Derby-Kracher am Blankenfeld

Am Sonntag steigt auch endlich die Landesliga in Bottrop und Oberhausen ins Fußball-Jahr ein. Dabei stehen die Partien von Arminia Klosterhardt und Sterkrade-Nord ganz klar im Schatten des Bottroper Derbys zwischen dem SV Rhenania und dem VfB Bottrop. Eine Liga tiefer treffen in Alstaden die beiden Aufsteiger von Schwarz-Weiß und der Fortuna aus der Nachbarstadt aufeinander. Dabei ist der Gastgeber hier genauso gefordert, wie der Adler aus Osterfeld im Heimspiel gegen Hamminkeln. In der Kreisliga A will Absteiger Sterkrade 06/07 unbedingt den Fehlstart in die Rückrunde korrigieren. Derweil steigt in Klosterhardt das ultimative Keller-Duell zwischen dem RSV und dem TSV Safakspor. 

Landesliga

SV Rhenania (15.) - VfB Bottrop (9.)

Gleich das Derby zum Start nach der Winterpause und alle freuen sich darauf. "Die Vorfreude ist bei den Jungs sehr groß, dass es endlich wieder losgeht. Und natürlich sind sie heiß auf das Derby", weiß Christian Müller, Co-Trainer beim VfB Bottrop.

Marvin Höner soll sein Team führen.
Marvin Höner soll sein Team führen.

   In der Vorbereitung auf die Rückrunde hatte die Ata-Elf eher nicht ergebnisorientiert gespielt sondern eher rumexperimentiert. "Was wir dabei sehen wollten, haben wir nun gesehen. Die Neuzugänge sowie unsere Langzeitverletzten konnten Spielpraxis sammeln, und wir wissen schon mit welcher Formation wir am Sonntag auflaufen werden. Wir haben alle Mann an Bord und werden Rhenania dabei sicherlich nicht unterschätzen. In der Tabelle ist alles sehr dünn beieinander und wir können uns beim Sieg weiter vom Tabellenende absetzen. Bei einer Niederlage wären wir wieder sehr nah am anderen Ende der Tabelle. Ziemlich schnell wollen wir den Klassenerhalt in trockene Tücher bringen", ist die Ansage von Müller für Sonntag.

   Für Mittelfeldregisseur Marvin Höner, der zur Winterpause wieder zurück ins Jahnstadion wechselte, wird es sicherlich auch ein besonderes Derby, denn sowohl er selbst als auch der VfB setzen große Hoffnung in das Ziel Klassenerhalt. "Marvin weiß gerade solch ein Derby bestens einzuschätzen und wird in der Rückrunde Verantwortung übernehmen sowie die Mannschaft führen. Er ist sicherlich ein ganz wichtiger Spieler für uns in der Rückrunde", freut sich der Co-Trainer über seinen Heimkehrer.

Für ihn ist die Saison wohl vorbei: Samet Kanoglu.
Für ihn ist die Saison wohl vorbei: Samet Kanoglu.

   Keine Kampfansage kommt diesmal aus dem Lager der Gastgeber. "Gegen meiner Natur halte ich diesmal den Ball flach. Wir haben Heimspiel und sind somit nicht krasser Außenseiter. Wir freuen uns auf volle Zuschauerränge und geiles Fußballwetter", blickt Rhenanen-Coach Oliver Dirr auf das Derby. "Ich habe gleich fünf Fragezeichen im Kopf und weiß noch nicht wirklich wer auflaufen wird. Vielleicht gibt es auch eine große Überraschung und schließe nichts aus", spielt Dirr vielleicht auf die Möglichkeit an, dass er David Hücker, der bisher in der Vorbereitung nicht mittrainieren konnte, in den Kader berufen wird. "Eigentlich wäre es den anderen Jungs gegenüber irgendwie unfair, doch blicke ich auf die Trainingsbeteiligung zurück, fehlten dort auch einige des Öfteren mal", so der emsige Trainer.

   Grundsätzlich kann er zwar auch aus den Vollen schöpfen, doch Dieter Kopka, Robin Müller, Niko Adorf sowie Ali Akdeniz fehlen im Kader. Zudem hat sich Stürmer Samet Kanoglu bereits den zweiten roten Karton - gerade im Testspiel am vergangenen Mittwoch gegen Rentfort -  in dieser Saison abgeholt und wird voraussichtlich acht Wochen fehlen. "Nach seiner verbalen Entgleisung gegenüber dem Schiedsrichter dürfte er wohl länger pausieren. Mir hat er nach dem Spiel geschrieben, dass er keine Lust mehr auf Fußball hat. Doch ich sage niemals nie beim Fußball und wir werden sehen, was mit ihm passiert", ist Oliver Dirr merkbar enttäuscht über das erneute Fehlverhalten von Kanoglu.

   Sofern das Wetter am Sonntag tatsächlich mitspielen sollte, freut sich der Trainer auf seinen anderen Glücksbringer im Hause Dirr. Seine Frau hat Ihren Besuch im Blankenfeld angekündigt und mit ihr hinter dem Trainerhäuschen hat Dirr noch nie verloren. "Das Glücksschwein Grunzi hat ja ausgedient und das Glück durch meine Frau möchte ich nicht überstrapazieren. Doch einen guten Start nach der Winterpause wäre schon toll", sieht Dirr das Derby völlig entspannt entgegen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Sterkrade-Nord (8.) - Mühlheimer SV 07 (12.) 

Die Sportvereinigung Sterkrade-Nord ist richtig heiß auf den Ligastart. Der Aufsteiger um Trainer Lars Mühlbauer kann es gar nicht mehr erwarten, dass es wieder losgeht. Die Pause war ja auch lang genug. Oder liegt das Verlangen nach Meisterschaftspunkten vielleicht auch daran, dass man ein schwaches Auftreten von letzter Woche wieder möglichst schnell vergessen machen will? Denn die Oberhausener verpatzten ihre Generalprobe ordentlich. „Wir haben letzte Woche 0:5 gegen Königsberg verloren, einem Landesligisten aus einer anderen Gruppe. Ich bin noch immer ein bisschen stinkig und verschnupft, ob der Leistung in dem Testspiel“, so Mühlbauer beim Blick zurück. Die Mannschaft habe es diese Woche dann im Training zu spüren bekommen, erklärt der Trainer weiter. Seine Kicker dürften auch deswegen wohl topfit in die erste Partie in 2014 gehen.

Nord-Trainer Lars Mühlbauer ist wegen der Generalprobe noch immer stinkig. Foto: Sterkrade-Nord
Nord-Trainer Lars Mühlbauer ist wegen der Generalprobe noch immer stinkig. Foto: Sterkrade-Nord

   Davon ab, kann Mühlbauer bis auf die Ausfälle der Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Immerhin: Mike Ratkowski, der sich am 4. Spieltag einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, befindet sich wieder im leichten Lauftraining. „Er ist sehr ehrgeizig und trainiert hart an sich. Vielleicht kann er schon im nächsten Monat zum Mannschaftstraining dazu stoßen“, hofft Mühlbauer. Der zweite Verletzte ist Alexander Ripkens, der zwar in der Hinrunde nach langer Verletzung vier Spiele absolvieren konnte, diese aber wohl nur unter Schmerzen, wie sich jetzt herausstellte. „Alex kommt derzeit nicht richtig auf die Beine. Daher haben wir jetzt gesagt, dass er erst einmal komplett wieder fit werden soll.“ Alle anderen sind komplett fit, und Mühlbauer ist sich auch sicher, dass diese Sonntag gegen den Mülheimer SV ein anderes Gesicht zeigen werden, als noch zuletzt im Testspiel. „Ich bin 100 Prozent davon überzeugt, dass wir ganz, ganz anders auftreten werden. Die Jungs fanden es selbst nach der Niederlage beschämend und es deutet nach der Trainings-Woche auch alles darauf hin, dass diese schlechte Leistung deutlich korrigiert wird.“ Dabei mahnt auch Mühlbauer, dass es vonnöten ist. „Wir müssen jetzt wieder sofort unsere Sinne schärfen. Uns muss bewusst sein, dass wir jedes Spiel wieder an unsere Grenzen gehen müssen, wenn wir am Ende den Klassenerhalt feiern wollen.“ Der würde wieder ein Stückchen näher rücken, wenn Sonntag ein Heimsieg folgt. „Da wartet direkt ein Big Point auf uns. Denn der MSV steht hinter uns. Wenn wir gewinnen, können wir uns von der gefährlichen Zone weiter distanzieren. Bei einer Niederlage hingegen stünden wir direkt unter Druck. Daher habe ich den Jungs auch schon gesagt, dass es ein enorm wichtiges Spiel ist“, so Mühlbauer weiter. Die Gäste wechselten bereits im Laufe der Hinrunde den Trainer. Seitdem geht es zumindest etwas weiter nach oben. „Mit dem Trainer-Wechsel haben sie besser gepunktet. Zudem haben sie sich auch in der Winterpause verstärkt. Allerdings nur in der Breite“, glaubt Mühlbauer, dass kein Hochkaräter dabei war. Dennoch mahnt er: „Der Mülheimer SV wird stärker sein, als noch im Hinspiel. Das wird kein Vergleich sein“, ist er sich vor dem Auftakt ins Jahr 2014 sicher.

