Keine Geschenke für Rentfort II

Beim Tabellenletzten, TuS Heven, stellt sich der Gladbecker Oberligist SV Zweckel am kommenden Sonntag vor. Trotz der extrem angespannten personellen Situation will die Mannschaft von Trainer Günter Appelt die nächsten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. In der Kreisliga A kommt es an der Gladbecker Hegestraße zum vereinsinternen Duell des BV Rentfort, bei dem es laut Marc Schäfer, Trainer der Erstvertretung, "keinen Sieger geben kann und wird." Für Schäfer persönlich birgt die Konstellation noch eine weitere Besonderheit. Die Reserve von SG Preußen Gladbeck will in der Kreisliga B nach der Niederlage am vergangenen Spieltag wieder zurück in die Erfolgsspur finden.

Vorschau auf den 6. April 2014

Oberliga

TuS Heven (18.) - SV Zweckel (12.)

Auf den SV Zweckel wartet ein ganz wichtiges Auswärtsspiel am Sonntag. Schließlich gastieren die Gladbecker in der Oberliga beim Tabellenletzten Heven, wo ein Sieg schon fast Pflicht ist, wenn der SVZ den vorzeitigen Klassenerhalt in den nächsten Wochen feiern will. Ganz so dramatisch sieht es Zweckel-Trainer Günter Appelt nicht. „Wir sind nicht verdammt zum Siegen. Heven hat zuletzt eine positive Tendenz gezeigt und auch gegen das Top-Team Erkenschwick erst wenigen Minuten vor Schluss verloren, was zeigt, dass wir uns einerseits gar nichts einzubilden brauchen und andererseits haben wir auch auswärts noch nicht großartige Schlagzeilen verbuchen können, so dass es eine enorm schwere Aufgabe wird.“

Hinter dem Einsatz von Norman Seidel steht ein großes Fragezeichen. Foto: SV Zweckel
Hinter dem Einsatz von Norman Seidel steht ein großes Fragezeichen. Foto: SV Zweckel

   Ob dabei auch noch das Pokal-Aus von dieser Woche in den Hinterköpfen spukt? „Klar habe ich mich über die Niederlage geärgert. Das Spiel war wirklich total Dreck von uns, richtig schlecht. Da werde ich die Spieler auch nicht für in Schutz nehmen, auch wenn wir auf einem katastrophalen Asche-Platz spielen mussten“, so Appelt rückblickend. Immerhin, die Spieler zeigten die richtige Reaktion. „Das Training war, sagen wir mal, schon sehr anspruchsvoll danach und die Spieler haben sich auch mehr oder weniger für ihre Leistung im Pokal entschuldigt. Wir haben jetzt aber auch nicht mehr Zeit, um uns weiter darüber Gedanken zu machen. Denn Sonntag steht schließlich schon wieder das nächste, wichtige Spiel an.“ In der Tat, und gerade jetzt muss Appelt auch noch auf wichtige Spieler verzichten. Bei Hakan Gökdemir bestätigte sich zwar nicht der Verdacht eines Knöchelbruchs, doch ein Band ist gerissen, so dass sein Trainer mit einem Ausfall von vier bis sechs Wochen rechnet. „Das ist sehr bitter, sein Verlust wirkt schwer. Denn nachdem ich Hakan eine Denkpause verpasst hatte, zeigte er zuletzt sehr starke Leistungen“, so Appelt. Hinter Jonas Schmidt (Fußprellung) und Norman Seidel (schwere Beckenprellung) stehen zudem auch große Fragezeichen. Wie auch eigentlich bei Kapitän Jan Trampe und auch Daniel Bertram. „Jan hatte sich schon letzten Sonntag in der Meisterschaft verletzt und eine schwere Prellung am Fuß zugezogen, so dass er sich erst einmal gar keinen Schuh anziehen konnte, weil der Fuß so angeschwollen war. Aber ich hoffe, dass er auf die Zähne beißen kann und als Kapitän mit gutem Beispiel vorangeht.“ Ähnliches gilt bei Bertram, der einen Schlag vors Knie bekommen hat, aber auch auf die Zähne beißen soll. Doch auch mit dünner Personaldecke blickt der Cheftrainer des SV Zweckel derzeit positiv drein. „Wir haben Stand jetzt fünf Punkte mehr als zum selben Zeitpunkt in der Hinrunde und das ist wichtig. Man muss immer eine Weiterentwicklung sehen und die ist definitiv da. Uns muss bewusst sein, dass in der Oberliga hohe Ergebnisse praktisch ausgeschlossen sind und auch das Hinspiel gegen Heven hat schon gezeigt, dass es ein schweres Spiel wird“, stapelt Appelt tief. Innerlich wird aber auch er wissen, dass sich seine Mannschaft auf alle Fälle zumindest keine Niederlage erlauben darf.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Oberliga:

