SV Vonderort unterliegt dem VfR Ebel am Ende nur knapp

Am heutigen Donnerstag wurde am Vonderorter Wienberg die letzte Partie der ersten Kreispokalrunde absolviert. Der runderneuerte SV Vonderort lieferte dabei dem A-Ligisten VfR Ebel einen heißen Kampf und unterlag am Ende nur knapp. Marcel Paul, Ebels Neuzugang vom RSV Klosterhardt, war mit zwei Toren der Spieler des Spiels.

Von David Wirsch

Kreispokal, 1. Runde

SV Vonderort - VfR Ebel 2:3 (1:2)

Traf doppelt: Marcel Paul.
Traf doppelt: Marcel Paul.

Vom Papier her ging der VfR Ebel als Favorit in das Pokalspiel beim SV Vonderort, der in der Kreisliga B spielt. Doch die Vonderorter forderten den Ebelern alles ab, was auch Co-Trainer Mario Kania ein wenig überraschte: "Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir so gut spielen." Doch das erste Zählbare im Spiel konnte der VfR Ebel, der heute auf den im Urlaub weilenden Spielertrainer Sebastian Stempel verzichten musste, sammeln. Nach 30 Minuten sorgte Neuzugang Marcel Paul für die Führung für den VfR - und es kam noch besser: Nur eine Minute später erhöhte Sebastian Eichhorn auf 2:0 und die Ebeler schienen ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. "Nach dem 0:2 dachte ich, wir müssen aufpassen, doch die Jungs haben richtig gut weitergespielt", so Kania. Auch Tim Lanfermann, der Stempel heute an der Seitenlinie vertrat, sah dies so: "Vonderort hat selbst nach dem 0:2 nicht aufgegeben." Und für das Engagement wurden die Hausherren schließlich belohnt: Diar Nawzad konnte noch vor dem Halbzeitpfiff auf 1:2 verkürzen. Nun hatten die Vonderorter wieder Lunte gerochen, doch die Hoffnung auf eine Überraschung nahm kurz nach Anpfiff des zweiten Durchgangs ab, als erneut Marcel Paul zur Stelle war und den VfR Ebel mit 3:1 in Führung brachte. Allerdings gelang es dem Gastgeber erneut zu antworten: Selko Mehremic konnte auf 2:3 verkürzen. "Die Vonderorter waren dann wieder heiß, weil sie wieder dran waren", sah Tim Lanfermann gut spielende Hausherren, die allerdings nicht für ihren Aufwand belohnt werden konnten. "Es ging in den letzten 20 Minuten noch einmal hin und her und wir hatten mit Asmir Hodzic einen richtig starken Torhüter, der riesig gehalten hat", so Mario Kania über seinen neuen Torhüter, der am gestrigen Mittwoch das erste Mal beim Training war und heute direkt eine Spielberechtigung erhielt. Am Ende blieb es aber beim knappen 3:2-Erfolg der Ebeler. "Ich habe mir schon vor dem Spiel gedacht, dass es rauf und runter gehen würde. Im Pokal sind schließlich schon die wildesten Sachen passiert", erklärte Tim Lanfermann, der dem SV Vonderort ein Lob aussprach: "Die Vonderorter Jungs haben ihren Job richtig gut gemacht. Das Wichtigste ist, dass wir eine Runde weiter sind und sich keiner verletzt hat." Mario Kania resümierte nach dem Spiel: "Vom Spielverlauf her war das Ergebnis in Ordnung. Ich bin mit der Leistung der Mannschaft total zufrieden. Wichtig war, dass wir den Zuschauern gezeigt haben, dass hier in Vonderort wieder etwas entsteht.

Tore: 0:1 Marcel Paul (30.), 0:2 Sebastian Eichhorn (31.), 1:2 Diar Nawzad (40.), 1:3 Marcel Paul (53.), 2:3 Selko Mehremic (67.) 

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Kommentare: 3
  • #1

    kenner 09 (Donnerstag, 21 August 2014 23:01)

    Schade Vonderort. Der Sieg wäre euch gegönnt. Ebel naja

  • #2

    @ kenner (Donnerstag, 21 August 2014 23:37)

    und mal wieder sieht man das DU absolut null ahnung von diesem Spiel namens fussball hast, denke das Mario zum schluss schon gut beobachtet hat mit einer kleinen ausnahme. Ca. 90% der Zuschauer sind nicht von uns sondern von Ebel gewesen. Hätte unser Keeper nicht so gut gehalten, und hätte ebel ihre vielen guten chancen genutzt wäre das spiel anders ausgegangen. Wir haben nicht schlecht gespielt, das sagte auch der Trainer von Ebel und gut ist. Glückwunsch an Ebel, ihr habt eine gute truppe

  • #3

    der Frisör (Freitag, 22 August 2014 10:31)

    Schöne frise, die der Spieler da hat.