Landesliga-Derby bei Sterkrade-Nord

Die englische Woche im Amateurfußball findet in Bottrop und Oberhausen am Sonntag ihre Fortsetzung. Dabei steht das Oberhausener Derby in der Landesliga ganz klar im Fokus und rückt die Partien der Bottroper Klubs um den VfB und den SV Rhenania etwas in den Hintergrund. Eine Etage tiefer kämpft der VfR 08 Oberhausen ums nackte Überleben. Will man 08-Trainer Thorsten Hamm Glauben schenken, winkt bei Dostlukspor Bottrop die letzte Chance auf den Klassenerhalt. In der Kreisliga A richten alle ihre Aufmerksamkeit Richtung Lirich, wo die Arminia als Tabellenzweiten den Bezirksliga-Absteiger und Tabellenvierten Sterkrade 06/07 empfängt. Und auch in der Kreisliga B riecht es verdächtig nach Spitzenspiel. An der Paßstraße empfängt Viktoria 21 Bottrop die Bezirksliga-Reserve der SF Königshardt. Eine Punkteteilung wäre für beide Gift.

Landesliga

VfB Bottrop (9.) - SF Hamborn (14.)

Mit der Ausbeute im neuen Kalenderjahr können die Kicker des VfB Bottrop um Trainer Mevlüt Ata zufrieden sein. Fünf Punkte erspielten sich die Schwarzweißen aus den vergangene Partien, mit ein wenig mehr Fortuna auf Bottroper Seite wäre sicher auch mehr drin gewesen. Daher lautet das Fazit von VfB Bottrops Christian Müller auch zu Recht: „Die Punkte waren gut und wichtig, auch am Mittwoch hätten wir mehr holen können. Die Mannschaft spielt derzeit wirklich gut“, sieht Müller eine klare Tendenz nach oben. Und die hat sich bezahlt gemacht, mittlerweile können die Kicker aus dem Jahnstadion Platz neu ihr Eigen nennen. Jedoch: sollte es überhaupt so etwas wie Sicherheit geben, dann ist diese trügerisch.

Christian Müller.
Christian Müller.

„Es zeigt sich ja schon die ganze Zeit, in dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Und ich bin mir ziemlich sicher dass noch Mannschaften in den Abstiegskampf verwickelt werden, die vielleicht bislang noch gar nicht damit rechnen“, so Christian Müller weiter. Elf Punkte sind es derzeit von Rang drei abwärts zu den Abstiegsplätzen - und auch der Abstand zwischen dem VfB Bottrop und dem sonntäglichen Gast aus Hamborn beträgt nur geringfügige vier Zählerchen. Will der VfB einen wichtigen Schritt unternehmen, dann ist er am Sonntag gegen das Kellerkind in der Pflicht. „Und wir sehen es auch absolut so, dass wir jetzt unsere Leistung bestätigen müssen. Gerade jetzt kommen die wichtigen Spiele für uns“, so Müller. Da trifft es sich bestens, dass der Kader sich wieder durch die einsatzbereiten Kicker Nico Albert und Fabian Blanik verbreitert. Nicht mit dabei sein wird der gesperrte Anil Yildirim, der am Mittwoch mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde. „Das ist sehr schade für Anil und für uns, der Junge war super drauf“, bedauert Müller, dass Yildirim in dem wichtigen Heimspiel gegen Hamborn ersetzt werden muss. Und nicht nur deshalb fällt im VfB-Lager eine Einschätzung für Sonntag schwer: „Man kann im Grunde im Vorfeld nicht viel sagen, denn in dieser Liga kann jeder jeden weghauen. Man muss eigentlich immer abwarten, auf welche Seite die Münze fallen wird - und am Sonntag soll das unsere Seite sein“, so Christian Müller.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Rhenania Bottrop (12.) - Spvg Schonnebeck (3.)

Nun hat der SV Rhenania inklusive dem Pokalspiel gleich vier Heimpartien zu Hause. Zudem noch völlig beflügelt und voller Stolz auf sein Team nach dem Sieg gegen Rellinghausen ist Trainer Oliver Dirr auch vor der Partie gegen den Tabellendritten der Liga. Mit großen Respekt fährt man zwar Richtung Schonnebeck aber auch gleichzeitig mit einer großen Portion Selbstbewußtsein, denn die Rhenanen konnten in den letzten vier Spielen schon immerhin drei Siege verbuchen und haben bereits gegen die Spielvereinigung aus Schonnebeck im Hinspiel gewinnen können. "Ich gehe davon aus, dass die Schonnebecker die Niederlage gegen uns nicht ganz so gut verkraftet haben und vielleicht mit zu großen Druck in die Partie gehen werden. Ein möglicher Übereifer bzw. eine Übermotivation bei den Gastgebern könnte für uns der Schlüssel zum nächsten Erfolg werden", hofft Dirr auf einen weiteren Erfolg, denn alles andere als eine knappe Niederlage gegen Schonnebeck wäre eine Überraschung - so oder so.

Kevin Wenderdel.
Kevin Wenderdel.

   "Unsere Truppe harmoniert und funktioniert super. Wir haben alle einen guten Zusammenhalt miteinander und arbeiten sehr viel. Kevin Wenderdel machte ein geiles Spiel und ist sehr viel gelaufen. Nach dem Spiel am Mittwoch wurde ich sogar auf der Homepage der Rellinghauser gelobt, weil ich mich nach dem Wohlbefinden der verletzten Gegenspieler erkundigt hatte. Es gibt offensichtlich doch noch Leute, die mich mögen", witzelt der emsige Rhenanencoach, der seine Mannschaftetat zum Vergleich der Schonnebecker als die kleinste Nummer in dieser Liga sieht. Die Gastgeber haben ehemalige Spieler aus der Oberliga und einige Spieler mit jahrelangen Landesligaerfahrungen in ihrem Kader. Und die sprengen natürlich jede Vorstellung von einem Etat wie es hier Rhenania oder der VfB zu Verfügung hat.

   Am kommenden Sonntag wird Timo Kleer urlaubsbedingt fehlen. Ob der Kiefer bei Sven Ingler nach seinem "Kinn-Tor" vom Mittwoch wieder in der richtigen Stellung ist, zeigt sich heute abend. Dafür kommt David Hücker zurück und stellt Oliver Dirr vor die Qual der Wahl, denn Jan Golembiewski machte auf der Position von Hücker bisher seine Aufgabe mehr als gut Aber auch Pascal Pfeifer, der nach seiner Einwechslung am Mittwoch sofort wieder traf, macht seine Ansprüche in der Startelf geltend. Amanuel Haile, Felix Nizeyimana und Dieter Kopka rücken erstmal wieder ins zweite Glied. Wale Arogundade gefällt Dirr immer mehr, denn der Offensivmann ist beim SV Rhenania angekommen und hat Vertrauen gefasst. "Es macht mit ihm und der ganzen Mannschaft einfach Spaß. Ich dulde keine Zufriedenheit in der Mannschaft, denn Zufriedenheit ist stillstand. Deswegen haben wir auch im Moment so einen Lauf und den wollen wir am Sonntag natürlich fortsetzen", verspricht Oliver Dirr.

Anstoß: 15 Uhr

 

Sterkrade-Nord (10.) - Arminia Klosterhardt (4.)

Derby in Oberhausen - und wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann ist so ein Spiel in Nord auch mal gerne für einige hundert Zuschauer gut. Hierbei gilt nicht nur das Wetter (soll gut werden) als Rahmenbedingung, sondern auch und vor allem der sportliche Reiz. Gut, mag so mancher jetzt sagen, das ist im Derby immer der Fall. Natürlich, keine Frage. Aber auch rein sportlich gesehen verspricht das Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten so einiges an Spannung.

Nord-Coach Lars Mühlbauer.
Nord-Coach Lars Mühlbauer.