TuS Ennepetal - FC Gütersloh

SV Rödinghausen - SC Westfalia Herne

SC Roland Beckum - Hammer SpVg

FC Eintracht Rheine - SpVgg Erkenschwick

TuS 1895 Erndtebrück - Rot Weiss Ahlen

SV Westf. Rhynern - TuS Dornberg

DSC Arminia Bielefeld II - SuS Neuenkirchen

TSG Sprockhövel - VfB Hüls

Kreisliga A

FC Gladbeck (12.) - VfL Grafenwald (7.)

Noch ungeschlagen ist der FC Gladbeck im Pflichtspieljahr 2014. Allerdings konnte die Mannschaft von Trainer Klaus Kokott auch noch keinen Sieg einfahren. Bislang gab es drei Mal ein 2:2-Unentschieden. Am kommenden Sonntag hat der FC den VfL Grafenwald zu Gast an der heimischen Roßheidestraße. Die Wöller sammelten seit der Winterpause ebenfalls drei Zähler.

   Dabei siegte der VfL von Trainer Sven Koutcky vor zwei Wochen nach einem 0:3-Rückstand noch mit 4:3 gegen den SV Zweckel II. Ansonsten gab es allerdings zwei Niederlagen. Zum Auftakt unterlag Grafenwald der Reserve vom BV Rentfort, am letzten Spieltag gab es eine 1:3-Niederlage gegen Genlerbirligi Resse. Dadurch rutschte der VfL auf den siebten Tabellenplatz ab und rangiert damit aktuell hinter dem Erzrivalen VfB Kirchhellen. Mit einem Erfolg am Sonntag in Gladbeck wollen die Wöller wieder zurück in die Erfolgsspur finden. „Uns erwartet eine andere Mannschaft, als noch in der Hinrunde, FC ist schwer einzuschätzen. Da es in Heimspielen momentan nicht klappt, wollen wir auswärts die Punkte holen“, beschreibt VfL-Coach Sven Koutcky, dem die Niederlage der Vorwoche noch schwer im Magen liegt. Erstmals im Kader werden bei den Wöllern die beiden A-Junioren Pascal Bork und Marvin Bögger sein. Darko Hellmann wird ins Tor zurückkehren. Kevin Strassek fällt aus, hinter dem Einsatz von Maurice Ogaza steht ein Fragezeichen. „Wir wollen oben dran bleiben“, gibt Koutcky die Marschroute vor. Dazu benötigt es am Sonntag einen Sieg.

   Für den FC Gladbeck geht es darum endlich den ersten Dreier nach der Winterpause einzufahren und sich somit ein wenig Luft im Kampf um den Klassenerhalt zu verschaffen. Nach aktuellem Stand würde nur eine Mannschaft aus der Kreisliga A absteigen. Sollte der SC Schaffrath aber noch aus der Bezirksliga absteigen, wird der 15. der A-Liga ein Relegationsspiel gegen den 15. der anderen Gelsenkirchener A-Liga bestreiten. Der Vorsprung auf den Vorletzten beträgt für den FC Gladbeck nur zwei magere Pünktchen. Es darf mit einem engen und umkämpften Spiel gerechnet werden, bei dem sich der FC Gladbeck vorgenommen hat auf heimischem Geläuf einen wichtigen Sieg einzufahren.

Anstoß: 15 Uhr

 

VfB Kirchhellen (6.) - SSV Buer II (10.)

