Letztes Spiel für Manfred Brock

Auch in Bottrop und Oberhausen gehen so gut wie alle Teams in ihre letzte Runde in 2013. Dabei spielt Bottrops Landesligist SV Rhenania beispielsweise schon am heutigen Freitagabend und will den dritten Favoriten der Liga ärgern. In der Bezirksliga empfängt BW Oberhausen zum Spitzenspiel Friedrichsfeld, während Dostlukspor Bottrop ein heißer Tanz beim Spielclub 20 am berüchtigten Knappenmarkt erwartet. In der Kreisliga A ist es bei SuS 21 Oberhausen unter der Woche drunter und drüber gegangen. Trainer Manfred Brock wird Sonntag entlassen - stellt sich aber dennoch noch ein letztes Mal in den Dienst des Vereins. Und das ausgerechnet beim Tabellenzweiten SV Concordia. Fortuna Alstaden feiert derweil beim Spiel gegen den abgeschlagenen Tabelletzten aus Klosterhardt einen Abschied. 

Landesliga

SV Rhenania (14.) - FSV Duisburg (2.) *Bereits am Fr, 6. Dezember*

Vor der Winterpause erwartet der SV Rhenania mit dem FSV Duisburg noch mal einen ganz großen Brocken. Die Duisburger belegen mit 29 Zählern den zweiten Tabellenplatz und liegen damit sechs Zähler hinter Tabellenführer 1. FC Bocholt. Rhenanias Trainer Oliver Dirr hofft dabei auf eine Fortsetzung der Bilanz gegen Topmannschaften: "Wir haben den Ersten und den Dritten geschlagen, dann ist jetzt der Zweite an der Reihe." Doch dass dieses Unterfangen gegen die drittbeste Auswärtsmannschaft der Liga kein leichtes wird, weiß auch Dirr: "Wir wissen, wie schwer es gegen Duisburg wird." Doch der Rhenanentrainer sieht seine Jungs gewappnet für das letzte Spiel der Hinrunde. Diese schüren dabei auch Hoffnung auf  den vierten Saisonsieg: "Die Jungs haben mir gesagt, dass sie an einem Freitagabend noch nie ein Spiel verloren haben", so Oliver Dirr, der der Meinung seiner Mannschaft gerne Glauben schenken mag. Trotz der aktuellen Wettersituation und der angekündigten leichten Schneefälle rechnet der Rhenanenübungsleiter nicht mit einem Ausfall des Spiels. "Das Wetter kommt uns bestimmt nur zu Gute gegen so eine starke Mannschaft", erklärt Dirr, der gegen den FSV wieder auf Arthur Wcislo zurückgreifen kann, da dieser seine Sperre abgesessen hat. Ein Spielausfall würde Dirr nicht gelegen kommen: "Wir wollen am Freitag spielen und den Jungs dann endlich eine Pause gönnen." Und das Ziel für Freitagabend? "Alles in die Waagschale werfen."

Anstoß: 19.30 Uhr

 

Sterkrade-Nord (10.) - Vogelheimer SV (7.)

Für den Aufsteiger aus Oberhausen besteht Sonntag zum Jahresabschluss die große Chance, auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. Es wäre das erste – und so wichtige – Zwischenziel auf dem Weg zum ganz großen Saisonziel: Klassenerhalt. Dafür reicht dann auch schon „einfach“ ein Heimsieg am kommenden Sonntag. Doch mit dem Vogelheimer SV stellt sich kein Kanonenfutter in Schmachtendorf vor. „Ein schwerer Gegner, ein ordentlicher Brocken“, weiß daher auch Nord-Trainer Lars Mühlbauer vor dem Spiel zu berichten. Doch der will unbedingt zum Abschluss ein Erfolgserlebnis einfahren und der personellen Lage trotzen. „Das ist das letzte Spiel für 2013. Da müssen und sollten wir noch einmal alles in die Waagschale werfen“, so Mühlbauer weiter, der neben drei Langzeitverletzten wahrscheinlich auch auf Martin Biegierz, Christian Müller und Stefan Tempes verzichten muss. „Wer mich kennt, der weiß aber, dass ich nicht klagen werde. Andere haben die Chance sich zu beweisen.“

   Doch auch Mühblauer weiß, dass es so natürlich nicht unbedingt einfacher wird. „Wir müssen an unser letztes Spiel anknüpfen, und wenn wir dann gewinnen, dann können wir wirklich auf eine gute Hinrunde zurückblicken und durchaus zufrieden nach unserem Aufstieg sein“, so Mühlbauer. Den Gegner dabei richtig einschätzen, wird aber schwer fallen. „Ja, Vogelheim ist eine totale Wundertüte, sie haben gegen Bocholt zuletzt auch ein richtig starkes Spiel gemacht und lange geführt. Aber wir haben letzte Woche beim FSV auch gezeigt, dass wir mithalten können. Daher brauchen wir uns auch nicht zu verstecken.“

Anstoß: 14.15 Uhr

 

SF Niederwenigern (6.) - VfB Bottrop (8.)

Sicher ist vorab, dass der VfB Bottrop auf einem Nichtabstiegsplatz in der Winterpause verbringt. Der verdiente Lohn für eine solide Arbeit im Jahnstadion durch das Trainergespann Mevlüt Ata und Christian Müller. " Die Jungs arbeiten akribisch an unserem Saisonziel und wir sind mächtig stolz auf unser Team“, freute sich Christian Müller schon in der Vorwoche. "So ein Punktepolster tut zwar gut aber wir wissen, dass wir noch weiter viel arbeiten müssen. Die ersehnte Winterpause wollen wir nutzen um wieder Kräfte zu sammeln; die Hinrunde war für die Jungs schon anstrengend", so Müller nun weiter.

Ein Team: Trainer Mevlüt Ata (rechts) und sein Co-Trainer Christian Müller.
Ein Team: Trainer Mevlüt Ata (rechts) und sein Co-Trainer Christian Müller.

Der kommende Gegner ist den Bottropern noch aus der letzen Saison bekannt. Die Sportfreunde sind die Remiskönige der Liga und stehen zu Recht weiter oben in der Tabelle. "Ein sehr unangenehmer Gegner. Aber wir wollen den Vorteil nutzen, dass die das Spiel machen müssen und wir darauf reagieren können. Es wäre für uns schlechter gewesen, wenn's umgekehrt der Fall wäre. Wir wollen in jedem Fall etwas aus Niederwenigern mitnehmen und natürlich gerne das Punktepolster so behalten bzw. den Abstand zu den Abstiegsplätzen nicht verringern", ist die Marschroute für das Team von Mevlüt Ata.

   Der Kader ist nahezu der gleiche wie in der Vorwoche. Fabian Blanik befindet am Sonntag im Urlaub und ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Marc Grobi. Dafür ist Neuzugang Anil Yildirim spielberechtigt und eine weitere Alternative für das Trainerduo Ata/Müller. "Wir sind ganz zuversichtlich, dass wir nach der Winterpause dann an unserem Ziel Klassenerhalt akribisch weiter arbeiten werden. Die Jungs brauchen jetzt die Pause, die wir ihnen natürlich gerne gönnen", verspricht der emsige Co-Trainer.

Anstoß: 15 Uhr

 

Arminia Klosterhardt (4.) - ESC Rellinghausen (9.)

Ein Mal noch geht’s vor der Jahreswende um Punkte, dann ist auch für die Landesliga-Jungs von Arminia Klosterhardt eine Pause angesagt. Obwohl: die kommt den Verantwortlichen vom Hans -Wagner-Weg gar nicht so gelegen. „Aufgrund dessen, dass die Jungs in den vergangenen Spielen die Kurve bekommen haben und starke Partien gezeigt haben, würden wir natürlich gerne weiterspielen“, schmunzelt Arminias Sportlicher Leiter André Stange. Egal ob Duisburg, der Test gegen Lackhausen oder zuletzt Bocholt, die Jungs von Coach Michael Lorenz haben gezeigt, dass Platz vier für die Oberhausener alles andere als ein Zufall ist.

