Letztes Saisonspiel für RW Oberhausen steht an

Das letzte Saisonspiel von RW Oberhausen steht am Samstag bei der SG Wattenscheid 09 an. Die U23 erwartet am Sonntag den WSV im Niederrhein und für die U19 steht in Leverkusen das vorerst letzte Bundesligaspiel an. Für die U17 kommt es zudem am Sonntag zum Relegationsspiel.

Vorschau: Das letzte Saisonspiel bei der SG Wattenscheid 09 am Samstag 

Der Vorhang fällt an der Lohrheide 

Marco Ostermann, zum Saisonbeginn Teammanger unseres letzten Gegners, brachte es in einem Interview vor der Saison auf den Punkt: „Wir haben den Anspruch, eine Chance zu haben, gegen den Abstieg spielen zu können!“ Alles klar? Ostermann wollte damit eigentlich nur sagen, dass der Club mit seinem geringen Etat und schmalen Strukturen als Aufsteiger zu den Abstiegskandidaten zählt. Im Hinspiel allerdings konnte der Club bei den „Kleeblättern“ einen ganz wichtigen Dreier einfahren. Ob es am 38. und somit letzten Spieltag der Regionalliga West zu einer gelungenen Revanche kommt, davon kann man sich am Samstag, den 24. Mai, selbst ein Bild machen. Der Anstoß im Lohrheidestadion erfolgt um 14:00 Uhr. Für beide Teams geht es eigentlich nur noch darum, sich mit einem guten Spiel in die Sommerpause zu verabschieden. Da es durch den Rückzug der U23 Bayer 04 Leverkusens nur noch höchstens vier „natürliche“ Absteiger geben wird, stand der Klassenerhalt an der Lohrheide praktisch schon vier Spieltage vor dem Saisonende fest. Zu groß war der Abstand zu Velbert, Wiedenbrück, Lippstadt und Uerdingen. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hat Trainer André Pawlak, der seit 2010 an der Lohrheide tätig ist. Zwei Aufstiege durfte er miterleben und jetzt den Klassenerhalt. Doch im Sommer ist für ihn Schluss, wie er bereits im Februar verkündet hatte: „Nach vier Jahren ist es an der Zeit, eine neue sportliche Herausforderung zu finden.“ Sein Nachfolger wird Christoph Klöpper. Der 34-Jährige kennt den Wattenscheider Traditionsclub schon aus seiner Zeit als Nachwuchsleiter und Trainer der U19, dürfte aber, wenn man die letzten Tagen und Wochen bei der SG 09 verfolgt, bei den Fans einen schweren Stand haben. Durch die relativ frühe Sicherung des Klassenerhalts konnte indes die Kaderplanung für die kommende Saison aber schon vorangetrieben werden. Bereits einige Neuzugänge konnten inzwischen vermeldet werden. Auch dieses Mal setzt man eher wieder auf regionale Talente. Der bekannteste Neuzugang dürfte da noch Angreifer Güngor Kaya sein, der in der laufenden Saison sechs Regionalligapartien für den KFC Uerdingen bestritt. Letztendlich können sich am letzen Spieltag beide Teams einen entspannten und hoffentlich torreichen Saisonausklang leisten. Allerdings war im letzten Heim- und Auswärtsspiel bei den Wattenscheidern ein Kräfteverschleiß erkennbar. Mit 0:3 setzte es eine deutliche Heimniederlag gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf, 0:3 verlor man auch in Aachen. Der scheidende Trainer war hinterher dann trotz des erreichten Klassenerhaltes etwas enttäuscht von den Auftritten seiner Mannschaft: „Schade, dass der gute Gesamteindruck geschmälert wurde. Denn eigentlich hätten wir uns nach dem Jahr in Wattenscheid alle auf die Schulter klopfen müssten für das in der Saison geleistete.“ 

 

U23: Sonntag kommt der WSV ins Stadion Niederrhein 

Der Knaller kommt zum Schluss 

Einen Tag später als die Regionalligamannschaft geht auch die U23 ab Sonntagnachmittag in den wohlverdienten Urlaub. Nach einer tollen Saison steht am Ende selbst bei einer Niederlage im letzten Heimspiel mindestens Platz sechs in der Tabelle. Möglich ist aber sogar noch Rang drei im Abschlussklassement. Dafür muss im letzten Spiel am Sonntag im Stadion Niederrhein aber noch ein Sieg her. Einfach dürfte dies nicht werden, denn zu Gast ist kein Geringerer als der Wuppertaler SV, der mit ordentlicher Fanunterstützung nach Oberhausen anreisen wird. Trotzdem ist der letztjährige Regionalligist aus der Schwebebahn-Stadt in der Spielzeit hinter den eigenen Erwartungen zurück geblieben. Ziel war vor der Saison der Wiederaufstieg, einen Spieltag vor Ende trennen die Wuppertaler aber zwölf Punkte vom „Meister“ SV Hönnepel-Niedermörmter und der Aufstiegszug war somit schon lange abgefahren. In der Hinrunde nach dem Niederrheinpokal-Sieg gegen die Mannschaft von Peter Kunkel nach Verlängerung träumten mit Sicherheit schon einige in Wuppertal vom Aufstieg und Einzug in den DFB-Pokal. Es kam aber anders. Erst mussten der WSV am 8. Dezember eine ganz bittere 1:6-Klatsche zu Hause gegen die RWO-U23 einstecken und schied im Niederrheinpokal gegen Ligakonkurrent TSV Jahn Hiesfeld aus. Thomas Thiel und Jens Szopinski würden zu ihrem Abschied mit Sicherheit noch einmal gerne ein solches Spiel ihrer Mannschaft sehen wie im Dezember in Wuppertal. Zudem würde dies bedeuten, dass die RWO-U23 die Saison vor dem WSV abschließt. Das dürfte Motivation genug sein, um am Sonntag ab 15.00 Uhr noch einmal richtig Gas zu geben. 

