Uwe Kasischke nimmt sich ein Jahr Auszeit

Am letzten Spieltag der Saison gab Uwe Kasischke bekannt, dass er in der kommenden Saison kein Trainer mehr von TuS Buschhausen sein werde. Mit seinem Team beendete er die Saison trotz einer Niederlage am letzten Spieltag  mit dem erhofften Klassenerhalt. Im Gespräch mit Auf’m Platz erklärt Kasischke seine Gründe für den Rücktritt, spricht über seine kurze Zeit als Trainer von TuS und erläutert seine Zukunftsgedanken.

Von Steffen Ludwig

Auf’m Platz: „Hallo Uwe. Am letzten Spieltag hattest du deinen Abschied bekannt gegeben und von einer entspannten Verabschiedung gesprochen.“

Uwe Kasischke: „Ja, es war eine ordentliche Verabschiedung mit der Mannschaft und dem Vorstand und es war sehr entspannt. Allerdings werden wir uns auch mal treffen, um zusammen was zu essen und ein Bierchen zu trinken, wenn ein wenig Zeit vergangen ist.“

 

Auf’m Platz: „Wie bewertest du deine Zeit als Trainer von TuS Buschhausen?“

Kasischke: „Es war eine schwierige, aber durchaus schöne Zeit. Mit dem Weggang des alten Trainers, der auch einige Spieler mitgenommen hat, standen wir vor einer großen Herausforderung. Wir mussten die Reserve überreden, als eigentliche C-Liga-Mannschaft für die Erste einzuspringen. Wir haben diese schwierige Phase gut überstanden. Am Ende haben wir das Beste rausgeholt, was möglich war: den Klassenerhalt. Es war unser erklärtes Ziel vor der Saison die Liga zu halten und das haben wir geschafft. Ich denke meine Mission als Trainer ist erfüllt.“

 

Auf’m Platz: „Was waren deine Gründe für den Abschied?“

Kasischke: „Auch meine Tätigkeit in dieser Spielzeit war ja eher aus der Not geboren. Jetzt möchte ich mir erstmal eine kurze Pause vom Fußball, zumindest als Trainer gönnen. Es war ja eine schwierige Saison und ich bin ein Trainertyp, der immer mit Herz und Seele dabei ist. Damit geht dieser Trainerjob auch an die Substanz.“

 

Auf’m Platz: „Der einzige Grund für den Abschied war, dass du eine Pause möchtest? Es gibt keine weiteren Faktoren?“

Kasischke: „Nein, ehrlich nicht. Es gab keinerlei Probleme mit Vorstand oder Mannschaft. Sie hätten gerne mit mir weitergearbeitet. Deshalb habe ich mir auch ein bisschen Bedenkzeit genommen. Allerdings wollte ich mir diese Pause schon vor einem Jahr nehmen und ich denke, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist.“

 

Auf’m Platz: „Wie sieht dein Plan für die Zukunft aus?“

Kasischke: „Zunächst möchte ich ein Jahr als Trainer pausieren. Ich spiele zwar noch in der AH-Mannschaft, aber als Trainer brauche ich das Jahr Ruhe. Allerdings kann ich mir auf jeden Fall vorstellen, in Zukunft nochmal als Trainer aktiv zu sein. Dafür bin ich einfach zu viel Fußballer; ein klares Nein zu sagen, kommt nicht in Frage. Wenn zum Beispiel mal wieder irgendwann Not am Mann ist, wäre ich bestimmt bereit, auszuhelfen. Ganz einfach: Ich sage niemals nie!“

 

Auf’m Platz: „Wo siehst du TuS in der nächsten Saison?“

Kasischke: „Heute ist auf jeden Fall schon ein Treffen mit den Spielern geplant, weil es ist ja jedes Jahr so ist, dass einige am Saisonende Abwanderungsgedanken haben. Da will man vorbeugen. Ich hoffe einfach, dass TuS auch in den nächsten Jahren in der Kreisliga B spielen wird und vielleicht spielen sie auch mal erfolgreicher und es klappt irgendwann mal mit dem Aufstieg in die Kreisliga A.“

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Kommentare: 1
  • #1

    Spatz von der Simrockstr. (Dienstag, 03 Juni 2014 14:44)

    Habe gehört das die dritte Mannschaft von Adler Osterfeld nächstes Jahr unsere die erste von TuS Buschausen wird.