Spitzenspiel mal Drei

Der kommende Spieltag steht ganz im Zeichen des Spitzenspiels in der Bezirksliga. Der Tabellenzweite BW Oberhausen empfängt bereits am Samstagnachmittag den Ligaprimus SF Königshardt vor einer wahrscheinlich vierstelligen Besucherzahl. Doch die Bezirksliga bietet neben dem Topduell ein zweites Spitzenspiel, wenn Adler Osterfeld den Viertplatzierten 08/29 Friedrichsfeld empfängt. Und wie sagt man so schön? Alle guten Dinge sind drei. Denn auch in der Kreisliga A gibt es einen Kracher: Der SV Concordia empfängt Sterkrade 06/07. Gleich drei Topspiele am kommenden Spieltag und viele weitere interessante Partien von der Landesliga bis zur Kreisliga B, finden unsere Leser in der heutigen Vorschau auf das kommende Wochenende.

Landesliga

Sterkrade-Nord (8.) - ESC Rellinghausen (7.)

Im Nordler-Park kommt es am kommenden Sonntag zum Duell zweier Tabellennachbarn, wenn Sterkrade-Nord den ESC Rellinghausen empfängt. Die Gäste stehen dabei einen Punkt besser da, als die Mannschaft von Trainer Lars Mühlbauer (23). Beide Teams eint die Anzahl der geschossenen Tore - nämlich 30 an der Zahl. Das Duell verspricht einiges an Spannung, da der Sieger dieser Partie erst einmal im Kampf um den Klassenerhalt durchatmen kann. Der Verlierer hingegen würde je nachdem wie die Konkurrenz spielt näher an die Abstiegsplätze rutschen.

Lars Mühlbauer.
Lars Mühlbauer.

   Die Nordler-Anhänger dürfen dabei gespannt sein, wie das Team die 1:2-Niederlage beim SC Bocholt verkraftet hat. "Wir haben den SC Bocholt jetzt wieder schön aufs Pferd geholfen, während wir wieder unter Druck stehen", gab Lars Mühlbauer direkt nach dem Spiel zu Protokoll. Dabei war der Start in dieses Jahr verheißungsvoll: Mit 5:1 fegten die Nordler den Mülheimer SV vom Platz, doch dann folgte dann die knappe Niederlage in Bocholt, bei der Mühlbauer zwei unterschiedliche Halbzeiten seiner Mannschaft sah: "Die erste war sehr gut, in der wir hätten sehr deutlich führen müssen. In der zweiten Halbzeit hingegen ging nicht mehr viel. Wir hatten keine einzige Offensiv-Szene mehr, keine einzige Chance." 

   Die Konzentration gilt nun aber vollauf dem kommenden Gegner, dem ESC Rellingausen, der mit der Maximalausbeute von sechs Punkten in das Jahr 2014 startete. Ein 1:0-Erfolg bei den SF Niederwenigern folgte ein 1:0-Erfolg über den 1. FC Bocholt, dem Tabellenführer der Landesliha. Somit steht Rellinghausen auf Platz Zwei der Rückrundentabelle. "Rellinghausen kommt mit ordentlich Rückenwind, das ist uns klar", erklärt Mühlbauer. Trotz der Niederlage in der Vorwoche sei die Stimmung bei den Nordlern gut. "Ich denke, dass die Jungs mit dem Druck, den wir uns selbst zuzuschreiben haben, gut umgehen können", so Lars Mühlbauer weiter. Yanik van De Sand und Timm Wüsten werden beide nicht mit an Bord sein, sondern in der eigenen Reserve auflaufen: "Yanik konnte zuletzt nicht trainieren und Timm war eineinhalb Wochen krank, daher sollen beide erst einmal in der zweiten Mannschaft ran", erklärt Sterkrades-Trainer, der angesichts der kommenden englischen Wochen ankündigt: "Wir werden weiter rotieren."

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Rhenania Bottrop (15.) - SC Bocholt (13.)

„Zu Sonntag gibt es nicht viel zu sagen. Da reicht schon ein Blick auf die Tabelle. Wir haben uns die Suppe letzte Woche eingebrockt und nun müssen wir sie auslöffeln.“, zeigt sich Rhenanen-Trainer Oliver Dirr immer noch angefressen von der 2:4-Niederlage beim Mühlheimer SV 07. Genau wie die 07er steckt auch der kommende Gegner des Landesligaaufsteigers SV Rhenania in der Abstiegszone fest, sodass Dirr die Partie als Not gegen Elend beschreibt und nicht mit einem spielerischen Leckerbissen rechnet. Seine Zielvorgabe mit vier Punkten aus zwei Partien kann seine Elf nun nicht mehr einhalten. Logischerweise soll und muss nun ein Sieg her. Allerdings fehlt dem Übungsleiter dafür seine gefährlichste Waffe. Stürmer Pascal Pfeiffer sah in der Vorwoche die Ampelkarte und wird somit gegen Bocholt fehlen. Gleiches gilt für Manuel Ephan, der wegen einer Tätlichkeit wohl länger fehlen wird. Dafür kehren Kleer und Wicslo wieder zurück in den Kader. Für Dirr wiegt der Ausfall von Pfeifer am schwersten: „Manuel ist eher defensiv ausgerichtet, da kann ich was zaubern. Aber was ich im Sturm mache, weiß ich noch nicht. Ob zwei oder drei Stürmer. Da werd ich schauen, wer beziehungsweise was sich im Training so anbietet. Aber egal wer auflaufen wird, diejenigen müssen eine Lösung finden und das reparieren, was am letzten Sonntag verbockt wurde. Es sind nur drei Punkte bis zur Linie und es wird Zeit, dass wir die Linie übertreten und nicht erst am letzten Spieltag. Das ist auch besser für die Moral.“ Und sollte es auch am kommenden Sonntag nicht mit einem Dreier klappen, dann wird es immer enger für die Rhenanen. Denn die nächsten Gegner heißen ESC Rellinghausen (7.), Spvg Schonnebeck (2.) und Arminia Klosterhardt (4.)

Anstoß: 15 Uhr

 

SF Niederwenigern (6.) - Arminia Klosterhardt (4.)

Vier Punkte aus zwei Spielen - die Bilanz ist vorzeigbar für die Jungs vom Hans-Wagner-Weg. Auch, wenn noch nicht alles Gold war was da zuletzt spielerisch glänzte. „Dennoch ist die Punktausbeute gegen so schwer zu spielende Gegner gut, auch wenn wir natürlich wissen, dass nicht alles super war. Aber am Sonntag war es für uns vor allem wichtig, geduldig zu bleiben - und das waren wir“, unterstreicht Arminen-Coach Michael Lorenz, der mit seinen Jungs am Sonntag mit Niederwenigern auswärts ein spielerisch anderes Kaliber vor die Flinte bekommt. Zwei Punkte Vorsprung verzeichnen die Oberhausener derzeit auf die Gastgeber. „Und unser Ziel muss es natürlich sein, dass wir am Sonntagabend auch noch vor Niederwenigern stehen“, lautet die Marschroute von Michael Lorenz. Der erwartet mich nur spielerisch einen Gegner auf Augenhöhe.

Fällt weiterhin aus: Carsten Weißert.
Fällt weiterhin aus: Carsten Weißert.

„Auch was die Struktur im Verein angeht sind wir durchaus vergleichbar. Mit wenigen Mitteln wurde hier eine junge und schlagkräftige Mannschaft aufgebaut, die dynamisch, mutig und torgefährlich agiert“, kennt der Übungsleiter aus Klosterhardt den sonntäglichen Gastgeber. Ob Raphael Steinmetz wird auflaufen können, das steht derzeit noch in den Sternen. Den Angreifer warf unter der Woche ein Infekt zurück und wird zumindest nicht von Beginn an, wenn denn überhaupt zur Verfügung stehen. „Raphael ist ein junger Spieler der nicht verheizt werden soll. Die Gesundheit eines Spielers steht über allem“, so Michael Lorenz. Der wird sich auch eine Alternative für Defensiv-Mann Patrick Drechsler einfallen lassen müssen. Drechsler laboriert derzeit an einer Sprunggelenksverletzung und wird am kommenden Sonntag in jedem Fall nicht mit an Bord sein. Ein Fragezeichen steht ebenso noch hinter dem Einsatz von Offensiv-Akteur David Fojcik, den muskuläre Probleme plagen. Weiterhin verletzt ist Carsten Weißert. „Aber wir haben einige Jungs, die unter der Woche sehr gut trainiert haben und auf ihren Einsatz brennen. Wir werden definitiv eine gute Mannschaft auf den Platz bringen“, ist Michael Lorenz voller Zuversicht.

