Spitzenspiel in der B-Liga: Königshardt empfängt Dostlukspor

Nach zuletzt drei deutlichen Niederlagen will der SV Rhenania um Trainer Oliver Dirr im Heimspiel gegen Viktoria Buchholz "Entschuldigung sagen". Gespannt darf man sein, wie sich die Arminia aus Klosterhardt nach dem Abschied von Ex-Trainer Michael Lorenz präsentieren wird. In der Bezirksliga steigt in Osterfeld das Topspiel zwischen Adler Osterfeld und der in der Rückrunde noch ungeschlagenen Arminia-Reserve. Mit Spannung wird ebenfalls das Duell zwischen dem SC 20 und BW Oberhausen erwartet. In der Kreisliga A heißt es Feuer frei für den Kampf um Tabellenplatz Zwei: Sterkrade 06/07 scheint dabei die leichteste Aufgabe zu haben, wenn die Rovers-Elf das Schlusslicht erwartet. In der Kreisliga B steigt das absolute Spitzenspiel an diesem Wochenende: Die SF Königshardt II auf Platz Zwei liegend empfangen die Reserve von Dostlukspor Bottrop, den Tabellenführer. 

Hinweis in eigener Sache: Leider ist unser Team an diesem Wochenende sehr dünn besetzt, weswegen leider über einige Spiele nicht berichtet werden kann. Wir bitten um euer Verständnis. Gerne darf jeder Verein - wie natürlich sonst auch immer - uns nach dem Spieltag eine Berichterstattung via Mail an aufmplatz@gmx.de senden.

Landesliga

Sterkrade-Nord (9.) - TuB Bocholt (16.)

In den vergangenen knapp zwei Wochen gab es aus Sterkrade-Nord Sicht nur Positives zu berichten. Nach dem 3:3-Unentschieden Ende März gegen den Tabellendritten Arminia Klosterhardt folgte der 4:1-Sieg im Pokalviertelfinale beim gleichklassigen SV Rhenania Bottrop. Das anschließende "Sechs-Punkte-Spiel", wie Nord-Trainer Lars Mühlbauer die Partie bei Viktoria Buchholz beschrieb, konnte ebenfalls gewonnen werden. Doch die guten Nachrichten rissen nicht ab: Am gestrigen Mittwoch gaben der Verein und Trainer Mühlbauer die Fortsetzung der Zusammenarbeit bekannt (Auf'm Platz berichtete).

Verdacht bestätigt: Adin Alagic erlitt Kreuzbandriss. Foto: Nord
Verdacht bestätigt: Adin Alagic erlitt Kreuzbandriss. Foto: Nord

   Doch eine Nachricht stellte den Auswärtserfolg bei Viktoria Buchholz ein wenig in den Schatten: Denn der Veracht auf Kreuzbandriss bei Adin Alagic hat sich mittlerweile bestätigt, so dass er in dieser Saison kein Spiel mehr machen wird. "Wir wünschen Adin alles Gute", hatte sein Trainer bereits nach dem Spiel Genesungswünsche in Richtung seines Akteurs zukommen lassen. Für das wichtige Heimspiel am kommenden Sonntag gegen TuB Bocholt sollen vor allem die positiven Dinge der vergangenen Tage eine Rolle spielen. Doch die Partie gegen die Bocholter wirkt eine gewisse Gefahr: Denn Bocholt belegt mit einem Punkt auf der Habenseite den letzten Tabellenplatz. Lars Mühlbauer weiß die Partie richtig einzuschätzen: "Das wird am Sonntag nur über die Einstellung gehen. Daher werde ich meine Jungs dahingehend wachrütteln." An ein mögliches Unterschätzen des kommenden Gegners will Nords Trainer nicht denken, im Gegenteil: "Die Stimmung ist gut bei uns und ich hoffe, dass die Vertragsverlängerung auch nochmal einen Schub gibt." Über die Bedeutung des Spiels gibt es keine zwei Meinungen: "Wenn man die Klasse halten will, dann muss es Sonntag einen Sieg geben", bringt es Mühlbauer auf den Punkt. Im Hinspiel konnten die Nordler einen klaren 4:0-Erfolg einfahren und gegen ein erneutes 4:0 dürften die Hausherren sicher nichts einzuwenden haben. Bei dem Unterfangen Saisonsieg Nummer Neun muss aber, wie bereits erklärt, Adin Alagic zuschauen. Ebenso kann Oliver Straub nach seiner roten Karte in Buchholz nicht mitwirken. Doch ganz Sterkrade scheint eingestimmt zu sein, nach den positiven Nachrichten zuletzt, diese mit einem Sieg gegen TuB Bocholt zu vergolden.

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

SV Rhenania Bottrop (13.) - Viktoria Buchholz (10.)

Satte 18 Gegentore hagelte es in den vergangenen drei Spielen für den SV Rhenania Bottrop. Nach der 1:6-Niederlage gegen die Spvg Schonnbeck folgte das Pokalaus gegen Sterkrade Nord (1:4) und am vergangenen Sonntag hieß es gar 2:8 aus Sicht der Rhenanen gegen Arminia Klosterhardt. "Als Außenstehender hätte man sicher gedacht, dass die Jungs gegen den Trainer spielen. Aber ich habe mit den Jungs gesprochen und diese haben mir versichert, dass es nicht so ist" , erklärt Rhenanias Trainer Oliver Dirr. Außerdem hat unter der Woche ein Gespräch der Mannschaft mit Michael Kahnert, sportlichter Leiter des SVR, stattgefunden, wo sich die Erkenntnisse des Gesprächs der Mannschaft mit dem Trainer bestätigt haben. "Wir wollen zusammen weiter machen", lautet das Fazit dieser Gespräche, wie Oliver Dirr erklärt.

Sein Einsatz am Sonntag entscheidet sich heute Abend: Torhüter Dominik Wrobel.
Sein Einsatz am Sonntag entscheidet sich heute Abend: Torhüter Dominik Wrobel.

   Am kommenden Sonntag können Mannschaft und Trainer Taten folgen lassen. Dann wird der Tabellenzehnte Viktoria Buchholz zu Gast sein, der aktuell zwei Punkte vor den Rhenanen liegt. "Für uns ist jedes Spiel wichtig. Ich selbst bin gespannt, wie die Mannschaft nach den Packungen zuletzt reagieren wird", so Dirr. Denn die Rhenanen erwartet ein absolutes Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Mit einem Sieg könnte der SVR Buchholz überflügeln und mindestens einen Tabellenplatz gutmachen, eventuell sogar mehr, wenn der SC Bocholt und der Vogelheimer SV ihre Spiele verlieren. Doch ebenfalls wird schnell klar, was eine Niederlage bedeuten würde: Dann würde der Abstand zum zehnten Tabellenplatz auf fünf Punkte anwachsen.

