Kreisliga A: Dreikampf um Aufstieg geht in die heiße Phase

Während am Ostersonntag die Fußballer in Bottrop, Gladbeck und Oberhausen genügend Zeit zum Eiersuchen haben werden, rollt der Ball dafür am Montag. In der Landesliga muss der SV Rhenania beim aktuellen Ligaprimus antreten, während es am Hans-Wagner-Weg zum Derby zwischen der Arminia und dem VfB Bottrop aus Bottrop kommt. In der Bezirksliga geht der Kampf um den Klassenerhalt weiter: Dostlukspor Bottrop steht dabei vor einem schweren Spiel bei den SF Königshardt und könnte bei einer Niederlage richtig in den Abstiegsstrudel reinrutschen. In der Kreisliga A geht der Dreikampf um den Aufstieg in die heiße Phase: Die Konkurrenten Arminia Lirich, Buschhausen 1912 und Sterkrade 06/07 dürfen sich dabei keinen Patzer mehr erlauben. Die Kreisliga B-Gruppen stehen ebenfalls ganz im Zeichen des Aufstiegskampfs.

Hinweis in eigener Sache: Leider ist unser Team an diesem Wochenende sehr dünn besetzt, weswegen leider über einige Spiele nicht berichtet werden kann. Wir bitten um euer Verständnis. Gerne darf jeder Verein - wie natürlich sonst auch immer - uns nach dem Spieltag eine Berichterstattung via Mail an aufmplatz@gmx.de senden.

Landesliga

1. FC Bocholt (1.) - SV Rhenania Bottrop (10.)

Eigentlich müsste es ein schöner Anblick für Trainer Oliver Dirr sein wenn er auf die Tabelle blickt, denn seine Mannschaft hat sich endlich von den Abstiegsrängen entfernt. "Klar ist das schön, aber es ist halt nur eine Momentaufnahme. Mir wäre es lieber wenn wir nach dem letzten Spieltag dort stehen. Deswegen schauen wir von Woche zu Woche und es kann sich schnell wieder alles verschieben", weiß der Rhenanen-Coach. "Ich habe mir mal die Mühe gemacht und alle Endtabellen der letzen Landesliga-Spielzeiten angeschaut. Demnach müssten 39 oder 40 Punkte reichen um drin zu bleiben. Wir haben bereits 29 Punkte und haben noch sieben Spiele vor uns. Also ist rechnerisch noch einiges drin für uns", rechnet Dirr ganz klar mit einem Nichtabstieg seiner Mannschaft.

Steht am Sonntag wieder zwischen den Pfosten: Dominik Wrobel.
Steht am Sonntag wieder zwischen den Pfosten: Dominik Wrobel.

 Und am Ostermontag möchte Dirr schon die ersten weitere Punkte hierzu einfahren - auch wenn es vom Papier her unmöglich ist gegen den Tabellenführer gleich zwei Mal in der Saison zu gewinnen. Der 1. FC Bocholt ist sehr heimstark und ein unangenehmer Gegner für die Dirr-Elf. In der Rückrundentabelle haben die Bocholter 16 Punkte einfahren können und die Bottroper bereits 15. Also stehen die Vorzeichen für die Rhenanen gar nicht mal so schlecht. Oliver Dirr hatte seiner Mannschaft nach dem Sieg am Donnerstag bis zum Spiel am Ostermontag trainingsfrei gegeben und hofft, dass seine Jungs sich selbst entsprechend auf das nächste wichtige Spiel vorbereiten. Dennis Cziuraj fehlt noch verletzt; Amanuel Haile und Sven Ingler sind urlaubsbedingt verhindert. Dafür kehrt Dominik Wenderdel nach seinem Kurzurlaub wieder zurück ins Team und auch Dominik Wrobel wird nach seiner Knöchelverletzung wieder zwischen den Pfosten stehen. "Robin Göbler hat seine Sache sehr gut gemacht und durfte seinen ersten Sieg im Tor feiern", lobt Dirr seinen weiteren Torhüter. "Wir stehen in der nächsten Woche vor sogenannte Bonusspiele und aus den nächsten drei Partien erwarte ich schon sechs Punkte", fordert der emsige Trainer seine Mannschaft. Schon bereits am Mittwoch kommt Niederwenigern zum vorgezogenden Meisterschaftsspiel in den Blankenfeld; danach ist Sterkrade-Nord zu Gast. Mit dem Selbstbewußtsein von Oliver Dirr und seiner Mannschaft sollten die sechs Punkte raelisierbar sein. Und geht es nach Oliver Dirr, so sollte seine Elf die ersten Punkte bereits am Montag in das Osternetz ihres Trainers legen.

Anstoß: 15 Uhr

HoCz 

 

SF Hamborn (15.) - Sterkrade-Nord (9.)

Seit mittlerweile vier Spielen ist Sterkrade-Nord in der Landesliga ungeschlagen. In diesen Partien sammelte die Mannschaft von Trainer Lars Mühlbauer zehn von möglichen zwölf Punkten. "Wir haben aktuell einen Lauf", so Mühlbauer, dessen Team am Ostermontag beim Vorletzten SF Hamborn antreten muss. "Für Hamborn dürfte das die letzte Chance sein", mutmaßt Nords Trainer, der selbst früher drei Jahre bei den Sportfreunden gespielt hat. "Für mich ist es auch unverständlich, warum Hamborn so tief unten drin steht", rätselt Lars Mühlbauer.

"Wir sind heiß auf das Spiel", so Nords Trainer Lars Mühlbauer.
"Wir sind heiß auf das Spiel", so Nords Trainer Lars Mühlbauer.

   Drei der insgesamt 21 Punkte, die die Sportfreunde gesammelt haben, ergatterte Hamborn im Hinspiel im Nordlerpark - 1:2 hieß es da aus Nordler-Sicht. Doch die aktuelle Serie von Sterkrade und die Aussicht einen "Riesenschritt", so Mühlbauer, in Richtung Klassenerhalt machen zu können, sollte für Hilal Ali Khan und Co. Motivation genug sein. Die Nordler haben aktuell sieben Zähler Vorsprung auf den Tabellenelften Viktoria Buchholz und ein Sieg in Hamborn würde das Ziel Klassenerhalt ein ganzes Stück näher bringen. "Wir wollen unsere Serie am Montag fortsetzen. Wir sind gut drauf und brauchen uns nicht zu verstecken", so Mühlbauer, dessen Team "heiß auf das Spiel ist". Ehe am Montag der 24. Spieltag für die Nordler auf dem Programm steht, wartet am morgigen Ostersamstag noch eine Trainingseinheit auf Daniele Kowalski und Co. "Wenn wir gegen Hamborn so spielen wie gegen Niederwenigern (2:1-Sieg am vergangenen Mittwoch, d.Red.), dann kann der Sieger nur Nord heißen", erhofft sich Mühlbauer eine ähnlich starke Leistung wie unter der Woche, muss am Montag aber auf den gelb-rot gesperrten Pascal Wickert verzichten. 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Arminia Klosterhardt (3.) - VfB Bottrop (8.)