„Wir wissen ganz genau was in Nord auf uns zukommen wird, wir erwarten eine ganz enge und heiße Kiste“, so Klosterhardts Trainer Michael Lorenz. Der tiefe und absolut ehrlich gemeinte Respekt beider Coaches de jeweils anderen Trainer gegenüber, er ist an diesem Freitag mehr als nur zu spüren. Es ist auch ein Aufeinandertreffen zweier Trainertypen, die sich ähnlich sind. Jung, ehrgeizig, erfolgreich - und beide zumindest in der Öffentlichkeit Freunde der ruhigeren Töne. Intern aber mit dem Potenzial es rappeln zu lassen. Und so meiden sowohl Nord-Trainer Lars Mühlbauer als auch Michael Lorenz im Vorfeld ein verbales Ballyhoo und setzen auf Konzentration und en Glauben in die eigene Stärke. „Ob die Sonne am Sonntag scheint ist mir ehrlich gesagt absolut egal“, sagt Lars Mühlbauer, „für uns geht es darum, vom Kopf her frei zu bleiben und nicht nervös zu werden. Wir stehen ja derzeit etwas unter Druck. Natürlich wissen wir sehr genau, dass mit der Arminia ein ganz schönes Kaliber zu uns kommen wird, aber in einem Derby muss der Platz einfach brennen“, so der Nord-Coach weiter.

Michael Lorenz, Trainer von Arminia Klosterhardt.
Michael Lorenz, Trainer von Arminia Klosterhardt.

Der muss auf den gesperrten Oliver Straub verzichten, geht aber voller Selbstvertrauen ins Rennen. „Ich persönlich habe den allergrößten Respekt vor der Arbeit die in Klosterhardt geleistet wird. Aber ich denke, wir müssen uns da nicht gegen verstecken, auch bei uns wird seit Jahren sehr gute Arbeit geleistet und abgeliefert. Wir sind natürlich erst einmal der Außenseiter für Sonntag, aber wenn wir den Platz brennen lassen, dann ist was drin, keine Frage. Ich vertraue meiner Mannschaft und glaube an das Team“, ist auch Coach Mühlbauer heiß auf die Arminen. Und dort ist man durchaus gewarnt vor den Gastgebern. „Wir werden dort auf eine Mannschaft treffen, die erfahren und mit einigen Wassern gewaschen ist. Dass dieses Spiel ein Derby ist muss man nicht überbewerten, auch hier gibt es nur drei Punkte zu verteilen. Beide Mannschaften müssen etwas tun, keine Frage. Und für uns gilt es zudem, die Leistungen der vergangenen Spiele zu bestätigen“, so Klosterhardts Trainer Michael Lorenz, der auf den gesperrten Danny Walkenbach wird verzichten müssen. Auch hinter Philip Bauer, den muskuläre Probleme plagen, prangt derzeit noch ein Fragezeichen. Dafür könnte Carsten Weißert, der unter der Woche wieder mittrainieren konnte, eine Alternative sein und zum Kader stoßen. „Der Respekt gegenüber Nord ist absolut da, in so einem Spiel kann alles passieren. Wir möchten temporeich, mutig, zielstrebig mit Power als Team unseren Einsatzwillen wieder voll in die Waagschale schmeißen. Wir wollen immer punkten, egal gegen wen. Denn Derby hin oder her, an diesem Wochenende werden auch in diesem Spiel keine Meisterschaften entschieden“, stapelt Lorenz tief.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Niederwenigern - TuB Bocholt

1. FC Bocholt - Viktoria Buchholz

FSV Duisburg - ESC Rellinghausen

Vogelheimer SV - SC Bocholt

Duisburger SV - Mülheimer SV

Bezirksliga

SV Krechting (10.) - SV Fortuna Bottrop (9.)

Nach Hamminkeln ist vor Krechting. Der Aufsteiger SV Fortuna tritt am Sonntag die nächste schwere Auswärtshürde an. Während es beim 5:2 in Hamminkeln gut geklappt hatte, dürfte der SV Krechting nun ein anderes Kaliber werden, ohne die Leistung der Bottroper vom letzten Sonntag schlecht zu reden. Denn Krechting führt zurzeit die Rückrundentabelle an, auch wenn sie ein Spiel mehr absolviert haben als zum Beispiel SF Königshardt. Zuletzt verloren Dostlukspor und SC 20 Oberhausen gegen den Tabellenzehnten. Und auch Marco Hoffmann, Übungsleiter der Bottroper, warnt vor Krechting: „Es wird mit Sicherheit keine Kaffeefahrt. Wir müssen an unser bestes Level heran kommen. Das 2:1 im Hinspiel war genau so knapp wie das Ergebnis es vermuten lässt. In den letzten Spielminuten haben wir das Glück schon stark für uns in Anspruch genommen und die letzten Resultate zeigen, dass Krechting sich zu keinem Zeitpunkt aufgibt.“ Und das sollten auch die Rheinbaben nicht tun, denn beim Blick auf die Tabelle sieht man, dass es ganz schön eng zu geht rund um die Abstiegszone. Zwischen dem achten Rang (SC 20 Oberhausen) und Rang 14 (SW Alstaden) liegen gerade einmal vier Zähler. Krechting und Fortuna sind punktgleich, sodass ein „Fehler alles entscheiden kann.“ Um seine Spieler zu motivieren ruft Hoffmann die zweite Halbzeit gegen Hamminkeln in Erinnerung: „Da haben wir wenig zugelassen, extrem schnelle Entscheidungen im Umschaltspiel getroffen, Räume gut angespielt und eine gewisse Wucht entwickelt die Partie als Sieger zu beenden. Finden wir gegen Krechting schnell unsere Basis es im Bereich des möglichen auswärts erneut erfolgreich zu sein. Da kann ein Punktgewinn schon ausrechend sein. Mit dem gewissen Matchglück und wenn dann mal eine Schiedsrichterentscheidung auch auf unserer Seite ist, werden wir nicht verlieren.“ Für Sonntag wird Sebastian Schumann nach seiner Sperre wieder in die Innenverteidigung rutschen und dort Tim Strickerschmidt ersetzen, dessen Qualität auf einer anderen Position benötigt wird. Weiterhin fehlen werden Thilo Grollmann, Maurice Dignal, Dennis Boron, Christopher Horstmann, Norman Hassenrück und Matthias Beckfeld. Der Einsatz von Sven Brattig ist noch fraglich.

Anstoß: 15 Uhr

 

Dostlukspor Bottrop (7.) - VfR 08 Oberhausen (15.)

"Das ist unsere letzte Chance", betont VfR-Trainer Hamm mit Blick auf das Auswärtsspiel bei Dostlukspor Bottrop. Und die Tabelle gibt ihm Recht: Mit aktuell 18 Punkten auf der Habenseite beträgt der Rückstand auf den elften Tabellenplatz bereits sieben Punkte. Eine Niederlage gegen Dostlukspor und entsprechende Erfolge der Konkurrenz würden fast schon den Abtieg in die Kreisliga A bedeuten. "Rein theoretisch wäre es dann noch möglich, die Klasse zu halten. Aber man muss dann die Kirche auch mal im Dorf lassen. Dann müsste ein Wunder passieren", so Hamm.

Weiß um die Bedeutung des Spiels bei Dostlukspor: VfR-Trainer Thorsten Hamm.
Weiß um die Bedeutung des Spiels bei Dostlukspor: VfR-Trainer Thorsten Hamm.