  Mit Ausnahme von Dennis Cziuraj, der einen Muskelfaserriss erlitt, kann Trainer Oliver Dirr aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der Einsatz von Torhüter Dominik Wrobel ist noch fraglich. Dieser soll sich aber am heutigen Abend entscheiden. "Jetzt gibt es keine Entschuldigen mehr", stellt Rhenanias Trainer klar. Ein erneutes Remis wie im Hinspiel (2:2) stellt dabei das Mindestziel von Dirr dar. Selbst bei einer Niederlage gegen die Viktoria sei noch nichts verloren, doch der Blick auf die Tabelle verrät, dass den Rhenanen eigentlich nur drei Punkte weiterhelfen würden. Gerade vor heimischen Publikum, das zuletzt arg leiden musste. "Wir wollen uns am Sonntag bei den Zuschauern entschuldigen, die zuletzt die Packungen mitansehen mussten. Wir werden uns nicht bei jedem persönlich entschuldigen, sondern wir wollen mit einer guten Leistung und drei Punkten Entschuldigung sagen", so Dirr, der bereist erste Vorkehrungen für einen erfolgreichen Sonntag erledigt hat: "Meine Frau kommt am Sonntag zum Spiel. Sie kommt immer zu wichtigen Spielen und wird uns hoffentlich Glück bringen."

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

FSV Duisburg (4.) - Arminia Klosterhardt (3.)

Ne, also wirklich nicht - langweilig ist es in dieser Woche nicht geworden am Hans-Wagner-Weg. Zunächst konnten die Verantwortlichen des Oberhausener Landesligisten Arminia Klosterhardt mit Hans-Günter Bruns den neuen Coach für die kommende Saison vorstellen, nur wenige Stunden später legte der bis dato aktuelle Trainer Michael Lorenz - für Außenstehende relativ überraschend - sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder. Rums. Und nu? Tja, Alltagsgeschäft steht an, ab sofort konzentriert sich wieder die volle Aufmerksamkeit auf die Meisterschaft. Denn die hat laut Spielplan für den kommenden Sonntag mit dem Gastspiel beim FSV Duisburg ein ganz feines Stückchen Kuchen parat.

Ab sofort für die Arminen verantwortlich: Trainer Dennis Washofer.
Ab sofort für die Arminen verantwortlich: Trainer Dennis Washofer.

Punktgleich lauern sich beide Kontrahenten auf den Rängen drei und vier auf. Für Dennis Washofer, unter Michael Lorenz Co-Trainer, nun auf Wunsch des Vorstandes in der vollen Verantwortung und assistiert von Thomas Natis, direkt mal ein richtiger Brocken von Spiel zum Einstieg. „Natürlich war es etwas überraschend in dieser Woche, was sich so alles getan hat. Aber sowohl von den Verantwortlichen als aber auch von den Spielern habe ich sofort positive Signale bekommen und mir wurde die volle Unterstützung zugesichert“, so der neue Übungsleiter Nummer eins aus Klosterhardt, der durch seine Tätigkeit unter Lorenz die Mannschaft sowie die Abläufe bei den Arminen in- und auswendig kennt. Und so hat Washofer auch natürlich noch das Hinspiel gegen den FSV in absolut unguter Erinnerung. „1:4 ist es ausgegangen. Wir haben also noch etwas gut zu machen. Darüber hinaus wollen wir uns etwas von den Duisburgern absetzen und uns oben festbeißen. Und das auch als Dank für die tolle Arbeit, die Michael Lorenz hier geleistet hat“, sagt Dennis Washofer. Der muss selbstverständlich auf den schwer verletzten Sven Konarski verzichten, der sich in der Vorwoche einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hatte. Ein Fragezeichen steht noch hinter einem möglichen Einsatz von Marc Walenciak, der noch kein grünes Licht für Sonntag geben konnte. Ansonsten sind alle Arminen einsatzbereit. „Die Jungs haben sehr gut trainiert, alle haben mitgezogen“, brennt Coach Washofer auf seine erste Partie als Übungsleiter an der Linie.

Anstoß: 15 Uhr

Bröhli

 

VfB Bottrop (8.) - SC Bocholt (12.)

Na also VfB, es läuft doch. Fünf Spiele in Folge sind die Jungs von Trainer Mevlüt Ata nun ohne Niederlage. Eine Erfolgsserie, die sich selbstverständlich auch äußerst positiv auf die Tabellensituation für die Bottroper ausgewirkt hat. Platz acht steht da derzeit zu Buche - derzeit alles gut, aber auch in dieser Woche gibt man sich im Lager der Schwarzweißen keinen Träumereien hin, zu eng ist die gesamte Konstellation in dieser Spielzeit bei gefühlten einhundert Absteigern aus der Landesliga. „Es ist auch in dieser Woche wieder ein absolutes Sechs-Punkte-Spiel für uns“, weiß daher auch VfB´s Co-Trainer Christian Müller, der dafür nicht erst den Blick auf die Tabelle bemühen muss.

Marc Wittstamm fällt am Sonntag aus.
Marc Wittstamm fällt am Sonntag aus.

Sieben Zähler haben die Bottroper derzeit Vorsprung auf die Bocholter Gäste, bei einem Sieg der Platzherren im Jahnstadion am kommenden Sonntag sollte der Vorsprung komfortabel genug sein. „Aber“, so mahnt Müller zur Vorsicht, "Bocholt ist in absoluter Schlagweite zu uns, wir müssen da ganz fein aufpassen“, hat Müller zudem noch das verrückte Hinspiel im Kopf, bei man sich am Ende die Punkte teilen musste. So schwer angeschlagen war der VfB zu dem Zeitpunkt personell, dass sogar Oldie Fabian Mies aus der fußballerischen Rente zurückgeholt und ins Leibchen der Erstvertretung gestopft werden musste. Umstellen werden die Bottroper auch am Sonntag ein klein wenig. Zwar freut man sich bei den Verantwortlichen mit Michael Kiefer über einen Rückkehrer ins Team, dafür müssen der erkrankte Marc Wittstamm sowie der gesperrte Marc Grobi passen. Ein dickes Fragezeichen steht zudem noch hinter dem Einsatz von David Gajda. „Dennoch werden wir eine sehr gute Mannschaft auf unseren Rasen schicken, alle Jungs sind hoch motiviert bis in die Haarspitzen. Unser Ziel ist es natürlich, dass wir unsere Serie im Heimspiel am Sonntag auf sechs Spiele ohne Niederlage in Folge ausweiten“, unterstreicht Christian Müller.

Anstoß: 16 Uhr

Bröhli

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Mülheimer SV - SF Hamborn

1. FC Bocholt - SF Niederwenigern

Vogelheimer SV - Spvg Schonnebeck

Duisburger SV - ESC Rellinghausen

Bezirksliga

SW Alstaden (11.) - VfR 08 Oberhausen (16.)

