Arminia Klosterhardt Alte Herren wird Best oft the Rest

Die Alten Herren von Arminia Klosterhardt namen am vergangenen Wochenende an der inoffiziellen Deutschen AH-Meisterschaft Ü32 teil, bei der SG Sonnenhof-Grossaspach in der Nähe von Stuttgart. Hier ein kleiner Rückblick auf ein in jeder Hinsicht erwähnenswertes Wochenende. Die Organisation vor Ort, das Drumherum, das Stadion, die Stimmung, es passte alles wunderbar, dennoch gab es im Kreise der Alt-Herren Höhen und Tiefen, vor allem eben sportlich. Erst zu Tode betrübt, dann Himmelhoch jauchzend… Erst Pfui, dann hui… So kann man das Turnier aus Arminen-Sicht beschreiben…

Der Reihe nach….

 

Spiel 1 am Freitag: Gegner Brandenburg 03.

Endstand: 0:2

Recht schnell kassierte man die Tore. 0:1 nach fünf Minuten per Kopfball nach Freistoß. 0:2 nach neun Minuten per Kopfball nach Freistoß. Bevor man so richtig wach wurde, war das Spiel auch schon gegessen. Brandenburg war nämlich auch gar nicht schlecht, hatte fortan alles im Griff, nach diesen zwei saublöden Gegentoren hatte die AH nichts mehr entgegen zu setzen. Ohne echte Torchance verlor man verdient 0:2.

 

Spiel 2 am Freitag: Gegner Blumenthaler SV.

Enstand: 0:0

Gegen den 2013 er Zweiten und 2012 er Ersten war man im Grunde schon unter Druck. Blumenthal gewann Spiel 1 gegen FC Sexau 1:0, somit musste was kommen….aber es kam fast nichts. Wieder ein Spiel ohne echte Arminia-Chance. Blumenthal war ebenfalls recht harmlos, so dass das Spiel schiedlich friedlich 0:0 endete.

 

Parallel gewann Brandenburg auch Spiel 2 mit 1:0 gegen Sexau.

Und die Tabelle ergab am Freitag-Abend nur wenig Zuversicht.

Brandenburg 6 Punkte, 2:0 Tore

Blumenthal 4 Punkte, 1:0 Tore

Arminia 1 Punkt, 0:2 Tore

Sexau 0 Punkte, 0:2 Tore

 

Ein Weiterkommen wurde schwierig, es tat der Stimmung auf der abendlichen Veranstaltung aber kaum Abbruch….am herrlichen Stadion von der SG Sonnenhof-Grossaspach genehmigte man sich während Niederlande-Spanien etliche Biere.

Spiel 3 am Samstag Vormittag: Gegner war der FC Sexau.

Endstand: 0:3

Tja, bitter! Arminias AH spielte endlich eine gute Halbzeit. 2:3 Chancen, Lattentreffer, ganz gute Szenen….einzig ein Tor fehlte. Als dann Sexau mit dem Halbzeitpfiff erstmals vor das Arminen-Tor kam, prompt zum 1:0 traf und der Halbzeitpfiff ertönte, ja, da war es ernüchternd. Das Weiterkommen war in weiter Ferne, die Stimmung sank. Die 2. Halbzeit war leider entsprechend. Man konnte nicht mehr an die Leistung der 1. Halbzeit anknüpfen, Sexau kam noch 2 bis 3 mal vor das Tor und traf…Ende 0:3.

 

Und da war der Tiefpunkt. Die Stimmung im Keller. Torlos schied man aus, so hatte man sich das nicht vorgestellt, Arminias Alt-Herren samt lautstarkem Anhang war traurig.

Aber es sollte ein Wendepunkt kommen, und wie...

 

Der Modus sah vor, dass alle ausgeschiedenen Teams eine interne Trostrunde spielen, beginnend mit einem 30-Minuten Achtelfinale, endend bei Weiterkommen mit weiteren Elfmeter-Schießen im Viertel-, Halb- und Finale (ab Viertelfinale dann am Stadion austragend). Und es kam, wie es schöner kaum sein konnte.

 

Achtelfinale, 30 Minuten-Spiel gegen Auersmacher

Enstand: 1:1, 7-6 nach Elfmeterschiessen

Arminia riss sich am Riemen. Ganz gutes Spiel mit dem ersten Tor des Turniers zur 1:0 Führung durch David Löchte, sehr umjubelt. Mit dem Schlusspfiff dann aber leider der Ausgleich, es kam zum Elfmeter-Schießen.

Und da waren die Klosterhardter einfach unschlagbar an diesem Tag.

 

Achtelfinale gg Auersmacher: 7:6

Keeper Jürgen Pahl hielt drei Stück, verschossen selber nur zwei. Der Jubel kannte keine Grenzen.

 

Es ging weiter am Stadion.

 

Viertelfinale gegen Tura Bremen: 5:3

Diesmal Marco Heuer im Tor der umjubelte Mann. Er hielt zwei, selber verwandelte man  alle bis auf einen. Wieder grenzenloser Jubel.

 

Halbfinale gegen die Leipziger Verkehrsbetriebe: 6:5

 Die Arminen trafen alles, Pahl einmal glänzend. Wieder grenzenloser Jubel.

 

Finale gegen FC Sexau. 5:4

Die Klosterhardter trafen wieder alles und es wurde dramatisch. Markus Schenk lief zum letzten Elfmeter an, bei Sieg war man Trostrunden-Sieger. Und was macht der Kerl? Einen Lupfer. Genau in die fangbereiten sich nicht nach links oder rechts bewegenden Torwart. Leider – aus Sexau-Sicht – bewegte der Schnapper sich jedoch zu früh nach vorne, der Schiri wiederholte den Elfer und Schenki ließ sich das diesmal nicht nehmen. Ende, Sieger, Jubel.

 

Arminia Klosterhardt war Trostrunden-Sieger, Best of the Rest, Platz 17.

Das Turnier nahm ein schier unglaubliches Ende, dieser Titel wurde gefeiert.

Es war einfach schön, dieses Wochenende.

 

Sieger des Turniers wurde übrigens ein Kölner Vertreter, die Spvgg. Porz. Glückwunsch.

 

Text und Fotos: Schlauti, Arminia Klosterhardt AH

Impressionen von Arminias AH:

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