"Bayern gegen Braunschweig"

Nach dem spielfreien Wochenende rollt am ersten Dezembertag wieder der Ball. In der Landesliga hat Rhenania-Trainer Oliver Dirr das Motto "Verlieren verboten" ausgegeben. In der Bezirksliga empfängt Aufsteiger SW Alstaden den aktuellen Ligaprimus SF Königshardt, während es am Knappenmarkt zum Duell der Tabellennachbarn SC 20 Oberhausen und SV Fortuna Bottrop kommt. Eine Liga tiefer muss Sterkrade-Nord II beim "Bayern München der Kreisliga A" antreten und die Reserve von Adler Osterfeld trifft im Kellerduell auf den TSV Safakspor. Mit Spannung wird auch das Sterkrader Duell zwischen 06/07 und dem FC 72 erwartet. In der Kreisliga B kommt es zum absoluten Spitzenspiel zwischen dem SC Viktoria 21 Bottrop und dem Tabellenführer Dostlukspor Bottrop II.

Landesliga

SV Rhenania (13.) - SF Hamborn 07 (14.)

"Wir haben noch zwei Heimspiele in diesem Jahr und da wünsche ich mir in der Summe mindestens drei Punkte unter dem Weihnachtsbaum", so Rhenanias Trainer Oliver Dirr mit Blick auf die beiden Heimspiele gegen die SF Hamborn und FSV Duisburg. Wobei Dirr die Möglichkeit die drei Punkte einzufahren so einschätzt, dass es gegen Hamborn leichter werden könnte als gegen die Duisburger. "Ich gehe von einem Duell auf Augenhöhe aus", so Dirr in Bezug auf das Duell der Tabellennachbarn SV Rhenania und SF Hamborn. Beide Mannschaften haben 13 Punkte auf dem Konto, wobei Hamborn aufgrund des besseren Torverhältnisses einen Rang besser dasteht als die Rhenanen. Dirr erklärt sogar, dass "der Verlierer definitiv auf einem Abstiegsplatz überwintern wird". Um das zu verhindern müsse Dirrs Team am Sonntag "alles in die Waagschale werfen". Denn Rhenanias Trainer erwartet einen aufstrebenden Gast: "Hamborn hat einen neuen Trainer und da will sich jeder Spieler präsentieren."

   Die Hamborner haben in bislang sechs Auswärtspartien erst vier Punkte einfahren können und dabei 14 Gegentore kassiert. Die Rhenanen belegen in der Heimtabelle zwar nur den 14. Tabellenplatz, doch die Dirr-Elf kassierte in den fünf Heimspielen nur fünf Gegentreffer und damit die zweitwenigsten der Liga. Doch dem gegenüber steht auch die schwache Torausbeute: Nur sechs Treffer und damit die schlechteste Offensive der Liga, betrachtet anhand der Heimtabelle.

   Der Sieger dieser Partie kann einen wichtigen Erfolg landen und daher erklärt Oliver Dirr auch: "Der Druck ist für beide Mannschaften immens, doch ich denke für Hamborn noch ein wenig größer als für uns." Angesichts der prekären Abstiegssituation gibt Dirr auch das Motto aus: "Verlieren verboten." Dabei sind die Vorzeichen auf Seiten der Gastgeber alles andere als optimal: Arthur Wcislo und Dominik Wenderdel sind gesperrt, Manuel Ephan befindet sich im Urlaub und die Liste der verletzten oder kranken Spieler ist lang: Kevin Wenderdel, David Gajda, Ihab Khatoun und Ali Akdeniz werden ausfallen.

Anstoß: 14.15 Uhr

 

SC 26 Bocholt (11.) - Arm. Klosterhardt (6.)

Die Pause hat den Klosterhardtern gut getan. Erst ging es mit einem Sieg im Punktspiel in das spielfreie Wochenende, zuletzt konnte das Team von Trainer Michael Lorenz am Dienstag im Testspiel sogar den Oberligisten aus Lackhausen mit 5:0 nach Hause schicken. „Ich hoffe, dass die Jungs dieses Gefühl am Sonntag mit in die Partie nach Bocholt transportieren können“, sagt Arminias Sportlicher Leiter André Stange.

Wieder mit an Bord: Danny Walkenbach.
Wieder mit an Bord: Danny Walkenbach.

Naturrasen steht bei dem Aufsteiger aus Bocholt auf dem Plan. Und genau damit haben sich die Oberhausener zuletzt beim Gastspiel im Bottroper Jahnstadion beim VfB schwer getan. „Aber jetzt wir zeigen, dass wir es besser können“, lacht Stange, der am Sonntag ein kniffliges und kampfbetontes Spiel auf tiefem Bocholter Geläuf erwarten wird. Und der Sportliche Leiter hebt den mahnenden Finger, wenn er von den Gastgebern spricht. „Die Bocholter sind alles andere als Kanonenfutter. Sie haben regelmäßig gegen Teams aus dem oberen Bereich gepunktet und haben eine gefährliche Offensive. Diese Mannschaft darf man keinesfalls unterschätzen und sollten wissen, was uns erwartet - zumal wir auswärts etwas mit Vorsicht zu genießen sind“, so Stange. Das Lazarett, es lichtet sich so langsam aber sicher. Robert Trimborn ist zwar noch etwas angeschlagen, konnte aber wieder unter der Woche ein leichtes Training abspulen. Auch Danny Walkenbach steht dem Lorenz-Team wieder voller Tatendrang zu Verfügung und könnte Gerüchten zu Folge vielleicht sogar am Sonntag schon wieder ein Mann für den Start von Beginn an sein. Und so schön der Erfolg im Testspiel auch gewesen ist, „die Punkte werden erst am Sonntag wieder verteilt“, so Stange, der ergänzt: „Wir wollen in Bocholt punkten und hoffen, dass wir etwas mitnehmen können.“

Anstoß: 14.15 Uhr

 

VfB Bottrop (10.) - TuB Bocholt (16.)