Carsten Weißert.
Carsten Weißert.

„Man sieht deutlich, dass die Mannschaft sich weiter entwickelt hat, das bestätigen auch Außenstehende“, so André Stange, der sich gemeinsam mit den Kickern auf die Heimpartie am Sonntag freut. Heimspiele, sie liegen den Grünen einfach im Blut. Von daher überrascht es nicht, wenn er Sportliche Leiter sagt: „Wir gehen mit breiter Brust ins Spiel und wollen diese drei Punkte unbedingt bei uns halten.“ Nun stellt sich mit Rellinghausen ein Gegner vor, bei dem man sich derzeit verwundert die Augen reiben muss. Noch im Vorjahr lieferte man sich ein heißes Gefecht um Tabellenspitze und Aufstieg mit der Zweitvertretung von RWE, in dieser Spielzeit scheinen die Rädchen aber noch nicht so richtig ineinander zu greifen. Allerdings bei aufsteigender Tendenz des derzeitigen Tabellen-Neunten. „Die Tabelle spiegelt nicht die wahre Stärke dieser Mannschaft wieder, da sind wir drauf eingestellt“, so André Stange, der ergänzt: „Mit Alexander Knieper und Patrick Dutschke hat sich Rellinghausen im Sommer zwei starke und oberliga-erfahrene Spieler dazu geholt. Von daher ist Vorsicht geboten. Aber wie gesagt, zu Hause haben wir immer den Anspruch, unsere Punkte zu holen.“ Personell sieht es bei den Lorenz-Schützlingen relativ entspannt aus, einzig Carsten Weißert ärgerte sich mit einem Schnupfen herum, wird aber wohl wieder mit an Bord sein. „Von daher werden wohl laut jetzigem Stand alle bewährten Kräfte auflaufen können“, so Stange.

Anstoß: 15.15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Hamborn - Spvg Schonnebeck

1. FC Bocholt - Duisburger SV

TuB Bocholt - Mülheimer SV

Viktoria Buchholz - SC Bocholt

Bezirksliga

Arminia Klosterhardt II (5.) - BW Dingden (14.)

"Wir haben in der Vorwoche zwei Punkte liegen lassen, was ziemlich ärgerlich war. Aber damit müssen wir leben", so Arminias sportlicher Leiter Andreas Arold im Rückblick zum 1:1 bei PSV Wesel-Lackhausen II. Zwar habe Arminias Reserve zwei Punkte verschenkt, aber durch das Unentschieden hielt die ungeschlagene Serie des Teams von Trainer Christian Dahlbeck an. "Daher gehen wir positiv in das Spiel gegen BW Dingden", so Arold. 

   Zu Gast am Hans-Wagner-Weg wird der Tabellen-14. BW Dingden sein, der in der Vorwoche unter einem neuen Trainer den VfR 08 Oberhausen deutlich mit 4:0 in die Schranken weisen konnte. Auf das Wiedersehens mit Dingdens neuem Trainer freut sich vor allem Andreas Arold: "Dirk Juch hat mal bei uns in der Jugend gespielt und ist ein alter Jugendfreund von mir. Er hat mir auch fußballerisch ein paar Sachen beigebracht." Doch Geschenke will Arold oder die Arminenmannschaft nicht verteilen. Im Gegenteil: Die Klosterhardter sehen sich gewappnet für das letzte Spiel der Hinrunde: "Dingden hat Probleme im Defensivbereich. Da müssen wir ansetzen. Wir haben zudem in der Offensive viel Qualität und müssen im Gegensatz zum Lackhausen II-Spiel unsere Chancen nutzen, dann bin ich mir sicher, dass wir das Spiel siegreich gestalten können." Die folgenden Zahlen bestätigen Arolds Einschätzung: Mit 43 kassierten Gegentoren stellt Dingden die zweitschlechteste Defensive der Liga. Doch dafür erzielten die Blau-Weißen mit 34 Treffern auch die fünftmeisten der Liga und damit auch zwei mehr als die Arminen. Doch die Klosterhardter wollen ihre Serie von bislang fünf Spielen ohne Niederlage am Sonntag ausbauen: "Wenn wir auch am Sonntag ohne Pleite bleiben wäre es das sechste Spiel in Folge und dann könnten wir mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen." Christian Dahlbeck muss dabei aber auf die Einsätze von Florian Reuschenbach, Marvin Wieloch und Dustin Grosse verzichten.

Anstoß: 13 Uhr

 

SV Fortuna Bottrop (10.) - VfR 08 Oberhausen (13.)

Neun Punkte sollten es aus den letzten fünf Hinrundenspielen werden. Bis dato sind es acht geworden. Fehlt also nur noch einer um das Ziel zu erreichen. Dieser eine Punkt würde auch vollkommen ausreichen, damit der Aufsteiger SV Fortuna Bottrop oberhalb der Abstiegszone in die Winterpause geht. Gegner am Sonntag wird der VfR 08 Oberhausen sein. Für Fortunen-Coach Marco Hoffmann ein schwer einzuschätzende Größe: „Ich denke, dass der VfR aktuell unter ihren Möglichkeiten spielt und wir dementsprechend sehr aufmerksam sein müssen. Insbesondere wenn man das 6:2 über PSV Wesel-Lackhausen II betrachtet.“ Das nötige Selbstvertrauen für einen Dreier holen sich die Bottroper aus ihrer Serie von fünf Partien ohne Niederlage, die am Sonntag um 16 Uhr weiterhin bestehen bleiben soll: „Schade wäre, wenn wir das gute Gefühl nicht mit in die Pause nehmen könnten, da es für Wochen erst einmal nicht zur korrigieren wäre. Viel falsch gemacht haben wir in den letzten Wochen nicht, wie auch beim Spielclub, sodass wir uns was ausrechnen dürfen gegen VfR. Wer weniger falsch macht wird morgen punkten. Wir wollen uns mit einem Erfolg aus diesem Fussballjahr verabschieden, wie er ausfällt hängt natürlich ein wenig vom Glück, Spielverlauf und von den Voraussetzungen ab die am Sonntag auf uns warten“, so Hoffmann. Gegen die 08er müssen die Hausherren auf Maurice Dignal, Norman Hassenrück, Christoph Illguth, Matthias Beckfeld, Dennis Boron und Sebastian Schumann verzichten.

   Bei den Oberhausenern muss Coach Thorsten Hamm lediglich auf die Brüder Timm und Florian Kneifel verzichten. Die Gäste liegen zwei Zähler hinter den Bottropern. Keine große Distanz im Fußballsport, weswegen Hamm beide Teams auf Augenhöhe sieht: „Am Sonntag wird die Tagesform entscheiden.“ Am letzten Sonntag gab es für den VfR ein 0:4 bei BW Dingden, die, wenn es nach dem Übungsleiter geht, keinen Einfluss auf das Duell gegen Fortuna nehmen wird: „Wir haben nicht schlecht gespielt. Da war deutlich mehr drin. Aber dann verpassen wir die frühe Führung und bekommen nach zwölf Minuten die rote Karte. Dann kam da alles zusammen und wir wurden nicht belohnt. Das wollen wir am Sonntag nachholen. Bei eine Niederlage wäre noch nichts entschieden, doch für die Moral wäre es nicht so gut.“

Anstoß: 14.15 Uhr

 

BW Oberhausen (2.) - Friedrichsfeld (4.)