 

U19: Vorerst letzter Bundesligaauftritt in Leverkusen 

Sonntag im Ulrich-Haberland-Stadion 

Für die Mannschaft von Mike Tullberg und Thomas Hüfner heißt es am Sonntag das vorerst letzte Mal: Antreten in der Juniorenbundesliga. Bereits seit einigen Wochen ist klar, dass die U19 der Kleeblätter im nächsten Jahr wieder in der Niederrheinliga spielen und dort den direkten Wiederaufstieg anpeilen muss. Zum Abschied aus der Liga wartet am Sonntag (25. Mai) um 13.00 Uhr die A-Jugend von Bayer 04 Leverkusen im Ulrich-Haberland-Stadion auf die Rot-Weißen Oberhausener. Während die Leverkusener noch mit Tabellenplatz zwei liebäugeln, will sich die RWO-U19 ordentlich aus der Juniorenbundesliga verabschieden. 

 

U17: Relegationshinspiel Sonntag in Oberhausen 

Pomp-Elf gegen Fortuna um den Aufstieg in die Eliteliga 

Zwei Partien entscheiden über den Ausgang einer Saison. In der Bundesliga hat der „Dino“ HSV den Klassenerhalt durch die Relegation geschafft, Arminia Bielefeld hingegen stieg ab und musste den letzten verbleibenden Startplatz der 2. Bundesliga für Darmstadt 98 räumen. Ähnlich sieht es auch in B-Jugend-Niederrheinliga aus. Zwar besteht weder für die RWO-U17, noch für die U17 von Fortuna Düsseldorf die Gefahr, in der Relegation abzusteigen, trotzdem geht es in zwei Partien um alles. Beide Teams sind in ihrer Gruppe der Niederrheinliga Meister geworden, aber nur einer von beiden darf in die Eliteliga der B-Jugend, die U17-Juniorenbundesliga, aufsteigen. Für Michael Pomp und seine Mannschaft wäre der Aufstieg die Krönung einer hervorragenden Saison, in der die Tabellenführung und damit die Meisterschaft gegen den größten Konkurrenten Bayer Uerdingen bis zum Schluss gesichert werden konnten. Und daher hofft der Trainer auf zahlreiche Unterstützung der RWO-Fans: „Es wäre super, wenn unsere Jungs als Belohnung für die tolle Spielzeit jede Menge Anfeuerung bei den beiden Relegationsspielen erhalten. Das haben sie sich verdient und das wird sie noch mehr anspornen.“ Das Hinspiel gegen B-Jugend des Zweitligisten aus Düsseldorf findet am kommenden Sonntag, den 25. Mai, um 11.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am evo-Jugendleistungszentrum statt. Das Rückspiel steigt eine Woche später (1. Juni) im Paul-Janes Stadion in Düsseldorf ebenfalls um 11.00 Uhr. Anders als von 1. Und 2. Bundesliga bekannt, hat die Tordifferenz keinen Einfluss auf den Ausgang der Relegation. Sollten beide Teams je ein Spiel gewinnen, egal in welcher Höhe, findet ein weiteres Spiel auf neutralem Platz statt. 

Testspiel: Nationalmannschaft Luxemburg – RWO 2:1 (2:0) 

Erstes „Länderspiel“ knapp verloren 

Der SC Rot-Weiß Oberhausen hat sein Länderspiel in Luxemburg knapp mit 1:2 verloren. In einer ausgeglichenen Partie, in der das Trainerteam den gesamten mitgereisten Kader einsetzte, traf die Nationalelf vor der Pause durch Mutsch (37.) und Deville (40.) zur 2:0-Führung. Nach dem Wechsel reichte es für die Kleeblätter nur noch zum 1:2-Anschluss durch Marcel Landers per Elfmeter. Trotz des Rückstandes in der ersten Hälfte war RWO speziell zu Beginn eigentlich besser im Spiel. Marcel Landers zielte aber knapp drüber (11.) und der Kopfballtreffer von David Jansen nach Flanke von Felix Herzenbruch wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Nach dem Zwei-Tore-Rückstand zur Pause, kamen die Rot-Weißen trotz zahlreicher Wechsel besser aus der Kabine. Die erste gute Gelegenheit hatte Patrick Schikowski, der nach einer Einzelaktion mit links abschloss, den Keeper aber nicht in Verlegenheit bringen konnte (51.). Nach einer Stunde hätte RWO einen Handelfmeter zugesprochen bekommen müssen, der Pfiff blieb aber aus. Anders sah es dann in der 72. Minute aus, als Patrick Schikowski im Strafraum gefoult wurde und Marcel Landers zum 1:2 traf. In der Folge gab es noch einige Möglichkeiten hüben wie drüben, dabei bessere für RWO. Aber einmal scheiterte Schikowski an einem auf der Linie klärenden Abwehrspieler und bei einer weiteren stand der Pfosten im Weg. Daher blieb es beim knappen 1:2.