Anstoß: 15 Uhr

 

Vogelheimer SV (9.) - VfB Bottrop (11.)

„Wir werden am Sonntag mit der Hoffnung ins Spiel gehen, die Vogelheimer mit unten reinziehen zu können“, lautet die klare Devise von VfB Bottrops Christian Müller. Und tatsächlich, drei Punkte sind es, die die beiden Kontrahenten derzeit voneinander trennen. Drei Punkte - und zwei Plätze, allerdings zwei Plätze, die einen enormen Unterschied ausmachen. Für den Klassenerhalt nicht ganz unerheblich. „Man sieht ja anhand der Tabellensituation, dass alles sehr eng zusammen ist. Von daher wollen wir dringend in Vogelheim etwas mitnehmen, auch wenn unsere Auswärtsbilanz alles andere als angsteinflößen ist“, gesteht Müller ein. Denn auf fremdem Geläuf, da konnten die Schwarzweißen in dieser Spielzeit erst ganz magere drei Pünktchen einfahren. Eine Bilanz, die es zu verbessern gilt - und zwar am Sonntag schon.

Aziz Rachidi fehlt den Schwarzweißen.
Aziz Rachidi fehlt den Schwarzweißen.

Dabei erwarten die Jungs von Trainer Mevlüt Ata einen sehr heimstarken Gegner, der noch aus der Vorsaison in Erinnerung geblieben ist. „Wir haben uns da im vergangenen Jahr sehr schwer getan, das ist bei uns noch in den Köpfen. Dennoch wollen wir in Vogelheim mindestens einen Punkt mitnehmen“, unterstreicht Christian Müller. Personell müssen die Jungs aus dem Jahnstadion ein paar kleinere Umstellungen vornehmen. Fabian Blanik ist zwar zurück, aber dafür noch von einer Viruserkrankung zurückgeschmissen und wird wohl nicht auflaufen können. Gleiches gilt für Abwehr-Mann Aziz Rachidi, der noch an seiner Gehirnerschütterung laboriert. „Von daher werden wir auf jeden Fall im Defensivbereich ein paar Dinge verändern müssen. Aber wir können und werden den Ausfall kompensieren“, so Christian Müller, der am Sonntag Schwung holen will für die kommenden Wochen. „Denn dann stehen bei uns so ein wenig die Wochen der Wahrheit an, wo wir in Heimspielen die Mannschaften erwarten die mit unten drin hängen. Wie halten nach wie vor den Klassenerhalt für ein sehr realistisches Ziel“, so Müller weiter.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

1. FC Bocholt - Spvg Schonnebeck

TuB Bocholt - Viktoria Buchholz

Duisburger SV - SF Hamborn

FSV Duisburg - Mülheimer SV

Bezirksliga

BW Oberhausen (2.) - SF Königshardt (1.)

*Bereits am Sa, 22. März*

Es ist das Topduell des Spieltags und zudem ein heißes Oberhausener Derby. Wenn die Sportfreunde aus Königshardt am Samstagnachmittag an die Tulpenstraße kommen, dann kocht die Stimmung hoch. Es sind die beiden Anführer in der Tabelle. Sportlich gesehen ist es für beide Teams eine Riesenchance. BW Oberhausen kann mit einem Dreier wieder weiter an den Tabellenführer aufschließen. Die Gäste dagegen können mit einem Sieg für eine Art Vorentscheidung im Aufstiegsrennen sorgen. Doch Königshardts Trainer Dirk Wißel ist eher vorsichtig: „Die Meisterschaft wird nicht an diesem Samstag entschieden. Denn die Saison hat 34 Spiele und alle sind entscheidend. Außerdem denke ich, dass der Aufstiegskampf bis zum Ende spannend wird und vielleicht sogar erst am letzten Spieltag entschieden wird. Trotzdem ist ein wichtiges Spiel.“

BWO-Trainer Thorsten Möllmann glaubt an einen Dreier seiner Mannschaft.
BWO-Trainer Thorsten Möllmann glaubt an einen Dreier seiner Mannschaft.

   Auch BWO-Trainer Thorsten Möllmann weiß um die Brisanz der Begegnung: „Die Gegner werden sich sicherlich viel vornehmen. Denn wenn Königshardt das Spiel gewinnt, dann ist das Aufstiegsrennen so gut wie gelaufen.“ Im Hinspiel ging es schon brisant zu. Zuerst ging das Möllmann-Team in Führung, doch am Ende drehten die Sportfreunde das Spiel und entschieden es mit 2:1 für sich. Möllmann zeigt sich selbstbewusst und glaubt, dass sie den Spieß im Rückspiel umdrehen werden: „Ich denke, dass Königshardt bei uns zuhause keine Chance hat. Ich will also auf jeden Fall den Dreier.“ Während seine Mannschaft die letzte Begegnung mit Fortuna Bottrop souverän mit 2:0 gewann, schwächelte das Wißel-Team zuletzt und verlor mit 0:1 bei Arminia Klosterhardt, nachdem man davor schon nur 3:3 gegen VfR 08 Oberhausen spielte. Doch auch trotz der Rückschläge in den vergangenen Wochen sieht Wißel alles andere als schwarz: „Wir gehen guter Dinge ins Spiel. Der Mannschaft ist bewusst, dass sie jetzt eine Reaktion auf die letzten Wochen zeigen muss und ich denke sie wird es auch machen. Wir werden alles in die Waagschale werfen und am Ende wollen wir etwas Zählbares in den Händen halten.“

Hat mit Verletzungssorgen zu kämpfen: Königshardt-Trainer Dirk Wißel.
Hat mit Verletzungssorgen zu kämpfen: Königshardt-Trainer Dirk Wißel.

   Allerdings muss Wißel dabei auf einige seiner Spieler verzichten. Er bezeichnet die personelle Lage als „angespannt“. Möllmann hofft dagegen, dass er „alle Mann an Bord“ hat. Noch sind Mehmet Kaya und Sascha Möllmann angeschlagen, doch ihr Ausfall ist noch nicht bestätigt. Ein Trumpf ist die Rückkehr von Jonas Rölver, der vorzeitig aus seinem Urlaub nach Oberhausen kommt. Auch wenn es personell auf Seiten der Gastgeber besser aussieht, will der Spitzenreiter seine Spielweise durchsetzen. „Wir werden mit all unseren Mitteln versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Wir haben darauf trainiert und werden das auch in der letzten Einheit noch tun. Wir hoffen jetzt nur noch, dass kein weiterer Spieler mehr ausfällt“, so Dirk Wißel. Trotz der Brisanz will der erfahrene Trainer die Situation nicht überbewerten: „Auch für dieses Spiel gibt es nur drei Punkte. Jedenfalls hat mir keiner gesagt, dass es bei einem Sieg vier Punkte oder bei einer Niederlage einen Punkt Abzug gibt. Wir wollen uns nichts vormachen. Ja, es ist ein wichtiges Spiel, aber es ist in keinster Weise überlebenswichtig.“ Möllmanns letzte Worte: „Jeder weiß, worum es in der Partie geht. Mehr muss man dem nicht hinzufügen.“

Anstoß: Bereits Samstag, 22. März, 16.30 Uhr

 

Dostlukspor Bottrop (7.) - PSV Wesel-Lackhausen II (5.)

"Lackhausen war im Hinspiel richtig stark und wir haben da einen glücklichen Punkt geholt", erinnert sich Dostlukspors Spielertrainer Sebastian Stempel an das 1:1 im September zurück. Die Gegenwart sieht aktuell anders aus: Am vergangenen Sonntag konnten die Volksparkkicker beim Tabellenvierten 08/29 Friedrichsfeld einen 1:0-Auswärtssieg bejubeln. Es war der bereits sechste Auswärtssieg der Stempelelf, die sogar auf Tabellenplatz Zwei der Auswärtstabelle rangiert. Am kommenden Sonntag müssen Branko Maric und Co. aber wieder im heimischen Volkspark ran, was Sebastian Stempel ein wenig Bauchschmerzen bereitet.