Mit Friedrichsfeld kommt ein Gegner zur Tulpenstraße, den man erst einmal richtig einschätzen muss. Er ist nicht nur ein direkter Verfolger der Oberhausener, sondern fegte am letzten Spieltag GW Holten mit sage und schreibe 13:0 vom Feld. War Holten zu schlecht oder Friedrichsfeld so gut? „Es zeigt, dass Friedrichsfeld eine sehr gute Offensive hat. Dass man gegen Holten gewinnt, ist nicht die Überraschung. Aber vielleicht, 4, 5:0. 13:0 dagegen muss man auch erst einmal schaffen. Die Höhe zollt auf jeden Fall Respekt“, warnt BWO-Trainer Thorsten Möllmann vor dem kommenden Sonntag.

   Doch Möllmann betont ebenso: „Ich habe es mir schon länger abgewöhnt, nach dem Gegner zu gucken. Wir spielen zu Hause und werden voll nach vorne spielen. Da richten wir uns nur nach unserer Taktik und werden nach vorne stürmen. Wir sind derzeit auch gut drauf und haben alle Mann an Bord“, strotzen die Blau-Weißen derzeit vor Selbstvertrauen. Ein Heimsieg ist Pflicht, wenn man nicht nur Friedrichsfeld auf Distanz wahren, sondern auch am Spitzenreiter Königshardt dran bleiben will. Bei einem weiteren Patzer des BWO droht der Aufstiegskampf schon fast entschieden zu sein. Doch daran verschwendet man in Lirich noch gar keinen Gedanken. „Wir hatten schon unsere schlechte Phase und uns fehlten zahlreiche sehr gute Spieler. Wenn die aber so wie momentan alle fit sind, sind wir nur schwer aufzuhalten.“

Anstoß: 14.15 Uhr

 

Borussia Bocholt (15.) - SW Alstaden (16.)

Drittletzter gegen Vorletzter - so lautet die Begegnung zwischen Borussia Bocholt und SW Alstaden. Demenstprechend hoch ist die Bedeutung, die Alstadens Trainer Guido Contrino dieser Partie zuweist: "Ein Erfolg in diesem Spiel wäre eminent wichtig und richtungsweisen für die Rückrunde." 

   Vor dem letzten Spieltag der Hinrunde liegt gerade einmal ein Punkt zwischen den beiden Mannschaften. Zehn der insgesamt 14 Punkte, die Borussia Bocholt auf dem Konto hat, wurden dabei auf der heimischen Anlage gesammelt. In den sieben Heimspielen kassierte die Borussia zudem erst sieben Gegentore und stellt damit die drittbeste Heimdefensive. Die Schwarz-Weißen hingegen stellen mit vier erzielten Treffern in der Fremde die harmloseste Offensive. Auf des Gegners Platz konnte die Mannschaft von Guido Contrino zudem erst vier Punkte in sieben Partien sammeln. Aufgrund der prekären Abstiegssituation will Contrino am Sonntag offensiver agieren lassen: "Die Marschroute für Sonntag lautet Offensive." Dabei werden ihm aber Torhüter Dominik Langenberg (Urlaub), Christian Splittorf (Leistenzerrung) und Benjamin Kuhlewey (beruflich) nicht zur Verfügung stehen. Auch nicht mit dabei sein werden die vor einiger Zeit aussortierten Spielern. "Wir haben uns von diesen getrennt, da sie Unruhefaktoren der Mannschaft waren. Der Vorstand steht vollkommen hinter dieser Entscheidung", erklärt Guido Contrino, der sich die zahlreichen negativen Kommentare auf diesem Portal nicht zu Herzen nimmt: "Da mache ich mir keinen Kopf drüber. Es gibt immer welche, die etwas zu meckern haben."

   Tipps für einen möglichen Erfolg in Bocholt holte sich Contrino unter anderem bei Udo Hauner, Trainer bei Adler Osterfeld: "Udo hat mir erzählt, dass Bocholt Probleme hat, wenn man direkt draufgeht und dadurch viele Ballverluste entstehen können. Da müssen wir den Hebel ansetzen. Wir dürfen die Borussia nicht zum Spielen kommen lassen." Den Gegner selbst hat Contrino erst einmal gesehen und zwar bei der 2:3-Niederlage bei BW Oberhausen. "Da hat mir Bocholt teilweise gut gefallen", so Contrino. Bei einer Niederlage oder einem Unentschieden würde SW Alstaden die Hinrunde auf dem vorletzten Tabellenplatz abschließen. Ein Erfolg würde mindestens der Sprung auf Tabellenplatz 15 bedeuten.

Anstoß: 14.15 Uhr

 

GW Holten (17.) - PSV Wesel-Lackhausen II (7.)

"Wir planen für die Kreisliga A, es sei denn es passiert noch ein Wunder", erklärt Holtens Trainer Giuseppe Gambino. Doch an dieses Wunder zu glauben dürfte angesichts der Tabellensituation schwierig sein. Mit sieben Punkten rangieren die Grün-Weißen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt schon zwölf Punkte. "Ich selbst bin erst mal froh, wenn wir in die Winterpause gehen können", gesteht Giuseppe Gambino, der in dieser Zeit ein Gespräch mit dem Vorstand zwecks der Planung für das anstehende Jahr haben wird. Auch über Neuzugänge soll dann gesprochen werden. Doch um das Thema Wunder noch einmal aufzugreifen, erklärt Gambino: "Um noch einmal ernsthaft daran glauben zu können, müssten wir wohl acht bis zehn neue Spieler holen. Das ist aber nicht machbar."

   Für das letzte Spiel in diesem Jahr gegen die Reserve von PSV Wesel-Lackhausen II erhofft sich Gambino eine gute Leistung seiner Mannschaft. "Vielleicht können wir ja einen Punkt mitnehmen", so Gambino, der am Sonntag nur auf einen Rumpfkader zurückgreifen kann. Daher erhält Holtens Trainer Verstärkung aus der eigenen Reserve. "Wir werden am Sonntag drei Spieler aus der zweiten Mannschaft dabei haben, da bei uns viele wegen ihrem Schichtdienst nicht können", so Gambino.

Anstoß: 14.15 Uhr

 

GW Lankern (9.) - Adler Osterfeld (3.)

4:3 lautete das Ergebnis in am ersten Adventssonntag gegen Borussia Bocholt. Ein am Ende knapper, aber absolut verdienter Sieg für die Osterfelder. Nach den bitteren Niederlagen gegen BW Oberhausen (7:2) und SF Königshardt (1:0) kam der Dreier zum richtigen Zeitpunkt. Zum Abschluss der Hinrunde geht es für den Tabellendritten nun nach Lankern. Die Grün-weißen haben zehn Punkte weniger auf dem Konto, haben mit Heimsiegen über BWO, Königshardt und Hamminkeln gezeigt, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Adler-Trainer Udo Hauner verrät wie der die Hausherren knacken will: „Lankern liegt gerne zurück um dann doch zu gewinnen. Deshalb werden wir uns erst einmal defensiv ausrichten, versuchen so lange wie möglich die Null zu halten und den Gegner machen lassen.“ Die Reise nach Lankern muss Adler ohne Timo Uster, Timo Paul und Tobias Hauner antreten.

Anstoß: 14.15 Uhr

 

SF Königshardt (1.) - Hamminkelner SV (8.)

Die Maschine der Sportfreunde aus Königshardt läuft wie geschmiert. Elf Dreier verbuchte die Wißel-Elf in den letzten zwölf Partien. Und während die Konkurrenz patzte, haben sich die Sportfreunde einen Vorsprung von sieben Zählern aufgebaut. Für viele gelten die Oberhausener als beste Mannschaft der Bezirksliga und klarer Aufstiegsfavorit. Doch davon will man am Pfälzer Graben (noch) nichts wissen. Da schaut man von Spiel zu Spiel beziehungsweise von Gegner zu Gegner. Und da kommt als nächster der Tabellenachte Hamminkelner SV. Der Sportverein ist auswärts keine Macht. Den letzten Auswärtssieg gab es Ende September gegen den SV Fortuna. Für Coach Dirk Wißel kein Grund sie zu unterschätzen: „Sie haben eine starke körperliche Präsenz und können an einem guten Tag jeder Mannschaft gefährlich werden. Das kann sehr unangenehm werden. Aber unser letztes Auftreten am letzten Sonntag stimmt mich positiv, dass wir von Beginn an den richtigen Eingang zum Spiel finden werden. Wir werden unsere Ausrichtung richtig wählen um Hamminkeln zu schlagen.“ Neben den Langzeitverletzten Robin Thiel, David Mertesacker und Yasin Meziroglu fehlt am Sonntag noch Dusan Trebaljevac. Björn Hlavaty ist fraglich.

