Endlich! Der 1. Spieltag steht bevor

Nach wochenlanger Vorbereitungszeit geht es nun endlich wieder um Punkte. Bereits am morgigen Samstag gibt es die ersten beiden interessanten Duelle, wenn Arminia Klosterhardt den VfB Bottrop empfängt und Bezirksligaabsteiger SC 20 Oberhausen auf Sterkrade 06/07 trifft. Am Sonntag stehen dann weitere interessante Partien auf dem Plan: Unter anderem messen sich Aufsteiger Arminia Lirich und BW Oberhausen sowie der SV Concordia und Adler Osterfeld. In der Kreisliga A reist Carsten Kemnitz bei seiner Rückkehr zu BW Oberhausen II zum SC Buschhausen. In der B-Liga kommt es zum Topduell zwischen Arminia Klosterhardt III und dem Post SV Oberhausen.

1. Spieltag / Bottrop & Oberhausen

Landesliga

Arminia Klosterhardt - VfB Bottrop *bereits am Sa, 23. August*

 Bereits am Samstag um 16 Uhr startet die Landesliga mit einem echten Kracher in die neue Spielzeit, wenn die Arminia aus Klosterhardt den VfB Bottrop zum Derby am Hans-Wagner-Weg erwartet. „Wenn sich das Wetter hält, dann rechnen wir hier mit einer richtig starken Kulisse“, vermutet Arminias Sportlicher Leiter André Stange, der seine Jungs von Neu-Trainer Hans Günter Bruns in die Pflicht nimmt. „Wir sind sehr heimstark, und das wollen wir auch zeigen. Direkt das erste Saisonspiel wird richtungsweisend sein“, so Stange. Der hat gemeinsam mit Coach Bruns die eingekehrte Frische der Arminen-Kicker ausgemacht, die hier und da in der Vorbereitung vereinzelt einen müden Eindruck hinterlassen hatten.

Patrick Drechsler steht den Arminen im Derby gegen seinen alten Klub nicht zur Verfügung.
Patrick Drechsler steht den Arminen im Derby gegen seinen alten Klub nicht zur Verfügung.

„Aber wir sind auf den Punkt vorbereitet und fit, jetzt gilt es. Die Jungs sind in sehr guter körperlicher Verfassung, dazu haben wir ein Derby in dem zum Beispiel mit Siwek und Sadiklar zwei ehemalige Bottroper in unseren Reihen spielen. Die Motivation ist bei allen Beteiligten sehr hoch“, so Stange weiter. Verzichten müssen die Hausherren am Samstag auf die Einsätze von Patrick Drechsler und Thomas Vennemann. Ein Fragezeichen steht derweil auch noch hinter Sebastian Czajkowski, den Rückenprobleme plagen. „Trotz unserer Heimstärke haben wir Respekt vor dem VfB Bottrop und vor allem Trainer Mevlüt Ata, der ein absoluter Fuchs ist und uns vor Probleme stellen wird. Zudem hat Mevlüt Ata in den vergangenen Jahren immer bewiesen, dass er mit kleinen Rahmenbedingungen immer das Maximum herausholen kann“, so Stange. Und beim VfB Bottrop? Da sieht Vorfreude dann doch noch etwas anders aus… „Wir gehen mit gemischten Gefühlen in die neue Spielzeit. Wir sind natürlich sehr froh und freuen uns darüber, es in der vergangenen Saison gepackt zu haben“, sagt Bottrops Co-Trainer Christian Müller, „aber jetzt kommt dank der Ligareform direkt der nächste dicke Brocken daher den man bewältigen muss, um nicht abzusteigen“, weiß Müller, dass in diesem Jahr mindestens Platz neun herausspringen muss. „Zudem hätte es uns wohl nicht geschadet, wenn die Vorbereitung zwei bis drei Wochen länger gedauert hätte. Aber das Gute ist: wir mussten nicht so einen kompletten Umbruch bewerkstelligen wie im vergangene Jahr, auch wenn uns wichtige Spieler in der Offensive verloren gegangen sind“, so Müller weiter, der sich der Außenseiterrolle der Schwarzweißen beim Vorjahreszweiten vollends bewusst ist. „Wir werden mit Vorsicht zu Werke gehen und uns so teuer wie möglich verkaufen“, klappt der Co-Trainer das Visier runter. Michael Kiefer steht dem Ata-Team am Samstag nicht zur Verfügung.

Anstoß: Samstag, 23. August, 16 Uhr

Bröhli


SF Niederwenigern - SF Königshardt

„Nervös bin ich nicht, aber eine gewisse Anspannung ist schon da. Ich freue mich, dass es endlich losgeht.“ Kai-Oliver Romboy ist nach dem Aufstieg der SF Königshardt in die Landesliga der neue Chef an der Seitenlinie. Und da wartet gleich mal ein dicker Brocken auf ihn und sein Team. Zumindest geht Romboy davon aus. „Die sind die letzten zwei Spielzeiten jeweils auf Platz vier gelandet und werden diese Saison unter den Top 3 landen.“

Robin Thiel
Robin Thiel ist Königshardts Pechvogel. Nach einer Operation am Sprunggelenk fällt er erneut monatelang aus.

Warum er sich hier so sicher ist, begründet er mit der Spielweise. „Sie spielen schnell und technisch sehr sauber. Außerdem nutzen sie die Fehler der Gegner oftmals gnadenlos aus“, zeigt Romboy, dass er seine Hausaufgaben gemacht und auf den kommenden Gegner eingestellt ist. Kein Wunder also, wenn er sagt: „Da trifft geballerte Landesliga-Erfahrung auf gar keine Landesliga-Erfahrung“, gibt er ein wenig schmunzelnd zu Protokoll. Sein Team werde sich keineswegs verstecken. „Aber wir müssen jedes Spiel 100 Prozent geben und dann hoffen, dass der Gegner nur 70, 80 Prozent gibt oder uns unterschätzt. Sonst wird es schwierig.“ Romboy glaubt es vor allem deswegen, weil die Landesliga-Gruppe mit nur 14 Teams sehr klein ist. „Wir haben es vorab klar kommuniziert: Es wird Rückschläge geben und wir müssen jedes Spiel wie ein Endspiel ansehen. Wir müssen vom Kopf und vom Kampf her sehr klar und stark sein.“ Unter anderem auch deswegen, weil die Vorbereitung alles andere als glatt lief. „Ergebnistechnisch war es durchwachsen. Aber wir hatten viele Ausfälle. Die anderen Vereine werden es kennen. Zum Saisonstart sieht es aber auch nicht gut bei uns aus.“ So fällt Robin Thiel erneut lange aus. Die eigentlich wichtige Stütze für die Defensive fehlte bereits letzte Saison fast komplett, kämpfte sich wieder ran, musste sich jetzt aber zuletzt einer Operation am Sprunggelenk unterziehen. „Das wird wohl erst zur Rückrunde wieder etwas“, befürchtet Romboy. Ali Hazar wird nicht spielen, weil er inmitten von Vorbereitungen für seine eigene Hochzeit steckt, die nächste Woche stattfindet. Kevin Luft und David Reuschenbach sind im Urlaub und „hinter Oguz Sefi und Nurtekin Bulut sind zwei ganz dicke Fragezeichen. Sie haben zuletzt nicht trainieren können.“

