Die Landesligisten unter sich

Spieltag 2 steht an und der hat mit zwei Lokalderbys in der Landesliga ein besonderes Schmankerl zu bieten: Im Jahnstadion empfängt der VfB Bottrop Sterkrade Nord, während Arminia Klosterhardt beim Aufsteiger SF Königshardt zu Besuch ist. In der Bezirksliga darf Concordia Oberhausen nach der hohen Auftaktpleite beim Aufstiegsfavoriten Genc Osman Duisburg antreten. Guido Contrino will mit SW Alstaden im Heimspiel gegen GA Möllen den Auswärtsdreier von Arminia Klosterhardt II vergolden. Eine Etage tiefer kommt es an der Tiroler Straße zum Vereinsinternen Duell des VfR 08 Oberhausen. Und am Wienberg empfängt der SV Vonderort den SV 1911 Bottrop zum Lokalderby in der Kreisliga B.

2. Spieltag / 31. August

Landesliga

VfB Bottrop (7.) - Sterkrade-Nord (13.)

Einige Kilometer trennen zwar beide Klubs, doch gefühlt ist es dennoch ein Lokalderby zwischen den Bottropern und Oberhausenern. Dabei starteten beide mit unterschiedlichen Glücksgefühlen in die Saison. Während die Nordler eine 1:4-Niederlage einstecken mussten, konnte sich der VfB ein 1:1 bei den vermeintlich starken Arminien aus Klosterhardt ergattern. "Ich habe  mich vor dem Spiel gut gefühlt, weil wir in der Vorbereitung gut gearbeitet haben. Dadurch war ich auch zufrieden, aber nicht sehr. Denn wir haben es verpasst, das zweite Tor nachzulegen oder zumindest zu Null zu spielen", hadert VfB-Trainer Mevlüt Ata mit dem Endergebnis.

Sezer Aksemir steht Mevlüt Ata am Sonntag wieder zur Verfügung.
Sezer Aksemir steht Mevlüt Ata am Sonntag wieder zur Verfügung.

 Anders Sterkrade-Nord. "Die Niederlage war Dienstag abgehakt. Es war ja jetzt nicht alles schlecht. In Halbzeit eins haben wir noch ganz gut gespielt und es ist auch doof gelaufen. Es hätte auch anders herum laufen können", so Mühlbauer, der Unterstützung vom nächsten Gegner bekommt. "Ich hab mir das Spiel angeguckt und Nord war alles andere als schlecht und hatte viel Pech", so Ata. Der Respekt ist bei beiden Seiten groß. "Ich habe einen Riesenrespekt vor Ata, der immer das Beste aus seiner Mannschaft herausholt und das mit minimalen Mitteln", so Mühlbauer. "Das kann ich nur zurückgeben. Lars leistet bei Nord tolle Arbeit. Man darf nicht vergessen, dass mit Kuba ein super Torjäger gegangen ist. Das hat Arminia jetzt auch feststellen dürfen mit Raphael Steinmetz. Das sind einfach Spieler, die den Unterschied machen können, das fängt man nicht mal so eben auf", so Ata. Trotz der gegenseitigen Wertschätzung wollen beide Teams natürlich gewinnen. "Wir haben etwas mehr Druck, weil wir letzte Woche schon verloren haben. Dennoch sollten wir jetzt auch nicht verkrampfen", warnt der Nordler-Trainer, der beim Personal genau dasselbe zur Verfügung hat wie letzte Woche und deswegen auch den einen oder anderen Spieler zur Reserve schicken wird. Ähnlich ergeht es da seinem Gegenüber. "Es wird besser. Yergök hatte letzte Woche Kraft für 35 Minuten und ist beim Training voll dabei. Ebenso auch wieder Ramadan und Sezer Aksemir sowie Mario Zoranovic sind auch wieder dabei, so dass ich echte Alternativen wieder habe und wir in der Breite auch sehr gut aufgestellt sind."

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

SF Königshardt (9.) - Arminia Klosterhardt (7.)

Das Abenteuer Landesliga, es geht für die Sportfreunde aus Königshardt so richtig erst am kommenden Sonntag los. Erstes Heimspiel der Saison - und dann hält der Spielplan direkt so einen Knaller parat. Denn mit der Arminia aus Klosterhardt stellt sich direkt mal ein landesligaerfahrener Klub aus Oberhausen zum waschechten Derby vor. „Wir freuen uns alle riesig auf dieses Spiel, die vergangenen Jahre haben wir ja gegen die Reserve gekickt, jetzt geht´s in der Landesliga gegen die Erste“, freut sich Königshardts Trainer Kai-Oliver Romboy auf die Partie am Sonntag.

Kai-Oliver Romboy.
Kai-Oliver Romboy.

Doch die Sorgenfalten beim Übungsleiter der Sportfreunde, sie furchen sich derzeit tief in die Trainerstirn. Ganze sieben Ausfälle gibt es derzeit in Königshardt zu kompensieren, 13 Feldspieler stehen Romboy zur Verfügung. „Es ist wie verhext, deswegen kommt dieses Spiel für uns eigentlich auch zu früh. Dennoch werden wir eine absolute konkurrenzfähige Mannschaft auf das Feld schicken, so viel steht fest“, gibt sich Romboy, der mit Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen wird, kämpferisch - auch wenn der Respekt vor den Klosterhardtern groß ist. „Ein topfitter Gegner, spielstark, stört den Gegner schon früh im Aufbau. Dazu kommt mit Hans Günter Bruns eine absolute Oberhausener Ikone auf der Trainerbank dazu“, so Romboy, der aber unmissverständlich klarstellt: „Es ist nicht so als gingen wir hier in das Spiel und sagen uns: wir haben nichts zu verlieren. Denn das stimmt nicht. Wir haben sehr wohl etwas zu verlieren, nämlich drei Punkte und unser erstes Landesliga-Heimspiel. Das ist ein großer Ansporn für uns. Wir sind heiß, wir brennen, wir wollen dieses Spiel“, sagt der Königshardter Übungsleiter.

Hans Günter Bruns.
Hans Günter Bruns.

Allzu rosig sieht es allerdings bei den Gästen vor dem Derby auch nicht aus. Die Abgänge von Marcel Kositz und Raphael Steinmetz haben ohnehin kaum schließbare Lücken hinterlassen, Sven Konarski ist noch in Reha, Keeper Benedikt Kunert ist ebenfalls verletzt. Dazu gesellen sich Urlauber Thomas Vennemann und der an Leistenproblemen laborierende Marcel Siwek. „Derbys haben immer ihren eigenen Charakter, die Königshardter werden richtig heiß sein. Aber das sind wir auch, und wir werden dementsprechend agieren“, sagt Klosterhardts Trainer Hans Günter Bruns. Und der räumt direkt noch einmal mit den Unkenrufern auf, die den Arminen eine Spitzenrolle in dieser Spielzeit zuschreiben wollen. „Das geht so nicht. Hier sollte man den Blick lieber auf die Vereine richten, die richtig viel Geld in die Hand nehmen. Und das machen wir hier nicht. Wir haben wichtige Spieler verloren und wir meinen es absolut ernst wenn wir sagen: Unser Ziel ist es, unter die ersten neun Teams zu kommen und den Klassenerhalt zu packen. Wir haben eine gute Mannschaft, das wissen wir. Und auch für Sonntag steht die Marschroute fest: Wir fahren nach Königshardt, um die drei Punkte mitzunehmen“, so Bruns.