Anstoß: 14.15 Uhr

 

SC 20 Oberhausen (11.) - Dostlukspor Bottrop (6.)

„Am Sonntag erwartet uns noch ein größeres Kaliber als in der Vorwoche. Dostlukspor ist eine starke Mannschaft. Da muss alles passen. Sie haben ihre Stärke in ihrer Kompaktheit und der Offensive. Da müssen wir hellwach sein“, mahnt SC-Trainer Michael Schneider und erinnert damit an die Partie gegen Fortuna als man die Anfangsphase bestimmte, aber dennoch in Rückstand geriet. „Wir müssen versuchen so lange wie möglich die Null zu halten, dann bin ich optimistisch das wir zu Hause was holen. Und weil es Heimspiel ist und auch das letzte vor der Winterpause wollen wir es natürlich für uns entscheiden. Was mir Mut macht ist die Tatsache, dass wir außer gegen Königshardt gegen die Mannschaften von oben immer gut aussahen“, so Schneider.

   DSB-Trainer Sebastian Stempel will nach dem Erfolg über Lankern (3:2) auch an der Knappenstraße drei Punkte einfahren: „Das wird keine leichte Aufgabe für uns. SC 20 ist eine gute Truppe und besser als ihr derzeitiger Tabellenplatz. Doch ich bin guter Dinge, dass wir was mitnehmen werden.“ Um das Torwartproblem zu lösen, holt sich Stempel Rudvan Istek aus der Reserve, nachdem in der Vorwoche auch Ersatzkeeper Milan Blagojevic ausgefallen ist und nun länger fällen wird. Aytac Demir und Ali Hazar stehen ebenfalls nicht zu Verfügung.

Anstoß: 14.15 Uhr

 

 

SV Krechting -> Spielfrei

Kreisliga A

Sterkrade-Nord II (9.) - GA Sterkrade (6.)

Ein leckeres Derby zum Jahresabschluss. Und die Vorzeichen könnten nicht anders sein. Denn die Gastgeber strotzen nun endgültig nur so vor Selbstvertrauen, nachdem man unter anderem auch den Topfavoriten der Liga auf den Aufstieg, SV Concordia, zuletzt schlagen konnte. Zwar liegen zwischen den beiden Sterkrader Klubs vor dem kommenden Duell nur drei Tabellenplätze. Doch ein bisschen trügt der Schein dennoch. Schließlich sind es sieben Punkte Differenz. Noch. Sonntag können es mehr oder weniger werden. Dass es weniger werden, wollen die Gäste natürlich verhindern. „Wenn wir jetzt noch eine Niederlage kassieren, wäre es die dritte in Folge. Dann wäre die Hinrunde für die Katz’ gewesen. Dem wollen wir also unbedingt entgegen wirken“, so Glück-Auf-Trainer Michael Buhlmann im Vorfeld der Partie.

   Buhlamm nimmt auch kein Blatt vor dem Mund, als er noch einmal auf das letzte Spiel gegen SG Osterfeld zurückblickt. Denn die 0:3-Niederlage tut in Sterkrade noch immer weh. „Wir hatten vor dem Spiel eigentlich gedacht, dass die Jungs aus der Niederlage davor schon gelernt haben. Aber gegen SGO war es dann ein komplettes Versagen“, wird Buhlmann deutlich. „Wir sind eines Besseren belehrt worden, haben jetzt unter der Woche aber viel gesprochen und wollen noch einmal die Ärmel hochkrempeln und 90 Minuten alles geben, damit wir einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern können.“ Wie Buhlmann aufstellen wird, ist allerdings noch fraglich. Denn sehr viele Kranke zeichneten die Trainingswoche. „Wahrscheinlich stellt sich die Mannschaft von alleine auf“, so Buhlmann abschließend. Sein Gegenüber, „Hansi“ Wüst, dürfte aufatmen, dass nach dem schlechten Saisonstart seine Mannschaft sich scheinbar gefangen hat. Das Polster auf die Abstiegsregion ist allerdings alles andere als gigantisch. Der siebte Saisonsieg würde vieles noch einmal vereinfachen. "Wir haben keinen Druck, haben aber dennoch noch etwas gut zu machen. Wir haben das Hinspiel knapp mit 0:1 verloren", so Wüst im Vorfeld, der aber genauso weiß, dass die Voraussetzungen am Sonntag andere sind. "Wir spielen vor der Erstvertretung, es werden also mehr Zuschauer da sein und wir haben zuletzt Concordia geschlagen. Da sind die Ansprüche wahrscheinlich schon andere als noch zu Saisonbeginn. Aber wir haben auch so schon zuletzt gut gepunktet. Wenn wir jetzt aber noch drei Punkte holen, wäre das natürlich fantastisch." Dabei ist Wüst auch durchaus optimistisch, was das den Sonntag angeht. "Trotz Wind und Wetter waren die Jungs die Woche im Training heiß."

Anstoß: 12.30 Uhr

 

Fortuna Alstaden (7.) - RSV Klosterhardt (16.)

Viele Kreisliga A-Fans werden das Hinspiel noch sehr gut in Erinnerung haben. Der Aufsteiger aus Alstaden führte bereits nach 25 Minuten mit 5:0, um in Hälfte zwei dann einzubrechen. Nach 90 Minuten gelang es immerhin noch das 5:4 über die Zeit zu retten. „Zehn Minuten mehr und wir hätten noch mit 5:6 verloren“, erinnert sich Fortuna-Trainer Yusus Kücük zurück. Es war ein Auftakt für eine turbulente Hinrunde. Für beide Klubs. Doch der Aufsteiger ist da in wesentlich ruhigerem Gewässer unterwegs. Dafür spricht allein schon der Tabellenplatz. Ganz anders die Lage in Klosterhardt. Trainerwechsel, fehlende Spieler für Trainings-Einheiten und vor allem fehlende Punkte prägten die Saison in der zweiten Jahreshälfte.

Fortuna-Trainer Yusuf Kücük spielt mit seiner Mannschaft zum letzten Mal auf Asche. Foto: Privat
Fortuna-Trainer Yusuf Kücük spielt mit seiner Mannschaft zum letzten Mal auf Asche. Foto: Privat