Anstoß: 15 Uhr

RaWi


Sterkrade-Nord - Duisburger SV

Die Sportvereinigung Sterkrade-Nord startet am kommenden Sonntag in ihre zweite Landesliga-Saison und das gleich mit einem Heimspiel: Zu Gast im Nordler-Park wird der letztjährlige Tabellensechste Duisburger SV sein, der seit der Saison 2006/2007 ununterbrochen in der Landesliga auf Punktejagd geht. "Endlich gehts auch in der Liga los", freut sich Sterkrades Trainer Lars Mühlbauer auf den Beginn der Meisterschaft, auch wenn am vergangenen Sonntag bereits das erste Pflichtspiel auf dem Programm stand: Im Pokal setzten sich die Nordler trotz knapp 120 minütiger Unterzahl im Elfmeterschießen durch. Der Rotsünder aus dem Pokalspiel, Luis Mattern, jedoch, wird am Sonntag gegen den Duisburger SV zuschauen müssen.

Fehlt rotgesperrt: Luis Mattern.
Fehlt rotgesperrt: Luis Mattern.

    "Wir werden auf einen guten Gegner treffen", weiß Mühlbauer, dessen Team im Vorjahr im Hinspiel unterlag. "Da waren wir klar unterlegen", gibt Nords Trainer zu. Dafür gelang den Sterkradern im Rückspiel aber die Revanche und man gewann "verdient", wie Mühlbauer anmerkte. Und auch am Sonntag soll es einen Erfolg geben: "Wir gehen auf den Platz zu gewinnen. Die Jungs sind heiß." Dabei kann Mühlbauer mit Ausnahme des gesperrten Luis Mattern auf den kompletten Kader zurückgreifen. Mühlbauer sieht sich daher sogar dem Luxus ausgesetzt einige Spieler in die zweite Mannschaft runter zu schicken. Auch wenn Mühlbauer den Duisburger SV als "gute Mannschaft" bezeichnet, "sehe ich am Sonntag einen Favoriten". Doch eins ist klar, wer so ein Pokalspiel wie am vergangenen Sonntag noch gewinnt, der dürfte mit breiter Brust in das erste Meisterschaftsspiel gehen. 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien:

Spvg Schonnebeck - ESC Rellinghausen

PSV Wesel-Lackhausen - SV Burgaltendorf

Vogelheimer SV - VfB Speldorf

FSV Duisburg - VfL Rhede

Bezirksliga Gruppe 5

SV Fortuna Bottrop - SC Werden-Heidhausen

Die Überraschungsmannschaft der letzten Saison startet mit einem Heimspiel in die Mission „Klassenerhalt.“ Zu Gast ist der SC Werden-Heidhausen. Fragen zur Truppe aus dem Essener Süden, die bereits in ihre zehnte Bezirksligasaison geht und die letzte Spielzeit auf dem fünften Tabellenrang beendete, kann Marco Hoffmann, Trainer der Bottroper, erst mal wieder gar nicht beantworten: „Sie sind genauso unbekannt wie letztes Jahr Hamminkeln oder Krechting. Für uns zählt, dass wir mit einem Heimspiel starten dürfen, wo wir zusehen müssen, dass wir die Grundlagen für den Klassenerhalt legen.“ Gelingen soll dies mit diesem Mittel: „Wir müssen versuchen, Sonntag für Sonntag an unser höchstes Level zu kommen, denn dann sollten und haben wir die Möglichkeiten auch wieder  Spiele in der Bezirksliga mit den eigenen Leistungskriterien für uns zu entscheiden“, so der 31-jährige.

Fällt mit Knieproblemen aus: Christoph Illguth.
Fällt mit Knieproblemen aus: Christoph Illguth.

Die wichtigsten Fragen, die es für Hoffmann zum Auftakt beantwortet zu kriegen, sind: „Wie schnell kann man sich frei spielen, unter dem Druck und mit dem Stressfaktor, die Liga erneut halten zu wollen?“ und „Wie schnell bekommt man die Leistungen bestätigt?“ Ein Teilantwort gibt er bereits selbst: „Letztendlich dürfen wir mutig sein und an unser eigenes Spiel glauben und darin auch vertrauen.“ Was den Kader betrifft, so müssen die Fortunen Abstriche machen. Norman Hassenrück und Christoph Illguth fallen aus, während Sven Brattig und Sebastian Schumann mit muskulären Problemen zu kämpfen haben und somit fraglich sind. Eine gute Nachricht gab es dagegen von Marcel Leidgebel, der das lädierte Knie wieder belasten kann. Doch wo es eine gute Nachricht gibt, dann ist auch eine schlechte: Die Untersuchung bei Maurice Dignal bestätigte, dass er ein Meniskus-und Knorpelschaden hat und erst einmal auf unbestimmte Zeit ausfallen wird.

Anstoß: 15.15 Uhr

ThIl

 

Die weiteren Partien:

DJK VfB Frohnhausen - SF Hamborn II

Spvg Schonnebeck II - DJK Adler Union Frintrop

FC Kray II - FC Kettwig

Dostlukspor Bottrop - SV Rhenania Bottrop

SC Frintrop - SC Phönix Essen

DJK BW Mintard - DJK SG Altenessen

DJK Katernberg - TuS Essen-West

SuS Haarzopf -> Spielfrei

Bezirksliga Gruppe 6

Arminia Lirich - BW Oberhausen

Ein Auftakt wie er im Buche steht. Aufsteiger Arminia Lirich, die erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in der Bezirksliga spielen, bekommt es direkt am ersten Spieltag mit dem unmittelbaren Nachbarn BW Oberhausen zu tun. Beide Platzanlagen liegen gerade einmal einen Kilometer auseinander, sodass das Aufwärmprogramm der Möllmann-Truppe schon am heimischen Platz beginnen kann. Der BWO-Coach erwartet übrigens bis zu 1000 Zuschauer an der Liricher Straße 109.