Ostermontag, Fußballzeit - Leute wenn jetzt noch die Sonne lacht, dann gibt’s auch keine Entschuldigung und keine Ausrede mehr, warum der Fußballfan an sich nicht mal wieder vor die Tür zum Amateurspiel seiner Wahl gehen sollte. Wir hätten da auch was Schönes im Angebot: Wie wäre es denn mit dem Derby zwischen Arminia Klosterhardt und dem VfB Bottrop? Gut, oder? Dann sieht man sich ja bestimmt am Hans-Wagner-Weg, wenn die beiden Landesliga-Kontrahenten am Montag in Klosterhardt aufeinandertreffen werden.

Arminen-Coach Dennis Washofer.
Arminen-Coach Dennis Washofer.

„Im Gegensatz zum Donnerstag werden wir gegen den VfB Bottrop definitiv eine Schippe drauflegen müssen“, ist Arminias Coach Dennis Washofer gewarnt vor den Gästen aus Bottrop, die den Klosterhardtern schon fast traditionell das Leben immer schwer machen. So auch im Hinspiel, als die Ata-Elf mit 1:0 siegreich war. „Das war mit Sicherheit unsere schlechteste Saisonleistung, die wir da im Jahnstadion hingelegt haben. Und auch am Montag wird sich der VfB hier im Derby zerreißen. Donnerstag haben wir gezeigt, dass wir auch Kampfspiele gewinnen können, jetzt gilt es aber für uns, zu unserer spielerischen Stärke zurück zu finden. Wir wollen am Montag diese drei Punkte bei uns behalten“, gibt sich Washofer selbstbewusst und kämpferisch. Bis auf Marc Walenciak sind am Montag alle Arminen einsatzbereit. Ein Luxus, den derzeit auch der VfB Bottrop vorzuweisen hat. Auch bei den Schwarzweißen gilt es mit David Gajda lediglich einen Akteur ersetzen zu müssen, ansonsten rückt der VfB mit voller Mannstärke am Hans-Wagner-Weg an.

Christian Müller vom VfB Bottrop.
Christian Müller vom VfB Bottrop.

Und auch im Lager des Ata-Teams hat man eine breite Brust aufgrund der zuletzt erzielten Ergebnisse vorzuweisen. „Wir haben am Donnerstag einen Punkt mitgenommen gegen eine Mannschaft, die auch eine sehr gute Rückrunde spielt. Der Abstand nach unten ist zwar gleich geblieben, aber es besteht überhaupt kein Grund dazu sich auszuruhen“, mahnt Bottrops Co-Trainer Christian Müller weiter zur Vorsicht. Und zu Punkten. Und das aus VfB-Sicht bestenfalls sogar gegen eine Arminen-Mannschaft, die sich scheinbar selbst durch Dinge wie einen abrupten Trainerwechsel alles andere als aus der Ruhe bringen lässt und sich in bestechender Form präsentiert. „Arminia Klosterhardt ist eine der stärkeren Mannschaften in unserer Liga, keine Frage. Von daher wird es für uns wichtig sein, aus einer kompakten Abwehr heraus zu agieren und über unsere Zweikampfstärke ins Spiel zu kommen“, so Müller weiter, der ergänzt: „Diesen ganz enorm großen Druck haben wir jetzt nicht mehr“, will Müller eine gewisse Leichtigkeit für seine Schützlinge ins Derby tragen.

Anstoß: 15.15 Uhr

Bröhli

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Niederwenigern - FSV Duisburg

Spvg Schonnebeck - Mülheimer SV

Viktoria Buchholz - Duisburger SV

TuB Bocholt - Vogelheimer SV

ESC Rellinghausen - SC Bocholt

Bezirksliga

Arminia Klosterhardt II (4.) - SV Krechting (11.)

Unter der Woche setzte es für Arminia Klosterhardt II die zweite Niederlage in Folge. Im Heimspiel gegen SW Alstaden hieß es am Ende 1:2 aus Sicht der Arminen, die trotz der Niederlage auf dem vierten Tabellenplatz bleiben konnten. "Es war läuferisch und fußballerisch nicht gut, es war einfach ein blutleerer Auftritt. Jetzt müssen wir sehen, dass wir nicht noch weiter in der Tabelle abrutschen", gab Arminias Trainer Christian Dahlbeck nach dem Spiel zu Protokoll. Dabei betont Dahlbeck, vor dem Hintergrund einiger anonymer Kommentare zum SWA-Spiel, noch einmal: "Wir haben gegen Alstaden nichts hergeschenkt. Ich glaube kaum, dass man sich eine rote Karte einholt, wenn man vorher Absprachen getroffen hat. Stefan (Stefan Schwulst, d.Red.) war in der Situation mit dem Platzverweis einfach nur frustriert, dass wir das Spiel verlieren."

Fehlt aufgrund seiner Roten Karte aus dem SWA-Spiel: Stefan Schwulst.
Fehlt aufgrund seiner Roten Karte aus dem SWA-Spiel: Stefan Schwulst.

   Und eben jenes Abrutschen könnte sich am Ostermontag anbahnen, nämlich dann, wenn die Klosterhardter im Spiel gegen den SV Krechting erneut eine Niederlage hinnehmen muss und der PSV Wesel-Lackhausen II und/oder Friedrichsfeld ihre Spiele gewinnen.

   Dabei wäre ein Sieg gegen den aktuellen Tabellenelften wichtig, um erstens den vierten Tabellenplatz festigen oder gar noch einmal den dritten Platz anzugreifen und zweitens den Oberhausener Abstiegskandidaten Schützenhilfe zu leisten. Denn mit aktuell 29 Punkten belegt der SV Krechting den ersten Nichtabstiegsplatz. Mit 37 kassierten Gegentoren stellt Krechting zudem die zweitbeste Defensive nach den SF Königshardt (23 Gegentore). Die Defensivstärke bewies der SVK bereits im Hinspiel, als es nach 90 Minuten 0:0 hieß. Allerdings stellt die Arminia mit 54 erzielten Treffern auch die fünftbeste Offensive und kassierte auch nur ein Gegentor mehr als Krechting.

   Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie soll am Ostermontag wieder ein Sieg her. Denn Arminias Trainer Christian Dahlbeck hat weiterhin die 50-Punkte-Marke im Blick. Bei dem Unterfangen Heimsieg dürften zudem der SC 20, SW Alstaden, Fortuna Bottrop und Dostlukspor Bottrop die Daumen drücken. Personell gesehen wird Stefan Schwulst fehlen, doch es gibt zudem eine weitere Änderung: "Wir werden die nächsten Spiele die dritte Mannschaft unterstützen. Nichtsdestotrotz werden wir am Montag elf vernünftige Spieler auf den Platz bringen können und werden vesuchen einen Sieg einzufahren", so Christian Dahlbeck.

Anstoß: 13 Uhr

DaWi

 

SF Königshardt (1.) - Dostlukspor Bottrop (7.)

Spiel eins für die SF Königshardt nach der Bekanntgabe, dass der aktuelle Co-Trainer Kai-Oliver Romboy zur neuen Saison der Nachfolger von Dirk Wißel wird. Wie wird die Mannschaft reagieren? Im Vorfeld der Neuauflage des Pokal-Halbfinals vor eineinhalb Wochen gegen Dostlukspor Bottrop freut sich der aktuelle Cheftrainer auf alle Fälle für seinen Kollegen. „Ich freue mich für Kai. Der Verein hatte die ein oder andere Option, hat sich aber denke ich für die beste für den Verein entschieden, allein, weil Kai eine sehr hohe Identifikation mit dem Klub hat und er vollkommen zu Recht seine erste Chance als Cheftrainer verdient hat. Ich sehe auch gar keinen Grund dafür, warum es ihm nicht gelingen sollte und ich halte die Lösung gemeinsam mit dem jetzigen Spieler Björn Hlavaty für sehr gut“, so Wißel, der seinem Kollegen auch gleich einen Tipp mit auf den Weg gibt. „Die einzige Baustelle, die Kai haben könnte, ist die, manchmal sachlich und nicht emotional entscheiden zu müssen. Er ist nun einmal sehr lange schon in diesem Verein, aber so wie ich ihn einschätze und kenne, wird auch das gar kein Problem für ihn sein.“

Co-Trainer Kai-Oliver Romboy wird zur neuen Saison der Cheftrainer von den SF Königshardt.
Co-Trainer Kai-Oliver Romboy wird zur neuen Saison der Cheftrainer von den SF Königshardt.

   Während die SF Königshardt nun also auch geklärt haben, wer nächste Saison an der Seitenlinie das Sagen hat, ist beim kommenden Gegner noch nicht geklärt, in welcher Liga er ab dem kommenden Sommer überhaupt spielt. Denn Dostlukspor Bottrop ist plötzlich wieder mitten im Abstiegskampf angekommen und droht bei einer weiteren Niederlagen den Abstiegsplätzen bis auf einen Punkt nah zu kommen. „Ich habe schon vor Wochen darauf hingewiesen, dass wir mit dieser Punktzahl absteigen werden. Geht das Spiel am Montag in die Hose, ist unser Vorsprung endgültig weg“, befürchtet Trainer Sebastian Stempel Schlimmstes. Der wird wie sein Gegenüber den Verein am Saisonende ebenfalls verlassen, will sich aber sicherlich nicht mit einem Abstieg verabschieden. Doch der Kader gibt derzeit nicht viel her. Zudem will der Verein unbedingt der eigenen Reserve zum Aufstieg in die Kreisliga A verhelfen - ein schmaler Grat. „Montag können wir nicht Spieler hin- und herschieben, das ist einfach nicht mehr möglich. Ich hatte zuletzt schon einen A-Jugendspieler in der Startelf und drei weitere auf der Bank sitzen. Mir fehlen viele Spieler, noch dazu sehr wichtige“, so Stempel weiter, der immerhin auf Adem Güngör wieder zählen kann, der zuletzt beruflich fehlte. „Unter dem Strich fehlt dann einfach bei uns aktuell Qualität. Ich würde es daher sofort unterschreiben, wenn wir am Montag wie im Pokal nach 90 Minuten ein 1:1 erreichen würden“, ist Stempel sehr zurückhaltend und auch skeptisch. Bei den SF Königshardt wird definitiv Wojtek Musial fehlen, der wegen eines Todesfalls in der Familie nach Polen gereist ist. Auch Max Meis und David Mertesacker werden fehlen. „Die beiden haben sowieso einen Exklusiv-Vertrag mit dem lokalen Reiseunternehmen“, so Wißels Kommentar zu den fehlenden Urlaubern. Ansonsten sind alle an Bord. „Ich denke, dass am Montag mehr Spannung sein wird, als im Pokal, weil beide Mannschaften mit anderem, mit besserem Personal auflaufen werden. Und wir sind gewarnt: Dostlukspor ist besser, als der momentane Tabellenstand aussagt. Ich gönnen ihnen auch in den letzten Wochen nur noch Siege, damit sie die Klasse halten. Nur nicht am Montag“, so Wißel mit einem Augenzwinkern.

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

SV Fortuna Bottrop (8.) – GW Lankern (13.)

„Das schöne ist, dass wir noch nicht in der Situation sind, wo wir auf andere schauen müssen“, erklärt Marco Hoffmann, Coach des Aufsteigers Fortuna Bottrop. Gemeint ist, dass die Bottroper derzeit über dem „Strich“ stehen und solange man die eigenen Partien gewinnt, wird das auch so bleiben. Mit dem 4:1 am Gründonnerstag über Borussia Bocholt hat sich Fortuna für die Pleite in Friedrichsfeld rehabilitiert, auch wenn noch nicht alles rund lief: „Gegen Lankern müssen wir besser ins Spiel kommen. Von Beginn an hinten sicher stehen und unser Aufbauspiel anders aufziehen“, so Hoffmann. Im Hinspiel rettete Tim Strickerschmidt mit einem Doppelpack einen Zähler für seine Farben, nachdem die Lankerner eine Viertelstunde vor Schluss mit 2:0 führten. Für Ostermontag wäre ein Dreier gegen den Drittletzten von großer Bedeutung. Denn bis auf SC 20 Oberhausen, die bei Schlusslicht Borussia Bocholt zu Gast sind, hat die punktgleiche Konkurrenz die deutlich schweren Gegner, sodass man sich im besten Fall absetzen kann. Nicht gegen Lankern dabei sein wird Sven Brattig, der sich am Donnerstag wohlmöglich einen Muskelfaserriss zu gezogen hat. Dagegen wird Kapitän Norman Hassenrück nach seiner Sperre wieder mit an Bord sein.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Borussia Bocholt (16.) - SC 20 Oberhausen (12.)

