Vortrag der VDV – Vorstellung des Sozialpädagogen

Ähnlich wie beim Vortrag für die U17-Spieler und ihre Eltern vor einigen Wochen ging es auch am Montagabend darum, Spieler und Eltern der Jahrgänge U15 und U16 über für sie relevante Themen zu informieren. Den zentralen Part der Infoveranstaltung übernahmen Ulf Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VDV, und Heinz Niggemeier, Teambetreuer der Mannschaften in Westdeutschland. Schwerpunkt ihres Vortrags war es, die jungen Spieler und auch die Eltern für Themen wie Umgang mit Medien, Spielervermittlern oder Verträgen zu sensibilisieren, mit denen sie auf dem Weg in den bezahlten Fußball zwangsläufig konfrontiert werden.

Zwar ist die sportliche Ausbildung der Jugendspieler das primäre Ziel des SC Rot-Weiß Oberhausen im Leistungszentrum. Aber selbstverständlich sollen die Spieler und ihre Eltern auch Unterstützung abseits des Platzes erhalten. Ein weiterer kleiner Baustein für die „Unterstützung“ ist der neue Sozialpädagoge Carsten Kniat, den Fabian Weitkämper, Leiter des Leistungszentrums, im Zuge des Vortrages ebenfalls den Anwesenden vorstellte. Auch er wird künftig Vorträge zu verschiedenen Themen halten und als „außenstehender“ Ansprechpartner für Spieler, Eltern aber auch Trainer und Mitarbeiter vor Ort zur Verfügung stehen.           

Der nächste Baustein für die ganzheitliche Entwicklung der Jugendlichen aus der Oberhausener Jugendabteilung wird in Kürze das evo-Bewerbungstraining sein. Bei diesem bekommen die Spieler ab U15 wertvolle Tipps von Experten, wie Bewerbungen richtig formuliert werden, wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch zu verhalten hat usw. Weitere Informationen dazu folgen in den kommenden Wochen.

 

 „Lichttest“ war erfolgreich -  Spiel gegen Köln steht nichts mehr im Wege

 

Am Montagabend war es soweit. Nach dem Abbau des einsturzgefährdeten Flutlichtmasten über das Wochenende hieß es um 19.30 Uhr am Abend: Stunde der Wahrheit! Ein Testlauf sollte zeigen, inwieweit die Beleuchtung mit drei Masten für das Stadion möglich ist.

 

Und der „Lichttest“ zeigte, dass die Strahlkraft der drei verbliebenen Masten ausreicht, um die Heimspiele auch bei Dunkelheit auszutragen. Zwar mussten die Lampen der Masten am Dienstag noch ein wenig anders ausgerichtet werden, dann konnte aber für Mittwochabend grünes Licht gegeben werden.

Somit steht der Partie RWO gegen 1. FC Köln U21 nichts mehr im Wege und die Kleeblätter haben die Chance, im „Dreimast“-Stadion Niederrhein eine neue Serie zu starten.

 

Anstoß ist am Mittwochabend um 19.30 Uhr.

 

Gegner im Portrait: 1. FC Köln U21

 

Kölner wollen keine Zitterpartie wie letzte Saison!

 

Rot-Weiß Oberhausen gegen den Wuppertaler SV, so müsste die Partie am Mittwochabend eigentlich heißen. Aber eben nur eigentlich! Durch die Einleitung des Insolvenzverfahrens bei den sportlich so eben geretteten Bergischen musste das Team in der laufenden Saison in der Oberliga starten. Der U21 des 1. FC Köln blieb durch diesen Verwaltungsakt als 16. der Gang in die Mittelrheinliga erspart. Nur durch die wesentlich bessere Torbilanz vom VfB Hüls getrennt. 60:61 Treffer waren für einen faktischen Absteiger dabei gar kein schlechter Wert, zumal die Bilanz der selbst erzielten Treffer für höhere Ansprüche gereicht hätte. 

