Kellerduell in Osterfeld

Nach einem fulminanten Auftakt geht es am Sonntag weiter in Oberhausen und Bottrop. Schaffen es die Königshardter den Patzer  von BW Oberhausen auszunutzen und beim Tabellenletzten BW Dingden ihren Vorsprung noch weiter auszubauen? In Alstaden kommt es zum Duell der Vierlierer der Woche. Eine Klasse tiefer empfängt Adler Osterfeld II SuS 21 Oberhausen zum Kellerduell. Sterkrade 06/07 ist nach der Klatsche im Derby bei VfR 08 auf Wiedergutmachung aus. Das Spitzenspiel des Wochenendes findet in den Weywiesen statt. Dort trifft der Tabellenvierte der Kreisliga B SC Viktoria 21 auf den Dritten SV 1911 Bottrop.

Bezirksliga

SV Krechting (12.) - SC 20 Oberhausen (10.) *Bereits am Sa, 1. März*

Bereits am morgigen Samstag muss der SC 20 Oberhausen beim SV Krechting antreten. Im Auftaktspiel des aktuellen Jahres trennte sich der SC 2:2-Unentschieden vom Hamminkelner SV, während der SV Krechting über drei Punkte im Auswärtsspiel bei GW Lankern jubeln konnte. Dadurch verkürzte der SVK den Rückstand auf die Elf von Trainer Michael Schneider auf drei Punkte. Da beide Teams gegen den Abstieg kämpfen, dürften sich die Zuschauer auf eine packende Partie freuen. Der Spielclub könnte sich mit einem Sieg ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen, wobei der SV Krechting die Möglichkeit hat mit einem Sieg den SC 20 in der Tabelle zu überholen. Und mit drei Punkten über den SC 20 kennt sich Krechting aus: Denn im Hinspiel unterlag die Elf von Trainer Michael Schneider dem SVK mit 0:1.

   SC-Trainer Michael Schneider war nicht zu erreichen.

Anstoß: 17 Uhr

 

SW Alstaden (15.) - Adler Osterfeld (3.)

Für beide Teams geht es um Wiedergutmachung, denn beide verloren letzte Woche. Alstadens Trainer Guido Contrino schüttelt noch immer mit dem Kopf, wenn er daran zurückdenkt. „Wir waren 30 Minuten gut, aber mit dem ersten Gegentor war es vorbei. Was wir dann gezeigt haben, darüber legen wir lieber den Mantel des Schweigens.“ Ganz seinen Humor hat er aber deswegen noch nicht verloren. Auf die Frage hin, als was er sich zu Karneval verkleidet, muss er zunächst lachen und sagt: „Als angeschlagener Boxer.“ In Wirklichkeit verkleidet er sich aber gar nicht, sondern versucht Karneval wie die vielen anderen Fußballer auch wenigstens etwas zu genießen.

Guido Contrino hadert noch immer mit dem letzten Spiel.
Guido Contrino hadert noch immer mit dem letzten Spiel.

   Contrino ist es auch schon fast ein Rätsel, warum es derzeit nicht klappt. „Das Training ist gut, es sind immer 16 bis 18 Mann da, die Stimmung ist für den Tabellenstand auch gut, aber klar bin ich maßlos enttäuscht, wo wir stehen. Ich habe nach der Niederlage in Bottrop zwei, drei Tage gegrübelt und gebraucht, um das zu verarbeiten und bin aber noch immer sprachlos.“ Leichter wird es natürlich nicht, schon gar nicht, wenn man unten im Keller steht. Nun geht es auch noch gegen Adler Osterfeld, das man aus dem „Eff-Eff“ kennt. „Wir fahren gemeinsam in Urlaub, kennen uns alle sehr gut und wir wissen auch, wie wir im Hinspiel knallhart bestraft wurden“, erinnert sich Contrino an die 0:2-Niederlage in Osterfeld. Selbst sein Gegenüber Udo Hauner wusste damals nicht, wie Adler das Spiel gewann. Dreht daher SW Alstaden den Spieß um und geht abwartend ins Spiel, wie es Fortuna Bottrop letzte Woche beim 2:0-Sieg in Osterfeld gemacht hat? „Ich werde mir am Wochenende Gedanken machen zu der taktischen Marschroute. Aber wir spielen zu Hause und generell ist es nicht unser Ding, abzuwarten“, verrät Contrino weiter, der aber auch ganz klar den Druck bei seiner Mannschaft sieht. „Ein Punkt wäre eigentlich schon fast zu wenig, wenn man sich die Tabelle anschaut und wie auch unsere Konkurrenten zuletzt gepunktet haben.“ Einfach wird das Unterfangen deswegen aber noch lange nicht. „Das ist doch eine klare Kiste: Adler ist richtig stark, aber noch ist alles für uns möglich. Wir wissen aber auch, dass wenn wir so weiterspielen wie letzte Woche, wir es nicht verdient haben, weiter Bezirksliga zu spielen.“ Immerhin kann sich Contrino „wenigstens über eine gute Nachricht“ freuen. Denn es sind alle Spieler an Bord. „Ich kann der Mannschaft ansonsten aber auch keine großen Vorwürfe machen. Kämpferisch und läuferisch zeigt sie alles. Aber vielleicht fehlt uns mal so ein Auslöser für eine kleine Serie“, hofft Alstadens Cheftrainer. Vielleicht gelingt es ja schon Sonntag im Spiel gegen seinen Freund Udo Hauner?

Adler-Trainer Udo Hauner.
Adler-Trainer Udo Hauner.