Der Sportclub ist beim Tabellenletzten Borussia Bocholt zu Gast und ihn erwartet erneut ein ganz wichtiges Spiel. Auch Thorsten Wild, 1. Vorsitzender vom SC 20, weiß, dass in der jetzigen Situation jedes Spiel entscheidend ist: „Es wird ein ganz wichtiges Spiel, so wie alle anderen auch. Wir stecken mitten im Abstiegskampf und deshalb müssen wir punkten.“ Im Hinspiel konnten die Oberhausener die Bocholter noch mit 6:3 von der heimischen Anlage schießen. Doch Wild will den Gegner keineswegs unterschätzen: „Wir haben im Saisonverlauf gesehen, dass wir uns gerade gegen vermeintlich leichte Gegner besonders schwer tun. Deshalb dürfen wir die Borussia nicht unterschätzen, auch wenn sie etwas abgeschlagen auf dem letzten Platz stehen. Ich denke die Chancen stehen 50 zu 50.“ Insgesamt wird das Spiel wohl kampfbetont sein, denn gerade die Bocholter werden SC 20 nicht herschenken wollen. Vielmehr werden sie versuchen, sich für das Hinspiel zu revanchieren. Allerdings mussten die Gastgeber zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen. Zunächst verlor man gegen den Tabellenführer SF Königshardt mit 1:5 und anschließend setzte es ein 1:4 gegen die Bottroper Fortunen. Die Gäste stellten ihre letzten Gegner dagegen immer vor Probleme. Gegen BW Oberhausen und VfR 08 konnte man Siege einfahren, der Arminia aus Klosterhardt musste man sich knapp mit 3:4 geschlagen geben. Insgesamt zeigt der Trend aber nach oben, sodass sicherlich ein Sieg möglich ist. Die Verantwortlichen hoffen nun, dass Michel Hilgert noch rechtzeitig fit wird. Er musste im Spiel gegen BWO schon nach dreißig Minuten mit Sprunggelenksproblemen ausgewechselt werden. Hinter seinem Einsatz steht weiterhin ein Fragezeichen.

StLu

 

VfR 08 Oberhausen (15.) - 08/29 Friedrichsfeld (6.)

Erst am Donnerstag empfing die Mannschaft von Thorsten Hamm den Hamminkelner SV und am Ostermontag steht schon die nächste Partie an. Die Oberhausener spielen wieder zu Hause und haben dann Friedrichsfeld zu Gast. Im Spiel unter der Woche musste man sich zwar mit 1:3 dem Hamminkelner SV geschlagen geben, doch am Ende stand eine gute Leistung. „Wir haben gut aufgespielt, zwar nicht so gut wie davor gegen SW Alstaden, aber die Leistung war mindestens akzeptabel. Das einzige Manko war die Abschlussschwäche, mit der wir zu kämpfen hatten und die uns letztlich die Punkte gekostet hat. Somit wollen wir gegen Friedrichsfeld wieder versuchen, eine gute Leistung abzurufen. Doch dann wollen wir daran arbeiten, dass wir unsere Chancen wieder in Tore ummünzen“, erklärt Hamm den Plan. Auch die Gäste verloren die Generalprobe, denn sie mussten bei Wesel-Lackhausen II eine 3:5-Niederlage hinnehmen. Von der Belastung gibt es allerdings klare Unterschiede. Während Friedrichsfeld im gesicherten Mittelfeld steht und sich keine Sorgen mehr über den Klassenerhalt machen muss, sitzen die Oberhausener weiterhin im Tabellenkeller fest. Die Chance, die Klasse zu halten, wir immer geringer, doch die Hoffnungen sind noch nicht aufgegeben. Neun Punkte trennen den VfR von den sicheren Plätzen und diese gilt es nun in den kommenden sechs Spielen aufzuholen. Damit will Hamm am besten schon am Montag anfangen: „Wir wollen einen Dreier einfahren. Ich denke, wir können das schaffen.“ Ein entscheidender Faktor könnten die Personalien darstellen, doch da ist alles im grünen Bereich. „Wir stehen personell sehr gut da und alle Mann sind an Bord“, so Hamm.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

BW Oberhausen (3.) - SW Alstaden (9.)

Vor dem Spiel zwischen BW Oberhausen und SW Alstaden sind sich beide Trainer einig. "Das wird ein verdammt schweres Spiel", wissen sowohl Thorsten Möllmann von Blau-Weiß, als auch Guido Contrino von Schwarz-Weiß. Denn beide wissen die Stärken des anderen zu schätzen. "Alstaden ist die beste Mannschaft der Rückrunde und spielt um den Abstieg. Die werden alles geben", so Möllmann, der vergangenen Donnerstag von der Leistung seiner Mannschaft beim 5:1-Sieg gegen Dostlukspor angetan war. Contrino hingegen, bleibt trotz der Serie, dass sein Team neun Partien in ohne Niederlage ist, sehr bescheiden: "Wir dürfen nicht vergessen, dass Blau-Weiß oben mitspielt. Wir fahren da als absoluter Außenseiter hin und werden versuchen in der Defensive kompakt zu stehen und werden schon unsere Chancen kriegen."

   Für BW Oberhausen geht es in dieser Saison nicht mehr um die Meisterschaft. "Der Abstand dafür ist zu groß", weiß Möllmann, der aber auf jeden Fall den zweiten Platz erreichen will: "Das sind wir uns und unseren Zuschauern einfach schuldig." Guido Contrino und seine Alstadener hingegen stehen Mitten im Abstiegskampf und benötigen noch jeden Punkt und wollen die Serie fortsetzen. "Es wird ein enges Spiel und ich hoffe, dass viele Zuschauer kommen", preist Möllmann die bevorstehende Partie noch einmal an.

Anstoß: 15 Uhr

BeTa

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

BW Dingden - PSV Wesel-Lackhausen II

Hamminkelner SV -> Spielfrei

Adler Osterfeld -> Spielfrei

Kreisliga A

Fortuna Alstaden (13.) - VfR 08 Oberhausen II (7.)

Das Duell der letzten Aufgebote. Sowohl Fortuna Alstaden als auch VfR 08 Oberhausen II haben am Sonntag mit einem ordentlichen personellen Aderlass zu kämpfen. Während beim Aufsteiger sechs definitiv ausfallen und noch drei weitere fraglich sind, muss VfR-Trainer Günter Gbür aufgrund von Verletzungen und Abstellungen zur Erstmannschaft, auf sieben Leute verzichten. Für Gbür ein Grund mehr sich über den Blick auf die Tabelle zu freuen: „Wir können froh sein, schon so viele Punkte zu haben. Sonst würden wir auch unten drin stehen. Wir haben zwei bis drei Spieler, die schon seit längerem angeschlagen auf dem Platz stehen.“ Mit 35 Zählern stehen die 08er im gesicherten Mittelfeld. In den letzten zwei Partien gab es allerdings jeweils fünf Gegentore, nach zuvor drei Siegen in Folge.

