Sechs-Punkte-Spiele für Dostlukspor und Fortuna Bottrop

Am Sonntag stehen die Landesligisten Sterkrade-Nord und der SV Rhenania vor der Möglichkeit, richtige Big Points in Sachen Klassenerhalt einfahren zu können. Die bräuchten zahlreiche Bezirksligisten natürlich im Endspurt der Spielzeit auch. So ist der Spielclub 20 Oberhausen beim Aufsteiger SV Fortuna aus Bottrop schon fast zum Siegen verdammt, während Dostlukspor Bottrop mit einem Dreier in Lankern einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen könnte. In der Kreisliga A will der Spitzenreiter SV Concordia Oberhausen seinen vorzeitigen Bezirksliga-Aufstieg im Heimspiel gegen GA Sterkrade perfekt machen. Abstiegskampf pur heißt es dagegen zwischen Adler Osterfeld II und Fortuna Alstaden. Hier zählen für beide nur drei Punkte!

Landesliga

Sterkrade-Nord (9.) - FSV Duisburg (6.)

Nach vier Siegen in Serie folgten zuletzt eine Punkteteilung gegen den SV Rhenania (1:1) und eine 1:4-Niederlage gegen den Tabellenführer 1. FC Bocholt - so lautet die Bilanz von Sterkrade-Nord. Durch die Niederlage am 1. Mai hat sich tabellarisch gesehen nichts verändert, die Elf von Trainer Lars Mühlbauer belegt weiterhin den neunten Tabellenplatz mit vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, den zur Zeit der Tabellenelfte SV Rhenania Bottrop inne hat. Vier Punkte sind bei noch vier ausstehenden Partien kein Ruhekissen, zumal es noch zum Duell mit den Bottropern kommen wird.

Fehlt gesperrt: Martin Biegierz. Foto: Nord
Fehlt gesperrt: Martin Biegierz. Foto: Nord

   Die nächste Aufgabe wartet bereits am Sonntag, wenn der FSV Duisburg in den Nordler-Park reist. Die Duisburger hatten am gestrigen Donnerstag spielfrei und stehen aktuell auf dem sechsten Rang. Mit 37 Punkten auf der Habenseite hat sich der FSV noch nicht endgültig der Abstiegssorgen entledigen können, so dass die Nordler die große Chance haben die Duisburger weiter unten reinzuziehen und sich selbst Luft zu verschaffen. Denn bei einem Sieg wäre die Mühlbauer-Elf nur noch drei Punkte hinter dem FSV Duisburg. Es wären drei wichtige Punkte, da der SV Rhenania auf die SF Hamborn trifft, deren Abstieg fast schon besiegelt ist. Drei Punkte für die Bottroper sind daher wahrscheinlich. Der Wichtigkeit dieses Spiels ist sich daher auch Trainer Lars Mühlbauer bewusst: "Das sind so Spiele, in denen wir punkten müssen. Am Sonntag müssen drei Punkte her, ohne Wenn und Aber", stellt Nords Übungsleiter klar. "Wir werden voll auf Sieg spielen." Im Hinspiel, in dem Sterkrade-Nord mit 0:2 unterlag, haben die Nordler "gut mitgehalten", wie Lars Mühlbauer erklärt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Duisburger sogar unter den Top Drei. 

   Personell gesehen muss Trainer Lars Mühlbauer auf den gelb-rot gesperrten Martin Biegierz verzichten, der am Donnerstag im Spiel gegen den 1. FC Bocholt in der 85. Minute die Ampelkarte sah. Doch es drohen noch weitere Akteure auszufallen: "Bei uns geht aktuell die Grippe um, daher kann ich noch nicht sagen, wer mir am Sonntag zur Verfügung steht und wer nicht", hat Mühlbauer noch Unklarheit über das personelle Gerüst für Sonntag. Trotzdem betont Nords Trainer: "Wir werden am Sonntag eine super Mannschaft auf den Platz schicken."

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

SF Hamborn (15.) - SV Rhenania Bottrop (11.)

Auch für den SV Rhenania Bottrop beginnt jetzt die heiße Phase. Aktuell rangiert man mit 27 Punkten auf dem elften Tabellenplatz beziehungsweise dem Relegationsplatz. Doch auf Relegation hat SVR-Trainer Oliver Dirr eigentlich keinen Bock: „Selbstverständlich ist die Relegation besser als direkt abzusteigen. Doch da würden uns schwere Gegner erwarten und natürlich wollen wir den Klassenerhalt auf Anhieb schaffen.“ Zwölf Punkte kann Rhenania in dieser Saison noch holen, sechs müssen es mindestens sein, um an SC 26 Bocholt vorbeizuziehen, die derzeit 30 Punkte und das deutlich bessere Torverhältnis haben, vorausgesetzt Bocholt gewinnt keines ihr drei Saisonspiele mehr. Am Sonntag geht es für Bocholt zum Tabellenzweiten Arminia Klosterhardt, wo man natürlich alles andere als ein Favorit ist. Die weiteren Gegner sind Viktoria Buchholz (13.) und SF Niederwenigern (4.). Die Bottroper treffen noch auf FSV Duisburg (6.), Vogelheimer SV (12.) und Duisburger SV (7.). Am jetzigen Sonntag reist man aber zunächst zum Tabellenvorletzten SF Hamborn, die Dirr auf keinen Fall unterschätzen will: „Bei unser schwachen Auswärtsbilanz können wir es uns gar nicht leisten zu behaupten, dass wir Hamborn wegputzen werden. Auch wenn sie rechnerisch noch nicht abgestiegen sind, gehe ich davon aus, dass sie es werden. Dennoch werden sie kämpfen um sich ehrenvoll zu verabschieden. Zudem verkauft sich Hamborn weit unter Wert. Sie sind stärker geworden seit dem Trainerwechsel“ Dirr verlangt von seinen Spielern, die eine „brutal schwere Aufgabe“ erwarten werden, die gleiche Einstellung wie beim 4:3-Sieg über SF Niederwenigern beziehungsweise dem Unentschieden einen kämpferisch starken Sterkrade-Nord. Um in der Landesliga zu bleiben, stellt der Übungsleiter, der am Sonntag lediglich auf Dominik Wenderdel verzichten muss, eine einfache Rechnung auf: „Mit drei Siegen bleiben wir drin, mit zwei wird es schwer. Jetzt in Hamborn und daheim gegen Vogelheim müssen wir auf jeden Fall gewinnen. Und gegen einen der Duisburger Mannschaft müssen wir ebenfalls dreifach punkten, mindestens ein Unentschieden holen, zwei wären sogar noch besser. Bei Bocholt rechne ich am Sonntag fest mit einer Niederlage in Klosterhardt. Und auch gegen Buchholz werden sie es nicht leicht haben, denn die wollen ihre kleine Chance auch noch nutzen. Dreimal werden sie auf keinen Fall gewinnen.“

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Arminia Klosterhardt (2.) - SC Bocholt (10.)

Der Nächste bitte...? Naja, vielleicht nicht ganz so dramatisch, aber die Frage darf ja schon erlaubt sein, wenn mit dem SC Bocholt 26 der derzeitige Tabellen-Zehnte am Sonntag am Hans-Wagner-Weg gastiert. Denn eines ist unbestritten: Die Arminen haben einen Lauf und präsentieren sich seit Wochen in absolut bestechender Form. Das bekam unlängst - nämlich gestern erst - auch der Duisburger SV 1900 zu spüren, der von den Oberhausenern beinahe im Vorbeigehen fünf Teile eingeschenkt bekommen hatte. Doch Trainer Dennis Washofer will die Euphorie etwas gedrosselt wissen. „Wir spielen guten Fußball, keine Frage.

Arminen-Coach Dennis Washofer.
Arminen-Coach Dennis Washofer.

