Arminia Lirich kann vorzeitigen Bezirksliga-Aufstieg perfekt machen

270 Minuten werden noch gespielt, dann ist die Saison vorbei. Während Arminia Klosterhardt am Sonntag den zweiten Platz in der Landesliga festigen will, können der VfB Bottrop und Sterkrade-Nord mit Siegen den Klassenerhalt feiern. In der Bezirksliga stehen SW Alstaden und SC 20 Oberhausen gehörig unter Zugzwang. Neben den Abstiegsgespenstern kann auch ein Aufstieg gefeiert werden. Arminia Lirich, Tabellenzweiter in der Kreisliga A, würde bei einem Sieg und einem Ausrutscher von SC 1912 Buschhausen den vorzeitigen Gang in die Bezirksliga perfekt machen. Diese Ehre, einem Aufstieg, ist auch dem B-Ligisten BW Oberhausen II zuteil, der es allerdings bei BW Fuhlenbrock aus eigener Kraft schaffen kann.

Landesliga

VfB Bottrop (9.) - SF Niederwenigern (4.)

Die Spielzeit, sie befindet sich in den letzten Zügen. Und zumindest in der Landesliga ist noch so richtig Pfeffer drin, wenn es um die bedrohten Plätze in Richtung Abstieg geht. Eigentlich nicht mehr so richtig mit dabei und so gut wie durch: der VfB Bottrop. Oder? Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Trainer nicht Entwarnung gibt, bevor das Schiff wirklich sicher im Hafen liegt. Aber bei VfB-Coach Mevlüt Ata spürt man deutlich seinen Ernst und eben kein Understatement wenn er sagt: „Wir sind nicht durch. Wir müssen bei diesem schwierigen Restprogramm alles aus uns rausholen um Sicherheit zu bekommen“, weiß der Trainer der Schwarzweißen.

Einsatz fraglich: Kevin Wagener.
Einsatz fraglich: Kevin Wagener.

Denn nach dem Heimspiel am kommenden Sonntag gegen die Gäste aus Rellinghausen stehen noch die Partien gegen Bochholt und Sterkrade Nord auf dem Programm. „Bochholt will im eigenen Stadion Meister werden, und ein Derby hat es sowieso immer in sich“, erläutert Ata. Also muss am Sonntag gepunktet werden, auch wenn sich der Tabellenvierte in Bottrop vorstellen wird. Aber: Gegen die Teams aus dem oberen Bereich haben die Ata-Schützlinge in den Heimspielen regelmäßig eine sehr gute Figur gemacht, ganz getreu dem Ata-Leitspruch: „Wenn Du nicht gewinnen kannst, dann darfst Du wenigstens nicht verlieren.“ Und das steht auch für Sonntag auf dem Programm, wobei der Übungsleiter weiterrechnet: „Bei einem Sieg und drei Punkten sind wir definitiv durch. Und wir wissen, dass wir in der Lage sind, zu Hause absolut jeden zu schlagen“, gibt sich Ata kämpferisch und nimmt seine Schützlinge in die Pflicht. „Dennoch wissen sehr wohl um die Schwere dieser Aufgabe gegen Rellinghausen, aber wir wollen es am Sonntag packen“, unterstreicht der Coach. Ein Fragezeichen steht derzeit lediglich hinter dem Einsatz von Kevin Wagener, den ein Magen-Darm-Infekt plagt und ans Bett fesselt.

Anstoß: 15 Uhr

Bröhli

 

FSV Duisburg (6.) – SV Rhenania (11.)

„Wir werden uns gewaltig strecken müssen und einen guten Tag erwischen, wenn wir gegen FSV Duisburg was holen wollen“, warnt SVR-Übungsleiter Oliver Dirr vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim Tabellensechsten FSV Duisburg. Angesichts von sieben Punkten aus den letzten drei Spielen dürften die Bottroper doch mit breiter Brust ins Rennen gehen und erst Recht, wenn bei einem Blick auf die Rückrundentabelle, in der die Bottroper mit 19 gesammelten Zählern auf Rang sieben stehen und der FSV lediglich auf dem vorletzten Platz wiederzufinden ist. Doch Dirr warnt davor, sich nur auf die Tabelle zu verlassen: „Wir sind keine Mannschaft, die anderen mal eben so weghaut. Auch wenn es bei den Duisburgern nicht mehr so läuft, wie in der Hinrunde, werden wir uns nicht darauf verlassen. Wenn wir sie spielen lassen, dann werden wir Probleme kriegen. Allerdings besteht eine kleine Hoffnung darauf, dass der FSV seine Sache nicht mehr so ernst nimmt, da sie ja schon gerettet sind.“ Voll auf Angriff wird Dirr jedoch nicht setzten, da die Rhenanen „in dieser Saison nicht einmal die Initiative ergriffen haben.“

   Neben dem Fokus auf die eigene Partie, schaut man natürlich auch auf die Nachbarmannschaften. Der punktgleiche SC 26 Bocholt empfängt den Tabellendreizehnten SC 26 Bocholt und auch der um einen Rang und einen Zähler schlechter platzierten Vogelheimer SV tritt zu Hause an. Die Essener erwarten den Aufsteiger Sterkrade-Nord. „Mein Ziel ist es, vor dem Spiel gegen Vogelheim weiterhin vor ihnen in der Tabelle zu stehen. Denn dann müssen sie das Spiel machen und alles auf eine Karte setzen“, so Dirr. Für ihn ist das große Plus seines Teams, dass diese als Kollektiv auftritt und in den letzten Wochen von Verletzungen beziehungsweise Ausfällen verschont geblieben ist, so dass man in den „letzten drei bis vier Spielen mit der gleichen Aufstellung spielen konnte.“ Beim Gastspiel in Duisburg wird lediglich David Hücker nicht zu Verfügung stehen.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Vogelheimer SV (12.) - Sterkrade-Nord (8.)

Während es für Sterkrade-Nord in der Liga zuletzt mit 14 Punkten aus den vergangenen sieben Spielen recht gut lief, musste die Mannschaft von Trainer Lars Mühlbauer am vergangenen Mittwoch das Aus im Pokalhalbfinale gegen den Bezirksligisten Adler Osterfeld hinnehmen. 1:3 hieß es am Ende gegen die eine Klasse niedriger spielende Mannschaft von Osterfeld. "Ich war sehr enttäuscht über die Niederlage. Man kann ja verlieren, aber das Wie ist entscheidend. Doch auch die Jungs wissen, dass das am Mittwoch einfach zu wenig war", blickt Sterkrades Trainer Lars Mühlbauer zurück. Viel Zeit zum Verarbeiten haben die Nordler nicht, am kommenden Sonntag wartet das wohl wichtigste Spiel der Saison. Denn die Reise von Sterkrade-Nord geht zum Tabellenzwölften Vogelheimer SV, der aktuell mit 29 Punkten auf der Habenseite den ersten feststehenden Abstiegsplatz belegt. "Das ist ein Jahrhundertspiel", erklärt daher auch Trainer Lars Mühlbauer.

Sieht seine Mannschaft vor einem "Jahrhundertspiel": Trainer Lars Mühlbauer. Foto: Nord
Sieht seine Mannschaft vor einem "Jahrhundertspiel": Trainer Lars Mühlbauer. Foto: Nord

    Die Partie in Essen ist deshalb von so eminenter Bedeutung, da sie für die Nordler richtungsweisend ist: Sollte es für die Oberhausener beim Vogelheimer SV eine Niederlage geben, würde eben jener Essener Verein den Rückstand auf die Sterkrader auf zwei Punkte verkürzen. Zudem drohen Punktgewinne der Konkurrenten VfB Bottrop und SV Rhenania Bottrop, die beide gegen Mannschaften antreten müssen, für die es in der Liga um nichts mehr geht. Andersherum bietet sich für die Mühlbauer die große Chance den Klassenerhalt perfekt zu machen. Mit dann acht Punkten Vorsprung wäre der direkte Abstieg nicht mehr möglich. Auch ein Abrutschen auf den Relegationsplatz wäre dann nicht mehr möglich, da der SC Bocholt, aktuell Tabellenzehnter mit vier Punkten Rückstand auf die Nordler, ingesamt nur noch zwei Partien bestreitet und Sterkrade-Nord nicht mehr einholen kann. Der großen Chance ist sich auch Trainer Lars Mühlbauer bewusst: "Wir können am Sonntag den Klassenerhalt klar machen. Ich erwarte nach Mittwoch auch eine Reaktion von der Mannschaft." Auf eventuelle Nebenschauplätze will Mühlbauer zunächst nicht schauen: "Ich schaue kein bisschen auf die anderen Plätze. Wir müssen unsere Aufgaben erledigen." 