   "Wenn man die Spiele gegen die direkten Konkurrenten, wie dem SC 20 oder Lankern zuletzt, nicht gewinnt, braucht man sich nicht wundern", erklärt der VfR-Trainer weiter. Der Druck liegt demnach auf den Schultern der VfR-Kicker und nicht auf denen der Hausherren. Denn Dostlukspor Bottrop belegt mit 32 Punkten den siebten Tabellenplatz und somit neun Punkte Vorsprung auf den zwölften Tabellenplatz. Klar bedeutet dieser Vorsprung noch nicht den endgültigen Klassenerhalt, aber ein Sieg am Sonntag würde dazu beitragen, von der Abstiegszone fern zu bleiben. Das weiß auch Dostlukspors Spielertrainer Sebastian Stempel: "Wir müssen selbst zusehen am Sonntag zu punkten. Mit dem aktuellen Punktestand würden wir am Ende der Saison absteigen." Vor allem angesichts der kommenden Aufgaben wünscht sich Stempel einen Heimsieg: "Die richtigen Brocken kommen noch. Wir müssen bei den Top Drei auswärts ran und müssen daher zusehen, dass wir gegen die Mannschaften, die unter uns stehen, punkten." Doch in diesem Zusammenhang erwartet Stempel eine andere Leistung als unter der Woche gegen Dingden: "Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir eine andere Einstellung an den Tag legen als am Mittwoch." Dostlukspor muss dabei auf die Akteure Deniz Sirin und Vitali Schreiner verzichten. Dafür werden Göksal Yergök und Adem Güngör wieder mit von der Partie sein. Auch der VfR hat mit Personalsorgen zu kämpfen, wohl mit größeren als die Hausherren: Mario Brambusch und Marcel Engelen fehlen wegen ihrer Sperren. Zudem sind Necip Eren und Sascha Knoblock angeschlagen, so dass hinter deren Einsätzen Fragezeichen stehen. Dafür rückt Matthias Banowski wieder in den Kader.

Anstoß: 15 Uhr

 

Adler Osterfeld (2.) - BW Dingden (13.)

Auf die Frage nach seinem Gemütszustand verwies Alder-Trainer Udo Hauner auf das schöne Wetter. Da fehlt ja nur noch ein Sieg gegen Dingden am kommenden Sonntag, woraufhin Hauner schmunzelte: „Ein Sieg wäre schon sehr, sehr gut. Wir wollen uns da oben festsetzen und ein Dreier würde uns dabei enorm helfen. Doch das wird keine leichte Aufgabe. Dingden ist gut drauf in der Rückrunde.“ Und  da hat Hauner nicht ganz unrecht. Zu den 13 Punkten aus der Hinrunde, kamen jetzt schon zehn weitere hinzu. Unter anderem Dostlukspor und SC 20 Oberhausen gingen gegen die Blau-Weißen als Verlierer vom Platz. Doch Angst hat Hauner keine: „Wenn die Jungs so gut drauf sind, wie in der letzten Woche, dann wird es schon gut ausgehen für uns. Nachdem 5:5 gegen Hamminkeln haben die Spieler in ihren Köpfen was umgestellt und zeigen nun von der ersten bis zur letzten Minute eine konzentrierte Leistung.“ Keine Leistung zeigen werden am Sonntag Gino Seggio (Rippe), Emrah Durdu (Sprunggelenk) und Marvin Görlich (Sprunggelenk).

Anstoß: 15 Uhr

 

SW Alstaden (14.) - PSV Wesel-Lackhausen II (5.)

Die Stimmung bei SW Alstaden ist nach dem 3:2-Auswärtserfolg am vergangenen Mittwoch gut. Kein Wunder, schließlich lag die Elf von Guido Contrino bereits mit 0:2 im Hintertreffen, ehe sie eine Aufholjagd startete und am Ende drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt mitnehmen konnte. "Das war Wahnsinn, wie die Jungs zurückgekommen sind", freute sich Contrino direkt nach dem Spiel und gab seiner Mannschaft am gestrigen Donnerstag trainingsfrei, ehe am heutigen Freitag das normale Abschlusstraining stattfindet.

   Am Sonntag reist mit dem PSV Wesel-Lackhausen II der Tabellenfünfte, der punktgleich mit Friedrichsfeld ist, in die Kuhle an. "In der Hinrunde fand ich Lackhausen II besser als Friedichsfeld und man weiß auch nie, ob da Verstärkung aus der ersten Mannschaft kommt", erklärt Contrino, der dies aber für "legitim" hält. "Wir machen das ja genau so. Von daher braucht da niemand von Wettebewerbsverzerrung sprechen." Somit werden die Schwarz-Weißen, wie schon am Mittwochabend, als Außenseiter in das Spiel gehen. Doch Außenseiter zu sein bedeutet nicht, die Punkte nur brav abzuliefern. Das bewiesen die Alstadener gegen Friedrichsfeld und genau das wollen sie auch gegen die PSV-Reserve beweisen. Im Hinspiel gelang dies der Contrino-Elf nicht: Mit 0:4 unterlag sie Anfang Oktober den Weselern. "Ich denke, dass wir uns besser präsentieren werden, als im Hinspiel", so Contrino, der sich auf das Heimspiel freut: "Wir sind bislang fünf Spiele in Serie ohne Niederlage, das wollen wir am Sonntag fortsetzen." Personell sieht es bei SWA gut aus: Torhüter Matthias Eckl hat seine Rotsperre abgesessen und steht wieder im Kader. Andreas Siebert ist der einzige Akteur, der am Sonntag nicht zur Verfügung stehen wird. "Ansonsten sind alle da", kann Contrino nahezu aus dem Vollen schöpfen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Borussia Bocholt (16.) - BW Oberhausen (3.)

So schnell kann es gehen: Spitzenspiel verloren, unter der Woche nicht im Einsatz und schon nur noch auf Platz drei! BW Oberhausen hat sich laut Trainer Thorsten Möllmann zwar alles andere als aufgegeben und hat aktuell auch zwei Spiele weniger als der momentane Tabellenzweite Adler Osterfeld. Dennoch wird diese Spielzeit aller Voraussicht nach nicht nach dem Geschmack vom selbsternannten Aufstiegsfavoriten laufen.

   Der Oberhausener Bezirksligist hat im Laufe der aktuellen Spielzeit mit verschiedenen Problemen, insbesondere immer wieder personeller Natur zu kämpfen. Schenkt man Möllmanns Aussagen Glauben, dann war sein Team bislang noch nicht einmal in Topform. Kommt nach den letzten Dämpfern dann das nächste Duell zur rechten Zeit? Denn die Möllmann-Truppe muss beim Tabellenletzten antreten, der sich zwar sportlich gesehen alles andere als aufgegeben hat und rein rechnerisch auch noch die Möglichkeiten zum Klassenerhalt besitzt, dennoch wahrscheinlich am Ende den bitteren Gang in die Kreisliga antreten muss. BWO ist trotzdem gewarnt, schließlich gewann beispielsweise auch Arminia Klosterhardt II erst letzten Sonntag nur hauchdünn in Bocholt.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC 20 Oberhausen (8.) - Arminia Klosterhardt II (4.)

Die Unterschiede zwischen den beiden Klubs könnten kaum größer sein. Zwar trennen beide Teams nur acht Punkte derzeit. Doch klar ist auch: Der Spielclub bekommt am Ende der Saison noch drei Punkte abgezogen und hat im Moment auch noch zwei Spiele mehr absolviert als die Landesliga-Reserve von Arminia Klosterhardt. Dazu herrscht bei den Gastgebern die ganze Saison über eine schon fast notorische Unruhe, während die Gäste mit scheinbar aller Seelenruhe und einem gut und breit aufgestellten Personal im ganzen Verein die derzeitigen Spiele und die unmittelbare Zukunft planen. Nichtsdestotrotz sind die Vorzeichen schon fast irreführend, wenn man zumindest mit den Trainern spricht.

Peter Müller wird Arminia Klosterhardt wegen einer Sperre wochenlang fehlen.
Peter Müller wird Arminia Klosterhardt wegen einer Sperre wochenlang fehlen.