Zwei Mal in Folge gewann der VfB Kirchhellen zuletzt mit 5:1. Nach der Auftaktniederlage gegen Adler Ellinghorst hat sich das Team von Trainer Christian Gabmaier aufgerafft und zwei überzeugende Spiele absolviert. Als Belohnung rangieren die Kirchhellener seit Sonntag auf dem sechsten Tabellenplatz, für den VfB besonders wichtig: einen Rang vor dem Erzrivalen VfL Grafenwald. Am kommenden Spieltag empfangen die Bottroper die zweite Mannschaft vom SSV Buer. Die Gelsenkirchener haben seit der Winterpause zwei Punkte sammeln können. Gegen die Zweitvertretung vom SV Zweckel und den FC Gladbeck gab es jeweils ein Unentschieden. Bei Genclerbirligi Resse unterlag Buer knapp mit 2:3. Aktuell rangiert der SSV Buer auf dem zehnten Tabellenplatz und hat einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsregion.

   Bei der Mission dritter Sieg in Serie muss Kirchhellens Trainer Christian Gabmaier neben Jan Mettler und Daniel Schlak nun auch auf Marcel Voßbeck und Björn Hinz verzichten. „Mir reicht dieses Mal auch ein 1:0“, sagt Gabmaier mit einem Schmunzeln. „Wir werden in der Viererkette wieder etwas Neues machen müssen. Buer ist ein unangenehmer Gegner, eine sehr kampfstarke Mannschaft. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich alles daran setzen, wieder etwas Zählbares zu holen“, so Gabmaier weiter.

   Der VfB Kirchhellen geht leicht favorisiert in das Heimspiel gegen die Zweitvertretung vom SSV Buer. Die Gabmaier-Elf peilt den dritten Sieg in Serie an. Mit einem Erfolg am Sonntag könnte der VfB am oberen Tabellendrittel dranbleiben. „Natürlich wollen wir nochmal versuchen weiter nach oben zu kommen“, lautet die Marschroute von Christian Gabmaier.

Anstoß: 15 Uhr 

06.04.2014: VfB Kirchhellen - SSV Buer II
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SG Preußen Gladbeck (1.) - Adler Ellinghorst (11.)

Wenn es in der Kreisliga A zu einem Gladbecker-Derby kommt, ist das erst einmal nichts besonderes, wenn sieben Gladbecker Mannschaften in einer Liga spielen. Doch wenn am kommenden Sonntag SG Preußen Gladbeck auf Adler Ellinghorst trifft, kann man fast schon von etwas Besonderem sprechen. Viele Spieler, die in den vergangenen Jahren noch für Ellinghorst kickten, spielen nun am Jahnplatz an der Konrad-Adenauer-Allee für Schwarz-Gelb.

SGP-Trainer Dennis Wroblewski nimmt Favoritenrolle an.
SGP-Trainer Dennis Wroblewski nimmt Favoritenrolle an.

   Da ist fast schon sehr viel Freundschaft mit dabei. Aber wenn um 15 Uhr der Schiedsrichter das Spiel anpfeift, wird diese mit Sicherheit verflogen sein. Das Hinspiel gewann Preußen schließlich zweistellig mit 10:0! "So einfach wie in der Hinrunde werden wir es im Hinspiel mit Sicherheit nicht haben", ist sich Wroblewski sicher, obwohl er die Favoritenrolle annehmen will und auch muss. Schließlich ist man Tabellenerster und möchte den Aufstieg in die Bezirksliga möglichst früh perfekt machen. Wroblewski: "Wir wollen die drei Punkte und die holen wir auch, auch wenn Patrick Heidel und Khalid El-Aidi sehr wahrscheinlich ausfallen werden."

    Preußens kommender Gegner Adler Ellinghorst belegt derzeit den elften Tabellenrang und steckt noch mitten im Abstiegskampf. Fünf Zähler hat die Elf von Trainer Juan Perez Vorsprung auf den Vorletzten Tabellenplatz, welcher möglicherweise Relegation bedeuten würde. Man ist nicht gut ins Jahr 2014 gestartet und verlor in der Rückrunde von fünf Spielen ganze vier. Aber Simon Kokoschka, Co-Trainer der Adler ist sich der schweren Aufgabe bewusst: "Wir wollen natürlich die Schmach aus dem Hinspiel wieder gut machen. Klar ist Preußen Favorit, aber wir haben auch gegen Beckhausen ein kämpferisch gutes Spiel abgeliefert und das wollen wir auch gegen Preußen zeigen."

