5 Fragen an ... Dominic Sauer

22 Punkte aus den letzten acht Spielen der Hinrunde bedeuten eine nahezu perfekte Serie. Nachdem es zum Saisonstart bei der Ersten Mannschaft des TSV Feldhausen ergebnistechnisch noch nicht so rund lief, überwintert das Team von Trainer Ralf Reiprich auf einem sehr guten dritten Tabellenplatz in der Kreisliga B. Torhüter Dominic Sauer ist für den TSV nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch als Geschäftsführer aktiv. Im Gespräch mit Auf'm Platz blickte Sauer auf die vergangene Hinrunde zurück und sprach über den Neuaufbau der Jugend.

5 Fragen an ... Dominic Sauer

... Geschäftsführer und Torhüter TSV Feldhausen

Auf'm Platz: Mit 33 Punkten überwintert ihr auf dem dritten Tabellenplatz. Wie fällt dein Hinrundenfazit aus?

Sauer: Mit der Platzierung an sich können wir zufrieden sein, allerdings nicht mit der Punktausbeute. Wir haben gerade zu Beginn der Saison einiges liegen lassen. Die fünf Punkte aus den Spielen gegen YEG Hassel III (0:1, Anm. des Red.) oder FC Gladbeck II (3:3) würden uns jetzt gut zu Gesicht stehen. Wir haben vor der Saison den Anspruch formuliert, uns nach den Plätzen fünf und vier in den beiden Vorjahren nochmal zu verbessern. Nach den letzten Spielen sind wir da zumindest wieder auf einem richtig guten Weg.

 

Auf'm Platz: Ihr seid eher mäßig gestartet, zuletzt gab es aber eine enorm starke Serie mit 22 Punkten aus acht Spielen. Was habt ihr in der zweiten Hälfte der Hinrunde besser gemacht?

Sauer: Das 0:5 am 9. Spieltag beim SC Hassel II war für uns Tief- und Wendepunkt zugleich. Danach haben wir nicht mehr auf die Tabelle geschaut, sondern wollten in erster Linie einfach wieder vernünftigen Fußball spielen. Dass sich daraus dann so eine starke Serie entwickeln würde, war aber nicht abzusehen. Wir haben in den letzten Wochen vor allem unser offensives Potential ausgeschöpft, haben viele Tore geschossen und kaum Torchancen liegen lassen. Wir konnten zudem durch unseren breiteren Kader Ausfälle besser kompensieren, als noch in den beiden Vorjahren.

 

Auf'm Platz: Du bist nicht nur auf dem Feld sondern auch als Geschäftsführer beim TSV Feldhausen aktiv. Was macht den Verein für dich aus?

Sauer: Ich bin in Feldhausen geboren und habe den Großteil meiner Jugend hier verbracht, dementsprechend groß ist die Identifikation mit dem Ort und dem Verein, wo ich seit der C-Jugend aktiv bin. Der TSV ist zwar strukturell nicht auf Rosen gebettet, die Platzanlage ist nicht die schönste auf der Welt und wir haben ein sehr überschaubares Vereinsumfeld, aber dafür läuft es bei uns umso freundschaftlicher und familiärer ab. Es war schon immer so: Wer sich bei uns einmal wohlgefühlt hat, der kommt so schnell nicht vom TSV los.

 

Auf'm Platz: Um der Schließung eurer Platzanlage vorzubeugen, habt ihr bekanntlich viel Engagement in die Jugend gesteckt. Trägt die Arbeit bereits erste Früchte?

Sauer: Glücklicherweise ja. Wir haben seit Sommer erstmals eine U15-Mädchenmannschaft im Spielbetrieb, unsere D- und F-Junioren befinden sich im Aufbau und haben zumindest schon Freundschaftsspiele bestreiten können. Es ist schwierig, aber immerhin ist ein Anfang gemacht. Das ist vor allem Heiner Dieckmann zu verdanken, der bei unserem Jugendprojekt federführend die Verantwortung trägt und dabei unglaublich viel Engagement und Leidenschaft investiert. Um hier die nächsten Schritte zu machen, sind wir allerdings auf noch mehr Unterstützung angewiesen, sei es aus den eigenen Reihen, oder von außerhalb. Denn klar ist: Ohne Jugend hat der Fußballverein in Feldhausen keine Zukunft.

 

Auf'm Platz: Um abschließend noch mal zum Sportlichen zu kommen: Tabellenplatz zwei ist sechs Punkte entfernt. Wie sind eure Ziele für die Rückrunde gesteckt?

Sauer: Unser erstes Spiel nach der Winterpause beim Tabellenzweiten Preußen Gladbeck II ist sicherlich schon richtungsweisend. Können wir auch dort punkten, ist in dieser Saison noch richtig was für uns drin. Ansonsten gilt wie immer bei uns: Wir wollen den TSV als Erste Mannschaft vernünftig präsentieren und in erster Linie Spaß an unserem Hobby haben. Auch und gerade dann, wenn es sportlich vielleicht auch mal wieder nicht so gut laufen sollte.

 

Wir bedanken uns bei Dominic Sauer für das Gespräch und wünschen ihm und dem TSV Feldhausen alles Gute für die Zukunft!

 

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