Anstoß: 15 Uhr

 

Viktoria Buchholz (11.) - Arminia Klosterhardt (4.)

Boah, war das ne lange Pause oder was?! Nach gefühlt zweieinhalbjähriger Fußball-Abstinenz können die Spieler des Oberhausener Landesligisten Arminia Klosterhardt am Sonntag endlich ihre Jerseys wieder in einem Meisterschaftsspiel tragen. Und bei so einer langen Winterpause kann auch schonmal die eine oder andere Frage auftauchen oder offen bleiben. „Natürlich, eine lange Pause bringt auch etwas Ungewissheit mit sich, für die die Antworten in den ersten Spielen gegeben werden“, so Arminias Übungsleiter Michael Lorenz, der aber ergänzt: „Aufgrund der guten und stabilen Wetterlage konnten wir unser Training in der Vorbereitung genau so durchziehen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben konditionell gearbeitet, spielerische Lösungen vertieft und verfeinert und wir haben an der einen oder anderen Stellschraube drehen können. Nicht zuletzt haben uns auch die Ergebnisse in den Testspielen bestätigt und ein gutes Gefühl gegeben, dass wir die richtige Basis gelegt haben“, so Michael Lorenz.

Michael Lorenz.
Michael Lorenz.

Und der hat ein Luxusproblem, das er mit seinem Trainerstab so in dieser Spielzeit noch garnicht kennt: Der Kader ist komplett, der Kader ist voll. „Wir haben uns ja im Sommer bewusst auch quantitativ erweitert, damit wir als Trainerteam gewisse Optionen und Alternativen in verschiedenen Bereichen haben. Wir haben in dieser Vorbereitung einen hohen Konkurrenzkampf gehabt, so stellen wir uns das natürlich vor. Wir freuen uns, am Sonntag mit einem ambitionierten 18er-Kader in Richtung Buchholz aufbrechen zu können“, so der Coach vom Hans-Wagner-Weg. Dabei ist der Gastgeber alles andere als ein Wunschgegner für die Klosterhardter. „Lieber wäre mir gewesen, wir hätten einen Gegner von oben bekommen. Eine Mannschaft wie Buchholz, die direkten Kontakt zum Mittelfeld hat und in zwei Spielen den Anschluss herstellen kann, geht sehr motiviert aus so einer Pause und haut sich direkt komplett rein. Ich erwarte einen sehr bissigen Gegner. Allerdings gehen wir natürlich aufgrund der Ergebnisse in unseren Testspielen selbstbewusst an die Aufgabe ran und haben Lust auf erfolgreichen Fußball“, unterstreicht Michael Lorenz.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in der Liga:

FSV Duisburg - Duisburger SV 1900 -> Sa, 8. März

TuB Bocholt - Spvg. Schonnebeck

SF Niederwenigern - ESC Rellinghausen

1. FC Bocholt - SC 26 Bocholt

Vogelheimer SV - SF Hamborn 07

Bezirksliga

SW Alstaden (15.) - SV Fortuna (8.)

Gleichauf in die Bezirksliga marschiert, aber unterschiedlich eingelebt beziehungsweise angekommen. Die Rede ist von den beiden Aufsteigern SW Alstaden und SV Fortuna Bottrop. Während die Hausherren auf Platz 15 verweilen und seit dem 20. Oktober 2013 nicht mehr gewinnen konnten, stehen die Bottroper fünf Punkte über dem Strich und sind seit sieben Spielen ungeschlagen. Doch das im Fußball alles sehr schnell gehen kann und die Rückrunde gerade erst angefangen hat, ist jedem bewusst.

   „Wir erwarten ein sehr intensives Spiel am Sonntag in Alstaden. Sie sind insgesamt besser als der aktuelle Stand in der Tabelle. Wir müssen körperlich und mental am Anschlag sein, auch wenn unser letztes Auswärtsspiel beim favorisierten Gegner Adler Osterfeld vom Ergebnis her positiv war“, so Fortunen-Trainer Marco Hoffmann. 2:0 gewann seine Elf beim Tabellendritten. Um am spielfreien Wochenende nicht aus dem Rhythmus zu kommen, entschied man sich zu einem Testspiel gegen den Erler SV 08, welches zwar mit 6:3 verloren ging, Hoffmann allerdings auch viel ausprobierte und so die Grundordnung fehlte. Die soll am Sonntag wieder zurückkehren, denn man will die Serie mit mindestens einem Auswärtspunkt weiter ausbauen. „Alstaden hat sich gegen Osterfeld stark präsentiert. Das bedeutet für uns, dass wir von Beginn an dagegen halten müssen, denn Alstaden wird mit aller Macht versuchen den Bock umzustoßen, gerade im Heimspiel. Im Vergleich zur Vorwoche brauchen wir eine bessere spielerische Idee als zuletzt Sicherheit und Selbstverständlichkeit im Ballbesitz“, analysiert Hoffmann.

Will mit einem Sieg über Fortuna eine Serie starten: Coach Guido Contrino.
Will mit einem Sieg über Fortuna eine Serie starten: Coach Guido Contrino.

Dass es eine ganz ordentliche Leistung gegen Adler Osterfeld war, sieht auch Heimtrainer Guido Contrino: „Im Vergleich zu 4:1-Niederlage gegen Dostlukspor war es schon besser. Auch wenn nicht alles Gold ist was glänz, doch spielerisch und läuferisch kann man drauf aufbauen.“ 2:2 hieß es am Ende gegen sein Freund und Adler-Trainer Udo Hauner. So 100-prozentig zufrieden war Contrino aber nicht: „Der Ausgleich kurz vor Schluss fühlte sich an wie eine Niederlage. Denn da war wesentlich mehr drin als nur der eine Punkt. Auch beim Blick auf die Tabelle war er zu wenig, denn der Abstand ist zwar geblieben und nicht noch größer geworden. Aber dafür haben wir einen Spieltag weniger.“ Sechs Zähler Rückstand haben die Schwarz-Weißen zum rettenden Ufer. Grundlegende Dinge gibt es für das Duell gegen die Rheinbaben nicht zu ändern: „Spielerisch habe ich kein Unterschied gesehen, zwischen Adler Osterfeld und uns. Mit ein bisschen mehr Glück, gewinnt man die Partie. Wenn du aber unten stehst, wird es schwerer. Was wichtig war, dass die Mannschaft bis zum Schluss alles gegeben hat und wir uns jetzt auf Fortuna konzentrieren. Ein Spiel das sich keiner von uns entgehen lassen will“, so Contrino, der bis auf Andreas Siebert alle Mann an Bord hat.

Anstoß: 15 Uhr

 

SF Königshardt (1.) - VfR 08 Oberhausen (14.)

