RSV Klosterhardt ist Frauen-Kreispokalsieger 2014

In einem ausgeglichenem Endspiel um den diesjährigen Frauen-Kreispokal setzte sich die klassenhöhere Mannschaft des RSV Klosterhardt gegen den Landesligisten Batenbrocker Ruhrpott Kicker mit 2:0 durch. Matchwinnerin war RSV-Akteurin Britta Mölders, die beide Tore für ihre Farben erzielte. BRK-Trainer Stefan Schulz war nach der Niederlage enttäuscht.

*Inklusive Bildergalerie*

Von David Wirsch

RSV Klosterhardt - Batenbrocker Ruhrpott Kicker 2:0 (1:0)

Mittelfeldmotor: BRK-Spielführerin Stefanie Bartoszek.
Mittelfeldmotor: BRK-Spielführerin Stefanie Bartoszek.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Klosterhardterinnen, die versuchten das Heft in die Hand zu nehmen. Das Team um Torjägerin Britta Mölders versuchte sich mit ersten Aktionen vor dem BRK-Tor anzumelden. Doch nach knapp zehn Minuten änderte sich das Bild: Die Batenbrockerinnen, die immer wieder von Spielführerin Stefanie Bartoszek angetrieben wurden, konnten vermehrt Ballbesitz für sich verzeichnen. Immer wieder versuchten die BRK'lerinnen Angriffe aufzuziehen und sich Chancen zu erspielen. Die besten Möglichkeiten vergaben Stefanie Bartoszek, deren Schuss knapp über das RSV-Gehäuse ging, und Kristinia Kirscht. Mitten in die Drangphase der Batenbrockerinnen konnte der RSV Klosterhardt die Führung bejubeln. Nach einem Weitschuss rutschte BRK-Torhüterin Sabrina Großer aus und der Ball schlug im Gehäuse ein und stellte somit den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf, denn die Batenbrockerinnen waren nach Anlaufschwierigkeiten die bessere Mannschaft. Mit dem Rückstand für den Landesligisten ging es in die Halbzeitpause. Auch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit war Batenbrock besser und agiler, ohne jedoch einen Treffer markieren zu können. Wie es genau geht, zeigte erneut Britta Mölders in der 50. Minute, als sie erneut mit einem Weitschuss zum zweiten Mal in diesen Spiel ins Schwarze traf und den Favoriten somit mit 2:0 in Führung brachte. Nach diesem Treffer wurde der RSV stärker und übernahm das Heft in diesem Spiel. Die Batenbrockerinnen wirkten von dem Rückstand geschockt und die Klosterhardterinnen hatten in Person von Britta Mölders zwei weitere gute Chancen, die Führung auszubauen. 

Zufrieden: RSV-Trainerduo Roberto Calderone und Hardy Schweitzer.
Zufrieden: RSV-Trainerduo Roberto Calderone und Hardy Schweitzer.

Doch nach knapp 70 Minuten fing sich der Landesligist wieder und versuchte auf den Anschlusstreffer zu drängen. Doch Kathrin von Kampen war der Fels in der Brandung und ließ jeden BRK-Angriff im Keim ersticken: Eine bärenstarke Leistung der Abwehrspielerin. Am Ende blieb es dann beim 2:0-Erfolg des RSV Klosterhardt.

   "Wir haben verdient gewonnen, wobei ich auch sagen muss, dass Batenbrock sehr gut war. Wir hätten im Spiel auch noch ein paar Tore mehr machen können, aber am Ende zählt nur der Sieg", gab RSV-Trainer Hardy Schweitzer nach dem Spiel zu Protokoll. Eine große Siegesfeier stehe aber trotz des Pokalsieges nicht an: "Klar werden wir ein wenig feiern, doch riesengroß wollen und können wir erst dann feiern, wenn wir den Klassenerhalt geschafft haben." Sein Gegenüber, Batenbrock-Trainer Stefan Schulz war nach Schlusspfiff enttäuscht: "Es tut mir für die Mädels einfach nur leid. Sie opfern sich Woche für Woche auf, doch wir machen uns durch Fehler oft das Leben schwer. Das 2:0 war der Genickbruch, wobei wir in der ersten Halbzeit knapp 40 Minuten die bessere Mannschaft waren und auch in Halbzeit Zwei einige gute Szenen hatten." Dabei erhielten die Batenbrockerinnen erneut Lob für ihre Leistung, wovon man sich "aber nichts kaufen könne", so Stefan Schulz, der ausführte: "Wir hören oft, dass wir gut gespielt haben und wir werden auch oft gefragt, warum wir in der Liga da unten drin stehen. Doch das bringt uns auch nichts. Davon können wir uns nichts kaufen.

   Auf Seiten des Niederrheinligisten war neben Torjägerin Britta Mölders Abwehrspielerin Kathrin van Kampen die prägende Spielerin in diesem Finale. Bei den Batenbrockerinnen verdienten sich Stefanie Bartoczek und Semra Acar Bestnoten.

Tore: 1:0/2:0 Britta Mölders (34./50.)

 

Impressionen

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Kommentare: 7
  • #1

    Roberto Calderone (Donnerstag, 29 Mai 2014 20:59)

    Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie bitter es ist am Ende mit leeren Händen da zu stehen. Aber lasst euch nicht unterkriegen. Ihr ward in der 1. Halbzeit die bessere Mannschaft, habt aber versäumt in Führung zu gehen. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis aber wohl in Ordnung. Wir wünschen euch für den Klassrnerhalt alles Gute. Mit der Einstellung schafft ihr das. Viel Glück dafür wünscht euch Roberto und der RSV

  • #2

    James Dean (Donnerstag, 29 Mai 2014 22:16)

    Alle "guten" Dinge sind 3. Aber wie immer, gut gespielt und doch verloren. Woran liegt das nur?

  • #3

    Friedhelm (Donnerstag, 29 Mai 2014 23:09)

    Wieder nur silber

  • #4

    Calli (Freitag, 30 Mai 2014 08:04)

    Vizebrocker Vizebrocker hey hey hey

  • #5

    L. Das (Freitag, 30 Mai 2014 09:59)

    doch sein, die schwitzen schon genug

  • #6

    Spielerin von irgendwo (Freitag, 30 Mai 2014 18:09)

    Meine Güte! Die Mädels haben ein super Spiel gemacht. Kann man es nicht einfach mal dabei belassen anstatt hier immer und immer wieder blöde Sprüche zu reißen? Die meisten von euch spielen wahrscheinlich irgendwo in der Kreisliga oder sind neidisch darauf das die Mädels so gut (trotz der Lage) zusammen halten. Packt euch alle an eure eigene Nase oder schreibt doch mal euren richtigen Namen damit man sich mal persönlich mit euch unterhalten kann weil ihr ja alle sooo super seid. Aber dafür habt ihr ja nicht den Arsch in der Hose! Erbärmliche "sorry" Dummschwätzer!!!!

  • #7

    S. Timmt (Freitag, 30 Mai 2014 22:10)

    @2 war 4mal Finale nicht nur 3mal