Hatte großen Anteil am Sieg in der Vorwoche: Torhüter Branko Maric.
Hatte großen Anteil am Sieg in der Vorwoche: Torhüter Branko Maric.

   "Zu Hause haben wir bereits öfter Punkte liegen lassen. Anscheinend ist unser Platz verflucht", scherzt Sebastian Stempel. Doch der Blick auf die Heimtabelle verdeutlicht Stempels Bedenken. In neun Heimspielen gab es nur drei Siege und Dostlukspor belegt in der Heimtabelle den vorletzten Platz - nur Dingden holte weniger Punkte. Auch personell sind die Vorzeichen alles andere als rosig. "Personell hat sich im Vergleich zur Vorwoche wenig getan", so Stempel, der beim 1:0-Sieg in Friedrichsfeld lediglich einen Feldspieler als Auswechselspieler zur Verfügung hatte. Göksal Yergök droht aus beruflichen Gründen erneut auszufallen. Auf Deniz Sirin muss Stempel ebenso verzichten. Dafür rückt Christian Jusik wieder in den Kader. "Es werden immer elf Mann auf dem Platz stehen, die jeder Mannschaft gefährlich werden können", betont Dostlukspors Spielertrainer, der aber ebenso konstatiert: "Auf uns wartet ein richtig hartes Stück Arbeit."

Anstoß: 13 Uhr

 

Hamminkelner SV (9.) - SV Fortuna Bottrop (11.)

Für den SV Fortuna wird es nun richtig ernst. Das einstige Fünf-Punkte Polster ist auf einen Zähler geschrumpft, auch wenn man eine Partie weniger absolviert hat als der Tabellenzwölfte GW Lankern. Nach Niederlagen in Alstaden und zu Hause gegen BW Oberhausen sind die Bottroper von Rang acht auf Rang elf gefallen. Nun steht man mit dem Rücken zur Wand und hat zwei schwere, aber machbare Auswärtsspiele vor der Brust, bevor der jetzige Spitzenreiter SF Königshardt zu Gast am Rheinbabenplatz ist. Doch die erste Aufgabe heißt Hamminkelner SV. Der Tabellenneunte aus dem Kreis Wesel ging in den bisherigen vier Rückrundenspielen nicht einmal als Verlierer vom Platz aber auch nicht einmal als Gewinner. Besonders beeindruckt hat die Aufholjagd bei Adler Osterfeld als man ein 1:5-Rückstand in ein 5:5 umwandelte. Das Hinspiel gewannen die Hamminkelner mit 3:1 bei den Bottropern.

   An das hat Fortunen-Trainer Marco Hoffmann noch beste Erinnerung: „Das Resultat klingt eindeutiger als es hinter her war. Wir müssen uns jetzt kurz dicker machen als wir sind und mit aller Energie und Qualität die wie auf dem Platz bekommen, dass Herz in die Hand nehmen und versuchen mutig zu sein und nicht zu verlieren.“ Allerdings hat der Aufsteiger eine ganze Reihe an Verletzten zu beklagen. Sven Brattig, Thilo Grollmann, Christopher Horstmann, Norman Hassenrück, Dennis Leidgebel fehlen verletzungsbedingt, beruflich oder aufgrund einer Sperre. Zudem ist der Einsatz von Marcel Leidgebel sehr fraglich. „Die vielen Ausfälle machen die Aufgabe Hamminkeln nicht wesentlich leichter als das letzte Spiel gegen BWO. Zur der Herausforderung Bezirksliga müssen wir nun den Rucksack tragen, der aufgrund des dünnen Kaders hinzu kommt. Jedoch fühlt sich unser letztes Spiel anders an als es auf dem Papier steht. Wir haben eine sehr gute Halbzeit gegen BWO in Erinnerung, sodass wir selbstbewusst nach Hamminkeln fahren können.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC 20 Oberhausen (10.) - BW Dingden (15.)

Bei den Hausherren überschlagen sich derzeit die Ereignisse. Nachdem es beim Auswärtsspiel in Wesel-Lackhausen zu einem Polizeieinsatz kam, erfuhr man auch noch das die Verbandsspruchkammer in Duisburg dem Spielclub drei Punkte abzieht, da der Mittelfeldspieler Michael Hilgert mit Komplizen vor einigen Monaten versuchte das Heimspiel gegen SW Alstaden zu verhindern, indem sie einen Torpfosten ansägten. Doch das war längst nicht alles, denn am vergangenen Mittwoch wurde dann auch noch bekannt, dass sich die Hausherren von ihrem Trainer Michael Schneider getrennt haben. Das Chaos an der Knappenstraße ist perfekt. Im Interview mit der Reviersport rechnete Schneider mit dem Spielclub ab und sprach harte Worte. „Teile des Vorstands haben sich in sämtliche Dinge eingemischt. […] Einige Spieler haben mir mit Schlägen gedroht“, so Schneider gegenüber der Reviersport. Die Verantwortlichen des Vereins äußerten sich bislang noch nicht zu genauen Trennungsgründen und zu den Vorwürfen von Scheider.

   Doch trotz der ganzen Vorkommnisse empfängt der Spielclub BW Dingden und der Fußball muss wieder in der Vordergrund rücken. Wirft man einen Blick auf die Tabelle sind die Hausherren leicht favorisiert, doch die Negativschlagzeilen sind auch an den Spielern nicht spurlos vorbeigegangen und sitzen noch in den Köpfen. Zudem ist im unteren Drittel der Tabelle Punktetechnisch alles sehr knapp und nach dem 3:0-Sieg gegen GW Lankern sind die Gäste motiviert und gehen zielstrebig in die Partie.

Anstoß: 15 Uhr

 

GW Lankern (12.) - VfR 08 Oberhausen (13.)

Nach dem 5:2-Sieg gegen Borussia Bocholt steht für die Oberhausener am kommenden Spieltag ein „wichtiges“ Spiel gegen GW Lankern auf dem Plan. „Das ist für uns wieder ein Sechspunkte-Spiel“, so VfR-Trainer Thorsten Hamm. Ein Duell aus dem unteren Tabellendrittel und beide Teams benötigen Punkte gegen die Abstiegszone. Mit drei Zählern mehr auf dem Punktekonto stehen die Hausherren auf dem zwölften Tabellenplatz vor den Oberhausenern, diese wollen dies am kommenden Sonntag aus eigener Kraft ändern. „Wir müssen an die letzen 45. Minuten gegen Königshardt und an die 90. Minuten Bocholt anknüpfen“, gab Hamm zu Protokoll. Matthias Bäsler und Oliver Berger können nicht an die Leistung anknüpfen, sie werden nicht mit von der Partie sein. „Dafür rückt Marcel Engel wieder zurück in den Kader“, verriet der Übungsleiter der Oberhausener. „Die Beteiligung und das Training waren sehr gut diese Woche. Wir müssen jetzt nur immer dran denken, dass wir uns von der ersten Minute an alles erspielen müssen“, so Hamm. Mit drei Punkten würden die Oberhausener den sicheren Plätzen näher kommen, dies haben sie dich Gäste auch als Ziel gesetzte und wollen den angeschlagenen Hausherren, die mit einer 0:3-Niederlage gegen BW Dingden im Rücken in die Partie gehen, drei Punkte abknöpfen und mit ihnen Punktetechnisch gleichziehen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Adler Osterfeld (3.) - 08/29 Friedrichsfeld (4.)