"So etwas möchte ich nicht noch einmal erleben. Das darf nicht noch einmal passieren", betont VfR-Trainer Thorsten Hamm mit Blick zurück auf das 0:8 gegen Adler Osterfeld am vergangenen Sonntag. "Ein 0:8 ist heftig", so Hamm weiter, der aufgrund der gebotenen Leistung gegen Adler am Sonntag im Auswärtsspiel bei SW Alstaden personelle Änderungen vornehmen will. "Viel schlechter kann es eh nicht laufen", so Hamm. Mit Oliver Berger und Sascha Kbobloch hat Hamm wieder zwei Alternativen mehr zur Verfügung, die in der Vorwoche nicht dabei waren.

Fehlt gesperrt: Tarik El Hamouti. Foto: SWA
Fehlt gesperrt: Tarik El Hamouti. Foto: SWA

   Angesichts der bislang gezigten Leistungen und der Punkteausbeute von SW Alstaden dürfte bei den Hausherren gute Stimmung zu vermuten sein. Doch beim gestrigen Training geriet der Fußball zur Nebensache: Denn während des Trainings brach Robin Raguse zusammen. "Da schrillten bei mir sofort die Alarmglocken und wir haben sofort einen Notarzt gerufen, da Robin auch über Brustschmerzen klagte", erklärt Alstadens Trainer Guido Contrino. "Das war ein Schock für uns", so Contrino weiter. Robin Raguse befindet sich aktuell weiterhin im Krankenhaus: "Robin wird im Krankenhaus weiter untersucht und nach einem 24-Stunden-EKG soll morgen wohl eine Diagnose gestellt werden", erklärt Contrino weiter. "Da wird Fußball schnell zur Nebensache. Wir sind in Gedanken bei Robin und hoffen alle, dass es sich um nichts Schlimmes handelt. Falls doch, dann rückt das Spiel am Sonntag natürlich in den Hintergrund", so Alstadens Trainer.

"Wir haben noch nicht abgeschlossen", so VfR-Trainer Thorsten Hamm.
"Wir haben noch nicht abgeschlossen", so VfR-Trainer Thorsten Hamm.

   Contrino war sichtlich anzumerken, dass ihn die Geschichte sichtlich mitnehme. Dennoch konnte auch kurz über das Sportliche gesprochen werden, auch wenn die Gesundheit Raguses absolut im Vordergrund stehe. "Viele sagen, dass der VfR bereits abgestiegen ist. Doch das sehe ich nicht so", erklärt Contrino. Thorsten Hamm betont in diesem Zusammenhang: "Wir haben noch nicht mit der Liga abgeschlossen. Das machen wir erst, wenn rechnerisch nichts mehr geht. Und selbst wenn der Abstieg feststehen sollte, darf man sich nicht hängen lassen, schließlich repräsentieren wir den Verein und daher sollte man genug Stolz haben, die restlichen Spiele vernünftig über die Bühne zu bringen." Alstadens Trainer erwartet am Sonntag "das schwerste Spiel". "Nicht nur wegen Robin. Ich glaube, dass kein Gegner nach einem 0:8 nicht auf Wiedergutmachung aus sein wird. Mir wäre es lieber gewesen, wenn der VfR 8:0 gewonnen hätte", so Contrino, der am Sonntag auf Innenverteidiger Marius Baensch (verletzt), Robin Raguse und Tarik El Hamouti (gesperrt) verzichten muss. Zudem mussten Arthur Jarzombek und Andreas Siebert, der aus seinem USA-Urlaub zurückkehrte, das Training abbrechen. "Ich habe bei beiden wenig Hoffnung für Sonntag", gesteht Guido Contrino, der abschließend Genesungswünsche in Richtung Robin Raguse mitteilte: "Die Mannschaft und ich hoffen, dass mit Robin alles wieder gut wird".

   Auf'm Platz drückt Robin Raguse ebenfalls die Daumen, dass es sich um nichts Schlimmes handelt und wünscht ihm eine schnelle Genesung! 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

08/29 Friedrichsfeld (6.) - SV Fortuna Bottrop (8.)

Mit dem Punktgewinn gegen den Spitzenreiter sollte sich der SV Fortuna ein wenig Respekt verschafft und der Mannschaft Selbstvertrauen gebracht haben. Angesichts der kommenden und wichtigen Aufgaben sind beide Kriterien von großer Bedeutung. Borussia Bocholt (15.), GW Lankern (13.) und BW Dingden (14.) sind die nächsten Gegner der Bottroper. Mit drei Siegen könnte man sich in dem spannenden Abstiegskampf ordentlich Luft verschaffen. Doch zuerst geht es zum Tabellensechsten nach Friedrichsfeld und das mit einer Mini-Serie von drei ungeschlagenen Partien in Folge. Im Hinspiel verlor der Aufsteiger durch zwei sehr späte Gegentore mit 3:1. Ein Resultat über das sich Coach Hoffmann noch immer ärgert: „Wir haben in den Schlussminuten naiv gespielt, aber auch schon vorher wenig Positives zu Stande bekommen. Es war allerdings auch kein spektakuläres Spiel. Friedrichsfeld hat mich nicht wirklich überzeugt.“ Was aber nicht heißen soll, das man den kommenden Gegner unterschätzen wird. Der Tabellensechste konnte am letzten Sonntag nach fünf Niederlagen mal wieder einen Dreier landen und will gegen Fortuna beweisen, dass es keine Eintagsfliege war. „Wir fahren nicht überheblich nach Friedrichsfeld, wissen aber auch um unsere eigene Stärke. Wenn wir an die außergewöhnliche Leistung vom Königshardt-Spiel ansetzen, in der wir einen Mix aus einer guten Verteidigungsleistung gepaart mit mutigem Ballbesitz zeigten, anknüpfen können, dann können wir aus Friedrichsfeld was Zählbares mitnehmen. Wenn gleich auch die Vorrausetzungen mit dem großen Rasenplatz nicht die idealsten für uns sind, da wir uns in der Vergangenheit mit sowas immer schwer getan haben“, so Hoffmann, der weiterhin auf Thilo Grollmann, Wesley Bakalorz, Maurice Dignal und Matthias Beckfeld verzichten muss. Beim Blick auf die Tabelle vermutet man die Rheinbaben auf einem soliden achten Rang, doch schwenkt man rüber zu den Punkten, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Unter der Fortuna befinden sich vier Teams mit jeweils 26 Zählern, wobei dem SC 1920 Oberhausen ja noch drei Punkte abgezogen werden. Auf Rang 13 lauert GW Lankern mit 25 Punkten, dahinter BW Dingden mit 24 Punkten. Ein klares Anzeichen, dass der Abstiegskampf noch bis zum Ende spannend bleiben wird und man sich keine Fehltritte erlauben darf.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

SC 20 Oberhausen (10.) - BW Oberhausen (3.)