   Für Thorsten Möllmann, der die 0:6-Niederlage im Pokal gegen RWO relativ schnell verarbeitet hat, zählt gegen den Aufsteiger natürlich nichts anderes als einen Sieg, weiß aber auch das die Arminia top motiviert ist: „Die Schweben noch auf Wolke sieben und sind heiß auf das erste Meisterschaftsspiel.“ Auskommen müssen die Blau-weißen für das Stadtteilderby ohne Fatih Uzun, Olkan Alakazi und Ricardo Lenz. „Zudem gab es nach dem Pokalspiel  auch einige angeschlagene Spieler“, fügte der Übungsleiter der Gäste hinzu.

   Das Pokalspiel gegen RW Oberhausen hat sich die Arminia mit der kompletten Mannschaft angeguckt und Coach Christian Kinowski war schon erstaunt, von dem was er dort sah, unabhängig vom Resultat: „BWO spielt schon einen verdammt guten Ball. Das wird nicht einfach, allerdings weiß ich auch was meine Jungs können. Ich erwarte einen heißen Kampf.“ Das der Aufsteiger mit einem Derby in die Saison startet, erfreut Kinowski umso mehr: „Was gibt es schöneres. Das erste Bezirksligaspiel zwischen Arminia Lirich und BW Oberhausen-Lirich. Das ist nicht nur schön für die Spieler, sondern auch für die Zuschauer.“

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


SV Concordia Oberhausen - Adler Osterfeld

Am ersten Spieltag der neuen Bezirksliga-Saison steht direkt ein Oberhausener Derby an. Der Aufsteiger SV Concordia empfängt den letztjährigen Tabellendritten Adler Osterfeld. Allerdings hat die Mannschaft von Trainer Udo Hauner einen schweren Stand. „Es werden ganze acht Spieler fehlen. Unter anderem auch Tobias Hauner und Mehmet Dag, also werden uns auch einige Leistungsträger nicht helfen können“, so der Adler-Trainer über das Verletzungspech. Auch der Unglücksrabe im Niederrheinpokal, Kevin Imasua, wird aufgrund seines Mittelfußbruches nicht spielen können. „Sogar unser Co-Trainer Ecevit Bögus wird im Kader stehen, das sagt schon alles“, so Hauner.

Sogar Co-Trainer Ecevit Bögus steht aufgrund der Verletzungsmisere im Kader.
Sogar Co-Trainer Ecevit Bögus steht aufgrund der Verletzungsmisere im Kader.

   Auch in den kommenden drei Wochen wird sich die Situation noch nicht verbessern und man stapelt also vorerst tief und steht vor einem schweren Saisonstart. Demnach geht der Coach auch mit kleinen Erwartungen in die Partie am Sonntag: „Bei den ganzen Ausfälle wäre ich mit einem Punkt sehr zufrieden.“ Seine Mannschaft wird wohl ziemlich defensiv und verhalten auftreten. Außerdem weiß Hauner auch um die Qualität der Gastgeber: „Concordia hat eine starke Mannschaft, sie werden gerade gegen uns konzentriert spielen. Außerdem ist die Mannschaft als sehr laufstark bekannt und die Stürmer sind quirlig. Damit müssen wir klarkommen.“ Auf Seiten der Gastgeber ist man deutlich optimistischer: „Wir müssen zwar sehen, wie wir aus der Vorbereitung kommen. Aber wir würden schon gerne gewinnen, natürlich wissen wir, dass es nicht einfach wird.“ Auch SVC-Trainer Gerhard Gayk zollt dem Gegner seinen Respekt: „Adler hat eine starke Mannschaft, schließlich wurden sie im vergangenen Jahr Dritter.“ Im personellen Bereich sieht es bei den Gastgebern deutlich besser aus, denn alle Mann sind an Bord. Im Gegensatz zu Adler Osterfeld musste der Aufsteiger nicht im Pokal spielen. Gerhard Gayk sieht darin eher einen Vorteil: „Zwar hätten wir so ein Spiel bestimmt ernster genommen als ein Testspiel, aber so ein Freilos ist immer eine gute Sache. Schließlich ist das Risiko von Ausfällen oder Sperren dann geringer.“ Gerade das können die Gäste bestätigen.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Arminia Klosterhardt II - SW Alstaden

Fußballherz, was willst Du mehr? Am Hans-Wagner-Weg findet in der Bezirksliga am Sonntag direkt ein Derby statt und das auch noch in einer ganz besonderen Konstellation. Auf der einen Seite Michael Keiser von der Arminia, der nach der Ära Christian Dahlbeck und dessen 16 Jahren Trainertätigkeit auf sein erstes Meisterschaftsspiel im Seniorenbereich schaut. Auf der anderen Seite Guido Contrino, schon fast ein alter Hase bei SW Alstaden, der sich auf dieses Duell ganz besonders freut, weil er seine komplette Jugend bei der Arminia verbrachte. "Ich freu mich schon richtig, dass es endlich losgeht und dann ausgerechnet bei der Arminia, das ist natürlich etwas Besonderes", so Contrino. "Ich kenne noch sehr viele sehr gut. Ob es Bruns ist, der in der Jugend mein Ziehvater war oder Stange, mit dem ich noch zusammen gespielt habe. Ich könnte ohne Probleme weitere aufzählen." Contrino schwelgt vor dem ersten Anpfiff in Erinnerung. Es sins diese Phasen in einer Saison, die rar sind. Denn ab Sonntag geht das Hauen und Stechen los. Hauen und Stechen in der Tat. Denn die mittlerweile überall bekannte Liga-Reform sorgt dafür, dass die Teams - nicht nur in der Bezirksliga - eigentlich nur um Auf- oder Abstieg spielen. Geht es nach den beiden Protagonisten in diesem Duell hier, dann nur um Letzteres.

Guido Contrino
SWA-Trainer Guido Contrino hat seine komplette Jugend bei Arminia Klosterhardt verbracht.