   „Ja, Guido und ich verstehen uns verdammt gut und auch die Vereine verstehen sich auch sehr gut. Nur ich glaube, dass es Sonntag nicht so freundschaftlich zugehen wird“, glaubt Udo Hauner. Wie er zu der Erkenntnis kommt? Ganz einfach. Beide Vereine starteten mit einer Niederlage letzte Woche, und gerade die Gastgeber sieht Hauner unter Druck. „Alstaden muss punkten.“ Deswegen hat sich Hauner auch schon eine Taktik zu Recht gelegt. „Wir werden es wie Fortuna letzte Woche gegen uns machen. Wir werden hinten tief stehen und auf Konter lauern und so versuchen, zum Torerfolg zu kommen.“ Damit hat Fortuna Bottrop dem Adler die Flügel letzte Woche gestutzt. Klappt es nun auch genau anders herum? Leicht wird es für Osterfeld nicht. Denn man wird nicht aus dem Vollen schöpfen können. Enes Bayram hat von letzter Woche noch eine leichte Gehirnerschütterung und Abdelaziz Boukdir musste mit drei Stichen am Hinterkopf genäht werden. Außerdem ist Marvin Görlich im Urlaub. „Der Kader ist schon sehr sehr dünn, aber wir werden bestimmt nicht jammern. Auch gegen Alstaden werden wir elf Spieler auf den Platz stellen können.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Hamminkelner SV (11.) - Dostluskpor Bottrop (6.)

In der Vorwoche fuhr Dostlukspor Bottrop den höchsten Sieg des 18. Spieltages ein. Mit 4:1 wiesen Spielertrainer Sebastian Stempel und seine Jungs den Auftsieger SW Alstaden in die Schranken. Und genau dieser Kader steht Stempel am Sonntag beim Auswärtsspiel beim Hamminkelner SV wieder zur Verfügung. In der Tabelle trennen beide Mannschaten sechs Punkte, während der Hamminkelner SV mit nur 18 erzielten Treffern zusammen mit SW Alstaden die harmloseste Offensive der Liga stellt. Dostlukspors Defensive ist zudem mit 27 Gegentoren die fünftbeste der Liga, wobei der HSV zwei Tore weniger kassiert hat. "Hamminkeln hat eine sehr gute Defensive", weiß auch Sebastian Stempel. Da wundert es nicht, dass es im Hinspiel im Batenbrocker Volkspark eine Nullnummer gab. Für Dostlukspor könnte die Begegnung mit Blick auf die Tabelle eine sehr wichtige sein. Der Hamminkelner SV belegt zurzeit den ersten Nichtabstiegsplatz und daher wäre ein Sieg eminent wichtig. Mit dann neun Punkten Vorsprung auf den HSV könnte die Stempelelf  wesentlich beruhigter die kommenden Aufgaben angehen. "Wir wollen natürlich drei Punkte holen", so Stempel abschließend.

Anstoß: 15 Uhr

 

BW Dingden (16.) - SF Königshardt (1.)

Dirk Wißel wohnte am Mittwochabend dem Spiel zwischen Arminia Klosterhardt II und BW Oberhausen bei. Das 2:2 zwischen den Spitzenmannschaften und dem damit verbundenen Patzer des unmittelbaren Verfolgers aus Lirich wollte der Cheftrainer von den SF Königshardt aber gar nicht so viel Bedeutung beimessen. „Für mich ist nicht das Wichtigste, ob BWO Punkte abgegeben hat, sondern wie wir am kommenden Sonntag gewinnen.“ Wißel war dennoch beeindruckt, aber nicht ob der Leistung des BWO. „Ich war von der Arminia tief beeindruckt, das war großer Sport, was man ruhig mal so offen sagen kann. Da muss ich mir schon eher momentan Gedanken machen, wie wir nächste Woche eine Chance gegen sie bekommen können“, zeigt er großen Respekt vor dem übernächsten Gegner.

Christian Hinz kehrt zurück in den Kader.
Christian Hinz kehrt zurück in den Kader.

   Der nächste Gegner heißt aber zunächst Dingden, ist Tabellenletzter und empfängt die Sportfreunde am Sonntag auf heimischer Anlage. Bauen die Oberhausener ihren Vorsprung an der Tabellenspitze also weiter aus und können langsam den Sekt kaltstellen? „Es ist müßig, jetzt schon über den Aufstieg zu reden. Ich weiß, dass wir uns schon im Heimspiel trotz eines frühen 1:0 schwer getan haben. Außerdem kenne ich den gegnerischen Trainer, der ein Guter ist und sich taktisch wahrscheinlich etwas einfallen lassen wird, um gegen uns bestehen zu können“, stapelt Wißel tief. Auch, weil sich personell nicht wirklich viel in seinem Kader tut. „Vielleicht kehrt Christian Hinz zurück, aber ansonsten muss ich weiterhin mit demselben Team arbeiten, das auch schon letzte Woche dabei war.“ Wißel ist sich sicher, dass seine Mannschaft auch in der Auswärtspartie nicht nachlassen darf. „Wir müssen mindestens mit demselben Engagement antreten, wie letzte Woche. Hier in Königshardt ist der größte Gegner die Selbstzufriedenheit. Man ist zu schnell mit zu wenig zufrieden. Ich glaube nicht, dass es Gegner geben wird, die freiwillig schon vorher die weiße Fahne hissen, wenn sie gegen uns spielen.“ Trainiert wird ganz normal diese Woche - trotz Karneval. „Ich war dann früher auch feiern, das können die Jungs nach dem Training auch ruhig machen. Wir sind aber sicherlich nicht in der Position, etwas schleifen zu lassen“, hebt der Cheftrainer den mahnenden Finger. „Wir haben aktuell noch gar nichts erreicht.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weitern Partien in dieser Liga:

08/29 Friedrichsfeld - GW Lankern

Wesel-Lackhausen II - Borussia Bocholt

SV Fortuna Bottrop -> Spielfrei

VfR 08 Oberhausen -> Spielfrei

Kreisliga A

SC 1912 Buschhausen (4.) - RSV Klosterhardt (16.) *Bereits am Sa, 1. März*

Vor der Winterpause schenkte man dem VfR Ebel ein dutzend Tore ein, am letzten Sonntag gab es für Glück-Auf das halbe Dutzend. Für den Tabellenvierten scheint es zu laufen und so sollte es auch weiter, will man denn ein Wörtchen mitreden um den Aufstieg. „Im Gegensatz zur letzten Saison, wo Alstaden dominiert hat, ist in diesem Jahr alles möglich. Die Meisterschaft ist sehr ausgeglichen. Auch die sieben Punkte Vorsprung für Concordia sind noch aufzuholen. Wir haben den Druck das wir gewinnen müssen“, so Coach Andreas Nowak. Da sollte das Schlusslicht RSV Klosterhardt gerade recht kommen, oder? Andreas Nowak sieht es anders: „RSV ist ein ganz anderer Gegner. Da kannst du nur verlieren und wir haben uns schon im Hinspiel schwer getan. Ich hoffe, dass wir an der Leistung aus der Vorwoche anknüpfen können, um den Anschluss an die ersten Drei nicht zu verlieren.“