Fünf Zähler aus vier Rückrundenspielen ist ja eigentlich keine gute Ausbeute für den Tabellendritten Adler Osterfeld. Doch Coach Udo Hauner dreht den Spieß einfach um: „Ich sehe das anders. Wir haben erst ein Spiel verloren, dementsprechend kann ich nicht unzufrieden sein.“ Dennoch weiß Hauner, dass das 3:2 beim SV Krechting von enormer Wichtigkeit war: „Der erste Druck müsste abgefallen sein, sodass wir vom Kopf her befreiter sein können und nicht mehr so verkrampft spielen. Denn es hat sich bei unserer jungen Mannschaft, durch Fehler, die vorher nicht gemacht wurden, eine gewisse Unsicherheit breit gemacht. Unsicherheit in dem Sinne, dass es in dieser Liga schnell möglich ist, nach unten zu rutschen. Ich denke, wenn wir noch zwei bis drei Spiele gewinnen werden, dann sollte die Unsicherheit verschwunden sein.“

   Das sind gute Nachrichten aus dem Lager der Osterfelder, denn am Sonntag kommt ein nicht zu unterschätzender Gegner. Der Tabellenvierte 08/29 Friedrichsfeld ist an der Siepenstraße zu Gast. Wenn der Dritte auf den Vierten trifft, ist das ja auch immer ein Spitzenspiel, doch da einen Tag zuvor der Zweite den Ersten empfängt, gerät diese Partie ein wenig ins Hintertreffen. Das aber völlig zu Unrecht, wie Hauner klar macht: „Friedrichsfeld ist eine sehr, sehr starke Mannschaft, was wir im Hinspiel (1:3) auf bittere Art und Weise feststellen mussten. Sie haben eine gute Spielkultur, sodass wir clever sein müssen und zunächst auf Konter setzten. Wichtig ist, dass die Null steht. Wir haben elf Gegentore in den bisherigen vier Partien kassiert, das sind zu viele.“ Gegen die um drei Zähler schlechter dastehenden Gäste muss Coach Udo Hauner auf Timo Bach und Erdem Saglam verzichten.

Anstoß: 15 Uhr

 

Borussia Bocholt (16.) - Arminia Klosterhardt II (6.)

Die Reserve von Arminia Klosterhardt hat einen beeindruckenden Start ins Jahr 2014 hingelegt. Nach dem 2:2 gegen den Tabellenzweiten BW Oberhausen folgte am vergangenen Sonntag ein knapper 1:0-Erfolg über den aktuellen Ligaprimus SF Königshardt. "Wir waren über 90 Minuten williger und engagierter", gab Arminias sportlicher Leiter Andreas Arold nach dem Spiel zu Protokoll. "Die Stimmung war unter der Woche natürlich bestens, schließlich haben wir gegen die beiden Topmannschaften vier Punkte geholt", freute sich auch Trainer Christian Dahlbeck, der im Sommer die Nachfolge von (Noch-) Tainer Dirk Rovers bei Sterkrade 06/07 antreten wird. Geht da vielleicht noch mehr für die Arminen? Die Truppe von Trainer Christian Dahlbeck belegt aktuell mit 30 Punkten den sechsten Tabellenplatz, hat aber im Vergleich zu den Top Fünf ein bis zwei Spiele weniger absolviert. 

(Noch-) Trainer Christian Dahlbeck.
(Noch-) Trainer Christian Dahlbeck.

   Dahlbeck beschäftigt sich mit diesen Gedankenspielen jedoch nicht: "Man muss realisitisch bleiben. Wir sollten nicht nach oben schauen, denn uns erwarten jetzt fünf schwere Auswärtsspiele." Die Auswärtstournee beginnt mit dem Spiel am Sonntag beim Tabellenletzten Borussia Bocholt, ehe vier weitere Auswärtsspiele in Serie folgen. Dabei betont Dahlbeck: "Wenn wir unser Maximum abrufen, haben wir gute Möglichkeiten in Bocholt zu gewinnen. Sollten es aber ein paar Prozent weniger sein, fahren wir den Weg nach Bocholt umsonst." Denn trotz der zuletzt gefeierten Erfolge gegen BWO und Königshardt bleibt der Arminen-Trainer auf dem Teppich und erwartet dies auch von seiner Mannschaft: "Wir dürfen gegen keine Mannschaft hochnäsig oder überheblich spielen. Wenn wir die 50-Punkte-Marke geknackt haben, haben wir unser Ziel erreicht und machen dann zusammen ein Fass auf. Denn das wäre für eine zweite Mannschaft eine große Leistung." Dass der aktuelle Tabellenstand von Bocholt nichts über den Ausgang der Partie verrät, bekamen die Arminen im Hinspiel zu spüren. Denn dort war eine Menge Arbeit erforderlich um einen 3:2-Erfolg einzufahren. Personell gesehen wird Dahlbeck wohl auf den gleichen Kader wie zuletzt zurückgreifen können: "Einige Spieler haben ein paar Blessuren, aber ich gehe davon aus, dass das bei den meisten bis Sonntag wieder in Ordnung ist. Eventuell bekommen wir auch noch ein oder zwei Mann aus der ersten Mannschaft. Das entscheidet sich heute abend beim Training."  

Anstoß: 15 Uhr

 

SW Alstaden (14.) - SV Krechting (8.)

Seit mittlerweile drei Spielen ist SW Alstaden ungeschlagen. "Wir haben bislang eine gute Serie hingelegt, auch wenn wir nur eins der letzten drei Spiele gewonnen haben. Doch mit den beiden Unentschieden war ich vollkommen zufrieden", blickt SWA-Trainer auf die vergangenen Partie zurück. Und aus eben jener Serie schöpft Contrino Hoffnung für das Heimspiel gegen das aktuell rückrundenbeste Team, den SV Krechting: "Wir sind guter Dinge. Wir haben gut trainiert und die Stimmung ist auch gut. Wir werden am Sonntag brennen." 

Kokettiert mit Big Point: Guido Contrino.
Kokettiert mit Big Point: Guido Contrino.

   Denn Contrino weiß auch, dass am Sonntag eine gute Leistung von Nöten sein wird um den SV Krechting zu schlagen. Denn eben jener SV startete mit drei Siegen in das Jahr 2014 und musste erst in der Vorwoche die erste Niederlage hinnehmen (2:3 gegen Adler Osterfeld). Durch diese Serie schob sich Krechting in der Tabelle vor und belegt aktuell den achten Tabellenplatz. "Wenn man 2:1 bei Dostlukspor gewinnt, dann weiß man, dass Krechting keine Laufkundschaft ist. Für uns gibt es ohnehin keinen Gegner, den man im Vorbeigehen besiegt. Wir müssen uns alles erlaufen, erkämpfen und erarbeiten", erklärt Contrino. Der Blick auf die Tabelle lässt auf eine richtungsweisende Partie für die Alstadener schließen. Die Schwarz-Weißen liegen aktuell sechs Zähler vor der Mannschaft aus der Kuhle, haben aber auch eine Partie mehr absolviert: "Das können am Sonntag Big Points werden", so Contrino, dessen Team bei einem Sieg den Rückstand auf drei Punkte verkürzen kann. Dabei hofft Alstadens Trainer auch auf eine kleine Motivationsspritze vom vergangenen Sonntag: "Ich hoffe und denke, dass uns das 1:1, bei dem wir bereits nach fünf Minuten in Unterzahl waren, einen Schub geben wird." Darüber hinaus setzt Contrino auf die Heimstärke, denn SWA holte 13 der insgesamt 18 Punkte in der heimischen Kuhle. "Gerade zu hause müssen wir punkten und werden daher voll auf Sieg spielen", betont Guido Contrino, der auf den rotgesperrten Matthias Eckel, den gelb-rot gesperrten Andre Kampen und den in der USA weilenden Andreas Siebert wird verzichten müssen. Dafür rückt Panagiotis Giotis nach abgesessener Sperre wieder zurück in den Kader.

Anstoß: 15 Uhr

Kreisliga A

Adler Osterfeld II (14.) - GA Sterkrade (8.)

„Es ist ein Heimspiel und wir müssen es eigentlich gewinnen“, zeigt sich Adler-Trainer Thorsten Jablonski selbstbewusst. Seine Mannschaft empfängt Glück-Auf Sterkrade, die zur Zeit allerdings alles andere als einen guten Lauf haben. In den letzten zwei Partien gingen die Sterkrader als Verlierer vom Platz. Das weiß auch Jablonski: „Die Gegner sind nicht so gut drauf. Das müssen wir zu unseren Gunsten ausnutzen.“ Gästetrainer Michael Buhlmann hofft auf eine Reaktion seiner Mannschaft: „Wir haben zwei Spiele hintereinander verloren. Jetzt muss die Mannschaft eine Reaktion zeigen.“

Michael Buhlmann hofft, dass die interne Aussprache Früchte trägt.
Michael Buhlmann hofft, dass die interne Aussprache Früchte trägt.

