, sodass die Akteure des VfB Bottrop zuversichtlich in die kommende Partie gehen: „Ein Unentschieden ist das Minimalziel, aber im Fußball ist alles möglich und wir nehmen auch gerne mehr mit“, so Paul, der nicht nur das Derby als „harten Brocken“ ansieht: „Fortuna ist stark und es wird definitiv eine schwere Aufgabe für uns, aber jedes Spiel ist eine harte Aufgabe. Jede Mannschaft in der Liga kann eine Überraschung sein, wenn man sich die Ergebnisse anguckt. Manche Mannschaften sind vom Spielermaterial nicht so gut bestückt, diese kommen dann aber über das Kämpferische und das Herz. Fortuna will die Punkte sicherlich zu Hause halten und wir wollen Punkte mitnehmen, von daher wird es spannend“, kündigt Paul abschließend eine Partie auf Augenhöhe an. Fortuna-Trainer Dieter Büth war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen. 

Anstoß: 13 Uhr 

PePi

BW Fuhlenbrock (1.) - Batenbrocker RK (6.)

„Wir wollen am Sonntag weitermachen und unsere Serie ausbauen“, kündigt BWF-Trainer Andre Hülsmann an. Bisher holten sie aus drei Spielen neun Punkte und stehen mit 12:2 Toren auf dem ersten Tabellenplatz. Da kann man verstehen, dass Hülsmann nun weitergewinnen will. Das weiß auch der ehemalige Fuhlenbrocker Spieler Jens Spiller, der nun bei Batenbrock als Spielertrainer aktiv ist: „BWF ist der klare Favorit und sie wollen aufsteigen. Somit haben wir aber auch nichts zu verlieren und können bei jedem Ergebnis nur gewinnen.“

BWF-Trainer Andre Hülsmann lobt den guten Kampfgeist seiner Truppe.
BWF-Trainer Andre Hülsmann lobt den guten Kampfgeist seiner Truppe.

   Dem Tabellenstand gemäß erwartet Spiller auch den Auftritt der Gastgeber: „BWF wird sicherlich offensiv spielen.“ Allerdings weiß er auch, wie der Plan für seine Mannschaft aussehen soll: „Wir werden versuchen dagegenzuhalten. Wir wollen defensiv kompakt stehen und dann über Konter gefährlich werden. Da ist es sehr wichtig, dass wir diese schnell ausspielen. Außerdem wollen wir die Ausfälle von BWF ausnutzen. Schließlich fehlt ihnen meines Wissens nach noch ein Torwart.“ Zu den Ausfällen wollte sich Andre Hülsmann nicht präzise äußern. „Ich werde keine Angaben zu Verletzungen und Ausfällen machen, damit ich die Leserschaft nicht verwirre“, erklärt Hülsmann schmunzelnd.

Spielertrainer Jens Spiller trifft in Fuhlenbrock auf alte Bekannte.
Spielertrainer Jens Spiller trifft in Fuhlenbrock auf alte Bekannte.

   Bei den Gästen ist dagegen klar, dass es weiterhin einige Verletzte gibt. Allerdings ist die Mannschaft der letzten Woche einsatzfähig und deshalb will Spiller die Aufstellung auch nicht ändern. „Wir werden genauso wie in der letzten Woche spielen“, so Spiller. Eine Besonderheit der Begegnung wird sicherlich das Wiedersehen des BRK-Trainers mit seinen ehemaligen Kollegen sein, doch dieser verspricht ein positives Verhältnis: „Wir kommen alle gut miteinander klar und für mich ist es so, als sähe ich alte Freunde wieder. Ich denke, es wird eine schöne Partie.“ Sein Trainer aus dem letzten Jahr sieht seine Mannschaft in einer guten Entwicklung: „Es gibt immer Spiele, wo man Schwierigkeiten hat, vernünftig Fußball zu spielen. So war es auch gegen RSV, doch wir haben uns durchgekämpft. Der kämpferische Aspekt ist viel besser als im vergangenen Jahr. Wir wissen jetzt, das wir auch erfolgreich spielen können, auch wenn es spielerisch nicht so gut klappt.“ Trotzdem sieht er in den Ruhrpott Kickern keinen einfachen Gegner: „Jens (Spiller, Anm. d. Red.) hat eine gute Truppe und es wird alles andere als leicht am Sonntag. Er kennt ja einige aus der Mannschaft, auch deshalb wird es kein einfaches Unterfangen. Doch wir wollen die drei Punkte“, zeigt sich Hülsmann abschließend selbstbewusst.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