   Bei den Gästen aus Klosterhardt war die Stimmung nach der Partie gegen Ebel, ungeachtet der Tatsache dass die Partie abgebrochen wurde, eigentlich gut. Man führte zum Zeitpunkt des Abbruches 3:1 und war sich sicher, dass man gar nicht so schlecht gespielt hat, doch das hat sich unter der Woche wieder alles relativiert, wie Coach Bodo Flamme zugeben musste: „Leider war die Trainingsbeteiligung unter aller Sau. Ich lass mich morgen überraschen, wer alles da sein wird. Ich habe aber auch wenig Verständnis dafür, warum am Karnevalswochenende gespielt werden muss.“

Anstoß: 12.45 Uhr

 

TSV Safakspor (14.) - GA Sterkrade (7.)

Das Derby zwischen dem TSV Safakspor und GA Sterkrade wurde auf Mittwoch, den 19. März, verschoben!

 

Fortuna Alstaden (6.) - SG Osterfeld (10.)

Spannend kann es auch in Alstaden werden, auf dem Papier gehen die Hausherren als Favoriten in die Partie, sie liegen vier Plätze vor den Osterfeldern und haben einen Vorspung von vier Punkten, doch spannend kann es trotzdem werden. Am vergangenen Spieltag mussten die Hausherren eine knappe 1:2-Niederlage gegen den Tabellenzweiten Arminia Lirich hinnehmen, diese Woche sollen wieder Punkte her. „Alstaden liegt vor uns und ist mit Vorsicht zu genießen“, so der Sportliche Leiter der Gäste Reimar Basenau. Und wer denkt das die Gäste nach dem 7:3-Sieg gegen Safakspor in der vergangenen Woche mit einer breiten Brust ins, der täuscht sich nach Aussagen von Basenau: „Wir gehen nicht mit breiter Brust ins Spiel, wir schätzen jeden Gegner individuell ein haben vollen Respekt, außerdem ist Alstaden eine Überraschungskiste.“ Doch Basenau macht auch kein Geheimnis daraus, das für die Gäste nur Punkte zählen: Wir wollen schon die drei Punkte mitnehmen. Unser Ziel ist weiterhin der einstellige Tabellenplatz.“Bei der Punktejagd können Sebastian Hendel und Dennis Schraven nicht weiterhelfen, denn SGO-Trainer Patrick Wojwod muss verletzungsbedingt weiter auf die beiden verzichten. „Ansonsten spielen wir mit der gleichen Mannschaft, die den Sieg eingefahren hat“, so Basenau abschließend. Yusuf Kücük, Trainer der Hausherren, war für die Auf’mPlatz-Redaktion im Vorfeld nicht zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

Sterkrade-Nord II (8.) - Arminia Lirich (2.)

Da haben die Oberhausener nicht schlecht geguckt, als der Tabellenzweite Sterkrade 06/07 sich letzte Woche daheim klar und verdient mit 0:3 gegen Sterkrade-Nord II geschlagen geben musste. Nicht nur die Landesliga-Reserve belohnte sich mit drei Punkten. Vor allem Arminia Lirich freute sich über die Niederlage, schließlich kletterte man auch dank des eigenen Sieges auf Platz zwei, einen Aufstiegsplatz. Nun ist die Mannschaft von Trainer Christian Kinowski nicht mehr der Jäger, sondern der Gejagte. „Klar ist das schön und macht einen auch stolz. Aber wir wissen, dass wir noch richtig schwere Gegner vor der Brust haben. Daher bleiben wir uns treu und schauen einfach von Spiel zu Spiel weiter.“

Lirich-Trainer Christian Kinowski.
Lirich-Trainer Christian Kinowski.

   Und da wartet dann auch gleich schon der Favoritenschreck von letzter Woche. Stellte Sterkrade-Nord II dem nächsten Aufstiegsaspiranten ein Beinchen? „Wenn ich das wüsste, würde ich alles darauf verwetten und wäre Sonntag Millionär“, scherzt Nord-Trainer „Hansi“ Wüst in seiner ihm beliebten Art und Weise. „Aber im Ernst, das war unser bestes Saisonspiel und selbst unsere größten Kritiker, die uns zu dem Spiel begleitet hatten, haben der Mannschaft Applaus gespendet. Aber Lirich ist jetzt dadurch natürlich gewarnt und nimmt uns vielleicht auch nicht so auf die leichte Schulter wie es 06/07 noch getan hat.“ Wüst kann - wie Kinowski übrigens - auf seine erste Elf zählen. Keine Ausfälle gibt es zu beklagen. „Ich kann mich noch gut an das Hinspiel erinnern, als es 78 Minuten lang 0:1 stand und ich dann zu früh zu viel riskiert habe“, so Wüst. Der nahm drei Defensive runter und schickte dafür drei Offensive aufs Feld. Am Ende gewann Lirich mit 5:0. Im Laufe der Hinrunde wurde es für die Sterkrader aber immer besser. Mit dem Höhepunkt letzte Woche. „Wir lassen uns von dem Augenblick sicherlich nicht blenden und wissen, dass irgendwann auch mal wieder ein Rückschlag kommen wird. Aber wir gehen da am Sonntag locker rein, weil wir auch wissen, dass wir keinen Druck haben. Lirich will aufsteigen und hat den Druck“, so Wüst.