   Dafür setzten die Trainer am Donnerstag eine mannschaftsinterne Aussprache an. „Wir haben eine Aussprache angeordnet und hoffen, dass sich alles geklärt hat. Ich denke, die ganze Mannschaft weiß, dass wir so nicht weiterspielen dürfen, wenn wir nochmal den einen oder anderen Punkt mitnehmen wollen. Wir haben uns nämlich sehr schlecht präsentiert.“ Sein Gegenüber sah die letzte Partie seiner Mannschaft dagegen positiv: „Wir haben gegen SGO eine richtig gute Leistung abgerufen. Allerdings haben wir trotzdem verloren. Wir müssen die positiven Erkenntnisse mitnehmen.“ Die Osterfelder laufen in Bezug zur personellen Lage auf dem Zahnfleisch. „Wir haben ganze sechs Verletzte und zudem sind noch einige weitere angeschlagen. Daher sieht es nicht gerade gut aus. Wir werden wohl wieder Unterstützung aus der Dritten bekommen und das stimmt mich positiv. Es wird schon klappen.“ Auf Seiten der Gäste fehlt Marius Wolff rotgesperrt und hinter einem Einsatz von Max Bangert steht noch ein Fragezeichen. Zudem sind noch zwei, drei weitere Spieler angeschlagen, doch über die personelle Lage macht sich Buhlmann gar keine Sorgen: „Wir haben einen 22-Mann-Kader, das heißt, dass selbst bei sechs Verletzten unsere Bank noch vollzählig ist. In dieser Richtung brauchen wir uns überhaupt keine Sorgen machen. Zumal alle Spieler spielen wollen und dann will ich auch sehen, dass sie sich bemühen.“ Jablonski hat das Schlusswort: „Wir werden alles in unserer Macht Stehende versuchen, um etwas mitzunehmen. Wir wollen das Beste rausholen.“

Anstoß: 13 Uhr

 

Sterkrade-Nord II (9.) - FC Sterkrade 72 (12.)

Am 21. Spieltag kommt es in der Kreisliga A zu einem der sechs möglichen Sterkrade-Derbys in dieser Saison. Der Tabellenneunte Sterkrade-Nord II empfängt den Aufsteiger FC Sterkrade 72. Letztere zeigen sich in der zweiten Halbserie von einer anderen, stärkeren Seite. FC-Trainer Ahmed Mohamad macht es unter anderem an den Neuzugängen fest: „Die vier neuen haben voll eingeschlagen. Aber auch die Arbeit aus der Vorbereitung scheint nun zu fruchten.“ So gab es in der letzten Woche ein starkes 5:1 gegen den Fortuna Alstaden und davor ein 0:0 daheim gegen SC 1912 Buchhausen. Gegen Nord, das man im Hinspiel mit 1:0 besiegen konnte, sieht Mohamad sein Team auf Augenhöhe: „Am Sonntag wird die Tagesform entscheiden. Unsere Derbybilanz ist mit zwei Siegen und einer Niederlage positiv. Das wollen wir aufrecht erhalten.“           Für das Gastspiel an der Lütticher Straße haben die 72er jedoch einen großen Aderlass zu verzeichnen. Mit Deyan Delic, Andreas Suat Saralin, Andre Lochthofen, Mustafa Gördal und Tarek Koc fallen gleich sechs Spieler aus.

Auch die Hausherren werden zu Umstellungen gezwungen sein, denn Robin Kerrf und Jeffrey Arnante werden am Sonntag fehlen. Dabei will man am Sonntag mit einem Dreier den Abstiegskampf entrinnen und sich im Mittelfeld festsetzten. „Bis auf die ersten Drei ist jeder in Lage jeden zu schlagen. Es liegt alles eng beieinander. Wir wollen so schnell wie möglich unsere Punkte gegen den Abstieg sammeln, damit wir die letzten Partien ruhig angehen lassen können“, so Wüst. Doch dafür müssen die Nordler ihr größtes Problem bekämpfen: „Das einzige was bei uns beständig ist, ist die Unbeständigkeit. Mal spielen wir überragend und mal deprimierend, wie vor zwei Wochen bei der 2:6-Niederlage gegen SG Osterfeld“, veranschaulicht Wüst. 

Anstoß: 13 Uhr

 

Barisspor Bottrop (6.) - SG Osterfeld (5.)

Ein spannendes Spiel erwartete die Zuschauer an der Welheimerstraße, wenn Barisspor Bottrop SG Osterfeld empfängt. Der Sechste in der Tabelle empfängt den Fünften und beide Mannschaften trennt lediglich ein Punkt. Leicht favorisiert sind die Gäste, die in den vergangenen Wochen überzeugen konnten und eine „Serie“ haben. Zuletzt konnten sie sich deutlich mit 6:2 gegen Sterkrade Nord II durchsetzen, während die Hausherren nicht über ein 0:0 gegen SuS Oberhausen kamen. „So eine Serie macht Spaß und tut den Spielern gut“, freut sich der Sportliche Leiter der SG, Reimar Basenau. „Der Trainer Patrick Wojwod leistet momentan gute Arbeit. Die Trainingsbeteiligung ist top, wir sind nicht unter 16 aktive beim Training“, so Basenau weiter. Faktoren die für die Fortsetzung der Siegserie sprechen, doch trotz der herrschenden Euphorie steht der Respekt im Vordergrund: „Es sind genügend Beweggründe da, um die nächsten drei Punkte zu holen, doch wir unterschätzen keinen Gegner. Barisspor ist immer für eine Überraschung gut und das könnte ihnen gegen uns gelingen, das gilt es zu verhindern“, bringt Basenau es auf den Punkt. Es scheint als würde alles perfekt laufen in der Rückrunde für die Gäste, doch es gibt einen kleinen Rückschlag. „Wir haben mit dem Verletzungspech zu kämpfen, uns fehlen richtig harte Genossen“, muss Basenau zugeben. Weiterhin fällt Dennis Schraven aus, dazu kommt der Ausfall von Mario Unkel, der der SG „besonders weh tut“. Hinter Patrick Hubl und Selami Yalcin stehen noch Fragezeichen. „Aber es ist doch klar, wir möchten schon gerne gewinnen“, so Basenau abschließend. Doch nach dem torlosen in der vergangenen Woche gegen eine Mannschaft aus dem unteren Drittel der Tabelle stehen die Zeichen bei den Hausherren auf Wiedergutmachung. Wenn sie gegen Osterfeld punkten bleiben sie ihnen auf den Fersen und ziehen punktetechnisch mit den Oberhausenern gleich, doch geben sie die Punkte ab, kann sich die Elf von Patrick Wojwod auf einem guten fünften Platz weiter absetzen. Barisspor Trainer Cem Kaplangiray war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

SuS 21 Oberhausen (13.) - Arminia Lirich (2.)

„Wenn man von fünf Spielen nur zwei verliert, dann kann sich das sehen lassen. Daran würde auch eine Pleite gegen Arminia Lirich nichts ändern, denn das sind für uns Bonuspunkte“, erklärt Marek Weglicki, der zu Beginn des Jahres die Nachfolge von Manfred Brock antrat. 14 Zähler sammelte die Schleuse-Elf nach 15 Hinrundenspielen, unter dem ehemaligen Coach der VfB Bottrop Reserve sind es nach vier Partien schon halb so viele. Ein klares Zeichen das es bergauf geht bei den Hausherren. „Ich kann derzeit nicht meckern. Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut und auch wenn die Qualität nicht so groß ist, wie vielleicht bei anderen Teams, machen wir es über den Kampf wieder wett. Das haben wir auch beim 0:0 gegen Barisspor gezeigt.“ Da störte auch die 0:5-Pleite beim Bezirksligaabsteiger Sterkrade 06/07 wenig: „Wir müssen auf die Mannschaften von der Tabellenmitte bis nach unten schauen. Gegen die ersten Vier der Tabelle gibt es normalerweise nichts zu holen“, so Weglicki, der gegen den Tabellenzweiten auf Marvin Ornot und Michael Froese verzichten muss.