   „Wir werden am Sonntag erneut versuchen, alles in die Waagschale zu werfen. Vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung“, so RSV-Trainer Bodo Flamme. Er spricht bewusst von einer Überraschung, obwohl man beim Aufsteiger spielt. „Es ist schwierig, vernünftig zu trainieren und den Jungs etwas beizubringen, geschweige denn Kondition zu bolzen, wenn immer nur sechs bis acht Mann kommen“, so Flamme weiter. Gerade die fehlende Kondition ist schon länger nach Ansicht von Flamme dafür verantwortlich, dass dem RSV nach wie vor noch kein einziger Saisonsieg gelang. „Ab der 60. Minute lassen die Kräfte nach“, gibt daher auch der Gäste-Trainer zu. Der pocht auf die Winterpause und auf ein paar neue Spieler, wenngleich er ebenso zugibt: „Ich weiß nicht, wie der Vorstand darüber denkt. Aber es wäre sicherlich nicht verkehrt, jetzt schon die Planungen für die Kreisliga B zu beginnen“, so Flamme kleinlaut. Fortuna Alstaden hingegen blickt nach vorne. Nicht nur wegen der bisher guten Saison. Es gibt nämlich am Sonntag auch einen kleinen Abschied zu feiern. „Wir werden unser letztes Heimspiel auf Asche austragen, danach geht es zu der neuen Anlage von Arminia Lirich auf Kunstrasen. Wir hätten auch schon jetzt wechseln können. Aber mir war es wichtig, dass wir hier noch einmal spielen. Als Jahresabschluss auf dem alten Platz“, so Kücük, der in diesem Zusammenhang natürlich noch einmal alles von seinen Kickern fordert. „Da müssen wir noch einmal alles geben, damit wir einen positiven Schlussstrich ziehen können.“ Wie sein Gegenüber muss auch Kücük auf einige Spieler verzichten. „Der Kader ist derzeit nicht so bezaubernd. Vier sind gesperrt, drei haben wir freigegeben, um sich auf die Abschlussprüfungen zu konzentrieren, die wichtiger sind als Fußball. Dazu kommen noch die Verletzte. Wir haben zwar immer noch einen großen Kader, aber ich kann schon lange nicht mehr meine Wunschelf aufbieten.“

Anstoß: 14.30 Uhr

 

VfR 08 Oberhausen II (8.) - SG Osterfeld (11.)

Auch für diese beiden Mannschaften steht kurz vor der Winterpause das erste Rückrundenspiel auf dem Plan und die Gastgeber haben etwas gut zu machen: "Wir haben mit denen noch eine Rechung offen weil wir im Hinspiel verloren haben", so VfR-Trainer Günter Gbür. Doch die Gäste haben nichts zu verschenken. "Wir wollen unsere kleine Serie fortsetzten und nach zwei Siegen, den dritten einfahren", erklärt SGO-Verantwortlicher Reimar Basenau. Doch unterschätzen möchte Basenau den Gegner nicht: "Ich schätze die stark genug ein, um es uns kaputt zu machen", so der Verantwortliche. Von der Tabelle her sind die Rollen völlig offen uns es ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten. Doch beide Mannschaften gehen mit demselben Ziel in das Spiel und an Selbstbewusstein mangelt es an beiden Seiten nicht. "Wir wollen einen Sieg einfahren, um mit 25 Punkte beruhigt in die Winterpause zu gehen", gab Gbür zu Protokoll. "Was Zählbares wollen wir aufjedenfall, doch wir sind mutig drei Punkte einzufordern und durch die Aussage werden die Gegner motiviert sein und alles daran setzten es zu verhindern, und vielleicht dann Fehler machen, die wir nutzen müssen", so Basenau.

Anstoß: 14.30

 

Adler Osterfeld II (12.) - Arminia Lirich (3.)

"Von der Tabellensituation her scheint es eine klare Angelegenheit", so Lirichs Trainer Christian Kinowski, "doch wir behandeln jeden Gegner mit Respekt." Mit aktuell vier Punkten Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, den zurzeit der SV Concordia inne hat, hat Arminia Lirich noch gute Karten im Kampf um den Aufstieg mitmischen zu können. Die Osterfelder hingegen haben aktuell 16 Zähler auf der Habenseite und damit nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. "Das wird am Sonntag sehr schwer, doch wir werden alles versuchen am Sonntag zu punkten", so Thorsten Jablonski, Trainer der Adlerreserve, der gegen Lirich eventuell sogar selbst die Schuhe schnüren muss: "Wir haben einige Ausfälle und bekommen keine Unterstützung aus der ersten Mannschaft, da es dort auch einige Ausfälle gibt", so Jablonski. Dennoch hofft der Adlertrainer auf einen Erfolg gegen die favorisierten Liricher, da es gerade im Abstiegskampf sehr eng zugeht und jeder Punkt zählt. Die Arminia hingegen kann mit einem Sieg weiterhin am Spitzenduo dran bleiben. "Wir wollen dieses Jahr mit einem Erfolg abschließen um dann die Weihnachtsfeier genießen zu können", so Kinowski. Im Hinspiel gab es einen knappen 2:1-Erfolg für die Liricher, wobei die Adler durch Kevin Imasua mit 1:0 in Führung gehen konnten. Doch Benjamin Schmidt und Benjamin Euskirchen drehten die Partie zugunsten der Arminen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Barisspor Bottrop (5.) - Sterkrade 06/07 (1.)

„Besser kann es nicht sein als zum Jahresabschluss noch so ein Highlight zu haben“, freut sich BSB-Trainer Cem Kaplangiray auf das anstehende Spiel gegen Sterkrade 06/07 und fügt hinzu: „Egal wie es ausgeht, wir haben jetzt schon eine sehr, sehr gute Hinrunde gespielt.“ Und da gibt es wohl keine zwei Meinungen. Die Bottroper stehen mit 27 Punkten auf einem guten fünften Platz. Punktgleich mit SC 1912 Buschhausen. Wer hätte das vor der Saison gedacht. Wohl keiner. Insbesondere wenn man auf die Abschlusstabelle der letzten Spielzeit schaut. Nach 30 Spieltagen hatte Barisspor 29 Zähler auf dem Konto und wäre fast abgestiegen. Und mit Ceyhan Karadayi ist der Top-Torschütze in Rente gegangen. Doch beim Tabellenfünften hat man mit Emre Kilic einen ebenbürtigen Ersatz gefunden. Der nicht mal zwanzig Jährige steht jetzt schon bei 16 Toren. Aber nicht nur auf ihn ist Coach Kaplangiray stolz: „Die Mannschaft hat eine sehr starke Entwicklung gemacht. Einige spielen so als wären sich schon ihr Leben lang im Seniorenfußball aktiv.“ Gegen den Spitzenreiter aus Sterkrade sind die Hausherren natürlich Außenseiter. „Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen um was Zählbares mitzunehmen. Alles was wir gegen Sterkrade holen ist Zucker. Wir stehen überhaupt nicht in der Pflicht. Aber wenn ich sehe wie effizient wie gegen Buschhausen (2:1) gespielt und wie gut verteidigt haben, dann ist eine Überraschung vielleicht möglich“, so Kaplangiray, der zum Abschluss der Hinrunde lediglich auf Enef Altenay verzichten muss.

   Und auch bei den Oberhausenern ist man nicht unzufrieden. Mit dem Sieg in Derby gegen Aufsteiger FC Sterkrade 72 und der zeitgleichen Niederlage von Concordia Oberhausen sprangen die 06 erstmals seit dem fünften Spieltag auf den Sonnenplatz. Und da will Coach Dirk Rovers logischerweise auch bleiben: „Natürlich wollen wir mit der Tabellenführung in die Winterpause gehen. Doch bis dahin wird es eine ganz ungemütliche Angelegenheit. Barisspor scheint sich gefunden zu haben. Hinzu kommen die Platz- und Wetterverhältnisse, die ja alles andere als gute sind. Doch da müssen wir durch. Am Sonntag wird es erst einmal über den Zweikampf gehen und dann versuchen das ganze spielerisch zu lösen.“

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SV Concordia (2.) - SuS 21 Oberhausen (14.)

Auf Seiten der Gäste geriet das Sportliche unter der Woche ein wenig in den Hintergrund. Denn (Noch-)SuS-Trainer Manfred Brock selbst teilte der Auf'm Platz Redaktion mit, dass das Spiel beim Tabellenzweite SV Concordia das letzte Spiel für ihn als Trainer sei: "Ich wurde am Dienstag darüber informiert, dass ich nach dem Spiel beurlaubt werde." Trotzdem entschied sich Brock dazu, die Betreuung der Mannschaftfortzuführen: "Ich bin vom Charakter her einfach so. Ich hoffe, dass die Jungs mich wenigstens in meinem letzten Spiel nicht wieder im Stich lassen und mir einen versöhnlichen Abschluss bereiten werden." Brock selbst ahnte den Vorstandsentschluss bereits länger, wurde aber erst am Dienstag darüber informiert. 

