Showdown in Lirich: Arminia und Buschhausen 1912 im direkten Duell um den Aufstieg

Am Sonntag klärt sich nicht nur, ob Landesligist Arminia Klosterhardt tatsächlich noch aufsteigen kann. Die Konkurrenz um Sterkrade-Nord, VfB und Rhenania Bottrop können allesamt den Klassenerhalt perfekt machen! Den kann SW Alstaden eine Liga tiefer auch noch ergattern. Doch dafür zählt nichts anderes als ein Auswärtssieg bei GW Lankern. In der Kreisliga A finden die Amateurfußball-Fans gleich zwei Partien mit Endspielcharakter. Zum einen prügeln sich Arminia Lirich und Buschhausen 1912 um das zweite und letzte Ticket für den Bezirksliga-Aufstieg, während im Tabellenkeller SuS 21 Oberhausen gegen Fortuna Alstaden zum Siegen verdammt ist. Der Aufsteiger könnte hingegen mit einem Auswärtssieg den Klassenerhalt perfekt machen.

Landesliga

1. FC Bocholt (1.) - VfB Bottrop (9.)

Bocholt ist Spitzenreiter, Bocholt wird alles dran setzen, um am Sonntag im Heimspiel gegen den VfB Bottrop vor heimischer Kulisse den Aufstieg perfekt zu machen. Punkt. Und somit ist es wohl das leichteste Saisonspiel, welches der VfB Bottrop seit langem zu bestreiten hat. Denn: die Schwarzweißen haben mal so rein garnichts zu verlieren, aber reisen als Underdog mit der Option an, dem haushohen Favoriten so richtig ins Süppchen spucken zu können. Ganz ehrlich, welcher Fußballer träumt nicht davon, eine Aufstiegsfeier bei einem gastgebenden Verein platzen zu lassen und zu sehen, wie die 500 Grillwürstchen wieder eingefroren und die Zapfhähne abgeklemmt werden müssen. Schöner ist doch nur wenn Du selber aufsteigst.

Samet Sadiklar fehlt in Bocholt rotgesperrt.
Samet Sadiklar fehlt in Bocholt rotgesperrt.

Und genau diese wunderbare Chance bietet sich den Jungs von Trainer Mevlüt Ata. Der ist zwar kampfesmutig, doch auch Tage nach dem letzten Spiel ist dem Übungsleiter aus dem Jahnstadion noch immer die Verärgerung über vier Platzverweise gegen Niederwenigern seiner Schützlinge anzumerken. „Das ist einfach super ärgerlich. Wir sind noch nicht durch, auch wenn es gut aussieht. Und jetzt haben wir ein Spiel gegen den Tabellenersten vor der Brust. Da musst Du in Bestbesetzung antreten, aber durch diese Vorkommnisse fehlen mir am Sonntag vier Stammspieler“, so Coach Mevlüt Ata. Deniz Yesil, Tano de Haan, Samet Sadiklar und Marvin Höner müssen auf das Büßerbänkchen und stehen nicht zur Verfügung. Doch durch den Rückzug der RWE-Reserve sieht die Lage natürlich schon insgesamt deutlich entspannter aus. „Dennoch“, rechnet Mevlüt Ata, „wenn Rhenania am Sonntag gewinnt, dann sind wir durch. Aber nicht nur deswegen drück ich Oli und seinen Jungs die Daumen. Es gibt doch nichts Schöneres als in Derbys aufeinander zu treffen, dann ist die Hütte immer voll. Aber auch wir werden versuchen am Sonntag den Bocholtern alles abzuverlangen, vielleicht können wir ja so sogar noch den Klosterhardtern helfen. Wir können gegen Teams von oben bestehen, das haben wir gezeigt, auch wenn wir jetzt etwas geschwächt sind. Aber wir haben es selber in der Hand“, so Mevlüt Ata. Derweil gaben die Verantwortlichen des SV Zweckel unserer Redaktion gegenüber bekannt, dass neben Deniz Yesil auch Marvin Höner in der kommenden Spielzeit für die Gladbecker auflaufen wird.

Anstoß: 15 Uhr

Bröhli

 

Sterkrade-Nord (8.) - Duisburger SV (7.)

Matchball Nummer Zwei! Nachdem Sterkrade-Nord es in der Vorwoche verpasste den ersten Matchball zu verwerten und damit den vorzeitigen Klassenerhalt einzutüten, hat die Mannschaft von Trainer Lars Mühlbauer am kommenden Sonntag die nächste Gelegenheit. "Es ist schade, dass wir den Klassenerhalt nicht schon perfekt gemacht haben. Aber dann machen wir das halt nächsten Sonntag", gab Lars Mühlbauer nach dem "leistungsgerechten", so Nords Trainer, Unentschieden (1:1) beim Vogelheimer SV. Dabei hätte ein Sieg in der Vorwoche bereits den sicheren Klassenerhalt bedeutet. Der erste Matchball wurde also abgewehrt.

Fehlt gesperrt: Torhüter Essmer Villic.
Fehlt gesperrt: Torhüter Essmer Villic.