   Da wäre zunächst Co-Trainer Michel Hilgert vom SC 20 Oberhausen. „Wir stehen zwar scheinbar nicht auf einem Abstiegsplatz. Aber uns werden noch drei Punkte abgezogen und dann stehen wir wieder dort unten. Zudem habe ich Arminia Klosterhardt II unter anderem gegen BW Oberhausen gesehen, das ist eine richtig starke und junge Mannschaft, die richtig Gas geben kann.“ Zum anderen wäre dann noch Christian Dahlbeck, Trainer von Arminia Klosterhardt II. „Beim Spielclub ist es immer schwierig zu spielen. Da wäre zum einen die ungewohnte Asche und dann der sehr kampfbetonte Stil. Gerade in dieser Saison scheinen sie noch bissiger zu sein, als sowieso schon und wir haben uns nicht nur zuletzt in Lankern immer schwer gegen kämpferisch starke Mannschaften getan. Der SC ist im Aufwind und spielt den ganzen Umständen zum Trotz eine gute Saison.“ Beinahe könnte man das Gefühl gewinnen, dass keine Mannschaft an einen Sieg glaubt. Mitnichten. Der Respekt bei beiden ist einfach sehr groß. „Jetzt Arminia II, dann BWO: wir haben jetzt zwei schwere Spiele vor der Brust. Das sind aber auch Bonuspunkte“, versichert Hilgert, der damit schon mal verdeutlicht, dass ein Heimsieg bereits eine dicke Überraschung wäre. Hilgert, der selbst gesperrt fehlen wird, hofft aber auch, einen geschwächten Gegner zu Gesicht zu bekommen. „Für uns ist es ein Vorteil, dass Peter Müller am Mittwoch Rot gesehen hat und fehlen wird bei der Arminia.“ Dem kann Dahlbeck nur zustimmen. „Peter wird uns an allen Ecken und Kanten fehlen und das über Wochen. Ihn kann man nicht adäquat ersetzen, aber uns wird etwas einfallen. Aber er hat der Mannschaft damit natürlich einen Riesengefallen getan.“ So absolviert Klosterhardt das heutige Abschlusstraining auf Asche und Dahlbeck hofft zudem, dass Florian Reuschenbach nach Verletzung wieder zurückstößt. „In Lankern saß er 90 Minuten auf der Bank, da ging es nicht“, so Dahlbeck, der ansonsten abwarten muss, was sich eventuell an Verstärkungen aus der Erstvertretung noch anbieten beziehungsweise kommen wird. „Klar ist aber auch: Wir sind als einziges Team in der Rückrunde noch ungeschlagen und das wollen wir auch bleiben. Man muss sich ja Ziele setzen und ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich mich mit 50 Punkten von hier verabschieden will“, so der baldige Cheftrainer von Sterkrade 06/07. Platz drei bis sechs hält Dahlbeck für realistisch. „Für mehr sind wir einfach gerade gegen die aggressiven Mannschaften zu inkonstant. Deswegen hoffe ich auch, dass das 1:1 am Mittwoch in Lankern ein Weckruf zur rechten Zeit war. Denn da hätten wir eine Niederlage total verdient gehabt. Jetzt kommen einfach die Gegner, wo andere Tugenden gefragt sind. Wir werden nach wie vor immer versuchen alles fußballerisch zu lösen. Aber wir werden auch aggressiver dagegen halten müssen, wenn wir etwas erreichen wollen“, so die klare Forderung von Arminias Trainer. Hilgert geht es etwas vorsichtiger an. „Wir werden nicht auf Teufel komm raus gewinnen wollen. Ein Unentschieden wäre schon ok.“ Unter anderem soll auch Rückkehrer Riad Jabeur dabei helfen, der nun schon zuletzt wieder zweimal für den Spielclub eingesetzt wurde.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

Hamminkelner SV - 08/29 Friedrichsfeld

GW Lankern -> Spielfrei

SF Königshardt -> Spielfrei

Kreisliga A

TSV Safakspor (11.) - SV Concordia (1.)

Es geht bergauf für den Verein von der Dorstener Straße. Zwar verlor man das letzte Spiel denkbar knapp gegen SC 1912 Buschhausen, die immerhin Tabellendritter sind, doch mit jetzt schon zwölf Zählern aus sechs Partien hat man schon fast so viele geholt wie in der Hinrunde (13). Mit einem Grund dafür ist auch Patrick Kemnitz. Der Neffe von BWO II-Trainer Carsten Kemnitz hat mit 17 Buden ein Drittel aller TSV-Tor geschossen. Für Concordias Co-Trainer Michael Häse Grund genug, Safakspor ernst zu nehmen: „Auf Patrick musst du mehr als zwei Augen werfen. Da müssen unsere Manndecker hellwach sein. Doch auch der Rest des Teams ist nicht zu unterschätzen, wie man gegen Buschhausen gesehen hat, wo sie erst in der 86. Minute das 2:1 kassiert haben.“ Nichtsdestotrotz gehen die Gäste als klarer Favorit in das Spiel. Mit einem Dreier will man zum einen die Serie von sieben Partien ohne Niederlage weiter fortsetzen, aber auch das nötige Selbstbewusstsein holen für das Top-Spiel am darauffolgenden Sonntag gegen den Tabellenzweiten Arminia Lirich.

   Kampflos will sich der Gastgeber aber nicht geschlagen geben. Wozu auch. Es läuft bei Safakspor. Nach dem man die Hinrunde auf dem vorletzten Tabellenplatz beendet hat, gab es in diesem Jahr nur gegen SC 1912 Buschhausen (3.) und SG Osterfeld (5.) eine Niederlage. Und nun will man dem Spitzenreiter ein Bein stellen: „Wir haben gegen Buschhausen unsere Stärke bewiesen. Spielerisch sind wir aufgrund des jungen Durchschnittsalters noch etwas unerfahren, aber auch Concordia hat seine Schwächen und die wollen wir ausnutzen. Ob es für einen oder drei Punkte reicht, kann ich nicht versprechen, aber ich kann sagen, dass es nicht so abläuft wie im Hinspiel, wo wir 7:1 verloren haben“, so TSV-Trainer Murat Eraslan.

Anstoß: 15 Uhr

 

FC Sterkrade 72 (12.) - VfR 08 Oberhausen II (6.) 

Es geht weiterhin extrem spannend im Abstiegskampf der Kreisliga A zu. Den Tabellenfünfzehnten und Vorletzten Adler Osterfeld II und den Tabellenzehnten Fortuna Alstaden trennen gerade einmal sechs Punkte. Genau dazwischen liegt nach wie vor der Aufsteiger Sterkrade 72, der am Sonntag zum Derby bittet. Zu Gast ist die Bezirksliga-Reserve vom VfR 08 Oberhausen, die zwar mit Platz Sechs scheinbar aus dem Gröbsten raus ist, das aber selbst nicht wirklich glauben will. „Noch haben wir einen kleinen Vorsprung. Aber der kann schneller weg sein, als wir gucken können“, warnt 08-Trainer Günter Gbür vor dem aus seiner Sicht auch sehr schweren Auswärtsspiel. „72 hat eigentlich eine starke Mannschaft. Das Tabellenbild täuscht über die wahre Leistungsstärke etwas hinweg, denn sie hatten zuletzt auch etwas Pech“, zollt Gbür dem nächsten Gegner Respekt.

VfR-Trainer Günter Gbür wäre bereits mit einem Punkt zufrieden.
VfR-Trainer Günter Gbür wäre bereits mit einem Punkt zufrieden.