Für den Gastgeber bietet sich die große Chance, weiter Druck auf den Verfolger BW Oberhausen-Lirich auszuüben. Denn der Tabellenzweite hat am Sonntag spielfrei und liegt sowieso schon neun Punkte hinter den Sportfreunden aus Königshardt. Dessen Trainer Dirk Wißel würde nie, allein aus Respekt dem nächsten Gegner gegenüber, von einer Pflichtaufgabe reden. Doch die Gäste reisen nichtsdestotrotz als klarer Außenseiter an den Pfälzer Graben. „Ja, die Statistiken sprechen allesamt für uns“, muss Wißel dann doch zugeben. Und auch sein Gegenüber gibt sich nicht blauäugig. „Sonntag spielen wir bei der besten Mannschaft der Liga, ganz klar. Für mich steht auch jetzt schon fest, dass Königshardt am Ende aufsteigen wird. Bei uns wird schon alles passen müssen und die Sportfreunde müssen einen schlechten Tag erwischen, damit wir etwas mitnehmen können“, stapelt Thorsten Hamm sehr tief. Verstecken werden sich die Gäste nicht. Brauchen sie auch gar nicht. Denn, dass der VfR 08 Oberhausen einen Favoriten ärgern kann, hat BW Oberhausen beispielsweise schon fast zweimal erleben müssen. Im Hinspiel trennte man sich Unentschieden, im Rückspiel vor zwei Wochen drehte man eine verrückte Partie erst in den Schlussminuten in einen knappen 4:3-Sieg um.

Trainer Dirk Wißel fordert eine Steigerung seines Teams.
Trainer Dirk Wißel fordert eine Steigerung seines Teams.

   „Klar, mit einer Niederlage finden wir uns natürlich nicht schon im Vorfeld ab. Aber es wird dennoch richtig, richtig schwer“, so Hamm weiter, der aber mit der Vorbereitung zufrieden ist. Auch wegen des 5:1-Testspielsieges vor wenigen Tagen gegen den Bottroper A-Ligisten VfL Grafenwald. „Wir reisen nicht chancenlos zu Königshardt“, so Hamm. Und auch Wißel bemüht wie so häufig auch wieder eine Fußball-Wahrheit, um die Bedeutung des Derbys herauszustellen. „Wie hat Sepp Herberger einst schon gesagt? Die Zuschauer gehen zum Fußball, weil sie nicht wissen, wie es ausgeht. Wir werden gegen den VfR 08 den nötigen Respekt zeigen und aber alles dafür tun müssen, um zu punkten.“ Dabei verweist Wißel insbesondere auf das letzte Spiel beim Tabellenletzten Dingden, wo man zwar 6:1 gewann, aber nicht nach den Vorstellungen des Trainers spielte. „Ja, das Training wurde deswegen diese Woche angezogen und wir haben vor allem taktische Dinge besprochen, da es doch zwei, drei Dinge gab, die nicht richtig waren“, erklärt Wißel, der ebenso unterstreicht: „Wir haben im letzten Spiel zu viel von unserer Individualität gelebt.“ Das soll sich aus Sicht des Spitzenreiters am Sonntag ändern. Geändert hat sich aber personell nichts. Nach wie vor fallen fünf Stammspieler aus. Zuletzt waren es noch wochenlang sechs, da auch der heimliche Motor der Mannschaft, Christian Hinz, fehlte. Der durfte zuletzt aber wieder für ein paar Minuten Meisterschafts-Luft schnuppern. „Mal schauen, wann ich ihn spielen lasse. Christian hat auf jeden Fall wieder Luft für 45 Minuten“, so sein Trainer. Aufgrund der vielen Ausfälle ist er auch mit der mannschaftlichen Geschlossenheit zufrieden. „Daher können wir gerne ein Lob an die Mannschaft aussprechen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass wir daher mit einer hohen Nase herumlaufen dürfen“, mahnt Wißel.

   Auch Hamm muss weiterhin auf Personal verzichten. Matthias Banowski und Alexander Deuten fallen nach wie vor noch länger aus. Dazu gesellen sich Dennis Eichert (Steißbein) und auch Deniz Murat (Wade). Zudem steht hinter Oli Berger (Rücken) noch ein Fragezeichen. Immerhin kehrt Tim Prazeus zurück ins Team.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC 20 Oberhausen (9.) - 08/29 Friedrichsfeld (3.)

Einen dicken Brocken erwartet den SC 20 Oberhausen am kommenden Sonntag. Mit 08/29 Friedrichsfeld kommt der Tabellendritte an die Knappenstraße. Bei den 20ern ist die Vorfreunde, trotz der schweren Aufgabe, groß, denn die auf Karnevalssamstag vorverlegte Partie gegen den SV Krechting ist ausgefallen und so juckt es den Blau-Gelben natürlich gehörig in den Beinen. Im ersten Spiel der Rückrunde, welches man unbedingt gewinnen wollte, holte man ein 2:2 gegen den punktgleichen Hamminkelner SV. „Vom Spielverlauf geht das Unentschieden in Ordnung, auch wenn wir von den Chancen her sicherlich auch einen Sieg verdient hätten. Wir haben eine tolle Moral bewiesen und auch guten Fußball gespielt“, zog Michael Schneider sein Fazit. Ein Dreier wäre natürlich wichtig gewesen, um den Vorsprung zur Abstiegszone zu vergrößern. Angesichts der Tatsache, dass man mit drei Niederlagen in die Saison gestartet ist, ist der Punktgewinn zum Rückrundenauftakt aber auch kein Beinbruch. Gegen die Friedrichsfelder, die im Hinspiel 4:2 siegten, wäre ein weiterer Punktgewinn ein großer Erfolg. Doch mit einem Punktgewinn will sich Schneider nicht zufrieden geben: „Es sind die gleichen Voraussetzungen wie gegen Hamminkeln. Wir spielen zu Hause und wollen gewinnen. Natürlich wissen wir um die Stärke von Friedrichsfeld, aber wir haben den Vorteil des Ascheplatzes, den wir auch nutzen wollen. Friedrichsfeld ist ein spielstarke Mannschaft, der wir über den Kampf den Schneid abkaufen müssen, um so Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.“ Dabei müssen die Oberhausener auf ihren Torjäger Mirko Brands verzichten, der aufgrund einer Zerrung ausfallen wird.

Anstoß: 15 Uhr

 

Dostlukspor Bottrop (7.) - SV Krechting (12.)

„Eigentlich musst du froh sein, wenn du nach einem 0:2-Rückstand noch 2:2 spielst, doch aufgrund des Spielverlaufes und der vergebenen Chancen, wäre mehr drin gewesen. Das war schon ärgerlich“, so Stempel nach der Partie gegen den Hamminkelner SV. Aber komplett vorbei an seiner Zielvorgabe sind die Bottroper nicht, auch wenn man natürlich immer das Maximum raus holen will. Denn Coach Sebastian Stempel forderte aus den Partien gegen Hamminkeln und jetzt am Sonntag gegen Krechting vier Punkte. Und wer die einfache Mathematik beherrscht, der weiß, dass jetzt ein Sieg her muss. „Wir spielen zu Hause und haben neun Punkte mehr als Krechting. Das macht dich schon automatisch zum Favoriten. Aber so einfach gewinnst du gegen die nicht. Krechting hat eine verdammt starke Defensive“, warnt Stempel. Und beim Blick auf die Tabelle kann man dem Bottroper Coach nur zu stimmen. Der SV Krechting hat zwar den schlechtesten Angriff (18 Tore), aber mit gerade einmal 25 Gegentoren, nur SF Königshardt und PSV Wesel-Lackhausen II haben weniger eingesteckt, die drittbeste Defensive. Was bedeutet, dass die Gäste ihre Partien immer sehr knapp verloren haben und dass die Bottroper alles geben müssen um den Dreier einzufahren. Für Sonntag kann Stempel aus dem Vollen schöpfen, auch wenn der eine oder andere „auf die Zähne beißen muss.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Adler Osterfeld (4.) - Hamminkelner SV (11.)