Der VfB ist voll im Soll und der derzeitige Tabellenplatz würde am Ende der Saison den Klassenerhalt bedeuten. Bis dahin stehen dem Team um Trainer Mevlüt Ata jedoch weiterhin eine Menge Arbeit bevor. Dennoch ist festzuhalten: Der VfB ist einer der Überraschungen in dieser Liga, denn nach dem großen Umbruch zur jetzigen Saison im VfB-Lager hatten nur die wenigsten mit dem aktuellen Abschneiden gerechnet. "Wir sind schon ein bißchen stolz auf das Team. Wir hatten bei den Jungs offensichtlich das richtige Gefühl und sie haben sich optimal bei uns gemeinsam entwickelt", freut sich Co-Trainer Christian Müller, der neben Marvin Höner auch noch Oktay Semiz als weiteren Heimkehrer nach der Winterpause begrüßen kann. "Oktay wollte die Herausforderung in Hüls annehmen und sich durchsetzen. Doch es hat leider nicht geklappt und er möchte wieder Spaß am Fußballspielen haben. Da ist er doch bei uns wieder herzlich willkommen", so Müller weiter.

Deniz Yesil hat seine Rotsperre abgesessen.
Deniz Yesil hat seine Rotsperre abgesessen.

   Für kommenden Sonntag konnte die Ata-Elf das spielfreie Wochenende nutzen und Kräfte sammeln. Nachdem der VfB zuletzt personell stark zu kämpfen hatte, füllt sich nun der Kader allmählich. Deniz Yesil ist nach seiner Rotsperre wieder im Team. Dafür fehlen neben den weiterhin rotgesperrten Fatih Uzun noch verletzungsbedingt Marc Grobi und Ibrahim Akkaya, der sich zur Zeit im Reha-Aufbau befindet und nach der Winterpause wieder eingreifen soll. Gegen den Tabellenletzen aus Bocholt sollen natürlich drei Punkte her. Doch Christian Müller sieht das Heimspiel am Sonntag als eines der schwersten in dieser Saison. "Zunächst kannst Du nur gegen das Schlusslicht mit nur einem Punkt auf der Habenseite schlecht aussehen. Zudem hat ein neues Trainerteam das Zepter bei TuB Bocholt in der Hand und dürfte für einen neuen Motivationsschub bei den Lila-Weissen sorgen. Deswegen können wir gar nicht den Gegner unterschätzen", weiß der Co-Trainer.

Anstoß: 14.15 Uhr

 

FSV Duisburg (2.) - Sterkrade-Nord (9.)

Nach dem 4:0-Heimerfolg über den SV Rhenania vor knapp zwei Wochen belohnte Trainer Lars Mühlbauer seine Jungs: "Ich habe den Jungs am vergangenen Wochenende frei gegeben, damit sie mal durchschnaufen können", so Mühlbauer, der in den Trainingseinheiten unter der Woche gute Eindrücke gesehen habe. Am kommenden Sonntag treffen die Nordler auf "eine sehr gute Mannschaft, die zurecht da oben steht", so Mühlbauer. Denn Sterkrade muss am Sonntag beim Tabellenzweiten FSV Duisburg ran, der mit 26 Punkten sechs Zähler hinter dem Tabellenführer 1. FC Bocholt liegt.

   Doch die Nordler selbst belegen in der Auswärtstabelle den sechsten Tabellenplatz und haben zuletzt Selbstvertrauen tanken können und ganz chancenlos sieht Mühlbauer seine Elf nicht: "Wir werden versuchen Duisburg den Spaß am Ball zu nehmen. Wenn wir einen Punkt holen, wäre das super." Dabei dürfte der FSV bestimmt noch an der 1:3-Niederlage vor zwei Wochen im Topspiel gegen den 1. FC Bocholt zu knabbern haben, wodurch der Rückstand auf Platz Eins auf sechs Zähler anwuchs. Für beide Mannschaften wäre daher ein Sieg eminent wichtig: Für die Duisburger um an Bocholt dran zu bleiben und für die Nordler um den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern. Mit Ausnahme der Ausfälle von Mike Ratkowski, Christian Biegierz und Alexander Ripkens dürfte Mühlbauer alle Mann an Bord haben.

Anstoß: 14.45 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Mühlheimer SV 07 - Viktoria Buchholz

ESC Rellinghausen - Spvg Schonnebeck

Duisburger SV 1900 - SF Niederwenigern

Vogelheimer SV - 1.FC Bocholt

Bezirksliga

Dostlukspor Bottrop (7.) - GW Lankern (9.)