 

Aufstellungen: 

Luxemburg: Schinker, Schnell, Philipps, Martins, Bastos, Payal, Joachim, Mutsch, Jans, Holter, Deville

 

RWO: Kühn (46. Nettekoven), Tyler (46. Pollasch), Krystofiak, Weigelt (6. Haas), Herzenbruch, Schneider, Landers, Fleßers (46. Jung), Bauder (46. Steuke), Talarski, Jansen (46. Schikowski)

 

Schiedsrichter/Assistenten/ 4. Offizieller: Reisch – Curfs, da Silva - Krueger

 

Tore: 1:0 Mutsch (37.), 2:0 Deville (40.), 2:1 Landers (72.)

 

Zuschauer: 310 

U17: Sichtungstraining am 26. Mai - Trainerteam sichtet beim 98er Jahrgang

Am 26.05.2014 findet um 18.00 Uhr auf dem Kunstrasen des evo-Jugendleistungszentrums ein offenes Sichtungstraining für alle interessierten Spieler des Jahrgangs 1998 statt. Die U17 befindet sich aktuell im Aufstiegsrennen zur Jugendbundesliga. Um an dem Training teilnehmen zu dürfen, benötigt jeder Teilnehmer eine Probetrainingsbescheinigung seines aktuellen Vereins. Darüber hinaus ist eine kurze Anmeldung erforderlich. Diese erfolgt über den Button Sichtungstraining auf der RWO-Homepage (https://www.rwo-online.de/jugend/)

 

Kapitän fällt für das letzte Saisonspiel aus - Benjamin Weigelt erlitt Oberschenkelzerrung 

Zum letzten Saisonspiel bei der SG Wattenscheid 09 muss Peter Kunkel ohne seinen Kapitän anreisen. Benjamin Weigelt wird bei der letzten Regionalliga-Partie unter der Regie des scheidenden Trainers aufgrund einer Oberschenkelzerrung ausfallen.  

Trotzdem wird Weigelt, genauso wie die anderen verletzten Spieler, mit zum letzten Auftritt des Teams in der Spielzeit 2013/14 in Lohrheide fahren.

 

U23: Zwei Führungsspieler geben ihre Zusage - Kunkel kann mit Krystofiak und Scheelen planen 

Neben dem Kader der Ersten Mannschaft nehmen auch die der darunter folgenden Teams immer konkrete Gestalt an. Für seine U23 konnte Peter Kunkel zwei Leistungsträger binden, die ihre neuen Verträge inzwischen unterschrieben haben.  

Sowohl Kevin Krystofiak, als auch Alexander Scheelen bleiben RWO und der Oberligamannschaft erhalten. Krystofiak, der in der aktuellen Spielzeit in Regional- und Oberliga zum Einsatz kam und bereits seit 2010 bei den Kleeblättern kickt, brauchte von Trainer und Sportlicher Leitung nicht lange von seiner neuen Aufgabe im Team überzeugt werden: „Ich bin gebürtig von hier, kenne jedes Gesicht im Club und fühle mich einfach pudelwohl bei RWO. Dazu kamen die guten Gespräche und die Planungen mit mir als Führungsspieler der U23. Daher passt es sportlich einfach. Zudem möchte ich nebenbei eine kaufmännische Ausbildung starten und bei der Suche nach einem Platz hat der Verein mir seine Hilfe zugesagt. Daher stand meine Entscheidung für RWO von Anfang an fest.“ Auch für die zweite „Korsettstange“ des Oberligateams, Alexander Scheelen, stand die Entscheidung pro RWO schnell fest. Der Mittelfeldspieler, der bereits zu Drittligazeiten für die Kleeblätter im Einsatz war, sich dann aber schwer am Knie verletzte und lange ausfiel, ist dankbar für die Chance, der er vom Verein erhält. Frank Kontny, Sportlicher Leiter der Kleeblätter, ist davon überzeugt, dass beide ganz wichtige Spieler für Peter Kunkel sind, um die ein junges Team aufgebaut werden kann: „Kevin hat in dieser Spielzeit gezeigt, dass auf ihn immer Verlass ist, wenn er gebraucht wird. Außerdem ist er ein absoluter Teamplayer und gehört in Oberhausen schon zum Inventar. Die Qualitäten von Alex sind unbestritten und es hat sich auch in der langen Saison gezeigt, dass sein Knie gehalten hat. Darauf hatten wir gehofft und darüber sind wir auch sehr froh.“ 

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