   Ob es vielleicht auch daran liegt, dass der VfR nach wie vor personell am Stock geht? „Wir gehen auf dem Zahnfleisch. Aber Sonntag müssten wir eigentlich elf Spieler zusammenbekommen“, so Gbür, der sich sicher ist, dass es nicht noch einmal so laufen wird wie im Hinspiel. „Wir werden sicherlich nicht wieder 7:2 gewinnen. Ich wäre froh, wenn wir einen Punkt mitnehmen“, stapelt der Gäste-Trainer extrem tief vor dem Derby. Da gehen die Gastgeber schon ganz anders an die Partie. „Gerade die Heimspiele wollen und müssen wir gewinnen. Jeder sieht, wie eng es in der Tabelle zugeht. Daher werden wir zwar diszipliniert spielen, aber auch voll auf Sieg“, so 72-Trainer Ahmed Mohamad im Vorfeld des Spiels. Der sieht der Partie auch deswegen positiver als sein Gegenüber entgegen, weil „am Sonntag sechs, sieben Alternativen“ wieder dabei sein können. Unter anderem auch Stürmer Mike Nörenberg, der zuletzt schmerzlich vermisst wurde, die Woche über aber wieder mittrainieren konnte. Davon ab, will sich Mohamad auch gar nicht verstecken. „Wir wissen um unsere Qualität und sind davon überzeugt, dass es reicht, um in der Liga zu bleiben. Ich bin der Meinung, dass wir am Sonntag auf Augenhöhe mit dem VfR treffen.“ Mohamad ist auch deswegen positiv gestimmt, „weil die Leistungen zuletzt stimmten.“ Die Vorzeichen sind klar, denn die Stimmung bei den Trainern könnte nicht unterschiedlicher sein. „Ich weiß nicht, wer sich den Scheiß mit den vielen Absteigern ausgedacht hat. Ich rechne auch damit, dass vier Teams absteigen müssen. Aber so richtig blickt da ja eh keiner durch“, so ein hörbar frustrierter Günter Gbür.

Anstoß: 15 Uhr

 

VfR Ebel (13.) - Sterkrade-Nord II (8.)

Auch in diesem Duell geht es vielmehr als nur um drei Punkte. Die Tabelle in der Kreisliga A ist schon bei den einstelligen Tabellenplätzen bis zur Abstiegszone so eng beieinander, dass auch die Landesliga-Reserve von Sterkrade-Nord sich noch lange nicht sicher sein kann, auch in der nächsten Spielzeit wieder in der höchsten Kreisliga um Punkte spielen zu dürfen. Das kann sich der Gastgeber aus Bottrop-Ebel aber ebenfalls nicht. Im Gegenteil. Der VfR steht sogar noch mehr unter Druck, muss eigentlich gerade in solchen Duell dreifach punkten. Vor allem, wenn man daheim antritt. Dennoch ist der Respekt groß. „Ich habe mir so manche Ergebnisse mal angeschaut von Sterkrade-Nord, die nicht nur in den Spielen gegen die Spitzenmannschaften mehr als nur gut ausgesehen haben, sondern gerade in der Rückrunde scheinbar sich gefangen haben und einfach stark sind“, so Ebel-Trainer Ralf Höner im Vorfeld der Partie. „Außerdem muss man abwarten, welche Verstärkungen die Mannschaft von der Erstvertretung bekommt. Die, die runtergeschickt werden, müssen dann ja spielen. Das wird also schon eine Hausnummer“, so Höner weiter, der nichtsdestotrotz anfügt: „Wir wollen gewinnen, ist doch klar.“

Ebel-Trainer Ralf Höner, hier noch im Vorwärts 08-Dress.
Ebel-Trainer Ralf Höner, hier noch im Vorwärts 08-Dress.

   Sein Gegenüber will das selbstverständlich auch. Dabei ist Nord-Trainer Johann „Hansi“ Wüst vielmehr noch mit dem letzten Wochenende beschäftigt, als man mit 4:0 gegen Sterkrade 72 gewann. „Ich habe ein Problem mit den Aussagen vom Trainer Ahmed Mohamad, der meinte, dass die klar bessere Mannschaft verloren habe. Was soll ich denn dann meiner Mannschaft noch verklickern, wenn sie nach einem 4:0 auch noch so viel schlechter gewesen sein soll?“ Wenn es nach Wüst geht, kann es dann am Sonntag in Bottrop natürlich wieder so laufen. „Von mir aus können wir dann wieder so „schlecht“ sein, wenn wir dann 4:0 gewinnen“, so seine sarkastische Reaktion. Ganz und gar nicht sarkastisch wird Wüst bei der Nachfrage zum kommenden Gegner. „Ich schätze Ebel stärker ein, das wird ein schwierigeres Spiel als letzte Woche. Nicht nur, weil wir entweder auf Asche oder Naturrasen spielen müssen. Der VfR wird kratzen und beißen und alles in die Waagschale werfen.“ Während Höner noch auf die Gesperrten aus dem abgebrochenen Spiel bei RSV Klosterhardt verzichten muss, aber ansonsten alle an Bord hat, will auch Wüst nicht klagen. „Wir haben ein paar Angeschlagene, wie aber wahrscheinlich jedes Team zu diesem Zeitpunkt. Wir werden nicht klagen und werden auch am Sonntag wieder elf Spieler plus einige Ersatzspieler dabei haben.“ Ebel hat dann bald noch einmal die Chance, weitere Punkte zu sammeln. „Es wurde jetzt entschieden, dass das Spiel beim RSV Klosterhardt wiederholt wird. Zwar hat der RSV Einspruch eingelegt, auch in Duisburg, aber das wird wohl nichts bringen“, ist sich Höner sicher.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC 1912 Buschhausen (3.) - Fortuna Alstaden (10.)

Das sollte eine klare Angelegenheit werden. Der Tabellendritte und Aufstiegsaspirant SC 1912 Buschhausen empfängt den Aufsteiger Fortuna Alstaden. Während der Gastgeber in der Rückrunde noch ungeschlagen ist, suchen die Fortunen nach der Form der Hinrunde. Auf Rang sieben überwinterte die Kücük-Elf, doch in diesem Jahr geht es nur noch bergab. Einem Sieg stehen fünf Niederlagen gegenüber, was den drittletzten Platz der Rückrunden-Tabelle bedeutet. Nur der VfR Ebel und RSV Klosterhardt sind schlechter.

   Für SC-Trainer Andre Nowak kein Grund den Gegner zu unterschätzen: „Angeschlagene Boxer sind stets am gefährlichsten. Gegen Alstaden müssen wir 100 Prozent geben, sonst kann das wie gegen FC Sterkrade 72 nach hinten los gehen. Aber selbstverständlich wollen wir die drei Punkte. Zwar haben wir sieben Punkte Rückstand, doch es gilt noch neun Spiele zu absolvieren. Da kann viel passieren. Wir müssen unser Ding durchziehen und hoffen, dass andere Mannschaften patzen.“

   Viel Hoffnung hat Yusuf Kücük nicht mehr, dass seine Elf an die Leistung der Hinserie anknüpfen kann. Kücük, der aufgrund von privaten Problemen nur noch sonntags zum Spiel gehen kann, weiß woran es liegt: „Wenn der Trainer nicht zum Training kommt, meinen die Spieler, sie könnten zu Hause bleiben. Und das merkt man dann am Sonntag. Die harte Realität sieht aus, dass wir gegen den Abstieg spielen.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Arminia Lirich (2.) - Sterkrade 06/07 (4.)

"Sonntag schlägt die Stunde der Wahrheit. Das ist unsere allerletzte Chance", bringt es 06/07-Trainer Dirk Rovers auf den Punkt. Denn wenn am Sonntag Arminia Lirich und Sterkrade 06/07 aufeinander treffen ist es zum einen das Spitzenspiel der Kreisliga A und zum anderen eine extrem richtungsweisende Partie vor allem für die Sterkrader. Denn der Rückstand von 06/07 auf den Tabellenzweiten Arminia Lirich beträgt vor dem Aufeinandertreffen neun Punkte.

Christian Kinowski.
Christian Kinowski.