"Alstaden hat dasselbe Ziel wie wir. Wir wollen auch nicht absteigen und müssen dafür fleißig viele Punkte sammeln. Damit wollen wir am Sonntag direkt anfangen und daher gewinnen", blickt Keiser voraus. Der neue Cheftrainer der Landesliga-Reserve glaubt, dass es ein enges Spiel wird. "Zu Alstaden kann ich ehrlich gesagt gar nicht viel sagen. Ich bin sowieso bei so etwas sehr vorsichtig", so Keiser, der seine Einstellung auch begründet. "Wir haben ein sehr junges Team und Stand jetzt sehe ich erst einmal gar kein Team in der Liga, das wir hinter uns lassen können. Das Spiel am Sonntag gegen SWA wird eines auf Augenhöhe." Sein Gegenüber wird da schon deutlicher. "Ich weiß schon, wo wir stehen und das auch schon vor dem ersten Spieltag. Ich habe es in der Mannschaftsvorstellung gesagt und wir brauchen auch gar nicht lange drum herum reden: Für uns wird es diese Saison richtig schwer, die Klasse zu halten. Aber: Wir wollen versuchen, das Unmögliche möglich zu machen", so Contrino, der mit den Ergebnissen in der Vorbereitung nicht wirklich zufrieden ist, aber fast auf einen komplette Kader zurückgreifen kann. Einzig Dustin Grasse, vor der Saison vom Konkurrenten aus Klosterhardt gekommen, weil im Urlaub. "Bei der Arminia zu gewinnen ist traditionell sehr schwer, auch wenn wir letzte Saison dort knapp gewonnen haben, was uns beim Klassenerhalt natürlich ungemein geholfen hat", erinnert sich Contrino zurück. Der befürchtet auch deswegen ein schweres Auswärtsspiel, weil noch gar nicht klar ist, wer bei der Reserve des Gegners noch vielleicht alles aus der Erstvertretung mitspielen wird. "Die Landesliga-Truppe spielt ja schon am Samstag. Und je nachdem, wer nicht zum Einsatz kam, wird dann eine Option für Sonntag. Aber: Jammern hilft nicht, ich würde es ja auch so machen. Am Ende spielen elf gegen elf Kicker." 

Michael Keiser
Nach 16 Jahren hat Arminia Klosterhardt II einen neuen Trainer: Michael Keiser.

Dass Keiser Verstärkung bekommt, liegt tatsächlich auf der Hand, denn: "Wir haben einige Verletzte. Marvin Wieloch wurde operiert wegen einer Knochenabsplitterung am Sprunggelenk, für ihn ist die Hinrunde gelaufen. Kevin Ritter hat Probleme mit dem Knie, da steht noch eine genaue Diagnose aus und wir haben ein paar Spieler mit Zerrungen, so dass wir wahrscheinlich vier bis fünf Ausfälle haben werden", so Arminias neuer Übungsleiter. "Ich hoffe nicht, dass ich das Training zu sehr angezogen habe", gibt er auf Nachfrage schmunzelnd zu Protokoll. Schlimm wäre es aber auch nicht gewesen. "Mit der Vorbereitung bin ich nicht so zufrieden. Ich denke, dass wir die gleichen Probleme hatten wie die anderen Klubs auch. Wir hatten immer wieder Verletzte oder Urlauber, so dass wir teilweise sehr kleine Gruppen beim Training hatten. Auch die Testspiele waren durchwachsen, aber sie sind ja auch zum Testen da." Am Sonntag ist es vorbei mit dem Testen und dann kommt es darauf an, nicht schon gleich nach dem ersten Spieltag in den Abstiegskampf-Sumpf hineingezogen zu werden. "Die Liga hat eine unfassbar starke Qualität. Ich bin schon sehr gespannt", freut sich Contrino, der mit 14 neuen Spielern einen richtig kräftigen Umbruch hinter sich hat. "Die vielen Neuzugänge müssen sich auch weiterhin erst einmal noch einspielen. Das klappt nicht innerhalb von ein paar Wochen Vorbereitung, sondern wird noch mehr Zeit in Anspruch nehmen." Zu lange sollten seine Jungs sich aber auch nicht Zeit lassen. Vielleicht gelingt ja am Sonntag bereits ein Sieg. Es wäre eine kleine Überraschung. Denn die Vorzeichen sehen eher so aus, dass die Arminia ein leichter Favorit in dieses Derby gehen wird. Vorhang auf!

Anstoß: 16 Uhr

RaWi

 

Die weiteren Partien:

Mülheimer FC Vatangücü - Viktoria Buchholz

Mülheimer SV - TuRa Duisburg

SGP Oberlohberg - SV RW Mülheim

SF Hamborn - Rheinland Hamborn

Spvgg. Meiderich - SV Genc Osman

SV GA Möllen - DJK Vierlinden

Kreisliga A

SC 20 Oberhausen - Sterkrade 06/07 *bereits am Sa, 23. August*

„Wir wollen von der ersten bis zur letzten Minute dran bleiben“, gibt SC 20-Trainer Uwe Zadow die Marschroute vor. „Hoffentlich können wir die kleine Überraschung schaffen, schließlich wird Sterkrade 06/07 zumindest als Mitfavorit, von einigen auch als Topfavorit in der Liga gehandelt.“ Trotzdem sind die Bezirksliga-Absteiger nicht unoptimistisch, denn man spielt auch zuhause: „Wir haben ein Heimspiel, das wollen wir nutzen. Wir wollen wieder eine Macht zuhause werden“, so Zadow. Die personelle Situation ist zu verkraften: Momentan fehlen zwei oder drei Spieler verletzungsbedingt. „Doch wir werden eine schlagkräftige Truppe haben.“ Zunächst erwartet der Trainer eine dominierende Mannschaft der Gäste: „06/07 wird sicherlich versuchen, das Spiel in die Hand zu nehmen. Wir wollen dagegenhalten, um dann vielleicht die Überraschung zu schaffen.“ Christian Dahlbeck, Trainer von Sterkrade 06/07, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht erreichbar.