Ab Sonntagnachmittag kein Trainer mehr bei SuS 21: Manfred Brock.
Ab Sonntagnachmittag kein Trainer mehr bei SuS 21: Manfred Brock.

Dabei zeigte sich der künftige Ex-Trainer besonders enttäuscht: "Unter der Woche vor dem Spiel gegen Ebel (0:4, 1. Dezember) habe ich den Vorstand gefragt, ob man plane mich zu ersetzen. Daraufhin wurde mir versichert, dass nichts hinter meinem Rücken gegen mich laufen würde. Dann am Freitag vor dem Ebel-Spiel fand eine Aussprache der Mannschaft und dem Trainer statt, woraufhin der Vorstand von zehn neuen Spielern sprach, wovon ich nichts wusste. Doch selbst als ich dann nachfragte, erhielt ich die Antwort, dass man nicht plane mich zu beurlauben. Erst am Dienstag habe ich es dann erfahren", so ein sichtlich geknickter Manfred Brock. Dass es sportlich nicht lief, war Brock natürlich bewusst, wie er auch betonte, doch er erklärte auch: "Es war nicht mehr drin. Ohne Training funktioniert es nicht. Jede Woche musste ich bei den Spielen improvisieren. Und die Trainingsbeteilung war auch schlecht, ich hingegen war immer da, bei Wind und Wetter." Dass sich Manfred Brock trotzdem noch dazu bereit erklärte, das Spiel am Sonntag mitzunehmen, dürfte sicherlich für ihn sprechen. Er betont auch: "Ich hätte sehr gerne hier weitergemacht. Doch man möchte nicht mehr mit mir arbeiten. So wie ich gehört habe, steht auch bereits ein neuer Trainer in den Startlöchern. Das muss ich akzeptieren. Ich hege jetzt keine schlechten Gedanken gegen Schleuse, aber von einigen Leuten des Vorstandes bin ich maßlos enttäuscht." 

   "Ich wurde so oft von den Jungs im Regen stehen gelassen, ich hoffe, dass sie es in meinem letzten Spiel als Trainer nicht tun werden", so Brock, der es sich wünscht in seinem letzten Spiel gegen den Favoriten SV Concordia ebenso eine Überraschung hinlegen zu können, wie es Sterkrade-Nord II vor knapp einer Woche tat (3:2). An dieses Spiel dürfte sich der SVC nicht gern zurück erinnern. Durch das 2:3 gegen die Nordlerreserve verlor das Team von Co-Trainer Michael Häse nicht nur das Spiel, sondern auch die Tabellenführung und obendrein noch Maik Obermeyer, der wegen Nachtretens die rote Karte sah. "Im letzten Spiel vor der Winterpause wollen wir natürlich die drei Punkte zu Hause behalten", betont Häse, der im Vergleich zur aber auch eine deutliche Leistungssteigerung erwartet. Dabei muss er aber wie gesagt auf Maik Obermeyer. Im Hinspiel konnte sich der SV Concordia mit 3:0 durchsetzen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

TSV Safakspor (15.) - FC Sterkrade 72 (13.)

Am Ende des Jahres steht das erste Rückrundenspiel und ein bristantes Duell für beide Mannschaften an. "Spielerisch haben wir Safakspor im Hinspiel geschlagen", so 72-Trainer Ahmed Mohamad, doch am grünen Tisch bekam Safakspor die Punkte zugesprochen. "Wir hätten einen Spieler spielen lassen, der keine Spielberechtigung hatte, doch da ist dem Kreis ein Fehler unterlaufen, weil wir die Spielberechtigung schon hatten", erklärt Mohamad. Doch das Spiel ist schon längst vergessen und dazwischen lag eine lange und durchwachsene Hinrunde und beide Mannschaften befinden sich derzeit im unteren Drittel der Tabelle. "Es wird ein entscheidenes Spiel, entweder ziehen wir bis auf sechs Punkte von Safakspor weg oder sie kommen an uns heran und wir sind puntgleich", beschriebt Mohamad die Lage. Auf Grund der Tabellenkonstellation und in Betracht der letzten Ergebnisse sind die Rollen in dem Spiel völig offen. Doch die Gäste wollen etwas für ihren Ruf tun: "Ich kann Safakspor nicht sehr gut einschätzen, es ist eine sehr junge Mannschaft und die befinden sich derzeit im Umbruch, aber für unsere Ansprüche und unseren Verein, wäre es schön das Spiel zu gewinnen", so Mohamad abschließend. Safakspor-Trainer Murat Eraslan war für die Auf'm Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 14.30

 

SC 1912 Buschhausen (4.) - VfR Ebel (10.)

„Ebel ist wirklich ein unbequemer Gegner, das haben wir ja schon im Hinspiel bemerkt“, äußert sich Buschhausens Trainer Andre Nowak zum Gegner VfR Ebel. Im genannten Hinspiel rangen die Bottroper SC 1912 einen Punkt bei einem 2:2-Unentschieden ab. Nowak wundert sich vor allem über den Leistungsabfall der Gäste: „Wir haben ja wirklich glücklich einen Punkt in Ebel mitgenommen, aber danach sind sie eingebrochen, was für mich unerklärlich bleibt. Allerdings hat sich da jetzt auch etwas getan. Denn Ebel spielt im Moment auf dem aufsteigenden Ast.“ Zuletzt konnte der VfR einen 4:0-Sieg bei SuS 21 feiern und so den Mittelfeldplatz etwas absichern. Daran wird man sicherlich ansetzen wollen. „Wir werden wie in jeder Woche versuchen, etwas mitzunehmen“, so Ralf Höner zum Spiel gegen Buschhausen. Mit einem Sieg würden sich die Bottroper noch weiter im Mittelfeld stabilisieren und einen großen Abstand auf die Abstiegsränge auch über die Winterpause halten. Ein Sieg ist nach Trainer Nowak auch für seine Mannschaft das Ziel: „Wir sind zwar nicht in Topform, aber wir wollen noch einmal gewinnen. Damit könnten wir die Basis schaffen, um in der Rückrunde ganz oben anzugreifen. So können wir vielleicht noch im Aufstiegsrennen eine Rolle spielen, denn wie man sieht lassen alle Mannschaften Punkte liegen; auch Sterkrade 06/07 und Concordia.“ Bei diesem Duell muss der Ebeler Trainer Höner auf Ahmet Tufan verzichten: „Ahmet hat letzte Woche eine rote Karte gesehen und fehlt deswegen noch gesperrt.“ Nowak wollte sich zu seinen Personalien nicht detailliert äußern: „Ausfälle spielen keine Rolle. Die Leute, die da sind und spielen können, müssen es richten.“

Anstoß: 15 Uhr

 

Kreisliga B - Gruppe 1

SV Rhenania III (5.) - GA Sterkade II (8.)