Adler Osterfeld ist so ein bisschen die Wundertüte. War sie anfangs noch überraschend stark - galt sie doch für die Tageszeitung zum Abstiegsfavoriten Nummer eins - überrascht sie nun schon seit ein paar Spielen mit eher durchwachsenen Partien. Vom Aufstiegsrennen, wenn man auch laut des Trainers Udo Hauner nie um ihn mitspielte, hat man sich schon wieder verabschiedet. Nach wie vor steht ein hervorragender vierter Platz zu Buche. Doch zufrieden ist man an der Siepenstraße nicht mehr so wirklich. Die Ansprüche sind natürlich gestiegen.

Tobias Hauner lag diese Woche mit einer Grippe flach. Foto: Adler Osterfeld
Tobias Hauner lag diese Woche mit einer Grippe flach. Foto: Adler Osterfeld

   „Es wird jetzt mal wieder Zeit, dass wir zurück in die Spur finden“, fordert daher auch Cheftrainer Udo Hauner, der vor dem nächsten Gegner warnt. Nicht nur, weil dieser mit einem zweifachen 2:2 passabel ins Jahr 2014 gestartet ist. „Der HSV hat sich in der Winterpause ordentlich verstärkt. Vor allem im Sturm. Da werden wir in der Defensive auf der Hut sein müssen.“ Hauner nimmt kein Blatt vor dem Mund, was er im Heimspiel des Tabellenvierten fordert. „Wir wollen drei Punkte. Es gilt, alles in die Waagschale zu werfen.“ Klare Forderungen vom Übungsleiter an der Seitenlinie, der zumindest im Hinblick auf das Personal etwas lockerer geworden ist. Denn Hauner wird aus dem Vollen schöpfen können - bis auf Erdem Saglam natürlich, der nach seiner roten Karte im Derby letzte Woche wochenlang fehlen wird. Trainer-Sohn Tobias Hauner lag diese Woche zwar auch mit einer Grippe flach, soll aber ebenso wieder am Sonntag zum Team stoßen. „Die Jungs wissen, dass wir nicht mit angezogener Handbremse spielen können. Ich bin mir aber auch sicher, dass es jetzt wieder besser wird, ähnlich wie in der Hinrunde“, ist Hauner Senior optimistisch. Muss er vielleicht auch derzeit etwas sein. Denn Hauner hat das Gefühl, dass das Umfeld nervös wird. „Es kommen Leute auf mich zu und fragen, was denn los sei. Dabei muss jedem auch mal klar sein, woher wir kommen. Wir haben eine blutjunge Mannschaft, die fantastisch viele Punkte in der Hinrunde gesammelt hat. Dass da mal eine schwächere Phase kommt, war klar. Unser Ziel bleibt er weiterhin der Klassenerhalt.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Borussia Bocholt - BW Dingden

GW Lankern - PSV Wesel-Lackhausen II

BW Oberhausen -> spielfrei

Arminia Klosterhardt II -> spielfrei

Kreisliga A

VfR Ebel (13.) - SV Concordia (1.)

Ein altbekannte Fußballweisheit lautet: „Das nächste Spiel ist immer das schwerste.“ Verfasser dieses berühmten Satzes war der Weltmeister-Trainer von 1954, Sepp Herberger. Ein anderer weiser Mann, Ralf Höner, Coach des VfR Ebel, sieht es anders: „Das wird das leichteste Spiel der ganzen Saison. Wir haben nichts zu verlieren.“ Mit Blick auf den nächsten Gegner muss man Höner recht geben. Denn der Tabellenführer und Aufstiegskandidat Nummer Eins, der SV Concordia, ist zu Gast „Am Lichtenhorst.“ Neben der Tatsache, dass die stärkste Mannschaft der Liga zu Gast ist, hat der VfR noch mit reichlich Personalsorgen zu kämpfen. Neben den gesperrten Spielern aus der Partie gegen den RSV, steht auch hinter Sascha Maurer ein dickes Fragezeichen. Und auch einer der Alt Herren-Spieler, die ausgeholfen haben, zog sich ein Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. „Ich werde am Sonntag sehen, in welcher Verfassung wir sind, da ich die ganze Woche nicht beim Training war. Doch das wir keine schlagfertige Truppe zusammen kriegen, mach ich mir keine Sorgen. Ebel ist ein Dorf, da hält alles zusammen. Wir werden das Beste draus machen und dann sehen, was uns erwartet beziehungsweise was dabei herausspringt.“

   Wenn es nach Concordias Co-Trainer Karsten Häse geht, der in diesem Moment sein drittes Kind erwartet, springen am Sonntag drei Punkte heraus: „Ein Sieg ist absolute Pflicht. Vor allem, weil wir danach auf Buschhausen und Sterkrade 06/07 treffen. Da können wir uns vorher keinen Patzer erlauben.“ Unter der Woche holten die Oberhausener beim Nachholspiel gegen Barisspor den 14. Saisonsieg. Leider hatte dieser einen sehr bitteren Nachgeschmack. Denn Damiano Schirru, zu Beginn der Saison neu vom TV Jahn Hiesfeld gekommen und Denker und Lenker im Spiel des Spitzenreiters, hat sich einen Innenbandriss zugezogen und fällt nun den Rest der Saison aus. „Damiano hat nur Ober- und Verbandsliga gespielt. So ein Spieler seiner Klasse ist natürlich schwer zu ersetzen. Leider ist es nun mal, dass die guten Spieler schneller auf die Knochen kriegen, wie man unter der Woche gegen Barisspor gesehen hat. Da sind unsere Spieler teilweise sehr hart attackiert worden. Richtig durchgegriffen hat der Schiedsrichter aber nicht“, so Häse.

Anstoß: 15 Uhr

 

Arminia Lirich (2.) - VfR 08 Oberhausen II (6.)

Arminia Lirich ist einer der Gewinner der ersten zwei Spieltage im neuen Pflichtspieljahr. Die Mannschaft von Trainer Christian Kinowski konnte ihre beiden Partien gegen Fortuna Alstaden (2:1) und bei der Reserve von Sterkrade-Nord (4:2) für sich entscheiden und damit einen Sprung auf einen Aufstiegsplatz machen. Durch die Niederlagen von Sterkrade 06/07 rangiert Lirich momentan auf dem zweiten Platz und hat drei Zähler Vorsprung auf den Dritten, SC 1912 Buschhausen, und den Vierten, Sterkrade 06/07. Am kommenden Sonntag hat die Kinowski-Elf die Zweitvertretung vom VfR 08 Oberhausen zu Gast. Die 08er überraschten am vergangenen Wochenende mit einem 2:0-Heimsieg gegen das favorisierte Team von Sterkrade 06/07. Nichtsdestotrotz blickt Trainer Günther Gbür nicht gerade optimistisch auf das Spiel am Sonntag in Lirich: „Wir gehen personell am Stock. Wer beispielsweise am Sonntag im Tor stehen wird, weiß ich noch nicht. Mirco Remmerde wird in der ersten Mannschaft aushelfen. Dazu kommt, dass wir auswärts noch nicht wirklich viel gerissen haben.“ Sein Kollege Christian Kinowski will den momentan Aufwind nutzen und möglichst lange in der Erfolgsspur bleiben: „Das Hinspiel haben wir verloren, da ist also noch etwas gut zu machen. Natürlich wollen wir da oben dran bleiben. Wir schauen aber weiterhin von Spiel zu Spiel.“ Personell kann Kinowski voraussichtlich aus den Vollen schöpfen.

   Arminia Lirich geht favorisiert in die Partie. Doch der VfR 08 hat in der Vorwoche gezeigt, dass man auch mit den Topteams der Liga mithalten kann. „Lirich hat eine gute Mannschaft. Aber wir wollen versuchen etwas Zählbares mitzunehmen“, meint Günther Gbür.

Anstoß: 15 Uhr

 

SG Osterfeld (9.) - Sterkrade-Nord II (10.)