   Von so einer Bilanz können die Hausherren nur träumen. Nach einer bärenstarken Hinrunde durfte die Fortuna nur einen Sieg in neun Rückrundenspielen bejubeln. Kapitän Ayhan Aydogan kennt die Gründe für den Absturz: „Die Qualität bei uns ist da, doch es fehlt zurzeit das Selbstvertrauen. Wir haben in den Partien oft ein Punkt verdient gehabt, sind auch stets in Führung gegangen, doch jedes Mal wenn wir ein Gegentor bekommen haben, ging das Vertrauen in die eigene Stärke verloren. Ich weiß, dass wir in der Lage sind zu punkten.“ Angesichts des 13. Tabellenplatz und der Tatsache, dass es mehr als zwei Absteiger geben könnte, bleibt den Alstadenern und nicht mehr viel übrig als aufs Gas zu treten.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

RSV Klosterhardt (16.) - Arminia Lirich (2.)

Hier sind die Rollen klar verteilt. Der Tabellenletzte RSV Klosterhardt empfängt den Zweitplatzierten Arminia Lirich. Während der RSV schon für die Kreisliga B plant, müssen die Lirich in den letzten sechs Saisonspielen drei Punkte vor SC Buschhausen und Sterkrade 06/07 verteidigen. Nach dem klaren 0:5 im Spitzenspiel gegen SV Concordia, die damit wohl ihren Aufstieg perfekt gemacht haben, bezwang man GA Sterkrade auf heimischer Anlage mit 3:1 und sorgte so für Wiedergutmachung. An der Seitenlinie wird am Ostermontag der sportliche Leiter der Arminia, Wolfgang Hattert stehen, der die Urlaubsvertretung für Coach Christian Kinowski übernimmt: „Für uns sind die drei Punkte natürlich Pflicht. Aber wir werden RSV auch nicht unterschätzen, um keine böse Überraschung zu erleben. Alles andere als ein Sieg wäre auch eine Riesenenttäuschung.“

   Bei Klosterhardt ist die alte Leier wieder aufgetreten. Zwar gab es Ende März ein kurzes Lebenszeichen als man Adler Osterfeld II 3:1 schlug, doch in den kommenden zwei Partien setzte es 14 Gegentore. Und auch die Trainingsbeteiligung war laut Coach Bodo Flamme „unter aller Sau“, sodass die Einheiten unter der Woche sogar ausgefallen sind. Dennoch gibt Flamme nicht auf: „Lirich ist der absolute Top-Favorit. Doch ich versuche meinem Kollegen Dirk Rovers Schützenhilfe zu leisten.“

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

FC Sterkrade 72 (14.) - Sterkrade 06/07 (4.)

Ein Derby, was seinesgleichen sucht. Denn auf der einen Seite steht der Gastgeber, der nach dem Aufstieg im letzten Sommer ums nackte Überleben in der Kreisliga A kämpft, während der Gast nach wie vor noch den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga im Auge hat. Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen beider Klubs nicht sein. Denn beim Gastgeber lief es zuletzt etwas chaotisch zu. Trainer Ahmed Mohamad wurde vorzeitig entlassen, doch auch Interimstrainer Antoni Collura konnte bei seinem Debüt letzte Woche auch nicht das 2:4 bei SuS 21 Oberhausen verhindern. Ganz anders der nächste Gegner, der nach Startschwierigkeiten in diesem Jahr wieder zurück in der Erfolgsspur ist und seit Wochen gute Leistungen zeigt. Der Lohn: Der Aufstieg ist wieder in greifbarer Nähe, obwohl er schon Anfang 2014 fast abgehakt werden musste.

Dirk Rovers warnt davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.
Dirk Rovers warnt davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

   „Da wartet natürlich ein schwerer Brocken auf uns. Wir haben zudem sehr viele angeschlagenen Spieler, es sieht nicht rosig aus. Aber wir werden elf gesunde Spieler zusammenbekommen und uns auch nicht vorher schon geschlagen geben. Wir sind klarer Außenseiter, wollen uns aber besser als letzte Woche präsentieren. Das war natürlich für mich ein schlechter Start gegen SuS 21“, gibt Collura zu. Einig sind sich beide Seiten, dass trotz der prekären Tabellensituation für beide Vereine, der Druck noch mehr bei 06/07 liegt. „Es geht für beide um einiges, aber ich denke für uns um noch ein bisschen mehr. Wir müssen drei Punkte aufholen, während Sterkrade 72 Stand jetzt gerettet ist. Für uns zählt Montag nur ein Sieg. Wir haben es schließlich sowieso schon nicht mehr in der eigenen Hand, sondern müssen auch auf Ausrutscher von Arminia Lirich hoffen“, erklärt 06/07-Trainer Dirk Rovers die Situation, um hinzuzufügen: „Ja, wir sind gut drauf, aber jetzt haben wir jede Woche ein Endspiel. Und da spielt es für uns auch keine Rolle, ob es Unruhe beim nächsten Gegner gibt, oder nicht. Darauf dürfen wir nicht spekulieren.“ Collura hofft, dass dies nun langsam ein Ende hat. „Wir wollen jetzt alle an einen Strang ziehen. Es ist für die Spieler natürlich nicht leicht, bei den ganzen Turbulenzen. Aber wir wollen nicht vorher schon nach Ausreden suchen. Diese Woche haben die, die noch fit sind, gut mitgezogen und jetzt wollen wir uns auch nicht mehr von irgendeiner Unruhe anstiften lassen. Ich hoffe auf mehr Ruhe und werde auch versuchen weiterhin möglichst viel von der Mannschaft fern zu halten. Wir wollen alles versuchen, um den Abstieg zu vermeiden“, so der Interimstrainer vom Aufsteiger. Der weiß um die nicht einfache Lage. „Für mich war es auch nicht einfach, von heute auf morgen einzuspringen. Aber da ich selbst zuletzt auch noch gespielt habe, würde es mich sehr traurig machen, den Verein wieder in der Kreisliga B zu sehen.“ Rovers wird im Derby nach wie vor auf die Langzeitverletzten Weinknecht, Noll und Fuß verzichten müssen. Auch Maik Kusenberg ist momentan verletzt. Dafür kehren zwei Kurzzeit-Urlauber wieder zurück und erneut werden ein paar A-Jugendliche aushelfen. „Da müssen wir mit ein bisschen Fingerspitzengefühl arbeiten, denn die A-Jugend spielt um den Aufstieg in die Niederrheinliga“, erklärt Rovers, der mahnt: „Vom Tabellenstand her ist ein Auswärtssieg Pflicht. Aber ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass man gegen solche Teams viel Wille und Einsatz zeigen muss, um Erfolg zu haben.“

Anstoß: 15 Uhr

RaWi

 

SC Buschhausen 1912 (3.) - Barisspor Bottrop (6.)