Anstoß: 15 Uhr

 

BV Rentfort II (14.) - BV Rentfort (4.)

Eine außergewöhnliche Partie steht am kommenden Sonntag an der Gladbecker Hegestraße auf dem Programm. Es kommt zum vereinsinternen Duell zwischen der zweiten Mannschaft vom BV Rentfort und der eigenen Erstvertretung. Die Verantwortlichen sehen dem Spiel skeptisch entgegen. „Ex kann und wird keinen Sieger geben, es ist eine mehr als unglückliche Situation“, meint Marc Schäfer, Trainer der Rentforter Ersten. Er lässt aber gleichzeitig auch verlauten: „Meine Mannschaft wird nichts verschenken und die Zweite will nichts geschenkt bekommen.“

   Speziell für Schäfer wird es am Sonntag eine heikle Angelegenheit. Neben seiner Tätigkeit als Übungsleiter der Erstvertretung spielt er selbst zumindest bei den Heimspielen für die zweite Mannschaft. Auch gegen die eigenen Jungs wird Marc Schäfer am Sonntag die Schuhe schnüren.

   Für die Reserve der Rentforter geht es darum, sich im Kampf um den Ligaverbleib eine gute Ausgangssituation zu erarbeiten. Seit der Winterpause trumpft die Mannschaft vom Trainerduo Michael Terwellen/Rainer Czichi groß auf und konnte alle Partien gegen den VfL Grafenwald (1:0), Viktoria Resse II (3:1) und Wacker Gladbeck (3:2) für sich entscheiden. Aktuell rangiert die Zweite vom BVR auf Rang 14. Bastian Kohlgraf, Carsten Zirwes und Steffen Helten werden am Sonntag nicht mit von der Partie sein können. „Es wird sicherlich eine hart umkämpfte Partie, ich denke auch, dass es intensiver wird als das Hinspiel, da die Situation natürlich etwas prekärer ist. Wir werden alles daran setzten, um etwas Zählbares zu holen“, meint Michael Terwellen. Die Erstvertretung von der Hegestraße hat sich nach der deutlichen Niederlage am letzten Spieltag gegen SG Preußen Gladbeck endgültig aus dem Kampf um den Aufstieg verabschiedet. Nichtsdestotrotz wird das Team vom Trainerduo Marc Schäfer/Marcel Cornelissen alles daran setzen, die eigene Reserve zu besiegen.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Zweckel II (9.) - Wacker Gladbeck (16.)

Es ist ein Duell, welches ungleicher beinahe gar nicht sein kann. Während es für Wacker Gladbeck am kommenden Sonntag im Zweckeler Käfig um eine der letzten Chancen geht, ist Zweckels Zweitvertretung im gesicherten Mittelfeld und kann rechnerisch zwar noch absteigen, aber eigentlich ist dies schon fast unmöglich. 15 Zähler hat man auf die rote Laterne Wacker Gladbeck Vorsprung und am Sonntag sollen es 18 werden. Favorit ist man schließlich, aber Derbys im Käfig sind immer wieder so eine Sache. Das weiß auch Alex Jagielski, sportlicher Leiter von Wacker Gladbeck: "In Zweckel geht es immer um alles und eigentlich ist es bei uns jede Woche das Gleiche. Wir müssen jetzt einfach mal die Punkte erzwingen, denn das ist bitter nötig."

    Sören Schürer, Trainer der Zweckeler Reserve, weiß über die prekäre Lage bei Wacker Gladbeck bestens Bescheid: "Ich kenne Christian Goronczy gut und schätze ihn ähnlich wie Carlos und Micha (Carlos Gomez und Michael Kawohl, ehemalige Wacker Trainer; Anm. d. Red.) und mir tut die ganze Situation im Verein total leid." Dennoch wird er und sein Team den Butendorfern die Punkte mit Sicherheit nicht schenken: "Wir werden alles dafür geben um drei Puntke zu holen. Die Mannschaft muss sich jetzt auch mal belohnen und ein Erfolgserlebnis haben. Chancen hatten wir in den bisherigen Spielen genug, jetzt muss es mal klappen."