Der Auftakt für die Hausherren verlief nach Plan aus zwei Spielen holten die Osterfeld sechs Punkte und in der vergangenen Woche konnten sie einen 5:0-Kantersieg gegen Fortuna Alstaden feiern. „Im Endeffekt ist unser Ziel der einstellige Tabellenplatz und wenn man zwei Spiele gewinnt tankt man natürlich Selbstbewusstsein und wir wollen nach Möglichkeit am Sonntag das Heimspiel auch gewinnen, ob es gegen eine Mannschaft wie Nord möglich ist, wo viele gute Spieler drin sind, werden wir sehen“, so ein optimistischer und zufriedener Trainer Patrick Wojwod. In der Tabelle steht Sterkrade auf dem zehnten Tabellenplatz mit 25 Zählern, auch die Hausherren haben 25 Zähler auf ihrem Punktekonto und belegen derzeit auf Grund eines besseren Torverhältnisses den neunten Tabellenplatz, somit ist es ein Spiel auf Augenhöhe. Zwar mussten sich die Gäste in der vergangenen Woche mit 2:4 geschlagen geben, aber sie mussten auch den Tabellenzweiten Arminia Lirich II empfangen und haben sich dafür gut geschlagen. Bei den Hausherren fällt weiterhin Dennis Schraven aus und hinzu kommt noch der Ausfall von Hamid Boukdir. „Somit muss ich wieder mal umstellen, ich hätte gerne mal wieder den Kader auf dem Platz wie am Anfang. Doch nichtsdestotrotz ist unsere Kader breit und wir können die Spieler ersetzen“, so Wojwod abschließend. Der Trainer der Gäste, Joachim Wüst, war für die Auf’mPlatz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

GA Sterkrade (8.) - Fortuna Alstaden (7.)

Ausgeglichenes Duell in Sterkrade. Der Achte in der Tabelle empfängt den Siebten und somit ist alles offen, beide Mannschaften haben 26 Zähler auf dem Konto und haben sich nichts zu schenken. Gute Erinnerungen an das letze Spiel haben beide Mannschaften nicht. In der vergangenen Woche hatten die Hausherren ein Spielfreies Wochenende, doch am vorherigen Spieltag mussten sie eine 0:6-Klatsche gegen Buschhausen 1912 hinnehmen. Ähnlich war es bei den Gästen, denn sie mussten in der vergangenen Woche eine 0:5-Niederlage gegen SG Osterfeld einstecken. „Wir haben uns das Spiel gegen SGO angeguckt und trotz des Ergebnisses spielen sie sehr gut nach vorne“, so GA-Trainer Michael Buhlmann, der sich nur ungern an das 2:2 im Hinspiel erinnert. „Ich hab das Hinspiel noch sehr gut in Erinnerung, wo wir 2:0 geführt haben und dann „nur“ 2:2 gespielt haben, da war Alstaden schon die bessere Mannschaft und dadurch sind wir schon gewarnt“, so der Übungsleiter der Hausherren. Doch nun soll das „Debakel“ gegen Buschhausen wieder gut gemacht werden und die Buhlmann-Elf will die Punkte zuhause nicht abgeben. „Die stehen vor uns und wenn wir den Anschluss da nicht verlieren wollen, müssen wir jetzt nachlegen“, weiß Buhlmann die Lage in der Tabelle einzuschätzen. „Die Trainingsbeteiligung ist immer gut und die Stimmung war auf Grund der Leistung nicht so positiv, doch die Jungs haben beim Training sehr gut mitgezogen“, so Buhlmann abschließend, der im Spiel gegen Alstaden aus dem Vollen schöpfen kann. Der Trainer der Gäste, Yusuf Kücük, war für die Auf’mPlatz-Redkation im Vorfeld nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

RSV Klosterhardt (16.) - TSV Safakspor Oberhausen (15.)

Mehr Kellerduell geht an sich nicht. Am kommenden Sonntag, 9. März, empfängt der Tabellenletzte der Kreisliga A den Vorletzten. Safakspor Oberhausen gastiert beim RSV Klosterhardt. Während die Lage für Klosterhardt mit zwei Zählern auf dem Konto aussichtslos erscheint, will Safakspor mit einem Erfolg am Sonntag die Hoffnung vom Klassenerhalt befeuern. Allerdings wird die Aufgabe an der Harkotstraße nicht leicht. Zum Rückrundenauftakt führte der RSV Klosterhardt gegen den VfR Ebel mit 3:1 ehe die Partie abgebrochen wurde. Dass die Mannschaft von Trainer Bodo Flamme durchaus gewillt ist, hat sie also bewiesen. „Die Jungs, die beim Training dabei sind, ziehen gut mit. Die Trainingswoche war gut“, beschreibt Flamme. „Es ist mal wieder das Duell Letzter gegen Vorletzter. Wir wollen das natürlich möglichst positiv gestalten, auch wenn ich die personelle Lage noch nicht so richtig einschätzen kann“, so Flamme weiter. Safakspor hat in diesem Jahr erst ein Pflichtspiel bestritten. Zum Auftakt der Rückrunde verlor die Mannschaft von Trainer Murat Araslan mit 3:7 gegen SG Osterfeld. Der RSV Klosterhardt unterlag am vergangenen Spieltag beim SC 1912 Buschhausen deutlich mit 0:8. „Safakspor ist ein spielstarker Gegner. Aber die letzte Trainingswoche hat mal wieder Spaß gemacht. Mal schauen was am Sonntag geht“, meint Flamme.

Anstoß: 15 Uhr

 

FC Sterkrade 72 (12.) - SC 1912 Buschhausen (3.)

„Es wird ein offenes Spiel“, zeigt Ahmed Mohamad seine Erwartungen an die Begegnung. Seine Mannschaft, Sterkrade 72 empfängt am Sonntag den Tabellendritten SC 1912. Zwar konnten die Gäste das Hinspiel klar für sich entscheiden, doch auch Andre Nowak von SC 1912 weiß, dass sich bei Sterkrade in der Winterpause etwas getan hat: „Sterkrade hat jetzt ein völlig neues Gesicht. Mit den einigen Neuzugängen aus GW Holten haben sie sich sehr gut verstärkt.“ Dies zeigen auch die Ergebnisse. Zwar mussten sich die 72er im ersten Spiel noch Spitzenreiter Concordia geschlagen geben, doch am vergangenen Wochenende konnte man einen 2:0-Sieg gegen Ebel landen. Mohamad möchte den Schwung mitnehmen: „Wir haben gut gespielt und wollen das Selbstvertrauen aus dem Spiel mitnehmen und gut umsetzen.“ Doch Buschhausen kommt aus der oberen Tabellenregion: „Die Buschhausener sind der Favorit. Sie spielen mit um den Aufstieg und sind auch gut in Form. Ich denke, sie werden offensiv auftreten. Wir dagegen werden zunächst abwartend agieren. Doch meine Jungs werden alles geben, um das Beste zu erreichen.“ Nowak weiß ebenso um die Pflicht der Mannschaft: „Wir wollen aufsteigen. Dafür müssen wir gewinnen und erst wenn wir die Hausaufgaben gemacht haben, können wir auf die anderen Mannschaften schauen.“

Empfängt seinen Ex-Club - Ahmed Mohamad.
Empfängt seinen Ex-Club - Ahmed Mohamad.

   In Ahmed Mohamad trifft Buschhausen auf einen alten Bekannten. „1912 ist meine alte Heimat, ich kenne noch den einen oder anderen Spieler aus meiner Zeit. Es wird sicher interessant“, erinnert sich Mohamad. Allerdings muss er in der Partie auf den einen oder anderen jetzigen Spieler verzichten: „Es fehlen ein paar Spieler, doch ich weiß, dass diejenigen, die dabei sind alles geben werden. Wir werden kämpfen und versuchen, dass wir uns einen Punkt erarbeiten. Denn ich möchte nur ungern mit leeren Händen dastehen“, so Mohamads Kampfansage. Auch das Nowak-Team ist personell etwas angeschlagen. Michael Gebhard wird wohl ausfallen, ebenso wie Timo Hendel. Allerdings schöpft Nowak noch die Hoffnung, dass wenigstens Hendel doch eingesetzt werden kann: „Bei Michael sieht es schlecht aus, aber es kann gut sein, dass Timo auf dem Feld stehen kann.“ Eine Umstellung gibt es für die 12er dagegen sicher: „Wir spielen am Wochenende auf dem Naturrasen. Das wird sicherlich eine Umstellung, weil wir gewöhnlich auf dem Kunstrasenplatz auflaufen. Trotzdem sollte uns das kein Stein im Weg sein, um den Dreier einzufahren.“

Anstoß: 15 Uhr

 

SuS 21 Oberhausen (11.) - Barisspor Bottrop (5.)