Anstoß: 18 Uhr

StLu


SG Osterfeld - VfR 08 Oberhausen II

„Für uns beginnt endlich das Abenteuer Kreisliga A und wir fiebern dem Saisonstar alle entgegen“, so Daniel Klasnitz, Trainer des frischgebackenen A-Ligisten VfR 08 II. Die Stimmung bei den Gästen ist auf dem Höhepunkt und die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel ist riesig. Zudem blickt Klasnitz zufrieden auf die Vorbereitung zurück: „Wir haben uns weiterentwickelt und hatten eine hervorragende Trainingspräsenz, der Konkurrenzkampf wurde angeheizt und alle haben sehr gut mitgezogen“, gab Klasnitz zu Protokoll. Doch jetzt beginnt der Ernst und Klasnitz schätzt den Gegner „stark“ ein und findet lobende Worte für seinen Trainerkollegen Patrick Wojwod: „Ich kenne den gegnerischen Trainer Patrick Wojwod privat auch sehr gut und weiß, dass er ein ausgezeichneter Fußballkenner ist und in SGO schon was bewegt. Er stellt seine Mannschaft immer sehr gut ein“, so Klasnitz über den kommenden Gegner. Daraus zieht er seine Schlüsse: „Wir werden daher dem Gegner mit Respekt begegnen, aber nicht mit Angst“, so Klasnitz, der am Sonntag aus dem Vollen schöpfen kann.

Kann seine nächsten Gegner nicht einschätzen: SGO-Trainer Patrick Wojwod.
Kann seine nächsten Gegner nicht einschätzen: SGO-Trainer Patrick Wojwod.

Sein Gegenüber hingegen kann den Gegner nicht einschätzen: „Wenn ich ehrlich bin ist VfR 08 für mich eine große Unbekannte, aber generell die ersten vier Gegner für uns, kann ich überhaupt nicht einschätzen. Aber wir sind dementsprechend vernünftig vorbereitet“, so SGO-Trainer Patrick Wojwod. Doch er weiß auch, dass die Einstellung der Mannschaft eine große Rolle spielt und diese den Osterfeldern vergangenen Sonntag  bei der 0:1-Pokalpleite gegen RSV Klosterhardt das Genick gebrochen hat. „Das ist alles Einstellungssache, letze Woche sind wir da hin gefahren um locker zu gewinnen und so gewinnst du keine Spiele. Doch Sonntag weiß jeder das Meisterschaftsbeginn ist und es jetzt um Punkte geht, von daher gehen wir da anders ran“, gab Wojwod zu Protokoll. „Unterschätzen tun wir keinen, wenn man sich das Personal so anguckt, wird das keine leichte Aufgabe, aber wir haben keine Angst. Wir unterschätzen niemanden, aber haben auch unter Beweis gestellt, dass wir eine starke Mannschaft sind“, so der Cheftrainer weiter, der bis auf Kai Kühn, der einen Bandscheibenvorfall erlitten hat aus dem Vollen schöpfen kann.  

Anstoß: 15 Uhr

PePi

 

SuS 21 Oberhausen - GA Sterkrade

Das Ziel vor einem Spiel ist bei den Hausherren immer dasselbe: „Es ist wie immer, ein Spiel will man immer gewinnen“, so SuS-Trainer Marek Weglicki. Zudem haben die Hausherren etwas gut zu machen, denn in der vergangenen Woche mussten sie sich im Pokalspiel dem SC Buschhausen mit 0:3 geschlagen geben und auch die Spieler in der Vorbereitung waren nicht immer zufriedenstellend. „Die Freundschaftsspiele waren nicht so gut gewesen und ich hoffe, dass die Jungs das jetzt gemerkt haben und wir jetzt Punkte sammeln können“, erklärt Weglicki. „Dabei haben wir am Sonntag jetzt unsere erste Gelegenheit“, so der Cheftrainer weiter. „Doch die Kreisliga A ist so stark wie nie und in jedem Spiel muss man 100-Prozent geben, um was zu holen“, gab Weglicki zu Protokoll. Dabei erhoffen sich die Gastgeber einen kleinen Vorteil gegenüber den Gästen aus Sterkrade, die sich in der vergangenen Woche schwer getan haben, aber am Ende das Pokalspiel gegen die Sportfreude 08/21 nach Elfmeterschießen mit 7:6 für sich entscheiden konnten. „Die anderen Mannschaften in Oberhausen haben fast alle Kunst- oder Naturrasen, wir haben aber noch Asche und sind es gewohnt, was vielleicht ein kleiner Vorteil ist“, so Weglicki abschließend. Sterkrade-Trainer Michael Buhlmann war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen. 

Anstoß: 15 Uhr

PePi


SC 1912 Buschhausen - BW Oberhausen II

Ungelegen kommt für die Gäste das erste Meisterschaftsspiel, denn gerade erst wurde Lauri Ramadanovic auf Grund einiger Differenzen als Trainer entlassen und Carsten Kemnitz hat die Pflichten des Übungsleiters neu aufgenommen. „Das ist mein erstes Spiel und ich sehe die Jungs erst heute alle wieder, wir haben heute unsere erste Trainingseinheit“, so Kemnitz. Dabei geht es gleich direkt gegen den absoluten Titelfavoriten SC Buschhausen. „Wir sind klarere Außenseiter und Buschhausen ist der absolute Favorit, aber wir versuchen trotzdem da was mitzunehmen und fahren nicht dorthin, um uns eine Klatsche abzuholen“, gab Kemnitz zu Protokoll. Mit welchem Kader Kemnitz antreten wird ist unklar, klar ist jedoch, dass dieser „sehr dünn besetzt sein wird“. „Ich weiß nicht wie der Kader aussehen wird, aber wir werden eine schlagkräftige Truppe zusammen kriegen“, ist sich Kemnitz sicher.

Wieder Chef an der Seitenlinie von BWO: Carsten Kemnitz.
Wieder Chef an der Seitenlinie von BWO: Carsten Kemnitz.

   Weniger chaotisch geht es bei den Hausherren zu die mit einem klaren Ziel in die Partie gehen: „Wir müssen sehen, dass wir die Punkte zuhause halten“, so Buschhausen-Trainer Andre Nowak. „Dabei wollen wir die durchwachsene Vorbereitung hinter uns lassen“, ergänzte Nowak, der den Gegner als Wundertüte einschätzt. „Der Gegner wird versuchen mit der Aufstiegseuphorie uns einen Stein in den Weg zu legen und er ist schwer einzuschätzen und man weiß auch nicht, wer dort von der ersten Mannschaft runterkommt“, wirft Nowak einen Blick auf den Gegner. Von der Personallage gehen die Punkte jedoch ganz klar an die Hausherren. „Wir haben eine Woche vor Meisterschaftsbeginn den Kader komplett, was wir davor nicht hatten, aber jetzt sind sie plötzlich alle wieder da“, spielt Nowak auf die Beteiligung in der Vorbereitung an. Doch von einem Heimvorteil will der Cheftrainer nichts wissen: „Ich glaube in der Kreisliga A ist es völlig, ob man Heim oder Auswärts spielt, zudem spielen beide Mannschaften auf Kunstrasen, von daher haben wir da keinen Vorteil.“ Außerdem ist im Fußball bekanntlich alles möglich: „Ich denke, dass in der Kreisliga A ein Außenseiter dem Favoriten wenigstens einen Punkt abnehmen kann, denn im Fußball geht alles“, so Kemnitz abschließend. 