   Im Hinspiel gab es einen 2:0-Erfolg der Sterkrader über jenen Vogelheimer SV. "Wir waren die dominante Mannschaft im Hinspiel und haben verdient gewonnen", blickt Mühlbauer auf das Hinspiel zurück, warnt aber zugleich: "Die aktuelle Mannschaft des Vogelheimer SV ist mit der aus der Hinrunde nicht mehr zu vergleichen. Doch ich habe meine Informationen für Sonntag." 

Anstoß: 15.30 Uhr

DaWi

 

ESC Rellinghausen (5.) - Arminia Klosterhardt (2.)

Wenn es in die letzten Partien geht und man weder mit Auf- oder Abstieg groß etwas an der Brause hat, dann kann es auf die letzten Meter einer Saison schonmal etwas langweilig werden… Dann bezieht man vielleicht die Spannung aus der Tabellenkonstellation. Und wir sehen: Rellinghausen (5.) gegen Klosterhardt (2.). Geht, ne? Doch bedenkt man einen 13-Punkte-Unterschied zwischen den Teams, dann ist die Spannung auch schon fast wieder flöten. Aber Klosterhardts Trainer Dennis Washofer weiß genau, wie er die Spannung im Team oben hält.

Coach Dennis Washofer.
Coach Dennis Washofer.

„Bei uns geht es glasklar immer noch darum, den zweiten Tabellenplatz zu halten und zu festigen. Hier wollen wir am Ende der Spielzeit stehen. Zwar haben wir vier Punkte Vorsprung auf Schonnebeck, aber um ein kleines Endspiel um Platz zwei kommende Woche im direkten Aufeinandertreffen zu vermeiden müssen wir dreifach punkten“, so der Trainer vom Hans-Wagner-Weg. Hinten kompakt und sicher stehen, um dann mit der Zielsetzung eines geordneten Spielaufbaus an den Plan heranzutreten, so sieht die Arminen-Devise für den kommenden Sonntag aus. Und es gibt noch etwas, was den Klosterhardter Puls etwas in die Hölle schnellen lässt und in Wallung bringt: die Niederlage des Spitzenreiters aus Bocholt. Denn somit trennen die Arminen und die Bocholter nur noch sechs Punkte… theoretisch wäre sogar tatsächlich noch der Aufstieg drin. „Aber an so etwas denken wir natürlich nicht. Bocholt ist die Über-Mannschaft in diesem Jahr, die sich den Aufstieg niemals nehmen lassen wird. Aber für uns wäre es natürlich am Ende schön sagen zu können, dass wir nur mit kleinem Abstand auf den Aufsteiger auf Platz zwei direkt dahinter gelandet sind“, so Dennis Washofer. Nicht mit an Bord der Oberhausener wird Philipp Bauer sein, der noch an einer Knieverletzung laboriert.

Anstoß: 15 Uhr

Bröhli

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Spvg Schonnebeck - SF Hamborn

SC Bocholt - Viktoria Buchholz

Duisburger SV - 1. FC Bocholt

Mülheimer SV -> Spielfrei

Bezirksliga

VfR 08 Oberhausen (16.) - SV Fortuna Bottrop (7.)

Zehn Tage sind her, seitdem der bittere Abstieg für VfR 08 Oberhausen in die Kreisliga A fest steht. Gerade einmal neun Zählern holten die 08er in der Rückrunde, die Punkte sieben, acht und neun gab es am letzten Sonntag, nachdem der Abstieg schon fest stand. Zu wenig für den Klassenerhalt, was auch VfR-Coach Thorsten Hamm bewusst ist: „Wir dürfen uns nicht beschweren, denn wir sind alleine schuld an der Situation. Dafür haben wir die Spiele teilweise zu leichtfertig abgegeben.“ Glücksgefühle beherrschen dagegen den Platz an der Rheinbabenstraße. Der Aufsteiger SV Fortuna sicherte sich mit einem starken 5:0 am 31. Spieltag frühzeitig den Klassenerhalt und krönte damit eine starke Rückrunde, in deren Tabelle die Fortuna derzeit auf dem dritten Rang steht.

Will sich ehrenvoll aus der Bezirksliga verabschieden: VfR-Übungsleiter Thorsten Hamm.
Will sich ehrenvoll aus der Bezirksliga verabschieden: VfR-Übungsleiter Thorsten Hamm.

Und obwohl es für beide Teams um nichts mehr geht, will man sich nicht hängen lassen. „Beim Spiel in Dingden herrschte schon gute Stimmung und auch im Training lassen die Spieler nicht die Köpfe hängen. Und auch den letzten zwei Spielen versuchen wir uns gut zu präsentieren“, so Thorsten Hamm. Auch sein Pendant, Marco Hoffmann, hat noch Ziele: „Der Druck ist raus, die Lust aber noch nicht. Wir wollen unsere Serie von fünf Spielen ohne Niederlage weiter ausbauen. Es wäre zu der unheimlichen Leistung „Klassenerhalt“ nochmal toll, neun Punkte zum Schluss zu holen, doch wird uns in den Spielen, die noch offen sind, alles abverlangt.“ Mit etwas Glück können die Bottroper die Saison auf Rang sechs beenden. Denn hat momentan PSV Wesel-Lackhausen II inne, doch die Weseler haben nur noch ein Saisonspiel und lediglich einen Punkt Vorsprung auf Fortuna. Das die neun Punkte ein Kinderspiel werden, daran glaubt Hoffmann aber nicht: „Wir werden jetzt nicht größenwahnsinnig und glauben, weil wir drin bleiben, kommt es von alleine. Wir müssen uns in den drei letzten Spielen bis ans höchste Niveau strecken. Da spielt es auch keine Rolle, dass der VfR nicht in der Liga bleiben darf. Das zeigt das letzte Ergebnis von ihnen. Dort wird weiterhin Fußball gespielt.“ Ebenso wie die Gäste, haben auch die Hausherren Respekt vom nächsten Gegner: „Fortuna hat natürlich mehr Selbstvertrauen als wir. Sie sind eine junge Mannschaft, die sich richtig gesteigert hat in der Rückrunde. Es kann auch gutes Spiel werden, mit dem hoffentlich besseren Ausgang für uns“, so Hamm mit großer Vorfreude auf Sonntag.

   Während die 08er für Sonntag wohl „13 bis 14 Mann“ im Kader haben werden, wird bei den Bottropern auf jeden Fall Tim Strickerschmidt fehlen. Der Mittelfeldmann hat sich in der Partie gegen Wesel einen doppelten Handwurzelbruch sowie einen doppelten Mittelhandbruch zugezogen und ist am gestrigen Donnerstag erfolgreich operiert worden. Für die kommende Saison hat man auch schon einen sicheren Neuzugang: Aus den eigenen Reihen wird Nico Große-Beck, Bruder von Keeper Danny Große-Beck, dazu stoßen. Zudem stehen Gespräche mit zwei, drei neuen vor dem Abschluss.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Dostlukspor Bottrop (8.) - SC 20 Oberhausen (14.)

Dostlukspor Bottrop atmet auf und das schon seit letztem Sonntag. Der deutliche Auswärtssieg bei GW Lankern (4:0) hat die Batenbrocker praktisch auf die sichere Seite katapultiert. Und die heißt Klassenerhalt. Rein rechnerisch ist zwar noch nicht alles in trockenen Tüchern. Doch die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Stempel könnte selbst bei einer Niederlage am kommenden Sonntag oder weiteren in den Folgewochen den Bezirksliga-Verbleib in der Tasche haben, da auch noch die vielen übrig gebliebenen Abstiegskandidaten direkt gegeneinander spielen. Einer davon ist der SC 20 Oberhausen, der völlig zwischen den Stühlen steht. Aktuell stehen die Mannen vom Knappenmarkt sowieso schon auf einem Abstiegsplatz. Aber noch können drei Punkte wegen der „Pfosten-Affäre“ abgezogen werden. Ebenso gut, wenn auch kaum vorstellbar, ist aber, dass dies eben nicht geschieht. Fakt ist aber: „Es sind noch neun Punkte zu vergeben und jetzt steht uns ein schwerer Brocken bevor“, bringt es SC 20-Trainer Michel Hilgert auf den Punkt.