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Kreislia A:

SV Horst 08 II - YEG Hassel II

SuS 05 Beckhausen - Preußen Sutum

Genclerbirligi Resse - Viktoria Resse II

Kreisliga B

Hansa Scholven (12.) - SG Preußen Gladbeck II (2.)

Am kommenden Sonntag gastiert die Zweitvertretung der SG Preußen Gladbeck bei Hansa Scholven. Ähnlich wie die eigene Erstvertretung ist man in der Tabelle ganz oben dabei. Ist Preußen I Tabellenerster, so belegt die Reservemannschaft unter Leitung von Michael Sandmann den zweiten Rang in der Kreisliga B-Tabelle. Nach der 2:3-Niederlage gegen SC Hassel II vergangenes Wochenende ist der SC Hassel nun schon sieben Zähler entfernt und hat in dieser Saison noch kein Spiel verloren.

   "Wir müssen jetzt unbedingt wieder in die Spur finden, auch wenn wir personell immer noch auf dem Zahnfleich laufen", so Sandmann im Gespräch mit Auf'm Platz. Das Ziel für den Saisonendspurt lautet am Jahnplatz: Platz zwei festigen. Sandmann: "Es würde an ein Wunder grenzen, wenn wir doch noch erster werden. Das steht ja alles noch nicht so ganz fest, aber ansonsten nehmen wir das Relegationsspiel für die Kreisliga A mit." Doch bis das soweit ist, will die Sandmann-Elf den sechs Punkte Vorsprung auf Platz drei festigen beziehungsweise vergrößern und am besten schon am Sonntag den nächsten Dreier einfahren.

Anstoß: 15 Uhr

 

VfL Grafenwald II (9.) - DJK Alemannia Gladbeck (15.)

"Jeder Zuschauer, der am Sonntag sich unser Spiel angucken wird, wird belustigt sein", ist sich Akki Winkel, Spieler von der DJK Alemannia Gladbeck sicher. "Wir haben einfach keine Leute und wenn wir eine Mannschaft zusammenkriegen, ach lassen wir das, das wird einfach nur schlecht", so der Spieler weiter. Am kommenden Sonntag geht es zum Tabellenneunten VfL Grafenwald II, aber eigentlich ist es egal, wer Gegner sein wird. Winkel: "Ich glaube, wir haben den Punkt erreicht, wo wir uns mit der Situation abfinden müssen. Wir haben fünf Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und ich bin mir fast schon sicher, dass wir das nicht mehr schaffen." Neben Matthias Schwark, der durch den Spielabbruch eine achtwöchige Sperre bekommen hat und in der Rückrunde also nicht mehr für die Alemannia auflaufen wird, ist auch Hoffnungsträger David Winkel für den Schlussspurt nicht bereit. "Es ist schade, dass er verletzt ist. Das ist einer, der kann Spiele alleine entscheiden und das sage ich nicht nur, weil er mein Bruder ist", gibt Winkel zu Protokoll.

   Es ist also eine ganz prekäre Situation bei der Alemannia. Winkel spricht gegenüber Auf'm Platz, dass Köpfe hängen lassen nicht drin ist, aber irgendwie die Luft raus sei. Das klingt für Stefan Kreul und seinen VfL Grafenwald II nach einer leichten und machbaren Aufgabe. Seine Wöller trotten irgendwo im Nirgendwo herum. Platz neun auf der Tabelle bedeutet zwar, dass man rechnerisch theoretisch sogar noch auf- und absteigen kann, aber das würde echt an ein Wunder grenzen.

Anstoß: 15 Uhr

 

TSV Feldhausen (3.) - SuS SB Gladbeck (7.)

Kann der TSV Feldhausen doch nochmal ein Wörtchen im Kampf um den zweiten Platz in der Kreisliga B mitreden? Nachdem die Bottroper im ersten Spiel nach der Winterpause eine 0:5-Niederlage gegen die Reserve von SG Preußen Gladbeck einstecken mussten, gab es zuletzt zwei Siege gegen den FC Gladbeck II (4:2) und Wacker Gladbeck II (3:1). Seit Sonntag rangiert die Mannschaft von Trainer Ralf Reiprich wieder auf dem dritten Tabellenplatz. Am kommenden Spieltag wartet allerdings eine schwierige Aufgabe auf den TSV.