„Wir wollen den positiven Trend weiter fortsetzen und den Abstand nach unten vergrößern“, so Dostlukspor-Trainer Sebastian Stempel im Vorfeld des Duells gegen den Tabellenneunten GW Lankern. Drei der letzten vier Spiele haben die Bottroper gewonnen. Lediglich gegen den Spitzenreiter SF Königshardt gab es eine Niederlage. Doch es wird kein Kinderspiel gegen die Grün-weißen aus Lankern, die sich gegen BW Oberhausen, Hamminkelner SV und Königshardt durchsetzen. Allerdings alles auf heimischen Platz. Mit lediglich sechs Zählern in sieben Auswärtsspielen ist diese Bilanz auf jeden Fall noch ausbaufähig. So wie die Heimbilanz der Bottroper. Erst ein Spiel konnte die Stempel-Elf auf der heimischen Anlage gewinnen (3:2 gegen BWO). „Ich kann es mir nur schwer erklären, warum wir zu Hause nicht so gut sind. Wir spielen auswärts überwiegend auf Kunstrasen, also ein für uns ungewohntes Terrain. Lankern wird über Kampf in die Partie kommen und wir werden dagegen halten. Das wird auch im letzten Spiel der Hinrunde gegen den SC 20 so sein. Wir wollen uns eine optimale Ausgangslage für die Rückrunde schaffen, da wären sechs Punkte zum Abschluss natürlich nicht verkehrt. Verzichten muss Stempel auf die Stammkräfte Kevin Molitor und Aytac Demir. Adem Güngor ist noch fraglich.

Anstoß: 14.15 Uhr

 

BW Dingden (16.) - VfR 08 Oberhausen (13.)

„Ich schätze, es wird ein ganz, ganz schweres Spiel“, gibt VfR 08 Trainer Thorsten Hamm eine Prognose für das Auswärtsspiel in Dingden ab. Hamm weiter: „Wir haben zwar noch nicht gegen Dingden gespielt und können sie demnach auch nur sehr vage einschätzen, aber sie stehen weit unten in der Tabelle. Deshalb rechne ich damit, dass sie Vollgas geben werden und versuchen über die kämpferische Leistung ins Spiel zu kommen. Aber ich habe auch gemerkt, dass diese Liga sehr ausgeglichen ist. Hier kann jeder jeden schlagen und wir dürfen das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, denn dann haben wir keine Chance.“ Mit der Leistung im Spiel gegen Lackhausen vor zwei Wochen war Hamm sehr zufrieden. „Laufbereitschaft und Siegeswille“ sollen seine Mannschaft zum dritten Sieg in der Ferne verhelfen. Hamm ist sich über die Qualitäten seiner Mannschaft bewusst: „Wenn wir wieder engagiert zu Werke gehen, dann werden wir den Dreier einfahren. Deshalb wollen wir die drei Punkte holen, denn sie sind auch sehr wichtig, um die Abstiegsränge auf Abstand zu halten. Dingden ist auch noch ein direkter Konkurrent.“ Im letzten Auswärtsspiel mussten sich die Oberhausener gegen Friedrichsfeld noch geschlagen, aber am Sonntag soll das Ergebnis besser für die Gäste dastehen. Dafür kann Hamm auf alle seine Spieler bauen: „Alle Mann sind an Bord.“
Anstoß: 14.15 Uhr

 

SC 20 Oberhausen (11.) - SV Fortuna Bottrop (10.)

Lediglich zwei Tore trennen diese Mannschaften in der Tabelle. Mit jeweils 18 Punkten hat man nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge, sodass bei einer Niederlage der Rutsch in diese Zone droht. Die Oberhausener empfangen vor der Winterpause noch beide Bottroper Bezirksligisten an der Knappenstraße. Den Anfang macht der Aufsteiger von der Rheinbabenstraße, den SC-Coach Michael Schneider als eine junge, hungrige Mannschaft sieht, die mit Vorsicht zu genießen sind. „Wir wollen an die Leistung vor dem Lankern-Spiel anknüpfen und versuchen wieder in den Rhythmus zu kommen. Wir müssen es vermeiden, Fortuna an die lange Leine zu lassen. Das könnte ganz schnell nach hinten los gehen. Wir wollen gewinnen und damit ein Zeichen setzen. Insbesondere weil wir jetzt zwei Heimspiele haben und da wollen wir natürlich nichts liegen lassen“, so Schneider, der am Sonntag aus dem vollen schöpfen kann.

   Bei den Bottropern ist nur einer fraglich, alle anderen sind wieder fit. Doch bei dem fraglichen handelt es sich um keinen geringeren als Spielführer Norman Hassenrück. „In so einem Spiel ist Norman natürlich von großer Bedeutung in der Defensive, wobei dort jeder einen guten Job macht, egal wer da im Wind steht. Gegen SC 20 müssen wir extrem konzentriert und fokussiert sein. Sie sind eine zweikampfstarke Mannschaft welche offensiv auch sehr gut besetzt sind“, so Coach Marco Hoffmann. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams fand in der Aufstiegssaison 2010/11 der Oberhausener statt. Vor drei Jahren deklassierten der Spielclub die Bottroper mit 5:1. Damals im Tor: Fortunen-Trainer Marco Hoffmann: „Ich hoffe auf einen besseren Start im ersten Spiel als Trainer gegen den Spielclub.“

Anstoß: 14.15 Uhr

 

PSV Wesel-Lackhausen II (6.) - Arminia Klosterhardt II (5.)

