Diesmal wird nicht gezittert!

Rot-Weiß Oberhausen gegen den Wuppertaler SV, so müsste die Partie am Samstagnachmittag eigentlich heißen. Aber eben nur eigentlich! Durch die Einleitung des Insolvenzverfahrens bei den sportlich so eben geretteten Bergischen musste das Team in der laufenden Saison in der Oberliga starten. Der U21 des 1. FC Köln blieb durch diesen Verwaltungsakt als 16. der Gang in die Mittelrheinliga erspart. Nur durch die wesentlich bessere Torbilanz vom VfB Hüls getrennt. 60:61 Treffer waren für einen faktischen Absteiger dabei gar kein schlechter Wert, zumal die Bilanz der selbst erzielten Treffer für höhere Ansprüche gereicht hätte. 

Doch nach den Gegentreffern befanden sich die „kleinen Geißböcke“ auf Abstiegskurs. Das konnten die Verantwortlichen um Trainer Stefan Engels in der laufenden Saison korrigieren. Die Abwehr steht wesentlich stabiler als noch vor einem Jahr. Großen Anteil an der neu gewonnen Sicherheit im Abwehrbereich hat der aus Siegen verpflichtete Leon Binder. Er bringt genau die Routine und Sicherheit mit, die in der vergangenen Saison so oft vermisst wurde. Aber auch im Kreativbereich verfügt unser heutiger Gast über ganz viel Qualität. Dabei kann sich der Trainer noch auf den eigenen familiären Nachwuchs verlassen. Mario Engels verfügt über ausgezeichnete technische Fähigkeiten, besitzt Übersicht und ist daneben noch ziemlich schnell unterwegs. Kein Wunder, dass andere Clubs auf ihn aufmerksam wurden. Nach einem fünftägigen Probetraining verpflichtete ihn der FSV Frankfurt ab der kommenden Saison und stattete ihn gleich mit einem Vertrag bis 2017 aus. Doch bis der Wechsel an den Main in die 2. Liga vollzogen wird, will er dem FC-Team „noch mit mindestens fünf Toren helfen“ und dabei seine sportlichen Qualitäten einbringen.

 

Das könnte in der Rückrunde theoretisch auch Adil Chihi für die U21 der Kölner tun. Immerhin spielt der Deutsch-Marokkaner bereits seit über sieben Jahren für den FC – für die 1. Mannschaft wohlgemerkt! Doch Chefcoach Peter Stöger war wohl nicht mehr ganz einverstanden mit den Trainingsleistungen des 25-Jährigen. „Wir wollen in der Rückrunde nur mit Spielern zusammen arbeiten, die über den Sommer hinaus bei uns eine Perspektive besitzen“, so Stöger vor dem Rückrundenstart. Man wird sehen, wie sich diese Personalie in Zukunft fortsetzt. In den ersten beiden Begegnungen nach der Winterpause war Chihi nicht dabei, wurde allerdings im Verlauf der letzten Partie gegen Alemannia Aachen (0:1) im zweiten Durchgang eingewechselt. Nach einem beachtlichen 1:1 im kleinen rheinischen Derby, reichte es gegen Fortuna Düsseldorf immerhin ebenfalls zu einem 1:1. Bitter hingegen war die 1:3-Niederlage im Nachholspiel gegen den wieder erstarkten SC Wiedenbrück. Trotz des von den Ergebnissen nicht optimal verlaufenden Jahresauftaktes mit einem Remis und zwei Niederlagen, blickt FC-Coach Stefan Engels optimistisch in die Zukunft: „Wenn das Team so weiter arbeitet, werden wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben.“

U23: Am Sonntag das Nachbarduell beim VfB Homberg

 

Nach Unentschieden gegen Wesel soll Antwort folgen

 

Einen kleinen Rückschlag musste die RWO-U23 in der Oberliga Niederrhein am vergangenen Wochenende hinnehmen. Gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht PSV Wesel-Lackhausen kamen die "Jungkleeblätter" nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.    

Nach dem Unentschieden ist die Mannschaft von Thomas Thiel von Platz zwei auf Platz vier in der Tabelle abgerutscht und möchte die liegen gelassenen Punkte im nächsten Auswärtsspiel wieder aufholen. Einfach dürfte die Aufgabe allerdings auch dann nicht werden, es geht für die U23 nämlich zum VfB Homberg. Im Team der Duisburger spielen inzwischen schon fast traditionell einige Ex-Kleeblätter, die gegen ihren ehemaligen Verein besonders engagiert und motiviert zu Werke gehen. Nicht minder motiviert dürfte Ex-RWO-Profi Günter Abel sein, der bei den Hombergern als Trainer auf der Bank sitzt.

 

Am Sonntag, dem 23. Februar, wird sich ab 15.00 Uhr zeigen, ob die junge Truppe der Kleeblätter mit der Spitzengruppe Schritt halten und somit die äußerst erfolgreiche Saison fortführen kann.

 

U19: Am Sonntag geht es zum WSV

 

Griff nach dem Strohhalm

 

Für die RWO-U19 in der Junioren-Bundesliga wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Auf eigenem Platz unterlag die Mannschaft von Trainer Gerhard Gotsche im Derby gegen den MSV Duisburg am vergangenen Sonntag mit 1:3 (0:2) und muss mehr denn je um den Klassenerhalt bangen.     

Es sind zwar noch einige Ligaspiele zu absolvieren, trotzdem muss die Mannschaft nach dem oft zitierten Strohhalm greifen, ihn zu fassen bekommen und endlich punkten. Denn die anderen Kellerkinder der Liga sammeln wie die Eichhörnchen fleißig weiter Zähler für Zähler.