Von allen drei Teams die um den zweiten Rang kämpfen, haben die Buschhausener sicherlich den stärksten Gegner. Während Arminia Lirich es mit Schlusslicht RSV Klosterhardt zu tun bekommt und Sterkrade 06/07 zum Aufsteiger FC Sterkrade 72 fährt, empfängt der SC den Tabellensechsten Barisspor Bottrop. Bei den 1912ern hat man keine guten Erinnerung an die Bottroper: „Wir haben das Hinspiel gegen einen gefährlichen Gegner nicht unverdient mit 2:1 verloren. Und auch jetzt wird es nicht leichter. Dass wir zu Hause spielen sagt nicht viel aus. Dennoch wollen wir das Spiel positiv gestalten. Die Jungs wollen gewinnen, denn sie Glauben an die einmalige Chance“, gibt sich Coach Andre Nowak motiviert, der lediglich auf Tim Krause verzichten muss.

   Doch auch bei den Bottropern ist man bereit den Kampf anzunehmen, wie Übungsleiter Cem Kaplangiray erklärt: „Keine Frage. Buschhausen ist ein sehr unangenehmer Gegner, der sich berechtigte Ambitionen auf den Aufstieg macht und alles dafür tun wird um die drei Punkte zu Hause zu behalten. Doch wir haben das Hinspiel im Kopf und wissen worauf es ankommt. Wir wollen nicht als Opfer nach Buschhausen fahren.“ Nach sieben sieglosen Partien holten die Gäste von der Welheimer Straße zuletzt zwei Siege und werden wohl damit nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Sterkrade-Nord II - SV Concordia

GA Sterkrade - SG Osterfeld

VfR Ebel - SuS 21 Oberhausen

TSV Safakspor - Adler Osterfeld II

Kreisliga B - Gruppe 1

SC Buschhausen 1912 II (10.) - BW Oberhausen II (1.)

Der spannende Fernkampf um den Aufstieg in die Kreisliga A findet sein nächstes Kapitel. Auch, wenn das absolute Topspiel nächste Woche Sonntag zwischen den beiden Erstplatzierten BW Oberhausen II und Arminia Klosterhardt III seine Schatten vorauswirft, müssen beide Topfavoriten zunächst ihre Hausaufgaben an kommenden Ostermontag erledigen. Darauf verweist natürlich auch Carsten Kemnitz, Trainer der BWO-Reserve. „Wir denken nicht an das Duell gegen Arminia Klosterhardt III, sondern an Buschhausenn II, das ist die nächste Aufgabe und das werde ich meinen Jungs auch schon so verklickern, dass sie mit der richtigen Einstellung an diese Partie gehen.“ Kemnitz ist zu erfahren, dass er weiß, was am Montag auf dem Spiel steht. Auch, weil der nächste Gegner letzte Woche eine 1:10-Packung beim Drittplatzierten TB Oberhausen kassierte. „Das Ergebnis ist natürlich gefährlich, darf aber keine Rolle in den Köpfen der Spieler spielen.“

BWO-Trainer Carsten Kemnitz warnt davor, schon an nächste Woche zu denken.
BWO-Trainer Carsten Kemnitz warnt davor, schon an nächste Woche zu denken.

   Auch sein Gegenüber hofft, dass das Ergebnis jetzt keine Rolle mehr spielt. „Das war natürlich ein Highlight. Wichtige Spieler haben gefehlt, die Einstellung war schlecht und wirklich alle hatten einen rabenschwarzen Tag. Das war eine Packung, die ich so nicht noch einmal erleben will“, verdeutlich Marc Scotti, Trainer vom SC Buschhausen 1912 II. Nach der desolaten Vorstellung vor einer Woche wurde dementsprechend auch das Training beim Tabellenzehnten angezogen. „Wer sonntags kein Fußball spielen will, der braucht es auch nicht unter der Woche. Also haben wir den Ball weggelassen“, so Scottis süffisanter Beitrag zu den letzten Tagen. Doch auch die sorgen nicht dafür, dass es personell besser um sein Team bestellt ist. „Es werden wieder wichtige Stammspieler fehlen, unsere Personaldecke ist im Moment sehr dünn und ich weiß auch nicht, ob wir Unterstützung von unserer Erstvertretung kriegen werden“, so der Buschhausener Übungsleiter weiter, der aufgrund der vielen Ausfälle auch wieder selber spielen wird. Somit bekommt das Derby eine weitere brisante Note. Denn Scotti und Kemnitz trafen sich schon früher das ein oder andere Mal auf dem Spielfeld. „Der alte Sauhund“, erinnert sich Kemnitz augenzwinkernd an die Duelle zurück. „Das war nie einfach gegen Marc.“ In der Tat, wie auch Scotti bestätigt. „Bisher hat Carsten noch nie ein Tor geschossen, wenn ich gegen ihn gespielt habe. Das soll natürlich auch so bleiben“, muss er schmunzeln.

   Kemnitz kehrt als Spielertrainer bei der Reserve von BW Oberhausen also auch zurück, nachdem er zuletzt ein paar Mal bei der Erstvertretung ausgeholfen hat. Unter der Woche hat er extra dort pausiert, um sich nicht festzuspielen, und um wieder seiner eigenen Mannschaft auch helfen zu können. „Ich kann es nicht mehr von anderen hören, die wieder sagen, dass erneut einige aus der Erstvertretung auch zuletzt bei uns ausgeholfen haben. Das ist so ein Schwachsinn das Gelaber, das einfach nur noch nervt. Über 20 Spiele lang hatten wir zu 85 Prozent immer dasselbe Team auf dem Platz, nur zuletzt gab es ein paar Verschiebungen zwischen den Seniorenteams, was aber beispielsweise Arminia Klosterhardt III schon viel länger macht. Nur da sagt keiner was. Ich kann vor meiner Mannschaft nur den Hut ziehen, was sie bisher geleistet hat und sie hat sich auch dort hin gespielt, wo sie jetzt steht, nämlich auf Platz eins“, findet Kemnitz klare Worte. Neben ihm wird auch Erol Kücükarslan wieder in der Reserve spielen. Spielmacher Edis Fazljija droht hingegen auch das dritte Spiel hintereinander zu fehlen. „Das wäre ein herber Verlust. Er weilt wegen eines Trauerfalls in der Familie in der Heimat. Ich habe aber Kontakt mit ihm und habe noch ein bisschen die Hoffnung, dass er bis Montag wieder da ist“, so Kemnitz, der ansonsten wieder auch auf die beiden A-Jugendlichen Baris Karacli und Marvin Graf zurückgreifen wird. „Beide kann ich blind reinwerfen und mich voll auf sie verlassen. Baris hat es ja erneut letzte Woche gezeigt, als er als Einwechselspieler dreimal getroffen hat“, freut sich Kemnitz über den starken Nachwuchs. Freuen dürfte sich Buschhausenn II nur dann, wenn man zur Überraschung aller zumindest einen Punkt am Montag ergattert. „Wir sind natürlich krasser Außenseiter, BW Oberhausen II steht nicht zufällig ganz oben. Aber wir werden alles reinwerfen, was wir können. Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung“, so Scotti abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

RaWi

 

Arminia Klosterhardt III (2.) - Sterkrade 06/07 II (8.)

