5 Fragen an … Alexander Jagielski

Wacker Gladbeck hat turbulente Monate hinter und schwierige Wochen vor sich. Die erste Mannschaft und auch die Reserve der Butendorfer rangieren in ihren Ligen auf dem letzten Tabellenplatz. Am Ostermontag geht es für die Erstvertretung zum FC Gladbeck. Sowohl vor der Saison, als auch in der Winterpause haben die Wackeraner einige Spieler an den Ligakonkurrenten von der Roßheidestraße verloren. Auf’m Platz sprach mit Alexander Jagielski, dem sportlichen Leiter des Vereins und aktuellem Interimstrainer der zweiten Mannschaft.

Von Felix Hülskemper

5 Fragen an ... Alexander Jagielski

... Interimstrainer der Reserve und sportlicher Leiter bei Wacker Gladbeck

Auf’m Platz: Hallo Alexander, in der letzten Zeit ging es bei Wacker Gladbeck bekanntlich turbulent zu. Wie beurteilst du die aktuelle Situation im Verein?

Jagielski: Es ist deutlich ruhiger geworden. Die Jungs, die geblieben sind, ziehen voll mit. Das Wichtigste ist, dass die Einstellung und der Wille da sind. Das erkennt man an der guten Trainingsbeteiligung, sowohl bei der ersten, als auch bei der zweiten Mannschaft. Christian Goronczy und ich leben den Ehrgeiz vor und die Jungs gehen diesen Weg mit, auch wenn es nicht immer so läuft, wie wir es uns wünschen.

 

Auf’m Platz: Du hast vor Kurzem das Amt des Trainers der zweiten Mannschaft übernommen, nachdem Sebastian Schwarz zurückgetreten ist. Wie hast du dich in der neuen Rolle eingelebt?

Jagielski: Ich habe schon ein paar Tage gebraucht, weil ich einige Jahre raus bin und größtenteils A- und B-Jugendmannschaften trainiert habe. Aber mittlerweile macht es mir richtig Spaß, besonders weil die Jungs voll mitziehen und motiviert sind. Momentan machen wir natürlich viel im Kraft- und Ausdauerbereich, um im Kampf um den Klassenerhalt bestehen zu können.

 

Auf’m Platz: Sowohl die erste, als auch die zweite Mannschaft stehen momentan auf dem letzten Tabellenplatz. Wie wollt ihr das Ruder noch rumreißen?

Jagielski: Der Wille ist bei allen Jungs da. Beide Mannschaften brauchen einfach Erfolgserlebnisse. Andere Mannschaften, wie Adler Ellinghorst oder momentan Rentfort II, haben es vorgemacht. Besonders die zweite Mannschaft ist langsam aber sicher dran. Zuletzt gab es, bis auf am vergangenen Wochenende gegen den SC Hassel II, immer knappe Ergebnisse. Allerdings hätten wir am Sonntag beim Stand von 1:2 auch zwei Elfmeter kriegen müssen. Da haben sich selbst die Gegner gefragt, warum es keine Strafstöße gab. Wer weiß, wie das Spiel dann gelaufen wäre. Wir müssen jetzt aber mit beiden Teams dran bleiben und uns das Glück einfach erarbeiten. Die Jungs sind da auf einem guten Weg.

 

Auf’m Platz: Am Montag trifft die erste Mannschaft im Spiel gegen den FC Gladbeck auf viele alte Bekannte. Wie ist das Verhältnis zwischen den beiden Vereinen? Und was erwartest du von der Partie?

Jagielski: Logischerweise ist das Verhältnis ein bisschen angespannt. Ich kann leider selbst nicht dabei sein, weil wir gleichzeitig mit der Reserve in Scholven spielen. Es wird sicherlich ein hitziges Spiel, es ist schon kein ganz normales Derby. Ich hoffe aber, dass es ruhig bleibt und sich niemand zu einer Dummheit hinreißen lässt. Auch der Schiedsrichter wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Es ist wichtig, dass er Fingerspitzengefühl zeigt.

 

Auf’m Platz: Christian Goronczy trainiert momentan die Erstvertretung. Wie ist der Plan für die kommende Saison, insbesondere im Falle eines Abstiegs?

Jagielski: Christian wird auch in der kommenden Saison Trainer der ersten Mannschaft bleiben. Nachdem klar war, dass Carlos Gomes und Michael Kawohl aufhören, bin ich direkt auf Christian zugegangen. Er ist bei Wacker aufgewachsen und hat einiges von Dirk Knappmann, den ich als Trainer sehr schätze, mitgenommen. Er macht seine Sache sehr gut, die Jungs sind von seiner Arbeit begeistert. Auch für den Fall, dass wir absteigen, wollen wir für die nächste Saison eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen.

 

Wir bedanken uns bei Alexander Jagielski für das Gespräch und wünschen ihm und Wacker Gladbeck alles Gute für die Zukunft!

 

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Kommentare: 12
  • #1

    FCer (Freitag, 18 April 2014 13:11)

    Wir werden euch mit ne Pakung nach Hause schicken

  • #2

    Ex Wacker (Freitag, 18 April 2014 14:52)

    was ist aus diesem Klub nur geworden. Keine Besserung in Sicht. Sollten Erste und Zweite Absteigen sehe ich Rabenschwarz für den Verein.

  • #3

    Haha (Freitag, 18 April 2014 14:58)

    ........mit ner Packung Tempos ?

    hahahahahahahaha

  • #4

    FCer (Freitag, 18 April 2014 15:22)

    Und fc bleibt im 6spiel ungeschlagen :D

  • #5

    Knigge (Freitag, 18 April 2014 16:30)

    ...und FC hat auch im 23. Spiel noch keinen Anstand

  • #6

    Fc'er (Freitag, 18 April 2014 20:34)

    Der Verein sollte sich einfach aus dem Spielbetrieb abmelden das macht kein sinn mehr. Wir werden euch am Montag so dermaßen vom Platz fegen das ihr euch Gedanken machen müsst ob ihr noch fussball spielen solltet... Mit freundlichen Grüßen euer ehemaliger 6er :-)

  • #7

    Marcus J. (Freitag, 18 April 2014 23:08)

    Alex alles richtig gemacht!!! Drücke euch die Daumen!!! Ich komme auch gucken-und sehe wer wen vom Platz fegt!!!

  • #8

    Nitschi (Samstag, 19 April 2014 12:43)

    @Marcus J. da freu ich mich schon drauf......:-)

  • #9

    Bouklata (Samstag, 19 April 2014 16:55)

    Alex wünsche dir alles gute mit Wacker hoffe es werden auch wieder bessere zeiten kommen

  • #10

    alter fan (Sonntag, 20 April 2014 22:56)

    Schade das man über car los und micha nur noch schlecht spricht obwohl sie über sechs jahre alles für den Verein getan haben. Nicht nur trainiert sondern auch outfits oder oder besorgt. Aber der neue ist sooooo toll

  • #11

    Komik (Montag, 21 April 2014 08:56)

    Als Fußballer sollte man immer den willen haben .
    Als Trainer sollte man auch nicht die letzten 5 Spiele , beim Training auf Kraft und Ausdauer trainieren . - lach - alles falsch bei Wacker -

  • #12

    @alter fan (Dienstag, 22 April 2014 07:30)

    leider ist es nunmal so das über ehemalige, wie Spieler oder Trainer immer wieder schlecht geredet wird wenn sie dem Verein den Rücken kehren. Egal wie lange und egal was sie alles gemacht haben. Traurig so was.