Anstoß: 15 Uhr

PePi

VfR Ebel - Sterkrade-Nord II

Wenn am Sonntag der VfR Ebel und Sterkrade-Nord II aufeinander treffen, ist es das Duell zweier Mannschaften, die mit neuen Trainern in die Saison gehen. Auf Seiten der Nordler gibt Ralf Meseck sein Debüt und beim VfR Ebel ist Sebastian Stempel neuer Trainer, der allerdings am Sonntag nicht dabei sein wird, da er noch bis Mittwoch im Urlaub weilt. Für ihn wird Tim Lanfermann die Vertretung an der Seitenlinie übernehmen. Vor dem ersten Spieltag ist der Respekt auf beiden Seiten gegeben. "Ich habe schon einiges von Ebel gehört. Das ist eine neu formierte Truppe mit einem neuen Trainer. Ich denke, dass wir am Sonntag Außenseiter sein werden, aber das passt schon", so Nords Trainer Ralf Meseck, der sich die Ebeler am gestrigen Donnerstag beim Pokalspiel in Vonderort noch einmal angeschaut hat.

Weilt noch bis Mittwoch im Urlaub: Ebels Spielertrainer Sebastian Stempel.
Weilt noch bis Mittwoch im Urlaub: Ebels Spielertrainer Sebastian Stempel.

   Tim Lanfermann kann die Schmachtendorfer indes nicht wirklich einschätzen, wie er selbst sagt, erwartet aber "eine starke Truppe". Seine Mannen sieht er jedenfalls vorbereitet: "Sebastian hat eine harte Vorbereitung mit den Jungs gefahren und daher sind wir gewappnet. Ich hoffe, dass wir Sebastian am Sonntag nach dem Spiel eine positive Nachricht überbringen können." Neben dem Ausfall von Sebastian Stempel muss Tim Lanfermann noch auf Andreas Bonnemann, Mario Washofer und Mario Wassiliadis verzichten.

   Für Ralf Meseck, der auf eine "holprige Vorbereitung" zurückblickt kommt der erste Spieltag allerdings "ein bis zwei Wochen zu früh", wie er erklärt, doch "damit haben andere Vereine auch zu kämpfen".  Das Ziel für den kommenden Sonntag ist bei den Nordlern jedenfalls klar: "Wir wollen punkten und somit gut aus den Startlöchern kommen. Die Jungs sind heiß und wir werden eine gute Truppe auf den Platz bringen." 

   In der Vorsaison hatte im Hinspiel die Nordler-Reserve mit dem 2:1-Erfolg drei Punkte einfahren können, wohingegen der VfR Ebel sich im Rückspiel rächen konnte und mit 5:2 gewinnen konnte. Doch nun treffen beide Mannschaften in einem neuen personellen Gerüst aufeinander, so dass es schwer sein dürfte hier einen Favoriten auszumachen. "Vor dem ersten Spiel weiß keiner, wo er steht", bringt es Ralf Meseck auf den Punkt. 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi


VfR 08 Oberhausen - TSV Safakspor Oberhausen

Der TSV Safakspor war neben SG Osterfeld die Mannschaft der Rückrunde. Mit 30 Zählern katapultierte sich der ehemalige Landes- und Bezirksligist von einem Abstiegsplatz auf einen gesicherten Rang im Mittelfeld. Doch am Sonntag wird für Coach Murat Eraslan, der für die Auf ‘m Platz-Redaktion nicht zu erreichen war, und seine Mannschaft alles auf null gesetzt. Denn mit dem Saisonauftakt zählt die letzte Saison nicht mehr und da bekommt es der TSV gleich mit einem ganz schweren Brocken zu tun: Absteiger VfR 08 Oberhausen wird der erste Gegner des letztjährigen Tabellenachten sein. Die Generalprobe für das Ligaduell konnten die Gäste erfolgreich bestreiten. Im Pokal setzte sich die Eraslan-Elf mit 3:2 nach Verlängerung gegen GW Holten durch und trifft dort auf Sterkrade 06/07.

   Die 08er hatten in der ersten Runde ein Freilos und bestreiten somit am Sonntag ihr erstes Pflichtspiel. Die erste Mannschaft, die sich zu Beginn der Saison mit der zweiten zusammen tat und nun von Thorsten Hamm und Günter Gbür zusammen trainiert wird, hat eine gute Vorbereitung hinter sich, für die, so Hamm, man sich aber nichts kaufen kann: „Die Meisterschaft ist immer noch was anderes. Da zählen die Resultate nicht.“ Und auch wenn Gbür bereits im letzten Jahr mit der alten Reserve auf Safakspor traf, ist es für Hamm nicht leicht eine Einschätzung zu geben: „Keine Mannschaft weiß, bei wie viel Prozent sie ist. Eine eigene Einschätzung und die des Gegners ist schwer, aber die Probleme hat jeder zu Beginn.“ Nichtsdestotrotz will der VfR natürlich mit einem Heimsieg starten. Nicht mit helfen können wird Tim Prazäus, Mario Brambusch, Selim Richter und Florian Kneifel.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


FC Sterkrade 72 - GW Holten

Die Wilhelmstraße eröffnet die neue Saison mit dem Spiel des Fastabsteigers und Gastgebers FC Sterkrade 72 gegen den Bezirksligaabsteiger GW Holten. Während der FC sich nur dank eines 5:3 nach Verlängerung im Entscheidungsspiel gegen Fortuna Alstaden retten konnte, standen die Holtener schon in der Winterpause als Absteiger fest als man sich entschloss die erster Mannschaft aus dem Spielbetrieb herauszunehmen.