RW Welheimer Löwen (7.) - RSV Klosterhardt (4.)

„Wir wollen erstmal kleinstapeln“, legt RSV-Trainer Nico Andreakis die Marschroute für das Gastspiel bei den Welheimer Löwen fest. Nach der 4:1-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen BW Fuhlenbrock ist der  Höhenflug der Oberhausener zunächst gebrochen. Andreakis weiß, woran es noch hapert: „Wir spielen guten Fußball, aber wir sind nicht clever genug.“ Jedoch herrscht nun keine Untergangsstimmung in Klosterhardt, man hat ja auch nur ein Spiel verloren.

Sein Einsatz für das Spiel gegen die Löwen ist unwahrscheinlich: Spielertrainer Nico Andreakis.
Sein Einsatz für das Spiel gegen die Löwen ist unwahrscheinlich: Spielertrainer Nico Andreakis.

   „Keiner ist schlecht gelaunt. Wir werden weiterarbeiten und versuchen, unsere Fehler abzustellen. Unter der Woche hat man gesehen, dass die Mannschaft daran arbeiten möchte, denn die Leistungen waren gut“, so Andreakis. Die Gegner seiner Mannschaft sind die Welheimer Löwen, die nach drei Spielen schon jedes Ergebnis eingefahren haben und mit vier Punkten auf dem siebten Platz stehen. Zuletzt verloren sie gegen TBO II mit 1:2, die allerdings ein Aufstiegskandidat in der Gruppe sind. Unterschätzen will der RSV-Übungsleiter sowieso niemanden: „Wir werden die Löwen nicht unterschätzen, denn man darf niemanden unterschätzen. Die Löwen sind eh gut aufgestellt, haben auch einige Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Sie werden sicherlich selbstbewusst auftreten und auf Sieg spielen“, mutmaßt Andreakis. Das Ziel für seine Mannschaft fest: „Wir wollen etwas mitnehmen.“ Personell sieht es dabei nicht besser aus als am vergangenen Spieltag. Zusätzlich ist der Einsatz des Spielertrainers noch fraglich: „Ich habe mich verletzt und weiß noch nicht, ob ich am Sonntag spielen kann. Allerdings habe ich ein ungutes Gefühl“, vermutet Andreakis, dass er fehlen wird.

   Löwen-Trainer Thomas „Netzer“ Ochojski war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht erreichbar. Allerdings wird seine Mannschaft auf jeden Fall punkten wollen, denn die Ausbeute mit vier Punkten aus drei Spielen ist nicht gerade die Beste. Außerdem spielen die Bottroper zuhause.

Anstoß: 15 Uhr

StLu


Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF 08/21 Bottrop II - VfR 08 Oberhausen III

SC 20 Oberhausen II - TuS Buschhausen

SW Alstaden II - FC Polonia Bottrop

SV Rhenania Bottrop II - SV Vonderort

SV 1911 Bottrop - TB Oberhausen II

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Kommentare: 13
  • #1

    kenner (Freitag, 12 September 2014 18:57)

    Bwf wird es schwer haben mein tipp 2:-)2

  • #2

    Batenbrocker (Freitag, 12 September 2014 21:13)

    Drücke Fortuna alle Daumen ! Holt Rhenania vom Thron ! Ihr habt alles mit der eigenenen Jugend geschafft ,zeigt es ihnen !

