RWO trauert um Hans „Jule“ Barwenzik

Der SC Rot-Weiß Oberhausen trauert um einen seiner bekanntesten und erfolgreichsten Weggefährten aus den 60er Jahren. Hans Barwenzik, den bei RWO und vor allem bei seinen Mitspielern alle immer nur „Jule“ nannten, starb im Alter von 79 Jahren. Der gebürtige Hertener lernte das Kicken bei der SpVgg Herten und lief 1956 in einem Länderspiel der Juniorennationalmannschaft U23 gegen Belgien auf. 1960 wechselte er zu den Kleeblättern in der Fußball-Oberliga West. Dort spielte er an der Seite von Helmut Traska, Karlheinz Feldkamp oder Hans Siemensmeyer bis 1966 und war als Defensivspieler mit 25 Ligatreffern erfolgreich.

Was den Kleeblättern 1969 mit dem Bundesligaaufstieg gelang, sollte Barwenzik als Aktiver leider verwehrt bleiben. In drei Aufstiegsrunden verpasste er das sportliche Ziel denkbar knapp. Am 29. Mai 1966 verabschiedete er sich aus dem höherklassigen Fußball und von RWO mit einem 2:1-Sieg gegen Hamborn 07. Das entscheidende 2:1 erzielte, wie hätte es besser sein können, Hans „Jule“ Barwenzik.

 

Vorschau auf die „Generalprobe“ am Samstag

Am Mittwochabend treten die Kleeblätter zum vorletzten Testspiel der Rückrundenvor- bereitung beim Bezirksligisten VfB Frohnhausen an, bevor es am kommenden Samstag zur „Generalprobe“ gegen TuS Koblenz im Stadion Niederrhein kommt. Der Tabellenzehnte der Regionalliga Südwest begegnete den Kleeblättern zuletzt zu Zweitligazeiten und nahm danach sportlich eine ähnliche Entwicklung wie die Oberhausener.

 

Kapitän der Rheinland-Pfälzer ist mit Anel Dzaka ein alter Bekannter in Oberhausen. Der Mittelfeldspieler wurde in der Drittligasaison von den Kleeblättern zur Winterpause verpflichtet, schaffte es aber auch nicht, den Abstieg in die Regionalliga zu verhindern.

 

Dass die Partie gegen die TuS für das Kunkel-Team ein echter Gradmesser und kein Spaziergang wird, zeigt vor allem das zuletzt erzielte Testergebnis der Koblenzer. Gegen den Tabellenführer der Regionalliga-West und ersten Rückrundengegner unserer Kleeblätter am 2. Februar, Fortuna Köln, siegten die Jungs von Trainer Evangelos Nessos nach Toren von Dimitrios Ferfelis und Eldin Hadzic mit 2:1.

 

Zu der Partie war Fortunen-Trainer Uwe Koschinat mit seiner vermeintlich stärksten Elf angetreten. Daher erwartet auch die Kleeblätter mit Sicherheit ein echter Härtetest gegen die Gäste aus Rheinland-Pfalz.

 

Für die Partie am Samstag, den 25. Januar, werden im Stadion Niederrhein die Haupttribüne und der erste Block der Emscherkurve geöffnet. Einlass und Kassenöffnung ist um 13.00 Uhr, Anstoß um 14.00 Uhr. Vor und nach dem Spiel werden von der Stoag keine Pendelbusse eingesetzt, es fährt lediglich der normale Linienverkehr.

 

Preise für das Spiel:

EVO-Tribüne alle Blöcke = freie Platzwahl

Vollzahler 10.-

Ermäßigt 8.-

Kind 5.-

Emscherkurve Vollzahler 6.-

Ermäßigt 4,50

Kind 3.-

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