Dostlukspors Trainer Sebastian Stempel hat zwei gute Angebote vorliegen.
Dostlukspors Trainer Sebastian Stempel hat zwei gute Angebote vorliegen.

   Nicht nur schwer, weil Dostlukspor Bottrop rein qualitativ sowieso stärker einzuschätzen ist. „Ich gehe davon aus, dass wir auf Rasen spielen werden und da haben wir diese Saison noch nicht so gut agiert.“ Hilgert will auch gar nicht um den heißen Brei herum reden und spricht das auch, was wahrscheinlich viele schon denken. „Wir haben angefangen zweigleisig zu planen, also auch für die Kreisliga A.“ Allerdings dann ohne Hilgert, zumindest als Trainer. „Ich würde gerne Spieler bleiben, vielleicht sogar beim SC 20, das steht nicht fest. Aber generell würde es dem Verein gut tun, wenn ein Trainer von außerhalb hier hinkäme. Mit diesem dann einen einstelligen Tabellenplatz in der Kreisliga A zu erreichen, wäre dann sicherlich ein guter Erfolg“, gibt sich Hilgert bescheiden. Er weiß auch warum, denn das beste Beispiel zeigt sich sonntäglich. „Wir werden auch erst Sonntag 15 Minuten vor dem Treffen wissen, wer doch noch ausfällt oder wer spielen kann. Ich werde auch wieder drei Spieler aus der Reserve mitnehmen, damit wir genügend Spieler haben. Und wir wollen nur noch auf Spieler setzen, die in den letzten Partien alles für die Mannschaft und damit alles für den Verein tun wollen.“

   Solche Probleme hat Stempel nicht, auch wenn er sagt: „Die Stimmung diese Woche war natürlich viel besser und lockerer und es waren auch wieder mehr beim Training. Aber nach wie vor fallen mehrere Stammspieler aus.“ Stempel hält auch nichts von Rechenspielen bis zur allerletzten Sekunde, weswegen er auch für kommenden Sonntag klare Vorstellungen hat. „Rein theoretisch können wir noch absteigen, wenn wir alles verlieren und eine Mannschaft, die aktuell 30 Punkte hat, alles gewinnt, auch wenn die unteren Mannschaften teilweise noch gegeneinander spielen. Wir wollen auf Nummer sicher gehen in Sachen Klassenerhalt und peilen Sonntag daher auch einen Sieg an“, so Stempel weiter, der dennoch im selben Atemzug betont: „Die Zeit wird natürlich eher für uns spielen, denn nicht wir, sondern der SC 20 ist zum Siegen verdammt.“ Was aber laut des Spielertrainers auch durchaus passieren kann. „Bereits im Hinspiel hat der Spielclub früh das 1:0 geschossen, sich danach hinten reingestellt und praktisch nichts mehr zugelassen.“ Auch der ungewohnte Untergrund für die Gäste will Stempel nicht so hervorheben. „Wir haben uns in dieser Saison daheim auch nicht mit Ruhm bekleckert. Doch wir haben noch zwei Heimspiele in dieser Saison und ich will mich vernünftig verabschieden.“ Seit bereits geraumer Zeit ist bekannt, dass Stempel dem Volkspark den Rücken kehren wird. Wohin es ihn schlägt, steht noch nicht fest. „Es kann sein, dass ich ein Jahr Pause mache, ich habe aber auch zwei Angebote. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Da die Vereine aber Klarheit haben wollen, denke ich, dass in zwei bis drei Wochen eine Entscheidung fallen wird“, gibt der noch Dostlukspor-Trainer zu Protokoll.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Adler Osterfeld (3.) - GW Lankern (12.)

Der Top-Four der Liga, mit Ausnahme BW Oberhausen, stehen am Wochenende wichtige Aufgaben bevor. Zwar ist oben schon alles entschieden, doch die Gegner der Spitzenteams kämpfen allesamt noch gegen den Abstieg, wodurch natürlich insbesondere SW Alstaden und SC 20 Oberhausen auf Schützenhilfe hoffen. Der Wichtigkeit dieser Partie ist sich Udo Hauner, Coach der Osterfelder, bewusst: „Wir wollen Alstaden unterstützen und dazu müssen wir wieder die Kurve kriegen.“ Und das am besten bis Sonntag, denn während am Mittwoch gegen den Landesligisten Sterkrade-Nord der Einzug ins Kreispokalfinale gelang, gab es in der Liga zuletzt drei Niederlagen. Für Hauner liegt der Grund auf der Hand: „Es ist natürlich schwer, den Spagat hinzukriegen zwischen den Spielen um die es was geht, wie jetzt das Pokalspiel und dann wieder den Fokus auf die Liga zu legen, wo es für uns um nichts mehr geht. Doch ich habe saubere Jungs, die hoffentlich an die Oberhausener Vereine denken und werden versuchen zu gewinnen. Doch leicht wird es nicht. Lankern wird auf Biegen und Brechen was holen wollen. Wir wollen die Saison so zu Ende bringen, wie wir sie angefangen haben.“ Die Grün-weißen aus Lankern sind derzeit punktgleich mit SW Alstaden und SC 20 Oberhausen auf dem zwölften Tabellenplatz. Den ersten Nichtabstiegsplatz hat der derzeit BW Dingden inne, die wie der Hamminkelner SV, 33 Zähler auf dem Konto haben, drei mehr als Alstaden und SC 20.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Hamminkelner SV (10.) - SF Königshardt (1.)

Und auch der Meister kann sich am Sonntag noch mehr Freunde machen als er ohnehin schon hat. Im drittletzten Spiel in der Bezirksliga und auch unter Dirk Wißel, der aus beruflichen Gründen die SF Königshardt verlassen wird, geht es zum Tabellenzehnten Hamminkelner SV. Der HSV hat derzeit drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und hat das große Plus, aktuell das beste Torverhältnis der bedrohten Teams zu haben, welches ja in der Bezirksliga mitzählt und am Ende auch von Relevanz sein könnte.

   Für Wißel geht es in erster Linie darum, sein Team nach der Pokalnieder im Halbfinale gegen BW Oberhausen wieder aufzubauen, ohne dabei Rücksicht auf die unteren Teams zu nehmen: „Natürlich werden und wollen wir uns nicht hängen lassen. Aber wir spielen in erster Linie für uns. Es ist für mich keine Herangehensweise zu sagen, was können wir jetzt für Mannschaft A und B tun. Die Mannschaften hatten genug Zeit.“ Eins kann Wißel aber versprechen: „Egal wer unten drin steht, wir wollen das bestmögliche Ergebnisse erzielen und so trainieren, dass wir gut vorbereitet sind.“ Mit einer leichten Aufgabe rechnet der Übungsleiter aber nicht: „Wir haben uns im Hinspiel beim 3:2 schon schwer getan. Hamminkeln spielt mit einer körperlichen Überlegenheit, auf die wir eine gute Antwort finden müssen.“ Fraglich für die Auswärtsfahrt sind Christian Hinz und David Reuschenbach, während David Mertesacker ganz ausfällt.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

SW Alstaden (13.) - Borussia Bocholt (15.)

Abstiegsknaller an der Kuhle! Der Tabellen-13. SW Alstaden empfängt am drittletzten Spieltag den Tabellen-15. Borussia Bocholt. Aktuell liegen fünf Punkte zwischen den beiden Kontrahenten, die derzeit beide einen Abstiegsplatz belegen. Die Schwarz-Weißen um Trainer Guido Contrino liegen aktuell drei Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz. Düsterer sieht es bei den Borussen aus, für die bereits ein Unentschieden am Sonntag der Abstieg bedeuten würde. "Der Druck ist enorm hoch, doch bei uns überwiegt die Vorfreude auf Sonntag, da wir noch alles selbst in der Hand haben", so Alstadens Trainer, der keine Angst vor dem Abstiegsknaller hat.