Diese Partie ist nicht wie die anderen in dieser Liga. Sie hat eine gewisse Ausnahmestellung, an die auch das Duell der Blau-Weißen gegen die Sportfreunde aus Königshardt nicht so schnell heran kommt. Denn wenn der SC 20 Oberhausen den BWO aus Lirich empfängt, dann ist das für viele Akteure auf beiden Seiten Vergangenheitsbewältigung. Gleich fünf Spieler und Coach Thorsten Möllmann wechselten vor der Saison an die Tulpenstraße. Und während die nun um den Aufstieg kämpfen, was angesichts von acht Zählern Rückstand jedoch fast unmöglich ist, stemmen sich die Gastgeber mit aller Macht gegen den Gang in die Kreisliga A. Doch das Hinspiel konnte der Spielclub überraschend, aber nicht unverdient für sich entscheiden. Es war ein hartes und dementsprechend kartenreiches Match. Gleich vier Spieler wurden frühzeitig unter die Dusche geschickt.

   Bei den Hausherren kann es angesichts der katastrophalen Leistung gegen Adler Osterfeld nur bergauf gehen. Neun Gegentore hagelte es im Kreispokal gegen den Zweitplatzierten der Bezirksliga. „Das war eine furchtbare Katastrophe. Wir haben vorher gesagt, dass wir rote Karten und Verletzungen vermeiden wollen, aber das haben die Spieler wohl falsch verstanden. Anstatt nicht zu hart in die Zweikämpfe zu gehen, sind wir einfach gar nicht in die Zweikämpfe gegangen“, so Co-Trainer Michel Hilgert. Gegen den Ex-Trainer und die Ex-Mitspieler wollen die 20er es nun besser machen: „Sie sind auf Revanche aus. Wir müssen ihn 90 Minuten lang auf den Füßen treten und ihnen nur wenig Platz lassen. Zudem die wenigen Chancen nutzen, die einem gegen BWO geboten werden und vor allem die individuellen Fehler abstellen“, so Hilgert.

Wird erneut von Beginn an starten: Carsten Kemnitz.
Wird erneut von Beginn an starten: Carsten Kemnitz.

Trotz der Hinspielpleite gehen die Gäste natürlich als Favoriten ins Rennen. Nach zwei Niederlagen, unter anderem das 1:4 im Spitzenspiel gegen SF Königshardt, folgten zwei klare Siege in der Liga beziehungsweise im Pokal-Viertelfinale gegen GA Sterkrade. Und ein weiterer Dreier sollte folgen, will man den noch die kleine Chance um den Aufstieg nutzen. „Wir wollen die Saison vernünftig zu Ende spielen und dementsprechend die restlichen neun Saisonspiele gewinnen. Und dann werden wir schauen, was dabei rumkommt“, so BWO-Trainer Thorsten Möllmann, denn immer noch die Niederlagen gegen SF Königshardt und Borussia Bocholt wurmen: „Wenn wir uns cleverer angestellt hätten und energischer gewesen wären, dann wären die Spiele vielleicht anders ausgegangen. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen.“ Geschenke darf sein Ex-Club nicht erwarten: „Wenn ich mit Freunden Karten spiele, will ich auch gewinnen. Mit hängt der SC 20 sehr am Herzen, doch es soll der bessere Gewinnen. Wir haben nichts zu verschenken. Und wenn wir uns am Sonntag nicht ganz so dämlich anstellen wie im Hinspiel, dann wird es hoffentlich anders ausgehen“, ist sich Thorsten Möllmann sicher. Aufgrund der zahlreichen Verletzten und gesperrten wird Möllmann erneut auf die erfahrenen Carsten Kemnitz und Erol Kücükarslan sowie die A-Jugendlichen Marvin Graf und Mike Justenhofen setzten: „Das habe ich schon in den letzten zwei Spielen so gemacht und da werde ich auch nichts dran ändern. Die anderen sollen im Training beziehungsweise wenn sie eingewechselt werden, zeigen das sie demnächst von Beginn an spielen wollen.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Borussia Bocholt (15.) - SF Königshardt (1.)

Bereits wenige Momente nach dem 0:0 bei Fortuna Bottrop war sich Dirk Wißel, Trainer des Spitzenreiters SF Königshardt, sicher, dass es seine Spieler mit so einer Leistung beim Tabellenvorletzten Borussia Bocholt sehr schwer haben werden. Zwar sind die Hausherren mit sieben Punkten Rückstand stark vom Abstieg bedroht, doch 15 ihrer 19 Zähler holte die Borussia auf der heimischen Anlage. Von deren Heimstärke durfte Ende März auch BW Oberhausen Bekanntschaft machen, die 4:3 in Bocholt verloren und zwischenzeitlich sogar 4:1 zurücklagen. Um für die Partie mit der besten Elf auflaufen zu können, schickte Wißel im Pokalspiel unter der Woche einige Leute aus der zweiten Reihe beziehungsweise Spieler mit Trainingsrückstand aufs Feld. Und es war von Erfolg gekrönt, denn die Sportfreunde zogen dank eines 3:1 nach Verlängerung gegen Dostlukspor ins Halbfinale des Kreispokals ein. Doch nun ist wieder der Ligaalltag und da wollen die Oberhausener die nächsten drei Punkte für den Aufstieg einsammeln. 18 Zähler sind Königshardt noch von dem Gang in die Landesliga entfernt, heißt sie müssen sechs ihrer neun verbleibenden Saisonspiele gewinnen. Dafür fordert er eine Leistungssteigerung seiner Elf: „Gegen Bocholt müssen wir eine Schippe drauflegen und den Itzi-Bitzi-Fußball abstellen, denn sonst haben wir bei der Spielweise der Bocholter nur wenig Chancen. Was zählt sind harte Arbeit und das Gewinnen von Zweikämpfen. Dann ist es wahrscheinlich, dass wir was mitnehmen werden.“

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Adler Osterfeld (2.) - Arminia Klosterhardt II (4.)

In der Bezirksliga kommt es am Sonntag zum Duell Tabellenerster gegen -zweiter - zumindest, wenn man auf die Rückrundentabelle blickt. Denn diese wird von Adler Osterfeld angeführt. Mit 24 erzielten Toren stellen die Osterfelder zudem die torhungrigste Mannschaft in diesem Jahr. Nur einen Punkt hinter den Adlern liegt die Arminenreserve, die in der Rückrunde zwei Spiele weniger als die Hauner-Elf absolviert hat. Die Klosterhardter sind zudem die einzige Mannschaft, die im Jahr 2014 noch ungeschlagen ist. Und dabei soll es bleiben, wenn es nach Meinung von Trainer Christian Dahlbeck geht: "Man will immer gewinnen. Außer bei Mensch-ärgere-dich-nicht gegen meinen Sohn, da verliere ich gerne", scherzt Dahlbeck.