Fiebert dem Auftakt entgegen: FC-Trainer Jens Szopinski
Fiebert dem Auftakt entgegen: FC-Trainer Jens Szopinski

Nun soll in der Kreisliga A der Neustart gelingen. Coach Giuseppe Gambino ist geblieben, der Großteil der Mannschaft hat sich jedoch aus dem Staub gemacht. So nutzte Gambino zusammen mit dem Vorstand das letzte halbe Jahr um sich einen Kader zusammen zu suchen. Doch ein Vorteil, wie viele vermuten, hat er dadurch nicht: „Klar hatte ich ein halbes Jahr Zeit. Allerdings nur um Spieler zu finden. Unsere Vorbereitungszeit war jedoch genauso lang wie die der anderen Mannschaften. Es standen ja nicht alle Spieler sofort zu Verfügung. Und da wir, bis auf ein paar Ausnahmen, einen kompletten neuen Kader haben, dauert es seine Zeit, bis die Mannschaft sich findet“, so Gambino. Die Generalprobe ging mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Gegner im Kreispokal war Ligakonkurrent TSV Safakspor. So richtig einverstanden war Gambino mit der Niederlage allerdings nicht: „Von drei Elfmetern gegen uns, waren zwei sehr fragwürdig. Beide Male riss ein TSV-Stürmer einen unserer Spieler um.“ Unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft war Gambino aber nicht: „Wenn wir die Leistung abrufen können, dann bin ich sicher das gegen Sterkrade 72 was drin ist. Einfach wird es nicht, denn ich halte die 72er für eine sehr starke Mannschaft. Mit dem ehemaligen Holtener Sven Salewski, Mike Nörenberg und ein paar anderen guten Spielern, sind die nicht zu unterschätzen.“

   Auch Jens Szopinski, neuer Mann an der Seite der Hausherren, warnt davor, die Holtener auf die leichte Schulter zu nehmen: „GW Holten ist immer noch ein Bezirksligaabsteiger. Und sie hatten ein halbes Jahr Zeit eine Mannschaft zu formieren.“ Vom Personal her kann Szopinski aus dem Vollen schöpfen: „Nach sechs Wochen sind wir gewappnet und gerüstet. Jeder ist einsatzbereit und heiß wie Frittenfett. Gerade auch aufgrund unserer guten Ergebnisse aus der Vorbereitung, sagen wir, dass wir mit aller Macht die ersten drei Punkte einfahren wollen.“

Anstoß: 15 Uhr

ThIl


Die weiteren Partie:

Dostlukspor Bottrop II - Barisspor Bottrop

Kreisliga B, Gruppe 1

Arminia Klosterhardt III - Post Oberhausen

Gleich am ersten Spieltag der Saison 2014/2015 kommt es zu einem absoluten Topspiel in der Gruppe 1 der Kreisliga B, wenn man sich das Abschneiden der beiden Kontrahenten in der vergangenen Spielzeit anschaut: Arminia Klosterhardt III schloss die Saison als Tabellenzweiter ab und die Postler um Trainer Willi Poulkos landeten am Ende auf dem vierten Tabellenplatz. "Post Oberhausen ist natürlich ein Knaller, die auch oben mitspielen wollen. Da weiß man sofort wo man dran ist", blickt Arminias neuer Trainer Dirk Kallweit, der im Sommer seinen Bruder Marc als Übungsleiter ablöste, auf das Spiel gegen den Post SV Oberhausen, das allerdings erst um 18 Uhr angepfifen wird.

Arminias Trainer Dirk Kallweit.
Arminias Trainer Dirk Kallweit.

    "Wir hättern gern Freitag gespielt, da wir am Sonntag Saisoneröffnung haben, bei der schon alles geplant ist. Doch Post hat den Antrag abgelehnt, da blieb dann am Sonntag nur noch die Anstoßzeit 18 Uhr", erklärt Dirk Kallweit die späte Anstoßzeit. Rückblickend betrachtet sieht Kallweit eine "durchwachsene Vorbereitung": "Wir hatten viele im Urlaub und auch ein paar Verletzte gehabt." Probleme, mit denen auch viele andere Vereine zu kämpfen hatten. Doch ein negative Nachricht ereilte den neuen Arminen-Trainer bereits: Marvin Miketta wird wohl die komplette Hinrunde ausfallen. Aufgrund dieser Umstände hat Dirk Kallweit auch ein wenig das "Ziel runtergeschraubt": "Wir wollen oben mitspielen und den Jungs keinen Druck machen aufsteigen zu müssen. Der Druck wird von ganz alleine kommen, da wir vergangene Saison ja fast aufgestiegen sind", so Kallweit, der direkt am Sonntag einen heißen Tanz erwartet: "Post wird aggressiv gegen uns rangehen, da sie wohl was gegen uns gut zu machen haben, wenn man sich die letzte Saison anschaut. Wichtig ist, dass wir dagegen halten." Post-Trainer Willi Poulkos war für die Auf'm Platz Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 18 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien:

SC Buschhausen II - Sterkrade 06/07 II

Arminia Lirich II - SF Königshardt II

SV Rhenania Bottrop III - Fortuna Alstaden

SV Concordia II - SG Oberhausen

Adler Osterfeld II - GA Sterkrade II

SF 08/21 Bottrop - TB Oberhausen

SV Fortuna Bottrop III - Adler Oberhausen

Kreisliga B, Gruppe 2

BW Fuhlenbrock - FC Polonia

Es geht wieder los, auch in Bottrop rollt wieder der Ball in der Meisterschaft. Gleich am ersten Spieltag kommt es in der Kreisliga B2 zu einem spannenden Spiel, BW Fuhlenbrock empfängt den FC Polonia. Allerdings wissen beide Trainer noch nicht so genau, wo sie oder der Gegner stehen: „Die Mannschaften sind schwierig einzuschätzen.“ BWF-Coach Andre Hülsmann war von den Leistungen in den Freundschaftsspielen angetan: „Die letzten Testspiele verliefen sehr positiv, wir haben ordentlich gespielt und uns gut präsentiert.“

Wird der Mannschaft am Sonntag auf jeden Fall fehlen: Marvin Engels.
Wird der Mannschaft am Sonntag auf jeden Fall fehlen: Marvin Engels.