   Dem will sein Gegenüber nicht so ohne Weiteres zustimmen. „Klar wäre es natürlich schön, am Ende aufzusteigen. Aber wir müssen nicht. Nord II ist ein warnendes Beispiel dafür, dass auch die vermeintlichen Spitzenmannschaften immer mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen müssen. Wir wissen aber natürlich genauso, dass wir bisher nie etwas zu verlieren hatten. Jetzt aber haben wir Platz zwei zu verteidigen“, so Christian Kinowski, der einzig auf den einen oder anderen vermeintlichen Ersatzspielern verzichten muss.

Anstoß: 15 Uhr

 

VfR 08 Oberhausen II (9.) – Sterkrade 06/07 (3.)

Sowohl die Reserve vom VfR 08 Oberhausen, als auch Sterkrade 06/07 sind mit einer Niederlage ins neue Pflichtspieljahr gestartet. Besonders bitter dabei für die Sterkrader: Durch die 0:3-Derbyniederlage gegen Sterkrade-Nord II rutschte die Mannschaft von Trainer Dirk Rovers von einem Aufstiegsplatz. Aktuell rangiert der Bezirksligaabsteiger auf dem dritten Tabellenrang, punktgleich mit dem Zweiten, Arminia Lirich. 36 Zähler konnte die Rovers-Elf bislang sammeln. Am Sonntag sollen die ersten Punkte im Jahr 2014 her. Der Gegner, VfR 08 Oberhausen II, steht aktuell auf dem neunten Rang. Mit 1:2 verlor die Truppe von Trainer Günther Gbür am vergangenen Wochenende bei SuS 21 Oberhausen. Mit 23 Punkten auf dem Konto ist der Vorsprung auf die abstiegsbedrohte Zone noch recht komfortabel. Um aber nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen, wollen die 08er das erste Heimspiel des Jahres möglichst erfolgreich gestalten.

   Sterkrade 06/07 geht favorisiert in die Partie bei der zweiten Mannschaft vom VfR 08 Oberhausen. Mit einem Erfolg will der Aufstiegsaspirant an den oberen Tabellenplätzen dranbleiben. „Natürlich wollen wir gewinnen. Es wird sicherlich ein schweres Spiel und wir müssen uns deutlich in der Chancenauswertung steigern. Nach Sonntag muss etwas passieren, wir wollen den zweiten Platz zurück erobern“, definierte Dirk Rovers klar seine Ziele. Für den VfR 08 geht es darum mit etwas Zählbarem den Vorsprung nach unten zu halten.

Anstoß: 15 Uhr

 

Adler Osterfeld II (12.) – SuS 21 Oberhausen (13.)

Ein Kellerduell steht am kommenden Sonntag an der Oberhausener Siepenstraße auf dem Programm. Die Zweitvertretung von Adler Osterfeld empfängt SuS 21 Oberhausen. Es ist das Duell des Tabellenzwölften gegen den Dreizehnten. Beide Teams sind verhältnismäßig gut in die Rückrunde gestartet. Die Adler aus Osterfeld konnten beim ambitionierten Club Barisspor Bottrop immerhin ein 2:2-Unentschieden ergattern. Für SuS 21 ging das Fußballjahr 2014 noch besser los. Beim Pflichtspieldebüt von Trainer Marek Weglicki gewannen die Oberhausener auf heimischem Geläuf gegen die zweite Mannschaft vom VfR 08 Oberhausen mit 2:1. Nichtsdestotrotz kann sich keiner der beiden auf den Lorbeeren der vergangenen Woche ausruhen. Aufgrund der Spielklassenreform steht bekanntlich noch nicht wirklich fest, wie viele Absteiger es in der Kreisliga A im Endeffekt geben wird. Somit heißt es sowohl für Adler Osterfeld, als auch für SuS 21 Oberhausen weiter zu punkten.

   SuS 21 will dabei an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. „Wir sind noch weit davon entfernt erfolgreich zu sein. Das Ziel muss es sein, Woche für Woche zu punkten. Am Sonntag wartet ein schwerer Gegner auf uns, das wissen wir“, meinte Marek Weglicki. Auch die Reserve von Adler Osterfeld hat sich den Sieg zum Ziel gesetzt. „Für uns ist es ein ganz wichtiges Spiel. Wir haben Respekt vor SuS 21 aber wir wollen unbedingt gewinnen und setzten alles auf Sieg“, so Torsten Jablonski. Verzichten müssen die Adler wohl auf Oguzhan Kaman, der voraussichtlich in der ersten Mannschaft aushilft.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV Concordia (1.) - Barisspor Bottrop (5.)

„Wir haben in der Saison gegen den Spitzenreiter noch nicht verloren. Die Serie wollen wir natürlich aufrecht erhalten“, schmunzelt Gäste-Trainer Cem Kaplangiray. Am zweiten Spieltag gab es ein 0:0 gegen Concordia, am letzten Spieltag vor der Winterpause ein 2:2 gegen Sterkrade 06/07. Beide waren zu dem Zeitpunkt auf dem Sonnenplatz. An diese Milchmädchenrechnung glaubt Kaplangiray aber nicht: „Ich habe keine Erwartungen an Sonntag. Wir werden ganz befreit aufspielen. Es wird eine ganz harte Aufgabe und wenn alle an einen Strang ziehen, dann werden wir uns auch am Sonntag ordentlich aus der Affäre ziehen. Unser Ziel ist es, die nächsten vier bis fünf Spiele zu gewinnen. Dann können wir für die nächste Saison planen.“ Doch pünktlich zum Duell gegen den Tabellenführer haben die Bottroper mit Personalproblemen zu kämpfen. Keeper Cihan Saracbasi fällt aufgrund einer Nasen-OP noch 14 Tage aus, Ümit Türkmen und Ramazan Bayram werden aufgrund von Kreuzbandrissen länger fehlen. Zudem sind die Brüder Erdem und Emrah Ücbudak angeschlagen.