   Wenn am kommenden Sonntag der Tabellensiebte Duisburger SV in den Nordler Park reist, bietet sich Sterkrade-Nord die nächste Möglichkeit den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Ein Sieg über die Duisburger würde das Punktekonto auf 38 Zähler anwachsen lassen und der Klassenerhalt wäre den Nordlern nicht mehr zu nehmen. Doch es gibt natürlich auch die Gefahr, dass der Duisburger SV das Spiel am Sonntag gewinnt - so wie im Hinspiel als es 4:1 für den DSV hieß. Doch selbst dann hätte es Sterkrade-Nord noch selbst in der Hand, wobei es am letzten Spieltag zum Abstiegskonkurrenten VfB Bottrop gehen wird. Eine Situation die Trainer Lars Mühlbauer, sicherlich vermeiden will. "Auf ein Endspiel gegen den VfB habe ich keine Lust", so Nords Trainer. Vielmehr will Mühlbauer den zweiten Matchball verwerten: "Für uns geht es noch um viel und für Duisburg um nichts mehr. Ich will, dass man das von der ersten Minute an sieht. Dann bin ich guter Dingde, dass wir am Sonntag den Klassenerhalt einfahren werden." Nicht mit dabei sein werden Hilal Ali Khan und Essmer Villic, die beide in der Vorwoche beim Vogelheimer SV (1:1) die Rote Karte gesehen haben. Dabei dürfte vor allem der Verlust von Hilal Ali Khan, der zuletzt starke Leistungen zeigte, schwer wiegen. Doch Mühlbauer erklärt: "Klar ist Hilal ein wichtiger Spieler, doch wir haben genügend Alternativen zur Verfügung. Es müssen dann halt andere Spieler in die Bresche springen." Spielereien, dass ein Punkt am Sonntag genüge, will Nords Trainer auf dem Platz nicht sehen. "Wir spielen voll auf Sieg", erklärt Lars Mühlbauer in diesem Zusammenhang. 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

SV Rhenania Bottrop (11. ) - Vogelheimer SV (12.)

„Wir haben einen Matchball und den wollen wir auch nutzen“; gibt sich Oliver Dirr vor dem „Endspiel“ seiner Rhenanen selbstbewusst. „Der Stand der Dinge ist momentan ja, dass wir auch als Elfter ohne Relegation gesichert wären.“ Denn RW Essen zieht nach übereinstimmenden Presseberichten ihr U23-Team vom Spielbetrieb zurück. Das hat für die Landesliga die Konsequenz, dass der elfte Tabellenplatz für den Klassenerhalt reichen würde, ohne dass man in der Relegation antreten muss. Allerdings ist noch keine Mitteilung beim Verband eingegangen: „Der Rückzug steht allerdings noch nicht fest, denn beim Verband wurde es noch nicht gemeldet. Trotzdem bin ich gerade wegen der vielen übereinstimmenden Presseberichte optimistisch, dass es so kommt. Ich hoffe, dass die Meldung bis zum Wochenende noch bestätigt wird. Damit würde uns ein Sieg zum Klassenerhalt reichen. Falls es dann so kommt, gratuliere ich Nord und VfB zum vorzeitigen Klassenerhalt“, so Dirr weiter.

Kann er Rhenania in seinem letzten Heimspiel den Klassenerhalt bescheren: Pascal Pfeifer.
Kann er Rhenania in seinem letzten Heimspiel den Klassenerhalt bescheren: Pascal Pfeifer.

   Darauf arbeiten die Bottroper jetzt hin. „Wir haben am Sonntag das Endspiel und das wollen wir auch gewinnen. Wir spielen zuhause und das spielt uns in die Karten, denn da spielen wir einfach besser. Außerdem wird die Hütte voll sein, da freue ich mich drauf. Alle Rhenanen werden da sein und auch alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, wenn wir hoffentlich den Klassenerhalt sichern“, ruft Dir zur Unterstützung für seine Mannschaft auf. Alles andere als ein Sieg wäre wohl eine Enttäuschung. Denn es ist davon auszugehen, dass die Gäste im letzten Saisonspiel gegen FSV Duisburg einen Sieg einfahren werden. Dann würde es noch einmal knapp, weiß auch Dirr: „Ein Unentschieden wäre schlecht, denn dann würde Vogelheim dran bleiben und wir müssten im letzten Spiel einen Sieg holen. Somit wäre ein Remis ziemlich ärgerlich.“ Allerdings weiß der Rhenanen-Coach auch um die Stärken der Gäste aus Essen: „Vogelheim ist keine schlechte Mannschaft. Sie wurden vor der Saison ja überhaupt nicht als Abstiegskandidat gehandelt. Sie haben also auch ihre Stärken.“ Trotzdem gibt es genug Gründe dafür, dass die Bottroper den Sieg feiern werden: „Ich total guter Dinge. Wir zeigen immer einen großen Willen, denn man merkt einfach, dass jeder Einzelne den Klassenerhalt erreichen möchte. Außerdem ist viel Leben in der Mannschaft und das pusht uns. Zudem ist die Disziplin groß, die bleibt anderen Mannschaften im Abstiegskampf vorbehalten und das wirkt sich vor allem positiv auf die Personallage aus.“

Oliver Dirr hat sich vorsorglich für Montag und Dienstag freigenommen.
Oliver Dirr hat sich vorsorglich für Montag und Dienstag freigenommen.

   Die Personalsituation ist erneut sehr gut, wie schon in den letzten Wochen. Wieder kann Dirr auf alle seine Spieler bauen, da keiner verletzt ausfällt. Die Mannschaft hat sich gut eingespielt und ist nun schon seit vier Spielen ungeschlagen. „Es ist ein so großer Vorteil, wenn die Mannschaft eingespielt ist und man sie nicht immer aufgrund von Ausfällen umbauen muss. Klar, braucht die Mannschaft mal eine Veränderung, dann wird auf einer Position getauscht. Ich muss aber zum Glück nicht die ganze Mannschaft umkrempeln. Mit einer eingespielten Mannschaft kommen die Punkte von ganz allein“, bestätigt Dirr. Der einzige Makel an der Saison ist für Dirr, dass dieses Endspiel erst am vorletzten Spieltag stattfindet: „Natürlich hätten wir uns gerne früher gesichert. Aber es hat auch einige Vorteile, wenn es bis zum letzten Spieltag um etwas geht. Ich erinnere mich an die vergangene Saison, wo wir sehr früh aufgestiegen waren und die letzten Auftritte ziemlich blutleer waren. Da habe ich lieber später ein Endspiel, als dass ich solche Spiele nochmal erleben muss.“ Der Erfolg des Klassenerhaltes kann nicht zu hoch geschätzt werden. „Der Klassenerhalt wäre ein Riesenerfolg. Für mich wäre das ein viel größerer Verdienst als der Aufstieg im vergangenen Jahr“, so Dirr. Vorsorglich hat sich der Trainer schon Mal den Montag und den Dienstag freigehalten: „Ich habe mir für Montag und Dienstag vorsorglich freigenommen. Denn wenn wir den Klassenerhalt sichern, dann wird es eine Riesenfeier geben, die man nicht so schnell vergessen wird.“ Für den Sieg hat Dirr noch ein weiteres Ass im Ärmel. Bei wichtigen Spielen kommt seine Familie gucken und bisher hat es in fünf Anläufen immer mit dem Sieg geklappt. „Ich denke, es ist ein gutes Omen für das Spiel. Allerdings muss meine Familie dann auch mal in der Vorbereitung gucken kommen, damit sie wissen, wie es sich auch anfühlt mal zu verlieren“, scherzt Dirr abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Arminia Klosterhardt (2.) - Spvg Schonnebeck (3.)

