Adler stürmt nach Neunmeter-Krimi ins Halbfinale

Am gestrigen Dienstag trafen die beiden D-Jugend-Spitzenmannschaften von Adler Osterfeld und Arminia Klosterhardt in der 3. Runde der Stadtmeisterschaft aufeinander. Zu dem Kracher zwischen dem Tabellenersten und -zweiten der Leistungsklasse versammelten sich zahlreiche Besucher im Waldstadion, die zwar wenige Tore, aber dafür umso mehr Spannung und Dramatik geboten bekamen.

War nicht zu überwinden: Joel Frenzel. Foto: Adler Osterfeld
War nicht zu überwinden: Joel Frenzel. Foto: Adler Osterfeld

Dass auch das „kleine Derby“ kein normales Spiel ist, zeigte das zahlreiche Erscheinen auf der Zuschauertribüne. Und das kommen sollte sich lohnen, denn es war ein hochspannendes und dramatisches Spiel zugleich. Trotz eines torlosen unentschieden nach der regulären Spielzeit zeigten beide Teams herzerfrischenden Fußball, wobei der SV Adler mit etwas mehr Treffsicherheit das Spiel schon vorher hätte entscheiden können. 

   Nach zehn Minuten zappelte der Ball zwar im Netz der Arminen nachdem Oliver Konietzny schön auf Marvin Stanczyk abgelegt hatte, doch mitten im Jubeltaumel entschied der Schiedsrichter auf Abseitsposition. Zumindest höchst strittig, was auch die meisten Zuschauer so sahen. Schon in der zweiten Minute hatte der Adler-Anhang den Torschrei auf den Lippen, als ein Schuss von Stanczyk nur knapp am Tor vorbeistrich.

Der Jubel kannte nach dem Spiel natürlich keine Grenzen. Foto: Adler Osterfeld
Der Jubel kannte nach dem Spiel natürlich keine Grenzen. Foto: Adler Osterfeld

Im zweiten Abschnitt erwischten die Arminen den besseren Start. Adler Schlussmann Joel Frenzel musste da gleich zweimal kurz nacheinander retten. Dann begann aber die starke Phase der Heimmannschaft. Erst eine Chance durch Orhan Uytas, dann senkte sich ein Ball von Niklas Wenderdel auf die Latte und auch ein Volleyschuss von Marvin Stanczyk wollte nicht den weg ins Tor finden. Und weiter ging es, eine Einschussmöglichkeit von Oliver Konietzny aus zwei Metern endete in einem Pressschlag und ein feiner Heber von Stanczyk über Arminen-Keeper Thiehofe ging nur ganz knapp am Gehäuse vorbei. Da musste man auf der Gegenseite plötzlich auch mal tief durchatmen als ein Gästekonter ebenfalls nur hauchdünn das Tor verfehl. 

   Keine Tore nach 60 Minuten, trotzdem sehr unterhaltsam. Die Entscheidung musste also im 9-Meterschiessen fallen und hier war Schlussmann Joel Frenzel unüberwindbar und avancierte zum Matchwinner. Den einzigen Treffer erzielte Marvin Stanczyk. 

   Im Halbfinale wartet nun der SC Rot-Weiß Oberhausen. Vormerken sollte man sich aber schon mal den 3. Mai, dann kommt es zum Showdown in der Leistungsklasse und zur Neuauflage DJK Arminia gegen den SV Adler. Anstoß am Hans-Wagner-Weg ist um 13 Uhr.

 

Text: Patrick Wojwod, Adler Osterfeld

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Kommentare: 5
  • #1

    Zuschauer (Mittwoch, 02 April 2014 17:12)

    Viele Zuschauer ??? Was hat denn der Wojwod da gesehen...Armina war klar überlegen und hätte 4:1 gewinnen müssen !!!!

  • #2

    Neutraler Beobachter (Donnerstag, 03 April 2014 14:38)

    Hätte Hätte Fahrradkette. Fakt ist das Arminia nicht gewonnen hat ;-)
    Dortmund hatte gestern gegen Real auch Chancen und hat 3:0 verloren.
    Schnieder ist halt ein schlechter Verlierer.

  • #3

    Sven. K (Donnerstag, 03 April 2014 15:29)

    Lieber Zuschauer, ich weiß zwar nicht auf welchem Platz du warst, doch kann ich deine Meinung nicht bestätigen und finde diese Artikel sehr an der Realität geschrieben. Glückwunsch an die Jungs von Adler und dem Trainer natürlich auch.

  • #4

    Beobachter des Spiels (Donnerstag, 03 April 2014 16:43)

    Wer Arminia in diesem Spiel 4:1 vorne sieht, dem ist nicht mehr zu helfen.
    9-Meter schiessen hat immer ein wenig mit Glück zu tun, dennoch ist der Sieg hoch verdient. Für ein D-Jugendspiel fand ich es auch gut besucht.

  • #5

    nur der SVA (Donnerstag, 03 April 2014 23:02)

    Viele Zuschauer??? Für die überdachte Bushaltestelle im Estadio hätte es gereicht. Die wäre proppenvoll gewesen.