   Für Arminia Lirich ist die Generalprobe vor den schweren Auftritten zu Hause gegen Sterkrade 06/07 und in Concordia Oberhausen. Ein Sieg an der Schleuse-Elf ist Pflicht für die Mannschaft von Christian Kinowski, sonst könnte der Vorsprung von sechs Punkten sehr schnell geschrumpft sein. Zudem will man den achten Sieg in Folge einfahren. Doch Kinowski warnt vor SuS: „Das wird ein schweres Spiel auf Asche. Auch wenn wir bis vor drei Monaten noch selbst auf Asche gespielt, aber meine Spieler sind jetzt den Kunstrasen gewohnt beziehungsweise was den Belag angeht verwöhnt. Und auch vom Gegner her wird es nicht einfach. SuS hat einen neuen Trainer, da wollen sich die Spieler neu beweisen. Aber wir haben es selbst in der Hand. Die Jungs müssen Gas geben, denn wenn wir schon mal da oben sind, wollen wir auch da oben bleiben.“ Auf eine zusätzliche Motivation verzichtet Kinowski: „Da reicht schon ein Blick auf die Tabelle. Da muss man schon automatisch heiß auf den Sieg sein.“ Um den 16. Saisonsieg müssen die Liricher ohne Christian Hattert und Domenico Calderone fighten.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Concordia (1.) - Sterkrade 06/07 (3.)

Das Spitzenspiel der Kreisliga A steigt am Sonntag an der Concordiastraße, wenn der Tabellenführer SV Concordia den Tabellendritten Sterkrade 06/07 empfängt. Eine Partie mit richtungsweisendem Charakter, vor allem für das Team von Trainer Dirk Rovers. Denn Sterkrade liegt aktuell acht Zähler hinter dem SVC und eine Niederlage würde den Rückstand gar auf elf Punkte anwachsen lassen. Bei dann noch ausstehenden neun Partien ein schier uneinholbarer Rückstand. Vor allem dann, wenn der aktuelle Tabellenzweite Arminia Lirich sein Spiel ebenfalls gewinnen sollte, denn dann würde der Rückstand auf die Aufstiegsplätze neun Punkte betragen. Doch anders sieht es aus, wenn 06/07 am Sonntag als Gewinner vom Platz gehen sollte. Dann läge die Rovers-Elf nur noch fünf Punkte hinter Concordia und würde somit wieder intensiver an den beiden Aufstiegsplätzen schnuppern.

Freut sich auf das Spiel: Dirk Rovers.
Freut sich auf das Spiel: Dirk Rovers.

"Für uns laufen aktuell die Wochen der Wahrheit. Gegen Concordia dürfte es eigentlich nicht an Motivation fehlen, im Gegenteil: es sollte genügend da zu sein", so 06/07 Trainer Dirk Rovers, der in der Vorwoche beim 5:0-Erfolg über SuS 21 Oberhausen den ersten Sieg in diesem Jahr bejubeln durfte. "Wir haben den Spaß am Fußball wieder entfacht und wollen am Sonntag alle Register ziehen. Wir haben keine Angst vor Concordia", so Rovers. Michael Häse, Co-Trainer des SVC, betont: "Wir wollen die drei Punkte zu hause halten." Denn dann würde sich nach Meinung von Häse 06/07 aus dem Aufstiegsrennen verabschieden: "Für Sterkrade dürfte es die letzte Chance sein." Dirk Rovers sieht das ein wenig anders: "Selbst wenn wir verlieren sollten, sollte man nie aufgeben. Die Hoffnung stirb zuletzt. Und warum sollte Concordia oder Lirich nicht mal in so ein Loch fallen, wie wir? Solange alles möglich ist, werden wir versuchen unser Ziel zu erreichen." Für die Concorden ist es nach dem 2:2 beim SC Buschhausen in der Vorwoche das zweite Spitzenspiel innerhalb von nur einer Woche. Dass der Ausgleich des SC erst in der Nachspielzeit fiel, haben die Concorden verarbeitet. "Wir hatten dann ja sogar noch die Chance zum 3:2, doch wir trauern dem nicht mehr nach", so Häse, der personell auf mehr Alternativen bauen kann: "Wir werden personell besser aufgestellt sein als noch gegen Buschhausen." Bei Sterkrade 06/07 fallen Sven Weinknecht und Andy Noll (beide Leiste) weiterhin aus. "Ich hoffe natürlich auf baldige Genesung der beiden", erklärt Rovers, der sich besonders über das Comeback von Maik Kusenberg in der Vorwoche freut. "Nach einem Kreuzbandriss so wieder zu kommen, ist schon klasse. Das hat mich richtig gefreut", so Rovers über Kusenberg, der sogar ein Tor zum Sieg beisteuern konnte.

Anstoß: 15 Uhr

 

TSV Safakspor Oberhausen (11.) - SC 1912 Buschhausen (4.)

„SC 1912 wird ein sehr schwieriger Gegner“, schätzt Murat Eraslan von Safakspor Oberhausen seinen Gegner ein. „Es genügt allein ein Blick auf die Tabelle. Sie sind nicht nur Aufstiegsaspirant, sondern haben auch die beste Offensive.“ Auch Andre Nowak lobt seinen Gegner: „Safakspor hat zur Zeit einen guten Lauf und haben unter der Woche auch gegen GA Sterkrade gewonnen. Jetzt sind wir in der Pflicht und müssen gewinnen.“ Noch beträgt der Abstand auf einen Aufstiegsplatz für die Buschhausener bei sieben Punkten. Doch auch Buhlmann weiß, dass jetzt die entscheidenden Wochen kommen: „Jetzt zählen nur noch Siege. Wir werden unser Feld bestellen und wollen auf jeden Fall unsere Hausaufgaben erledigen. Nun kommen auch die direkten Duelle unserer Kontrahenten und daraus müssen wir Profit ziehen. Wenn wir also oben weiter mitmischen wollen, ist ein Sieg Pflicht.“

Hofft auf Ausrutscher der Konkurrenz - Andre Nowak.
Hofft auf Ausrutscher der Konkurrenz - Andre Nowak.

   Doch für die noch nicht geretteten Gastgeber ist das Spiel keineswegs schon im Voraus verloren. „Wir werden uns nicht einfach verkaufen. Wir wollen es dem Gegner schwer machen und am Ende auch einen Punkt behalten. Ich hoffe, dass wir erneut ein gutes Spiel machen und vielleicht schaffen wir am Ende sogar die Überraschung und gewinnen“, zeigt sich Eraslan selbstbewusst. Allerdings braucht sein Team diese Punkte auch, denn sie haben nur sechs Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen und die sind bekanntlich schnell aufgeholt. Eraslan kann auf den Großteil seiner Mannschaft vertrauen: „Iskender Bayram und Harun Al sind noch gesperrt. Dazu kommt noch Seyda Cakici, der sich am Mittwoch schwer verletzt hat und wohl mindestens sechs Wochen ausfällt. Ansonsten sind wir aber komplett.“ Über Personalien möchte Nowak gar nicht reden: „Es ist egal, wer bei uns aufläuft. Wir haben einen großen und ausgeglichenen Kader. Jeder möchte spielen und die Elf, die dann am Sonntag auf dem Platz steht, wird es schon machen. Meine Spieler sollen zeigen, warum sie es verdient haben, zu spielen.“ Eraslan hat noch eine Kampfansage: „Zwar werden wir vorsichtig spielen, aber man darf auf keinen Fall Angst haben. Denn auch die guten Teams haben ihre Schwächen und das müssen wir ausnutzen und das werden wir ausnutzen.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfR 08 Oberhausen II - RSV Klosterhardt

Fortuna Alstaden - VfR Ebel

Kreisliga B - Gruppe 1

SV Rhenania III (5.) - Arminia Klosterhardt III (2.)