    "Wir sind gerade dabei alles, was wir in der Hinrunde aufgebaut haben, wie ein Kartenhaus zusammenfallen zu lassen", so Dirk Rovers. Denn nach Platz Eins zur Hinrunde mit fünf Punkten Vorsprung auf Arminia Lirich, hat sich die Tabellensituation grundlegend geändert. "Wir haben es uns selbst zuzuschreiben", erklärt Sterkrades Trainer, "man braucht kein Prophet sein, was es am Sonntag für eine Stunde geschlagen hat, wenn wir verlieren." Rovers' Gegenüber, Arminentrainer Christian Kinowski würde die Sterkrader aber selbst bei einem eigenen Sieg nicht abschreiben: "Selbst dann wäre es in meinen Augen keine Vorentscheidung. In der Liga kann jeder jeden schlagen und es sind noch eine Menge Punkte zu vergeben." Angesichts des aktuellen Sieben-Punkte-Vorsprungs der Arminen auf den ersten Nichtaufstiegsplatz sei die Stimmung gut, wie Kinowski erklärt. Auch personell kann Christian Kinowski mit Ausnahme des verletzten Dominico Calderone auf alle Spieler zurückgreifen. Anders sieht es bei den Sterkradern aus. "Wir haben einige Kranke und unsere alltäglichen Verletzten, die uns schon länger fehlen", so Rovers. Trotzdem betont der 06/07-Trainer: "Am Sonntag zählen nur drei Punkte. Ein Punkt wäre zu wenig." Dabei hätte Rovers sicherlich nichts gegen eine Wiederholung des Hinspiels einzuwenden: Denn da gewannen die Sterkrade deutlich mit 4:0. "Wir haben aus dem Hinspiel noch einiges gut zu machen", weiß daher auch Arminias Trainer Christian Kinowski, der das Ziel für seine Mannschaft vorgibt: "Wir wollen die drei Punkte zuhause halten."

Anstoß: 15 Uhr

 

SG Osterfeld (5.) - SuS 21 Oberhausen (14.)

Es gibt so einige Gewinner in der noch jungen Rückrunde. Zum einen natürlich Arminia Lirich und auch TSV Safakspor Oberhausen. Aber auch die SG Osterfeld gehört dazu. Fünf Siege und ein Remis katapultierten die Osterfelder von einem tristen elften Tabellenplatz rauf auf den fünften Rang. Von daher gibt es eigentlich keinen Grund Frust zu schieben an der Wittekindstraße, oder? „Wenn man sieht wie gut es jetzt läuft, dann ist es nur ärgerlich, dass wir in der Hinrunde zu wenig Punkte geholt haben“, so SGO-Trainer Patrick Wojwod, der am achten Spieltag das Kommando vom zurückgetretenen Hartwig Jondral übernommen hat. Er ist der Garant für den jetzigen Erfolg der Hausherren. Doch was ist sein Geheimnis: „Die Stimmung bei uns in der Mannschaft war schon immer gut. Hier läuft alles über die Kameradschaft. Die Spieler sitzen oft noch stundenlang nach dem Training oder den Spielen zusammen. Im taktischen Bereich habe an drei bis vier Stellschrauben gedreht, mehr nicht. Wir haben in der Hinrunde viele Tor geschossen, aber auch ordentlich was rein bekommen. Deshalb muss bei uns zuerst die Null stehen. In der Winterpause und in den Freundschaftspielen habe ich viel ausprobiert.  Jetzt kommt es vor, dass fünf bis sechs aus der alten Mannschaft plötzlich hinten dran sind und dafür die Neuzugänge beziehungsweise A-Jugendlichen spielen. Es kommt vor, dass ich schwächere aufstelle, die dafür aber ihre Aufgabe auf dem Platz erfüllen. Und wenn der Erfolg da ist, dann kommen auch das Selbstvertrauen und der Spaß zurück. Aktuell kommen 20 bis 22 Spieler zum Training, das ist ein echtes Luxusproblem. Und auch die ganzen Fans merken, dass sich bei uns was bewegt.“ Am Sonntag empfängt Wojwod seinen alten Weggefährten aus Vonderorter Zeiten, Marek Weglicki. „Ich freue mich, dass Marek mit SuS 21 eine gute Rückrunde spielt. Ich gönne ihm jeden Punkt, doch am Sonntag bleibt der Dreier bei uns“, so Wojwod, der bis auf Sebastian Hendel alle zu Verfügung hat.

   Weglicki will mit seiner Elf da anknüpfen, wo sie gegen Lirich aufgehört haben: „Die Niederlage gegen Lirich war unnötig. Wir haben zu viele Chancen ausgelassen, das müssen wir jetzt besser machen. Aber es wird eine schwere Aufgabe. SG Osterfeld hat sich vom Mittelmaß ins obere Drittel gesteigert. Sie sind ein richtig harter Brocken.“ Für das Duell am Sonntag steht Marvin Ornot nach dreiwöchiger Pause wieder zu Verfügung, während Eren Kelle definitiv ausfallen wird.

Anstoß: 15 Uhr

 

GA Sterkrade (7.) - Barisspor Bottrop (9.)

„Wir hoffen natürlich, dass wir den Schwung vom vergangenen Wochenende mitnehmen“, erklärt Sterkrades Coach Michael Buhlmann. Seine Mannschaft konnte gegen Adler Osterfeld II nämlich einen 4:3-Sieg landen. Allerdings weiß Buhlmann auch, was es nun zu verbessern gilt: „Zwar wollen wir uns so präsentieren, wie schon gegen Osterfeld. Allerdings wollen wir jetzt auch versuchen, die Fehler zu minimieren, damit wir so wenig Gegentore wie möglich bekommen.“ Der Trend sieht bei den Gästen aus Bottrop sieht aber ganz anders aus.

Cem Kaplangiray möchte endlich die Wende schaffen.
Cem Kaplangiray möchte endlich die Wende schaffen.

   „Seit der Rückrunde haben wir keinen Sieg mehr geholt. Es wird nun mal so langsam Zeit“, weiß auch Cem Kaplangiray über den schlechten Lauf seiner Mannschaft Bescheid. Auch am vergangenen Wochenende reichte es gegen SG Osterfeld nicht zu einem Sieg, sondern man verlor das Spiel mit 1:2. Kaplangiray weiß auch um die Stärken des Gegners: „Wir müssen in Glück-Auf ran und da gibt es wahrlich einfachere Aufgaben. Obwohl ich denke, dass für uns in der jetzigen Verfassung jedes Spiel verdammt schwer wird. Gerade deshalb müssen wir versuchen, aus diesem Loch wieder herauszukommen.“ Trotz des Negativtrends der Bottroper schätzt Buhlmann sie als gute Mannschaft: „Ich habe mir am vergangenen Wochenende das Spiel gegen Osterfeld angeguckt und man hat schon gesehen, dass Barisspor eine gute Mannschaft hat. Somit denke ich, dass es ein offenes Spiel wird.“ Die Personalnot bei den Gastgebern hält weiterhin an: So sind viele Spieler angeschlagen, doch die Mannschaft wird trotzdem drei Mann auf der Bank sitzen haben. „Zwar sind wir personell angeschlagen, aber gerade jetzt müssen wir besonders Gas geben und dann versuchen, uns gut aus der Affäre zu ziehen. Insgesamt hoffen wir natürlich auf einen Heimsieg“, so Buhlmann. Auf der anderen Seite entschärft sich so langsam die Personallage. „Wir haben einige Rückkehrer, sodass wir eine gute Truppe auf den Platz bringen. Ich hoffe, die Jungs haben endlich kapiert, dass wir gewinnen müssen. Wir wollen auf jeden Fall die drei Punkte mitnehmen und besonders die Personalsituation lässt uns hoffen“, gibt sich Kaplangiray selbstbewusst.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

RSV Klosterhardt II - Adler Osterfeld II

Kreisliga B - Gruppe 1

Post Oberhausen (4.) - SV Rhenania III (5.)

