Gesamtschule Borbeck war zu Gast

Die Kooperation des SC Rot-Weiß Oberhausen mit der Gesamtschule Alt-Oberhausen wurde mit Hilfe der Energieversorgung Oberhausen (evo) und des Oberhausener Gebäudemanagement (OGM) in den letzten Jahren stetig verbessert und ausgebaut.

So gibt es mittlerweile in den Jahrgangsstufen 5 und 6 Sportklassen, die einen Fußball- (RWO) und Basketball-Schwerpunkt (evo-NBO) haben. Die Schüler erhalten in den Morgenstunden zusätzliche Sporteinheiten in den jeweiligen Sportarten, unter der Leitung der Vereine. Bei RWO ist Thomas Hüfner für die Trainingseinheiten, die am evo-Jugendleistungszentrum stattfinden, verantwortlich.

 

Dass die Kombination von körperlicher und geistiger Ausbildung sehr gut angenommen wird, zeigen die Anmeldezahlen für die Sportklassen. Für RWO kann es auf Dauer natürlich nur das Ziel geben, möglichst viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Sportklassen zu integrieren, damit die jungen Nachwuchsspieler zusätzliche Trainingseinheiten außerhalb der Vereinsübungseinheiten erhalten.

 

Neben den üblichen Trainingseinheiten am Morgen hatten die fußballbegeisterten Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 am vergangenen Freitag erstmals auch ein Freundschaftsspiel gegen eine andere Schule. Am evo-Jugendleistungszentrum war die Gesamtschule Borbeck mit ihrer Schulmannschaft, zusammengestellt aus den Jahrgangsstufen 6 und 7, zu Gast.

 

Am Ende stand es gegen die, aufgrund des Alters, körperlich etwas überlegenen Gäste aus Essen 3:3. Auch zukünftig sollen solche freundschaftlichen Vergleiche mit anderen Schulen nach Möglichkeit immer mal wieder stattfinden, daher würde sich Thomas Hüfner über eine kurze E-Mail von interessierten Schulen an huefner@rwo-online.de freuen.

 

Landwehr: Ehemalige Geschäftsstelle und Platzanlage werden planiert

 

Alte Heimat ist Geschichte

 

Viele Jahrzehnte war die Landwehr die Heimat der Kleeblätter. Auf der „geschichtsträchtigen“ Sportanlage trainierten Jugend und Senioren und trugen dort auch viele brisante Duelle aus. Legendär waren auch die Katakomben im Keller, in denen die Erste Mannschaft beheimatet war. Allerdings waren Gebäude und Plätze, vor allem die Aschenplätze, auch schon gehörig in die Jahre gekommen und genügten den Ansprüchen moderner Trainingsflächen und eines Nachwuchsleistungszentrums nicht mehr.

Mit dem Bau der neuen Platzanlage und des Leistungszentrums am Stadion konnte dem Verein vor zwei Jahren eine neue sportliche Heimat errichtet werden. Im vergangenen Herbst, nach Fertigstellung der neuen Geschäftsstelle auf dem Gelände des Leistungszentrums, war der gesamte Umzug dann endgültig vollzogen.

 

Nach dem Umzug der sportlichen Abteilung und insbesondere, nachdem auch die Verwaltung die Landwehr verlassen hatte und die Gebäude leer standen, war Vandalismus und Verwahrlosung Tür und Tor geöffnet. 

 

Inzwischen sind der Abriss der Gebäude und das Einebnen der Anlage aber in vollem Gange, so dass nicht mehr viel an das alte Landwehrstadion an der Grenze zwischen Alstaden und Styrum erinnert. In absehbarer Zeit werden auf dem Gelände Wohnhäuser errichtet.

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