„Ich denke, Arminia wird sogar mehr Angst vor uns als wir vor ihnen haben“, so Christian Hoffmanns Statement zum Spiel. „Wir haben in dem Spiel einfach nichts zu verlieren. Wir werden nicht mehr absteigen und auch nach oben geht auch nicht mehr viel. Somit können wir befreit aufspielen, ohne uns unter Druck zu setzen“, führt der Rhenanen-Coach seine Aussage weiter aus. Allerdings kann Hoffmann selbst am Sonntag nicht an der Linie stehen, da er dann im Urlaub ist. Das ist aber auch kein Problem, denn der gesperrte Kapitän Jens Lüer und Co-Trainer Michael Lewandowski werden ihn vertreten. Doch Hoffmann ist nicht der einzige Ausfall. Auch Mittelfeldspieler Marcel Gräwingholt wird im Spiel gegen den Tabellenzweiten fehlen. Doch Hoffmann hat einen großen Kader: „Wir haben immer genug Spieler. Trotzdem ist es natürlich unglücklich, dass immer mal wieder jemand ausfällt.“ Die Gäste retteten sich in der vergangenen Woche in den Schlussminuten einen glücklichen 1:0-Sieg über BW Fuhlenbrock. Die Rhenanen dagegen siegten sicher mit 5:2 bei Adler Oberhausen. Somit sieht Hoffmann auf jeden Fall eine Chance: „Wir werden mal sehen, was am Ende dabei rumkommt. Doch wir werden alles geben und ich wittere unsere Chance. Wir sind immer für eine Überraschung gut.“ Arminias Trainer Marc Kallweit war für die Auf´m Platz-Redaktion nicht erreichbar.

 Anstoß: 13 Uhr

 

BW Fuhlenbrock (6.) - Post Oberhausen (3.)

„Ich hoffe, dass wir einfach mal wieder einen Sieg einfahren“, erklärt Andre Hülsmann von Blau Weiß Fuhlenbrock. Noch in der letzten Woche lieferte seine Mannschaft ein klasse Leistung gegen den Tabellenzweiten Arminia Klosterhardt ab, musste sich am Ende aber unglücklich mit 0:1 geschlagen geben. Doch Hülsmann war vom Auftritt seiner Jungs überzeugt: „Wenn wir die Leistung von Sonntag wiederholen, dann bin ich echt frohen Mutes.“ Die Entwicklung bleibt auch beim Gegner Post SV nicht unbemerkt. „BW Fuhlenbrock ist wieder auf einem guten Weg. Trotzdem brauchen wir unseren Kopf nicht einziehen, denn unser oberstes Ziel ist es, den dritten Platz zu verteidigen“, so Post-Trainer Jörg Hetkamp. Im Hinspiel gewann seine Mannschaft noch mit 7:3 auf der heimischen Anlage. „Wir sind uns bewusst, dass das im Hinspiel eine Klatsche war und damit steht auch fest, dass wir uns jetzt dafür revanchieren wollen. Wir haben noch eine Rechnung mit Post offen und diese wollen wir nun auch einlösen“, lautet Hülsmann Kampfansage. Doch auch die Gäste sind extrem motiviert: „Wir geben Platz drei auf keinen Fall mehr frei. Alle Jungs sind heiß, Fuhlenbrock erneut zu schlagen und wir haben den Kopf frei, sodass wir auch frei aufspielen können. Wir wollen auf jeden Fall punkten, am besten natürlich gewinnen“, erklärt Hetkamp. Dabei kann Hetkamp auf all seine Spieler vertrauen, keiner fällt aus. Auf Seiten von Fuhlenbrock sind dagegen nicht alle Mann an Bord. Es gibt erneut mehrere Ausfälle. Doch das schreckt Hülsmann nicht ab: „Wir brauchen endlich einen Dreier. Dafür müssen wir wieder so diszipliniert spielen und gut organisiert sein wie am vergangenen Wochenende, denn dann ist auf jeden Fall etwas möglich.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

TSV Safakspor II - SC Buschhausen II

BW Oberhausen II - BV Osterfeld

SV Concordia II - Sterkrade 06/07 II

SG Oberhausen - Adler Oberhausen

TB Oberhausen - GA Sterkrade II

TuS Buschhausen - Arminia Lirich II

Kreisliga B - Gruppe 2

Batenbrocker Ruhrpott Kicker (8.) - Dostlukspor Bottrop II (1.)

Platzderby im Batenbrocker Volkspark. Am kommenden Sonntag treffen die beiden Nachbarvereine Batenbrocker Ruhrpott Kicker und Dostlukspor II aufeinander. Bei diesem Spiel scheinen die Rollen klar verteilt: Das Team von Trainer Sadettin Senyüz belegt nach 20 absolvierten Spielen den ersten Tabellenplatz, während die Batenbrocker mit 20 Punkten weniger auf Rang Acht liegen. Alles andere als ein Sieg von Dostlukspor wäre demnach eine Überraschung. Doch bereits im Hinspiel war es eine enge Kiste: 2:1 hieß es da für den Favoriten.

Fehlt wegen einer Blinddarm-OP: Robin Axel.
Fehlt wegen einer Blinddarm-OP: Robin Axel.

   "Klar ist Dostlukspor Favorit. Doch es ist doch auch klar, dass wir versuchen werden zu punkten", erklärt Daniele Lepori, Interimstrainer bei den Batenbrockern. Doch Sadettin Senyüz will sich nicht mit eventuellen Punktverlusten beschäftigen: "Ich möchte natürlich die drei Punkte, da wir weiter unseren Platz an der Tabellenspitze behalten wollen." Dabei muss Senyüz unter anderem auf den gesperrten Irfan Istek verzichten. "Eventuell bekommen wir noch ein oder zwei Spieler aus der ersten Mannschaft", hofft Senyüz auf personelle Unterstützung. "Ich respektiere jede Mannschaft. Man muss immer erst die 90 Minuten über die Bühne bringen, das war auch in der Vorwoche der Fall", so Senyüz. Die Batenbrocker sind sich indes ihrer Außenseiterrolle bewusst. "Im Hinspiel waren wir nah an einem Unentschieden dran. Wenn mir mit der nötigen Konzentration und dem nötigen Engagement in das Spiel gehen, dann sind wir auch gegen Dostlukspor nicht chancenlos", betont Daniele Lepori, der auf einizige Akteure verzichten muss: Nico Parisis, Denis Hufnagel, Alexander Teichert und Robin Axel fallen definitiv aus. Der Einsatz von Ferhat Bolat ist zudem fraglich.

Anstoß: 15 Uhr

 

FC Polonia (11.) - SV Vonderort (13.)

„In der letzen Woche war es ein Ausrutscher, der Gegner war cleverer und hat auch besser gespielt. Durch solche Fehler gewinnst du kein Spiel“, beschreibt FC-Trainer Adam Karpinski die 0:3-Niederlage der vergangenen Woche gegen Viktoria. Solche Fehler können sich die Hausherren am kommenden Spieltag auch nicht erlauben, denn die Vonderorter sorgten nach einer miserablen Hinrunde für eine Überraschung und konnten in den vergangen Wochen überzeugen. Aus den letzten Spielen der Rückrunden holten die Gäste bereits neuen Zähler, in der kompletten Rückrunde waren es gerade einmal sieben. Zuletzt konnte die Elf von Erdal Balli mit 4:2 gegen die Zweitvertretung von TB Oberhausen punkten, das ging auch an den Hausherren nicht spurlos vorbei: „Die sind derzeit gut i Form und haben die letzen Spiele gewonnen“, warnt Karpinski vor dem kommenden Gegner. Jedoch will der FC trotz „ein bis zwei Ausfällen“ einen Sieg auf heimischer Platzanlage holen: „Unser Kader ist groß genug um das zu kompensieren und beim Training sind auch immer 14 bis 15 Leute da. Wir spielen zuhause und wollen die drei Punkte, wir setzen alles daran dies zu erreichen“, so Karpinski abschließend. Vonderort-Trainer Erdal Balli, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Vorwärts 08 (14.) - RW Welheimer Löwen (4.)