   Für die Hausherren lief der erste Spieltag der Rückrunde optimal. Während Verfolger Sterkrade 06/07 patzte, konnte man beim Aufsteiger FC Sterkrade 72 und so den Vorsprung auf den dritten Rang auf vier Zähler ausbauen. Dieser soll am Sonntagnachmittag mindestens bestehen bleiben: „Unsere Marschroute geht klar auf Sieg, insbesondere weil es ein Heimspiel ist. Wir haben aus dem Hinspiel noch was wieder gut zu machen“, so Co-Trainer Michael Häse. Gegen die Bottroper kann der Spitzenreiter aus dem Vollen schöpfen.

Anstoß: 15 Uhr

 

VfR Ebel (11.) – FC Sterkrade 72 (15.)

Ein weiteres Spiel bei dem ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden kann, steigt am Sonntag am Ebeler Lichtenhorst. Der VfR Ebel empfängt ab 15 Uhr den FC Sterkrade 72. Beide Teams stecken mittendrin im Kampf gegen den Abstieg und wollen für einen Befreiungsschlag sorgen.

   Beide Kontrahenten starteten am vergangenen Wochenende mit Negativerlebnissen in die Rückrunde. Die Partie vom VfR Ebel beim RSV Klosterhardt wurde beim Stand von 3:1 für die Oberhausener abgebrochen. Zuvor wurden zwei Spieler von Ebel des Feldes verwiesen. Die Punkte werden Klosterhardt wohl im Nachhinein gutgesprochen. Anders lief es da beim FC Sterkrade 72. Zwar verlor die Mannschaft von Trainer Ahmed Mohamad ebenfalls, doch beim 2:4 gegen den Spitzenreiter SV Concordia Oberhausen, zeigte Sterkrade eine zufriedenstellende Leistung. Trotzdem sieht es für den FC 72 momentan tabellarisch alles andere als gut aus. Mit 16 Zählern rangiert die Mohamad-Elf auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der Gegner vom kommenden Sonntag, der VfR Ebel, hat drei Punkte mehr und ist Elfter. Es darf in jedem Fall mit einer spannenden und hart umkämpften Partie gerechnet werden.

Anstoß: 15 Uhr

Kreisliga B - Gruppe 1

Post Oberhausen (3.) - Arminia Klosterhardt III (1.)

Der Karneval am Wochenende macht's möglich: Diverse Spiele finden diese Woche an anderen Tagen statt, wie auch das ultimative Spitzenspiel in der Kreisliga B. Dort empfängt am heutigen Freitagabend der Tabellendritte und Kreisliga A-Absteiger Post SV Oberhausen den ungeschlagenen Spitzenreiter Arminia Klosterhardt III. Für die Gastgeber ist ein Sieg Pflicht, wenn man in Sachen Aufstieg noch ein Wörtchen mitreden will. An der Herderstraße setzte man auf alle Fälle alle Hebel in Bewegung, um diesem Ziel näher zu kommen. Der Post SV erwartet viele Zuschauer zum Flutlichtspiel! Post-Trainer Jörg Hetkamp will auch gar keinen großen Hehl daraus machen, dass es kein gewöhnliches Spiel ist. „Das wird ein Spitzenspiel, da brauchen wir gar nicht drum herum reden. Ansonsten würden wir lügen.“ Und Hetkamp ist es ebenso bewusst, dass der Druck eher bei seinem Team liegt. „Das ist auf jeden Fall ein wichtiges Spiel. Für uns eigentlich sogar das Spiel der Spiele, das richtungsweisend für uns sein wird. Gewinnen wir, würde alles gewohnt weitergehen.“

Post-Trainer Jörg Hetkamp.
Post-Trainer Jörg Hetkamp.

   Gewöhnlich ist zumindest für die Gäste am heutigen Abend nicht alles. Denn man muss auf seinen eigenen Trainer an der Seitenlinie verzichten. „Ich habe mir einen Magen-Darm-Virus eingefangen und kann nicht beim Spiel sein. Das trifft mich sehr hart und ärgert ich total. Aber ich hoffe irgendwie 90 Minuten per Telefon dabei sein zu können. Ich werde keine ruhige Minute haben“, so Marc Kallweit vor der Partie. Sein Co-Trainer Giuseppa Minella wird nicht aus dem Vollen schöpfen können. „Die Ausfälle von Dennis Wydra und Marvin Miletta in unserer Abwehr sind schon ein schwerer Schlag. Wir müssen mal schauen, ob wir vielleicht Verstärkung aus der Reserve bekommen.“ Kallweit weiß, dass die Mannschaft alles zeigen muss. „Post ist schon eine hohe Hausnummer, das wird sehr schwer. Zudem haben sie sich in der Winterpause noch verstärkt und haben schon im Hinspiel spielerisch sehr stark dagegen gehalten.“ Die gegenseitige Wertschätzung ist definitiv vorhanden. „Ich schätze Marc sehr und gönne ihm in der ganzen Saison auch alle Punkte. Nur nicht die heute Abend“, so Hetkamp augenzwinkernd. Der kann aus dem Vollen schöpfen. „Eigentlich sind alle Karnevalverrückt. Aber nur einer geht feiern. Das zeigt, dass der Mannschaft die Wichtigkeit des Spiels bewusst ist, was ich phänomenal finde. Jetzt fehlen nur noch viele Zuschauer und alle können sich auf das Spiel freuen“, so Hetkamp weiter. Dabei sind die Gäste nicht unbedingt dazu gezwungen, zu gewinnen. „Das Spiel ist dennoch sehr wichtig für uns. Wir wollen einen Konkurrenten weiter distanzieren und somit die Stimmung weiter hochhalten. Dafür wollen wir mindestens ein Unentschieden erreichen. Aber klar, der Druck liegt eher bei Post“, so Kallweit.

Anstoß: Freitag, 28. Februar, 19.30 Uhr

 

BW Fuhlenbrock (6.) - BV Osterfeld (16.)

