5 Fragen an ... Lothar Kaboth

Am kommenden Samstag, 1. Februar, lädt die Frauen- und Mädchenfußballabteilung der Batenbrocker Ruhrpottkicker zum mittlerweile 11. Damhus-Cup in die Sporthalle der Berufsschule an der Gladbecker Straße 81 ein. Warum dieses fast schon traditionelle Hallenturnier ein Ausrufezeichen im Frauenfußball ist, welche kuriosen Geschehnisse es im Laufe der Jahre gab und wer die diesjährigen Favoriten auf den Turniersieg sind, erzählte Organisator Lothar Kaboth im Vorfeld der Auf‘m Platz-Redakteurin Nina Heithausen im Interview.

Von Nina Heithausen

5 Fragen an ... Lothar Kaboth

... Organisator Damhus-Cup

 

Auf‘m Platz: Lothar Kaboth, am kommenden Samstag steigt der beliebte Damhus-Cup. Was zeichnet dieses Turnier aus?

Lothar Kaboth: „Der Damhus-Cup hat eine lange Geschichte mit großen Namen. An dem Turnier haben schon Teams wie Bayer Leverkusen, Essen-Schönebeck, Wattenscheid 09 oder Heike Rheine teilgenommen. Wir haben uns über die vielen Jahren einen guten Namen erarbeitet. Im letzten Jahr waren rund 500 Zuschauer in der Halle. Wenn wir die Turniere ausschreiben, haben wir immer viel mehr Anfragen als wir annehmen können. Sogar die Frauen vom 1. FC Köln hatten sich mal angemeldet, allerdings sechs Wochen nach dem Meldeschluss. Daher mussten wir hier eine Absage erteilen. Wir verteilen für jedes zehnte geschossene Tor eine Prämie. Das heißt, auch das schwächste Team hat die Chance auf einen Erfolg. Im Laufe der Jahre haben sich beim Damhus-Cup einige Freundschaften mit anderen Vereinen gebildet. Es ist jedes Jahr ein großes Wiedersehen. Kurz gesagt: Der Damhus-Cup ist ein Ausrufezeichen im Frauenfußball geworden. Wer dorthin kommt, der fühlt sich zu Hause.“

 

Hier geht's zur Vorschau inklusive der Gruppen vom 11. Damhus-Cup

 

Auf‘m Platz: Wie entstand das Turnier überhaupt?

Lothar Kaboth: „Das ist etwa elf Jahre her. Ich habe früher selbst Fußball gespielt, Mannschaften trainiert und war in Vereinen tätig. Dort habe ich einige Erfahrungen gesammelt, die ich nun in Batenbrock ausspielen kann. Anfangs hat es noch an der ein oder anderen Stelle gehapert, mittlerweile ist Routine drin. Wir sind von Jahr zu Jahr gewachsen. Wir haben ein eingespieltes Helferteam, ohne das das Turnier gar nicht zu stemmen wäre. Jeder weiß, welchen Handgriff er machen muss. Ich kann mich auf unsere Leute hundertprozentig verlassen.“

 

Auf‘m Platz: Gab es in all den Jahren auch erwähnenswerte Kuriositäten?

Lothar Kaboth: „Ja, zum Beispiel haben wir in einem Jahr die Pokale erst am Turniertag ausgepackt und plötzlich gesehen, dass da Schilder mit der Aufschrift „Blau-Weiss Fuhlenbrock“ drauf waren. Da mussten wir kurzfristig improvisieren und neue Schilder besorgen. Ein anderes Mal hatte die Stadt vergessen, die großen Tore in die Halle zu stellen. Uns blieb nichts anderes übrig als das Turnier mit den vorhandenen kleinen Handballtoren zu spielen. Und dann gab es ein Jahr, da lag einiges an Schnee auf dem Hallendach. Dieser taute und so tropfte es von der Hallendecke. Wir mussten einen Wischdienst abstellen, der regelmäßig die Pfützen beseitigte, da sonst die Verletzungsgefahr zu hoch gewesen wäre.“

 

Auf‘m Platz: Wie sehen die Teilnehmerfelder in diesem Jahr aus?

Lothar Kaboth: „Bei der U17 haben wir mit dem SV Rhenania, dem VfB Bottrop und unserem eigenen Team drei Mannschaften aus Bottrop auf der Teilnehmerliste. Mit der SG Coesfeld ist ein aktueller Kreisliga-Tabellenführer aus dem Münsterland dabei. Dazu kommen die Niederrheinliga- Mädels der DJK Arminia Klosterhardt und der MSV Duisburg (Anm. d. Red.: früher FCR Duisburg). Das Frauenturnier findet dieses Mal ohne die ganz großen Namen statt. Allerdings befinden sich in dem Achterfeld viele Teams, die mit Abstand in ihrer Kreisliga die Tabelle anführen, wie zum Beispiel die Spielvereinigung Herten oder Arminia Klosterhardt.“

 

Auf‘m Platz: Wer sind die Favoriten auf den Sieg?

