5 Fragen an ... Kai-Oliver Romboy

Als es um einen Nachfolger des scheidenden Trainers von den SF Königshardt, Dirk Wißel, ging, kursierten viele Namen. Es waren auch sechs potentielle Kandidaten, mit denen Marc Schwan, Sportlicher Leiter bei den Sportfreunden, verhandelte. Am Ende entschied man sich jedoch für eine interne Lösung. Kai-Oliver Romboy, seit dreieinhalb Jahren Co-Trainer am Pfälzer Graben, wird befördert und übernimmt ab Sommer das Kommando beim zukünftigen Landesligisten. Viele Außenstehende sehen eine Gefahr aufgrund der Unerfahrenheit von Romboy. Doch Schwan und auch der Rest des Vereins haben volles Vertrauen in ihm. Romboy persönlich kann es kaum erwarten, bis es los geht. Auf’m Platz sprach mit dem „Neuen“ über seine Aufgabe bei den Oberhausenern.

Von Thomas Illguth

5 Fragen an ... Kai-Oliver Romboy

... Co-Trainer bei SF Königshardt

Auf’m Platz: Hallo Kai, was sagst du denen, die an dir zweifeln?

Romboy: „Natürlich besteht ein großes Wagnis. Immerhin bin ich erst seit dreieinhalb Jahren als Trainer tätig. Doch ich habe es mir gut überlegt und wenn mir die Aufgabe zu groß erscheinen würde, dann hätte beziehungsweise würde ich sie auch nicht antreten. Ich bin beruflich relativ viel angespannt und kann daher bestens mit Druck umgehen. Zudem kam der Verein ja auf mich zu. Und auch die Resonanz war durchweg positiv. Des Weiteren werde ich, in Abstimmung mit Marc, mit Björn Hlavaty, den ich schon sehr lange kenne, den perfekten Co-Trainer an meiner Seite haben. Seine Meinung ist mir sehr wichtig und ich werde ihn sehr stark mit einbinden.“

 

Auf’m Platz: Welche Ziele verfolgst du mit Königshardt?

Romboy: „Ich will die erfolgreiche Arbeit vom Dirk (Dirk Wißel, Trainer SF Königshardt, d. Red.) weiter fortsetzen. Er hat die Mannschaft mit seiner ganzen Erfahrung zum Aufstieg geführt. Und ich und mein zukünftiger Co-Trainer, Björn Hlavaty, werden den Offensivfußball, den Dirk spielen lässt, fortführen. Natürlich werden wir auch unsere eigene Handschrift mit einbringen. So werden wir mehr Wert auf physische Stärke legen. Die körperliche Fitness wird für uns das A und O sein. Was die Liga betrifft, wäre es natürlich eine Sensation, wenn wir drin bleiben würden. Wir werden in einer 14er Gruppe spielen, von denen fünf absteigen werden und einer in die Relegation gehen muss. Heißt, man muss unter die ersten Acht kommen.“

 

Auf’m Platz: Du bist jetzt seit 18 Jahren bei Königshardt. Fürchtest du eine gewisse Betriebsblindheit?

Romboy: Da gibt es natürlich Pros und Contras. Ich bin ein Angestellter des Vereins und die Führenden scheinen mit meiner Arbeit zufrieden zu sein, sonst hätten sie mich nicht gefragt. Es birgt vielleicht gewisse Risiken, wenn man das System nicht verändert, aber ein neuer Trainer muss sich auch erst einmal auf die Mannschaft einstellen und mit ihr ein System einarbeiten. Da geht viel Zeit von der Vorbereitung für drauf. Zudem war ich ja den Großteil der Zeit als Spieler aktiv und bin ich erst seit dreieinhalb Jahren Co-Trainer. Das ist eine zu kurze Zeit, um eine gewisse Betriebsblindheit zu entwickeln.“

 

Auf’m Platz: Wie wirst du an die Aufgabe heran gehen?

Romboy: „Ich freue mich riesig auf diese Aufgabe. Und jeder der mich kennt, weiß, dass ich alles mit 100 Prozent machen werde. Man kann mir alles vorwerfen, aber nicht, dass ich nicht immer alles gebe. Wir führen jetzt schon Gespräche mit möglichen neuen Spielern. Dabei stehe ich immer im Kontakt mit Björn. Zudem werden wir in nächster Zeit Trainingspläne entwickeln und uns auf der Suche nach Testspielgegnern machen.“

 

Auf’m Platz: „Angenommen, du würdest nicht Cheftrainer werden. Hättest du weiter als Co-Trainer gearbeitet?

Romboy: „Wenn Dirk geblieben wäre und er mich weiterhin als Co-Trainer gewünscht hätte, dann wäre ich natürlich weiter Co-Trainer geblieben. Von Dirk kann man eine ganze Menge lernen. Er hat viel Erfahrung und Fachwissen. Aber kurz- und mittelfristig wollte ich selbst Verantwortung übernehmen. Ich will mich ja auch persönlich weiter entwickeln, was natürlich als Co vom Dirk schon sehr gut geklappt hat.“

 

Wir bedanken uns bei Kai-Oliver Romboy für das Gespräch und wünschen ihm und SF Königshardt alles Gute für die Zukunft!

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Hotte (Samstag, 26 April 2014 14:05)

    Nochmals Glückwunsch Kai !Habe vollstes Vertrauen in dich und Deine Mitstreiter!

  • #2

    Behni (Dienstag, 29 April 2014 16:14)

    Glückwunsch auch von mir!!!
    Ich drücke dir und Björn die Daumen das ihr es schaukelt in der Landesliga!!!
    Lasst euch nicht bekloppt machen und gebt Gas!!!
    Wenn es der Spielplan zulässt komm ich euch mal besuchen...;)