Die weiteren Partien in dieser Liga:

FSV Duisburg - SF Hamborn *Bereits am Sa, 17. Mai*

Viktoria Buchholz - ESC Rellinghausen

SF Niederwenigern - Mülheimer SV

SC Bocholt -> Spielfrei

Bezirksliga

GW Lankern (12.) - SW Alstaden (13.)

Diese Partie hat Endspielcharakter! Und das sowohl für GW Lankern als auch für SW Alstaden. Beide Mannschaften belegen aktuell mit jeweils 30 Punkten einen Abstiegsplatz und der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz (Rang Elf), den zur Zeit BW Dingden inne hat, ist drei Punkte entfernt. Bei noch insgesamt zwei ausstehenden Partien wird schnell klar, was für eine Stunde es für den Verlierer der Partie GW Lankern gegen SW Alstaden geschlagen hat. Zwar hat der Tabellenelfte an diesem Wochenende spielfrei, doch mit einer Niederlage würde man weiterhin drei Punkte hinter dem rettenden Ufer verbleiben und es bliebe dann nur noch eine Partie zu spielen.

SWA-Trainer Guido Contrino.
SWA-Trainer Guido Contrino.

   Doch die Begegnung am Sonntag öffnet für den Sieger auch das Tor zum Klassenerhalt. Der Gewinner des Abstiegsknallers würde auf einen Nichtabstiegsplatz springen, wobei die Alstadener einen Sieg mit drei Toren Unterschied bräuchten, da Dingden ein aktuell um zwei Tore besseres Torverhältnis aufweisen und zudem mehr Tore geschossen haben (58) als die Kicker aus der Kuhle (41). SW Alstaden hat wie schon in der Vorwoche, als die Contrino-Elf der Borussia aus Bocholt mit 2:5 unterlag, eine große Chance einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. "Ich hatte noch lange mit dem Spiel gegen Bocholt zu kämpfen", gestand Guido Contrino, der zudem nicht nachvollziehen konnte, dass "kurz nach der Niederlage es schon wieder etwas lockerer in der Mannschaft zuging".

   Mit einem Sieg am Sonntag wären die Hoffnungen auf den Ligaverbleib durchaus berechtigt, da Dingden am letzten Spieltag auf den Zweitplatzierten BW Oberhausen trifft. "Eigentlich ist es eine Frechheit, dass wir es noch in der eigenen Hand haben", so Alstadens Trainer, der hofft, dass seine Mannschaft am Sonntag "den Schalter umlegen kann". Taktisch gesehen will Contrino voll auf Offensive gehen: "Wir werden am Sonntag absolut offensiv spielen." Dabei steht Ilias Caliskan vor seinem Saisondebüt, nachdem er erst seit kurzer Zeit spielberechtigt ist. "Mit Ilias habe ich eine Option mehr in der Offensive", so Contrino über den ehemaligen VfB Bottrop-Akteur. Dafür werden Jan Ole Schlünzen, Arthur Jarzombek und Tarik El Hamouti am Sonntag weiterhin nicht zur Verfügung stehen.

   Fakt ist, wenn SW Alstaden am Sonntag verliert dürfte dies mit dem Abstieg gleichkommen. "Das wäre es dann gewesen. Selbst ein Remis wäre zu wenig", so Contrino, der den Grund für die aktuelle Misere und den eventuellen Abstieg schon parat hat: "Wenn es schief geht und wir absteigen sollten, dann lag es nicht an den sportlichen Fähigkeiten, sondern dann lag es einzig und allein an der Einstellung." 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

SC 20 Oberhausen (14.) - Adler Osterfeld (3.)

Noch ist eigentlich rechnerisch etwas für den Spielclub 20 Oberhausen möglich. Doch so recht scheint keiner mehr am Knappenmarkt an den Klassenerhalt zu glauben. Selbst Trainer Michel Hilgert macht keinen Hehl aus der Stimmung. „Eigentlich glauben wir nicht mehr dran, wir planen für die Kreisliga A. Es ist auch einfach schwierig bei der Trainingsbeteiligung.“ Die ist Woche für Woche sehr mau, nur am Donnerstagabend waren 13 Mann da. Was laut Hilgert aber auch einen einfachen Grund hat. „Der Vorstand wollte von der Mannschaft wissen, wer bleibt und wer geht“, erklärt Hilgert, der selber sich einen Verbleib sehr gut vorstellen kann und dem Verein seine Zusage schon gegeben hat – sofern sich noch etwas tut. „Ich kümmere mich nur um neue Spieler, nicht um den neuen Trainer. Aber potentielle Neuzugänge wollen natürlich wissen, wer zu uns kommt. Und je nachdem, wer noch an Spielern zu uns kommt, bleibe ich auch.“

Adler-Trainer Udo Hauner will die Spannung im Team wegen des Pokalfinals hochalten.
Adler-Trainer Udo Hauner will die Spannung im Team wegen des Pokalfinals hochalten.