Aber wir müssen uns weiterhin auf jedes Spiel voll konzentrieren und werden es nicht zulassen, dass hier der Schlendrian einkehrt“, unterstreicht Washofer. Denn der ist mit seinen Schützlingen vor den Bocholtern gewarnt - zu Recht. „Die haben sich absolut berappelt und zuletzt gute Ergebnisse erzielt. Immerhin haben sie kürzlich erst Schonnebeck besiegen können. Das wird wieder ein ganz unangenehmes Spiel für uns, die Bocholter haben gegen uns nichts zu verlieren und können sorglos aufspielen. Zudem brauchen sie wohl noch den einen oder anderen Punkt zum Klassenerhalt, deswegen müssen wir hellwach sein“, mahnt Dennis Washofer zur Konzentration. Da trifft es sich umso besser, dass sich unter der Woche kein Arminen-Kicker verletzte und somit nicht zur Verfügung stehen wird. Im Heimspiel erwartet die Klosterhardter Anhängerschaft somit ein proppevoller Kader. „Uns ist es wichtig, dass wir uns vor heimischem Publikum gut präsentieren. Das gilt aber ohnehin für die letzten Saisonspiele, wir wollen alles aus uns rausholen und den zweiten Platz sichern“, hat Washofer ein klares Ziel ausgegeben, der im sechsten Spiel als Cheftrainer der Oberhausener den sechsten Sieg anpeilt.

Anstoß: 15.15 Uhr

 Bröhli

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Spvg Schonnebeck - ESC Rellinghausen

Viktoria Buchholz - Mülheimer SV

SF Niederwenigern - Duisburger SV

1. FC Bocholt - Vogelheimer SV

VfB Bottrop -> Spielfrei

Bezirksliga

Arminia Klosterhardt II (5.) - PSV Wesel-Lackhausen II (6.)

Am Sonntag steht für Arminia Klosterhardt II abermals ein Spiel auf dem Programm, bei dem es für beide Mannschaften um nichts mehr geht, da beide von Gut und Böse entfernt sind. Nichtsdestotrotz erwartet der Trainer der Arminen, Christian Dahlbeck, eine Reaktion seiner Mannschaft nach dem schwachen Auftritt am Donnerstag in Hamminkeln. „Ja, es ist ein Spiel um die goldene Ananas. Aber wir wollen dennoch Punkte holen. Die Jungs haben gestern Scheiße gebaut und haben etwas gut zu machen“, bringt es Dahlbeck auf den Punkt. Außerdem haben die Oberhausener im Spiel gegen die Reserve-Mannschaft von Lackhausen und in den darauffolgenden nach wie noch ein Saisonziel, das noch nicht erreicht wurde. „Mal abgesehen davon, dass wir zu Hause spielen, wo wir uns vor heimischen Publikum sowieso vernünftig präsentieren wollen, haben wir die 50 Punkte noch nicht erreicht.“ Und der baldige Trainer von Sterkrade 06/07 führt weiter aus: „Ich bin mir sicher, dass die Jungs am Sonntag eine andere Einstellung an den Tag legen als noch am Donnerstag.“ Wer dann allerdings bei diesem Unterfangen mithelfen wird, ist mehr als noch fraglich. Michel Nienerza zog sich eine schwere Arm-Verletzung beim Spiel am Donnerstag zu, Marius Dyballa wird gesperrt fehlen und wie schwer die Verletzung von Nils Carstensen ist, muss auch noch abgewartet werden. „Ich hoffe, dass es bis Sonntag reicht“, so Dahlbeck abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

RaWi

 

VfR 08 Oberhausen (16.) - BW Dingden (10.)

Nachdem es sich bereits lange angedeutet hat, hat der Abstieg des VfR 08 Oberhausen in die Kreisliga A seit gestrigem Donnerstag nun Bestand. Nach der 0:4-Niederlage beim SV Krechting war der Klassenerhalt auch rein rechnerisch nicht möglich, so dass die Mannschaft von Trainer Thorsten Hamm am Ende der Saison den Gang in die Kreisliga A antreten muss. "Das ist eine bittere Sache, aber damit müssen wir uns jetzt abfinden", so Hamm.

VfR-Trainer Thorsten Hamm.
VfR-Trainer Thorsten Hamm.

   Trotz des feststehenden Abstieges betont der VfR-Trainer: "Wir wollen uns in den restlichen Spielen noch vernünftig präsentieren und versuchen Schützenhilfe für die Oberhausener Vereine zu leisten." Den Grund liegert Hamm gleich mit: "Klar wäre es für Oberhausen besser, wenn SW Alstaden und SC 20 Oberhausen die Klasse halten. Aber auch für uns wäre das gut, denn wenn die beiden auch absteigen würden, wäre die Kreisliga A in der nächsten Saison um zwei starke Mannschaften reicher." Daher gibt Thorstem Hamm die Devise aus: "Wir versuchen drei Punkte zu holen." Im Hinspiel war der VfR weit entfernt von einem Sieg: 0:4 hieß es da aus Sicht der Oberhausener. Doch die Tabelle offenbart schnell, dass die Hamm-Elf den Oberhausener Vereinen große Schützenhilfe leisten können. Dingden hingegen lechzt nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie nach einem Erfolg, da der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nur noch drei Punkte beträgt.

   Thorsten Hamm erwartet aufgrund von einigen Verletzten und dem gesperrten Dennis Buchholz einen Kader von "13 bis 14 Mann".

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

GW Lankern (12.) - Dostlukspor Bottrop (8.)

Keine Frage, die Partie von Dostlukspor Bottrop am Sonntag beim Tabellenzwölften GW Lankern hat eine sehr hohe Bedeutung - für beide Mannschaften. Lankern belegt aktuell den ersten Abstiegsplatz und kämpft somit ums Überleben in der Bezirksliga. Dostlukspor Bottrop rangiert aktuell auf Tabellenplatz Acht mit sechs Punkten Vorsprung auf Lankern. Es ergeben sich also einfache Rechenspiele: Mit einem Sieg dürfte sich Dostlukspor Bottrop bei denn noch drei ausstehenden Spielen der Abstiegssorgen entledigt haben. 

Fehlt gegen Lankern: Vitali Schreiner.
Fehlt gegen Lankern: Vitali Schreiner.

"Mit einem Dreier würden wir einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen", weiß auch Dostlukspors Spielertrainer Sebastian Stempel. Doch ebenso kann es auch in die andere Richtung gehen. Nämlich dann, wenn der Sieger am Sonntag GW Lankern heißt. Dann würde Dostlukspor noch einmal mit unten reingezogen werden, während GW Lankern seine Hoffnung auf den Klassenerhalt untermauern kann. Im Hinspiel gewannen die Bottroper kann mit 3:2 und eine Wiederholung des Erfolgs würde Stempel mit Sicherheit sofort unterschreiben, denn Lankern blieb in den vergangenen drei Spielen ohne Niederlage und tankte unter der Woche beim 3:1-Sieg über Borussia Bocholt Selbstvertrauen. "Das wird keine leichte Aufgabe", unterstreicht daher auch Dostlukspors Spielertrainer, der erneut auf einige Akteure verzichten muss: So fallen unter anderem Deniz Sirin, Georges Nasser und Vitali Schreiner für Sonntag aus. "Das sind drei ganz wichtige Spieler, die uns gegen Lankern fehlen", so Stempel, der eventuell neben Tacettin Senyüz noch einen weiteren Spieler aus der eigenen Reserve hochziehen will. 

   Die Marschroute aus Dostlukspor-Sicht kann nur heißen: Drei Punkte in Lankern. Denn dann würde Planungssicherheit hinsichtlich der Ligazugehörigkeit in der kommenden Spielzeit herrschen. Eine Niederlage jedoch, würde Dostlukspor noch einmal mächtig in den Abstiegsstrudel ziehen.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

BW Oberhausen (2.) - SV Krechting (11.)

Wenn es schon nicht für ganz oben gereicht hat, dann soll wenigstens das Mindestziel, Rang zwei, am Ende dabei herausspringen. Am 25. Mai endet die Saison, also noch vier Spieltage in den die Blau-weißen die drei Punkte Vorsprung auf Adler Osterfeld verteidigen müssen und auch wollen. Zudem hat Coach Thorsten Möllmann noch ein weiteres Ziel: „Wir wollen den Abstand  zu SF Königshardt nicht zu groß werden und wollen genauso erfolgreich sein, wie in den letzten Spielen.“ Und dazu muss ein Sieg her gegen den Tabellenelften SV Krechting, über den sich nicht nur der Übungsleiter freuen würde, sondern die Teams auf den Abstiegsplätzen, den Krechting belegt derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz. Personell gesehen, hat der Tabellenzweite immer einige Spielerausfälle, doch seit letzter Woche sind auch wieder die Stützen Sascha und David Möllmann sowie Kapitän Ümit Ertural mit an Bord, die zuletzt in der Reserve aushalfen. Im Hinspiel setzten sich die Oberhausener mit 4:1 durch.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

 

SV Fortuna Bottrop (7.) – SC 1920 Oberhausen (13.)

