Mit einem Bein in Liga A

Am fünften und vorletzten Spieltag der Gehörlosen-Liga B mussten die Oberhausener Jungs auswärts in Köln gegen den GSG Cologne antreten, die einen Punkt weniger auf dem Konto hatten. Man war sich im Klaren, dass nur ein Sieg zählte, wenn man den Aufstieg in die Liga A in eigenen Händen haben will. Und da man mit Konkurrent GSF Dönberg punktgleich, aber im direkten Vergleich besser ist und dieser statt des Torverhältnisses bei Punktgleichheit entscheidend ist, war der Ansporn natürlich umso größer. Auf ungewohntem Terrain sprang am Ende ein knapper Sieg heraus, doch es war ein hartes Stück Arbeit bis dahin.

GSG Cologne - GSV Oberhausen 4:5 (1:2)

Angekommen in Köln-Mülheim wunderte man sich erst mal über die ungewohnten Platzbedingungen. Statt des gewohnten Ascheplatzes wurde auf einem Kunstrasenplatz gespielt, allerdings auf dem eines Hockeyclubs. Also keine richtigen Linien und die Tore sahen aus wie die kleinen Trainingstore. „Naja, wir mussten es so hinnehmen und durften uns nicht verunsichern lassen. Unser Fokus war auf die drei Punkte gerichtet“, so Kapitän Christ Helten. Und es ging auch gut los für den GSV. Bereits nach 25 Minuten hieß es schon 2:0 für die Gäste. Aufgrund von Nachlässigkeiten gelang den Kölnern der Anschlusstreffer. Nach „packenden“ und „emotionsgeladenen“ 45 Minuten, ging es dann mit dem 2:1 in die Kabine, in der Coach Daniel Klever seiner Elf nochmal bewusst gemacht hat, worum es am heutigen Tage ging.

   Seine Spieler hörten auf ihn und erhöhten in der Anfangsviertelstunde auf 3:1. Fort an entwickelte sich ein Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Und auch die Stimmung auf dem Felde wurde immer hitziger. Man merkte, dass die Kölner hier nichts zu verschenken haben, was sich auch kurze Zeit später auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Während man bei den Oberhausenern den Eindruck hatte, das Ding wäre hier gegessen, schalteten die Hausherren zwei Gänge höher und kamen zum nicht unverdienten Ausgleich. Doch die Spieler der Gäste erinnerten sich an die Worte ihres Trainers und schalteten ihrerseits ebenfalls zwei Gänge beziehungsweise zwei Tore höher. Zwar fiel in der letzten Spielminute noch das 5:4, doch am Ende waren die Gäste der jubelnde Sieger.

   Die andere Partie der Liga endete mit 8:3 für GSF Dönberg über das Schlusslicht GSV Duisburg. Am letzten und entscheidenden Spieltag, der am 22. März ausgetragen wird, empfangen die Oberhausener den Tabellenletzten aus Duisburg. Bezwingt man den GSV ist es irrelevant was der punktgleich GSF Dönberg macht, da ja der direkte Vergleich zählt. Und den haben die Oberhausener mit 3:1 und 2:2 für sich entschieden.

Tore: Dennis Grudzinski (2), Chris Helten (2.), Arne Gerber

 

Text und Bilder: GSV Oberhausen

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