„Wir wollen zuhause auf jeden Fall punkten“, gibt sich Fuhlenbrocks Trainer Andre Hülsmann selbstbewusst. „Wir haben am vergangenen Wochenende zwei Punkte unnötig liegengelassen, nachdem wir 4:1 geführt hatten und am Ende nur 4:4 spielen. Deshalb ist es nun unser Ziel drei Punkte zu holen“, so Hülsmann weiter. Allerdings wird Stammtorwart Dennis Kaspar auch a kommenden Sonntag nicht zwischen den Pfosten stehen können und vermutlich wird er sogar noch operiert werden. Somit steht fest, dass Timo Zimmermann auch darüber hinaus das Tor der Blau-Weißen hüten wird. Es ist abzuwarten, wie sich der Schlussmann entwickelt, da er sehr außer Spielpraxis ist und erstmal wieder hineinfinden muss. „Wir werden versuchen, Timo zu unterstützen und wollen die Zeit sehr gut überstehen“, erklärt Hülsmann. Am Sonntag ist dann der Tabellenletzte BV Osterfeld zu Gast.

   Doch Hülsmann weiß auch, dass man keinen Gegner unterschätzen darf: „Klar, BVO steht auf dem letzten Platz, aber das heißt nicht, dass wir mit links gewinnen. Sie werden nun um jeden Punkt kämpfen. Somit gehe ich davon aus, dass sie alles geben werden und sich in jeden Zweikampf werfen werden, um gegen uns zu punkten. Da ist es äußerst wichtig, dass wir dagegenhalten. Wir müssen auch das ganze Spiel über konzentriert bleiben und dürfen nicht aufhören, Fußball zu spielen. Ich denke, wir haben aus dem Spiel am letzten Sonntag gelernt.“ Allerdings werden aller Voraussicht nach Bekir Karakulukcu, Björn Benninghoff und Niklas Balsliemke-Louven nicht spielen können. Zudem sind noch einige weitere Spieler angeschlagen, doch Hülsmann macht sich darüber keine Sorgen: „Wir werden auch ohne die Ausfälle klar kommen und wollen dann den Dreier holen.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC Buschhausen II - Adler Oberhausen *Bereits am Sa, 1. März*

TB Oberhausen - TuS Buschhausen *Bereits am Sa, 1. März*

SV Concordia II - BW Oberhausen II

SV Rhenania III - Arminia Lirich II *Verlegt auf Do, 6. März*

TSV Safakspor II - GA Sterkrade II *Verlegt auf Di, 11. März*

SG Oberhausen - Sterkrade 06/07 II *Verlegt auf Di, 18. März*

Kreisliga B - Gruppe 2

VfB Bottrop II (9.) - Dostlukspor II (1.)

„VfB hat einen neuen Trainer und auch ein paar neue Spieler. Wir werden das beste daraus machen und wollen am Ende mit einem Sieg nach Hause fahren. Wir werden die drei Punkte vom Jahnstadion nach Batenbrock holen“; zeigt sich Sadettin Senyüz von Dostlukspor siegessicher. Auch Christian Paul weiß um die Stärke des Gegners: „Wir würden uns freuen, wenn wir einen Punkt behalten und natürlich umso mehr, falls wir gewinnen sollten.“ Es wird spannend, ob Paul in seinem zweiten Pflichtspiel den Favoriten Dostlukspor ärgern kann. Diese werden natürlich versuchen durch einen Sieg den Abstand auf die Verfolger weiterhin zu halten. Senyüz stimmt da zu: „Wir haben zwar vier Punkte Vorsprung vor Königshardt und fünf auf 1911 und Viktoria, aber das ist nicht die Welt. Im Fußball geht es ganz schnell und dann ist der Punktevorsprung auf einmal gleich null. Deshalb wollen wir gewinnen. Dann können wir die Verfolger noch auf Abstand halten.“ Allerdings hadern beide Trainer mit Verletzungssorgen. „Es sind acht, neun Leute verletzt, darunter mein Abwehrchef Fabian Mies und dazu ist Tobias Wolff noch gesperrt. Das heißt, ich habe von meinem zwanzig Mann-Kader nur noch zehn Leute übrig und das ist sehr ärgerlich. Auch bei den Gästen wird der ein oder andere fehlen: „Es sind noch einige Spieler angeschlagen, am Dienstag haben nur sehr wenige mittrainiert. Wie es dann ganz genau aussieht, werde ich erst am Samstag erfahren. Ich hoffe mal, dass noch möglichst viele fit werden“; so Senyüz.

Anstoß: 13 Uhr

 

SV Fortuna II (6.) - FC Polonia (11.)

„Wir wollen die Niederlage von Sonntag wieder wettmachen. Wir müssen die drei Punkte, die wir verloren haben, nun wieder aufholen“, zeigt sich Fortuna Trainer Dieter Büth siegeshungrig. Auch Polonia Coach, Adam Karpinksi sieht seine Mannschaft keineswegs chancenlos: „Wir müssen gegen Fortuna ganz anders auftreten als zuletzt. Dabei wollen wir dann auf jeden Fall einen Punkt mit nach Hause nehmen und ich bin mir sicher wir können das schaffen.“ Am vergangenen Sonntag musste sich das Karpinksi-Team mit 1:2 TB Oberhausen geschlagen geben. Doch Karpinski sieht auch positive Dinge an der Niederlage: „Wir haben ja gut gespielt, doch nun müssen wir auch über das gesamte Spiel diszipliniert bleiben. Wir haben uns genau zwei Fehler geleistet, die zu dann zu den beiden Gegentoren geführt haben. Das ist ärgerlich und das wollen wir abstellen. Insgesamt müssen wir in der Rückrunde wieder an Konstanz gewinnen und dann sehe ich positiv in die Zukunft.“

