Besuch aus „Boro“

Am vergangenen Wochenende gab es die erste gemeinsame Veranstaltung des Büros für Interkultur der Stadt Oberhausen, vertreten durch Wolfgang Heitzer, und dem CVJM-Fanprojekt Oberhausen.

Ein Vertreter der Fanszene des FC Middlesbrough, langjähriger englischer Erstligist und Verein aus der Oberhausener Partnerstadt, wurde eingeladen und es kam zum ersten Austausch auf Ebene der Fußballanhänger, in der nunmehr seit 1974 bestehenden Städtepartnerschaft.

 

Für  Stuard „Stu“ Bellamy war es der erste Besuch in Oberhausen und schnell wurde klar, dass beide Städte trotz der knapp 700 Kilometer Entfernung, eine Menge Gemeinsamkeiten aufweisen.

           
So ist der Strukturwandel, resultierend aus dem Niedergang der Schwerindustrie, in beiden Städten deutlich spürbar. Einige monumentale Bauwerke wie das Gasometer oder die alten Babcock Hallen weckten auch bei unserem Gast heimatliche Gefühle.

 

Gemeinsamkeiten weisen auch beide Fußballvereine mit ihrer sehr bewegten Vita auf. So fiel eine Orientierung beim samstäglichen Besuch im Stadion Niederrhein, auch dank der gemeinsamen Rot-Weißen Vereinsfarben nicht schwer. Hier ließ es sich RWO-Vorstandsmitglied Thorsten Binder nicht nehmen, mit unserem Gast eine ausgiebige Stadionführung zu unternehmen und ihn anschließend noch in die VIP-Räume zum Mittagessen einzuladen.

 

Ebenfalls sehr gastfreundlich und engagiert zeigten sich die Oberhausener Ultra-Fangruppen, die  „Stu“  das ganze Wochenende begleiteten. So wurde er beispielsweise zu  einem Spieltagsfrühstück ins Stadion eingeladen, eine Grillparty für ihn im Fanprojekt ausgerichtet und auch die U23 von RWO beim Spiel in Hiesfeld besucht. Bei all den Aktionen wurden sicherlich die Grundsteine für zukünftige gemeinsame Aktionen und Besuche gelegt.

 

Abgerundet wurde der Besuch am Sonntagabend mit einem Treffen zwischen Vertretern der Oberhausener Fangruppen, Stuard, Präsident Hajo Sommers und den Mitarbeitern des Fanprojekts in gemütlicher Atmosphäre. Hier gab es noch einmal abschließend die Möglichkeit, ausführlich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Fankulturen zu diskutieren.

 

Weitere gegenseitige Besuche werden in Kürze geplant.

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