Anstoß: 15 Uhr

Bröhli

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfL Rhede (6.) - PSV Wesel-Lackhausen (13.) *bereits am Sa, 30. August*

SV Burgaltendorf (1.) - Spvg Schonnebeck (11.)

ESC Rellinghausen (3.) - SF Niederwenigern (5.)

Duisburger SV (1.) - Vogelheimer SV (12.)

VfB Speldorf (4.) - FSV Duisburg (10.)

Bezirksliga - Gruppe 5

FC Kettwig 08 (15.) – SV Fortuna Bottrop (5.)

Mit den ersten drei Zählern im Rücken geht es am Sonntag für die Fortuna aus Bottrop auf die lange Reise in den Essener Süden. Guten 40 Minuten Autofahrt hat die Mannschaft von Coach Marco Hoffmann vor sich, um dann beim FC Kettwig auf dem für Spieler ungeliebten Ascheplatz zu kämpfen. Die 08er, die ihr Auftaktspiel gegen die Zweitvertretung des Regionalligisten FC Kray mit 4:1 verloren, werden dadurch wohl zunächst den Vorteil auf ihrer Seite haben, oder? „Das sehe ich nicht so. Wir haben in der vorletzten Saison auch noch auf Asche gespielt. Zudem sind doch alle Spieler auf Asche groß geworden“, so Hoffmann, dem viel mehr die Personalsituation Kopfschmerzen bereitet. Mit Tim Strickerschmidt, Kevin Miszczuk, Justin Straßek, Benedikt Kracke und Said Faddihi sind gleich fünf Spieler fraglich für einen Einsatz am Sonntag. Definitiv nicht dabei sein wird Sven Brattig. „Ob wir es wollen oder nicht, es wird personelle Veränderungen geben. Nichtdestotrotz ist unser Ziel, an die Leistung aus dem extrem aufwendigen und intensiven Spiel gegen SC Werden-Heidhausen anzuknüpfen. Wenn wir locker bleiben und in Kettwig mit den Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, die uns erwarten, nicht verkrampfen, dann sollten wir nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. Der optimale Fall wäre dabei schon ein Punkt“, zeigt sich Marco Hoffmann ehrgeizig.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

SV Rhenania Bottrop (7.) - Spvg Schonnebeck II (10.)

Da ist bei Oliver Dirr am ersten Spieltag ein Fluch gebrochen, denn als Trainer hat er noch nie die Saisonauftaktpartie gewinnen können. "Und als Spieler habe ich das vielleicht gerade zwei Mal erleben dürfen", freut sich Dirr über den Derbysieg am ersten Spieltag. "Die Stimmung in der Mannschaft ist natürlich super, alle ziehen volle Pulle beim Training mit und drängen sich förmlich auf. Mein Motto war nie "Never change an winning Team", und bei einem so großem Kader, könnte es sein, dass es auch am Sonntag nicht so sein wird", so der emsige Trainer.

Bereits in der Woche absolvierte der Bezirksligist - ergänzt mit Spielern aus der Reserve - ein Testspiel gegen SG Osterfeld. 

Michael Späth.
Michael Späth.

Hier haben sich eben einige Spieler gegen das Wojwod-Team von ihrer besten Seite gezeigt und ihren Trainer in diese gute Ausgangssituation gebracht. "Es ist schon ein angenehmes Gefühl wenn man aus den Vollen schöpfen kann. Solche Testspiele bringen mir auch Erkenntnisse und den Spielern die Möglichkeit sich zu zeigen. Deswegen werden wir solche Spiele nun auch regelmäßig machen und suchen natürlich stets Gegner - gerne auch starke B-Liga-Teams", so Oliver Dirr.

   Die Reserve von Schonnebeck ist für Dirr eher ein unbeschriebenes Blatt. Sicherlich wird der Gegner am Sonntag auch vom großen Kader der Landesligamannschaft profitieren und nicht gleich mit einer weiteren Niederlage planen. Auch die Gäste aus Schonnebeck haben einen Kunstrasen und dürften somit leicht ins Spiel finden. Das Dirr-Team möchte den Auftaktsieg am kommenden Sonntag natürlich vergolden und muss lediglich auf David Overfeld und Louis Becker verzichten, die beide verletzt sind. Routinier Michael Späth befindet sich zur Zeit in Hochzeitsvorbereitungen und wird wohl erst nach seiner Hochzeit wieder voll ins Trainingsgeschehen einspringen. Das Auf'm Platz-Team wünscht Michael Späth und seiner Zukünftigen alles erdenklich Gute für den gemeinsamen Lebensweg.

Anstoß: 15 Uhr

HoCz

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC Phönix Essen (7.) - Dostlukspor Bottrop (11.)

DJK SG Altenessen (13.) - SC Frintrop (11.)

Adler Union Frintrop (6.) - DJK VfB Frohnhausen (1.)

SuS Haarzopf (9.) - DJK Katernberg (17.)

TuS Essen-West (3.) - DJK BW Mintard (4.)

SF Hamborn II (15.) - FC Kray II (1.)

SC Werden-Heidhausen (14.) -> Spielfrei

Bezirksliga - Gruppe 6

Genc Osman Duisburg (7.) - SV Concordia Oberhausen (18.)

Nach der 0:5-Pleite im ersten Meisterschaftsspiel gegen Adler Osterfeld steht bei den Gästen Wiedergutmachung auf dem Plan. „ Die Trainingsbeteiligung war gut, die Stimmung war einwenig bedrückt, aber das ist alles noch im Rahmen“, beschreibt Concordia-Trainer Michael Häse die Lage nach der Pleite gegen Adler. Mit Genc Osman steht direkt die nächste Mammutaufgabe auf dem Plan: „Osman ist auf jeden Fall am Sonntag Favorit“, nimmt Häse die Außenseiterrolle an. „Wir müssen besser hinten drin stehen als gegen Adler und wir werden versuche so lange wie möglich durchzuhalten“, gab Häse zu Protokoll. Das es nicht einfach wird ist Häse bewusst und von daher ist das Ziel auch nur „den Gegner solange ärgern, wie es geht“. „Osman ist für uns Titelfavorit und der Trainer ein guter Freund, von daher werden wir versuchen sie zu ärgern“, so Häse abschließend, der bis auf zwei Ausfälle aus dem Vollen schöpfen kann. 

Anstoß: 15 Uhr 

PePi


Adler Osterfeld (1.) - SF Hamborn (3.)  