„Wir wollen die Mission gegen Rhenania eindeutig erfolgreicher bewältigen als wir es gegen Fuhlenbrock getan haben“, gibt sich Jörg Hetkamp von Post Oberhausen siegeswillig. Die Rhenanen sieht er nicht auf dem gleichen Level wie die Fuhlenbrocker in der vergangenen Woche: „Ich schätze Rhenania nicht so stark ein wie BWF.“ Die Gäste aus Bottrop gewannen das Hinspiel noch sensationell mit 6:2. Doch auch Jens Lüer, der erneut die Seitenlinie hüten wird, glaubt nicht an eine Wiederholung: „Ich denke nicht, dass es nochmal soweit kommen kann wie im Hinspiel. Da wären wir auf jeden Fall mit einem Punkt zufrieden. Man darf nicht vergessen, dass Post auf dem dritten Tabellenplatz steht.“ Diese können personell aus dem Vollen schöpfen. Dies sieht bei den Rhenanen ganz anders aus. „Es sieht ziemlich schlecht aus. Wir haben nur sehr wenige Leute und müssen mit dem allerletzten Aufgebot nach Post reisen. Somit erwarten wir auch nicht viel und wollen das Beste daraus machen“, so Lüer. Doch er hat auch Hoffnung auf Besserung: „In der nächsten Zeit werden immer mehr Spieler zurückkehren und dann werden wir auch wieder mit größeren Erwartungen anreisen.“ Am Sonntag geht es jedoch erstmal auf die Oberhausener Asche. Auch darin sieht Hetkamp einen Vorteil: „Wenn wir auf Asche spielen, schätze ich unsere Chancen noch höher ein zu gewinnen. Insgesamt rechne ich uns auf jeden Fall Chancen aus. Wir stehen auf dem dritten Tabellenplatz und den wollen wir auch verteidigen. Das ist jetzt unser Minimalziel und wir werden alles tun, um es zu erreichen.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC Buschhausen II - BW Fuhlenbrock

TSV Safakspor II - SV Concordia

Arminia Lirich II - Sterkrade 06/07 II

GA Sterkrade II - BW Oberhausen II

Arminia Klosterhardt III - SG Oberhausen

BV Osterfeld - TuS Buschhausen

Adler Oberhausen - TB Oberhausen

Kreisliga B - Gruppe 2

SW Alstaden II (10.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (9.)

In der Kuhle kommt es am kommenden Sonntag zum Duell von punktgleichen Tabellennachbarn. Die Reserve von SW Alstaden empfängt die Batenbrocker Ruhrpott Kicker, die aufgrund des nur minimal besseren Torverhältnisses einen Platz besser dastehen als die Schwarz-Weißen. Die Batenbrocker warten mittlerweile seit vier Spielen auf einen Sieg. Nach dem Auftaktsieg im Jahr 2014 bei SuS 21 Oberhausen II gab es in den folgenden vier Partien nur zwei Punkte für das Team von Interimstrainer Daniele Lepori. "Aber man muss auch mal bedenken, dass wir in diesen Spielen gegen den Tabellenersten, -zweiten, -dritten und -siebten gespielt haben", erklärt Lepori. Die Alstadener sammelten in der Rückrunde bereits zehn Punkte: So wurde unter anderem der VfB Bottrop II deutlich mit 5:0 geschlagen, während man zuletzt aber dem SV 1911 mit 0:3 unterlag. Damit belegen die Schwarz-Weißen den sechsten Tabellenplatz in der Rückrundentabelle.

"Das Spiel gegen 1911 war mit das Schlechteste unter meiner Regie", blickt SWA-Trainer Jörg Lichtendahl zurück und betont: "Ich erwarte daher eine Reaktion meiner Mannschaft."

   Im Hinspiel siegten die Batenbrocker mit 2:0 und auch im Rückspiel am Sonntag strebt die Lepori-Elf einen Sieg an. Zwar fallen Nico Parisis und Denis Hufnagel weiterhin aus, dennoch hat man unter der Woche gut trainiert und geht gestärkt ins Spiel. "Wir wollen den neunten Tabellenplatz nicht hergeben", betont Lepori. Lichtendahl hingegen erklärt: "Da wir am Sonntag noch was aus dem Hinspiel gutzumachen haben, gehe ich von drei Punkten aus." Personell sei bei Alstaden zudem "Ruhe eingekehrt", so Lichtendahl, so dass die Hausherren nahezu aus dem Vollen schöpfen können.

Anstoß: 13 Uhr

 

RW Welheimer Löwen (4.) - SV 1911 (5.)

„Wir kommen so langsam wieder in die Erfolgsspur“; freut sich Ralf Quabeck über den Aufschwung seiner Elfer. Am vergangenen Wochenende konnte seine Mannschaft die Zweitvertretung von SW Alstaden noch mit 3:0 besiegen. Deshalb ist Quabeck auch positiv gestimmt, doch er weiß auch die Löwen gut einzuschätzen: „Die Löwen sind ein richtig guter Gegner mit richtig guten Spielern.“ Doch für Thomas Ochojski von den Welheimern sieht es alles andere als gut aus: „Es wird ganz eng am Sonntag und ich hoffe mal, dass wir elf Leute zusammenkriegen. Wir haben also große Personalprobleme, doch wir werden versuchen, uns aus der Affäre zu ziehen. Wir sind ja solche Naturtalente, die es immer schaffen, irgendetwas auf die Kette zu bekommen. Ich habe zwar rein gar keine Erwartungen, doch was sollen wir machen, wir müssen ja antreten.“ Auf Seiten der Gäste ist die Lage um Einiges entspannter. „Wir haben fast alle Mann an Bord. Lediglich Marcus Potysch ist noch angeschlagen, doch auch er kann am Sonntag eventuell schon wieder auf der Bank Platz nehmen.“ Somit ist nun abzuwarten, wie es letzten Endes personell bei den Löwen aussieht. Potentiell ist es ja ein Topspiel, wenn der Tabellenvierte den Fünften empfängt.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC Viktoria (3.) - SF Königshardt II (2.)

„Wir können eigentlich nur gewinnen, denn wir haben nichts zu verlieren“, erklärt Viktorias Trainer Matthias Pech. Die Bottroper empfangen mit Königshardts Zweitvertretung den Tabellenzweiten in ihrer Gruppe. Der Gästetrainer Ralf Meseck hat große Erwartungen an das Spiel: „Ich denke, es ist für beide Mannschaften ein absolutes Highlight so früh in der Rückrunde. Es treffen die beiden stärksten Rückrundenteams aufeinander. Also wird es ein schönes, spannendes, aber hart umkämpftes Spiel.“ Denn für beide Teams steht sehr viel auf dem Spiel. Mit einer Niederlage würde sich Viktoria wohl aus dem Aufstiegsrennen verabschieden.

Matthias Pech möchte sich noch nicht aus dem Aufstiegsrennen verabschieden.
Matthias Pech möchte sich noch nicht aus dem Aufstiegsrennen verabschieden.

   Das weiß auch Pech: „Königshardt ist ein großer Brocken, ein Riesengegner. Wichtig ist, dass wir die drei Punkte verteidigen, denn ansonsten brauchen wir im Aufstiegskampf nicht mehr mitreden. Allerdings können wir mit breiter Brust auftreten. Wir haben in der Rückserie noch kein Spiel verloren und das wollen wir am Sonntag zeigen. Wir werden offensiv auftreten und den Leuten beweisen, dass wir für unsere letzte Chance alles in die Waagschale werfen.“ Für das Pech-Team wird es im direkten Vergleich nur ein Ziel geben und das lautet Sieg. Doch auch wenn es am Ende nicht klappen sollte, wäre es für Pech kein Weltuntergang: „Natürlich wollen wir so lange, wie es geht, im Aufstiegsrennen dabei sein. Allerdings wäre es auch nicht so schlimm, wenn wir am Sonntag raus sind. Wir haben uns etwas vorgenommen für die Saison und haben die Ziele übertroffen, das ist schon mal gut.“ Die Gäste könnten wohl auch mit einem Punkt gut leben: „Wir wollen gewinnen, aber wir wären auch mit einem Remis zufrieden. Wir erwarten angriffslustige Bottroper, die um ihre Chance kämpfen werde“, bestätigt auch Meseck die Erwartungen.