„Im Hinspiel war es ein ganz heißes Spiel“, blickt Rhenanen Trainer Ralf Reichert an das Hinspiel zurück. Am fünften Spieltag dieser Spielzeit konnte die Rhenanen Drittvertretung einen 2:1-Sieg holen. „Ich glaube Sterkrade hatte etwas Unterstützung von der ersten Mannschaft, denn sie waren eine richtig gute Truppe. Trotzdem darf man auch die anderen Spieler nicht unterschätzen.“ Da spricht Reichert wahre Worte, denn die Gäste sind momentan in Topform. „Wir haben vier der letzten fünf Spiele gewonnen und davon die letzten drei in Serie. Wir wollen das Selbstvertrauen mit ins Spiel nehmen und das Jahr erfolgreich abschließen“, lautet die Kampfansage von Marco Allekotte von GA Sterkrade II. Dieser sieht in Rhenania aber auch einen starken Gegner: „Die Rhenanen haben bisher erst dreimal verloren und stehen schließlich auf dem fünften Tabellenplatz. Sie haben echt eine gute Truppe.“ Reichert erwartet erneut eine heiße Partie: „Ich denke das Spiel wird spannend. Davon wollen wir uns aber nicht beeindrucken lassen und den Dreier einfahren. Die drei Punkte zu holen wäre zum Einen wichtig, um unsere Leistung im letzten Spiel wiedergutzumachen und es wäre auch ein schöner Abschluss der Hinrunde.“ Auch Höner will nicht punktlos nach Hause fahren: „Wir wollen auf jeden Fall einen Punkt mitnehmen.“ Damit würden die Oberhausener ihren Mittelfeldplatz sichern und sich in eine gute Ausgangslage für die Rückrunde bringen. Dabei muss der Sterkrader Trainer Höner wohl auf niemanden verzichten: „Bisher sieht es so aus, als wären alle Spieler an Bord und könnten spielen. Allerdings kann man zur jetzigen Grippe-Phase nicht genau planen, es können immer welche kurzfristig erkranken.“ Schlechtere Voraussetzungen hat dagegen Reichert: „Es werden uns auf jeden Fall René Sorgatz, Akay Uzal und Marcel Gräwingholt fehlen. Außerdem steht hinter dem ein oder anderen noch ein Fragezeichen. Aber das sollte uns nicht an unseren Zielen hindern.“

Anstoß: 12.30 Uhr

 

BW Fuhlenbrock (6.) - Adler Oberhausen (10.)

„Wir konnte bisher noch nicht wirklich überzeugen und auch das Spiel am letzten Spieltag war ganz, ganz schwach von uns“, so Hülsmann zum Saisonverlauf. Am vergangenen Spieltag mussten sich die Bottroper mit 4:0 bei SG Oberhausen geschlagen geben. Nun hofft man natürlich, dass kurz vor Weihnachten und der Winterpause etwas Ruhe ins Geschäft kommt. „Wir müssen jetzt gucken, wo wir stehen“, erklärt Hülsmann. Aber auch die Gäste aus Oberhausen wittern ihre Chance. Denn es blieb natürlich nicht unbemerkt, dass die Fuhlenbrocker eher schlechter in Form sind. Somit erhoffen sie sich mit Sicherheit einen Punktgewinn, um ihren Platz im gesicherten Mittelfeld zu stabilisieren. Das Ziel der Gastgeber dagegen ist klar: „Wir wollen gewinnen. Es wäre echt verdammt wichtig , am letzten Spieltag vor der Pause noch einmal einen Dreier zu holen, denn so lebt es sich dann doch entspannter, auch wenn es bisher nicht so gut lief.“ Dafür hat Hülsmann übrigens eine gute Begründung: „Unser Problem sind die vielen Ausfälle und auch dass viele meiner Spieler aufgrund ihrer Berufe nicht regelmäßig trainieren können. Das darf aber trotzdem keine Ausrede sein, denn wir haben häufig auch einfach nicht die Leistung abgerufen, zu der wir fähig sind.“ Im Hinblick auf das Spiel gegen Adler muss Hülsmann wieder einige Ausfälle verkraften: „Es ist so wie schon in der gesamten Saison. Es fallen einige aus, wobei noch nicht klar ist, wer sicher kommen kann. Sicher fehlen werden auf jeden Fall Michael Späth, der bisher kein einziges Spiel wirklich bestreiten konnte und auch Björn Benninghoff muss verletzungsbedingt passen. Zudem ist Dominik Risse noch im Urlaub und kann deswegen nicht spielen.“

Anstoß 14.30 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

BW Oberhausen II - Sterkrade 06/07 II

SV Concordia II - TuS Buschhausen

SC Buschhausen II - Post Oberhausen

TSV Safakspor Oberhausen II - Arminia Klosterhardt III

SG Oberhausen - BV Osterfeld

TB Oberhausen - Arminia Lirich II

Kreisliga B - Gruppe 2

VfB Bottrop II (8.) - RW Welheimer Löwen (3.)

Würden beide Mannschaften ihre Kader zusammenlegen, hätten sie weit aus weniger Probleme. "Ich weiß noch garnicht wer am Sonntag spielen wird", so VfB-Trainer Marek Weglicki. Aus diesem Grund sieht der emsige Trainer seine Elf in der Außenseiterrolle: "Die Löwen sind klarer Favorit", erklärt Weglicki. Doch annehmen können die Gäste die Rolle nicht so ganz, denn trotz eines dritten Platzes haben die Welheimer enorme Kaderprobleme: "Wir müssen gucken, dass wir Elf Leute zusammenkriegen", so Welheimer Trainer Thomas "Netzer" Ochojski. "Und die Elf die auflaufen werden, werden wohl lustig laufen, denn meine Frau feiert am Samstag ihren Geburtstag und die sind alle eingeladen", schmunzelt Ochojski. Doch Elf Spieler werden wohl beide Mannschaften ins Rennen schicken können und gerade für die Welheimer ist es ein wichtiges Spiel: "Unsere Lage könnte durchaus besser sein, doch wir lassen die Köpfe nicht hängen. Auch wenn wir nach VfB müssen und ich denke, dass sie Verstärkung aus der ersten Mannschaft bekommen. Doch für uns ist es die letzte Chance oben dran zu bleiben und auf jeden Fall ein richtungsweisendes Spiel", erklärt Ochojski. Und diese Chance wollen die Gäste nutzen und sich drei Punkte erspielen. Weglicki hingegen wäre mit einem Punktgewinn schon zufrieden: "Wenn wir in dem Spiel einen Punkt schnappen sollten, dann bin ich schon zufrieden", so der VfB-Trainer abschließend.

Anstoß: 12.30 Uhr

 

TB Oberhausen II (11.) - SC Viktoria (5.)

"Das Spiel liegt uns noch schwer im Magen", so Viktoria-Trainer Matthias Pech. Die Rede ist von dem Spitzenspiel in der vergangenen Woche, in dem sich die Pech-Elf von Dostlukspor II mit 1:3 geschlagen geben musste. Bei den Oberhausenern hingegen lief es besser und sie konnten die Drittvertretung von Safakspor Oberhausen mit 6:2 vom Platz fegen. Doch mit Viktoria empfangen die Oberhausener eine andere Hausnummer und müssen auch verändert ins Spiel gehen: "Letzte Woche lief es schon ganz gut, doch bei uns ist gerade das Problem, dass wir der ersten Mannschaft aushelfen müssen und somit nicht die gleiche Mannschaft ins Rennen schicken können", so TBO-Trainer Andreas Temming. Doch kampflos gehen die Gastgeber nicht in die Partie: "Wir wollen nicht wehrlos in das Spiel gehen und werden versuchen einen Punkt zu holen", so Temming abschließend. Die Gäste hingegen haben sich ein höheres Ziel gesteckt: "Wir wollen das Jahr erfolgreich abschließen mit einem Sieg. Es wird nicht leicht gerade nach so einem Spiel aber ich hoffe die Mannschaft zeigt eine Reaktion und wir erholen uns bis Sonntag von der Niederlage und gehen mit dem gleichen Ehrgeiz in das Spiel wie gegen Dostlukspor", so Matthias Pech.

Anstoß: 12.30 Uhr

 

SV Vorwärts - Dostlukspor Bottrop II (1.)