Spitzenreiter, daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Denn der Adler aus Osterfeld hätte das bestimmt vor einer Woche sich noch nicht erträumen können. "Wir haben den SV Concordia an einem Tag erwischt, wo er sehr nervös war. Wir wollen den 5:0-Auswärtssieg jetzt nicht überbewerten", stapelt Adler-Trainer Udo Hauner vor dem zweiten Spieltag tief. Das trifft auch beim Blick auf den kommenden Gegner zu. "Hamborn 07 ist ein Oberliga-Absteiger, das wird ein ganz anderes Eisen. Die wollen aufsteigen und müssen bei uns gewinnen, die sind doch noch in aller Munde. Wir werden natürlich auch versuchen zu gewinnen, aber wenn wir nur einen Punkt holen ist das auch in Ordnung." Dabei muss Hauner wie schon letzte Woche ein bisschen in die Trickkiste greifen. Nach wie vor fallen viele Spieler aus. "Wir werden so auflaufen wie letzte Woche gegen Concordia. Zwar fällt Massimo Lo Mele, der ausgeholfen hatte, aus, weil er sich einen Hexenschuss zugezogen hat. Aber dafür kehrt Burak Al aus seinem Urlaub wieder. Allerdings war er dort acht Wochen", muss Hauner etwas schmunzeln, denn er weiß, dass er Al nicht direkt 90 Minuten belasten kann.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

 

RW Mühlheim (9.) – Arminia Lirich (13.)

Für den Oberhausener Bezirksligaaufsteiger Arminia Lirich geht es am kommenden Wochenende zum SV RW Mühlheim. Nachdem es zum Auftakt im Derby gegen BW Oberhausen nicht ganz zu einem Punktgewinn gereicht hat, will die Mannschaft von Trainer Christian Kinowski die ersten Zähler in der neuen Spielklasse einfahren.

   Mit dem SV RW Mühlheim steht den Lirichern am Sonntag ebenfalls ein Aufsteiger gegenüber. Allerdings gelang den Mühlheimer das, was Lirich am ersten Spieltag noch verwehrt blieb. Bei SGP Oberlohberg erreichten die Rot-Weißen ein 1:1-Unentschieden und somit direkt den ersten Punktgewinn. Christian Kinowski, Trainer der Arminia aus Lirich, will am zweiten Spieltag in Mühlheim nun die ersten Zähler holen: „Das sind die Spiele, in denen wir die Punkte holen müssen.“ Dabei will der Übungsleiter an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. „Ich habe den Jungs gesagt, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Natürlich können wir uns davon nichts kaufen. Ich denke Mühlheim hat eine ähnliche Spielweise wie wir. Ich will die drei Punkte“, meint Kinowski. Verzichten muss die Arminia dabei auf Christian Fänger und Mathias Henkemeier, die sich derzeit im Urlaub befinden. Domenico Calderone fehlt verletzungsbedingt. „Wir haben aber genug Spieler, die auf einen Einsatz brennen und denen ich vertraue“, so Kinowski abschließend.

Anstoß: 15 Uhr 

FeHü


BW Oberhausen (3.) - Mülheimer SV (11.) 

Der Start ist geglückt. BW Oberhausen konnte am ersten Spieltag die ersten drei Punkte einfahren und das auch noch gleich im Derby auswärts beim Aufsteiger Arminia Lirich. Der Sieg dürfte Selbstbewusstsein geben. Dennoch stapelt Trainer Thorsten Möllmann tief. "Wir müssen die ersten fünf, sechs Spiele überstehen, dann können wir positiv nach vorne schauen." Möllmann hat nach wie vor großen Respekt vor dieser Bezirksliga-Gruppe, was auch daher rührt, dass personell nicht alles rosig ist. "Sonntag fallen sieben Spieler aus, fünf davon aus der Stammelf", so Möllmann. Sohn Sascha Möllmann ist wie Fatih Uzun und Fabian Bienat im Urlaub, Philip Hollweg, Olkan Alakazi sowie Ümit Mutlu sind verletzt. Und wenn das nicht reicht, kommt dann auch noch kein Kanonenfutter an die Tullpenstraße. "Der MSV ist ein Landesliga-Absteiger, der zwar viele Abgänge und viele Neuzugänge hat, aber dennoch oben mitspielen wird. Das wird ein richtig schwerer Brocken", befürchtet Möllmann. Der wird sich aber natürlich nicht schon vorher geschlagen geben. "Wir werden versuchen vernünftig zu spielen und die Ausfälle aufzufangen und zu kompensieren."

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

TuRa 88 Duisburg (11.) - Arminia Klosterhardt II (16.)

„Den ersten Nackenschlag haben wir hinter uns, nun müssen wir zusehen, dass wir zählbares holen“, brachte es Michael Keiser, Trainer der Arminia aus Klosterhardt auf den Punkt. Bei seinem Debüt als Neucoach der Zweitvertretung gab es eine 1:2-Heimpleite gegen den Lokalrivalen SW Alstaden. Nun soll es beim selbst ernannten Aufstiegskandidaten TuRa 88 Duisburg besser werden, dazu müssen aber die Fehler vom ersten Spieltag abgestellt werden. „Zum einen müssen wir uns besser positionieren, weswegen auch eine ordentliche Absprache notwendig ist, die gegen Alstaden ebenfalls nicht vorhanden war. Das wichtigste ist aber, dass wir unsere Chancen besser nutzten müssen, von denen wir letzten Sonntag vier bis fünf hatten, insbesondere in der zweiten Halbzeit“, so Keiser. Zwar wurden die Fehler im Training angesprochen, doch das geschah nur im Rahmen der Möglichkeiten: „Wenn du nur zwölf Leute beim Training hast, dann ist es nicht so leicht konkrete Dinge anzusprechen“, analysiert Keiser, der auch am Sonntag nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Da nun auch Verteidiger Marco Schattauer ausfällt, haben die Oberhausener gerade einmal 14 Männer zu Verfügung. „Momentan sind wir noch was schwach auf der Brust, doch das wird sich ein bis zwei Wochen ändern“, gibt sich der Übungsleiter zuversichtlich

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

SW Alstaden (6.) - SV GA Möllen (13.)

Ergebnis am ersten Spieltag? 2:1 in Arminia Klosterhardt II! Mit diesem Erfolg startete SW Alstaden in die neue Bezirksligasaison. "Wir haben gemerkt, dass wir doch gar nicht so schlecht sind, wie viele immer sagen", merkt Alstadens Trainer Guido Contrino süffisant an. Kein Wunder, dass nach dem unerwarteten Sieg bei den Arminen die Stimmung "am Dienstag gut war". Nun steht bereits der zweite Spieltag an, an dem die Schwarz-Weißen in der heimischen Kuhle den SV GA Möllen empfangen, der am ersten Spieltag der DJK Vierlinden mit 2:3 unterlag. "Ich habe mir den Spielbericht durchgelesen, doch viel mehr weiß ich über Möllen nicht. Aber ich denke, das wird bei Möllen ähnlich sein und wir werden für sie relativ unbekannt sein", erklärt Contrino, der weiter betont: "Unsere Grundauslegung wird sich nicht ändern, egal ob wir den Gegner kennen oder nicht."