   Das stimmt ihn auch für einen erfolgreichen Start positiv: „Wenn wir so auftreten wie in den Testspielen oder im Pokal, dann bin ich optimistisch. Es wäre natürlich sehr wichtig, einen guten Start zu erwischen und über einen Sieg würden wir uns sehr freuen.“ Jedoch weiß der Trainer auch, dass es sicherlich kein Selbstläufer wird: „Es ist aber auch klar, dass einer etwas dagegen haben wird, nämlich der Gegner.“ Die Gäste haben sich in der Sommerpause gut verstärkt und wollen sich auch in der Meisterschaft verbessern. Jedoch zeigt sich Trainer Adam Karpinski vor dem Auftakt zurückhaltend: „Wir werden versuchen, das Beste draus zu machen und auf ein Unentschieden spielen. An einen Sieg glaube ich eher nicht.“ Das Beste möchte Karpinski aus der Personallage machen, die momentan alles andere als erfreulich ist. Einige Spieler sind in den Urlaub gefahren, sodass der Trainer insgesamt auf fünf bis sechs Mann verzichten muss. Wichtig ist für den Polonia-Coach vor dem ersten Spieltag dann vor allem eine Sache: „Wir wollen nicht mit einer Niederlage in die Saison starten.“ Auch Hülsmann muss den einen oder anderen Ausfall verkraften. Marvin Engels ist im Urlaub und fällt damit aus. Auch die Einsätze von Marcel Weiß, Martin Renneberg, Lars Tessmer und Moritz Blasberg sind fraglich, denn die Vier mussten im letzten Testspiel am Dienstagabend angeschlagen ausgewechselt werden. Ebenso fraglich ist der Einsatz von Patrick Czaja, der nach einer Verletzung erst unter der Woche wieder ins Training eingestiegen ist.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

SV 1911 Bottrop - RSV Klosterhardt

„Wir haben uns für Sonntag die drei Punkte vorgenommen“, gibt 1911-Trainer Ralf Quabeck ganz klar die Richtung für das erste Meisterschaftsspiel an. Dabei ist der Gegner nicht unbekannt, denn schon in der Vorbereitung traf 1911 auf den Kreisliga A Absteiger RSV Klosterhardt und dieses Spiel konnten die 11er mit 7:2 deutlich für sich entscheiden. Doch Quabeck warnt: „Auf Grund des Spiels in der Vorbereitung besteht die Gefahr der Unterschätzung.“ „Wir müssen sehr konzentriert in das Spiel gehen und es ist Vorsicht geboten“, so Quabeck weiter, der auch das Pokalspiel der Oberhausener auf dem Schirm hat. Denn vergangenen Sonntag konnten die Gäste die klassenhöhere Mannschaft SG Osterfeld mit 1:0 schlagen und in die zweite Kreispokalrunde einziehen. „Das lässt aufhorchen“, gab Quabeck zu Protokoll.

Ist positiv gestimmt: 1911-Trainer Ralf Quabeck.
Ist positiv gestimmt: 1911-Trainer Ralf Quabeck.

   Doch nach der Vorbereitung der 11er ist der Cheftrainer positiv gestimmt. „Wir haben uns eigentlich ständig gesteigert und auch den Kader in der Breite ausgebaut. Doch dank der vielen Testspiele hatte jeder die Möglichkeit zu spielen und ist gut drauf, ich sehe das ganze positiv“, erklärt Quabeck. Zwar unterlagen die Gastgeber der Zweitvertretung von Sterkrade 72 im letzen Testspiel mit 2:3, doch auch das Ergebnis sieht Quabeck positiv: „Das war gut vor der Meisterschaft und holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück.“

   Doch trotz der guten Vorbereitung muss Quabeck am Sonntag auf gleich fünf Leistungsträger verzichten. „Das sind seit zwei Jahren die tragenden Säulen der Mannschaft“ erklärt der Cheftrainer, doch auch das soll sich nicht zum Nachteil entwickeln: „Ich denke schon, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz stellen werden. Die neuen Leute aus der dritten Mannschaft haben eine gute Vorbereitung hinter sich und können die Leute ersetzen“, so Quabeck abschließend. RSV-Trainer Niko Andreadakis war für die Auf’m Platz Redaktion nicht zu erreichen. 

Anstoß: 15 Uhr

PePi


Die weiteren Partien:

SF 08/21 Bottrop II - TB Oberhausen II

SC 20 Oberhausen II - VfB Bottrop II

VfR 08 Oberhausen III - SV Vonderort

SV Fortuna Bottrop II - SW Alstaden II

RW Welheimer Löwen - Batenbrocker RK

SV Rhenania Bottrop II - TuS Buschhausen

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Kommentare: 7
  • #1

    Im Herzen die 72 (Freitag, 22 August 2014 20:37)

    Alles Gute und viel Erfolg den 72 er Jungs ! Ich freue mich auf eine tolle Saison ohne Abstiegsangst.

  • #2

    Reporter (Samstag, 23 August 2014 09:04)

    zum Trainer von Königshardt: Niederwenigern wird nicht unter den ersten 3 landen. Schonnebeck Speldorf Arminia Lackhausen FSV sind nicht zu unterschätzen. Selbst Rhede muss man erstmal die ersten Spiele analysieren. Wer schon mit so viel Demut ins Spiel geht, bekommt die Hucke voll.

    zum Trainer von Fortuna: wie kann man denn rein nichts über einen Gegner wissen? Man hört doch sonst wie professionell ihr ausgestattet seid und arbeitet? Ab der Bezirksliga sollte man sich mal zwei Tage nehmen, um zumindest seinen erstens Gegner zu beobachten. Und gerade dann, wenn man unbedingt die Klasse halten will.

    zum Trainer von Fuhlenbrock: Wenn sie nicht sofort eine Serie starten, wirds wieder nix und der Trainer muss dann im Winter schon weg. Mit so einer Platzanlage in der Kreialiga B rumzutölpen ist traurig. Es ist wieder nur eine durchschnittlich gute Mannschaft.

  • #3

    Naja (Samstag, 23 August 2014 13:26)

    Schade das nicht über mehr b Liga Spiele geschrieben wird !

  • #4

    svr (Samstag, 23 August 2014 14:46)

    sogar über uns wird nicht berichtet??????

  • #5

    Naja (Samstag, 23 August 2014 17:43)

    Noch nicht mal über das Derby DSB - Rhenania wird berichtet. Langsam lasst ihr nach. Zu wenig Personal oder woran liegt es ?

  • #6

    Crazy Rüdiger (Samstag, 23 August 2014 22:35)

    Der Coach liegt in Griechenland am Strand und lässt die Puppen tanzen. Den könnt ihr nicht erreichen. Timo macht das und führ uns zum Auswärtssieg.

  • #7

    ... (Sonntag, 24 August 2014 09:01)

    Über DSB-Rhenania wird nicht berichtet weil DSB das nicht mehr möchte