"Ich hoffe, dass wir am Montag unsere Chance auf den Aufstieg weiter wahren können, ehe es dann zum Topspiel kommt", so Arminias Trainer Marc Kallweit, dessen Team am 27. April den aktuellen Tabellenführer BW Oberhausen II zum Spitzenspiel erwartet. Vor dem Topduell heißt die Aufgabe aber Sterkrade 06/07 II. "Das wird mit Sicherheit ein spannendes und hitziges Derby", mutmaßt Kallweit, der von seiner Mannschaft fordert: "Wir dürfen Sterkrade nicht unterschätzen. In einem Derby zählen keine Platzierungen."

Arminia-Trainer Marc Kallweit.
Arminia-Trainer Marc Kallweit.

   Andre Kok, Trainer von Sterkrade 06/07 II, sieht seine Mannschaft vor einer schweren Aufgabe: "Das wird eine große Herausforderung, zumal, so wie ich gehört habe, sich Arminia aus der ersten und zweiten Mannschaft bedienen will." Marc Kallweit kann dies (noch) nicht bestätigen: "Es ist noch nicht sicher, ob wir Personal von oben bekommen. Da werden erst noch Gespräche geführt." Dass die Arminia auch ohne eventuelle Unterstützung aus der ersten oder zweiten Mannschaft eine hohe Hürde für 06/07 ist, bewies bereits das Hinspiel: 8:1 hieß es da für die Klosterhardter. "Ich würde mich freuen, wenn wir nach einem großen Kampf einen Punkt holen", gibt Andre Kok daher bescheiden zu Protokoll. Ein Punkt wäre für die Arminia sicherlich zu wenig: Mit aktuell zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenführer BW Oberhausen II darf sich die Kallweit-Duell am Montag keinen Ausrutscher erlauben. Mit Ausnahme des Rot-gesperrten Botan Karabudak dürfte Kallweit auf den kompletten Kader der dritten Mannschaft zurückgreifen können. Auch Andre Kok kann verkünden: "Bei uns sind so weit alle an Bord." 

Anstoß: 17.15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

GA Sterkrade II - BV Osterfeld

TSV Safakspor II - TB Oberhausen

SV Rhenania III - SV Concordia II

BW Fuhlenbrock - SG Oberhausen

Adler Oberhausen - Arminia Lirich II

Post SV Oberhausen - TuS Buschhausen

Kreisliga B - Gruppe 2

Dostlukspor Bottrop II (1.) - SC Viktoria (3.)

Geht es nach dem Tabellenstand, wartet auf die Zuschauer nicht nur ein interessantes Kreisliga B-Derby, sondern auch ein richtiges Spitzenspiel. Doch die Experten im Amateurfußball wissen genau, dass dem am Ostermontag nicht so ist. Darin sind sich auch die Beteiligten beider Klubs einig. „Für uns zählt jetzt zwar jedes Spiel, daher ist jede Partie ein Spitzenspiel, aber ich glaube für Viktoria gilt das nicht mehr. Dafür sind sie mittlerweile zu weit weg und können auch nicht mehr wirklich eingreifen“, glaubt Sadettin Senyüz, Trainer von Dostlukspor Bottrop II. Dem kann sein Gegenüber, Matthias Pech, nur zustimmen. „Absolut, bei uns ist jetzt etwas die Luft raus, der Druck ist weg und wir gehen die Spiele etwas lockerer an, was aber nicht heißt, dass wir nicht gewinnen wollen. Natürlich teste ich jetzt schon einmal das ein oder andere aus, aber wir hatten Mittwoch einen schönen Mannschaftsabend, so dass man auch sagen kann, dass die Moral in der Truppe stimmt. Zwar gibt es auf beiden Seiten viele Freundschaften, aber es ist immer noch ein Derby, das wir nach Möglichkeit auch gewinnen wollen“, gibt sich Pech im Vorfeld der Partie kämpferisch. Der glaubt auch, seine Spieler noch einmal ordentlich motivieren zu können. „Sadettin hat ja gesagt, dass seine Mannschaft bis Saisonende keinen Punkt mehr abgeben will. Das werden wir versuchen zu widerlegen.“ Doch auch Pech weiß, dass es nicht einfach wird, dem Spitzenreiter ein Beinchen zu stellen. „Da ist einfach Qualität in der Mannschaft bei Dostlukspor. Wenn dann auch noch Verstärkungen aus der Erstvertretung hinzukommen, hängen die Trauben schon sehr hoch.“

   Im Hinspiel gewann der Tabellenerste zwar mit 3:1. Doch auch hier sind sich beide Trainer einig, dass der Sieg „glücklich gewesen ist“. „Wir haben jetzt noch fünf Spiele, die wir allesamt gewinnen wollen. Schließlich wollen wir aufsteigen und dafür müssen beziehungsweise sollten wir alle anderen Spiele gewinnen“, so Senyüz abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

RaWi

 

SW Alstaden II (10.) - SF Königshardt II (2.)

"Das war eine hochverdiente Niederlage. Bei einem 1:5 gibt es auch nichts zu diskutieren", blickt Königshardts Trainer Ralf Meseck noch einmal auf das Spiel am vergangenen Sonntag gegen Dostlukspor Bottrop II zurück. "Das war schon eine kleine Vorentscheidung, doch wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben", erklärt Meseck, dessen Team unter der Woche ein Freundschaftsspiel gegen Adler Oberhausen einstreute und dieses mit 5:4 gewann.

SFK-Trainer Ralf Meseck.
SFK-Trainer Ralf Meseck.