Wird Sonntag und danach die Woche aufgrund von Urlaub fehlen: Andre Kampen.
Wird Sonntag und danach die Woche aufgrund von Urlaub fehlen: Andre Kampen.

    Eins weiß Alstadens Trainer: "Die Jungs sind heiß auf das erste Heimspiel." Und das Ziel ist ebenfalls klar: "Wir werden versuchen unseren Auswärtsdreier von Arminia nun zu vergolden." Doch das Gesicht der Mannschaft wird sich im Vergleich zum Auftaktsieg in Klosterhardt ändern. Andre Kampen wird die nächsten beiden Spiele fehlen, da er in den Urlaub gefahren ist. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen wird Dennis Lendl, der bereits in der Vorwoche ausgewechselt werden musste. "Er hat sich am Knie verletzt und wir warten nun erst einmal das MRT am 10. September ab", erklärt Guido Contrino. Damit werden Alstadens Trainer zwei Spieler fehlen, die am ersten Spieltag in der ersten Elf standen. Außerdem wird Dustin Grasse noch fehlen, der noch im Urlaub weilt. Die Einsätze der Marissen-Zwillinge ist zudem fraglich. Eine weitere Personalie hat sich zudem geklärt: "Murid Popal wird kein Spiel mehr für uns machen, denn wir haben uns von ihm getrennt", erklärt Guido Contrino, der diese Entscheidung wie folgt begründet: "Murid war in der Vorbereitung kaum da und sollte daher am vergangenen Sonntag in der zweiten Mannschaft spielen. Dort ist er aber nicht aufgetaucht, weil er angeblich arbeiten musste. Dann ist er aber ein anderes 15 Uhr-Spiel gucken gegangen. Das geht gar nicht. Das ist den Jungs sehr sauer aufgestoßen und in Absprache mit dem Vorstand und der Mannschaft haben wir uns daher dazu entschieden, nicht mehr mit ihm zu planen. Ich wünsche Murid alles Gute für die Zukunft."

   Trotz des kleinen Nebenkriegsschauplatzes, hinter dem aber nun ein Haken gesetzt wurde, wie Guido Contrino erklärt, bereitet man sich in der Kuhle nun intensivst auf das Heimspiel gegen Möllen vor, mit dem Ziel vor Augen drei Punkte einzufahren. "Mit zwei Spielen in Folge ohne Niederlage in die Saison zu starten, wäre klasse", so Alstadens Trainer abschließend. 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Rheinland Hamborn (13.) - SGP Oberlohberg (9.)

DJK Vierlinden (3.) - Mülheimer FC Vatangücü (17.)

Viktoria Buchholz (2.) - Spvgg. Meiderich (7.)

Kreisliga A

BW Oberhausen II - SuS 21 Oberhausen

„Wir haben es in der letzten Woche leider vergeigt, obwohl wir in Überzahl waren“, ist SuS-Trainer Marek Weglicki enttäuscht. „Es war nicht, wie wir es uns vorgestellt haben. Das war natürlich enttäuschend, aber das weiß die Mannschaft auch.“ Nun gilt es, das Ergebnis vom vergangenen Wochenende zu revidieren. Allerdings ist man bei BW Oberhausen zu Gast und das wird alles andere als eine einfache Partie. Schließlich wollen auch die Gastgeber die ersten Punkte der neuen Saison holen.

Will im zweiten Spiel die ersten Punkte holen: Carsten Kemnitz
Will im zweiten Spiel die ersten Punkte holen: Carsten Kemnitz

   Doch BWO-Trainer Carsten Kemnitz weiß auch, dass noch nicht alles passen kann: „Es ist jetzt das zweite Spiel und es ist klar, dass wir noch etwas Zeit brauchen. Allerdings  dürfen wir uns zu viel Zeit lassen, bis wir anfangen zu punkten.“ In der kurzen Zeit, in der Kemnitz wieder Trainer ist, hat er alles dafür gegeben, „das was da ist, zu einer Mannschaft zu machen“. Vor allem das Spiel am vergangenen Wochenende stimmt den Trainer da positiv: „Wir haben gesehen, was möglich ist, wenn alle Spieler Vollgas geben. Wir wissen, dass das unser Mittel sein wird. Wir müssen über den Kampf kommen, das Spielerische kommt dann von allein.“ Aber auch der Gästetrainer möchte sich nicht geschlagen geben: „Wir wissen, dass BWO eine gute Mannschaft hat und auch dass es nicht einfach wird, dort Punkte mitzunehmen. Doch wir werden uns nicht von vornherein geschlagen geben. Wir werden alles geben, um mindestens einen Punkt mitzunehmen.“ Sicher ist sich Kemnitz, dass er eine schlagkräftige  Truppe auf das Feld schicken wird: „Wir wissen noch nicht genau, wie es mit der Unterstützung aus der Ersten aussieht, das entscheidet sich immer kurzfristig. Aber wir werden sicherlich eine gute Mannschaft stellen und wir wollen die drei Punkte zuhause behalten. Wir werden alles tun, um zu gewinnen. Auch die Trainingseinheiten unter der Woche stimmen mich da positiv, alle waren dabei und haben auch drangezogen. Es wäre natürlich besonders schön, wenn beide Mannschaften gewinnen würden.“ Auch bei den Gästen ist die Frage nach dem Kader noch nicht abgeschlossen, schlie0lich stehen hinter den Einsätzen einiger Spieler noch Fragezeichen. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe stellen, um die Punkte zu sammeln. Denn wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, so Weglicki abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

StLu

 

Barisspor Bottrop (13.) – SC 20 Oberhausen (8.)

„Wir haben ein kleines Ausrufezeichen gesetzt“, freute sich Mark Brühahn, 1. Vorsitzender des SC 20 Oberhausen. Brühahn spielt auf das 0:0 am letzten Sonntag gegen Sterkrade 06/07, einen der Aufstiegskandidaten, an. „Es ist schön, dass wir einem Mitfavoriten Paroli bieten konnten. Weniger schön ist, dass wir drei Ausfälle haben“, fügte Brühahn hinzu. Gemeint sind Adriano Richter (Zehbruch), Yasin Ömür (Außenbanddehnung) und Riad Jabous (Sperre), die Coach Uwe Zadow am Sonntag bei Barisspor Bottrop nicht zu Verfügung stehen. Zudem ist Andreas Ulrich noch fraglich. Dennoch geht Brühahn davon aus, die Ausfälle adäquat ersetzen zu können. Dies soll unter anderem Neuzugang Patrick Kemnitz richten, der nach seinem Urlaub wieder mitwirken kann. Was den kommenden Gegner betrifft kann der 1. Vorsitzende keine Prognose abgeben: „Barisspor ist schwer einzuschätzen. Die Niederlage gegen Dostlukspor II hat nichts zu bedeuten, deshalb gehe ich von einem schweren Spiel aus. Allerdings bin ich zuversichtlich, dass wir mindestens einen Zähler holen werden.“

   Zum Thema Einschätzung ist Heimtrainer Cem Kaplangiray derselben Meinung wie Uwe Zadow: „Das 0:0 gegen Sterkrade 06/07 ist eine Warnung. Dennoch kennen wir unsere eigenen Qualitäten, mit der wir in der Lage sein sollten gegen SC 20 Oberhausen zu punkten.“ Doch den Bottropern wird am Sonntag ein ganz wichtiger Spieler fehlen. Enef Altenay hat sich im Derby gegen Aufsteiger Dostlukspor II eine Meniskusverletzung zugezogen und wird dem Tabellendreizehnten nun eine Zeitlang fehlen. „Das ist sehr bitter für uns. Enef ist unser Toni Kroos. Nach seiner Verletzung letzter Woche lief nicht mehr viel zusammen bei uns“, so Kaplangiray.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


TSV Safakspor Oberhausen (15.) - VfR Ebel (6.)