"Ich will immer gewinnen", so Arminia-Trainer Christian Dahlbeck.
"Ich will immer gewinnen", so Arminia-Trainer Christian Dahlbeck.

   "Adler hat nun 17 Tore innerhalb von nur ein paar Tagen geschossen. Wir müssen schauen, dass wir uns auf deren Offensive einstellen", so Arminias Trainer, der ebenfalls konstatiert: "Gegen Adler haben wir noch nie gut ausgesehen." So auch nicht im Hinspiel, als die Arminen der Hauner-Elf mit 2:3 unterlagen. Respekt herrscht ebenfalls bei den Osterfeldern: "Arminia hat bislang in der Rückrunde noch kein Spiel verloren und unter anderem gegen Königshardt gewonnen und gegen BWO einen Punkt geholt. Wir wissen also, gegen wen wir am Sonntag spielen", so Adler-Trainer Udo Hauner, dessen Team in der Gesamttabelle fünf Punkte vor den Arminen liegt, allerdings auch zwei Partien mehr absolviert hat als die Dahlbeck-Truppe. "Wir sind nach dem Lauf der letzten Zeit sehr zufrieden und stehen auf dem zweiten Tabellenplatz. Klar haben die Konkurrenzen zwei Spieler weniger absolviert, doch diese müssen sie auch erst einmal gewinnen", genießt Hauner die Zeit auf Tabellenplatz Zwei. "Wir haben noch unsere Ziele und das auch für das fünfte Auswärtsspiel in Folge", so Christian Dahlbeck, dessen Team auch am Sonntag gut aufgestellt sein dürfte: "Es fallen zwar immer ein bis zwei Spieler aus, doch wir haben in den letzten Wochen immer eine gute Mannschaft auf den Platz geschickt und das werden wir auch am Sonntag tun." 

Anstoß: 15 Uhr

DaWi

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Hamminkelner SV - BW Dingden

SV Krechting - PSV Wesel-Lackhausen II

Dostlukspor Bottrop -> Spielfrei

GW Lankern -> Spielfrei

Kreisliga A

Adler Osterfeld II (15.) - SC Buschhausen (3.)

Bei diesem Duell darf es eigentlich keinen Verlierer geben. Die Hausherren wollen die Klasse halten, die Gäste wollen sie nach oben hin verlassen. Vier Punkte sicherten sich die Osterfelder erst in Rückrunde, sogar dem Tabellenletzten RSV Klosterhardt schenkte man die ersten drei Zähler. So viele sie in der Rückrunde geholt haben, so viele muss Adler auch aufholen um die Minimalchance des Klassenerhaltes zu wahren. Es wird das erste Spiel nach dem Rücktritt von Thorsten Jablonski sein, der zusammen mit Massimo Lo Mele zwei Jahre lang die Geschicke der Adler-Reserve an der Siepenstraße leitete. Die Gäste wollen dagegen aus den Fehlern beim 3:3 gegen Sterkrade-Nord lernen und weiterhin den Aufstieg in eigener Hand haben.

   „Die Spieler müssen kapieren, das es nur mit 100 Prozent geht und nicht wie gegen Nord mit 80 oder 60 Prozent“, ärgert sich SC-Trainer Andreas Nowak noch immer über die zwei verlorenen Punkte. Für Buschhausen kommen, bevor es am drittletzten und vorletzten Spieltag gegen 06/07 und Arminia Lirich geht, die „unangenehmen Gegner.“ Barisspor, VfR 08 Oberhausen II und SuS 21 Oberhausen stehen als nächstes auf der Tagesordnung. Doch zunächst geht es nach Osterfeld, gegen die der SC das Hinspiel mit 4:1 verlor. „Ich hoffe, dass sie nicht allzu viele aus der ersten Mannschaft kriegen. Aber nichtsdestotrotz müssen wir gewinnen und das Aufstiegsrennen so lange wie mögliche offen halten. Der Mannschaft muss bewusst sein wie geil ein Aufstieg sein kann“, so Nowak.

   Für Adler gibt es als Tabellenvorletzter natürlich keine leichten Gegner mehr. „Wir müssen jeden noch so kleinen Funken ausnutzen. Da beide gewinnen müssen, erwarte ich einen offenen Schlagabtausch, bei dem wir voll dagegen halten müssen“, so Adler-Trainer Massimo Lo Mele, der gleich auf vier Leute verzichten muss.

Anstoß: 13 Uhr

ThIl

 

Sterkrade 06/07 (4.) - RSV Klosterhardt (16.)

„Es ist jetzt unser drittes Endspiel und auch das wollen wir wieder gewinnen“, spricht Dirk Rovers von Sterkrade 06/07 eine Kampfansage aus. Seine Mannschaft empfängt am Sonntag den Tabellenletzten aus Klosterhardt. Doch für Rovers ist die Tabellensituation nicht ausschlaggebend: „Solche Spiele sind ja bekanntermaßen die schwersten Spiele. Vom Papier her ist es natürlich eine Pflichtaufgabe, aber man hat ja im Hinspiel gesehen, dass sie uns auch ärgern können.“ Dieses konnten die Sterkrader zwar mit 3:1 für sich entscheiden, doch das Spiel war bis in die Schlussminuten spannend. 

Fehlt eventuell verletzungsbedingt: Merih Copur
Fehlt eventuell verletzungsbedingt: Merih Copur

   Auch RSV-Coach Bodo Flamme erinnert sich noch gerne daran: „Wir haben unseren Job im Hinspiel gut gemacht und sind auch nur knapp gescheitert. Auch dieses Mal wollen wir Sterkrade ärgern, doch es wird ganz, ganz schwierig. 06/07 ist als Tabellendritter natürlich der haushohe Favorit.“ Das ist ein guter Grund und auch Rovers ist von der Qualität seines Teams überzeugt: „Wir sind im Moment einfach gut drauf und ich denke, wir können sicherlich gewinnen. Trotzdem muss das komplette Team alles geben.“ Die Gäste plagt die Pest der Ausfälle: „Unser Torwart ist verletzt und unser Stürmer auch, wir haben also arge Personalnot. Die Trainingsbeteiligung unter der Woche war einfach schlecht. Man merkt, dass die Saison so gut wie vorbei ist und viele Spieler das Training nicht mehr ernst nehmen. Ich war unter der Woche krankheitsbedingt auch nicht dabei und das hat den Rest gegeben. Ich finde diese Entwicklung einfach nur traurig“, so Flammes harte Worte. Auch die Gastgeber müssen den einen oder anderen Ausfall verkraften. Daniel Teresiak und Damian Vergara sind beide im Urlaub und auch Maik Kusenberg kann nicht mitwirken, da er noch an einer Verletzung laboriert. Marc Bechtel und Merih Copur sind angeschlagen und es ist noch unklar, ob sie am Sonntag eingesetzt werden können. Demnach werden erneut A-Jugendliche eingesetzt. Doch Rovers freut sich darüber: „Die Jungs haben bisher immer einen guten Job gemacht. Ich finde es erstaunlich, wie sie die Doppelbelastung schaffen, zumal unsere A-Jugend ja Tabellenführer in der Bestengruppe ist. Sie sind einfach in einem Alter, wo sie immer Fußball spielen wollen und das kommt unserem Spiel natürlich zu Gute.“ Flammes abschließende Worte: „Wir werden am Ende wohl eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen und dann werden wir sehen, was der Tag bringt.“

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Arminia Lirich (2.) - GA Sterkrade (8.)