Vor knapp zwei Wochen konnte die Reserve von Arminia Klosterhardt einen knappen 5:4-Heimerfolg über 08/29 Friedrichsfeld einfahren, wobei es die Arminen unnötig spannend gemacht hatten. Klosterhardt führte bereits mit 3:0, ehe Friedrichsfeld noch einmal heran kam. Doch am Ende konnte die Arminiareserve knapp mit 5:4 die Oberhand behalten. "Vor zwei Jahren hätten wir so ein Spiel noch verloren. Die nach wie vor ganz junge Mannschaft macht zwar noch immer viele Fehler, aber da ist auch richtig Qualität drin", meinte Arminias sportlicher Leiter Andreas Arold nach dem Spiel. Dabei sah Arold in den ersten 60 Minuten nach denen es 3:0 stand "die beste Saisonleistung".

   Diese erhofft man sich beim Auswärtsspiel bei der Reserve von Wesel-Lackhausen auch. Denn der PSV liegt nur zwei Punkte hinter den Arminen auf Tabellenplatz Sechs. Mit 21 kassierten Treffern stellen die Weseler sogar die drittbeste Defensive der Liga und auf der heimischen Anlage mussten sie erst eine Niederlage hinnehmen. Doch vor knapp zwei Wochen setzte es für Lackhausen eine deutliche 2:6-Niederlage beim VfR 08 Oberhausen. Daher dürfte der Anstoß der Partie gegen die Arminen mit Spannung erwartet werden, da es zum Duell der Tabellennachbarn kommt und der Sieger sich oben festbeißen kann.
Anstoß: 14.15 Uhr

 

SW Alstaden (15.) - SF Königshardt (1.)

Es war ein wichtiger Dreier den die Sportfreunde aus Königshardt vor zwei Wochen eingefahren haben. Am 13. Spieltag besiegte die Wißel-Elf den bis dato engsten Verfolger Adler Osterfeld mit 1:0 und baute damit den Vorsprung auf komfortable sieben Zähler auf den aktuellen zweiten BW Oberhausen aus. Doch von einem Vorsprung will Gäste-Trainer Dirk Wißel nichts wissen: „Er spielt überhaupt keine Rolle. Wir dürfen uns nicht an die Punkte klammern und müssen unabhängig vom Tabellenplatz erfolgreich sein.“ Am Sonntag reist der Spitzenreiter zum Drittletzten und Aufsteiger SW Alstaden. Natürlich sind die Sportfreunde klare Favoriten. Doch das muss der Tabellenerste aufs Neue bestätigen und so will Wißel seine Mannschaft nicht vorzeitig zum Sieg gratulieren: „Alstaden wird nicht mit der weißen Fahne kommen. Sie sind in einer unangenehmen Situation. Wir müssen kämpfen und Gas geben. Eine Idee ist da und hoffentlich können wir es auch so umsetzen“, so Wißel, der auf Robin Thiel, David Mertesacker, Nurtekin Bulut und Yasin Meziroglu verzichten muss.

   Die Alstadener hatten im Gegensatz zum Rest der Liga ganze drei Wochen frei. Genug Zeit um sich von den drei Niederlagen am Stück zu erholen. „Das 2:2 gegen GW Holten fühlte sich an wie einen Niederlage“, so Übungsleiter Guido Contrino. In der spielfreien Zeit absolvierten die Schwarz-weißen ein Testspiel gegen den Tabellenfünften der Bezirksliga Gruppe 4, SC Werden-Heidhausen, welches man mit 3:2 gewann. „Auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel war, war der Sieg gut für die Moral. Das wirkte sich auch positiv auf unser Training aus“, freut sich Contrino. Moral ist nie verkehrt, vor allem nicht, wenn am Sonntag „die beste Mannschaft der Liga“ zu Gast ist, für die Contrino voll des Lobes ist: „Ich habe sie schon zweimal spielen sehen. Sie haben eine hohe Qualität in ihren Reihen. Und zudem auch ein überragenden Trainer, der sowohl sportlich als auch menschlich top ist. Wenn du auf so viel Qualität triffst, dann hast du nichts zu verlieren. Wir werden das Beste draus machen und wollen so wenig wie möglich zu lassen.“ Bis auf den Urlauber Tobias Spiegel sind alle an Bord.

Anstoß: 14.15 Uhr

 

08/29 Friedrichsfeld (4.) - GW Holten (17.)

Eigentlich hat Holtens Trainer Giuseppe Gambino den Klassenerhalt schon abgeschrieben, doch anscheinend hegt Gambino eine kleine Hoffnung: "Klar wird das ein sehr schweres Spiel und wir würden uns schon über einen Punkt freuen. Aber vielleicht schaffen wir ja mit Glück einen Sieg, was eventuell eine Euphorie entfachen würde." Doch die Vorzeichen sind alles andere als gut. Friedrichsfeld belegt mit 26 Punkten den vierten Tabellenplatz und liegt demnach nur zwei Punkte hinter dem Zweitplatzierten BW Oberhausen. Und gerade zuhause ist Friedrichsfeld eine Macht: Fünf der sechs Heimspiele konnte die Friedrichsfeler gewinnen. Mit 34 erzielten Treffern zählt Holtens kommender Gegner zudem zur den torgefährlichsten Mannschaften der Liga - nur die SF Königshardt, BW Oberhausen und Adler Osterfeld haben mehr Treffer erzielt. Und auch personell gesehen sind die Grün-Weißen gebeutelt. "Personell sieht es mager aus. Wir haben viele Verletzte und Kranke und ich weiß nicht, ob einige von ihnen bis Sonntag wieder fit sind", so Giuseppe Gambino, der wohl unter anderem auf Hakan Zorlu und Marcel Radke wird verzichten müssen. 