„Wir haben auf jeden Fall, was gut zu machen“, weiß Safakspors Trainer Murat Eraslan. Nachdem seine Mannschaft am vergangenen Wochenende eine Niederlage einstecken musste, wollen sie nun die Punkte zuhause behalten. „Wir wollen zuhause die drei Punkte holen und dafür werden wir alles geben.“ Allerdings sieht er den Gegner nicht gerade als leichte Nummer: „Ebel hat sich gut verstärkt und das erste Spiel gewonnen. Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel als im letzten Jahr. Ich erwarte eine schwierige Aufgabe.“ Da kann Stempel seinem Gegenüber nur zustimmen: „Safakspor hat das erste Spiel verloren und sie wollen es bestimmt wiedergutmachen. Sie haben gute Jungs in der Offensive und man hat auch in der Vorbereitung gesehen, dass sie immer ihre Tore machen. Da müssen wir besonders aufpassen.“

Steht nach seinem Urlaub wieder an der Seitenlinie: Sebastian Stempel.
Steht nach seinem Urlaub wieder an der Seitenlinie: Sebastian Stempel.

   Der Übungsleiter der Bottroper ist erst vorgestern aus dem Urlaub wiedergekommen und hat die erste Einheit hinter sich gebracht. „Wir peilen in Safakspor einen Punkt an, wollen auf gar keinen Fall verlieren. Wenn es mehr wird, freuen wir uns natürlich.“ Allerdings weiß Stempel auch, wo die Schwachstelle der Gastgeber ist: „Sie haben auch viele Gegentore kassiert, das werden wir versuchen gegen sie besser zu machen.“ Das weiß auch Eraslan: „Wir wollen uns defensiv noch besser einstellen.“ Doch optimistisch stimmt den Trainer die gute Trainingsbeteiligung: „Es waren über 25 Jungs beim Training, das stimmt mich optimistisch. Allerdings wollen wir nicht so anfangen, wie im vergangenen Jahr. Wir wollen nämlich von Anfang an Punkte holen.“ Sein Hauptaugenmerk liegt dabei weiterhin auf der Disziplin: „Die Disziplin ist sehr wichtig und Platzverweise dulde ich nicht. Ich scheue nicht davor, die Spieler auch intern zu sperren.“ Deshalb war er auch über die vergangene Partie sauer: „Es geht dabei nicht um das Ergebnis, sondern um das Verhalten. Wir müssen uns einfach besser verkaufen. Das wollen wir dann gegen Ebel verbessern und am Ende die drei Punkte mitnehmen.“ Dabei kann er fast auf seine komplette Mannschaft zurückgreifen, lediglich zwei Spieler fehlen gesperrt. In Ebel sieht es dagegen etwas schlechter aus. David Molitor ist einer derjenigen, die noch einige Wochen fehlen werden. Außerdem stehen hinter einigen weiteren Spielern noch Fragezeichen. Abschließend möchte sich Stempel noch bei seinen Vertretern bedanken: „Branko Maric und Tim Lanfermann haben einen super Job gemacht, ja auch beide Spiele gewonnen. Ihnen gilt mein großer Dank.“

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

VfR 08 Oberhausen II (5.) - VfR 08 Oberhausen (1.)

Vereinsinternes Duell an der Tirolerstraße: Die beiden Seniorenmannschaften des VfR 08 Oberhausen treffen in der Liga aufeinander. "Das Spiel hat natürlich einen gewissen Reiz, da zwei Mannschaften eines Vereins um Punkte spielen. Das habe ich in meiner Fußballkarriere auch noch nicht so oft erlebt", gibt Denis Klasnitz, Trainer der VfR-Reserve zu. Auch für Thorsten Hamm wird es ein besonderes Spiel wie er zugibt: "Ich habe noch nie gern gegen eine eigene zweite Mannschaft oder die eigene A-Jugend gespielt. Für die Spieler wird es sicherlich ein komisches Gefühl auf dem Platz sein. Wir Trainer an der Seitenlinie haben da sicherlich noch den einfachsten Job."

Fällt für das Vereinsduell verletzt aus: Selim Richter.
Fällt für das Vereinsduell verletzt aus: Selim Richter.

   Es ist nicht nur ein vereinsinternes Duell, sondern auch gleich ein Spitzenspiel, wenn man die Tabelle nach einem absolvierten Spieltag als Maßstab nehmen kann. Die Erstmannschaft des VfR startete mit einem 5:2-Erfolg über den TSV Safakspor in die Saison, während die Reserve bei SG Osterfeld drei Punkte entführen konnte (3:2-Sieg). Doch eben jene Partie sorgte nachträglich für Gesprächsstoff, da die SG Osterfeld gegen die Wertung dieser Partie Einspruch einlegte (Auf'm Platz berichtete). Ein Spieler der VfR-Reserve soll nach Angaben der SGO keine Spielberechtigung gehabt haben, wozu Trainer Dennis Klasnitz Stellung bezog: "Dass SGO Einspruch eingelegt hat, ist deren gutes Recht, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir die drei Punkte behalten werden." Bei der angeblich nicht vorhandenen Spielberechtigung geht es um den Spieler Lars Bruckwilder. Dennis Klasnitz bringt Licht ins Dunkel: "Wir haben die Spielberechtigung für diesen Spieler erst Ende vergangener Woche bekommen. Doch am Sonntag konnten wir ihn im dfb.net nicht in die Aufstellung ziehen. Das haben wir aber alles mit dem Schiedsrichter abgesprochen." Demzufolge glaub Klasnitz auch fest daran, dass der Einspruch abgelehnt wird und der VfR-Reserve keine Punkte abgezogen werden. Da bleibt es nun abzuwarten, wie der Kreis/Verband in dieser Hinsicht entscheidet.