Die Mannschaft von SW Alstaden ist nach Meinung von Trainer Guido Contrino bereit und heiß auf den Abstiegsknaller.
Die Mannschaft von SW Alstaden ist nach Meinung von Trainer Guido Contrino bereit und heiß auf den Abstiegsknaller.

    "Für solche Spiele ist man doch Fußballer. Das gilt für den Aufstiegs- als auch für den Abstiegskampf. Die Jungs sind heiß auf Sonntag", führt Contrino aus, der den größeren Druck bei den Gästen aus Bocholt sieht: "Bocholt wird alles in die Waagschale werfen, da sie keinen Punkt mehr abgeben dürfen. Daher ist der Druck bei der Borussia höher." Mit Blick auf die Tabelle und nur noch drei ausstehenden Partien inklusive dem Spiel gegen Borussia Bocholt am Sonntag wird schnell klar, dass "wir gewinnen müssen", weiß auch Alstadens Trainer, der vom "ersten von insgesamt drei Endspielen" spricht. Eine eventuelle Niederlage würde für die Hausherren nichts Gutes heißen: "Wir könnten dann noch auf 36 Punkte kommen, aber ich denke nicht, dass das reichen wird." Daher betont Guido Contrino: "Das ist das wichtigste Spiel der Saison. Die Jungs wissen, worum es geht." Denn in Contrinos Rechnung spielen eventuelle Ergebnisse der Konkurrenz keine Rolle und auch auf Schützenhilfe will und kann sich Alstadens Trainer nicht verlassen: "Wir können nicht auf Schützenhilfe hoffen, wir müssen selbst die Punkte holen."

   Trotz der 0:4-Niederlage beim bereits feststehenden Aufsteiger SF Königshardt und der brisanten Tabellensituation sei die Stimmung im Kuhle-Lager "gut", wie Guido Contrino vermeldet. Doch auch bei den Borussen aus Bocholt dürfte das Selbstbewusstsein ein Stück gewachsen sein, nachdem man in der Vorwoche mit 5:2 gegen Adler Osterfeld gewinnen konnte. "Wir wissen um die Schwere Aufgabe, doch wir haben es noch selbst in der Hand", so Alstadens Trainer abschließend, der gegen Bocholt auf die verletzten Arthur Jarzombek und Jan Ole Schlünzen verzichten muss. Außerdem wird Tarik El Hamouti in den letzten Spielen aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. "Angst ist nicht da, dafür aber Druck. Doch man hat bereits oft gesehen, dass man unter Druck mit am besten spielen kann", hat Guido Contrino drei Punkte ins Visier genommen.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

BW Dingden (11.) - Arminia Klosterhardt II (4.)

Dreimal 90 Minuten sind es noch für Christian Dahlbeck, Trainer der Arminia-Reserve, ehe er nach 16 Jahren den Hans-Wagner Weg verlässt und seine Zelte zur neuen Saison beim A-Ligisten Sterkrade 06/07 aufschlagen wird. Und er will sich mit einem Rekord verabschieden: „Wenn wir am Sonntag die 50 Punkte voll machen, dann haben wir die höchste Punktzahl erreicht, die Arminia II jemals erreicht hat, seitdem sie in der Bezirksliga spielen.“ Doch dazu muss am Wochenende ein Sieg her. Gegner wird der Tabellenelfte BW Dingden sein. Neben den 50 Punkten hat Dahlbeck noch zwei weitere Gründe in Dingden zu gewinnen: „Zum einen würden wir gerne Tabellendritter werden und natürlichen wollen wir die 40 Kilometer auf der A3 nicht mit schlechter Laune nach Hause fahren.“ Neben dem Eigeninteresse die Blau-weißen zu schlagen, erhoffen sich natürlich die Mannschaften auf den Abstiegsrängen, dass Klosterhardt gewinnt, den Dingden belegt mit drei Zählern Vorsprung den ersten Nichtabstiegsplatz. „In erster Linie müssen die betroffenen Mannschaften ihre Hausaufgaben selber machen. Aber wir werden natürlich alles geben um das Spiel zu gewinnen. Schließlich wollen wir die Saison vernünftig zu Ende spielen“, so Dahlbeck, der in Dingden wieder auf Marius Dyballa zurückgreifen kann.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

08/29 Friedrichsfeld - BW Oberhausen

PSV Wesel-Lackhausen II -> Spielfrei

SV Krechting -> Spielfrei

Kreisliga A

VfR 08 Oberhausen II (8.) - SV Concordia (1.)

"Bis morgens um halb fünf", so Concordias Co-Trainer Michael Häse, hat der Kreisliga A-Meister SV Concordia den Aufstieg gefeiert. Dieser stand nach dem 4:2-Heimerfolg über GA Sterkrade in der Vorwoche fest und nach Abpfiff begannen die Feierlichkeiten beim Team um Trainer Gerhard Gayk. Ist das die Chance für den VfR 08 Oberhausen II, der mit aktuell 36 Punkten auf der Habenseite nur fünf Zähler Vorsprung auf den viertletzten Tabellenplatz hat, der nach aktuellem Stand in der Bezirksliga den Abstieg bedeuten würde. "Ich habe bereits vor der Saison gewarnt, dass eventuell vier Mannschaften absteigen können und gesagt, dass wir um die 40 Punkte brauchen um die Klasse zu halten", so VfR-Trainer Günther Gbür. 

"Concordia ist verdient aufgestiegen", spricht VfR-Trainer Günther Gbür dem SV Concordia Glückwünsche aus.
"Concordia ist verdient aufgestiegen", spricht VfR-Trainer Günther Gbür dem SV Concordia Glückwünsche aus.

   Hoffnungen, dass Concordia in den letzten den Fuß vom Gaspedal nimmt, hat Gbür nicht: "Concordia wird weiter Gas geben. Ich kann mir nich vorstellen, dass sie ein oder zwei Gänge zurückschalten." Bestätigung erhält Gbür von Michael Häse: "Wir haben die Woche voll trainiert und werden uns am Sonntag voll reinhauen", so Concordias Co-Trainer der weiter ausführt: "Wir haben das Hinspiel mit 2:4 verloren und haben daher noch etwas gut zu machen." Nach Gbürs Rechnung braucht die VfR-Reserve von vier Punkte um definitiv die Klasse zu halten: "Es liegt an uns selbst. Aber wir haben jetzt mit Concordia eine richtig schwere Aufgabe vor der Brust. Zu Hause will man zwar immer gewinnen, aber ich würde mich mit einem Punkt schon sehr zufrieden geben", hofft Gbür auf einen Punktgewinn gegen die "beste Mannschaft der Liga", wie der VfR-Trainer die Concorden beschreibt: "Mein Glückwunsch geht an den SV Concordia. Es ist die beste Mannschaft der Kreisliga A und verdient aufgestiegen." Eventuell liegt die Hoffnung der 08er auf Punkte am Sonntag in der von Michael Häse angekündigten personellen Rotation bei den Concorden: "Ich denke, wir werden am Sonntag die Leute spielen lassen, die bislang eher weniger Spielzeit bekommen haben."

Anstoß: 13 Uhr

DaWi

 

VfR Ebel (11.) - Arminia Lirich (2.)

Macht Arminia Lirich den Bezirksliga-Aufstieg am Sonntag perfekt? Die Oberhausener sind auf Schützenhilfe angewiesen. Denn selbst, wenn die Oberhausener gewinnen, muss man auch darauf hoffen, dass im Verfolgerduell Sterkrade 06/07 Buschhausen 1912 schlägt oder sich die beiden Mannschaften die Punkte teilen. Ein bisschen viel Konjunktiv. Würde man dann auch noch den VfR Ebel dazu nehmen, wäre das Chaos perfekt. Fakt ist aber: Die Bottroper sind auf Wiedergutmachung aus, nachdem man letzte Woche sang- und klanglos mit 0:6 bei Sterkrade 06/07 verlor und eine schlechte Leistung ablieferte. Nichtsdestotrotz warnt Lirichs Trainer Christian Kinowski vor dem nächsten Auswärtsspiel.

Lirichs Trainer Christian Kinowski muss die Euphorie im Verein derzeit bremsen.
Lirichs Trainer Christian Kinowski muss die Euphorie im Verein derzeit bremsen.