Diese Partie kann richtungsweisend für beide Mannschaften sein, wobei der Druck bei den Gästen von der Knappenstraße deutlich größer ist als beim Aufsteiger SV Fortuna Bottrop. Die 20er rangieren aktuell mit 30 Punkten auf dem 13. Rang und haben bei noch vier ausstehenden Partien zwei Zähler Rückstand auf den rettenden elften Rang. Da den Oberhausenern noch drei Punkte aufgrund der „Pfosten-Affäre“ abgezogen werden, vorausgesetzt der Einspruch des SC-Vorstandes wird nicht akzeptiert, müsste die Elf von Interimstrainer Michel Hilgert schon fünf Punkte aufholen.

   Von daher kennt Hilgert nur eine Richtung: „Wir müssen am Sonntag gewinne, komme was wolle. Dabei müssen wir auf uns selbst fokussiert sein und dürfen nicht auf die Tabelle gucken.“ Die letzten Spiele der Oberhausener liefen auch nicht gerade für das eigene Selbstvertrauen: In den letzten drei Partien holte man nur einen Zähler, zu wenig wenn man die Liga halten will. Davor gab es allerdings einen unerwarteten Dreier gegen BW Oberhausen. Und nicht nur sportlich läuft es nicht, auch personell wird es immer schlechter. Für Sonntag fallen Jessy Reminder und Ron Pfeifer aus, sodass Hilgert wohl ein bis zwei Spieler aus der AH-Mannschaft in den Kader reinholt.

   Und während die Gäste um den Abstieg bangen, kann Fortuna am Sonntag den Klassenerhalt perfekt machen. Dazu benötigt es einen Heimsieg und Niederlagen von GW Lankern und SW Alstaden, die auf Dostlukspor beziehungsweise auf SF Königshardt treffen. Fortunen-Trainer Marco Hoffmann gab wollte aus den beiden Partien gegen PSV Wesel-Lackhausen und SC 20 Oberhausen vier Punkte holen. Einen in Wesel und drei gegen die Oberhausener. Aus dem geplanten Unentschieden beim PSV wurde ein Sieg, was natürlich nicht heißen soll, dass man sich gegen den SC nur mit einem Remis zufrieden geben würd:. „Wir wollen mit aller Macht einen Sieg holen. Gewinnen wir gegen SC 20, dann spielen wir auch in der nächsten Saison in der Bezirksliga“, so Hoffmann. Für Sonntag kehren die beruflich verhinderten Christoph Illguth, Sebastian Schumann und Kevin Miszczuk wieder zurück in den Kader.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

SF Königshardt (1.) - SW Alstaden (14.)

Was eine Feierstimmung in Oberhausen-Königshardt: Die Sportfreunde vom Pfälzer Graben feierten bereits am Donnerstag, 1. Mai 2014, und damit fünf Spieltage vor Saisonende, den Aufstieg in die Landesliga. Der Topfavorit hat damit seinem Ruf alle Ehre gemacht, und dieser Ruf galt vor allem wegen des Trainers Dirk Wißel. Der hinterlässt ein schweres Erbe für seinen Nachfolger Kai-Oliver Romboy, derzeitiger Co-Trainer, der Wißel ablösen wird, weil dieser beruflich zu sehr eingespannt ist. Doch das alles interessierte nicht. Bis tief in die Nacht feierten die Spieler den wirklich beeindruckenden Lauf. „Ich glaube wir haben nach der Rückfahrt von SC 20 Oberhausen an jedem Kreisverkehr angehalten und eine Humba angestimmt. Jetzt dürfte jeder Oberhausener den Verein SF Königshardt kennen“, muss auch Wißel lachen, der die ganze Saison über tief stapelte.    Wißel ist es auch, der nun den Finger vor dem nächsten Spieltag hebt. „Es gibt überhaupt keinen Anlass, die Dinge schleifen zu lassen. Wir werden Freitagabend ganz normal trainieren und auch die Saison vernünftig zu Ende spielen. Schließlich geht es für viele Vereine sportlich noch um alles. Da ist es mir aber auch ganz gleich ob Bottroper, Oberhausener oder Weseler Verein: Wir werden versuchen jeden zu besiegen. Wir wollen uns schließlich keine Blöße geben“, bringt es der Königshardter Trainer auf den Punkt. Der hat auch Respekt vor der nächsten Aufgabe: „Wir haben zwar eine überdurchschnittlich starke Rückrunde gespielt, aber SW Alstaden auch. Wir werden uns wie zuletzt auch sehr anstrengen müssen, wenn wir gegen Alstaden siegen wollen. Andererseits bin ich mir auch sicher, dass wenn wir uns auch wirklich anstrengen, es für Alstaden sehr schwierig wird, gegen uns zu punkten“, zeigt sich Wißel selbstbewusst. Der kann am Sonntag auch wieder auf Marc Jansen und Dusan Trebeljevac zurückgreifen, die Donnerstag noch verletzungsbedingt fehlten. Auch Marius Lange stößt wieder zum Team.

Alstadens Trainer Guido Contrino glaubt nicht, dass Königshardt schwächer als sonst sein wird.
Alstadens Trainer Guido Contrino glaubt nicht, dass Königshardt schwächer als sonst sein wird.

   Alstaden nutzt die Gelegenheit, um erst einmal zu gratulieren. "Der Verein SW Alstaden und ich möchten den SF Königshardt erst einmal ganz herzlich zum Landesliga-Aufstieg gratulieren, der völlig verdient ist. Sie haben eine souveräne Saison gespielt und schon stehen bereits mehrere Spieltage vor Saisonende als Meister fest. Das gebietet Anerkennung", so Alstadens Trainer Guido Contrino. Der glaubt nicht, dass wegen der Feier-Stimmung am Pfälzer Graben nun ein vermeintlich einfachereres Spiel auf sein Team warte. "Erst einmal kann ich es mir nicht vorstellen, weil Dirk Wißel jemand ist, der sehr akribisch und mit einer guten Einstellung arbeitet. Natürlich weiß ich aus eigener Erfahrung aus dem letzten Jahr, dass es noch einmal etwas anderes ist, die Köpfe der Spieler zu erreichen, wenn diese wissen, dass alles gelaufen ist. Aber selbst wenn Königshardt bis Sonntag durchfeiert, haben sie so eine starke Qualität im Kader, dass es dann immer noch sehr schwierig für uns wird", gibt sich der Gäste-Trainer ganz bescheiden, um dann noch einen drauf zu setzen: "Ganz klar: Selbst wenn wir schon einen Punkt holen, wäre das Bonus. Die ganz wichtigen Spiele folgen danach gegen unsere direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Wir geben uns nicht vorher schon geschlagen, wissen aber gerade nach dem 1:8 gegen BW Oberhausen, dass wir dort Bäume ausreißen können." Zwei Wochen ist das nun her, SW Alstaden hatte zweimal spielfrei. "Daher war es eigentlich auch schon klar, dass wir punktetechnisch in der Tabelle auf die Abstiegsplätze abrutschen", schiebt Contrino keinerlei Panik, denn er weiß auch, dass seine Mannschaft im Vergleich zur Konkurrenz noch ein Spiel weniger hat. Wenig sind auch die Optionen, die Contrino für Sonntag hat. Nach wie vor fehlt Arthur Jarzombek, der mit seinem Außenbandriss laut Contrino diese Saison auch gar nicht mehr wird eingreifen können. Robin Raguse soll hingegen zumindest wieder nächste Woche angreifen können. Raguse war vor knapp zwei Wochen im Training nach Kreislaufproblemen zusammengeklappt. "Körperlich ist er noch nicht wieder ganz fit, da sind wir vorsichtig. Es wäre viel wichtiger, wenn er dann für die drei finalen Spiele wieder voll dabei ist", so Contrino, der auch weiterhin auf Patrick Cibis verzichten muss, seit vier Wochen wegen eines eingeklemmten Nervs weiterhin Probleme im Nacken- und Schulterbereich hat. Ganz weg ist für die nächsten drei Monate Tarik El Hamouti, der aus beruflichen Gründen eine große Chance auf Mallorca hat und am Mittwoch Richtung Spanien losgeflogen ist. "Er hat sich Dienstagabend mit einem Kasten von der Mannschaft verabschiedet", muss Contrino schmunzeln, auch wenn ihm der Verlust seines Verteidigers schmerzt.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Borussia Bocholt (15.) - Adler Osterfeld (3.)