   Am kommenden Sonntag spielt diese Thematik keine Rolle, wenn es um die nächsten Punkte in der Liga geht. "Es geht um drei Punkte und die wollen wir holen", gibt Thorsten Hamm die Marschroute aus, muss aber am Sonntag auf Selim Richter (verletzt), Matthias Bäsler (Urlaub) und aller Voraussicht nach auch auf Lukas Krause verzichten. "Ich freue mich auf das Spiel. Meine Mannschaft möchte genau so gern gewinnen, wie die vom Thorsten und Günther", betont Dennis Klasnitz, dem alle Spieler zur Verfügung stehen werden. "Wichtig ist, dass wir uns nach dem Spiel die Hand geben und zusammen ein Bierchen trinken können", so Klasnitz abschließend zum vereinsinternen Duell.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Sterkrade 06/07 (8.) - SC 1912 Buschhausen (7.)

„Es wird ein ganz anderes Spiel als noch gegen BWO II“, stellt Andre Nowak vom SC Buschhausen fest. Allerdings sieht er auch ein, dass sich seine Mannschaft verbessern muss: „Wir müssen uns verbessern. Hoffentlich wird eine Leistungssteigerung und dann am Ende die Punkte bringen.“ Dabei möchte man aber durchaus, das Spiel mitgestalten: „Wir werden sehen, wie weit wir das Spiel gestalten können. Dabei spielt es natürlich auch eine Rolle, wie weit 06/07 uns das Spiel mitgestalten lässt. Es wird sicher interessant.“ Schließlich sind beide Mannschaften auch ausgerufene Titelkandidaten. Doch für Nowak spielt vor allem das Ergebnis eine Rolle: „Am Ende fragt keiner mehr, wie. Wichtig sind da die drei Punkte und das ist erstmal die Hauptsache. Wichtig ist natürlich auch, dass wir den Saisonstart nicht vergeigt haben, das bringt Selbstvertrauen.“ Für das Spiel am Sonntag sieht es personell gut aus, denn bisher seien alle Mann an Bord. „Ich hoffe, alle Spieler bleiben gesund. Dann wollen wir am Sonntag mal die Punkte holen“, so Nowak abschließend. 06/07-Trainer Christian Dahlbeck war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht erreichbar.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

GA Sterkrade (3.) - FC Sterkrade 72 (2.)

„Es ist ein Derby“, beschreibt Michael Buhlmann von GA Sterkrade das Spiel ganz richtig. Es ist ein Sterkrader Derby. Beide Trainer sind sich einig, dass es ein offenes Spiel wird. „Ich sehe GA zwar als Favoriten, aber die Chancen sind trotzdem 50/50“, so Jens Szopinski. „Es wird ein offenes Spiel, wo die Kleinigkeiten entscheidend sein werden“, stimmt ihm Buhlmann zu. Dieser sieht in FC 72 einen guten Gegner: „Sie haben sich gut verstärkt und sind auch  gut aus den Startlöchern gekommen, es wird sicher nicht einfach.“

Auf ihn kann Trainer Jens Szopinski wieder bauen: Milan Gegic.
Auf ihn kann Trainer Jens Szopinski wieder bauen: Milan Gegic.

   Der Gästetrainer sieht vor allem den Kampfgeist als entscheidend: „Es wird wichtig sein, wer mehr Wille und mehr Laufbereitschaft in die Waagschale wirft. Also gehe ich davon aus, dass wir auch gute Chancen haben zu gewinnen.“ Somit fahren die 72er nach Glück-Auf, um mit Punkten wieder nach Hause zu fahren. „Wir wollen mindestens einen Punkt holen und damit wäre ich auch sehr zufrieden. Auch im Derby bekommt man für einen Sieg nur drei Punkte.“ Seine Gegner unterschätzt Szopinski auch nicht: „GA ist gut aus den Startlöchern gekommen und wird versuchen den Schwung mitzunehmen. Sie werden uns sicherlich früh stören. Die Tatsache, dass sie in Unterzahl gewonnen haben wirkt sich bestimmt positiv auf ihr Selbstvertrauen aus.“ Allerdings will der Übungsleiter auch nicht unterschätzen, wie gut sein Team drauf ist: „Aber wir wollen auch nicht vergessen, dass wir ebenfalls in guter Form sind. Wir haben gewonnen und auch in der Vorbereitung haben wir uns gut verkauft. Allerdings beginnt das Spiel bei 0:0 und gerade als Derby erwarte ich ein interessantes Spiel.“ Personell sieht es bei den Gästen schlechter als in der vergangenen Woche aus: „Zwei Spieler sind im Urlaub und drei sind verletzt. Dafür kommen zwei neue Spieler dazu, unter anderem Milan Gegic. Das macht unter dem Strich drei Spieler weniger.“ Bei den Hausherren sieht es ein wenig besser aus. Sie können bis auf den gesperrten Fahti Kocan auf alle Spieler bauen. Jedoch sieht Buhlmann in Kocans Ausfall eine große Schwächung: „Wir müssen gucken, wie wir die Rolle neu besetzen, denn dieser Verlust ist vor allem für die Defensive schmerzhaft.“ Dabei denkt der Trainer auch an die starke Offensive des kommenden Gegners. „Die Offensive von 72 hat es in sich. Doch wir wollen gucken, dass wir die Punkte zuhause behalten.“ Szopinski dagegen will erneut die entscheidenden Faktoren nennen: „Ausschlaggebend werden der Kampf und der Wille sein.“

Anstoß: 15 Uhr

StLu


GW Holten (16.) - SG Osterfeld (10.)

Nachdem die ersten beiden Pflichtpartien für die Gäste keinen Erfolg brachten sollen nun die ersten drei Punkte her. „Nach den zwei frustrierenden Wochen wollen wir jetzt wieder ein Erfolgserlebnis und alles hinter uns lassen“, formuliert Osterfeld-Trainer Patrick Wojwod das Ziel. In der vergangene Woche haben die Osterfelder eine 2:0-Führung aus der Hand gegen und mussten sich am Ende mit 3:2 von VfR 08 II geschlagen geben. „Wir haben nicht nur 2:0 geführt, nein, wir hätten vier, fünf Tore machen müssen aber nach der Verletzung von Kühn und der Auswechslung haben wir nicht mehr ins Spiel gefunden“, wirft Wojwod nochmal einen Blick auf letze Woche. Doch es wurde  Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingelegt, da ein Spieler ohne Spielberechtigung gespielt haben soll, doch dazu wollte sich Wojwod gegenüber Auf’m Platz nicht äußern. Nach der 3:2-Pleite folgte eine 4:3-Pleite im Testspiel gegen Rhenania Bottrop am Dienstagabend, doch auf Grund des Klassenunterschieds kann sich das Ergebnis sehen lassen. „Wir haben ein ordentliches Testspiel bestritten und beim letzen Training viel Spaß gehabt. Wir wollen versuchen den Negativtrend wieder in den Griff zu kriegen, diese Leichtigkeit ist bei uns einfach nicht mehr da“, gab Wojwod zu Protokoll.

Hofft auf die ersten drei Punkte: Osterfeld-Trainer Patrick Wojwod.
Hofft auf die ersten drei Punkte: Osterfeld-Trainer Patrick Wojwod.