   „Wir denken gar nicht an den Aufstieg. Wir wollen erst einmal mit voller Konsequenz einen Sieg beim VfR Ebel einplanen. Dann können wir immer noch schauen, wie die Situation nach dem Abpfiff ist. Und Ebel ist sehr schwer einzuschätzen, sie hatten schon einige kuriose Ergebnisse in diesem Jahr.“ Zudem zeigt Kinowski, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat. „Ebel hat im Winter einen ehemaligen RWE-Spieler verpflichtet, der auch schon einige Tore erzielt hat. Sie bleiben eine Wundertüte.“ Das kann man von Lirich selbst gar nicht behaupten. Die Arminia marschiert souverän und konstant durch das Jahr 2014, was seinesgleichen sucht. „Man muss die Jungs im Moment schon ein bisschen bremsen im Training. Klar, die Euphorie im gesamten Verein ist sehr hoch, weil es diese Möglichkeit noch nie gegeben hat. Aber ich versuche alle auf dem Teppich zu halten, dennoch den Spaß und die Lockerheit im Training beizubehalten.“ Spaß und Lockerheit dürfte bei den Bottropern aus Ebel gerade in dieser Woche und nach dem schwachen Auftreten letzten Sonntag alles andere als auf der Tagesordnung gestanden haben. Ob es tatsächlich so war, ist allerdings nicht bewiesen. Ebel-Trainer Ralf Höner war im Vorfeld für die Auf'm Platz-Redaktion leider nicht zu erreichen. Doch auch er hat schon letzten Sonntag nichts schön reden wollen und dürfte seine Jungs diese Woche härter rangenommen haben. Nach wie vor hat sein Team noch ein ganz kleinen Puffer auf die Abstiegsplätze. Doch der kann gerade nach dem kommenden Sonntag und dem schweren Heimspiel gegen einen möglichen Bezirksliga-Klub komplett dahin sein. Kann Ebel dem zweiten Spitzenteam der Kreisliga A innerhalb einer Woche Paroli bieten und droht ein erneutes Debakel wie eine Woche zuvor?

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

FC Sterkrade 72 (14.) - SG Osterfeld (5.)

„Während es für andere noch um alles geht, geht es für uns um nichts mehr und wir spielen quasi um die goldene Ananas“, bringt es Gäste-Trainer Patrick Wojwod auf den Punkt. Denn während die Hausherren mitten im Abstiegskampf stecken ist für die Gäste die Saison gelaufen, der Klassenerhalt ist in trockenen Tüchern und die Luft nach oben ist raus. Doch eines stellt Wojwod klar: „Wir haben nichts zu verschenken, dass wäre unsportlich gegenüber anderen Mannschaften, wir werden schon versuchen was zu holen“, so der SGO-Übungsleiter, der auf „alles was Tore schießt“ verzichten muss. Weder auf Danny Fees noch Bernhard Verhülsdonk, kann Wojwod im Spiel gegen 72 zurückgreifen: „40 Tore sind nicht da“, erklärt Wojwod, „Ich muss mir für Sonntag was einfallen lassen“, erklärt der emsige Übungsleiter. Bei den Hausherren hingegen herrscht größerer Druck und ein Sieg wäre für die Elf von Interimstrainer Toni Collura wäre enorm wichtig. „Wir spielen zuhause und es ist klar, dass wir das Spiel gewinnen müssen“, so Collura, der mit seinen Mannen in der vergangenen Woche gegen Arminia Lirich mit 1:5 unter die Räder gekommen ist. „Doch Lirich ist eine andere Hausnummer. Wir werden wegen dieser Niederlage nicht aufgeben. SGO ist eher zu knacken“, zeigt sich Collura zuversichtlich. „Wir werden kämpfen und versuchen Punkte zu holen. Wir haben noch drei Spiele, die alle auf Augenhöhe sind, da müssen wir punkten und am Sonntag wollen wir damit anfangen“, so Collura abschließend, der auf Tolga Korkmaz verzichten muss, der Gelbgesperrt ist.

Anstoß: 15 Uhr

PePi

 

TSV Safakspor (7.) - SuS 21 Oberhausen (13.)

Die Hausherren stehen derzeit auf dem siebten Tabellenplatz, doch damit ist der Klassenerhalt noch nicht in trockenen Tüchern, dies zeigt die Ausgeglichenheit der Liga. Neun Punkte sind noch zu vergeben und lediglich sechs Punkte Abstand haben die Hausherren auf die Abstiegsplätze. „Wir haben jetzt noch drei Spiele und alles in unserer Hand. Ich habe von vorne rein gesagt, dass wir 40 Punkte brauchen, um die Liga zu halten. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“, so Safakspor-Trainer Murat Eraslan. Dabei haben die Hausherren eindeutig die bessere Ausgangslage, denn die Gäste besetzen derzeit einen direkten Abstiegsplatz und benötigen die Punkte sichtlich dringender: „Das wird ein entscheidendes Spiel für uns. Wenn wir das erfolgreich bestreiten, dann ist es ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt“, so Gäste-Trainer Marek Weglicki. Beide Mannschaften haben sich nichts zu schenken und Eraslan will nichts dem Zufall überlassen: „Wenn wir die Liga halten wollen, müssen wir das Spiel gewinnen. In den nächsten Spielen treffen wir auf Arminia Lirich und Sterkrade 06/07, darauf will ich es nicht ankommen lassen“, so der Übungsleiter der Hausherren.

   Doch auch die Gäste wollen in der kommenden Saison in der Kreisliga A vertreten sein: „Wir sind alle der Hoffnung nicht abzusteigen und werden alles geben“, erklärt Weglicki, der auf zwei Leistungsträger verzichten muss. „Die Personallage ist nicht berauschend, aber jeder der auf dem Platz steht gibt alles für den Verein“; ergänzt Weglicki. Dabei geht es für Weglicki lange nicht mehr um „schönen Fußball“: „Wir werden kämpfen. Wir sind mitten im Abstiegskampf und es ist nicht wichtig, dass wir schön spielen, sondern erfolgreich. Der Trainer von Buschhausen hat vergangenen Woche gesagt, wir können keinen Fußball spielen, doch letztendlich hat es gegen die gereicht und wir haben einen Punkt geholt, so werden wir auch am Sonntag wieder spielen“, so Weglicki abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

PePi

 

SC Buschhausen (3.) - Sterkrade 06/07 (4.)

Spitzenspiel an der Simrockstraße - Dritter gegen Vierter! Wenn es am Sonntag zum Duell zwischen dem SC Buschhausen und Sterkrade 06/07 geht, geht es auch die letzten Funken Hoffnung im Kampf um den Aufstieg. Fakt ist aber auch, dass sich mindestens eine von beiden Mannschaften aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Sollte der SC mit aktuell fünf Punkten Rückstand auf Tabellenplatz Zwei gewinnen, würden sich die Sterkrader, die ohnehin nur noch Minimalchancen haben, aus dem Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga  verabschieden. Sollte 06/07 hingegen gewinnen und der aktuelle Tabellenzweite Arminia Lirich, wäre sowohl für den SC als auch für 06/07 das Aufstiegsrennen beendet. Gleiches droht bei einem Remis. Es ist somit quasi die letzte Chance für beide Mannschaften, wobei den Buschhausenern ein Sieg mehr im Kampf um den Aufstieg bringen würde, da die Elf von Trainer Andre Nowak noch auf Arminia Lirich treffen wird.

Andre Nowak bleibt Trainer beim SC Buschhausen - in der Kreisliga A oder in der Bezirksliga.
Andre Nowak bleibt Trainer beim SC Buschhausen - in der Kreisliga A oder in der Bezirksliga.