Zehn Ränge trennen die beiden Mannschaften in der Tabelle doch trotzdem gibt es in der Partie an der Passstraße keinen Favoriten. Zwar fegten die Gäste in der vergangenen Woche die Safakspor III mit 5:0 von der Platzanlage und die Hausherren mussten eine 1:2-Niederlage gegen die Zweitvertretung von SW Alstaden hinnehmen, doch die Personalsituation bei den Gästen ist am Tiefpunkt angekommen. „Ich weiß überhaupt nicht wer am Sonntag auflaufen wird, wenn ich sehe wer alles ausfällt, fehlt mir fast die ganze Stammformation. Ich will hoffen das wir da Leute zusammenkriegen, doch das sieht gar nicht gut aus“, muss Löwen-Trainer Thomas „Netzer“ Ochojski zugeben. Jedoch wollen die Gäste ihr Ziel weiterhin verfolgen und unterschätzen dabei den Gegner nicht, der sich in den vergangenen Wochen gut präsentierte, dem jedoch oftmals das Glück fehlte und die Kondition zum Verhängnis wurde. „Wir wollen weiter da oben dran bleiben, doch das wird nicht leicht. Ich denke die haben in den vergangenen Wochen gute Ergebnisse geholt und sind nicht zu unterschätzen“, weist Ochojski den nötigen Respekt auf. Die Personallage macht es den Gästen nicht leicht, jedoch wollen sie trotzdem mit etwas zählbaren aus dem Spiel gehen. „Trotz der Lage sind wir nicht zum Jammern da, sondern zum Fußballspielen. Wir müssen das Beste aus unserer Lage machen“, so „Netzer“ abschließend. Der Trainer der Hausherren, Fahrudin Kovac, war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SuS 21 Oberhausen II - SC Viktoria

TB Oberhausen II - SV Rhenania II

SF Königshardt II - SV Fortuna II

SV 1911 - SW Alstaden II

TSV Safakspor Oberhauen III - VfB Bottrop II

Kommentar schreiben

Kommentare: 21
  • #1

    SFK Edelfan (Freitag, 21 März 2014 16:17)

    Am Samstag wird der rote SFK- Zug über die Tulpenwiese fegen und

    das Feld beackern bis keine Tulpe mehr an ihrem Ort steht.

    Für uns geht es nicht um drei Zähler sondern es sollte jedem

    roten SFK- Teufel klar sein das ist ein sechhhhhs Punkte Spiel

    und die Meisterschaft.

    Die Sportfreunde wissen Dank Wißel wie BWO zu besiegen ist.

    Auch die Reserve ist geil auf dieses Spiel und wird fehlende

    Stammspiele wie schon in anderen Spielen bestens ersetzen.




    Mein Tipp 2 : 3 Sieg Sportfreunde SFK

  • #2

    Insider (Freitag, 21 März 2014 16:58)

    Ich habe gehört das bei einem Sieg auf der Tulpenwiese
    alle SFK -Spieler mit Frauen eine Woche Urlaub
    machen können ???????

  • #3

    tommy (Freitag, 21 März 2014 16:58)

    Und Concordia geht gegen 06/07 unter damit lirich 1 wird auf geht's jungs

  • #4

    11. Spieltag SC 20 ????????? (Freitag, 21 März 2014 17:18)

    Ich denke wenn SC 20 auf der Tulpenwiese gewinnen
    kann dann der SFK erst recht !!!!!
    Wir SFK- Fans werden schon für Stimmung sorgen !!!

  • #5

    Kaiser Franzel (Freitag, 21 März 2014 17:30)

    BWO - SFK
    Im Spiel wird die Kondition entscheidend sein
    und wenn der Delling einen guten Tag hat reichen
    selbst zwei Erturalh zum Sieg nicht !!!!!

  • #6

    Albert (Freitag, 21 März 2014 20:10)

    @1
    Dann komm mal an die Tulpenwiese Du Edelfan!! Die BWO Hools werden Dich empfangen! !!!
    Alles andere als ein Sieg der Blauen geht garnicht!!!

  • #7

    Fritz Tümmers (Freitag, 21 März 2014 22:25)

    Ich bin SFK-Fan und glaube die Burschen machen
    das auf der Tulpenstr.
    Mein Tipp 1 : 3 S F K
    ( SFK ) Sieg für Königshardt ! ! !

  • #8

    Olga Koslowskyhs (Freitag, 21 März 2014 22:31)

    Ich mach den Möllman ( BWO) nicht der is mich
    zu aroganth und wünsche den Sportfreunden
    viel Ervolg !

  • #9

    Gert Paskwale (Freitag, 21 März 2014 23:02)

    Ich habe gehört das aus der Zweiten Verstärkung
    am Samstag gegen ( BWO ) dabei ist.
    Das ist eure Chance , macht eure Netze u n d g u t i s t ! !
    Wir Fans wollen Tooore von Euch sehen ! ! !

  • #10

    Mehmet und Ali (Freitag, 21 März 2014 23:09)

    Spitzenspiel BWO - SFK

    Da gib was auf die Schlappen,wir sind
    dabei hofendlich is Schiri gut, haaaaaaa.

  • #11

    Sportfreunde S F K (Freitag, 21 März 2014 23:38)

    Diese Saison gehört uns ! ! !

    Landesliga ich höre dich rufen ! ! !

    Ihr holt gegen BWO wenigstens einen Punkt ! ! !

  • #12

    Trainerspruch (Freitag, 21 März 2014 23:58)

    Entweder stellt man sich wie ein Messdiener hin und betet das ‚Vater unser‘, oder man hält dagegen. Wir haben uns für die erste Variante entschieden.“



  • #13

    Teyzemin Evladi (Samstag, 22 März 2014 10:44)

    Was los Netzer ist etwa aufstieg keine rede mehr in Welheim?
    Schon aufgegeben??

  • #14

    S F K Osterhase (Samstag, 22 März 2014 12:04)

    Der Möllmann wird am Samstag vom Osterhasen schon eine
    vorgezogene österliche Bescherung mit vielen bunten Eiern
    im blau-weißen Nest bekommen.
    Spielt Ihr mal ruhig in der ersten Halbzeit wie der FC Bayern
    und in der zweiten wie die Borussia.
    Das ist schon letzte Saison in die Pampers gegangen.
    Hoffentlich habt Ihr auch genug Sauerstoffzelte geordert das
    wird ein heißer Tanz mit den roten Teufel S F K.
    Wer von den Spielern vom Platz gestellt wird entscheidet
    wohl immer noch der Schiedsrichter und nicht irgend ein
    Schaumschläger.
    Mit etwas Glück werden wir dich nächste Woche in der
    Trainerreha in Malente besuchen kommen und da wird
    er auch noch lernen wie man Psychiatrie richtig schreibt.
    Egal wie das Spiel ausgeht, du wirst weiter die Rücklichter
    vom roten S F K D-Zug sehen und das noch einige
    Spieltage, dafür werden die roten Teufel SFK schon sorgen.

    Zur Erklärung SFK = S i e g F Ü R Königshardt

  • #15

    Sertac Ö. (Samstag, 22 März 2014 13:32)

    kriegt brk 5 stück von uns

  • #16

    Experte (Samstag, 22 März 2014 16:10)

    Gar nicht wird gar nicht zusammnen geschrieben

  • #17

    Experte (Samstag, 22 März 2014 18:14)

    Hahahahahahahaha BWO

  • #18

    ll (Samstag, 22 März 2014 19:32)

    Lach dsb 2 wird es schwer haben

  • #19

    kein königshardter (Samstag, 22 März 2014 19:40)

    Haha blau weiß alles ist vorbei. BWO 1 - 4 SFK. Wann lernt der tulpengeneral möllmann endlich mal das seine große klappe zwar Zuschauer anlockt, die aber nur kommen um ihn verlieren zu sehen...jedes jahr das gleiche und jetzt bin ich mal auf die ausreden gespannt wer alles angeschlagen gespielt hat, wie schlecht der Schiedsrichter war und wie tief die sonne stand...Glück auf allen blau weißen und möllmann...NICHT!!!

  • #20

    Glückwunsch (Samstag, 22 März 2014 20:07)

    Ganz abgezockte Leistung der Sportfreunde. Haben das Spiel bis auf die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte komplett im Griff gehabt. Einzig der Schnapper war ein wenig unsicher und leistete sich einige Fehler, dies war jedoch auf beiden Seiten der Fall. Und jetzt Mund abwischen weitermachen. Vielleicht gibt es ja dann nächste Saison in der Landesliga den Clasico gegen Nord, falls die eine Truppe aufsteigt und die andere Truppe die Klasse hält.

  • #21

    Beobachter (Sonntag, 23 März 2014 08:40)

    alles so armselig und der doktor läßt sich damit ein. da hält doch keiner mehr wort. brk ist fast wieder am boden wie mal batenbrock