   "Uns erwartet Sonntag eine richtig harte Nuss", betont Gambino zu guter Letzt.
Anstoß: 14.15 Uhr

 

Adler Osterfeld (3.) - Borussia Bocholt (14.)

„Wir wollen wieder einen Dreier holen“, zeigt Udo Hauner von Adler Osterfeld optimistisch. Die letzten beiden Spiele gingen verloren. Nach einer klaren Niederlage gegen den Konkurrenten BW Oberhausen musste das Hauner-Team vor zwei Wochen eine äußerst bittere Niederlage gegen Königshardt annehmen. Allerdings zeigten die Adler in Königshardt keineswegs eine schlechte Leistung und auch Hauner will auf den positiven Erkenntnissen aufbauen: „Wir haben gegen Königshardt sehr gut mitgespielt und hätten einen Punkt verdient gehabt. An diese Leistung müssen wir anknüpfen. Wir spielen voll auf Sieg, denn wir sollten nach zwei Niederlagen in Serie mal wieder punkten. Aber wenn am Ende dann ein Unentschieden herausspringt, dann können wir mit diesem einen Punkt auch gut leben.“

Andre Badur beendet die Karriere. Foto: Adler Osterfeld
Andre Badur beendet die Karriere. Foto: Adler Osterfeld

   Als Gegner kommt die Borussia aus Bocholt. Trotz des Optimismus unterschätzt Hauner die Gäste nicht: „Bocholt spielt gegen den Abstieg und solche Spiele sind meistens die Schwierigen. Sie werden nämlich alles geben und kämpfen bis zum Umfallen, um hier irgendetwas mitzunehmen.“ Personell stehen bei den Gastgebern eher schlechte Vorzeichen: Tobias Hauner, Tuncay Aksoy und Tim Reichert fallen definitiv aus. Außerdem steht hinter einem Einsatz von Timo Uster noch ein großes Fragezeichen. Aber darin sieht Hauner auch keine großen Schwierigkeiten: „Wir haben einen großen Kader und können die Ausfälle kompensieren. Deshalb sollten uns die vielen Verletzungen keine Steine im Weg sein.“ Seine Karriere beenden wird wohl Andre Badur. Er litt zuletzt immer wieder unter muskulären Problemen und hat seinen Rücktritt angekündigt.
Anstoß: 14.15 Uhr

 

SV Krechting (12.) - BW Oberhausen (2.)

Das Ziel der Gäste für die kommende Partie sind ganz klar, die drei Punkte um weiterhin oben dran zu bleiben. "Die Motivation its gut, wir spielen derzeit erfolgreichen und guten Fußball und wollen das auch gegen Krechtingen weiter fortführen", so BWO-Trainer Thorsten Möllmann. Vom erfolgreichen und gutem Fußball kann bei den Hausherren nicht die Rede sein, eher durchwachsen waren die letzten Wochen bei den Hausherren. Doch der Gegner spielt für die Gäste keine große Rolle: "Ich kann zu der Mannschaft nicht viel sagen, da ich die Mannschaft noch nie gesehen habe, doch wir stellen uns nicht auf den Gegner ein", so Möllmann. Denn die Gäste verfolgen eine bestimmte Strategie: "Wir spielen unseren Stiefel Woche für Woche runter", so Möllmann abschließend, der gegen Krechtingen "aus dem Vollen" schöpfen kann. Die Hausherren haben die Punkte bitter nötig, denn bei sechs möglichen Absteigern, wollen sich die Gastgeber in Richtung ungefährdete Zone bewegen. Doch für BWO sind die drei Punkte ganz klares Ziel, denn die Gäste verfolgen ein ehrgeiziges Ziel: "Unser Saisonziel ist Platz Eins bis Eins", so Möllmann in den vergangenen Wochen gegenüber Auf'm Platz.
Anstoß: 14.15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

Hamminkelner SV -> spielfrei

Kreisliga A

SV Concordia (1.) - Sterkrade-Nord II (9.)

"Für uns wird das ein einfaches Spiel, da wir gegen Concordia nur überraschen können", so Sterkrades Trainer Johann Wüst zum kommenden Auswärtsspiel beim Ligaprimus Concordia. Für den neuen Tabelenführer wird es zudem das erste Spiel auf dem neuen Kuntrasenplatz. Dementsprechend motiviert scheinen die Concorden: "Wir wollen unseren Zuschauern etwas bieten", erklärt Concordias Co-Trainer Michael Häse, der seine Mannschaft gut vorbereitet sieht: "Wir haben gut trainiert und der Spaßfaktor war auch hoch."

   Auch Johann Wüst sieht seine Mannschaft gut drauf, doch er betont auch: "Wir sind klarer Außenseiter. Das ist als wenn Bayern auf Braunschweing treffen würde. Nein Spaß beiseite. Concordia hat den besten Sturm und die beste Abwehr, wir können nur überraschen." Der SVC traf in 14 Spielen bereits 44 Mal und musste dabei nur elf Gegentreffer hinnehmen. Zum Vergleich: Die Nordlerreserve traf 29 Mal und kassierte dabei 32 Gegentore. Und gerade auswärts hat sich die Wüst-Elf nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert: Von sieben Auswärtspartien gewann man nur zwei, bei fünf Niederlagen. Positiv jedoch ist, dass Nordler-Trainer Wüst auf alle Spieler zurückgreifen kann: "Wir haben alle Mann an Bord und werden versuchen Concordia das Leben so schwer wie möglich zu machen." Michael Häse rechnet mit einem erneut tief stehendem Gegner: "Die Gegner müssen sich auf uns einstellen und daher wissen wir auch nicht so viel über Nord II. Bislang haben wir aber die Erfahrung gemacht, dass sich die Gegner gegen uns immer tief einstellen." Personell gesehen kann der Ligaprimus dabei mit Ausnahme der drei Langzeitverletzten auf alle Spieler zurückgreifen.
Anstoß: 14.30 Uhr

 

Adler Osterfeld II (14.) - TSV Safakspor (15.)

