Auch Massimo Lo Mele legt sein Amt bei Adler Osterfeld nieder

Die sportliche Leitung von Adler Osterfeld muss sich für die kommende Saison einen neuen Reservetrainer suchen. Nachdem Anfang April Thorsten „Toto" Jablonski bei den Osterfeldern aufgehört hat, wird nun auch Massimo Lo Mele den Kreisliga A-Absteiger verlassen. „Der Charakter der Mannschaft hat mir nicht mehr gefallen. Es ist eine Pommes-Generation, die eine andere Einstellung hat als ich. Es ist jetzt die Konsequenz aus den letzten zwei Spielzeiten, wobei diese das Fass zum Überlaufen hat bringen lassen", so Lo Mele. Auf'm Platz sprach mit ihm und dem 1. Vorsitzenden Frank Neuwirth über das Aus von Lo Mele und die Zukunft der Reserve.

Massimo Lo Mele:

Massimo Lo Mele.
Massimo Lo Mele.

„Bestes Beispiel für die Einstellung beziehungsweise die Auffassung der Spieler ist, dass wir am letzten Spieltag kurz vor dem Anstoßpfiff nur sechs Spieler zu Verfügung hatten und ich zusammen mit dem Udo (Udo Hauner, Trainer der 1. Mannschaft von Adler Osterfeld, Anm. d. Red.) mich um weitere Spieler bemühen musste. Und so ein Verhalten zog sich durch die ganze Saison. Das hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Den Trainerjob will ich weiterhin fortsetzen. Am besten natürlich mit dem Thorsten Jablonski zusammen. Ob es erneut eine Zweitvertretung wird, müssen wir uns noch überlegen. Es sei denn, es ist eine Mannschaft, die schon seit Jahren zusammen spielt.“

Frank Neuwirth:

„Ich kann die Entscheidung von Massimo vollkommen nachvollziehen. Als der Thorsten Jablonski aufgehört hat, habe ich den Massimo zu den restlichen Spielen begleitet. Und da konnte der Junge einem nur leidtun. Er hat alles versucht, doch wenn der Charakter der Spieler nicht stimmt und du zittern musst, um elf Leute zusammen zu kriegen, dann würde mir das auch keinen Spaß mehr machen. Ich kann weder Thorsten noch dem Massimo einen Vorwurf machen. Und zum Thema Reserve für die nächste Saison, gehe ich davon aus, dass wir eine zweite Mannschaft stellen können. Aber ich kann jetzt weder bestätigen, dass wir eine Mannschaft und Trainer haben, noch dass wir keine haben. Stichtag ist der 30. Juni, doch aktuell hat sich erst einer aus der Reserve abgemeldet.“

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Kommentare: 7
  • #1

    Kenner (Donnerstag, 12 Juni 2014 12:33)

    Kommt davon wenn man externen Neuzugängen mehr wertschätzt als die internen und somit man auch in den Arsch getreten wird. Naja. Viel Glück noch weiterhin.

  • #2

    Egon (Donnerstag, 12 Juni 2014 17:12)

    SC 20 soll starkes Interessen an beiden haben

  • #3

    trainerkollege (Donnerstag, 12 Juni 2014 18:06)

    Wer in der heutigen Zeit immer noch nicht erkannt hat, wie die Pommesgeneration tickt, sollte die Finger vom Fussballtrainer Job lassen.

  • #4

    uhländer (Donnerstag, 12 Juni 2014 20:59)

    Soll zum sc 20 kommen

  • #5

    Max (Donnerstag, 12 Juni 2014 23:54)

    Was lässt man auch eine tolle und intakte, fast familiäre 3.Mannschaft gehen. Die hatte Charakter und Leidenschaft.

  • #6

    Trainerkollege (Freitag, 13 Juni 2014 09:01)

    Wer sich in der heutigen Zeit immer noch über die "Pommesgeneration" aufregt, sollte keine Herrenmannschaft trainieren.

    Gruß

  • #7

    Adler (Samstag, 14 Juni 2014 09:28)

    Die kommen bestimmt nie zum Sc1920 das ist mal klar