 

Einen neuen Anlauf muss und wird die Mannschaft bereits am Sonntag nehmen, wenn es zur A-Jugend des Wuppertaler SV geht. Das Team von Stefan Vollmerhausen spielt als Aufsteiger eine eigentlich gute Saison und konnte sich in der Vorrunde im Mittelfeld der Tabelle wiederfinden. Nach einem ähnlich schwachen Start im Jahr 2014 wie die Kleeblätter, sind die Bergischen aber inzwischen auf den ersten Abstiegsplatz abgerutscht, liegen aber immer noch sechs Zähler vor unseren rot-weißen Jungs.

 

Im direkten Duell in Wuppertal am kommenden Sonntag (23. Februar, 14.00 Uhr) könnte die RWO-U19 den Rückstand auf den WSV noch einmal auf drei Zähler verkürzen und auch wieder näher an die Nichtabstiegsplätze krabbeln. Bei einer erneuten Niederlage dürfte sich der Strohhalm hingegen ein weiteres Stück entfernen und dünner werden.

Angepfiffen wird die Partie am Sonntag um 11.00 Uhr auf dem Sportplatz Uellendahl.

 

U17: Erst Rellinghausen dann der „Show-down

 

Heimspiel gegen den Vorletzten, dann geht es nach Uerdingen

 

Am vergangenen Wochenende, als die B-Jugend der Kleeblätter spielfrei hatte, konnten U17-Trainer Michael Pomp und Co-Trainer Marius Thieler die kommenden Gegner einmal genau unter die Lupe nehmen, mit dem Wissen, dass keiner der Konkurrenten in der Tabelle an der eigenen Mannschaft vorbei ziehen konnte.

 

Zwar gewannen die beiden direkten Kontrahenten um die Meisterschaft ETB SW Essen und SC Bayer Uerdingen, trotzdem lag die U17 noch mit zwei Punkten Vorsprung auf ETB an der Spitze. Besonders wichtig zu erwähnen dabei ist, dass die Jungkleeblätter noch ein Spiel weniger als die Essener absolviert haben. Trotzdem täuschte der Blick auf die Tabelle ein wenig. Denn der Drittplatzierte Uerdingen hatte nur drei Zähler Rückstand, aber noch eine Partie weniger absolviert als RWO und sogar zwei weniger als ETB.

 

Mit einem Sieg im Nachholspiel kletterte Bayer am Mittwochabend dann prompt punktgleich an die Spitze mit den Rot-Weißen. Daher kommtdem Spiel am 9. März eine ganz besondere Brisanz zu, denn dann muss die Pomp-Elf nach Uerdingen reisen und dort gegen die starke Bayer-Elf die Tabellenführung verteidigen.

 

Die Spitze zu behaupten, gilt es allerdings auch schon am kommenden Sonntag. Dann wird der ESC Rellinghausen um 11.00 Uhr zu Gast am Leistungszentrum sein. Gegen den Essener SC, derzeit Tabellenvorletzter, ist die RWO-B-Jugend zwar haushoher Favorit, aber das war die U23 der Kleeblätter gegen den PSV Wesel-Lackhausen am vergangenen Wochenende auch. Am Ende stand es 1:1.

 

Daher gilt es, erst einmal zu Hause die „Hausaufgaben“ zu machen, um dann mit voller Konzentration nach Uerdingen zu fahren. Im Erfolgsfall könnte dort ein großer Schritt in Richtung Relegation zur U17-Bundesliga gemacht werden.

 

 

Anke Gryszka und Uli Penzlak beantworten Fanfragen im VIP-Raum

 

Fragerunde mit den neuen Fanbeauftragten am 11. März

 

Seit dem Montag nach dem Heimspiel gegen Verl sind die beiden neuen Fanbeauftragten Anke Gryszka und Ulrich Penzlak inzwischen im Amt. Ihre offiziellen Vereinskontaktadressen sind eingerichtet, das erste Auswärtsspiel mit Lippstadt wurde bereits begleitet und mit der Partie gegen die Zweitvertretung des 1. FC Köln steht für das Duo auch das erste Heimspiel im neuen „Job“ am Samstag an.

In der Woche nach dem Heimspiel gegen Lotte werden sich die beiden allen interessierten Fans noch einmal persönlich vorstellen und für eine Fragerunde zur Verfügung stehen. Stattfinden soll die die Fragerunde, in der Anregungen gegeben und Kritik geäußert werden kann, am Dienstag, den 9. März, um 19.00 Uhr im VIP-Raum des Vereins neben dem evo-Jugendleistungszentrum. Zu dem Termin sind alle RWO-Fans herzlich eingeladen.

 

Weitere Informationen zu der Veranstaltung werden in der kommenden Woche folgen!

 

Umbenennung im Stadion nach Kult-Fan

 

Bude 5 ab sofort „Pickel seine Bude“

 

Klaus Brandscheid alias „Pickel“ ist gegangen und fehlt als Kultfigur bei Heim- aus Auswärtsspielen. Doch er wird allen RWO-Fans immer als „Pickel“ in Erinnerung bleiben. Dazu beitragen wird auch eine kleine optische Veränderung im Stadion.

 

Denn ab sofort heißt der Verkaufscontainer in der Emscherkurve nicht mehr Bude 5, sondern wurde umgetauft in „Pickel seine Bude“. Der Zusatz „Für den wahren 12. Mann“ unterstreicht dabei, dass Pickel immer und überall dabei war, wenn es um RWO ging. Durch „seine“ Bude wird das Emscherkurven-Original auch weiterhin in seiner Kurve stehen.

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