„Wir wollen wieder die Kurve kriegen“, beschreibt Adler-Trainer Udo Hauner die Erwartungen für das Spiel gegen den Abstiegskandidaten Borussia Bocholt. Zuletzt verloren die Adler zwei Spiele in Folge. Man musste sich Tabellenführer Königshardt und auch dem Tabellenzweiten BW Oberhausen knapp geschlagen geben. Gegen Bocholt soll es am Ende dann anders aussehen. Das Spiel ist keineswegs zu unterschätzen, denn mit einem Erfolg könnten die Oberhausener ihren abstiegsbedrohten Nachbarvereinen wie SC 20 oder SW Alstaden weiterhelfen. Doch der Oberhausener Trainer weiß auch, dass die Saison quasi gelaufen ist: „Ich weiß natürlich auch, dass die Luft raus ist. Wir stehen auf dem dritten Tabellenplatz und es ist nicht mehr viel möglich.“ Der dritte Tabellenplatz ist insgesamt aber ein großer Erfolg. „Es soll aber nicht die Leistungen in dieser Spielzeit schmälern. Ich bin nämlich hochzufrieden mit dem, was wir erreicht haben“, freut sich Hauner über das Abschneiden in der Saison. Insgesamt hofft er aber, dass man die Saison gut zu Ende spielt. Der Fokus liegt aber schon jetzt auf dem Pokalkracher am Mittwoch. „Es ist die einzige wichtige Aufgabe, die wir in dieser Saison noch haben. Wir hoffen, dass wir im Halbfinale gegen Nord eine Sensation landen können. Darüber würden wir uns riesig freuen“, spielt Hauner auf das Spiel am kommenden Mittwoch an.

StLu

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

08/29 Friedrichsfeld -> Spielfrei

Hamminkelner SV -> Spielfrei

Kreisliga A

VfR 08 Oberhausen II (8.) - Sterkrade-Nord II (9.)

„Wir laufen mal wieder auf dem Zahnfleisch“, beschreibt Johann Wüst von Sterkrade-Nord II seine Personalsituation. „Es fehlen einige Spieler aufgrund einer Krankheit oder Verletzung. Trotzdem wollen wir versuchen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.“ Wüst will auf seiner Abschiedstournee noch viele Siege feiern und damit soll gegen VfR II angefangen werden. Wüst versucht den Gegner einzuschätzen: „VfR wird alles versuchen, doch wir spielen nur Elf gegen Elf. Allerdings muss ich meiner Mannschaft in den Hintern treten. Denn wir müssen in den restlichen Spielen noch einige Punkte holen. Ich habe so das doofe Gefühl, dass die Mannschaft und auch die Verantwortlichen meinen, wir hätten den Klassenerhalt schon gesichert. Das sehe ich anders, denn im Fußball ist vieles möglich. Ich denke, wenn wir Einsatz, Kampfgeist, Leidenschaft und Wille zeigen, ist ein Sieg durchaus möglich. Wenn ich nämlich eines vermeiden möchte, dann ist es ein Endspiel am letzten Spieltag gegen Barisspor.“ VfR 08 II-Trainer, Günther Gbür, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht erreichbar.

StLu

 

Barisspor Bottrop (6.) - TSV Safakspor (10.)

Am Sonntag erwartet den Zuschauern an der Welheimer Straße ein „türkisches Duell.“ Im Hinspiel gewannen die Bottroper knapp mit 3:2. Für Barisspor Coach Cem Kaplangiray haben sich die Vorzeichen geändert: „Das Denken, dass es bei uns nur noch um die Goldene Ananas geht, macht sich bei unseren jungen Spielern immer breiter. Aber Taner und ich wollen weiterhin versuchen alles rauszuholen. Wir sind weiterhin noch im Wettkampf und im Zeichen des Fair-Plays, werden wir unseren Gegnern nichts schenken. Wir werden schon die richtigen Worte finden und dann bin ich gespannt auf die Reaktion unserer Mannschaft.“ Verzichten muss Kaplangiray weiterhin auf Langzeitverletzten Ümit Türkmen Ramazan Bayram.

   Und während man sich bei den Bottropern schon sicher ist, was den Klassenerhalt betrifft, ist TSV-Coach Murat Eraslan da anderer Meinung: „Es wird ein kritisches Spiel. Auch Barisspor ist noch mit im Topf drin. Sie wollen ebenfalls gewinnen.“ Und da hat Eraslan nicht ganz unrecht. Zwar stehen die Bottroper mit 37 Punkten auf einem guten sechsten Rang, doch geht man von vier Absteigern aus, so sind es sieben Punkte Vorsprung bei noch vier Partien und somit kann Barisspor noch mit unten rein rutschen.“ Den kommenden Gegner beschreibt Eraslan als starke Mannschaft mit einer guten Offensive. Leer ausgehen will er aber trotzdem nicht: „Wir fahren hin um drei Punkte zu holen. Die wir auch holen müssen, denn an den letzten beiden Spieltagen treffen wir auf Sterkrade 06/07 und Arminia Lirich. Und bis dahin will ich den Klassenerhalt sicher haben.“ Mit 34 Zählern hat der TSV vier Punkte Vorsprung auf Rang 13, den momentan SuS 21 Oberhausen inne hat, welcher der übernächste Gegner von Safakspor sein wird.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Adler Osterfeld II (15.) - Fortuna Alstaden (14.)

Abstiegskampf Pur in Osterfeld: Der 13. Der Tabelle Adler Osterfeld II empfängt die Mannen von Trainer Yusuf Kücük aus Alstaden, die den zwölften Tabellenplatz belegen. „Das ist absolut die letze Chance für uns, wir haben eine Minimalchance und das ist gegen Alstaden, wenn wir in dem Spiel auch nur einen Punkt abgeben, ist das Ding gelaufen“, weiß Adler-Trainer Massimo Lo Mele um die Bedeutung des Spiels. Dabei ist sich Lo Mele auch dessen bewusst, dass Alstaden bereits einen Vorsprung von sechs Punkten hat: „Wir müssen unserer Hausaufgaben machen und der Rest ist dann Glückssache, die sind immerhin schon sechs Punkte vor uns, aber wir wollen jetzt so viele Punkte wie möglich holen“, so der emsige Übungsgleiter. Doch trotz des Vorsprungs ist der Klassenerhalt auch für die Gäste noch nicht in trockenen Tüchern und das Ziel von Trainer Yusuf Kücük für die Partie am Sonntag ist klar: „Da muss man eigentlich nicht viel reden, es muss ein Sieg her, egal wie“, so der Gäste-Trainer, der sich auch darüber im klaren ist, dass es für die Hausherren die „letze Chance“ ist, um doch noch den Klassenerhalt zu erreichen: „Für die ist es die letze Chancen und die werden Vollgas geben und alles auf eine Karte setzen. Die werden sicherlich auf Sieg spielen“, versucht Kücük den Gegner einzuschätzen.

Weiß um die Bedeutung des Spiels: Adler-Trainer Massimo Lo Mele.
Weiß um die Bedeutung des Spiels: Adler-Trainer Massimo Lo Mele.

   Dabei muss er gleich fünf Ausfälle kompensieren, während Lo Mele aus dem Vollen schöpfen kann und „Unterstützung der ersten Mannschaft“ erhält. „Es hat eigentlich keine Bedeutung, ob wir Spieler aus der ersten Mannschaft haben oder nicht, das ist alles Einstellungssache. Wir hatten die Unterstützung auch gegen Ebel und hatten quasi keine Chance, die Einstellung muss stimmen“, erklärt Lo Mele und auch für die Moral seiner Mannschaft wären drei Punkte Goldwert: „Die Stimmungslage bei uns ist momentan nicht so prickelnd und auch die Trainingsbeteiligung ist nicht so, wie man es sich wünschen würde. Es ist natürlich deprimierend, dass Alstaden sechs Punkte vor ist und wir wissen, dass es jetzt die letze Chance ist“, beschreibt Lo Mele die derzeitige Situation seiner Truppe. Dabei ist sich Kücük sicher, dass nicht nur die Hausherren die drei Punkte brauchen: „Wenn die das gewinnen sind es nur noch drei Punkte Abstand, wir müssen das Spiel gewinnen und werden alles geben. Wenn wir das verlieren, dann sind wir meiner Meinung nach abgestiegen“, so Kücük abschließend. Spannung ist auf alle Fälle garantiert am Sonntag in Osterfeld. Beide Teams haben sich nichts zu schenken und begegnen sich auf Augenhöhe, wer behält am Ende die Nerven im Abstiegskampf?