„Das ist ein klares sechs Punkte-Spiel“, schätzt Thorsten Jablonksi, Trainer von Adlers Zweitvertretung, die Wichtigkeit des Duells ein. Beide Mannschaften gehen dabei durchaus optimistisch ins Spiel, beide Trainer sprechen von einem Sieg: „Osterfeld steht auch unten in der Tabelle und wir wollen einen wichtigen Sieg landen“, so Murat Eraslan von Safakspor Oberhausen. Auch Jablonski stellt klare Forderungen an sein Team: „Wir spielen voll auf Sieg, denn wir müssen das Spiel gewinnen. Wenn wir am Sonntag nicht gewinnen, haben wir in der Kreisliga A eigentlich nichts zu suchen und der Klassenerhalt wird dann noch schwieriger. Wir müssen kämpfen und laufen und uns den Sieg verdienen.“ Eraslan glaubt, dass es ein ganz schwieriges und hartes Spiel wird. Denn er schätzt Adler als eine gute Mannschaft ein. Trotzdem vertraut er auf sein Team: „Wir werden alles geben und wollen, wenn es nicht zum Sieg reicht, dann wenigstens ein Remis mitnehmen. Man kann einen sehr großen Schritt machen: Wer am Sonntag gewinnt, hat schon einiges an Boden gut gemacht. Wir würden damit zum Beispiel Adler selbst überholen.“ Außerdem ordnet der Gästetrainer den letzten zwei Spielen eine hohe Wichtigkeit zu: „Diese zwei Spiele werden richtungsweisend. Wir wollen mit möglichst vielen Punkten in die Winterpause gehen, um uns in eine gute Ausgangslage für den Abstiegskampf zu bringen. Ich verspreche, dass man ab der Rückrunde ein komplett anderes Team von Safakspor sehen wird. Die Spieler verstehen so langsam mein Konzept und ich bin überzeugt, dass wir besser werden.“

   Personell haben die beiden Mannschaften komplett unterschiedliche Voraussetzungen. Jablonksi und den Adlern fehlen einige Leute und unter anderem wird Abwehrchef Sven Zeitler wegen eines beruflichen Termins vermutlich nicht mitwirken können. Dafür hoffen die Gastgeber auf Unterstützung von der ersten Mannschaft: „Wir werden mit Udo Hauner reden und dann werden wir sehen, ob wir Unterstützung bekommen, denn das wäre wichtig. Aber wir wissen ja auch, dass der Ersten ebenfalls Leute fehlen.“ Eraslan braucht sich darüber keine Gedanken zu machen: „Alle Mann sind fit und können spielen. Außerdem ist niemand mehr gesperrt. Das freut mich.“

Anstoß: 12.15 Uhr

 

Armina Lirich (4.) - RSV Klosterhardt (16.)

"Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, Lirich ist ganz klar der Favorit", so RSV-Trainer Bodo Flamme. Vom Papier her ist es eine klare Kiste, doch Lirich-Trainer Christian Kinowski warnt vor dem Gegner: "Das ist jetzt ein schwerer Gegner, auch wenn die da unten stehen. Die haben in den letzten Wochen gut mitgespielt und hoffen, dass sie bald ihren einen Dreier einfahren können, die werden kämpfen und wir müssen dagegenhalten", versucht der emsige Trainer den Gegner einzuschätzen. Während bei den Hausherren leichte Anspannung deutlich wird, überdeckt Flamme die Probleme mit Gelassenheit: "Wir haben nichts zu verlieren, uns kann nichts passieren. Wir versuchen etwas zu holen, aber wir sind kein Favorit und nach 90 Minuten wissen wir ob wir was geholt haben oder nicht", so Flamme. Doch Punkte sind für die Gäste mehr als wichtig.  Allerdings wollen die Liricher die Punkte auf der heimischen Platzanlage nicht abgeben und weiterhin oben dran bleiben: "Wir müssen gegenhalten und unsere Chancen nutzen, gegen 72 sah das schon ganz gut aus und wenn wir das wieder schaffen, dann sollte eigentlich nichts anbrennen", so Kinowski, der gleich auf vier Spieler verzichten muss. "Wir haben aber einen großen KAder und immer 18 bis 22 Mann beim Training, jetzt sind die anderen dran und die haben sich das auch verdient", so Kinowski weiter. Von Personalproblemen kann Flamme ein ganzes Buch schreiben: "Wir haben ein paar Kranke, ein paar Verletzte, ich weiß noch nicht wer da auflaufen wird", so Flamme abschließend.
Anstoß: 14.30 Uhr

 

VfR 08 Oberhausen II (8.) - Fortuna Alstaden (7.)