   Doch auch die Hausherren haben nach 1:4-Niederlage gegen Sterkrade 72 nichts zu verschenken und wollen am Sonntagabend die ersten drei Zähler auf ihrem Punktekonto haben: „Wir haben uns vorgenommen zu siegen. Wir wollen die drei Punkte auf jeden Fall zuhause halten“, so Holten-Trainer Gieuseppe Gambino. Und auch bei den Hausherren verlief die Vorbereitung auf das Spiel sehr gut: „Aus gesundheitlichen Gründen war ich nicht beim Training, aber ich habe von Jörg Hetkamp gehört, dass wir gut trainiert haben“, erklärte Gambino. Und blickt man auf das Personal, so könnte sich die Partie zu einem leichten Vorteil für Holten entwickeln: „Unser Kader ist vollständig und alle sind an Bord“, freut sich Gambino. Wojwod hingegen muss auf fünf Leistungsträger verzichten: „Wir haben zwar einen großen Kader, das Problem allerdings ist, dass du jetzt anfängst funktionierende Dinge auseinanderzureißen. Ich muss jetzt umstellen und improvisieren und eine Mannschaft auseinanderzureißen ist nie gut“, beschreibt Wojwod die angespannte Personallage der Osterfelder. Nichtsdestotrotz sollen drei Punkte her, den Gegner hingegen kann Wojwod nicht einschätzen: „Ich habe gar keine Ahnung, ich weiß überhaupt nichts über die“, gab Wojwod zu Protokoll. Sein Gegenüber hingegen geht mit Respekt an die Partie: „SG Osterfeld ist eine ganz gute Truppe, die sich mit guten Spielern verstärkt hat. Ich schätze sie ganz gut ein uns sehe sie im oberen Mittelfeld“, so Posberg über den kommenden Gegner. Doch von dem Ziel hält die Holtener dies nicht ab: „Wir haben jetzt zwei Heimspiele und gegen SG Osterfeld werden wir versuchen die ersten drei Punkte zu holen“, so Posberg abschließend. 

Anstoß: 15 Uhr

PePi


Die weitere Partie in dieser Liga:

Sterkrade-Nord II (11.) - Dostlukspor Bottrop II (3.)

Kreisliga B - Gruppe 1

Adler Oberhausen (1.) - SF 08/21 Bottrop (6.)

Einen besseren Start hätte sich Adler Oberhausen-Trainer Marko Schmidt wohl nicht ausmalen können: Mit einem 10:1-Kantersieg beim Aufsteiger SV Fortuna Bottrop starteten die Adler in die neue B-Liga-Spielzeit und setzten sich somit gleich an die Tabellenspitze. Trotz des deutlichen Erfolgs sah Schmidt keine bärenstarke Leistung bei seiner Mannschaft: "Es war eine durchwachsene Leistung, weil wir etwas nervös agiert haben." 

Adler-Trainer Marko Schmidt.
Adler-Trainer Marko Schmidt.

Das dürfte in die Kategorie 'Meckern auf hohem Niveau' fallen. Auch die SF 08/21 feierten in ihrer Premierensaison nach der Fusion einen gelungenen Saisonauftakt. Gegen TB Oberhausen gab es einen 3:1-Erfolg. "Ich bin froh, dass wir mit einem Sieg gestartet sind. Das Spiel hat sich zu 80 Prozent in der Hälfte von TBO abgespielt, doch wir haben eine Vielzahl von Chancen vergeben. Normalerweise muss das Ergebnis höher ausfallen", blickt SF-Trainer Matthias Pech auf den ersten Spieltag zurück. 

   Nun kommt es am kommenden Sonntag zum Duell der beiden siegreichen Mannschaften und der Respekt vor dem Gegner ist bei beiden Teams groß. "Durch die Fusion sind die Sportfreunde die große Unbekannte. Dennoch glaube ich, dass am Sonntag der erste Härtetest auf uns wartet", erklärt Marko Schmidt, der trotz der genannten Unbekanntheit "ein paar kleine Details" über die Bottroper kennt. Matthias Pech, Trainer der Sportfreunde, erwartet eine "Standortbestimmung" für sein Team: "Ich kenne die Mannschaft von Adler Oberhausen nicht, aber ich habe gehört, dass dort viele junge Spieler am Ball sein sollen und auch ein paar Erfahrene. Am ersten Spieltag hat Adler auf jeden Fall schon mal ein dickes Ausrufezeichen gesetzt." 

Kenan Türkü von den SF weilt noch im Urlaub.
Kenan Türkü von den SF weilt noch im Urlaub.

Vorteile sieht Pech auf Seiten der Oberhausener: "Allein mit dem Kunstrasen hat Adler einen Vorteil. Nichtsdestotrotz wollen wir versuchen bei dem selbst ernannten Aufstiegskandidaten etwas Zählbares mitzunehmen." Dabei muss Pech allerdings auf Kenan Türkü (Urlaub) und Koray Yalcin (verletzt) verzichten und der Einsatz von Alexander Ronczka ist noch fraglich. Anders sieht es bei den Adlern aus. "Ich kann aus dem Vollen schöpfen und das ist auch gut so", betont Marko Schmidt, der somit mit 20 Akteuren in das Heimspiel gegen die Bottroper gehen kann. Nach den jüngsten Erfolgen in den Testspielen, im Pokal und in der Liga gibt Adlers Trainer aber auch zu: "Ich musste auf die Euphoriebremse treten. Ich habe den Jungs zu verstehen gegeben, dass es sich bislang nur um einen Teilerfolg handelt und noch viele Spiele kommen werden." Der Sieger dieser Partie kann direkt ein Ausrufezeichen an den Rest der Liga schicken.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Königshardt II (10.) - SC 1912 Buschhausen II (2.)

Sterkrade 06/07 II (13.) - Adler Osterfeld II (14.)

GA Sterkrade II (3.) - SV Fortuna Bottrop III (16.)

SG Oberhausen (9.) - Post SV Oberhausen (14.)

Arminia Klosterhardt III (3.) - SV Rhenania Bottrop III (12.)

Fortuna Alstaden (5.) - Arminia Lirich II (8.)

TB Oberhausen (11.) - SV Concordia Oberhausen II (7.)

Kreisliga B - Gruppe 2

TuS Buschhausen (6.) - RW Welheimer Löwen (8.)