   Immerhin gab es wenigstens etwas Freude im Klub. Denn der Spieler Ulbrich heiratete zuletzt. „Die ganze Mannschaft gratuliert ihm natürlich und wünscht alles Gute“, so Hilgert weiter, der sich auch sonst optimistisch gibt. „Einige Spieler haben ihre Zusage schon gegeben, zwei, drei haben gesagt, dass sie gehen werden.“ Solche Sorgen hat Spielclubs nächster Gegner nicht. Denn Adler Osterfeld streitet sich eher noch um die Plätze zwei bis vier, hat mit dem Abstiegskampf überhaupt gar nichts zu tun und steht noch im Pokalfinale. Gerade diese Partie am 29. Mai ist auch dafür verantwortlich, dass beim Tabellendritten es im Training noch heiß hergeht. „Wir müssen ja die Spannung hoch halten. Wir können jetzt nicht nachlassen, sonst geht es im Pokalfinale nicht gut“, erklärt Adler-Trainer Udo Hauner einleuchtend. Daher sei auch keine Rücksicht zu erwarten und wenn alles normal läuft, müsste Osterfeld am Sonntag den 18. Sieg im 30. Spiel perfekt machen können. Dann allerdings noch ohne die „alten Hasen“. Denn: „Einige ältere Spieler, die zu Saisonbeginn noch da waren, sich aber entweder schwer verletzt haben oder beruflich nun zu sehr eingespannt sind, wollen gerne noch ein paar Minuten spielen, um sich zu verabschieden. Das wird dann aber auf unserem Kunstrasen geschehen. Auf Asche spielen die Jungs dann doch nicht so gerne“, gibt Hauner schmunzelnd zu Protokoll. Gegensätzlicher könnte die Stimmung beider Vereine, die dort am Sonntag aufeinander treffen, also kaum sein.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

SF Königshardt (1.) - SV Krechting (10.)

Für Königshardt geht es eigentlich nur noch um die goldene Ananas. Der Bezirksliga-Meister und kommende Landesligist müsste eigentlich schon in Sommer-Laune sein, auch wenn es noch einmal gegen Sterkrade-Nord im Pokal die Chance geben wird, in den Niederrheinpokal einzuziehen. „Man merkt im Training aber, dass die allerletzte Konzentration fehlt“, gibt auch Dirk Wißel zu. Der Trainer will jetzt aber sicherlich nicht mehr zaubern. „Ich bin nur noch 14 Tage hier. Da werde ich nicht anfangen, noch zu versuchen, Dinge zu ändern“, so Wißel, der das leidige Thema nämlich kennt. „Die Mannschaft ist zu schnell zufrieden und wir hatten ständig Spiele dabei, wo wir nicht alles gegeben haben. So auch letzte Woche, wo ich eigentlich schon eine Trotzreaktion erwartet hatte. Aber letzten Sonntag, das war ja nichts, ein Minus-Spiel. Daher bin ich gespannt, wie die Mannschaft sich im nächsten Spiel präsentiert.“ 

   Und in dem geht es zumindest für den Gegner Krechting noch um alles. Noch beträgt der Vorsprung komfortable fünf Punkte. Eine Niederlage beim Tabellenersten würde aber die Schweißperlen bei den Gästen wieder hervorrufen. Dessen sind sich auch die gastgebenden Sportfreunde bewusst. „Auch dafür wollen wir natürlich noch einmal alles geben und gewinnen“, unterstreicht Wißel, der allerdings nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Denn Nurtekin Bulut, David Mertesacker und Nico Schmelt fallen am Sonntag alle aus. „Das sind schon einmal drei Stammspieler und macht die Sache sicherlich nicht noch einfacher.“ Ein Heimsieg würde dennoch in ganz Oberhausen mit Wohlwollen registriert werden.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Arminia Klosterhardt II - VfR 08 Oberhausen

Dostlukspor Bottrop - SV Fortuna Bottrop

BW Oberhausen - PSV Wesel-Lackhausen II

Borussia Bocholt - Hamminkelner SV

BW Dingden -> Spielfrei

08/29 Friedrichsfeld -> Spielfrei

Kreisliga A

SuS 21 Oberhausen (13.) – Fortuna Alstaden (12.)

Wer am Sonntag Lust auf eine Partie mit Endspielcharakter hat, der macht sich am besten auf dem Weg zum Klaumer Bruch beziehungsweise an die „Schleuse“. Denn dort erwartet der beheimatete SuS 21 Oberhausen die um einen Rang besser platzierte Fortuna aus Alstaden. Für die 21er ist es die letzte Chance, den Abstieg noch aus eigener Kraft zu verhindern. Zwar gibt es in der Kreisliga A nur zwei sichere Absteiger, doch sollten aus Bezirksliga vier Teams aus Oberhausen und Bottrop absteigen, und danach sieht es zwei Spieltage vor Schluss nach aus, dann setzt sich die Anzahl der Absteiger nach unten weiter fort. Und so müsste man mindestens auf dem zwölften Tabellenplatz stehen, um auch in der nächsten Saison sicher in der Kreisliga A zu spielen.

   Und den hat momentan Fortuna Alstaden inne. Zwar wären die Alstadener mit einem Sieg immer noch nicht endgültig gerettet, müssten dann aber zu mindestens nicht mehr SuS 21 Oberhausen fürchten beziehungsweise könnten dann nur noch von FC Sterkrade 72 eingeholt werden. Der FC hat aktuell 30 Zähler auf dem Konto, Alstaden 33. Sollten am Ende beide 36 Punkte vorweisen können, würde es bei vier Absteiger zum einem Entscheidungsspiel kommen. Für die Hausherren kommt dagegen nur ein Sieg in Frage. Bei einer Heimpleite hätte die Weglicki-Elf fünf Zähler Rückstand auf Fortuna Alstaden und muss dann darauf hoffen, dass SW Alstaden oder SC 20 Oberhausen in der Bezirksliga bleiben.

Nimmt seine Mannschaft in die Pflicht: SuS-Trainer Marek Weglicki.
Nimmt seine Mannschaft in die Pflicht: SuS-Trainer Marek Weglicki.