    Eine empfindliche Niederlage musste auch der kommende Gegner der Sportfreunde, SW Alstaden II, hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Jörg Lichtendahl unterlag beim Tabellenschlusslicht SuS 21 Oberhausen II mit 1:2, obwohl die Schwarz-Weißen sogar mit 1:0 in Führung gehen konnten. Ohnehin wartet SW Alstaden II mittlerweile seit vier Spielen auf einen Sieg: Nur gegen TB Oberhausen II gab es zuletzt einen Punkt, ansonsten setzte es gegen die Batenbrocker Ruhrpott Kicker, den SV 1911 und eben SuS 21 II Niederlagen. Doch mit 29 Punkten auf der Habenseite werden die Alstadener nicht mehr in die Abstiegszone geraten können. "Wie sich schon in den letzten Wochen abgezeichnet hatte, ist bei uns durch den frühen Klassenerhalt die Spannnung und der Siegeswille abgeflacht", merkt Alstadens Trainer Jörg Lichtendahl an. Die Sportfreunde aus Königshardt werden daher auch am Montag als Favorit in das Spiel gehen. "Die Trainingsbeteiligung ist derzeit sehr mäßig, so dass die körperliche Fitness nicht mehr gegeben ist um Spiele, wie zuletzt gegen SuS 21 II erfolgreich zu bestreiten", erklärt Lichtendahl. Hinzu kommt, dass Alstaden zuletzt oft auf einige Spieler verzichten musste, was auch für Montag gilt: "Bisher haben sich schon fünf Stammkräfte für Montag abgemeldet. Wir werden wohl ein wenig experimentieren müssen um zumindest eine wettbewerbsfähige Mannschaft auf den Platz zu bekommen. Daher wäre jedes Ergebnis, was nicht zu einer Niederlage führt ein Riesenerfolg", stapelt der Trainer der Schwarz-Weißen tief.

   "Der Aufstieg liegt nicht in unserer Hand. Wenn wir eine Möglichkeit haben wollen, müssen wir alle Spiele nun gewinnen und hoffen, dass Dostlukspor noch Punkte abgibt. Vielleicht passiert das bereits am Montag, wenn Dostlukspor gegen den Tabellendritten Viktoria spielt. Ganz unrealistisch ist das nicht", hat Königshardts Trainer Rals Meseck noch einen Funken Resthoffnung im Kampf um den Aufstieg.

Anstoß: 13 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Rhenania II - SV Vonderort

SV Fortuna II - SV 1911

VfB Bottrop II - FC Polonia

SV Vorwärts - Batenbrocker Ruhrpott Kicker

RW Welheimer Löwen - SuS 21 Oberhausen II

TSV Safakspor III - TB Oberhausen II

Hinweis in eigener Sache: Leider ist unser Team an diesem Wochenende sehr dünn besetzt, weswegen leider über einige Spiele nicht berichtet werden kann. Wir bitten um euer Verständnis. Gerne darf jeder Verein - wie natürlich sonst auch immer - uns nach dem Spieltag eine Berichterstattung via Mail an aufmplatz@gmx.de senden.

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Kommentare: 18
  • #1

    Rudolf (Samstag, 19 April 2014 16:11)

    Forza Concordia

  • #2

    Jupp (Samstag, 19 April 2014 17:44)

    Mölle,
    auch in der nächsten Saison sollte
    mindestens das Ziel der zweite Platz sein !!

  • #3

    VfB Supporters (Samstag, 19 April 2014 18:36)

    Nur der VfB !!! :)

  • #4

    Armine (Samstag, 19 April 2014 20:42)

    Arminia 3 haut bwo 2 weg.

  • #5

    BWO'ler (Samstag, 19 April 2014 20:57)

    Ich kann mich noch an die Sprüche am Anfang der Saison erinnern.O-Ton Möllmann:Wir schiessen die Netze der Gegner kaputt und wir maschieren durch bis in die Oberliga!Lachhaft, das man jetzt sagt wir wollen den 2.Tabellenplatz erreichen!Mit so einer Mannschaft ein Witz nicht um den Aufstieg zu spielen.Aber es zeigt sich ja auch immer mehr das dieser Trainer gar keiner ist, denn wer keinerlei Taktische Maßnahmen parat hat in gewissen Situationen der spielt auch weiter nur um den 2.Platz.Bisher konnte er sich doch nur hinter seinen Mitläufern verstecken.Ein guter ist der der aus nichts etwas macht!

  • #6

    Liricher (Samstag, 19 April 2014 22:18)

    Zu #2
    Bist Du auch ein Liricher Heckenschütze! Was wollt ihr eigentlich 1. Mannschaft 2. 2. Mannschaft erster.

  • #7

    dsb (Samstag, 19 April 2014 23:28)

    Wir gewinnen bei Viktoria 5:0 die können doch nichts

  • #8

    Orakel (Sonntag, 20 April 2014 09:58)

    Denke das SWA wie auch schon SC20 bei BW gewinnen wird.

  • #9

    12 er (Sonntag, 20 April 2014 10:43)

    Hoffe ihr werdet es Montag packen ganz Buschhausen drückt echt die Daumen. Und noch was Roten wenn Dich da alle so Scheisse finden komm Heim. Hier wollen wir Dich und nicht dein Geld.

  • #10

    Er (Sonntag, 20 April 2014 13:00)

    An Ostermontag gibt es an der Alsfeld Road nix zu holen, selbst keine Eier.

  • #11

    Team ;) (Sonntag, 20 April 2014 14:49)

    Wenn ihr damit meine ich die 72 er Mannschaft inkl. alten und neuen Trainer aus dieser schwachen Kreisliga A absteigt hört besser auf mit Fußball und hört auf von neuen Vereinen zu reden und andren die Schuld an eurem Versagen zu geben. Ist ja zum kaputt Lachen. Null Kampf einen auf verletzt machen und nur davon reden wo ihr überall hin wechseln könnt.

  • #12

    Kobold (Sonntag, 20 April 2014 16:43)

    Werden ja morgen sehen, wo Fairplay beginnt und wo es aufhört...aber vielleicht reist Viktoria Bottrop ja gar nicht erst nach Dostluk, der alten Freundschaften wegen...bin auf dieses Ergebnis gespannt, wo man sich im Vorfeld schon so in den Armen liegt...

  • #13

    gamy (Sonntag, 20 April 2014 19:14)

    Safakspor schießt Adler morgen weiter in die Krise

  • #14

    Hans (Sonntag, 20 April 2014 19:36)

    Spielclub wird nächstes jähr die Bezirksliga rocken ;-)

  • #15

    ralf (Sonntag, 20 April 2014 20:19)

    Dieses Jahr die Klasse halten und im nächsten Jahr geht die Post ab!
    Da werden sich manche wundern was da entsteht.
    Auf gehts Spielclub!

  • #16

    Spielclub (Sonntag, 20 April 2014 21:50)

    Absteiger Nummer 1

  • #17

    sc 20er (Sonntag, 20 April 2014 22:25)

    Alstaden,wir kommen um zu siegen....

  • #18

    tester (Montag, 21 April 2014 12:07)

    Jetzt wird es auf allen Plätzen spannend