„Es wird ein ganz anderes Spiel als es die Platzierungen aussagen, nämlich deutlich schwieriger für uns“, erklärt Cem Kaplangiray, Trainer von Barisspor Bottrop. „SuS hat seit der Winterpause einen neuen und guten Trainer, Marek Weglicki. Sie sind moralisch auf einem Höhenflug, denn sie sind mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet. Es wird ein schwieriges Spiel“, lobt Kaplangiray den Gastgeber. Aber auch Weglicki selbst schätzt die Bottroper sehr: „Barisspor steht auf dem fünften Tabellenplatz und ist eine gute Mannschaft. Zwar mussten sie sich gegen Concordia geschlagen geben, aber die sind schließlich auch Tabellenführer. Wir wissen auf jeden Fall, was auf uns zukommt und auch das es nicht gerade einfach wird.“ Demnach steht die Spielweise der Hausherren fest: „Es wird verdammt schwierig, Punkte an der Schleuse zu behalten. Deshalb werden wir alles geben, alles in die Waagschale legen, damit wir am Ende des Spieltags nicht mit leeren Händen dastehen.“ Kaplangiray hat da eine ähnliche Ansicht: „Es war schon immer schwierig an der Schleuse und weil SuS jetzt auch noch gut in Form ist, wird die Aufgabe sicherlich nicht einfacher. Wir müssen vorsichtig spielen und trotzdem viel investieren. Wenn wir nicht mindestens 100 Prozent geben, können wir uns eine Punkteausbeute abschminken. Ich denke, wir fahren nicht als Favorit nach Oberhausen.“ Personell sieht es derzeit auch nicht so gut aus bei Barisspor: Im Nachholspiel am Mittwochabend verletzten sich nämlich ganze vier Spieler: „Drei Mal musste ich verletzungsbedingt wechseln, bei der vierten Verletzung ging es dann natürlich nicht mehr.“ Allerdings besteht noch die Hoffnung, dass der eine oder andere doch noch fit wird. Es gilt das Abschlusstraining am Freitag abzuwarten, ob Schlussmann Cihan Saracbasi wieder zurückkommt. Die schlechte Personallage bereitet dem Trainer keine Sorgen: „Auch wenn wir viele Verletzte haben, wir können unsere Mannschaft immer mit A-Jugendlichen oder Spielern der Reserve aufstocken. Deshalb bin ich zuversichtlich“, so Kaplangiray. Auf Seiten von SuS 21 sieht es besser aus. Lediglich Andre Krämer fehlt. Alle anderen Spieler sind mit an Bord.

Anstoß: 15 Uhr
 

Sterkrade 06/07 (4.) - Adler Osterfeld II (14.)

„Wir wollen oben dran bleiben. Deshalb muss ein Sieg her!“, zeigt sich Dirk Rovers von 06/07 motiviert. Bisher lief es in der Rückrunde alles andere als positiv für die Sterkrader. Beide Spiele wurden verloren und der Anschluss an die Tabellenspitze ist somit etwas aus den Augen geraten. Auch für die Gäste gab es bisher nur einen Punkt seit der Winterpause. Thorsten Jablonski weiß, dass die Partie die nächste schwierige Aufgabe wird: „06/07 ist eine richtig gute Mannschaft und demnach ist es schwierig gegen sie zu spielen. Wir wissen, dass wir spielerisch unterlegen sind. Trotzdem werden wir alles geben und kämpfen bis zum Umfallen.“ Vor allem der Auftritt am vergangenen Wochenende gibt Jablonski einen Grund zum Zweifeln: „Was wir in der zweiten Hälfte gespielt haben, war einfach nur schlecht. Wenn wir so in Sterkrade auftreten, brauchen wir es eigentlich nicht versuchen.“ Die Hoffnung ist aber noch nicht verloren: „Wir versuchen, einen Punkt zu entführen und mit etwas Glück gelingt uns vielleicht auch die große Überraschung.“

Braucht wieder einen Sieg - Dirk Rovers.
Braucht wieder einen Sieg - Dirk Rovers.

   Auch sein Gegenüber kennt die Mannschaften seiner Mannschaft ganz genau: „Unser großes Manko ist derzeit unsere Chancenverwertung. Wir spielen guten Fußball und erarbeiten uns auch eine Vielzahl an Chancen. Aber was wir zur Zeit an Möglichkeiten liegen lassen, ist einfach unglaublich. Daran müssen wir auf jeden Fall arbeiten. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns in näherer Zukunft wieder treffsicherer zeigen.“ Aber auch Rovers Hintermannschaft weist noch einige Schwächen auf: „Außerdem müssen wir die individuellen Fehler abstellen, die immer wieder zu Gegentoren führen. Das ist enorm wichtig, aber auch dieses Problem können wir bewältigen.“ Insgesamt glaubt Rovers aber an einen Sieg seiner Mannschaft. Dabei muss er auf lediglich zwei Spieler verzichten. Während Marcel Bongers privat verhindert ist, pausiert Marvin Pußen aufgrund seiner Gelb-Roten Karte am vergangenen Wochenende. Ansonsten sind aber alle Mann an Bord. Den Gästen dagegen fehlt einer ihrer Leistungsträger der letzten Wochen. Oguzhan Kaman wird nämlich wieder in der ersten Mannschaft benötigt, die auch mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben. Auch ansonsten sind die Gäste personell angeschlagen. Nun stellt sich nur noch die Frage: Kann Adler Zweitvertretung die Überraschung schaffen?

Anstoß: 15 Uhr

Kreisliga B - Gruppe 1

GA Sterkrade II (7.) - BW Fuhlenbrock (5.)

Die Gäste aus Bottrop müssen den nächsten Rückschlag hinnehmen. „Patrick Czaja hat sich den Arm gebrochen“, lautet die Hiobsbotschaft. Gerade erst wieder zurück an der Jacobistraße und schon muss der Leistungsträger sechs Wochen pausieren. Aber das ist ja nicht der einzige Ausfall den Andre Hülsmann zu beklagen hat: „Unser Torwart Dennis Kaspar hat weiterhin Meniskusprobleme. Er wurde sogar operiert und sein Fehlen ist nun für längere Zeit festgelegt“, so Hülsmann. Stattdessen wird erneut Timo Zimmermann das Tor der Fuhlenbrocker hüten. Schon die gesamte Saison plagt die Blau-Weißen das Verletzungspech. „Es ist eine Seuchensaison. Hoffentlich wird es besser, wenn die beiden wieder fit sind.“ Einen Grund zur Freude gibt es dennoch, denn Lars Sünderkamp ist nach langwidriger Verletzungspause wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. „Ich schaue mal, wie fit er ist. Vielleicht ist er am Sonntag wieder bereit, aber ich will keinen unberechtigten Optimismus an den Tag legen“, so Hülsmann. Zwar lässt sich der Bottroper Coach am kommenden Sonntag überraschen, doch die Leistung am vergangenen Spieltag überzeugte ihn: „Wir haben einen guten Ball gespielt, das möchte ich auch gegen Sterkrade sehen.“ Ihr erstes Spiel im neuen Jahr konnten die Oberhausener mit 4:1 für sich entscheiden. Allerdings hatten sie am Karnevalswochenende keine Begegnung, sodass es spannend wird, ob das spielfreie Wochenende Konsequenzen nach sich zieht. Mit dem Schwung aus der ersten Begegnung wäre durchaus ein Spiel auf Augenhöhe möglich. Die Bottroper Gäste spielten am gestrigen Donnerstagabend gegen Rheintracht Ginderich gegen einen alten Bekannten. Gegen das Team von Frank Griesdorn gab es ein 2:2-Unentschieden.