Doch auf solche Rechenspiele will sich Marek Weglicki, Übungsleiter der Gastgeber, nicht einlassen: „Uns bleibt nichts anderes übrig als zu gewinnen und wir werden auch alles daran setzten, damit wir gewinnen. Leider haben wir es in den letzten Spielen versäumt die nötigen Punkte zu holen, unter anderem im Schlüsselspiel gegen TSV Safakspor. Die Mannschaft hat sich selbst unter Druck gesetzt. Jetzt müssen sie dem Druck stand halten.“ Damit es der Dreier gelingt, setzt Weglicki voll auf Offensive: „Ich werde am Sonntag mit zweieinhalb statt mit einer Spitzen spielen lassen.“ Die Quantität ist definitiv vorhanden, denn es wird lediglich Daniel Laux fehlen. Ob die Qualität auch da ist, wird sich am Sonntag zeigen.

   Die Gäste wissen um den Druck von SuS und wollen diesen zu ihren Gunsten nutzen: „Für SuS 21 ist es die letzte Chance. Sie werden nervöser sein als wir. Wir haben in den letzten zwei Spielen vier Punkte geholt, wenn wir das in den nächsten beiden Spielen auch schaffen, dann sind wir durch. Noch haben wir es in der eigenen Hand. Und wir wollen uns auch auf keinen anderen verlassen. Weder auf die Bezirksligisten noch auf die Gegner von Sterkrade 72“, so Alstadens Coach Yusuf Kücük. Einen weiteren Vorteil will Kücük aus dem Bodenbelag der Platzanlage ziehen: „Die Vorfreude steigt bei uns, denn wir spielen auf Asche. Das sind wir von unserer alten Platzanlage gewohnt.“

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

 

Adler Osterfeld II (15.) - VfR 08 Oberhausen II (11.)

„Leider ist der Abstieg schon besiegelt, aber wir wollen trotzdem versuchen, die Saison bestmöglich zu beenden“, erklärt Massimo Lo Mele von Adler Oberhausens Zweitvertretung. Für die Gäste dagegen geht es noch um den Klassenerhalt. Der Mannschaft von Günther Gbür fehlt noch ein Pünktchen, um den Abstieg endgültig zu vermeiden. Die Hausherren wollen dagegenhalten: „Zwar ist es für uns nur noch eine Pflichtaufgabe, doch wir werden uns auf keinen Fall kampflos ergeben. Wir wollen endlich mal wieder punkten und am besten sogar gewinnen. Auch wenn wir wissen, dass VfR sicher alles geben wird, weil sie noch in der Pflicht stehen.“

Seine Mannschaft braucht noch einen Punkt für den Klassenerhalt.
Seine Mannschaft braucht noch einen Punkt für den Klassenerhalt.

   Für Gbür führt kein Weg daran vorbei, bei Adler Osterfeld zu punkten: „Wir müssen einfach Punkte holen. Es ist so eng im Tabellenkeller, vor allem wenn es bei den vier Absteigern bleibt. Trotzdem ist bei und noch alles im grünen Bereich und das soll auch so bleiben.“ Zwar könnten die Oberhausener auch im letzten Heimspiel gegen Barisspor den Klassenerhalt klar machen, doch sie hätten es am liebsten schon an diesem Wochenende. „Wir sind guter Dinge, den Punkt zu holen, der uns momentan noch fehlt, so der VfR-Trainer. Dafür stehen Gbür wohl auch alle Spieler zur Verfügung: „Wir haben heute Abend noch unser Abschlusstraining, aber Stand jetzt sind alle Mann an Bord“, so der Trainer von VfR 08 II. Die Gastgeber dagegen „pfeifen aus dem letzten Loch“. „Wir haben echt viele Verletzte und einige Spieler kommen einfach nicht mehr zum Training. Jetzt sind wir auf Udo Hauner und die erste Mannschaft angewiesen, denn wir brauchen die Unterstützung. Ansonsten wird es sehr schwierig elf Mann zu bekommen“; beschriebt Lo Mele das Problem.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Arminia Lirich (2.) - SC 1912 Buschhausen (3.)

Am kommenden Sonntag wartet das "Non plus ultra" in der Kreisliga A. So beschrieb zumindest Arminia Lirichs Trainer Christian Kinowski das Spitzenspiel der Kreisliga A gegen den SC 1912 Buschhausen. Zusätzliche Brisanz erhält die Partie durch die Tatsache, dass es möglicherweise eine Entscheidung im Aufstiegskampf geben wird: Ein Sieg und auch eine Punkteteilung würde den Aufstieg der Liricher in die Bezirksliga bedeuten. Buschhausen bliebe dann nur noch der dritte Tabellenplatz und mindestens ein weiteres Jahr in der Kreisliga A. Doch SC-Trainer Andre Nowak hat bereits einen Plan: "Wir wollen uns in Lirich mit einem Sieg die Chance offen halten, doch noch aufzusteigen."

SC-Trainer Andre Nowak.
SC-Trainer Andre Nowak.

   Theoretisch gesehen hat der SC noch eine kleine Chance auf den Aufstieg, dafür müsste aber zunächst einmal am Sonntag ein Sieg her und am letzten Spieltag müsste Buschhausen ebenfalls gewinnen und auf eine Niederlage der Arminen hoffen. "Klar, wissen wir wie schwer das am Sonntag wird. Wer zu so einem Zeitpunkt da oben steht, tut dies auch verdient", so Nowak in Richtung Lirich, "Daher ziehe ich den Hut vor der Arbeit, die dort geleistet wird." Trotz des Lobes für die Arminen will Andre Nowak den letzten Strohhalm im Kampf um den Aufstieg ziehen und am Sonntag, wie schon beim 3:1 im Hinspiel, für einen SC-Erfolg sorgen: "Es wäre schon schade, wenn wir nicht aufsteigen würde, da wir fußballerisch gesehen zu den besten Mannschaften der Liga zählen." Doch guten Fußball bietet auch die Arminia aus Lirich, die mit elf Siegen aus 13 Spielen und somit mit 33 Punkten die zweitbeste Rückrundenmannschaft der Liga stellt. "Für uns ist schön, dass wir da oben stehen und die Chance haben aufzusteigen", so Lirichs Trainer Christian Kinowski, der gleich zwei Gefühlsarten mit dem kommenden Spitzenspiel verbindet: "Natürlich ist Vorfreude da, da wir die große Chance haben aufzusteigen. Aber natürlich ist auch ein Stück weit Anspannung mit dabei."  