 PePi

 

Sterkrade 06/07 (4.) - VfR Ebel (11.)

Beim Gastgeber Sterkrade 06/07 ist Ernüchterung eingekehrt. Nach der Derby-Niederlage unter der Woche bei Glück-Auf Sterkrade ist der direkte Wiederaufstieg zwar noch rechnerisch möglich, aber kaum noch umsetzbar. „Die Enttäuschung war riesengroß, auch wenn wir vorher schon wussten, dass es noch schwierig werden würde, noch einmal richtig einzugreifen. Knackpunkt waren die ersten drei Spiele in der Rückrunde, nach der Bekanntgabe, dass es bei uns nach der Saison einen Trainerwechsel geben wird. Jetzt ist der Zug abgefahren, ich hätte ja ein Brett vor dem Kopf, wenn ich jetzt noch etwas vom Aufstieg erzählen würde“, bringt es 06/07-Trainer Dirk Rovers auf den Punkt. Damit ist Rovers mit seiner Mission gescheitert, mit auch dem vierten Verein einen Aufstieg feiern zu können. Am Saisonende ist für ihn bekanntlich am Dicken Stein Schluss, er wird von Christian Dahlbeck ersetzt, der aktuell den Bezirksligisten Arminia Klosterhardt II trainiert.

Sven Weinknecht wird schon sehr lange schmerzlich von seinem Trainer Dirk Rovers vermisst.
Sven Weinknecht wird schon sehr lange schmerzlich von seinem Trainer Dirk Rovers vermisst.

   Während bei den Oberhausenern die Luft raus ist, brennt diese noch beim kommenden Gast aus Bottrop-Ebel. Der ist nicht gerade erfreut über die Lage beim nächsten Gegner. „Für uns ist es ein Nachteil, dass Sterkrade 06/07 jetzt nichts mehr mit dem Aufstieg zu tun hat. Unter Druck macht man mehr Fehler, der ist bei denen jetzt weg, weil der Zug in Sachen Bezirksliga abgefahren ist. Rovers selbst hat ja von dummen Fehlern nach dem Mittwoch-Spiel gesprochen. Jetzt kann seine Mannschaft befreit aufspielen“, befürchtet Ebel-Trainer Ralf Höner ein sehr schweres Unterfangen am Sonntag in der Fremde auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz. Dabei gibt Höner die Marschroute vor: „Wir brauchen noch sechs Punkte, dann haben wir 40 und damit wären wir durch. Wir rechnen nämlich mit dem Schlimmsten, also mit vier Absteigern und nicht nur zwei. Ich drücke zwar allen Bottroper und Oberhausener Bezirksligisten die Daumen, aber mit GW Holten und VfR 08 Oberhausen stehen ja definitiv schon zwei Absteiger fest und auch um den SC 20 Oberhausen ist es aktuell nicht gut bestellt, da wären wir dann schon bei drei“, zeigt Höner, dass er seine Hausaufgaben gemacht hat. Daher weiß er auch: „Für uns kann es ein richtig schönes Wochenende werden, wenn wir punkten. Denn die Konkurrenz hinter uns hat sehr schwere Spiele, so dass wir einen großen Sprung machen könnten.“ Und verstecken wird sich der VfR Ebel keineswegs. „Wir haben fünf der letzten sechs Spiele gewonnen. Egal, gegen wen wir spielen, wir sind gestärkt und selbstbewusst. Das heißt nicht, dass wir jetzt jeden wegknallen können. Aber auch bei Sterkrade 06/07 ist ein Sieg möglich.“ Helfen wird dabei sicherlich der Kader. Denn Höner hat keinerlei Ausfälle zu beklagen. Anders sieht es da schon beim Gastgeber aus. „Wenn du aufsteigen willst, sind Ausfälle wie der von Sven Weinknecht auf eine ganze Saison gesehen einfach zu große Ausfälle. Und wenn man dann noch bedenkt, dass sieben Stammspieler vor der Saison gegangen sind, ist der vierte Platz sogar noch gut. Den hätte hier jeder vor der Spielzeit unterschrieben. Aber wir müssen auch ehrlich sein: Diese Saison Vierter zu werden, ist leichter als nächste Saison. Da wird die Liga besser bestückt und noch schwerer sein“, ist sich Rovers sicher, der vor allem wegen einer Sache am Sonntag siegen will: „Wir haben das Hinspiel 0:2 verloren und auch wenn ich mit Ralle Höner auf einer Wellenlänge liegen und wir uns gut verstehen, kann ich Sonntag keine Rücksicht auf ihn nehmen“, so Rovers mit einem Schmunzeln abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

SuS 21 Oberhausen (13.) - SC 1912 Buschhausen (3.)

„Für uns geht es um alles, wir wollen weiterhin oben dran bleiben“, so Gäste-Trainer Andre Nowak vor der Partie gegen SuS Oberhausen. Es scheint als wäre es ein leichtes Spiel für die Gäste, die noch eine Chance auf den Aufstieg in die Bezirksliga haben, doch der Schein trügt: „Ich sage mal so, jeder Gegner kann gefährlich werden. Eigentlich sind wir eine starke Mannschaft, aber am Sonntag müssen wir auf Asche spielen, Kunstrasen liegt uns besser. Zudem kann SuS befreit aufspielen, während es für die um nichts mehr geht, geht es bei uns um alles und bei diesem Druck bekommt der ein oder andere mal ein zittriges Füßchen, aber den Jungs reißt keiner den Kopf ab, wenn es nicht klappt“, beschreibt Nowak die Situation. Dabei ist das Ziel der Buschhausener für die letzen Saisonspiele deutlich, sie wollen ein Spitzenspiel: „Wir wollen die bestmögliche Ausgangsposition für das Spiel gegen Lirich, das zu einem Entscheidungsspiel für uns werden kann. Es wäre schön wenn wir alles selber in der Hand hätten und es zu einem Spitzenspiel kommen würde“, so Nowak.

Hofft auf ein Spitzenspiel gegen Lirich: Buschhausen-Trainer Andre Nowak.
Hofft auf ein Spitzenspiel gegen Lirich: Buschhausen-Trainer Andre Nowak.

   Die Stimmung auf dem Weg zu diesem Ziel ist bei den Gästen auf dem Höhepunkt: „Die Stimmung bei uns ist richtig, weil wir natürlich wissen, dass wir noch um den Aufstieg spielen können, die Spieler sind heiß und wir wollten diese Möglichkeit nutzen“, beschreibt Nowak die momentane Stimmung seiner Elf. Bei aller Euphorie wollen sich die Buschhausener natürlich keinen Fehltritt leisten und die Drei Punkte sind bei der Zielsetzung der Nowak-Elf am kommenden Sonntag Pflicht, sonst müssen sie sich aus dem Rennen verabschieden. Personell ist die Elf sehr eng aufgestellt und Nowak hofft, dass dies nicht zum Nachteil der Buschhausener verläuft: „Wir haben einen dünn besetzten Kader und das könnte vielleicht in wichtigen Spielen der Knackpunkt werden. Ich hoffe einfach das sich keiner verletzt oder sich die Rote Karte einfängt. Aber trotz des kleinen Kaders, die Leute die wir haben sind da und wissen worum es geht“, zeigt sich der Übungsleiter zuversichtlich. Lediglich der Einsatz von Tim Krause ist fraglich: „Nach seinem Bänderriss ist Tim wieder im Training, aber ob er am Sonntag spielen wird ist noch fraglich“, so Nowak abschließend. SuS-Trainer Marek Weglicki war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

 

PePi

 

SV Concordia (1.) - GA Sterkrade (7.)