Es ist das Duell der Concordia-Bezwinger. Tabellenführer SV Concordia kassierte in der Saison erst zwei Niederlagen. 2:4 gegen VfR 08 II und 0:2 gegen Fortuna Alstaden. Nun treffen sie am Sonntag aufeinander. Beide Teams sind momentan auf einem Hoch. Während Aufsteiger Fortuna Alstaden die letzten vier Spiele gewinnen konnte, ist der VfR 08 sogar seit fünf Partien ohne Niederlage. Tore sind garantiert, denn die Fortuna traf bis dato in jedem Ligaspiel. Trotz der vier Punkte Vorsprung hält sich Alstadens-Trainer Yusuf Kücük zurück: „VfR 08 hat eine starke Defensive. Wer gegen Concordia gewonnen, kann nicht so schwach sind. Mit einem Zähler wäre ich schon zufrieden.“

   Ganz anders gibt sich VfR-Kapitän Mario Brambosch, der völlig überzeugt ist: „Die Trainingsbeteiligung war zwar etwas mau, doch wir haben die Qualität um Fortuna zu schlagen beziehungsweise sogar unter den ersten fünf zu stehen. Die 08er können für Sonntag auf Manuel Knoblauch zurückgreifen, der in Bottrop zu Besuch sein wird. Fehlen wird dagegen Serdar Okumus, Selim Richter und Joshua Schacht.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SG Osterfeld (12.) - GA Sterkrade (5.)

"An der Motivation hat sich nicht viel geändert, auch nicht nach der Niederlage gegen Concordia", so Sterkrade-Trainer Michael Buhlmann. "Sechs Punkte auf einen Aufstiegsplatz sollten Motivation genug sein", so der emsige Trainer weiter. Vom Papier her ist es eine klare Angelegenheit, doch Buhlman warnt vor dem Gegner: "So wie ich mich informiert hab, stehen die zu unrecht da unten, die sollen eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung abliefern. Wir wissen, dass ein harter Brocken auf uns zu kommt. Doch wir müssen wie in jedem anderem Spiel alles in die Waagschale werfen und gucken, was dabei herauskommt", so Buhlmann. Für die Hausherren sind die Punkte wichtiger, doch die Gäste haben ein ganz klares Zeil und wollen weiterhin oben dran bleiben: "Unser Ziel ist es die nächsten beiden Spiele positiv zu gestalten und eine Aufgabe für die Rückrunde zu schaffen", so Buhlmann weiter. Mit einem Sieg gegen die SG soll der erste Schritt getan werden um das Zeil zu erreichen. Die Elf von SG-Trainer Patrick Wojwod kann die Winterpause kaum erwarten: "Die Personalsitaution hat sich bei uns immer noch nicht entspannt. Wir sind froh, wenn wir in den Winter kommen", so der emsige Trainer. Doch trotzdem haben sich die Gastgeber ein kleines Zeil gesetzt: "Von den zwei Spielen wollen wir noch ein paar Glückserlebnisse. Doch Sterkrade steht defensiv ganz gut da und von der Tabelle dürfte das auch klar sein, doch wir lassen uns überraschen", so Wojwod abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Sterkrade 06/07 (2.) - FC Sterkrade 72 (10.)

Ortsderby in Sterkrade. Aufsteiger FC Sterkrade 72 reist zum Tabellenzweiten und Absteiger Sterkrade 06/07. Die bisherigen Partien gegen die Sterkrader Clubs konnten die 72er allesamt gewinnen, doch mit 06/07 erwartet die Mohamad-Elf ein anderes Kaliber. Und ausgerechnet jetzt ist dicke Luft beim FC: „Ich bin von der aktuellen Lage sehr angefressen. Die Einstellung mancher Spieler lässt mehr als nur zur wünschen übrig. Einige denken, wir spielen noch in der Kreisliga B und das es reicht einmal die Woche zu trainieren. Für mich braucht ein Spieler zwei Attribute: Er muss spielen und kämpfen können und wenn er eines davon nicht kann, dann muss er sich was anderes suchen. Wir werden uns in der Winterpause von fünf Spielern trennen. Ich habe auch schon dem Vorstand mitgeteilt, dass unsere Qualität nicht ausreicht um die Klasse zu halten. Wir werden wohl drei bis vier neue holen.“ Knallharte Worte von FC-Trainer Ahmed Mohamad. Gegen Sterkrade 06/07 sieht er seine Elf als krasse Außenseiter, dennoch freut er sich auf die Partie: „Wer hätte mal gedacht das der FC Sterkrade 72 auf so einen Traditionsclub wie Sterkrade 06/07 trifft.“ Mohamad wird die Reise ohne Oelid Mohamad, Marc Herz und Tolga Korkmaz antreten.

   Auch beim Heimtrainer Dirk Rovers herrscht Vorfreude auf die Partie: „Ein schönes Ortsderby erwartet uns. Wir wollen nach den schwachen Spielen gegen RSV (2:1) und Ebel (0:2) wieder in Spur kommen.“ Mit ein Grund in der Leistung sieht Rovers in der Verletztenmisere: „Viele können jetzt wieder mit Kopf schütteln. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt da kannst du es nicht mehr kompensieren. Ein bis zwei Spieler kann man ersetzen, aber dann stoßen wir auch schon an unsere Grenzen.“ In der spielfreien Zeit konnten einige Verletzte wieder regenerieren, sodass Rovers wieder „Licht am Ende des Tunnels“ sieht. Zwar fallen mit Sven Weinkecht, Maik Kusenberg, Jan Fuß und Ali Karagöz immer noch vier Spieler aus, doch mit Damian Vergara und Alex Rubio-Guerra kehren zwei Hoffnungsträger zurück.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SuS 21 Oberhausen - VfR Ebel

Barisspor - SC 1912 Buschhausen

Kreisliga B - Gruppe 1

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SV Concordia II - SV Rhenania III
Sterkrade 06/07 II - Arminia Klosterhardt III

Arminia Lirich II - Adler Oberhausen

BW Oberhausen II - SC 1912 Buschhausen II

SG 92 Oberhausen - BW Fuhlenbrock

BV 19 Osterfeld - GA Sterkrade II

TuS 1900 Buschhausen - Post SV Oberhausen

TB Oberhausen - TSV Safakspor II

Kreisliga B - Gruppe 2

SV 1911 (3.) - SV Fortuna II (6.)