   "Montag war die Stimmung natürlich unten, doch wir haben darüber gesprochen und sind weiter heiß, es zu versuchen, doch noch aufzusteigen", so SC-Trainer Andre Nowak nach dem 1:1-Unentschieden gegen SuS 21 Oberhausen. "Da hat man gesehen, wie grausam Fußball ist. SuS hat da gegen uns einen Punkt geholt, obwohl wir die klar bessere Mannschaft waren", haderte Nowak mit der Punkteteilung in der Vorwoche. Sterkrade 06/07 hingegen fegte zuletzt den VfR Ebel mit 6:0 von der eigenen Anlage, trotzdem erklärt Trainer Dirk Rovers: "Der Zug ist abgefahren. Lirich müsste alle Spiele verlieren und wir alle gewinnen. So konstant wie Lirich aber spielt, glaube ich da nicht dran." Den größeren Druck sieht Rovers daher auch bei den Buschhausenern: "Der SC darf gegen uns keine Punkte verlieren. Ich gehe von einem Feuerwerk von Buschhausens Seite aus. Doch wir werden dagegen halten. Und von dem Wort Wettbewerbsverzerrung will ich nichts hören, das gibt es bei mir nicht. Wir haben uns jetzt das Ziel gesetzt Dritter zu werden." Denn, wie bereits oben geschildert, dürfte eine Punkteteilung und erst recht eine Niederlage der Nowak-Elf das Ende aller Aufstiegsträume bedeuten. Doch bei fünf Punkten Rückstand scheint ein Überflügeln der Arminen aus Lirich schwer vorstellbar. Trotz eines eventuellen Nichtaufstiegs spricht SC-Trainer Andre Nowak von einer "überragenden" Saison seiner Mannschaft: "Wir haben uns in dieser Spielzeit fußballerisch entwickelt und eine super Saison gespielt. Wir zählen fußballerisch zu den besten Mannschaften in der Kreisliga A und werden weiter unseren Weg gehen, ob in der Kreisliga A oder in der Bezirksliga." Während die Ligazugehörigkeit noch nicht geklärt ist, ist die Personalie Trainer beim SC Buschhausen bereits geklärt: "Es ist geplant, dass ich mit meinem Trainerteam weitermache, unabhängig davon in welcher Liga wir in der nächsten Saison spielen. Wenn wir es dieses Jahr mit dem Aufstieg nicht schaffen, dann versuchen wir es im nächsten Jahr erneut."

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Sterkrade-Nord II (9.) - Adler Osterfeld II (15.)

Es ist nur eines von drei möglichen Derbys zwischen Oberhausener Reservemannschaften in der Kreisliga A und doch ist es zugleich wohl auch mit das Letzte: Zumindest für die Zweitvertretung vom SV Adler Osterfeld. Massimo Lo Mele glaubt selbst schon nicht mehr an den Klassenerhalt: „Der Zug ist für uns abgefahren. Bis zum Drittletzten sind es schon jetzt sieben Punkte und es werden nur noch neun vergeben. Außerdem, ganz ehrlich? Wenn man gegen RSV Klosterhardt, VfR Ebel und Fortuna Alstaden auch nicht gewinnt, was will man dann noch in der Kreisliga A?“, fragt Adlers Trainer rhetorisch und auch ziemlich geknickt. Denn Lo Mele gibt zu: „Ich bin noch nie abgestiegen, außer einmal in Hamborn. Das jetzt ist ziemlich deprimierend, vor allem die Einstellung der Spieler zieht einen ganz schön runter. Das kenne ich einfach so nicht. Früher hatte man immer egal ob Training oder Spiel immer Bock. Aber bei dieser Pommes-Generation ist das schwierig“, nimmt der Adler-Trainer kein Blatt vor dem Mund. Zu tief sitzt der Frust der letzten Monate.

Massimo Lo Mele ist ziemlich angefressen.
Massimo Lo Mele ist ziemlich angefressen.

   Frust hatte sicherlich auch sein kommender Gegenüber, Johann „Hansi“ Wüst, als ihm vor einigen Wochen mitgeteilt wurde, dass er am Saisonende gehen muss - trotz vereinbarter Vertragsverlängerung in der Winterpause. Doch das ist für Wüst Schnee von gestern. „Es ist nicht meine Art, dreckige Wäsche zu waschen“, so der Trainer von Sterkrade-Nord II. Wüst will sich vernünftig verabschieden und das am liebsten mit etwas mehr, als was seine Mannschaft aktuell vorweisen kann. „Viele sprechen davon, dass wir den Klassenerhalt schon in der Tasche haben. Aktuell haben wir aber nur fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und es sind noch neun Punkte zu vergeben. Da kann also noch alles passieren“, warnt Wüst, um dann zu erklären: „Wir haben uns im Winter zusammengesetzt und vereinbart, dass wir 40 Punkte erreichen wollen und mehr Punkte in der Rückrunde als in der Hinserie, in der wir 19 Punkte sammeln konnten, ergattern möchten.“ Weit davon entfernt ist die Landesliga-Reserve nicht. Vier Punkte bis dahin fehlen noch, Sonntagabend soll es nur noch einer sein. „Ich messe Adler nicht am Tabellenstand oder an dem, was sie sagen. Wir werden uns voll reinhängen und wollen die drei Punkte einsammeln. Wenn uns das gelingt, dann haben wir den Klassenerhalt am Sonntag zu 99 Prozent sicher“, glaubt der Nordler Trainer. Dustin Vogt kann bei dem Unterfangen mithelfen, nachdem er zuletzt gefehlt hatte. „Ich werde trotz Personalprobleme 14 Mann zusammenbekommen“, so Wüst. Nicht so sein Gegenüber. „Ich werde einige Spieler aus der Drittvertretung bitten, bei uns mitzuspielen, sonst wird es schwierig, elf Mann zusammen zu bekommen. Spieler aus der ersten Mannschaft werde ich wohl nicht nehmen. Erstens sollen sie ihre glorreiche Saison krönen und zweitens sind sie auch nur deprimiert, wenn sie bei uns aushelfen müssen“, so ein wirklich frustrierter Lo Mele. Der hat sich zwei Wochen Bedenkzeit beim Vorstand erbeten, der gerne mit Lo Mele in der Kreisliga B weitermachen will. „Ich weiß es noch nicht, aber wenn, dann hätte ich gerne eine Charaktermannschaft. Wir hatten nach dem letzten Jahr endlich die faulen Äpfel aus der Mannschaft raus. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass diese jetzt vom Charakter noch schlimmer ist. Ich habe einfach eine andere Auffassung von Fußball.“ Wüst schätzt hingegen seine aktuelle sportliche Situation: „Wir sind in der komfortablen Ausgangssituation, dass wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen können. Das wollen wir Sonntag möglichst perfekt machen.“

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Fortuna Alstaden (12.) - Barisspor Bottrop (6.)

„Wir brauchen die drei Punkte und wollen gewinnen“, zeigt sich Fortuna Alstadens Trainer Yusuf Kücük siegeswillig. „Die drei Punkte wären enorm wichtig. Wenn wir gewinnen, können wir einen Riesensprung machen und uns etwas aus dem Abstiegskampf befreien. Denn es wird am Ende richtig knapp, da ich von vier Absteigern ausgehe.“ Momentan stehen die Gastgeber auf dem zwölften und dem somit wohl letzten sicheren Tabellenplatz. Allerdings hat die Mannschaft von Kücük nur einen Punkt Vorsprung auf SuS 21 und zwei auf FC 72. Damit ist es ziemlich eng im Abstiegskampf.

Yusuf Kücük möchte mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Foto: Privat
Yusuf Kücük möchte mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Foto: Privat

   Das weiß auch Barisspor Trainer Cem Kaplangiray: „Fortuna steckt mitten im Abstiegskampf und wird sicherlich motiviert sein, gegen uns zu gewinnen.“ Kücük sieht das Duell als richtungsweisend an: „Es wären so wichtige drei Punkte. Eigentlich müssen wir alle drei Spiele gewinnen, wir haben also drei Endspiele gegen den Abstieg. Mit einem Sieg über die Bottroper könnten wir aber einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Das ist unser Ziel.“ Die Gäste stehen verlockend sicher auf dem sechsten Tabellenplatz. Ein Blick auf die Tabelle zeigt aber, dass auch die Bottroper noch nicht gesichert sind. Denn nur sechs Punkte trennen die Mannschaft von Cem Kaplangiray von einem wahrscheinlichen Abstiegsplatz. Neun Punkte sind bekanntlich in den letzten drei Spielen noch zu holen. „Wir brauchen eigentlich noch drei Punkte, um vollkommen sicher zu sein. Damit wollen wir nachholen, was wir am vergangenen Sonntag versäumt haben“, weist Kaplangiray auf das Spiel gegen Safakspor hin. Dort musste sich seine Mannschaft „trotz Überlegenheit und vor allem wegen der schlechten Chancenverwertung“ geschlagen geben. Im Hinspiel zwischen den beiden Mannschaften musste die Begegnung abgebrochen werden und beide Teams bekamen keine Punkte. Das will Kaplangiray aber vergessen: „Die Spieler sollen gar nicht darüber nachdenken. Wir fahren dahin, um Fußball zu spielen und um zu gewinnen. Wenn wir motiviert an die Sache ran gehen, bin ich mir sicher, dass wir etwas Zählbares mitnehmen können.“ In Hinsicht der Personallage ist bei den Hausherren Besserung in Sicht: „Letzte Woche fehlten uns noch acht Spieler, nun kommen aber fünf wieder zurück. Damit sieht es personell wieder deutlich besser aus.“ Auch auf Seiten der Bottroper sieht es gut aus: „Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Mann an Bord“, so Kaplangiray abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

RSV Klosterhardt - GA Sterkrade

Kreisliga B - Gruppe 1

TSV Safakspor II (15.) - TuS Buschhausen (14.)