Beide Mannschaften starteten mit einem Remis in die neue Saison und nun ist das Ziel auf beiden Seiten klar: Drei Punkte. „Nach dem Punktgewinn letze Woche wollen wir jetzt die drei Punkte zuhause halten“, so TuS-Trainer Sven Posberg. Und auch sein Gegenüber peilt einen Sieg an: „Wir versuchen jedes Spiel zu gewinnen und werden auf Sieg spielen“, gab Löwen-Trainer Thomas „Netzer“ Ochojski zu Protokoll. Blickt man auf die Personalsituation gehen die Hausherren mit einem leichten Vorteil in die Partie: „Bei uns sind bis auf zwei Ausnahmen, die im Urlaub sind, alle Mann an Bord. Es fehlt zwar ein gestandener Abwehrspieler, aber wir können das alles sehr gut abfangen“, beschreibt Posberg den Kader für die kommende Partie. Ochojski hingegen muss gleich fünf Ausfälle verkraften und hinter Nedjat Fejzulovic, der sich im Spiel gegen die Batenbrocker Ruhrpott Kicker eine Verletzung am Handgelenk zuzog und  Torhüter Bayram stehen zwei „dicke Fragezeichen“. „Wir werden die Spieler mit Spielern ersetzen, die so gut wie gar nicht trainiert haben, die müssen es jetzt machen“, so „Netzer“.

Trauert seinen Ausfällen nach: Löwen-Trainer Thomas "Netzer" Ochojski.
Trauert seinen Ausfällen nach: Löwen-Trainer Thomas "Netzer" Ochojski.

    Die Vorbereitung auf die anstehende Partie verlief bei beiden Mannschaften „zufriedenstellend“. „Wir haben sehr gut und intensiv trainiert“, so Posberg. Und auch bei den Löwen verlief das Training gut: „Wir haben uns gut vorbereitet und hatten 15, 16 Leute beim Training, das Problem ist dann das sonntags einige davon ausfallen“, trauert der Cheftrainer seinen Ausfällen hinterher. Doch die Sicherheit und der Wille bleiben trotz der Ausfälle bestehen: „Wir fahren dort hin um was zu holen“, gibt Ochojski die Richtung klar vor. „Ich habe mit Torsten Jablonski gesprochen und der hat mir gesagt, dass Buschhausen die alte Mannschaft von Adler Osterfeld III ist und dort wären wohl einige gute Spieler, doch einschätzen kann ich sie nicht. Ich schätze die ganze Liga durchschnittlich stark ein“, so „Netzer“ über den kommenden Gegner. Und auch dieser tut sich schwer mit der Einschätzung: „Ich habe die Löwen gegen Hamborn 07 spielen sehen, da waren sie äußerst schlecht, aber das heißt nichts. Das ist eine Wundertüte, ich kann sie überhaupt nicht einschätzen.“, erklärte Posberg. Doch auch sein Ziel ist klar: „Wir werden alles dafür tun, um die drei Punkte zu Hause zu halten“, so Posberg abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

PePi

SV Vonderort (3.) - SV 1911 (13.)

Einmal Top und einmal Flop hieß es für diese beiden Teams zum Auftakt der neuen Spielzeit 2014/15. Während der Club vom Wienberg sein Auftaktspiel ohne Probleme bei der Drittvertretung des VfR 08 Oberhausen mit 4:1 gewann, verloren die Elfer nicht nur das Spiel gegen Absteiger RSV Klosterhardt mit 3:1, sondern auch ihren Verteidiger Christoph Busch, der aufgrund einer roten Karte einige Wochen fehlen wird. Neben Christoph Busch wird am Sonntag noch Christopher Schröter fehlen, der aufgrund von Knieproblemen nicht auflaufen kann. Zudem hat Coach Ralf Quabeck mit „vielen Fragezeichen zu kämpfen.“ Und das vor dem Lokalderby gegen die Vonderorter, die Quabeck für stärker hält als in der letzten Saison: „Wir sind gewarnt nach der Niederlage. Vonderort hat gute Ergebnisse erzielt. Sie sind mit ihren vielen Unbekannten jetzt eine andere Mannschaft geworden, die sich von der im letzten Jahr unterscheidet.“ Nichtsdestotrotz peilt der Elfercoach einen Sieg an: „Es zählen nur drei Punkte. Dafür müssen wir wieder zurückfinden zu unserem Spiel, das was wir auch in der Vorbereitung gezeigt haben. Also mehr läuferische Bereitschaft, mehr Beweglichkeit und insgesamt mehr investieren. Das fehlte uns gegen Klosterhardt.“

   Fahrudin Kovac ist und wie soll es auch anders sein, mit dem Auftreten seiner Mannschaft „sehr, sehr zufrieden.“ „Alle haben meine Art zu spielen verstanden. Zwar waren wir in der zweiten Halbzeit ein wenig unruhig, doch auch das wird sich noch ändern“, so Kovac, der sich, was den Einsatz seiner Spieler angeht, nicht beschweren kann: „Ich habe aktuell 22 Leute im Training. Jeder will sich beweisen, jeder drängt sich auf und will spielen. Das ist schön für einen Trainer.“ Für Sonntag hat Kovac jedoch vier angeschlagene Spieler zu verzeichnen, unter anderem auch Keeper Asmir Hodzic.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfB Bottrop II (12.) - BW Fuhlenbrock (1.)

SW Alstaden II (8.) - SF 08/21 Bottrop II (15.)

TB Oberhausen II (1.) - VfR 08 Oberhausen III (14.)

RSV Klosterhardt (4.) - SV Rhenania Bottrop II (6.)

Batenbrocker RK (8.) - SC 20 Oberhausen II (5.)

FC Polonia Bottrop (15.) - SV Fortuna Bottrop II (8.)

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Kommentare: 8
  • #1

    roman (Freitag, 29 August 2014 15:41)

    mein tip für das Spiel Djk Adler gegen SF21 2:3 Lasse mich aber auch gerne überraschen )))

  • #2

    haywan!! (Freitag, 29 August 2014 17:58)

    svv vs 1911 3:1 ;D

  • #3

    Kenner (Freitag, 29 August 2014 22:02)

    Mein Tip: VfB Bottrop 2 : BWF =4:1
    Bwf denkt doch schon wieder sie wären die besten und steigen eh auf. VfB wird sie ganz klar schlagen zumal bei Fuhlenbrock der beste Mann fehlt!
    Forza VfB!!!

  • #4

    An aufmplatz (Freitag, 29 August 2014 23:24)

    Der bei Adler wieder zurückkommt ist Serkan Al und nicht Burak. Dieser spielt bei Klosterhardt II.

  • #5

    Kunibalt frech.. (Samstag, 30 August 2014 05:50)

    Da liegen sie 100% falsch @1

  • #6

    Freund (Samstag, 30 August 2014 07:36)

    Peter Müller Fussballgott

  • #7

    Günter Netzer (Samstag, 30 August 2014 13:09)

    Der Gunther Bruns mit seiner Truppe wird im Pfälzer - Graben
    richtig Federn lassen und ordentlich einen auf den
    "Sack" kriegen. Der rote SFK-Zug steht schon ordentlich
    unter Dampf und wird drei Punkte einfahren ! ! !

  • #8

    Nordler (Samstag, 30 August 2014 13:42)

    Der Landeslars mit seine Schmachtendorfer
    wird es richtig schwer kriegen diese Saison.
    Der Kubatooor ist weg und seine Netze werden fehlen.
    Jetzt wird es sich zeigen ob der technische Direktor
    die richtigen Neueinkäufe gemacht hat ! ? ? ?