  • #3

    Kannihnnichtab (Freitag, 12 September 2014 21:25)

    Am Sonntag gibts die nächste Packung für den Super Kemnitz! 72 wird den mit seiner Truppe auseinander nehmen.Ja,ja schade um das was da passiert bei BWO.

  • #4

    Beobachter (Freitag, 12 September 2014 21:33)

    Wieder ein Topspiel für die Junge Truppe von Adler!Gegen Königshardt hat es ja taktisch gut geklappt ihren 10er zu ersetzen und so wie sie auftreten würde es mich nicht wundern wenn es nichts anderes als einen klaren Sieg geben wird für dieses Team.Man merkt das sie etwas erreichen wollen und sind anscheinend auch Topfit.Ich freue mich auf das Spiel,denn die Jungs zeigen echt guten Fussball.

  • #5

    Insider (Samstag, 13 September 2014 04:34)

    Der Sven ingler fehlt wahrscheinlich gesperrt da der schirri im Spiel gegen sgo den mollitor mit gelb rot runter wirft und den ingler einträgt und seinen Fehler nicht mal einsieht.

  • #6

    Schwarzkopf (Samstag, 13 September 2014 08:34)

    Wird auch mal über andere Mannschaften in der Kreisliga B berichtet außer BW Fuhlenbrock ? Die Steigen sowieso nicht auf !

  • #7

    Beckham (Samstag, 13 September 2014 09:15)

    @ schwarzkopf:
    Es ist doch berechtigt, vom Tabellenführer zu erfahren was los ist. Komische frage!
    Wobei ich dir recht geben muss, dass sie wieder Probleme innerhalb der Mannschaft bekommen werden und dann nicht aufsteigen. Ein besonderer gefahrenherd ist da die Nr 7.
    Bis bald

  • #8

    Frank (Samstag, 13 September 2014 10:12)

    Der 72 er Aufstiegszug überrollt am Sonntag die Blau Weißen ....

  • #9

    .... (Samstag, 13 September 2014 12:54)

    Ich bin ja sehr froh, dass in dieser Fülle hier über unseren Amateursport in Bottrop berichtet wird und was die Macher dieser Seite hier aufgebaut haben finde ich top. Dennoch sollte auch die Konstanz und Sorgfältigkeit nicht so stark nachlassen, dass in Artikeln wie in jenem über Rhenania vs. Fortuna man in jedem zweiten Satz immer und immer wieder über Grammatik- und Rechtschreibfehler stolpern muss. Letztlich ist es mir auch egal, der Wille und der Inhalt wiegt weitaus mehr, dennoch wollte ich das einmal zu Grunde legen, damit davon Kenntnis genommen wird.
    Den Machern der Seite dennoch weiterhin viel Erfolg und weiter so!

  • #10

    der Dicke (Samstag, 13 September 2014 18:15)

    Der Co Trainer hat nen super Plan aufgestellt,bald trägt seine Arbeit Früchte,
    es wird wieder aufwärts gehen.........

  • #11

    Kritiker (Samstag, 13 September 2014 19:24)

    Zu #4 "den klaren Sieg "wirst du aber nicht viel sehen. Glück auf ist gut drauf und wollen nix lieber als die Truppe von Adler schlagen damit die mal nicht zu arrogant werden

  • #12

    Analytiker (Samstag, 13 September 2014 20:52)

    ich kanns irgendwie nicht mehr hören, sorry.. Ata ist ein super Typ und guter Trainer, aber jede Woche beschwert man sich im Vorbericht über angeschlagene Spieler. Dann kann ja i.was im Training nicht richtig laufen? Kiefer ist jedes Dritte Spiel für 2 Wochen verletzt und es steht hinter mindestens 3 Spieler immer ein Fragezeichen... Personalplanung?

  • #13

    For-tu-na... (Sonntag, 14 September 2014 19:47)

    Derbysieger, Derbysieger...hey...hey !!!
    Derbysieger, Derbysieger...hey...hey !!!