   SuS SB Gladbeck gastiert ab 15 Uhr an der Bottroper Marienstraße. Die Gladbecker sind aktuell Siebter und in einer bärenstarken Form. Bislang konnte die Mannschaft von Trainer Sascha Reimann alle drei Spiele im neuen Pflichtspieljahr für sich entscheiden. Auf einen deutlichen 5:0-Auftakterfolg gegen den FC Gladbeck II folgten Siege gegen Wacker Gladbeck II (3:2) und den VfL Grafenwald II (5:3).

   Es darf mit einer Partie auf Augenhöhe gerechnet werden. SuS SB Gladbeck will seine Siegesserie ausbauen, um in der Tabelle weiter zu klettern. Für den TSV geht es darum, die theoretische Chance auf den zweiten Rang weiter zu wahren. Personell geht Feldhausen momentan am Stock. Neben den Langzeitverletzten fallen Norman Ohl und Johann Schneider nach einer intensiven Partie am letzten Wochenende mit einer Rippenverletzung aus. "Somit stehen drei unserer vier Spieler für das defensive Mittelfeld nicht zur Verfügung", beschreibt TSV-Torwart Dominic Sauer. Hinter dem Einsatz von Kevin von Rauchhaupt steht zudem ein Fragezeichen. "Schwarz-Blau ist gut drauf, das wissen wir. Nichtsdestotrotz wollen wir unseren dritten Tabellenplatz verteidigen und den nächsten Sieg einfahren", zeigt Sauer die Zielsetzung für die Partie am Sonntag auf.

Anstoß: 15 Uhr

 

Arminia Hassel (6.) - Wacker Gladbeck II (16.)

Die Luft für Wacker Gladbeck II wird immer dünner. Nach 20 gespielten Partien hat die Elf von Alex Jagielski gerade einmal zehn Punkte erreichen können. Schon fünf Punkte haben die Wackeraner Rückstand auf einen vermeintlich sicheren Nichtabstiegsplatz und es wird Spieltag über Spieltag nicht einfacher. So gehts am Sonntag zur Arminia Hassel, welche in dieser Saison schon 25 Punkte mehr auf dem Konto hat - ganze 35 an der Zahl - und mit 25 Gegentoren gerade einmal so viele hat, wie Wacker geschossen hat. Krasse Vergleiche und das weiß auch Jagielski: "Arminia Hassel ist ein schwieriges Pflaster und ich versuche für Sonntag noch einige Leute zu organisieren. Meines Wissens nach hat Hassel einige Rotsperren, die uns vielleicht gut tun werden."

   Doch ohne ein Fünkchen Hoffnung werden auch die Butendorfer dort nicht anreisen. Zu oft verlor das Tabellenschlusslicht in den vergangenen Wochen die Partien knapp, aber wahrscheinlich ist man an der Burgstraße gerade mal froh, dass ein wenig Ruhe eingekehrt ist. Jagielski: "Wir versuchen natürlich einen Punkt mitzunehmen. Das wäre schön."

Anstoß: 15 Uhr

Die weiteren Partien in dieser Kreisliga B:

SC Hassel II - FC Gladbeck II

VfB Kirchhellen II - YEG Hassel III

SuS 05 Beckhausen II - FC Horst 59

BV Horst-Süd - SpVg. Westfalia Buer

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Kommentare: 5
  • #1

    Wacker (Freitag, 04 April 2014 12:13)

    Und ganz Gladbeck lacht über Rentfort

  • #2

    Gladbecker (Freitag, 04 April 2014 14:58)

    Ob Wacker momentan über irgendwen im Gladbecker Fußball lachen sollte sei mal dahingestellt :D

  • #3

    Zuschauer (Freitag, 04 April 2014 15:30)

    Helten in der 2ten von Rentfort?

  • #4

    Insider (Freitag, 04 April 2014 17:08)

    Ja Steffen spielt in der Zweiten, hat sich aber am Dienstag beim Training verletzt.

  • #5

    Leser (Freitag, 04 April 2014 21:43)

    Spricht für die Kameradschaft im Verein. So etwas gibt's nur an der Hegestraße!