Anstoß: 13 Uhr

 

BV Osterfeld (16.) - SV Rhenania III (5.)

Am kommenden Sonntag trifft Rhenania Bottrop III auf das Tabellenschlusslicht der Kreisliga B2 BV Osterfeld. Die Rollen sind klar verteilt: Nach dem Sieg im Nachholspiel vergangenen Donnerstag zählt für Christian Hoffmann und seine Rhenania nur ein Sieg: "Auch wenn Osterfeld Tabellenletzer ist, werden wir den Gegner mit Sicherheit nicht unterschätzen und ich werde meine Mannschaft auch richtig einstellen, dass wir dies nicht tun, aber normalerweise sollten wir in so einer Partie als Sieger vom Platz gehen."

   Dass solche Spiele allerdings nicht einfach werden, weiß wohl jeder Fußball-Fan. Osterfeld wird sich nicht kampflos geschlagen geben, denn es geht schließlich noch um den Nichtabstieg. Nur drei Zähler trennt die Hausherren vom Nichtabstiegsplatz. Für die Rhenania ist der Sprung nach ganz oben jedoch längst abgefahren. 16 Zähler Rückstand hat man auf den ersten Tabellenplatz und dass, obwohl man Tabellenfünfter ist. Am kommenden Sonntag werden, sollte nichts schief gehen, die nächsten drei Punkte 'auf Rhenania' gehen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Arminia Lirich II - SG Oberhausen 92

Sterkrade 06/07 II - TB Oberhausen

Adler Oberhausen - TSV Safakspor Oberhausen II

TuS Buschhausen 1900 - BW Oberhausen II

Post SV Oberhausen - SV Concordia Oberhausen II

Arminia Klosterhardt III - SC 1912 Buschhausen II

Kreisliga B - Gruppe 2

SV Rhenania II (7.) - SV Vorwärts 08 (13.)

Zum Derby empfängt die Reserve vom SV Rhenania Bottrop am Sonntag ab 13 Uhr den SV Vorwärts 08 Bottrop. Es ist das Duell des Tabellensiebten gegen den Dreizehnten. Für die Rhenanen scheint der Aufstiegszug bereits abgefahren zu sein. Vorwärts 08 muss dagegen weiter fleißig Punkte gegen den Abstieg sammeln. Die Mannschaft von Trainer Farudin Kovac konnte nach der Auftaktniederlage gegen Viktoria 21 Bottrop (0:2) am vergangenen Spieltag einen ganz wichtigen Dreier einfahren. Das Heimspiel gegen den SV Vonderort gewannen die 08er deutlich mit 5:0. Nach 18 Spielen hat die Kovac-Elf nunmehr 14 Zähler auf dem Konto. Der Gegner vom kommenden Sonntag, die Zweitvertretung vom SV Rhenania, konnte im Pflichtspieljahr 2014 bislang ebenfalls drei Punkte sammeln. Zum Auftakt siegte die Elf von Trainer Ralf van Niersen gegen die Reserve vom VfB Bottrop mit 2:1. Am letzten Spieltag unterlag man Safakspor III allerdings mit 2:4. Die Rhenanen gehen favorisiert in das Heimspiel gegen den SV Vorwärts 08. Doch die Gäste werden alles daran setzen etwas Zählbares im Kampf um den Klassenerhalt mitzunehmen.

Anstoß: 13 Uhr

 

SF Königshardt II (2.) - TB Oberhausen II (12.)

Eigentlich sind sich sowohl der Trainer von SF Königshardt II Ralf Meseck, als auch Andreas Temming von TB Oberhausen II vor der Partie am kommenden Sonntag einig: Königshardt wird dieses Spiel als Sieger verlassen. "Wir sind ganz gut in die Rückrunde gestartet", meint Ralf Meseck, der mit "ganz gut" sechs Punkte aus zwei Partien meint. Seine Mannen gewannen die ersten beiden Spiele sogar zu Null und "wir machen in jedem Spiel unsere Tore. Für uns zählt Sonntag nur ein Sieg, damit wir weiter dem Tabellenführer auf die Pelle rücken.

   Sein Gegenüber Andreas Temming hingegen sieht vor Sonntag beinahe schwarz: "Ich habe bis zu sieben Ausfälle und bastel noch an der Mannschaft. Wenn ich Sonntag einen Ersatzspieler habe, wäre das schon gut. Chancenmäßig werden wir nichts holen, aber wir wollen uns zumindest gut verkaufen." Sein Team belegt derzeit den zwölften Tabellenplatz mit 20 Zählern. Zwar kann man kaum noch absteigen, aber im Laufe der Rückrunde sollten seine Mannen schon Punkte sammeln. Königshardt hingegen hat nur einen Punkt Rückstand auf den Tabellenführer Dostlukspor II. Doch trotz der Favoritenrolle wahnt Meseck: "Zwar haben wir zu Hause bisher jedes Spiel gewonnen, doch es wäre fehl am Platze, wenn wir den Gegner unterschätzen."

Anstoß: 13 Uhr

 

Dostlukspor II (1.) - TSV Safakspor III (15.)

Nach der Lastminute-Niederlage gegen VfB Bottrop II in der vergangenen Woche (1:2) steht der Tabellenführer nun in der Pflicht den Platz an der Sonne zu verteidigen. Zu Gast ist der Tabellenfünfzehnte Safakspor Oberhausen III und die Hausherren gehen als klarer Favorit in die Partie und DSB-Trainer Sadettin Senyüz ist optimistisch: „Ich glaube wir packen das auch.“

   Die Gäste konnten in der vergangenen Woche überraschend mit 4:2 gegen die Reserve des SV Rhenania gewinnen und gehen ohne Druck in die Partie und hat nichts zu verlieren. Doch auch Senyüz betont, dass der Spitzenreiter ohne großen Druck ins Spiel gehen wird: „Wir haben nach der Niederlage eine Sitzung gehabt und haben gesprochen. Wir wollen weiter am Ball bleiben und die Stimmung ist weiterhin gut. Wir gehen ganz entspannt in das Spiel“, so der Übungsleiter der Hausherren, der aus dem Vollen schöpfen kann. Der Trainer der Gäste Cihan Atik war für die Auf’mPlatz-Redaktion im Vorfeld nicht zu erreichen.

Anstoß: 13 Uhr

 

SuS 21 Oberhausen II (16.) - FC Polonia (11.)

Am kommenden Sonntag ist mit Polonia Bottrop der Tabellenelfte der Kreisliga B1 bei der roten Laterne der Liga SuS 21 Oberhausen II zu Gast. Satte acht Zähler Rückstand haben die Oberhausener mittlerweile auf einen Nichtabstiegsplatz. Den Ernst der Lage hat auch Dirk Bollmann, Trainer der SuS längst entdeckt: "Es ist für uns schon fünf vor zwölf. Die Ergebnisse werden so langsam zwar knapper, aber verlieren tun wir die Spiele immer noch. So wie letzten Samstag." 

   Dort verloren seine Mannen knapp mit 2:3 bei TB Oberhausen II. "Da hatte der TB sogar fünf Spieler aus der ersten Mannschaft dabei. Das heißt, dass die Gegner uns mittlerweile für Ernst nehmen." Für Sonntag sieht Bollmann optimale Vorraussetzungen: "Ich habe gehört, dass es relativ warm werden soll und warum sollten wir uns nicht für unsere Mühen mal belohnen? Wir haben nur noch Endspiele und ich hoffe, dass am Sonntag der erste Dreier kommt."

Anstoß: 13 Uhr

 

RW Welheimer Löwen (4.) - SV Fortuna Bottrop II (6.)