„Es fehlt uns noch ein Sieg, dann sind wir endgültig und sicher aufgestiegen. Da stellt sich die Frage nach dem Ziel nicht. Wir wollen gewinnen“, zeigt sich Michael Häse von Concordia Oberhausen selbstbewusst. Der Tabellenführer empfängt die Sterkrader aus dem Mittelfeld. Diese sind sich über die Rollenverteilung einig: „Die Ausgangslage ist klar, wir sind der klare Außenseiter“, so Sterkrades Trainer Michael Buhlmann.

Michael Häse möchte den Aufstieg perfekt machen.
Michael Häse möchte den Aufstieg perfekt machen.

   „Der Erfolg gegen 06/07 war ein extrem wichtiger Dreier. Es war ein Highlight der Saison, gerade in der Konstellation. Nun können wir das Spiel gegen Concordia also etwas „lockerer“ angehen.“ Diese dagegen wollen um jeden Preis gewinnen: „Es trennen uns nur noch drei Punkte vom erfolgreichen Aufstieg und den wollen wir uns nicht mehr nehmen lassen. Deshalb wollen wir gegen Glück-Auf gewinnen. Im Hinspiel haben wir schon gezeigt, wie es geht“, lautet Häses Kampfansage. Die Sterkrader werden trotz der Außenseiterrolle versuchen, den Tabellenführer zu ärgern: „Wir wollen es so machen wie gegen 06/07. Wir müssen mannschaftlich geschlossen auftreten und wollen Concordia möglichst lange ärgern. Aber wir brauchen uns nichts vormachen, denn Concordia ist wirklich die stärkste Mannschaft in diesem Jahr.“ Auch in Hinblick auf die Personallage zeigt sich ein völlig unterschiedliches Bild. Während die favorisierten Gastgeber „alle Mann an Bord“ haben, fehlen den Gästen weiterhin neun Spieler. „Wir werden wieder Unterstützung aus der A-Jugend und der zweiten Mannschaft bekommen. Anders ist es momentan nicht möglich“, so Buhlmann abschließend.

StLu

 

Arminia Lirich (2.) - FC Sterkrade 72 (12.)

Auf den ersten Blick sieht das Oberhausener Duell alles andere wie ein echter Knaller aus. Doch der erste Blick täuscht. Denn für beide geht es noch um alles in dieser Saison. Die Gastgeber aus Lirich können zur Überraschung der meisten den großen Coup schaffen und in die Bezirksliga aufsteigen. Der Aufsteiger aus Sterkrade hingegen kämpft um den Klassenerhalt, um nicht nach einem Jahr Kreisliga A wieder zurück zu müssen. Doch die Gäste erlebten in den letzten zwei Wochen einen deutlichen Aufschwung. Und der Erfolg hat einen Namen: Toni Collura, Interimstrainer bis Saisonende, hat der Mannschaft wieder Leben eingehaucht, die den Klassenverbleib daher auch noch aus eigener Kraft schaffen kann. Ganz gleich, ob dies gelingt oder nicht, wurden aber wichtige Weichen gestellt. Denn zur neuen Saison wird Jens Szopinski das Traineramt übernehmen. Toni Collura wird dann den Verein verlassen, das steht fest. „Diese Entscheidung habe ich dem Verein mitgeteilt. Mir wurde zwar der Posten des Co-Trainers angeboten und ich habe sehr viel Spaß und Gefallen daran gefunden mit den Jungs zuletzt gearbeitet zu haben. Doch ich habe dankend abgelehnt und möchte lieber Verantwortung übernehmen, ganz gleich ob im Junioren- oder Seniorenbereich.“ Böses Blut wird aber deswegen überhaupt nicht vergossen. Im Gegenteil. „Ich kann dem Verein zu der Verpflichtung von Jens nur gratulieren. Wenn man die Möglichkeit hat, einen so erfahrenen Trainer zu bekommen, muss man zuschlagen. Ich wünsche Jens auch jetzt schon auf alle Fälle viel Erfolg“, so Collura, der sich natürlich mit dem Klassenerhalt von Sterkrade 72 verabschieden will.

Patrick Stüdemann kehrt nach Sperre zurück ins Team von Sterkrade 72.
Patrick Stüdemann kehrt nach Sperre zurück ins Team von Sterkrade 72.

   Ob dieser schon am Sonntag vorangetrieben werden kann, indem ein Auswärtssieg in Lirich beim Tabellenzweiten gelingt, dürfte ein sehr schweres Unterfangen werden. Die Arminia präsentiert sich sehr konstant auf hohem Niveau. „Die Stimmung ist bei uns im Moment sehr gut, so wie es nun einmal nach Siegen ist. Wir wollen natürlich gerne jetzt aufsteigen, aber es ist nach wie vor keine Pflicht. Der Verein sagt selbst, dass das kein Muss ist und wir uns einfach nur für die gute Spielzeit belohnen sollen. Fakt ist aber auch, dass wenn wir dann aufsteigen wollen, Gegner - bei allem Respekt - wie Sterkrade 72 besiegen müssen. Aber die Jungs wollen das auch und sind richtig heiß“, berichtet Lirich-Trainer Christian Kinowski. Der befürchtet auch nicht, dass seine Jungs bei einem Fehler oder Rückstand nervös werden. Dafür stehe für den Verein nun einmal nichts auf dem Spiel. „Außerdem sind wir noch lange nicht am Ziel. Das nächste Ziel ist erst einmal Sterkrade 72 und ein Heimsieg am Sonntag, danach schauen wir weiter“, versucht Kinowski bescheiden zu bleiben. Dieser muss am nächsten Spieltag auf Benjamin Euskirchen verzichten, der nach seiner Tätlichkeit letzte Woche für einige Wochen außer Gefecht sein dürfte. Und Domenico Calderone leidet nach wie vor noch unter einem Muskelfaserriss. Kinowskis Gegenüber, Toni Collura, hat nach wie vor einige angeschlagenen Spieler. „Aber das lasse ich nicht als Ausrede gelten. Wir werden jede Woche eine schlagkräftige Truppe aufs Spielfeld bekommen“, gibt sich der Interimstrainer kämpferisch. Immerhin: Patrick Stüdemann und Mike Nörenberg kehren in den Kader zurück und dürften echte Verstärkungen sein. Davon ab, freut sich Collura sowieso auf das Spiel auch aus einem anderen Grund. „Ich habe fünf Jahre bei der Arminia gespielt und haben noch einige Bekannte dort. Außerdem soll die neue Platzanlage sehr schön sein, die ich aber noch gar nicht nach dem Umbau gesehen habe. Ich freue mich auf das Wiedersehen.“ Ob er das nach dem Spiel immer noch behaupten kann, zeigt sich Sonntagabend gegen 17 Uhr.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

SG Osterfeld - RSV Klosterhardt

Kreisliga B - Gruppe 1

Arminia Lirich II (11.) - Arminia Klosterhardt III (2.)

"Ich bin einfach nur leer", gestand Arminia Klosterhardts Trainer Marc Kallweit nach dem verlorenen Spitzenspiel gegen BW Oberhausen II (3:4). Durch diese Niederlage, die erste überhaupt für die Arminia, wuchs der Rückstand auf den ersten Tabellenplatz auf fünf Punkte an. "Ich gehe nicht davon aus, dass BWO noch zwei Mal verlieren wird", führte Kallweit weiter aus. Bei noch vier ausstehenden Partien dürfte die Chance BWO doch noch abzufangen sehr gering sein, doch trotz des herben Rückschlags am vergangenen Sonntag betonte Arminias Trainer: "Wir werden versuchen unsere restlichen Spiele zu gewinnen."

Lirich-Trainer Andre Tyrasa. Foto: A.Lirich
Lirich-Trainer Andre Tyrasa. Foto: A.Lirich

   Das erste der restlichen Spiele findet am Sonntag beim Tabellenelften Arminia Lirich II statt, die sich noch nicht ganz der Abstiegssorgen entledigen konnten, da die genaue Anzahl der Absteiger, die von Bezirksliga abhängig ist, noch nicht feststeht. Ein Sieg am Sonntag würde den Klassenerhalt der Mannschaft von Trainer Andre Tyrasa jedoch in Stein meißeln. "Wir müssen noch drei Punkte holen in den nächsten drei Spielen, dann denke ich sind wir durch", rechnet Andre Tyrasa, Trainer der Liricher vor, der betont: "Je eher wir die Punkte einfahren, desto besser." 