Arminia Lirich mit Trainer Christian Kinowski kann den Aufstieg perfekt machen.
Arminia Lirich mit Trainer Christian Kinowski kann den Aufstieg perfekt machen.

   Eventuelle Angst vor einer Niederlage, was ein spannendes Saisonfinale am letzten Spieltag bedeuten würde, sieht Kinowski bei seinen Jungs nicht: "Die Saison macht bislang so viel Spaß, wir schweben auf Wolke Sieben. Vor der Saison wurde kein Ziel ausgegeben und nun haben wir die große Chance aufzusteigen. Das wäre eine Riesensache", will Lirichs Trainer den Druck nicht zu groß werden lassen. Bei 21 Siegen in 28 Spielen haben die Arminen aber durchaus das Recht mit Selbstbewusstsein in das Spitzenspiel zu gehen und eine größere Chance wird sich für Lirich wohl nicht mehr so oft auftun. "Die Stimmung ist super und wir werden am Sonntag unseren Fußball spielen, auch wenn wir wissen, dass Buschhausen eine sehr spielstarke Mannschaft ist", so Kinowski, der aller Voraussicht nach auf Alessandro Murtini, der in der Vorwoche beim 5:0-Kantersieg beim VfR Ebel gleich drei Mal erfolgreich war, verzichten muss: "Alessandro hat sich gegen Ebel eine Bänderdehnung zugezogen. Klar ist er heiß auf das Spiel, aber ich denke nicht, dass es für Sonntag reichen wird."

   Es ist eröffnet, das absolute Spitzenspiel der Kreisliga A - der absolute Showdown im Kampf um den Aufstieg. Wer behält die Nerven und steigt auf? Sonntagnachmittag um 17 Uhr wissen die Fans des Amateursfußball mehr. Entweder wird Lirich dann in Feierstimmung sein oder der SC Buschhausen hat seine letzte Chance gewahrt. Auf geht's!

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

GA Sterkrade (8.) - FC Sterkrade 72 (14.)

„Wir stecken noch mitten im Abstiegskampf“, erklärt FC 72-Interimstrainer Toni Collura. „Wir müssen uns im Vergleich zum vergangenen Wochenende auf jeden Fall steigern.“ Vor einer knappen Woche verlor nämlich die Collura-Mannschaft mit 1:4 gegen SG Osterfeld, für die die Saison eigentlich schon gelaufen war. Mit der Leistung war Collura nicht zufrieden: „Wir müssen endlich den Kampf annehmen, das müssen wir verstehen. Sonst haben wir nämlich keine Chance.“ Doch auch die Rivalen GA Sterkrade wollen den Kampf aufnehmen: „Wir wollen das Spiel für uns entscheiden. Allerdings kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, dass FC 72 da unten steht, denn sie haben eine gute Mannschaft“, lobt Michael Buhlmann seine Gegner.

Will im Derby punkten: Michael Buhlmann.
Will im Derby punkten: Michael Buhlmann.

   Nicht zu vergessen, ist das Spiel natürlich das Sterkrader Derby. Buhlmann rechnet mit einem brisanten Spiel: „Ich denke es wird ein hitziges und spannendes Derby. Für FC 72 geht es noch um Einiges und sie werden hochmotiviert sein, gerade wenn es gegen uns geht. Es ist fast schon der letzte Strohhalm, an dem sie hängen. Wir haben uns zwar zum Glück schon gerettet, aber wir wollen trotzdem alles geben.“ Gerade weil es Derbyzeit ist, erwartet Toni Collura eine Steigerung: „Ich denke, das Derby ist eine weitere Motivation. Wir werden voll auf Sieg gehen.“ Wenn es wirklich zu vier Absteigern kommen sollte, wird es eine schwierige Herausforderung für die Gäste, den Abstieg zu verhindern. Dafür müsste man fast schon die beiden letzten Spiele gewinnen. Also müsste nach einem möglichen Derbysieg auch noch ein Dreier gegen RSV Klosterhardt her. „Wir müssen beide Spiele gewinnen, damit fangen wir gegen Glück-Auf an. Nun muss viel mehr kommen als zuletzt, dann können wir den Klassenerhalt schaffen.“ Den Gastgebern gehen für das Duell so langsam die Spieler aus. Neben den vielen Verletzten der vergangenen Wochen werden auch Carsten Tlolka und Vitaly Miller aufgrund der Arbeit passen müssen. „Wir werden den Kader wieder mit A-Jugendlichen auffüllen“, erklärt Buhlmann die Maßnahmen.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

RSV Klosterhardt - SV Concordia

Barisspor Bottrop - Sterkrade-Nord II

Sterkrade 06/07 - TSV Safakspor

SG Osterfeld - VfR Ebel

Kreisliga B - Gruppe 1

Sterkrade 06/07 II (10.) - TSV Safakspor II (15.)

Am kommenden Sonntag gastiert der abstiegsbedrohte TSV Safakspor II bei der Zweitvertretung von Sterkrade 06/07. Während es für die Sterkrader quasi, zumindest vom Tabellenstand her, nur noch um die goldene Ananas geht, steht der TSV mehr als nur in der Pflicht. Beendete man die Hinrunde als Tabellenletzer, ist man nun zwar nur noch Vorletzter der Kreisliga B, dennoch steht man weiterhin auf einem Abstiegsplatz und selbst in der Hand hat man den Nichtabstieg auch nicht mehr.