„Wir stehen ähnlich wie vor dem BWO-Spiel da. Wir müssen das Spiel gewinnen“, erklärt Tan Basar von Safakspor die ernste Lage. Sie stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz und haben fünf Punkte Rückstand auf den kommenden Gegner TuS Buschhausen. Damit ergibt sich, dass das Spiel richtungsweisend wird. Denn bei einem Sieg machen es die Hausherren nochmal richtig spannend, wenn sie aber verlieren, dann ist der Abstieg besiegelt. „Das Spiel ist unser letzter Strohhalm, an dem das Überleben in der Kreisliga B hängt“, so Basar. Allerdings weiß Basar auch, dass Buschhausen durchaus schlagbar ist: „Ich war letzte Woche nach unserem Spiel bei Buschhausen gucken. Da habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es eine machbare Aufgabe. Nun müssen wir mit aller Macht, mit unseren Mitteln versuchen, den Dreier einzufahren.“ Vor allem das vergangene Spiel gegen BWO stimmt den Safakspor-Trainer optimistisch: „Wir haben gut mitgehalten, gut dagegengehalten. Die Leistung stimmt mich optimistisch.“ Allerdings gibt es ein großes Problem, denn die Oberhausener trainieren nun schon seit mehreren Monaten nicht mehr wirklich. „Wir können kein Training machen, weil niemand Zeit hat. Ich bin einfach froh, dass wir wenigstens Spieler für die Spiele am Sonntag finden. Trotzdem finde ich es erschreckend, dass ich mich beispielsweise am vergangenen Wochenende selbst einwechseln musste.“ Insgesamt glaubt man trotzdem noch an den Klassenerhalt: „Zunächst müssen wir das Spiel gewinnen. Dann müssen wir auch in den nächsten Spielen Siege einfahren und dann können wir es schaffen, auch wenn es äußerst schwierig wird.“ Uwe Kasischke vom TuS Buschhausen war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht erreichbar.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

BW Fuhlenbrock (6.) - BW Oberhausen II (1.)

BW Oberhausen ist in dieser Spielzeit noch unbesiegt und führt mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Verfolger Arminia Klosterhardt III die Tabelle an. Am kommenden Sonntag sind die Oberhausener bei BW Fuhlenbrock zu Gast und wollen endgültig den Aufstieg feiern. Dabei wollten eigentlich die Gastgeber am Ende da stehen, wo nun die Gäste zu finden sind. „Zum Saisonstart war BW Fuhlenbrock Aufstiegsaspirant Nummer eins“; erinnert sich BWO-Trainer Carsten Kemnitz. Nun steht aber seine Mannschaft an der Tabellenspitze. Allerdings weiß Kemnitz auch, dass die Prognosen nicht von ungefähr kommen: „Man darf keine Mannschaft unterschätzen und erstrecht nicht BW Fuhlenbrock. Es wird ein schwieriges Spiel. Wenn sie alle Mann an Bord haben, sind sie echt eine starke Mannschaft. Allerdings sind sie schlecht einzuschätzen, weil die letzten Wochen unterschiedlichste Ergebnisse darboten.“

Möchte endgültig den Aufstieg fest machen: Carsten Kemnitz.
Möchte endgültig den Aufstieg fest machen: Carsten Kemnitz.

   Mit allen Mann an Bord können die Gastgeber aber nicht antreten, denn weiterhin zieht sich die Verletzungssträhne durch. „Wir laufen immer noch auf dem Zahnfleisch, denn es fehlen immer noch viele Spieler. So können am Sonntag zum Beispiel Sünderkamp, Spiller, Eren, Balsliemke und Ernst, um nur einige zu nennen. Natürlich wäre ich am liebsten in voller Besetzung gespielt, denn dann wären wir eventuell gleichwertig. So wird es nur schwieriger“, erklärt Andre Hülsmann von BW Fuhlenbrock. Auf Seiten von BWO sieht es im Personalbereich besser aus: „Es sieht gut aus. Zwar bekommen wir keine Unterstützung von der ersten Mannschaft, aber wir werden eine schlagkräftige Truppe auf das Feld schicken“, so Kemnitz. Zwar wirken sieben Punkte Vorsprung sehr sicher, doch der Spitzenreiter spielt auf Sieg. Davon geht auch Hülsmann aus: „BWO will sicherlich den Aufstieg endgültig feiern. Sie haben es sich echt verdient, denn sie haben der gesamten Saison nur vier Punkte verspielt und sind ungeschlagen geblieben. Ich denke, sie können gerne ihren Aufstieg feiern, aber das muss ja nicht bei uns auf der Platzanlage sein.“ Zwar sei die Luft bei den Bottroper raus, doch am Sonntag möchte man ein vernünftiges Spiel abliefern. „Wir wollen was entgegen setzen. Wenn der Tabellenführer kommt, sind die Jungs besonders motiviert.“ Auch Kemnitz warnt vor dem Tabellensechsten: „Zwar sind wir ungeschlagen, das heißt aber nicht, dass wir nicht verlieren können. Wir spielen auf Sieg, denn wir wollen unseren Aufstieg klar machen.“ Hülsmann blickt dagegen sogar schon in Richtung der neuen Spielzeit: „Zunächst wollen wir die letzten drei Spiele ordentlich zu Ende bringen. Doch dann geht der Blick auch schon in Richtung Vorbereitung. Unser Hauptaugenmerk ist es dann, alle Spieler wieder fit zu bekommen. Ich denke, das Spiel kann uns zeigen, wo wir momentan stehen.“

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Arminia Klosterhardt III (2.) - BV Osterfeld (16.)

„Wir spielen voll auf Sieg“, erklärt Marc Kallweit von Arminia Klosterhardt vor dem kleinen Derby gegen BV Osterfeld. „Ich denke gerade gegen BVO geht es heiß her, es ist ja quasi ein Nachbarschaftsderby. Ich denke, auch die Jungs sind heiß. Wir wollen die drei Punkte holen.“ Insgesamt ist der Aufstiegszug für die Arminen so gut wie abgefahren. Denn der Tabellenzweite hat mittlerweile sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter BW Oberhausen II. Dieser Abstand wirkt in nur noch drei verbleibenden Spielen uneinholbar und ist auch realistisch gesehen, unwahrscheinlich noch aufzuholen.

Fehlt verletzungsbedingt: Simon Steinberg.
Fehlt verletzungsbedingt: Simon Steinberg.

   Trotzdem werden die Arminen einen verträglichen Saisonabschluss wollen, denn insgesamt haben die Oberhausener in dieser Saison abgeschnitten. Ihr Gegner, BV Osterfeld, schaut sich die Tabelle von einer ganz anderen Seite an. Sie stehen derzeit auf dem letzten Tabellenplatz und haben acht Punkte Rückstand auf den sicheren Platz, den derzeit TuS Buschhausen belegt. Somit scheint die Rettung unmöglich. Auch Kallweit kennt die Tabellensituation: „Ein Sieg sollte auf jeden Fall möglich sein. Wenn man auf die Tabelle guckt, sieht man, dass ein Sieg locker machbar ist. Das sollte auch einfach unser Anspruch sein. Ich bin aber sehr optimistisch, dass wir uns den Dreier sichern können.“ Allerdings haben die Gastgeber mit argen Personalproblemen zu kämpfen. Marko Miketta prellte sich am vergangenen Spieltag gegen die Lirich-Reserve den Fuß und auch Simon Steinberg muss nun verletzungsbedingt passen. Zudem kann Dennis Emming aufgrund von beruflichen Gründen nicht antreten. „Es sieht personell nicht rosig aus, denn es fehlen einige. Trotzdem ist der Sieg machbar“, so Kallweit abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC 1912 Buschhausen II - Sterkrade 06/07 II

SV Rhenania III - TB Oberhausen

SG Oberhausen - SV Concordia II

Adler Oberhausen - GA Sterkrade II

Post Oberhausen - Arminia Lirich II

Kreisliga B - Gruppe 2

TSV Safakspor III (15.) - SuS 21 Oberhausen II (16.)