Lothar Kaboth: „Bei den U17-Juniorinnen sind dies definitiv der MSV Duisburg und Arminia Klosterhardt. Diese beiden sind für mich die Topfavoriten. Gerade die Arminen sind nicht zu unterschätzen, auch wenn sie aktuell in der Liga im Tabellenkeller stehen. Bei den Frauen sehe ich keinen klaren Favoriten, das Feld ist ausgeglichen. Uns ist wichtig, dass unsere Turniere packend sind, deshalb achten wir darauf, dass wir Teams dabei haben, die sich ungefähr auf dem gleichen Leistungsniveau bewegen. Mit unseren beiden Mannschaften möchten wir gerne ins Halbfinale kommen. Das haben wir im letzten Jahr auch geschafft.“

 

 

Wir bedanken uns bei Lothar Kaboth für das Gespräch und wünschen ihm und den Batenbrocker Ruhrpott Kicker alles Gute für die Zukunft!

 

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Kommentare: 11
  • #1

    Martin Kessel (Donnerstag, 30 Januar 2014 17:59)

    Tja, so gehen Märchen

  • #2

    Frage (Freitag, 31 Januar 2014 06:52)

    Warum Märchen?

  • #3

    Ach Lothar (Freitag, 31 Januar 2014 08:23)

    2 Bottroper Mannschaften bei der U17!Und wo sind die Bottroper bei den Damen Tunier???Arm,einfach arm Herr Kaboth!!!

  • #4

    Zuschauer (Freitag, 31 Januar 2014 08:31)

    Wird auch wieder an das Hozpitz in Düsseldorf was gespendet?

  • #5

    Erst nachdenken (Freitag, 31 Januar 2014 17:21)

    Zu 3. Hast du dieses Turnier schon mal besucht ? Wenn willst du den gerne aus dem Bottroper Damenfußball präsentieren? VFR Ebel, RW Fuhlenbrock oder VFB Bottrop. Ich glaube der Auftritt bei der Stadtmeisterschaft hat gezeigt auf welchen Nivau sich diese Mannschaften bewegen.
    Ich glaube da macht die Damenabteilung um Frau Barnik in Batenbrock (und das schon über Jahre) alles richtig, Teams aus dem Fußballverbände im Umland und Westfalen einzuladen und auf Bottroper Teams im Damenbereich zu verzichten !
    Zu .2
    Es sind 3 Bottroper Teams VFB Bottrop, Rhenania,und BRK.siehe Spiepläne.

  • #6

    Kenner (Samstag, 01 Februar 2014 08:25)

    Wo ist denn die Bea? Ist nicht mal erwähnt. Was labert er denn da, sie ist Abt.leiterin und der kein Mitglied im Verein das bezahlt.

  • #7

    @Zuschauer (Samstag, 01 Februar 2014 10:21)

    Wen interessiert denn bitte das Hospiz in Düsseldorf? Es gibt in Bottrop genug Einrichtungen, die unterstützt werden können. Also Bottroper Turnier = Spende an Bottroper Einrichtung.

  • #8

    Bert (Samstag, 01 Februar 2014 18:25)

    Ohne Bea läuft nix. Macht seid ein Jahr nix mehr im Verein und tut hier so.

  • #9

    Stefan K. (Samstag, 01 Februar 2014 19:35)

    Sind nicht die Abteilungsleiter (Frau Barnick) aus den Vereinen Ansprechpartner? Herr Kaboth hat weder eine Funktion noch ist er Abteilungsleiter. Mein Großvater hat auch immer viel zu sagen.

  • #10

    zu5 (Sonntag, 02 Februar 2014 19:05)

    Du bist ja ein richtiger Batenbrocker!!Und stell dir vor ich habe früher das Tunier jedes mal besucht!!Aber so toll sind die Mannschaften auch nicht, die jetzt eingeladen wurden!Und was das auftreten bei den Stadtmeisterschaften gezeigt hat,es war ein Spaßspiel und VFB gibt es nicht mal ein Jahr!!Vielleicht mal ein wenig sich mal mehr kundig machen!!Aber ok,die Batenbrocker sind auch nicht mehr was sie waren und seit Marc Wittstamm die U17 nicht mehr trainiert ist da auch tote Hose!!!
    Viel Erfolg bei dem grandiosen Tunier!!

  • #11

    Der Ex-K. (Montag, 03 Februar 2014 07:53)

    Bisschen viel kommentiert worden. Ob Begründet oder wie auch immer, es sollte reichen.