Adam Karpinksi
Adam Karpinksi

   Sein Gegenüber, Dieter Büth, ist vor allem mit der Spieltagsterminierung unzufrieden: „Ich bin vollkommen dagegen, dass man am Karnevalswochenende spielt. Unsere Spieler sind alles junge Leute und die gehen halt gerne raus. Ich kann da nicht nachvollziehen, warum man den Spieltag nicht verlegt. Naja, es wird sicherlich einige geben, die dann auf der Strecke bleiben, aber ich hoffe, dass es nicht meine Jungs sind.“ Aber ansonsten wird Büth kaum Ausfälle zu verzeichnen haben: „Zwar werden Robert Kreul (gelb-rot Sperre) und Patrick Schmidt ausfallen, aber ansonsten werde ich auf die komplette Mannschaftsstärke zurückgreifen können.“ Auch auf Seiten von Polonia sieht es personell gut aus. Zwar wird der ein oder andere Spieler nicht dabei sein, aber „wir haben einen großen Kader, der auch in der Breite gut aufgestellt ist.“ Karpinski kennt auch schon den Masterplan für das kommende Duell und die restliche Rückrunde: „Wir wollen hinten wieder sicher und kompakt stehen und versuchen, die Null zu halten. Dann wollen wir wieder kontern und viele Tore schießen. Ich bin sicher, dass wir das schaffen.“

 Anstoß: 13 Uhr

 

SV Vorwärts (13.) - SV Vonderort (14.)

Voller Euphorie und mit einer breiten Brust fahren die Gäste nach ihrem 5:0-Sieg gegen die Drittvertretung von Safakspor Oberhausen zur Paßstraße und treffen auf den Verlierer des Platzduells (0:2 gegen Viktoria) Vorwärts 08 Bottrop. Doch die Hausherren machten es auch in der vergangenen Woche dem Gegner nicht einfach und für die Gäste wird es alles andere als ein Selbstläufer. Zwar konnten sich die Vonderorter in der Winterpause verstärken und einen Rückrundenauftakt nach Maß hinlegen, doch einen Favoriten gibt es nicht in der Partie. Lediglich ein Punkt trennt die beiden Mannschaften und beide Trainer gehen mit dem Ziel etwas Zählbares mitzunehmen in die Partie. Für beide Mannschaften heißt es jetzt: Punkte sammeln, um den Klassenerhalt in trockene Tücher wickeln zu können. Kann Vonderort auch im zweiten Spiel überzeugen oder greift jetzt auch Vorwärts ein und machten den Abstiegskampf spannend? Weder der Trainer der Hausherren, Fahrudin Kovac, noch Vonderort-Trainer Erdal Balli waren für die Auf'm Platz-Redaktion im Vorfeld zu erreichen.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV 1911 (3.) - SC Viktoria (4.)

Das Spitzenspiel der Kreisliga B findet in den Weywiesen statt, wenn SV Bottrop 1911 SC Viktoria empfängt, wenn der Tabellenvierte auf den Dritten trifft. „Das war letze Woche schon ein Endspiel und wir haben schlecht gespielt, jetzt haben wir wieder ein Endspiel, um oben dran zu bleiben“, so 1911-Trainer Ralf Quabeck. Gemeint mit dem ersten Endspiel ist die 0:2 Niederlage gegen die SF Königshardt in der vergangenen Woche. „Wir haben schlecht gespielt“, erklärt Quabeck. Doch gegen Viktoria werden die Karten neu gemischt. „Wir waren die einzige Mannschaft die 1911 im Hinspiel schlagen konnte und die haben sicherlich noch eine Rechnung mit uns offen“, erklärt Viktoria-Trainer Matthias Pech. Auch Quabeck kommt auf das Hinspiel zu sprechen. „Auf gut deutsch gesagt, haben wir im Hinspiel verkackt, wir haben einfach schlecht gespielt“, so der Übungsleiter der Hausherren. Doch er hofft auf ein Déjà-vu: „Nach der Niederlage in der Hinserie gegen Viktoria haben wir dann auch gut gespielt und ich hoffe der Joker ist jetzt nach Sonntag gesetzt“, so Quabeck. 

1911-Trainer Ralf Quabeck.
1911-Trainer Ralf Quabeck.

   Die Zuschauer erwartet ein absolut spannendes Spiel und einen Favoriten kann man hier nicht ernenne, beide Mannschaften sind völlig gleichwertig. Auch wenn die Gäste mit einem Sieg (2:0 gegen Vorwärts) im Rücken in die Partie gehen, zufrieden ist Pech mit der Leistung seiner Schützlinge nicht und es ist wohl kein Geheimnis, das 1911 anders einzuschätzen ist als Vorwärts 08. „Wir müssen uns im Gegensatz zum Spiel gegen Vorwärts steigern und ich bin immer noch nicht zufrieden auch mit der Trainingsbeteiligung.“

   Der Respekt auf beiden Seiten ist groß: „Der Offensivsturm und der Ehrgeiz von 1911 ist stark genug um uns wegzuhauen, wir müssen dagegenhalten. Die haben eine kompakte, junge Truppe und es wird sicherlich ein sehr harter Brocken“, so Pech und auch sein Gegenüber zeigt den nötigen Respekt vor dem Spitzenspiel: „Ich schätze die sehr stark ein, denn wer oben mitspielt hat nicht viel verkehrt gemacht. Die haben schon eine gewisse Qualität und wir müssen hellwach sein.“ Unentschieden heißt es bei den Ausfällen, wobei es bei den Gästen einen „Rückschlag“ gibt, der Torhüter Hans Bloem kann nach einer Operation nicht mitwirken und auch Murat Moroglu muss passen. Die Hausherren müssen weiterhin auf den verletzen Mike Salm und auf Chris Schröter verzichten. Heißt es am Ende auch Unentschieden auf dem Platz oder findet das Spitzenspiel einen Sieger? Wer kann oben angreifen? Sonntag klären sich die Fragen, doch spannend wird die Partie in den Weywiesen mit großer Sicherheit.

Anstoß: 15 Uhr

 

Batenbrocker Ruhrpott Kicker (8.) - SF Königshardt II (2.)

Beide Kontrahenten starteten mit einem Sieg ins Pflichtspieljahr 2014. Die Batenbrocker bezwangen das Schlusslicht SuS 21 Oberhausen II mit 4:1 und die Sportfreunde konnten das Spitzenspiel gegen den SV 1911 mit 2:0 für sich entscheiden. Und eben jener neue Tabellenzweite wartet nun auf die Batenbrocker.