   "Eine kleine Chance besteht noch, auch wenn das Spiel gegen BWO sehr schwer zu verdauen war. Ich konnte am Montag und am Dienstag kein Auge zu machen", gesteht Marc Kallweit. Trotzdem sprach Klosterhardts Trainer von einer "überragenden Saison" seiner Mannschaft, auch wenn am Ende nicht der Aufstieg als Krönung stehen kann. "Wir haben noch vier Spiele zu bestreiten und die wollen wir für uns entscheiden", so Kallweit weiter, der mit Arminia Lirich II eine "kämpferisch starke Mannschaft" erwartet. "Die Platzanlage ist sicher für Lirich ein Vorteil. Ich habe keine guten Erinnerungen an die Platzanlage und kann mich an kein gutes Spiel erinnern", gibt Marc Kallweit zu. "Unmöglich ist nichts", so Tyrasa mit Blick auf das Spiel gegen die Klosterhardter. "Wir haben uns im Hinspiel gut verkauft und hoffen natürlich auch am Sonntag zu punkten", so Tyrasa, der trotz einiger Verletzungsprobleme innerhalb der Mannschaft sagen kann: "Dank des breiten Kaders sehe ich da keine großen Einbußen."

Anstoß: 13 Uhr

DaWi

 

BW Oberhausen II (1.) - TSV Safakspor II (15.)

Spitzenreiter, noch keine Niederlage, fünf Zähler Vorsprung bei noch vier Partien und jetzt kommt der Vorletzte. Eigentlich ein leichtes Spiel für die BWO-Reserve, oder? Das sieht Coach Carsten Kemnitz aber anders: „Ich werde hier nicht auf den Putz hauen, geschweige denn jemanden schlecht machen. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir es schaffen werden zu gewinnen.“ Mit dem Sieg im Spitzenspiel gegen Arminia Klosterhardt (4:3) am letzten Sonntag, haben die Liricher sich ein komfortables Polster aufgebaut. „Wir haben es selbst in der Hand und brauchen auf niemanden mehr gucken. Und ohne einen zu unterschätzen, es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir das nicht mehr schaffen werden. Klar, verlieren kann man immer, aber gleich zweimal? Das glaub ich nicht“, zeigt sich Kemnitz zuversichtlich, der am Sonntag ohne Edis Fazljija und Lars Bruchwilder auskommen muss.

   Für die TSV-Reserve ist es, wenn man halt unten steht und auf den Tabellenersten trifft, das leichteste Spiel der Saison. Gegen den ehemaligen Safakspor-Spieler Carsten Kemnitz, der in der letzten Saison noch mit dem TSV in der Bezirksliga spielte, rechnet sich Trainer Tan Basar nicht viel aus: „Natürlich werden wir unser bestmögliches geben, doch ich bin ja realistisch und da habe ich kein gutes Gefühl. Wenn wir Glück haben, wird keiner aus der ersten dabei sein. Unsere einzige Hoffnung wird sein, dass BWO uns unterschätzt.“ Angesichts der bisherigen Saison von Lirich, ist das wohl nur Wunschdenken. Die nötigen Punkte für den Klassenerhalt müssen sich die Gäste in den letzten drei Spielen holen, wenn es gegen Arminia Lirich II (11.), Sterkrade 06/07 II (9.) und TuS 1900 Buschhausen (14.) geht.

Anstoß: 13 Uhr

ThIl

 

TuS Buschhausen (14.) - SC Buschhausen II (12.)

Bei dieser Partie braucht nicht lange um den heißen Brei herumgeredet werden: Wenn am Sonntag die Platznachbarn TuS Buschhausen und der SC Buschhausen II aufeinander treffen, geht es um den Klassenerhalt. Dabei dürfte der Druck mehr auf den Schultern der TuS'ler lasten, erst recht nach dem vergangenen Spieltag - denn da gewannen der BV Osterfeld und der TSV Safakspor II, während beide Buschhausener Clubs verloren haben. Dabei dürfte die Pleite der Mannschaft von Trainer Uwe Kasischke deutlich schwerer wiegen, da der Vorsprung auf den ersten bereits feststehenden Abstiegsplatz, den aktuell die Reserve des TSV Safakspor inne hat, auf zwei Punkte schrumpfte.

"Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel", betont TuS-Trainer Uwe Kasischke.
"Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel", betont TuS-Trainer Uwe Kasischke.

   "Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Wenn man auf die Tabelle schaut, wird schnell klar, dass wir eigentlich nicht mehr verlieren dürfen", stellt TuS-Trainer Uwe Kasischke klar und führt weiter aus: "Safakspor ist nur noch zwei Punkte hinter uns. Doch ich hoffe, dass Safakspor am Sonntag nicht punkten wird." Denn der TSV II muss am Sonntag beim Ligaprimus BW Oberhausen II antreten, so dass Kasischke berechtigte Hoffnungen auf einen Patzer von Safakspor haben kann. Doch viel wichtiger als das Spiel des TSV ist das eigene, wie auch Uwe Kasischke erklärt: "Wir brauchen einen Sieg." Erfolge braucht auch der SC, wie Trainer Marc Scotti vorrechnet: "Für den Klassenerhalt brauchen wir wohl noch ein bis zwei Siege." Doch die Voraussetzungen für einen erfolgreichen SC-Tag sind nicht die besten, wie Marc Scotti verrät: "Personell sieht es nicht gut aus. Wir werden zwar elf Mann aufbieten können, aber ob das auch eine schlagkräftige Mannschaft sein wird, wird man sehen." Denn nach den beiden gelb-roten Karten für Kevin Froese und Oliver Marks im Spiel gegen die SG Oberhausen am vergangenen Sonntag fallen zwei weitere Akteure für das Derby am Sonntag aus. Zudem kann Trainer Marc Scotti selbst nicht mitwirken, da er sich in der Vorwoche verletzte. Bei TuS-Trainer Uwe Kasischke müssten hingegen "alle Mann an Bord sein". 

    Im Hinspiel trennten sich die beiden Platznachbarn 3:3, wobei der SC zwischenzeitlich mit 3:1 führte. "Wir haben das Spiel dominiert und hätten es auch gewinnen müssen", erinnert sich Marc Scotti. Doch nach zwei Toren in der Schlussphase konnten die TuS'ler noch einen Punkt ergattern. Eine erneute Punkteteilung am Sonntag dürfte wohl eher dem 1912ern weiterhelfen als den TuS'lern, denn diese brauchen dringend Punkte.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Concordia II - GA Sterkrade II

Sterkrade 06/07 II - Post Oberhausen

BV Osterfeld - Adler Oberhausen

SG Oberhausen - SV Rhenania III

TB Oberhausen - BW Fuhlenbrock

Kreisliga B - Gruppe 2

TB Oberhausen II (12.) - SV Vorwärts (14.)

„Das Spiel ist ein Endspiel für uns. Wir brauchen nur noch drei Punkte, um den Klassenerhalt fix zu machen“, erklärt TBO-Coach Andreas Temming. Auch für die Bottroper ist die Partie wie alle restlichen Spiele eine Art Endspiel: „Wir wissen alle, wo wir stehen. Wir brauchen Punkte, Punkte und Punkte“, so Fahrudin Kovac von Vorwärts 08. Das Ziel für das Auswärtsspiel sit damit klar: „Wir gehen zu 100 Prozent auf Sieg. Wir werden alles geben und 90 Minuten lang kämpfen, bis wir umfallen. Wir wollen einfach gewinnen.“ Die Gastgeber gehen mit einem guten Gefühl in die Begegnung: „Wir gehen mit positiven Gefühlen in das Spiel. Die Mannschaft hat gut trainiert und ist auch gut drauf.“ Auch für das Temming-Team heißt das Ziel Sieg: „Wir wollen gewinnen, denn dann haben wir für den Rest der Saison unsere Ruhe. Es folgen drei schwierige Spiele im Schlussspurt. Wenn wir aber gewinnen, ist der Klassenerhalt in trockenen Tüchern.“ Kovac ärgert sich über die vergebenen Punkte der letzten Spiele: „Wir haben immer gut gespielt, doch haben uns nicht mit den Punkten belohnt. Diese fehlen uns jetzt und die wollen wir aufholen. Wir werden in den letzten Spielen nochmal richtig Gas geben. Die Aufholjagd wollen wir dann gegen TBO beginnen.“ Allerdings fehlen den Bottroper einige Stammspieler. Auch dem Hausherren fehlen zwei Männer, ansonsten sind aber „alle Mann an Bord“.