 

Doch nach den Gegentreffern befanden sich die „kleinen Geißböcke“ auf Abstiegskurs. Das konnten die Verantwortlichen um Trainer Stefan Engels in der laufenden Saison korrigieren. Die Abwehr steht wesentlich stabiler als noch vor einem Jahr. Großen Anteil an der neu gewonnen Sicherheit im Abwehrbereich hat der aus Siegen verpflichtete Leon Binder. Er bringt genau die Routine und Sicherheit mit, die in der vergangenen Saison so oft vermisst wurde. Aber auch im Kreativbereich verfügt unser Gast über ganz viel Qualität. Dabei kann sich der Trainer noch auf den eigenen familiären Nachwuchs verlassen. Mario Engels verfügt über ausgezeichnete technische Fähigkeiten, besitzt Übersicht und ist daneben noch ziemlich schnell unterwegs. Kein Wunder, dass andere Clubs auf ihn aufmerksam wurden. Nach einem fünftägigen Probetraining verpflichtete ihn der FSV Frankfurt ab der kommenden Saison und stattete ihn gleich mit einem Vertrag bis 2017 aus. Doch bis der Wechsel an den Main in die 2. Liga vollzogen wird, will er dem FC-Team „noch mit mindestens fünf Toren helfen“ und dabei seine sportlichen Qualitäten einbringen.

 

Das könnte in der Rückrunde theoretisch auch Adil Chihi für die U21 der Kölner tun. Immerhin spielt der Deutsch-Marokkaner bereits seit über sieben Jahren für den FC – für die 1. Mannschaft wohlgemerkt! Doch Chefcoach Peter Stöger war wohl nicht mehr ganz einverstanden mit den Trainingsleistungen des 25-Jährigen. „Wir wollen in der Rückrunde nur mit Spielern zusammen arbeiten, die über den Sommer hinaus bei uns eine Perspektive besitzen“, so Stöger vor dem Rückrundenstart. Man wird sehen, wie sich diese Personalie in Zukunft fortsetzt. In den ersten beiden Begegnungen nach der Winterpause war Chihi nicht dabei, wurde allerdings im Verlauf der letzten Partie gegen Alemannia Aachen (0:1) im zweiten Durchgang eingewechselt. Nach einem beachtlichen 1:1 im kleinen rheinischen Derby, reichte es gegen Fortuna Düsseldorf immerhin ebenfalls zu einem 1:1. Bitter hingegen war die 1:3-Niederlage im Nachholspiel gegen den SC Wiedenbrück. Trotz des von den Ergebnissen nicht optimal verlaufenden Jahresauftaktes mit einem Remis und zwei Niederlagen, blickte FC-Coach Stefan Engels bereits vor einigen Wochen optimistisch in die Zukunft: „Wenn das Team so weiter arbeitet, werden wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben.“

 

Eine Aussage, die sich zu bestätigen scheint. Denn dank vier Punkten aus den letzten beiden Spielen mit einem Sieg in Velbert und einem Punktgewinn gegen Uerdingen, stehen die jungen Domstädter deutlich über dem Strich.

 

Trotzdem hätte in Oberhausen keiner wirklich etwas dagegen, wenn Stefan Engels und sein Team aus dem Stadion Niederrhein ohne Punkte im Gepäck abfahren würden…

 

 

Nettekoven zurück - Weigelt fraglich für Köln-Spiel

 

Kapitän laboriert weiter an einer Grippe

 

Während Torhüter Patrick Nettekoven seine Grippe auskuriert hat und bereits wieder in das Training eingestiegen ist, wird  bei Kapitän Benjamin Weigelt eine Entscheidung zur Einsatzfähigkeit gegen Köln erst am Spieltag fallen. Er laboriert weiterhin an den Folgen eines grippalen Infekts und konnte daher am Dienstag nicht am Mannschaftstraining teilnehmen.

 

Ausrüster und Sponsoren verlängern

 

RWO-Ausrüster heißt auch in der nächsten Saison „hummel“

 

Immer mehr aktuelle Werbepartner des SC Rot-Weiß Oberhausen verlängern ihre Verträge über die Saison hinaus oder signalisieren, dass sie auch künftig den Kleeblättern die Treue halten wollen. Bereits am Montag gab es vier Vertragsverlängerungen zu vermelden.

 

Mit dem Malerbetrieb Schönnenbeck hat am Dienstag ein weiterer Business-Partner die Unterschrift unter den Werbevertrag für die Spielzeit 2014/15 gesetzt.

 

Zudem konnte der Verein auch in Sachen Ausrüster Nägel mit Köpfen machen. RWO und der bisherige Ausrüster hummel einigten sich darauf, die Zusammenarbeit auch für die nächste Saison fortzusetzen. Damit gehen der Traditionsverein und das Traditionssport-artikelunternehmen im Sommer bereits in die vierte gemeinsame Spielzeit.

 

Im Zuge der Vertragsverlängerung mit hummel wurde auch der Sponsoringvertrag von RWO-Partner Intersport Bechtel verlängert. Auch hier wird die Zusammenarbeit, speziell im Bereich der Ausrüstung, weiter intensiviert.

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