Abstiegskampf pur in Oberhausen: Sowohl die Drittvertretung von Safakspor als auch die Reserve stehen derzeit auf einem direkten Abstiegsplatz und nach dem aktuellen Stand müssen beide Mannschaften den Gang in die Kreisliga C antreten. Doch noch haben beide Mannschaften Chancen, die Klasse zu halten. Zwar ist die Lage aussichtslos, doch rein rechnerische ist für beide Mannschaften noch der Klassenerhalt drin. Die Hausherren haben dabei die bessere Ausgangslage, doch die Hoffnung ist auch bei den Gästen noch groß: „Wir werden kämpfen bis zum umfallen und wollen weiter unsere theoretische Chance nutzen“, so SuS-Trainer Dirk Bollmann. Seine Mannen konnten in der vergangenen Woche einen 3:0-Sieg gegen VfB Bottrop II einfahren und dementsprechend ist die Stimmung bei den Gästen, trotz des Abstiegskampfes: „Die Stimmung ist gut bei uns nach der letzen Woche. Die Bottroper haben da nur einmal auf unsere Tor geschossen, das war ein gutes Spiel. So langsam, auch wenn es vielleicht schon zu spät ist, verstehen die Spieler meine Philosophie“, so Bollmann. Und während die Gäste mit einem Sieg im Rücken mit einer breiten Brust auftreten werden, mussten sich die Hausherren in der vergangenen Woche von Polonia Bottrop mit 0:1 geschlagen geben. Eines ist sicher, für den Verlierer dieser Partie ist der Abstieg nicht mehr zu verhindern. Daher ist in dieser Partie Spannung garantiert. Safakspor-Trainer Cihan Atik, war für die Auf'm Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 17 Uhr

PePi

SV Vorwärts (14.) - FC Polonia (9.)

„Die werden am Sonntag alles geben für die drei Punkte und werden nicht aufgeben, drei Punkte wären für die schon die halbe Miete“, so Polonia-Trainer Adam Adam Karpinski über den kommenden Gegner. An Seiner Aussage ist nicht auszusetzen, derzeit stehen die Hausherren auf dem Relegationsplatz und es ist noch Luft nach oben, jedoch ist noch nichts sicher und auch nach unten ist noch Luft. Deshalb ist das Ziel der Elf von Trainer Fahrudin Kovac eindeutig: „Wir werden versuchen die drei Punkte zu holen“, gab Kovac zu Protokoll. Doch zu verschenken haben die Gäste nichts, denn der FC hat den Klassenerhalt bereits in trockene Tücher gelegt und schielt jetzt auf den achten Tabellenplatz, der noch erreicht werden kann: „Unser Ziel war es nicht abzusteigen und das haben wir bereits geschafft, jetzt können wir theoretisch noch den achten Platz erreichen und das wäre gut für den Verein. Uns hatte keiner auf der Rechnung und auch für die Neuverpflichtungen ist das gut, wenn wir nicht direkt vom Abstieg betroffen sind“, so Karpinski, der mit deiner Elf einen guten Eindruck machen möchte. Ein Blick auf die Personallage zeigt, dass sich die Mannschaften auf Augenhöhe begegnen: „Die Trainingsbeteiligung diese Woche war nicht sehr gut und ich habe viele Kranke und Verletze, außerdem sind einige beruflich verhindert, das macht es nicht einfacher“, muss Kovac zugeben. „Doch die die auf dem Platz stehen geben alles“, ergänzt der Übungsleiter der Hausherren. Ähnlich ist die Lage bei den Gästen: „In der vergangenen Woche waren es sechs Spieler, die gefehlt haben, jetzt sind es nur noch zwei bis drei. Aber wir konnten de Ausfälle bis jetzt immer gut kompensiere, die Mannschaft ist einfach gut aufgestellt. Man sieht uns eigentlich nie an, dass welche fehlen“, so Karpinski abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

PePi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SW Alstaden II - SV Vonderort

Dostlukspor II - SV Rhenania II

VfB Bottrop II - SF Königshardt II

Batenbrocker Ruhrpott Kicker - SV Fortuna II *Verlegt auf Di, 13. Mai*

RW Welheimer Löwen - SC Viktoria

SV 1911 - TB Oberhausen II

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Kommentare: 12
  • #1

    Neutraler (Freitag, 09 Mai 2014 16:35)

    Wie oft möchte der Herr Gbür eigentlich noch erwähnen,das seiner Meinung nach 40 Punkte benötigt werden und er wusste das 4 Mannschaften absteigen könnten,steht in jedem Vorbericht von 08 II

  • #2

    Hala sc20 (Freitag, 09 Mai 2014 16:36)

    Die Oberhausener Teams sollten in den letzten Wochen zusammen halten. Wäre doch super wenn sc20 und swa am Sonntag gewinnen würden. Wenn dann noch Arminia 2, Adler und Sfk ihre Spiele gewinnen dann besteht doch die Chance das sich noch beide Teams retten könnten am letzten Spieltag. Und das wäre doch auch super für die Kreisliga a und selbst noch für Kreisliga b im kreis 10 denn da würden dann auch weniger Mannschaften absteigen. Also Haut euch alle rein und haltet zusammen.

  • #3

    Sgo (Freitag, 09 Mai 2014 17:22)

    Kurze frage wieso wird Danny Fees nicht spielen ???? Die Gerüchte werden lauter :-)

    I love 72

  • #4

    Sc20 (Freitag, 09 Mai 2014 17:24)

    wir hauen die dsb Sonntag weg

  • #5

    Ronaldinho nicht zur WM (Freitag, 09 Mai 2014 18:02)

    Laut Torschützenliste ein ganz starker Mann der Nico, den die Fortunen da aus den eigenen Reihen kriegen! Platz 1 mit 30 Toren in der Leistungsklasse bei 2 verbleibenden Spielen noch, Hut ab!
    @Carsten Kemnitz mein alter Freund, wünsche dir den aufstieg, macht ihn am Wochenende klar und feiert schön!

  • #6

    Kreisliga (Freitag, 09 Mai 2014 18:13)

    Wir hoffen alle dass alle oberhausener bezirksligisten Sonntag gewinnen. Dann bleibt es bei nur 2 Absteigern.

  • #7

    Fortuna (Freitag, 09 Mai 2014 20:17)

    Sicherer Neuzugang stimmt nicht, zumindest nicht bei Nico Große-Beck..
    Meiner Info nach hat er bis jetzt nicht zugesagt.

  • #8

    SWA vs Barispor (Samstag, 10 Mai 2014 00:59)

    Wir krallen euch sowas von weg... Zieht euch war an bottrop...

  • #9

    @6 (Samstag, 10 Mai 2014 10:35)

    Wieso SWA? Bsb spielt gegen fortuna.. kleiner Bombenleger du..

  • #10

    @8 (Samstag, 10 Mai 2014 19:58)

    Da weiss wohl jemand nicht wo er spielt.... :-)

  • #11

    @SGO (Samstag, 10 Mai 2014 20:45)

    Welch Zufall dass BEIDE Torjäger nicht spielen können bei SGO.da ist es später umso leichter eine Ausrede zu finden warum man das Spiel nicht gewonnen hat

  • #12

    zu kommentar 11 (Montag, 12 Mai 2014 15:38)

    Ich habe nicht gespiel, weil ich zeitlich verhindert war!!!
    Ausserdem können wir von der SGO nichts dafür wenn andere vereine zu doof waren punkte zu holen und jetzt auf hilfe anderer angewiesen sind.!!

    Nur zu info ohne torjäger klappt es auch!
    4:1 gewonnen.

    Aus diesem grund stehen wir da wo wir stehen,weil wir alle zusammenhalten!

    Lg Danny Fees