StLu

 

SF Königshardt II (2.) - RW Welheimer Löwen (4.)

Seit dem verlorenen Topspiel gegen Dostlukspor II ist für die Sportfreunde der Aufstieg aus dem Blickfeld gerückt. Nun gibt es für die restlichen Spieltage nur noch ein Ziel. „Wir wollen den zweiten Platz verteidigen“, spricht es Ralf Meseck, der ab kommenden Sommer die Reservemannschaft von Sterkrade-Nord leiten wird, aus. „Wir wollen die Saison gut zu Ende bringen. Gerade am Sonntag wollen wir uns gut präsentieren. Die erste Mannschaft hat den Aufstieg klar gemacht und wir wollen am liebsten mitfeiern und nicht mit hängenden Köpfen den Platz verlassen.“ Gegner sind die Welheimer Löwen. Diese stehen momentan drei Punkte hinter dem Gastgeber auf dem vierten Platz. Mit einem Sieg könnten die Bottroper zwar punktemäßig gleichziehen, aufgrund des guten Königshardter Torverhältnisses ist ein Überholen ausgeschlossen. Trotzdem werden die Löwen versuchen zu punkten: „Wir wollen punkten und wollen auf keinen Fall verlieren. Dies gilt es zu verhindern“, so Thomas „Netzer“ Ochojski, Trainer der Welheimer. Allerdings sieht es personell alles andere als gut aus. „Wir sind sehr dünn besetzt, weil wieder viele verletzt sind. Kapitän Daniel Bluszcz und Marcel Ehrlich werden auf jeden Fall fehlen“, so Ochojski. Somit sieht es personell sehr schlecht aus. Auch die Oberhausener müssen einige Ausfälle verkraften. Trotzdem will Meseck einen Dreier einfahren: „Wir wollen alle Kräfte bündeln, um dann zu gewinnen“, so die abschließende Kampfansage.

StLu

 

SV Vonderort (13.) - Dostlukspor Bottrop II (1.)

In dieser Partie sind die Rollen klar verteilt, der Spitzenreiter ist zu Gast bei den Vonderortern, die sich in der Tabelle im unteren Drittel wiederfinden und zuletzt eine 0:1-Niederlage gegen Viktoria zu verbuchen haben. Die Gäste hingegen können vier Spieltage vor dem Saisonende die frühzeitige Meisterschaft klar machen und sie hoffen dabei auf die Unterstützung aus dem Lager der Welheimer Löwen: „Wenn die Welheimer Löwen gegen Königshardt gewinnen, dann können wir unsere Meisterschaft bekannt geben“, so ein zufriedener DSB-Trainer Sadettin Senyüz. Dabei hat er die drei Punkte gegen Vonderort schon eingeplant: „Die können uns nicht gefährlich werden. Eigentlich konnte uns bis jetzt keiner gefährlich werden, wenn dann haben wir uns immer selber geschlagen und wir werden auch am Sonntag das Spiel gewinnen“, zeigt sich der Übunsgleiter der Dostlukspor Reserve zuversichtlich. Derzeit haben die Gäste acht Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten und alles sieht danach aus, als würde der Zug für den Verfolger aus Königshardt abgefahren, auf Seiten von Dostlukspor ist man sich dem schon sicher, eine „Gefahr“ gibt es laut Senyüz nicht. Der Trainer der Hausherren, Erdal Balli, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

 PePi

 

FC Polonia (10.) - TSV Safakspor III (15.)

Während die Hausherren mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben und mit 30 Zählern auf dem 10. Tabellenplatz stehen, befinden sich die Gäste noch mittendrin und vier Spiele vor Saisonende sieht es sehr eng aus für die Oberhausener. „Wir werden versuchen aus den nächsten vier Spielen soviele Punkte zu holen wie möglich, aber wir müssen auch noch sehr viel Glück haben und alles hängt auch davon ab, was Vorwärts macht“, beschreibt Safakspor-Trainer Cihan Atik die aktuelle Situation der Drittvertretung. Vorwärts belegt derzeit den 14. Tabellenplatz und hat bereits vier Punkte Vorsprung auf die Gäste, sie müssen darauf hoffen, dass die letzen Spiele für die Bottroper nicht gut verlaufen. Derzeit haben sie nichts in der eigenen Hand und müssen auf Schützenhilfe hoffen, doch Punkte sammeln müssen sie alleine und damit will die Atik-Elf am Sonntag gegen Polonia anfangen. Doch der FC hat nicht zu verschenken: „Ich habe am Anfang der Saion gesagt unser Ziel ist der Neunte oder zehnte Platz jetzt sind wir da und können den neunten Platz erreichen, wir wollen gewinnen“, erklärt Polonia-Trainer Adam Karpinski. Das Problem bei den Hausherren ist nicht der Druck, der Zahn drückt bei der personellen Lage: „Bei uns ist das Problem, dass wenn Feiertage sind viele immer im Urlaub, meistens in Polen bei der Familie. Am Sonntag werden wieder zwei, drei nicht da sein, aber wir wollen trotzdem gewinnen“, so Karpinski abschließend.

 PePi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SuS 21 Oberhausen II - VfB Bottrop II

SV Rhenania II - SV Fortuna II

Batenbrocker Ruhrpott Kicker - SV 1911

SC Viktoria - SW Alstaden II

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Kommentare: 11
  • #1

    Rogerio (Freitag, 02 Mai 2014 16:44)

    Forza Concordia!!!

  • #2

    ... (Freitag, 02 Mai 2014 22:40)

    Mich würde es nicht wundern wenn SW Alstaden gegen Königshardt gewinnt...

  • #3

    Zu 2 (Samstag, 03 Mai 2014 15:18)

    Was ist denn wenn alstaden da gewinnt?
    Willste dann behaupten dass es abgesprochen war?
    Immer diese bombenleger hier.
    Das spiel fängt meines erachtens nach bei 0:0 an.also hat alstaden wie jede andere mannschaft auch die chance ein spiel zu gewinnen.und dass sie das können haben sie in der rückrunde oftmals bewiesen.
    Also immer schön die Füße still halten mit solchen beabsichtigten Sticheleien und betrugsvorwürfen.

  • #4

    xx (Samstag, 03 Mai 2014 22:53)

    königshardt gewinnt das spiel gegen swa
    die spielen ohne druck.

  • #5

    sterkrader (Sonntag, 04 Mai 2014 09:17)

    Concordia plant heute den Aufstieg baut alles auf nur heute wird es nichts wir gewinnen hahahah

  • #6

    Beobachter (Sonntag, 04 Mai 2014 09:37)

    Concordia sollte heute ein wenig aufpassen!
    Leicht wird es nicht...

  • #7

    Alter klosterhardter (Sonntag, 04 Mai 2014 09:38)

    Zu3: ja das haben sie schon bewiesen,gewinnen 1:0 in Klosterhardt mit dem genialen Innenverteidiger der viererkette.Eine Woche später gibt es ein ordentliches päckchen gegen Blau Weiss,und Klosterhardt schieß ihren Gegner auch mit 10 Toren ab.Das ich nicht lache.

  • #8

    hoffnung (Sonntag, 04 Mai 2014 09:46)

    Viel Glück SWA, SC 20, Dostluk und Fortuna! OB-BOT-Bündnis!!!

  • #9

    Alfred (Sonntag, 04 Mai 2014 11:45)

    Zu #8
    Kann ich nur sagen genau so sollte es sein in der Bezirksliga sollten wirklich alle OB-BOT zusammen halten ........

  • #10

    stadtmeistersiegerbesieger (Sonntag, 04 Mai 2014 12:53)

    sollen doch die dorfmanschaften absteigen hat doch eh keiner bock immer dahin also oberhausener und bottrober haltet zusammen

  • #11

    zu8 (Sonntag, 04 Mai 2014 14:06)

    Richtig viel Glück den Mannschaften damit so wenig wie möglich auch aus den anderen Ligen absteigen.