   Für die Bottroper sieht es personell immer besser aus: Klarenc Mehmeti und Yalcin Incirci stoßen wieder zur Mannschaft. Dafür steht aber hinter Kenan Türkü noch ein Fragezeichen. Doch auch bei weiteren Ausfällen glaubt Pech, dass er eine schlagkräftige Truppe stellen werde. Die zweite Mannschaft helfe in der Not aus, sodass auf jeden Fall ein voller Kader vorhanden ist. Auf Seiten der Oberhausener ist die Lage auch etwas angespannt. Doch auch darin sieht Meseck keine Problematik: „Es haben sich zwar gestern drei, vier Grippekranke abgemeldet, doch eventuell können sie am Sonntag wenigstens schon wieder auf der Bank sitzen. Unser großer Trumpf ist natürlich, dass die erste spielfrei hat. Somit bekommen wir Unterstützung, die uns bisher immer weitergeholfen hat. Es kommt uns auf jeden Fall zu Gute und wir können damit jeden Ausfall kompensieren.“ Viktorias Coach hat noch ein letztes Ass im Ärmel: „Unser Ascheplatz stellt für die technisch-starken Sportfreunde sicher ein Problem dar. Ich denke, dass der Platz uns noch weitere Möglichkeiten bietet und wir gerade deshalb keineswegs mutlos agieren sollten.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfB Bottrop II - SV Vorwärts

SV Rhenania II - FC Polonia

Dostlukspor II - TB Oberhausen II

SV Vonderort - SuS 21 Oberhausen II

TSV Safakspor III - SV Fortuna II

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Kommentare: 27
  • #1

    Sc20 (Freitag, 28 März 2014 14:59)

    Arminia 2 wird sich genauso wie alle anderen bei uns auf dem Platz in die Hosen scheissen und verlieren. Wir werden sie weghauen. Verlasst euch drauf. Haut rein....

  • #2

    Kreisliga A (Freitag, 28 März 2014 15:00)

    Das der RSV Klosterhardt auch noch Einspruch einlegt, ist eine FRECHEIT.
    Steht dazu und gibt doch einfach zu , das Ebel von Anfang an total verarscht wurde vom Schiedsrichter. Ihr seit doch sowieso weg! Wegen ein bisschen falscher Entscheidungen tickt nicht eine gesamte Mannschaft nach 30 Minuten schon aus!!! Sehr Niveaulos RSV, wirklich!!!

  • #3

    Zur Info (Freitag, 28 März 2014 15:02)

    Liebes aufm Platz Team. Der Abstiegskandidat sc20 werden noch 3 Punkte abgezogen. Meiner meinung nach viel zu wenig aber nun gut dadurch rückt alles noch mehr zusammen.

  • #4

    Rogerio (Freitag, 28 März 2014 15:27)

    Forza Concordia

  • #5

    SC 20 (Freitag, 28 März 2014 15:31)

    SC 20 wird absteigen. Viel Glück in der Kreisliga a

  • #6

    Rhenania (Freitag, 28 März 2014 15:50)

    Never change the winning Team. Egal wer dazu kommt oder nicht.

  • #7

    Tonny (Freitag, 28 März 2014 16:07)

    An Aufmplatz team...
    Warum wird von tabellen führer kreisliga B Dostlukspor 2 nichts berichtet?? Alstaden & BrK riesen artikel aber nicht von DsB 2 ???
    Warum ???
    Die jungs sind aufstiegs kandidat nr1
    Trotzdem noch ein schönes WE
    Viel glück an die Bottroper vereine am SO.

  • #8

    Bruno (Freitag, 28 März 2014 16:13)

    @6

    Geht ja schlecht wenn immer wieder der eine oder andere in den Urlaub fährt. Oder glaubst du echt dass der Trainer freiwillig immer wechselt? Aber der jammert wenigstens nicht rum dass immer wieder Leute fehlen sondern lässt sich immer was einfalen. Ein paar Kilometer weiter wird ja immer rum geheult wer alles ausfällt.

  • #9

    Frage? (Freitag, 28 März 2014 16:27)

    Spiel Rhenania Sonntag nicht zu Hause und Mittwoch beim Pokal in Nord?? In dem Bericht ist es irgendwie anders dargestellt.!

  • #10

    VfB Support (Freitag, 28 März 2014 16:40)

    Die Supporter des VfB Bottrop werden wieder da sein !!!

  • #11

    batenbrocker (Freitag, 28 März 2014 17:35)

    Kommt jens spiller.sein bruder.jezt oder nicht?

  • #12

    jaha (Freitag, 28 März 2014 18:49)

    Mit wale geht's aufwärts. Guter Mann.

  • #13

    Wirklich neutral... (Freitag, 28 März 2014 19:39)

    Wo ist eigentlich der 17´er von SC 20?
    Der ist doch ein super Spieler, vor allem auch guter Rückhalt...

  • #14

    EBLER (Freitag, 28 März 2014 19:42)

    Holt euch mal ein neues Foto vom Ralle.
    Das Foto ist sehr aggresiv und macht mir angst.

  • #15

    selo (Freitag, 28 März 2014 21:19)

    Patrick kemnitz Macht

  • #16

    Kenner (Freitag, 28 März 2014 21:42)

    Was für Fans in SGO Wojwod ? Wo lebst du...kann kaum an dem Trainer liegen...der Aufschwung

  • #17

    wale (Freitag, 28 März 2014 22:04)

    Danke

  • #18

    @11 (Freitag, 28 März 2014 22:48)

    Glaube.nicht er ist in1911 in gesprach! Gruss dirk

  • #19

    m . Bielefeld (Freitag, 28 März 2014 22:50)

    Da entwickelt sich wohl ein Talent bei der tsv safakspor , Patrick kemnitz in Top form .! Da müssen sich der Tabellen Führer in acht nehmen .

  • #20

    sc 20 ultra (Samstag, 29 März 2014 06:46)

    Die 17 ist verletzt, unser Herzstueck fehlt uns schon die ganze Saison.
    Werd schnell fit.Wir brauchen dich!

  • #21

    Pillepalle (Samstag, 29 März 2014 07:22)

    Würde Hier auch gerne mal einige Vor,-u. Nachberichte der Kl-B Grp.1
    lesen zb. Arminia Klosterhardt III und BWO II.Denke das der Aufstiegskampf in der Gruppe mit sicherheit Interesanter ist, als (nichts für Ungut)Berichte über Post,RhennaniaIII oder BWF.

  • #22

    Chr. Lehmann (Samstag, 29 März 2014 08:15)

    Eines andern Fehler ist ein guter Lehrer

  • #23

    D. S. (Samstag, 29 März 2014 09:57)

    Zu #2: Hör doch auf zu heulen. Da wir das Spiel ohnehin gewonnen hätten, weil Ebel einfach zu unfähig gewesen ist, ist es doch normal, dass wir Einspruch einlegen, um uns die verdienten Punkte wiederzuholen. Schlechter Schiri hin oder her... Ihr habt nur Angst, als einzige gegen den Absteiger verloren zu haben. Minis...

  • #24

    @10 (Samstag, 29 März 2014 10:26)

    Und?

  • #25

    Nuri (Samstag, 29 März 2014 11:14)

    Jetzt mal ganz ehrlich.. Alles unter Landesliga ist doch nicht annähernd Fußball .. Da frage ich mich wieso ihr diesen Sport ausübt wenn ihr überhaupt kein Talent dafür habt. Da lohnt es sich eigentlich überhaupt nicht drüber zu berichten.. Komplette Zeitverschwendung.. Wenn ich hier lese *wir möchten Kreisliga b Berichte* könntet ihr Fußball spielen würde auch jede Woche über euch berichtet werden ..

  • #26

    Fan (Samstag, 29 März 2014 19:22)

    Kämpfen und Siegen

    Nur der VFR08

  • #27

    @11zu spiller (Samstag, 29 März 2014 19:47)

    Ja er soll.mit jens.die erste machen.weul jens spielen wird soll er an der linie stehen