„Ich weiß nicht ob die Verletze haben oder ob jemand von der ersten Mannschaft runterkommt, also kann ich die auch nicht besonders einschätzen, aber die leisten in dem Verein sehr gute Arbeit, also ist davon auszugehen, dass die eine starke Truppe haben und im Hinspiel ging es auch schon hoch her“, so Löwen-Trainer Thomas „Netzer“ Ochojski über den nächsten Gegner, Fortuna Bottrop II. Die Welheimer konnten zwar in der vergangenen Woche 2:0 gegen Alstaden II gewinnen, doch zufrieden war der Trainer der Hausherren nicht und beschrieb das Spiel als „das schlechteste der Saison“ und auch bei den Fortunen lief in der vergangenen Woche „einfach gar nichts“ und sie mussten sich Polonia Bottrop mit 0:1 geschlagen geben. Doch nun werden die Karten neu gemischt und beiden Mannschaften ist klar, die Leistung aus der vergangenen Woche muss gesteigert werden. Einfach wird es für beide Mannschaften nicht und besonders nicht für die Welheimer, wenn man sich die personelle Lage ansieht. „Ich hab wieder viele Fragezeichen“, so „Netzer“. Ausfallen wird aufjedenfall Alex Nickel und Daniel Bluszcz, hinter Marcel Schwulerra und Nageler stehen „fette Fragezeichen“. Doch davon will sich die Ochojski-Elf nicht abbringen lassen: „Wir bleiben unserer Linie treu und haben auch noch andere Spieler, die Fußballspielen können und werden am Samstag das Beste draus machen“, so der Übungsleiter der Gastgeber abschließend. Der Trainer der Gäste, Dieter Büth, war für die Auf’mPlatz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC Viktoria 21 (3.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (8.)

Sechs Punkte konnte Viktoria 21 Bottrop aus den ersten beiden Pflichtspielen im Jahr 2014 sammeln. Sowohl gegen den SV Vorwärts 08 (2:0) als auch gegen den SV 1911 Bottrop (3:1) konnte die Mannschaft von Matthias Pech Erfolge verzeichnen. Der Kontakt zur Tabellenspitze ist da. Am kommenden Sonntag empfängt Viktoria die Batenbrocker Ruhrpott Kicker. Der Tabellenachte verbuchte zum Auftakt einen deutlichen 4:1-Sieg bei der Reserve von SuS 21 Oberhausen. Am vergangenen Wochenende gab es allerdings eine 0:3-Niederlage gegen die Zweitvertretung der SF Königshardt. 26 Punkte konnten die Batenbrocker bislang sammeln und stehen damit im sicheren Mittelfeld der Tabelle. „Wir müssen endlich mal gegen eine Mannschaft von oben punkten“, sagt Ferhat Bolat von den Batenbrocker Ruhrpott Kickern. Interimstrainer Daniele Lepori pflichtet seinem Spieler bei: „Wir haben im Training zuletzt gut gearbeitet. Nun wollen wir die ersten Punkte gegen eine Mannschaft von oben holen, auch wenn wir natürlich wissen, dass es sehr schwer werden wird.“ Für Viktoria 21 geht es darum, den Anschluss an die Tabellenspitze weiter zu halten und auf einen Ausrutscher der Teams von Dostlukspor II und SF Königshardt II zu lauern. Die Pech-Elf geht auch favorisiert in die Partie am Sonntag gegen die Batenbrocker Ruhrpott Kicker. Doch diese werden alles daran setzen dem Tabellendritten ein Bein zu stellen.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Vonderort (14.) - SV 1911 Bottrop (5.)

"Ich bin immer noch sprachlos von letzen Sonntag", sind Ralf Quabecks Worte vor der Auswärtspartie beim SV Vonderort. Was war passiert? Seine Mannen verloren mit 1:3 gegen Viktoria Bottrop, einen direkten Kandidaten. "Die Mannschaft muss sich vom Gesicht her auf jeden Fall ändern", so der Trainer der 1911er weiter. Seine Mannen verloren die ersten beiden Rückrundenspiele, haben aber weiterhin nur fünf Zähler auf Platz eins Rückstand. "Da haben wir Glück gehabt, dass die anderen Mannschaften auch gepatzt haben", erörtert Quabeck, der für Sonntag einen ganz besonderen Plan hat: "Da werden Leute die Möglichkeit bekommen, die vorher nicht so oft zum Zuge kamen. Wir müssen unbedingt wieder in die Erfolgspur kommen."

   Seinen Aussagen her, war auch ein Sieg gegen Viktoria machbar, aber "bei uns stimmt einiges nicht." Für Quabeck wären am Sonntag alles andere als drei Punkte eine Katastrophe.

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SW Alstaden II - VfB Bottrop II

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Kommentare: 12
  • #1

    Claudio (Freitag, 07 März 2014 17:11)

    Forza Concordia

  • #2

    Insider (Freitag, 07 März 2014 18:38)

    Wer Dirr kennt weiß, dass der hücker Sonntag 1000 pro spielt und damit dürfte die Stimmung noch schlechter werden den anderen gegenüber. Bei Sameth hat der dirr eh die rosa/rote Brille auf.

  • #3

    sv V. (Freitag, 07 März 2014 21:16)

    Erdal Balli der Pep Guardiola von Kreisliga B richtig gut der typ svV könnte kein besseren kriegen weiter so..
    Yilmaz Vural

  • #4

    Unfair (Samstag, 08 März 2014 08:09)

    Bei Rhenania wird nach Lieblinge aufgestellt und nicht nach trainingsbeteidigung und Leistung. Mal gucken wie lange die anderen das noch mitmachen.

  • #5

    Tim (Samstag, 08 März 2014 10:56)

    Auch geht's 72 Kämpfen und Siegen

  • #6

    No go (Samstag, 08 März 2014 11:32)

    Kein Trainer auf dem ganzen Planeten lässt einen Spieler von Beginn an spielen, der EINE Trainingseinheit in der Rückrundenvorbereitung hat. Der Herr Dirr schon eine Frechheit den anderen gegenüber!!!!!!

  • #7

    VfB Bottrop (Samstag, 08 März 2014 12:10)

    Herr Dirr,
    Ihr etwas zu volles Mundwerk, meiner Ansicht nach, welches Sie ebenfalls in der Vergangenheit kürzlich nicht zügeln konnten, wird morgen schön gestopft!
    Tipp: 0:3

  • #8

    Armes Rhenania (Samstag, 08 März 2014 12:43)

    Rhenania spielt gegen den Trainer. Er lässt einen Spieler spielen der einmal da war und einen der in der Zeitung kritisiert wurde weil ich 5 Tage Karneval feiern ging. Das heißt fuer mich im unkerhschluss der hat zu den anderen Spieler kein Vertrauen und baut nicht auf die.

  • #9

    Insider (Samstag, 08 März 2014 14:47)

    Bei einem Sieg von Fortuna Alstaden ,
    sollten sich die GAS verantwortlichen
    mal gedanken machen .
    Ein sehr gutes Team ohne Spielerisches Konzept.

  • #10

    der wahre Insider. (Samstag, 08 März 2014 18:20)

    Rhenania hat vielleicht 5 bis sechs landesliga taugliche Spieler. Somit hat der dir ein Himmelfahrtskommando. Wenn er es irgendwie schafft dann nur weil er so ist wie er ist. Ausserdem kann ja keiner den Mund aufmachen. Waren ja viele im urlaub oder feiern. Du Insider Weisst ja richtig Bescheid. Weisst du denn auch dass der die jugend spieler nicht bekommt weil die in der Jugend spielen müssen. Wünsche ihm und sein Team jedenfalls viel viel Glück. Können die gebrauchen. Und im Fall kanoglu hat er ja nur versucht seine Fähigkeiten für die Mannschaft zu nutzen. der kann ja nichts für Versäumnisse in der Erziehung.

  • #11

    vfr08 (Samstag, 08 März 2014 20:54)

    Sc20Absteiger.

  • #12

    olly dirr (Sonntag, 09 März 2014 18:32)

    Danke an alle kritiker