„Wir müssen wieder punkten und am Sonntag gegen Sterkrade den Dreier einfahren“, stellt Arminen Coach Christian Kinowski klare Vorgaben für das nächste Spiel. Seine Mannschaft braucht nach zuletzt zwei Niederlagen gegen zwei direkte Konkurrenten im Aufstiegskampf mal wieder einen Sieg. Zunächst verlor man gegen den Verfolger Sterkrade 06/07 mit 0:2 und musste sich anschließend dem Tabellenführer Concordia Oberhausen sogar mit 0:5 geschlagen geben. Mittlerweile ist der Vorsprung auf Sterkrade 06/07 und SC Buschhausen auf drei Punkte geschrumpft. Höchste Zeit, wieder eine Serie zu starten, findet auch Kinowski: „Wir sind an der Reihe und müssen wieder eine Reihe an Spielen gewinnen. Die drei Punkte Vorsprung wollen wir auf jeden Fall halten und deswegen kann nur ein Dreier das Ziel sein.“ Der Trumpf der Gastgeber könnte die schwache Offensive der Gäste sein. Sie schossen bisher nämlich nur 37 Tore und stellen damit den zweitschlechtesten Wert vor RSV Klosterhardt. Insgesamt zeigt sich Glück-Auf Sterkrade in keiner guten Verfassung. Während man nach der Hinrunde mit 26 Punkten noch auf Rang sechs überwinterte, konnte die Mannschaft von Michael Buhlmann in der Rückrunde bislang nur sieben Punkte einheimsen. Es wird ein richtungsweisendes Spiel für die Gastgeber aus Lirich. Kinowski selbst ist am Sonntag allerdings verhindert, sodass der sportliche Leiter Wolfgang Hattert die Leitung an der Seitenlinie übernimmt. Zudem sind Christian Hartert und Domenico Calderone angeschlagen. Michael Buhlmann, Trainer von GA Sterkrade, war für die Auf´m Platz-Redaktion nicht erreichbar.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

 

Barisspor Bottrop (7.) - VfR Ebel (11.)

It’s Derbytime in Bottrop. An der Welheimer Straße empfängt der Tabellensiebte Barisspor Bottrop den elftplatzierten VfR Ebel. Nach dem Aufstieg von Fortuna Bottrop und dem Abstieg von Vorwärts 08 Bottrop ist es das letzte verbleibende Bottroper Lokalderby in der Kreisliga A. Im Hinspiel kassierten die Ebeler ein deftige 5:1-Heimpleite, damals noch unter der Leitung von Herbert Nowak.

    Am Sonntag wird Ralf Höner, der für Auf'm Platz im Vorfeld telefonisch nicht zu erreichen war, an der Seitenlinie des VfR stehen. Setzte es zu Beginn der Rückrunde noch drei Heimpleiten in Folge, befindet man sich nach zuletzt drei Siegen wieder in der Spur und hat aktuell einen Vorsprung von acht Zählern auf die Abstiegsplätze. Da in diesem Jahr aber sechs Teams aus der Bezirksliga absteigen werden und mit GW Holten schon einer aus Bottrop / Oberhausen feststeht und vier weitere mitten im Abstiegskampf stecken, drohen gleich vier Teams aus der Kreisliga A der Gang in die B-Liga. Mit gerade einmal zwei Zählern Vorsprung müssen die Ebeler noch ordentlich punkten um der Gefahrenzone aus dem Weg zu gehen.

   Bei den Hausherren schaut es mit 34 Punkten etwas besser aus, doch zum Zunge schnalzen war die bisherige Rückrunde nicht wirklich. Erst am letzten Sonntag gelang der erster Sieg. 8:1 hieß es am Ende gegen Schlusslicht RSV Klosterhardt. Cem Kaplangiray, Trainer von Barisspor, will den Sieg aber nicht überbewerten: „Der VfR Ebel ist natürlich ein anderes Kaliber. Doch wenn wir da abrufen, wozu wir im Lage sind, dann können wir das Derby positiv gestalten. Durch den Dreier aus der Vorwoche ist auch gleich eine andere Atmosphäre bei uns in der Mannschaft, was sich auch positiv im Training ausgewirkt hat.“ Für das Derby kann Kaplangiray wieder auf Emrah Ücbudak zurückgreifen, der nach seiner Sperre wieder zurück kehrt. Und mit Nurudin Seidu hat Barisspor einen spielberichtigen Neuzugang und somit eine Alternative mehr.

Anstoß: 15 Uhr

ThIl

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Sterkrade-Nord II - Fortuna Alstaden

VfR 08 Oberhausen II - TSV Safakspor

SV Concordia - SG Osterfeld

SuS 21 Oberhausen - FC Sterkrade 72

Kreisliga B - Gruppe 1

BW Oberhausen II (1.) - Post Oberhausen (3.)

*Bereits am Sa, 12. April*

„Heute habe ich mein erstes Training und dann werde ich mich erstmal mit der Mannschaft vertraut machen. Außerdem wird man sehen, wer alles am Samstag zur Verfügung steht“, erklärt Posts neuer Coach Willi Poulkos. Erst am Montag wurde die Zusammenarbeit mit Jörg Hetkamp beendet und jetzt steht schon Poulkos als Trainer fest. Allerdings weiß auch er, dass alles zumindest für das Spiel gegen BW Oberhausen sehr kurzfristig ist: „Das ist natürlich knapp. Ich habe am Freitag mein erstes Training und am Samstag spielen wir schon.“

Willi Poulkos gibt am Samstag sein Debüt.
Willi Poulkos gibt am Samstag sein Debüt.