Kann sich Tan Basars Team noch retten?
Kann sich Tan Basars Team noch retten?

21 Zähler hat der TSV Safakspor II auf dem Punktekonto. Man beachte: Nach einer desolaten Hinrunde hatte man 13 Punkte weniger und nun stehen noch zwei Spiele aus. Zwei Spiele in denen es für Safakspor um das gesetzte Ziel geht, den Klassenerhalt. Doch dafür muss der direkte Konkurrent TuS Buschhausen (23 Punkte) mindestens einmal, oder aber auch der SV Concordia Oberhausen, welcher mit 25 Punkten etwas Vorsprung hat, in beiden Spielen patzen. Vorraussetzung ist natürlich, dass das Team von Trainer Tan Basar beide noch ausstehenden Spiele gewinnt. Nächste Woche ist die Zweitvertretung von Arminia Lirich beim TSV zu Gast, doch der erste große Grundstein soll am Sonntag gelegt werden. Verliert man und gewinnt Buschhausen gleichzeitig ist man abgestiegen. Gewinnt man jedoch, ist im letzten Saisonspiel noch alles drin! Dennoch muss Basars Elf beachten, dass man mit dem drittletzten Tabellenplatz noch nicht unbedingt gerettet ist: Steigen vier Mannschaften aus der Bezirksliga ab, muss der Drittletzte in die Relegation

   Gegner ist also Sterkrade 06/07 II. Der Tabellenzehnte kann sich in dieser Spielzeit nur noch um wenige Tabellenplätze verbessern, als auch verschlechtern. Die Mannen von Andre Kok haben 33 Punkte auf dem Konto und können noch maximal den achten Tabellenrang erreichen. Dennoch wird man dem TSV Safakspor II mit Sicherheit nichts schenken und alles dafür geben, die drei Punkte in Sterkrade zu lassen.

Anstoß: 13 Uhr

BeTa

 

Adler Oberhausen (9.) – SV Concordia II (13.)

An der Concordiastraße in Oberhausen richtet sich zwei Runden vor Saisonende die ganze Konzentration auf die Reserve. Zwei Wochen nachdem die Erstvertretung den Aufstieg in die Bezirksliga klar gemacht hat, muss nun alle Kraft daran gesetzt werden, dass die zweite Mannschaft nicht den bitteren Gang in die Kreisliga C antreten muss. Aktuell hat die Elf von Trainer Atakan Tokac vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Sollten aus der Bezirksliga vier Teams aus Bottrop und Oberhausen runter gehen, dann würde ein fünfter Absteiger dazu kommen. Dieser wird dann in einem Relegationsspiel zwischen den drittletzten der beiden Kreisliga B-Gruppen ermitteln. Davon ist die Concordia aktuell nicht betroffen, doch was sind schon zwei Punkte im Fußball? Nicht viel, vor allem wenn noch sechs zu vergeben sind. Denn auch das Restprogramm der Concordia ist nicht ohne. Jetzt am Sonntag geht es zum Tabellenneunten Adler Oberhausen, die nur eines der letzten sieben Spielen verloren haben. Und am letzten Spieltag empfängt man den drittplatzierten TB Oberhausen. Doch auch die Konkurrenz der Gäste, insbesondere der drittletzte TuS 1900 Buschhausen, hat ein hartes Programm vor sich. Zum Abschluss dieser Spielzeit heißen die Gegner BW Fuhlenbrock (6.) und SV Rhenania Bottrop III (5.). Auf Siege der Bottroper Teams, müssen sich die Gäste allerdings nicht verlassen, denn man hat den Klassenerhalt selbst in der Hand.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

TuS Buschhausen (14.) - BW Fuhlenbrock (6.)

„In der Kreisliga B ist die Saison wohl schon vorzeitig beendet“, ärgert sich Andre Hülsmann von BW Fuhlenbrock über die Einstellung seiner Mannschaft. „Einige Spieler sind in Berlin beim Pokalfinale. Ich frage mich nur, ob sie auch nach Berlin gefahren wären, wenn wir noch Chancen auf den Aufstieg hätten. Zudem sind auch noch einige verletzt, sodass es momentan nicht so gut aussieht. Jetzt müssen wir gucken, wer am Sonntag auf dem Platz steht, nicht dass ich noch auf die Bank muss.“

Ist von der Einstellung seiner Mannschaft enttäuscht: Andre Hülsmann.
Ist von der Einstellung seiner Mannschaft enttäuscht: Andre Hülsmann.

   Auch die Gastgeber TuS Buschhausen müssen mit einem „arg dezimierten Kader“ antreten: „Kurz und knapp, wir haben sechs Verletzte. Mehr oder weniger gesagt, spielen wir mit einer Rumpfelf“, so Uwe Kasischke. Trotzdem brauchen die Oberhausener noch Punkte, um nicht abzusteigen. „Wir wollen nicht verlieren“, stellt Kasischke die Erwartungen dar. „Wir müssen einfach noch punkten. Wenn wir dann in die Relegation müssten, bin ich optimistisch, dass wir es schaffen. Im Fußball ist schließlich alles möglich. Wie sagt man dann noch: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich glaube bis zum letzten Moment an den Klassenerhalt“, zeigt Kasischke seinen Optimismus. Hülsmann lässt seiner Enttäuschung freien Lauf: „Ich finde es schade, dass die Luft raus ist. Ich hatte mir auch am vergangenen Sonntag gegen BWO mehr versprochen, aber wir konnten den großen Erwartungen nicht nachkommen. Es ist einfach nichts mehr drin. Bei uns geht nichts mehr nach oben und nichts mehr nach unten. Wir wissen alle, dass wir besser spielen können. Es ist ganz einfach eine Einstellungssache. Der eine möchte noch, der andere nicht. Leider möchte der Großteil nicht mehr. Es fehlt einfach an der richtigen Mentalität, daran müssen wir arbeiten.“

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

BW Oberhausen II - SV Rhenania III

Arminia Lirich II - SC Buschhausen II

GA Sterkrade II - Arminia Klosterhardt III

TB Oberhausen - SG Oberhausen

BV Osterfeld - Post Oberhausen

Kreisliga B - Gruppe 2

SuS 21 Oberhausen II (16.) - SV Vorwärts 08 (13.)