   "Das wird ein ganz schweres Spiel", so Daniele Lepori. Auch Ralf Meseck, Trainer der Gäste erwartet ein enges Spiel: "Das wird ein zweikampfbetontes Spiel. Batenbrock ist ein unangenehmer Gegner. Und so ein Ergebnis wie im Hinspiel wird es nicht geben." Der Druck dürfte dabei auf den Schultern der Königshardter sein, denn die Mannschaft von Trainer Ralf Meseck liegt nur noch vier Punkte hinter Tabellenführer Dostlukspor II. Die Batenbrocker hingegen belegen mit dem achten Tabellenplatz einen Rang im gesicherten Mittelfeld. "Wenn wir am Sonntag nicht nachlegen, war der Sieg gegen 1911 nichts wert", betont Meseck, der weiter erklärt: "Ich bin diese Woche dabei die Jungs nach dem Sieg gegen 1911 runterzuholen. Denn man neigt da schon ein bisschen in Euphorie zu verfallen."

   Die Batenbrocker können im Vergleich zur Vorwoche auf mehr Alternativen zurückgreifen: Kostantinos Lagogiannis und Patrick Boes werden wieder zur Verfügung stehen. Auf Seiten der Oberhausener wird der gleiche Kader zur Verfügung stehen, wie in der Vorwoche. "Wenn wir im Kampf um den Aufstieg ein Wörtchen mitreden wollen, dürfen wir nichts mehr abgeben", so Meseck.
Anstoß: 15 Uhr

 

RW Welheimer Löwen (5.) - SW Alstaden II (10.)

"Wir spielen volles Rohr auf Sieg", das sind die Worte von Löwen-Trainer Thomas Ochojwski vor der Partie gegen SW Alstaden II. Ochojski weiter: "Laut Tabelle sind wir der Favorit und wir nehmen das Spiel mehr als ernst." Seine Löwen belegen den fünften Tabellenplatz, Alstaden II hat die doppelte Zahl und ist Zehnter. 

   Dass die Löwen am kommenden Sonntag der Favorit sind, sieht nicht nur Ochojski so. Sein Gegenüber Rafael Wagner ist ähnlicher Meinung: "Das wird am Sonntag schwer. Wir haben viel Verletzungspech und die Löwen sind absoluter Favorit. Im Hinspiel hatten wir die schlechteste Saisonleistung, aber das gibt es am kommenden Sonntag zu revidieren."

   Während es für Alstaden um nicht mehr viel geht, haben die Löwen noch Außenseiterchancen im Kampf um den Aufstieg: "Mit einem Sieg sind wir bis auf drei Punkte an Dostlukspor dran, so langsam können wir aus den vollen schöpfen und generell bin ich sehr guter Dinge."
Anstoß: 15 Uhr

 

TSV Safakspor III (15.) - SV Rhenania II (7.)

Es ist ein Duell zweier Mannschaften, die unterschiedlicher gar nicht sein können. TSV Safakspor III belegt mit fünf Zählern den vorletzten Tabellenplatz und Rhenania ist in der oberen Tabellenhälfte auf Platz sieben. Cihan Atik, Trainer des TSV, schwarnt Böses: "Es wird ein verdammt schwieriges Spiel für uns. Wir haben momentan viele Verletzte, haben immer noch keinen Torwart, aber wir müssen jetzt in den nächsten Spielen mit Kampf und ein wenig Glück da unten heraus kommen. Das wird aber am Sonntag schwer. Ich glaube nicht an einen Sieg." Mittlerweile hat Safakspor III satte fünf Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Da ist es nahezu verständlich, dass Atik solche Prophezeihungen in den Raum wird.

   Auf der anderen Seite wird am kommenden Sonntag Rhenania II stehen. Der Zug nach oben scheint zwar schon längst abgefahren, dennoch ist in dieser Liga alles möglich und die Saison noch lang. Elf Zähler Rückstand hat man auf Dostlukspor II, welche den ersten Tabellenplatz belegen und Selbstvertrauen haben die Rhenanen auch. Vergangene Woche gab es einen 2:1-Derbysieg gegen die Zweitvertretung vom VfB Bottrop. Ralf van Niersen, Trainer der Rhenania, fiebert diesem Spiel schon entgegen: "Das sind so Schweinespiele, die man gewinnen muss. Ich weiß nicht, inwiefern Safakspor Unterstützung aus der ersten oder zweiten Mannschaft bekommt, aber mit der Leistung wie gegen den VfB sollten wir diese Partie gewinnen." 
Anstoß: 17 Uhr

 

Die weitere Partie in dieser Liga:

TB Oberhausen II - SuS 21 Oberhausen II *Bereits am Sa, 1. März*

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Kommentare: 7
  • #1

    Chris Harder (Freitag, 28 Februar 2014 21:44)

    Sc 20 Oberhausen Abstiegskandidat Nummer 1 meiner Meinung nach................

  • #2

    Konfuzius (Samstag, 01 März 2014 08:19)

    sagt: Wenn man keine Kritik mag, dann sollte man auch nix verkünden.

  • #3

    Ernst Happel (Samstag, 01 März 2014 08:25)

    "Wir haben mit Jens Spiller unseren Wunschkandidaten bekommen", erkärt Daniele Lepori - wirklich?

  • #4

    @ ernst happel (Samstag, 01 März 2014 13:51)

    Du postest überall dss gleich.... laaaangweilig

  • #5

    klase (Samstag, 01 März 2014 19:28)

    Spiller ist nun auch noch als trainet in bwf in gesprach

  • #6

    Kalle (Sonntag, 02 März 2014 14:09)

    Spielbericht von der gestrigen Partie zwischen TBO und Sus 21?

  • #7

    noch ein Spiel dann haben wir euch (Sonntag, 02 März 2014 18:24)

    noch ein Spiel dann haben wir euch dsb jetzt lassen die Punkte