Auf Seiten der Gastgeber steht dagegen schon fest, wer alles auflaufen wird. „Wir werden eine gute Besetzung haben. Es wird auf jeden Fall etwas Unterstützung von der ersten Mannschaft kommen und die Aushilfe ist immer praktisch. Allerdings ist auch der eine oder andere Spieler festgespielt und wird erst wieder gegen Buschhausen dabei sein. Insgesamt bin ich aber guter Dinge“, so Carsten Kemnitz über die personelle Lage. Außerdem werden beiden Mannschaften gesperrte Spieler fehlen. Lars Bruckwinkler von BW Oberhausen wurde von der Kreiskammer für vier Wochen und Marvin Lettau und Claudio Miranda-Vera vom Post SV für jeweils eine Woche gesperrt. Poulkos will bei seinem Debüt möglichst nicht als Verlierer den Platz verlassen: „Klar wissen wir, dass BWO eine gute Mannschaft ist, sie sind ja schließlich Tabellenführer. Allerdings wollen wir unser Bestes geben und im besten Fall auch ein gutes Spiel abliefern. Wir werden mal schauen, was möglich ist. Insgesamt wäre es natürlich klasse, wenn wir punkten. Schließlich fahren wir nicht nach Blau-Weiß, um zu verlieren. Ich hoffe auf ein gutes Spiel.“ Im Hinspiel konnte sich Post auf der heimischen Anlage ein 3:3-Unentschieden erkämpfen. Kemnitz möchte am Ende des Samstagabends aber ein anderes Ergebnis sehen: „Wir wollen die Chance nutzen und Tabellenführer bleiben. Deshalb wäre ein Sieg klasse.“

Anstoß: Samstag, 17:30 Uhr

StLu

 

TuS Buschhausen (14.) - Arminia Klosterhardt III (2.)

Am Sonntag empfängt TuS Buschhausen mit dem Tabellenzweiten Arminia Klosterhardt einen echten Aspiranten für den Aufstieg in die Kreisliga A. Dabei müssen die Gastgeber selbst noch um den Verbleib in der B-Liga zittern. Das weiß auch Buschhausens Trainer Uwe Kasischke: „Arminia ist natürlich der klare Favorit. Sie haben nur zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer BWO und sind sicher heiß auf den Aufstieg. Wir dagegen spielen mit einer Mannschaft, die eigentlich für die Kreisliga C gebaut wurde, in der B-Liga und deshalb ist es auch keine Überraschung, dass wir mitten im Abstiegskampf stecken.“ 

Buschhausen-Trainer Uwe Kasischke.
Buschhausen-Trainer Uwe Kasischke.

Auch die Fakten sprechen eindeutig für die Gäste. Während die Arminen mit 97 geschossenen Toren nämlich den zweitbesten Sturm der Liga stellen, ist Buschhausen mit 95 Gegentreffern die zweitschlechteste Defensive. Also kann man ein durchaus torreiches Spiel erwarten. Allerdings hat Kasischke auch schon eine Idee, wie seine Mannschaft vielleicht das Wunder schaffen kann: „Wir müssen auf jeden Fall die erste Hälfte überleben. Dann kann man weitersehen. Ich denke man kann das Spiel sehr gut mit dem Champions-League-Viertelfinale Bayern gegen Manchester United vergleichen. Wir werden die Rolle von Manchester ergreifen und versuchen, hinten kompakt zu stehen und vorne über Konter zum Erfolg zu kommen. Am besten wäre es natürlich, wenn wir es besser als die Engländer machen.“ Jedoch gibt es ein großes Problem bei den Gastgebern, denn es gibt ungeheure Personalnot. Schon in der kompletten Rückrunde fehlt Woche für Woche eine große Zahl an Spielern. „Dies macht die Aufgabe nicht einfacher. Es ist schwierig mit so vielen Verletzten eine eingespielte Mannschaft aufzubauen. Jetzt mussten wir sogar noch spielberechtigte Oldies reaktivieren, die schon Jahre nicht mehr auf dem Platz standen. Gerade ihnen gilt mein Dank“, bedankt sich Kasischke bei den Helfern. Allerdings hat er die Hoffnung auf den großen Coup noch nicht aufgegeben. Arminen Trainer Marc Kallweit war für die Auf´m Platz-Redaktion nicht erreichbar.

Anstoß: 15 Uhr

StLu

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Sterkrade 06/07 II - Adler Oberhausen

Arminia Lirich II - GA Sterkrade II

SV Concordia II - BV Osterfeld

SV Rhenania III - BW Fuhlenbrock

SG Oberhausen - TSV Safakspor II

TB Oberhausen - SC Buschhausen II

Kreisliga B - Gruppe 2

SF Könighardt II (2.) - Dostlukspor Bottrop II (1.)

Das absolute Spitzenspiel an diesem Wochenende steigt am Pfälzer Graben in Oberhausen Königshardt, der Zweitplatzierte Königshardt II den Tabellenführer Dostlukspor II zum Kräftemessen erwartet. In der Tabelle liegt die Elf von Trainer Sadettin Senyüz aktuell einen Punkt vor den Sportfreunden. "Für mich ist das ein Spiel wie jedes andere auch. Dementsprechend haben wir uns vorbereitet", so Königshardts Trainer Ralf Meseck, der erklärt: "Nach dem Spiel am Sonntag stehen noch sechs Spiele aus und ich gehe fest davon aus, dass beide Mannschaften im Saisonendspurt noch Punkte liegen lassen werden." 

Unterstützt die eigene Reserve: DSB-Stürmer Göksal Yergök.
Unterstützt die eigene Reserve: DSB-Stürmer Göksal Yergök.

   "Der Aufstieg wird nicht am Sonntag entschieden. Selbst wenn wir verlieren sollten, ist der Ofen noch nicht aus", betont Meseck. Wie schnell es im Fußball gehen kann, dass man eine Tabellenführung im Saisonendspurt noch aus der Hand geben kann, mussten die Sportfreunde im Vorjahr selbst erfahren: "Wir waren vergangenes Jahr selbst lange Tabellenführer und haben dann am Ende nur noch Mist gespielt", blickt Meseck zurück, dessen Team am letzten Spieltag den ersten Tabellenplatz noch räumen musste. "Selbst wenn wir am Sonntag gewinnen sollten, ist das noch lange keine Garantie, dass man die restlichen Spiele gewinnt und dann aufsteigt", erklärt Königshardts Trainer weiter. Sein Gegenüber, DSB-Trainer Sadettin Senyüz, sieht es anders: "Der Gewinner des Spitzenspiels wird aufsteigen." Dabei könnte Senyüz auch mit einer Punkteteilung gut leben: "Dann wären wir immer noch einen Punkt vor Königshardt und weiter an der Tabellenspitze." Im Hinspiel konnte Dostlukspor die Sportfreunde mit 3:1 in ihre Schranken weisen und ein erneuter Erfolg der Senyüz-Elf könnte durchaus etwas wie eine Vorentscheidung im Aufstiegskampf sein. Sadettin Senyüz kann dabei auf Unterstützung der ersten Mannschaft zählen, die an diesem Wochenende spielfrei hat: "Göksal Yergök wird definitiv am Sonntag bei uns spielen. Wahrscheinlich kommen noch ein bis zwei weitere Spieler hinzu." Meseck sieht das als legitim an und kann eventuell selbst auf Unterstützung aus der ersten Mannschaft zählen: "Das liegt aber nicht in meiner Hand. Man wird sehen, ob und wer dann letzten Endes runterkommt." Senyüz selbst sieht das Spiel als das Highlight an: "So eine Gelegenheit kommt nicht oft und daher müssen wir diese nutzen und alles dafür tun um drei Punkte zu holen und dann aufzusteigen." 