Die Motiavtion bei den Gästen ist wohl derzeit auf dem Höhepunkt und kurz vor Beginn der Winterpause könnte es nicht besser laufen für die Reserve des Bezirksligisten Dostlukspor Bottrop, sie stehen auf dem ersten Tabellenplatz und in der vergangenen Woche konnte die Elf von Sadettin Senyüz auch den direkten Konkurrenten Viktoria Bottrop mit 3:1 besiegen und bis auf sieben Punkte davonziehen. Doch gänzlich zufrieden war der Trainer des Spitzenreiters Sadettin Senyüz nicht: "Wir können im Vergleich zur letzter Woche jetzt das spielerische verbessern". Und dadurch die Tabellenführung gegen Vorwärts "behaupten", ließ Senyüz die Auf'm Platz-Redaktion wissen. "Damit jeder weiß, dass wir nicht umsonst da oben stehen", ergänzt der DSB-Trainer. Vom Papier her gehen die Gäste auch als Favorit in das Spiel und Senyüz prägt auch kein Zweifel, dass seine Elf die drei Punkte holt: "Ich habe dort selber gespielt und ich weiß, dass zwei bis drei Leute was am Ball können, der Rest ist nicht so gut, deshalb stehen die auch da unten, wir sind um Klassen besser und werden das Spiel gewinnen", macht der Gäste-Trainer eine klare Ansage. Dabei muss Senyüz auf seinen Torhüter Ridvan Istek und Merdan Senyüz verzichten, doch dies bereitete ihm keine Sorgen: "Nichtsdestotrotz haben wir einen großen Kader und können die beiden ersetzten." Dostlukspor will davonziehen, doch wichtiger sind die Punkte für die Hausherren, denn sie stecken mitten im Abstiegskampf und für die Elf von Fahrudin Kovac zählt jeder Punkt. Doch während die letzten Wochen für die Gäste nach Plan liefen, gestaltete sich die Hinrunde für die Gastgeber eher unglücklich. Fahrudin Kovac war für die Auf'm Platz-Redaktion leider nicht zu erreichen, doch auch dieser wird sich darüber im klaren sein, dass seine Elf die Außenseiterrolle in dem Spiel gegen den Spitzenreiter einnimmt. Doch kann den Gastgebern einen Überraschung gelingen oder können die Gäste die Tabellenführung "behaupten"?

Anstoß:

 

SV 1911 (4.) - SV Rhenania II (6.)

„Rhenania hat eine richtig gute Mannschaft“, schätzt Elfer Trainer Ralf Quabeck seine Kontrahenten ein. Im Hinspiel konnten der SV 1911 mit 4:3 gewinnen, aber das Spiel war alles andere als ein Selbstläufer für die Gastgeber. „Das Spiel war verdammt spannend und sehr ausgeglichen, beide Teams hatten ihre Möglichkeiten und wir haben halt eine mehr genutzt. In der ersten Halbzeit waren wir schlecht und haben 3:1 zurückgelegen, aber dann haben wir Moral bewiesen und haben nochmal aufgeholt“; blickt Quabeck auf das Hinspiel zurück. Wie im Hinspiel erwartet er ein heißes Spiel. Beide Mannschaften sind eigentlich gut in Form. Der SV 1911 hatte einige Spiele in Serie zu null gewonnen, bevor sie am vergangenen Wochenende „nur“ ein Unentschieden gegen Fortunas Reserve holten. Dagegen konnte Rhenania II zuletzt gegen Vonderort mit 6:0 gewinnen und gegen den Spitzenreiter Dostlukspor II ein Remis erkämpfen. Das letzte Spiel hat für Quabeck eine besondere Bedeutung: „Wir haben unsere Serie unterbrochen. Nun müssen wir uns wieder reinhängen und eine neue starten.“ Auch die Rhenanen haben Ziele und würden sich sicherlich über einen Punktgewinn freuen. Somit könnte man den Platz im oberen Mittelfeld sichern und an die Spitzengruppe, Dostlukspor ausgeschlossen, wieder anschließen. Ein Sieg wäre ein guter Abschluss vor der Winterpause. Für zwei Elfer ist übrigens jetzt schon Pause, denn Mike Salm und Christoph Busch können aufgrund einer Verletzung am Sonntag nicht mitwirken. Ralf van Niersen, Trainer von Rhenania Bottrop II, war für die Auf´m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Fortuna II - SuS 21 Oberhausen II

Batenbrocker Ruhrpott Kicker - SV Vonderort

FC Polonia - SF Königshardt II

TSV Safakspor III - SW Alstaden II

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Kommentare: 13
  • #1

    Rhenania ist ja wie bei "Die Bayern" (Freitag, 06 Dezember 2013 14:16)

    Bericht über Team 1, 2 uuuuund 3..

  • #2

    Totti (Freitag, 06 Dezember 2013 14:26)

    Wer wird denn mannis Nachfolger?

    Weiß das jemand?

    Jondral?

  • #3

    Analytiker (Freitag, 06 Dezember 2013 14:52)

    BWO. Jungs ihr braucht nicht nach anderen schauen, spielt frech nach vorne und hinten nicht so leichtsinnig. Dann schlägt euch so schnell keiner. Glückauf

  • #4

    SFK Edelfan (Freitag, 06 Dezember 2013 16:16)

    Der rote (SFK) D-Zug rast wieder weiter !!!!

    Die Weichen stehen auf Sieg und die Zuschauer wollen

    vor Weihnachten noch mal richtig Netze sehen.

    Wenn die Burschen um jeden Ball kämpfen, werden

    wir Hamminkeln schlagen.

    Sie werden sich und die Zuschauer belohnen

    und mit gutem Gefühl in die Winterpause gehen !!!!

    Aber Achtung, sollte es nicht klappen, kann es auch noch einmal eine

    verspätete Rute vom Nikolaus geben !!!!!!

  • #5

    Jogi L. (Freitag, 06 Dezember 2013 16:20)

    Da musste ein Brock(en) aus dem Weg geräumt werden und das noch vor Keller leer.

  • #6

    Görlich (Freitag, 06 Dezember 2013 16:24)

    Wer hat den Analytiker denn gebuit? :D

  • #7

    Werner (Freitag, 06 Dezember 2013 17:08)

    Das wird wider nix. U Popal spielt auch nicht mehr da. Mein tip: holten kassiert mindestens wider 5 Stück!

  • #8

    sterkrade 72 (Freitag, 06 Dezember 2013 18:37)

    "Wir hätten einen Spieler spielen lassen, der keine Spielberechtigung hatte, doch da ist dem Kreis ein Fehler unterlaufen, weil wir die Spielberechtigung schon hatten"

    Und da zieht der Verband die Punkte ab???
    Verstehe ich nicht....geht das überhaupt???

  • #9

    Tauben-Ossi (Samstag, 07 Dezember 2013 08:46)

    Auf gehts BWO holt euch den letzten Hinrundensieg!! Wenn Ihr oben drann bleiben wollt knallt die Fr-felder vonne Anlage!! Viel Glück

  • #10

    Insider (Samstag, 07 Dezember 2013 15:44)

    Die Hillebrands weg von den RWW Löwen? Weiß da einer was?

  • #11

    Info (Samstag, 07 Dezember 2013 17:22)

    Der Trainer von Dostlukspor 2
    Sadettin Senyüz liegt momentan im Krankenhaus
    Nur ne info wer es noch nicht gehört hat...

  • #12

    Zu SWA (Samstag, 07 Dezember 2013 19:38)

    Natürlich ist Marvin Lettau ein guter spieler.aber mit ihm hat swa auch nicht viele punkte geholt.
    ich sehe das problem eher darin dass die komplette defensive der vorsaison entweder auf der bank sitzt oder garnicht im spielbericht auftaucht.
    aus welchen Gründen auch immer.aber mit der defensive die gegen königshardt gespielt hat ist der abstieg nicht zu verhindern.

  • #13

    Zur 72 (Sonntag, 08 Dezember 2013 09:11)

    Der Verband entscheidet ob ein Spieler Spielerlaubnis hat und nicht der Kreis. Wenn die Spielberechtigung nicht vorlag, ist auh legitim das ihr die Punkte nicht bekommen habt.