Für die Hausherren ist die Saison nach der 0:7-Niederlage gegen Safakspor III gelaufen und es steht fest, dass die Mannen von Trainer Dirk Bollmann den Weg in die Kreisliga C antreten werden müssen. Für die Gäste hingegen ist noch alles drin und sie belegen derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz, allerdings punktgleich mit dem SV Vonderort und somit ist noch nichts sicher. „Gegen SuS wird es ein schweres Spiel für uns, aber wir brauchen die drei Punkte“, so Vorwärts-Trainer Fahrudin Kovac. Doch trotz des Abstiegs haben die Hausherren am Sonntag nichts zu verschenken: „Wir wollen die letzen Spiele so vernünftig zu Ende bringen wie möglich, die Stimmung ist dabei natürlich nicht so toll“, so Bollmann. Doch trotzdem sind die Gäste zuversichtlich und Kovac blickt auf den 1:0-Sieg gegen Polonia Bottrop in der vergangenen Woche zurück: „Im letzten Spiel haben alle gekämpft. Von der Nummer Eins bis zur Nummer 17 haben alle, alles gegeben und wenn wir gegen SuS auch so spielen, dann sind wir den drei Punkten sehr nahe.“ Doch trotz des Sieges war die Trainingsbeteiligung bei den Bottropern nicht die beste und Kovac hat weiter mit Personalsorgen zu kämpfen: „Es ist schon mal gut, dass Alex Martin und Taskin nach der Rotsperre wieder ins Team kommen, dass sind zwei wichtige Spieler. Aber wir haben noch viele die beruflich verhindert sind oder verletzt, aber wir werden kämpfen“, beschreibt Kovac die Personallage. Bei den Hausherren sieht es mit Blick auf das Personal nicht besser aus. „Die Trainingsbeteilung war nicht gut und am Sonntag lasse ich mich überraschen. Die Mannschaft ist von Woche zur Woche unterschiedlich, wir sind eine Wundertüte. Einmal spielen wir Weltklassen und dann Kreisklasse, ich lasse mich wirklich überraschen“, so Bollmann abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

PePi

 

SV Vonderort (14.) - RW Welheimer Löwen (5.)

„Nach dem letzen Spieltag kann uns jeder gefährlich werden“, so Löwen-Trainer Thomas „Netzer“ Ochojski, der auf die 2:9-Niederlage gegen Viktoria Bottrop in der vergangenen Woche zurückblickt. „Doch wir sind auf Wiedergutmachung aus und haben nichts zu verschenken“, ergänzt Ochojski. „Auch wenn die uns wahnsinnige fünf Kästen geboten haben, haben wir nichts zu verschenken“, schmunzelt „Netzer“ dabei. Die Hausherren belegen derzeit den Relegationsplatz stehen aber Punktgleich mit Vorwärts 08, die den ersten Nichtabstiegsplatz belegen, und somit ist noch nichts vorbei und die Hoffnung bei den Gastgebern ist groß. Doch sie empfangen kämpferische Löwen, die den vergangenen Spieltag wiedergutmachen wollen. „Bei uns fehlen wieder viele, aber darüber wollen wir nicht sprechen, denn das ist schon seit Beginn der Rückrunde so. Es wäre mehr drin für uns, aber die Ausfälle waren einfach zu drastisch, wenn es besser gelaufen wäre, wäre für uns auch ein besserer Platz drin gewesen, aber das ist vorbei und wir wollen die letzen Spiele erfolgreich bestreiten und uns dann voll auf die neune Saison konzentrieren“, so Ochojski abschließend. Vonderort-Trainer Erdal Balli war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

PePi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Dostlukspor II - SV Fortuna II

TB Oberhausen II - Batenbrocker Ruhrpott Kicker

SV Rhenania II - SW Alstaden II

SF Königshardt II - TSV Safakspor III

SC Viktoria - VfB Bottrop II

FC Polonia - SV 1911

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Kommentare: 7
  • #1

    Egal (Freitag, 16 Mai 2014 18:13)

    Netzer finde es nicht gut das du das mit dem Bier erwähnst. Stell dir vor ihr verliert was dann jeder denkt. Manchmal Verstand einschalten.

  • #2

    An Netzer! (Freitag, 16 Mai 2014 19:39)

    Bei anderen fehlen auch genug. Also hört auf zu jammern...die Probleme haben viele Mannschaften am Ende der Saison! Immer das selbe mit euch!
    Und wenn ihr nicht davon reden wollt, warum erwähnt ihr das hier?

  • #3

    Abgekupfert (Freitag, 16 Mai 2014 23:48)

    ...von der WAZ,hm? ;-)

  • #4

    Sterkrader Derby (Samstag, 17 Mai 2014 11:06)

    Ob da die Sterkrader nicht zusammenhalten ? Tlolka fehlt und die A-Jugendlichen sollen aushelfen ! Ah ha

  • #5

    Zuschauer (Samstag, 17 Mai 2014 13:38)

    Weiss jemand ob Danny Fees diesesmal für die SGO auflaufen wird?

  • #6

    an netzer (Sonntag, 18 Mai 2014 09:04)

    Gegen Vorwärts 08 hat ja auch angeblich deine Stammelf gefehlt Netzter ? Man sollte schon bei der wahrheit bleiben Netzter.Denn an jeden Spieltag hast du eine andere ausrede ;.)

  • #7

    Er (Sonntag, 18 Mai 2014 10:04)

    Heute den letzten Heimsieg für die Saison einfahren!
    Leider muss 72 dran glauben auf wiedersehen Kreisliga A..