Anstoß: 13 Uhr

DaWi

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SuS 21 Oberhausen II - SW Alstaden II

TB Oberhausen II - VfB Bottrop II

SC Viktoria - SV Rhenania II

SV Vonderort - SV Fortuna II

SV 1911 - SV Vorwärts

Batenbrocker Ruhrpott Kicker - TSV Safakspor III

FC Polonia - RW Welheimer Löwen

 Hinweis in eigener Sache: Leider ist unser Team an diesem Wochenende sehr dünn besetzt, weswegen leider über einige Spiele nicht berichtet werden kann. Wir bitten um euer Verständnis. Gerne darf jeder Verein - wie natürlich sonst auch immer - uns nach dem Spieltag eine Berichterstattung via Mail an aufmplatz@gmx.de senden.

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Kommentare: 22
  • #1

    Stephan (Freitag, 11 April 2014 15:19)

    S. Konarski hat "nur" einen glatten Bruch des Schienbeins, keinen Bruch des Schien- und Wadenbeins. Er ist auf dem Wege der Besserung und kann zum Wochenende voraussichtlich das Krankenhaus verlassen.

  • #2

    Insider (Freitag, 11 April 2014 16:16)

    hahaha wer ist der Nachfolger bei Sterkrade 72 von mohamad????? Antoine colura darf ich mal lachen? Im ersten Spiel am Sonntag werden sie wissen was sie an mohamad hatten.

  • #3

    Sus 21 (Freitag, 11 April 2014 16:26)

    Das Spiel am Sonntag endscheidet wer absteigen wird. Wir bitten 72 zum Kampf auf ........mal sehen was ihr ohne euren Trainer so könnt .

  • #4

    Kenner der Szene (Freitag, 11 April 2014 17:45)

    Mach mal weiter so Kille!!! Bald hat es der Mölle geschaft, gewisse Spieler vom Verein zu trennen. Es sind schon etliche Spieler von dir mit anderen Vereinen im Gespräch, der Trainer selbst geht sowieso zurück nach Sc20 und dann stehst du ohne ein Trainer und eine Mannschaft da. Dann wird alles zu spät sein.
    PS: Mach dich mit der Mannschaftsaufstellung nicht lächerlich Mölle. Deine Ausreden hast du ja schon parat.

  • #5

    Zu 72 Trainer (Freitag, 11 April 2014 17:57)

    So langsam fällt es auf wer die Kommentare schreibt ;)

  • #6

    dsb 2 (Freitag, 11 April 2014 19:10)

    Warum nur so eine kurze Bericht über dsb 2. Da entsteht was sind richtig geil die Jungs

  • #7

    Zu 5 (Freitag, 11 April 2014 19:49)

    Ein Vorstandsmitglied schreibt diesen Unsinn rein.

  • #8

    72er (Freitag, 11 April 2014 19:49)

    Die erste Mannschaft von SUS 21 gehört für mich schon lange diese Saison in die die Kreisliga B!! Die Spieler von da wären schon damit überfordert. Eher ne Karnevalstruppe

  • #9

    dsb2 (Freitag, 11 April 2014 20:43)

    Es nervt...

  • #10

    Blau weisser (Freitag, 11 April 2014 21:25)

    Kille werd wach sonst ist es zu spàt

  • #11

    ghfz (Freitag, 11 April 2014 21:45)

    Hoffe das dsb 2 verliert.fur ihr .......

  • #12

    Zu DSB2 (Freitag, 11 April 2014 23:44)

    Weil es die Kreisliga Schlagmichtod ist und es sowieso keine Sau -ausgenommen den Spielern von DSB- interessiert.

    Sei einfach froh, das überhaupt der Gegner und der Spielort geschrieben wird!

  • #13

    Vorschlag (Samstag, 12 April 2014 00:03)

    Warum macht ihr von DSB II nicht eine eigene Seite? Bitte mit Besucherzähler. Da könnt ihr euch dann jeden Tag selber feiern & sehen, dass es niemanden interessiert :)

  • #14

    Fan (Samstag, 12 April 2014 09:32)

    Viel Erfolg Toni, ich denke es werden sich noch einige wundern...

  • #15

    Ingo (Samstag, 12 April 2014 10:01)

    Forza Concordia

  • #16

    dsb 2 (Samstag, 12 April 2014 11:15)

    es juckt einfach keine socke.... ihr spielt sonntags vor 20-30 Zuschauer wenn es hoch kommt. und warum lange und umfangreiche berichte wenn es nur 20 Leute juckt. verstehtihr das du

  • #17

    Er (Samstag, 12 April 2014 11:43)

    Lirich kann sich warm anziehen! !!

  • #18

    Daumen hoch! (Samstag, 12 April 2014 12:27)

    Ich finde es gut, dass bei den Vorberichten nun angegeben ist, wer den Text geschrieben hat. So gehört sich das!

  • #19

    Kr B (Samstag, 12 April 2014 12:47)

    Habe gehört Post kommt wegen Verletzten und gesperrten nur mit 5 Mann aus der ersten.
    BWO spielt mit Ümit und Mölles. Gibt ein Schützenfest

  • #20

    Oberhausener (Samstag, 12 April 2014 14:02)

    Lieber Herr Contrino,wenn sie so sehr geschockt sind über den zusammenbruch von Robin Raguse sollten sie vieleicht drüber nachdenken Spieler die Antibiotikum einnehmen vieleicht mal auskurrieren zu lassen !!

  • #21

    Liricher Jung (Samstag, 12 April 2014 21:18)

    Am besten find ich wenn beim Willi von Trainer gesprochen wird.....
    Der rennt auf jedem Platz in Oberhausen rum in der Hoffnung das ein Trainer hin schmeißt oder raus fliegt. Zeitgleich sagt er pauschal erstmal überall zu. Siehe Tbo und und und.... Einfach nur lächerlich

  • #22

    VFB (Sonntag, 13 April 2014 10:08)

    VFB-Bottrop beginnt erst um 16.00 Uhr liebes Auf`m Platz Team!!
    Vorher spielt die 2 Mannschaft von FC Schalke 04!!!