Schiedsrichteraustausch am Wochenende

Am ersten Rückrundenspieltag der Kreisliga A 1 Gelsenkirchen gab es eine Neuerung. Der Schiedsrichter Markus Mertens aus dem Niederrheinkreis 10 Oberhausen / Bottrop leitete die Partie VfL Grafenwald - BV Rentfort II. Im Gegenzug leitete der Schiedsrichter Isa Efetürk vom Kreis 12 in Bottrop die Partie VfR Ebel - TSV Safakspor Oberhausen. Es ist der erste Schiedsrichteraustausch der Landesverbände Westfalen und Niederrhein über ihre Grenzen hinaus.

Schiedsrichter Markus Mertens.
Schiedsrichter Markus Mertens.

Die beiden Kreisschiedsrichterausschüsse hatten sich vor längerer Zeit erstmalig getroffen und einen Austausch angedacht. Nachdem Verbandshürden überwunden wurden, kam es zur konkreten Planung. Es wurde vereinbart, dass bis zum Saisonende an jedem Spieltag ein Spiel der Kreisliga A vom anderen Kreis geleitet wird. Vorteil für die Vereine: Es kommt auch mal ein anderer „unbekannten“ Schiedsrichter. Für die Schiedsrichter: Es wird auch mal eine andere Mannschaft und ein anderer Sportplatz gesehen. Zusätzliche Kosten entstehen den Vereinen nicht. Die eingesetzten Schiedsrichter machen sich natürlich vor den Spielen mit den in einigen Punkten leicht voneinander abweichenden Durchführungsbestimmungen und organisatorischen Abläufen vertraut. Übrigens: Beide eingesetzten Schiedsrichter hatten keine Probleme mit den Spielen. Die Teams waren mit den Referees zufrieden. Und 17 Fußballregeln bleiben 17 Fußballregeln. Beide Schiedsrichterausschüsse freuen sich über die gemeinsame Aktion.

Text + Bild: Carlos Prada und Uli Sabellek

Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Sven Müller (Mittwoch, 19 März 2014 13:18)

    Dies bitte auch mal beim SV Concordia anwenden!

  • #2

    Nr 5 (Donnerstag, 20 März 2014 09:23)

    Schiedsrichter safakspor-ebel war sehr gut Respekt.

  • #3

    Auslaufmodell (Donnerstag, 20 März 2014 12:56)

    Ich war bei der Partie Grafenwald gegen Rentfort II dabei. Mein Urteil lautet
    Der Schiedsrichter war gut.
    Das ein oder andere war schon brisant aber insgesamt OK.
    Im Anschluss haben sich alle die Hände gereicht. So muss Fußball sein.
    Ein guter Schiedsrichter, ein guter Verlierer und ein Sieger der nicht provozierte.

  • #4

    Ex-Trainer (Donnerstag, 20 März 2014 20:03)

    Diese Idee hatte ich schon vor Jahren, vor allem weil es für die Schiris und Spieler Neuland ist ,denn in den unteren Ligen läuft man sich ja ständig über den Weg.
    Für den einen oder anderen ensteht mit der Zeit auch eine Freundschaft oder auf der anderen Seite eine Anti-Partie.
    Von dem Fahrweg tut sich nicht viel.
    Weiter so!!!

  • #5

    gut! (Freitag, 21 März 2014 13:37)

    Sehr gute Idee! Vor allem zum Ende der Saison, wenn es um Auf- und Abstieg geht, ist es vielleicht mal gut, wenn ein fremder Schiedsrichter pfeifft.