„Wir hätten gerne weiter gespielt, die Pause kam uns sehr ungünstig“, überdenkt Ralf Quabeck vom SV 1911 die Folgen der zweiwöchigen Pause. Seine Mannschaft hatte einen sehr guten Lauf: So gewannen die Elfer die letzten sechs Spiele in Folge und erzielten dabei 24 Tore, während sie ihren eigenen Kasten sauber hielten. Nach dieser spielfreien Zeit bleibt nun zu erahnen, welche Konsequenzen es auf die Hausherren hat. Die Siegesserie hat natürlich auch die Gegner aufmerksam werden lassen: „1911 ist der haushohe Favorit. Sie haben in letzter Zeit viele Tore geschossen und keine kassiert, sie haben einen super Lauf“, so Fortuna Trainer Dieter Büth. Im Hinblick auf seine eigene Mannschaft äußert er sich aber keineswegs pessimistisch: „Wir wollen trotzdem ein gutes Spiel abliefern und wir freuen uns immer, wenn wir eine der Mannschaften, die mit um den Aufstieg spielen, ärgern können.“ Auch Quabeck hofft auf eine engagierte Leistung seines Teams: „Wir müssen mit voller Konzentration an die Sache gehen und wieder eine hohe Laufbereitschaft zeigen. Wir wollen das Selbstvertrauen aus den letzten Wochen mit ins Spiel nehmen und so Fortuna bezwingen. Als Ziel stehen dann die drei Punkte.“ Die Gäste müssen in diesem Bottroper Duell auf einige Spieler verzichten, aber darin sieht Büth keinerlei Problematik: „Zwar fehlen uns einige Spieler, aber wir können diese nahezu gleichwertig ersetzen. Wir wollen das Team ja sowieso verjüngen und am Sonntag können die Jungspunde dann auch mal in einem Topspiel zeigen, wozu sie fähig sind. Von daher mache ich mir darum gar keine Sorgen.“
Anstoß: 14.30 Uhr

 

Viktoria 21 (2.) - Dostlukspor II (1.)
Die Vorfreude und Motivation der beiden Mannschaten war wohl nie größer, schließlich empfängt der Tabellen Zweite Viktoria Bottrop, den Tabellenführer Dostlukspor Bottrop aus dem Batenbrocker Volkspark. Und es ist nicht nur ein Treffen der beiden Ligaanführer auch treffen alte Bekannte aufeinander. DSB-Trainer Sadettin Senyüz lief in der vergangenen Saison noch für die Gastgeber auf, doch zu verschenken hat er nichts. "Unser Ziel ist der Aufstieg und natürlich wollen wir gewinnen", so der emsige Cheftrainer. Doch auch sein Gegenüber verfolgt das selbe Ziel für die selbe Partie: "Motivieren brauche ich meine Jungs nicht", so Matthias Pech. Doch er weiß den Gegner einzuschätzen: "Die haben eine starke Offensive und stehen nicht unverdient da oben, viele Spieler aus dem Kader haben schon höher gespielt", analysiert Pech den kommenden Gegner. Doch auf für den Tabellenführer wird dies kein Selbstläufer: "Das wird mit Sicherheit nicht einfach für uns", so Senyüz. Doch beide Teams erhoffen sich Chancen, Pech appeliert an seine Mannschaft: "Wir brauchen uns nicht verstecken, den auch wir haben gute Ergebnisse erzielt, und die Leistung in den letzten beiden Spielen hat auch gestimmt. Wenn wir kompakt stehen und die Leistung bestätigen, dann haben wir eine Chance, Dostlukspor hat Probleme in der Offensive", so der motvierte Cheftrainer der Hausherren. Senyüz hofft eher auf das Glück, will aber nichts dem Zufall überlassen: "Ich hoffe wir gewinnen das Spiel und mit ein bisschen Glück sollte das auch klappen. Ich werde die beste Formation aufstellen", so der DSB-Trainer.

Klar ist, das der Ausgang des Spiels die Liga wieder spannend machen kann, oder vielleicht schon für eine kleine Vorentscheidung sorgen: "Das ist ein Sechspunkte Spiel für uns. Wenn wir es für uns entscheiden sind wir wieder an Dostlukspor dran, wenn DSB das gewinnt, sind sie weg bis auf sieben Punkte, das gilt es zu verhindern", so Pech abschließend.
Anstoß: 14.30 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SuS 21 Oberhausen II - RW Welheimer Löwen

Batenbrocker Ruhrpott Kicker - Vorwärts 08

SF Königshardt II - SW Alstaden II

TB Oberhausen II - TSV Safakspor III

SV Vonderort - SV Rhenania II

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Kommentare: 7
  • #1

    harry (Freitag, 29 November 2013 15:02)

    Find das total schade das in der kreisliga a nicht von den bottropern berichtet wird

  • #2

    Fair (Freitag, 29 November 2013 16:41)

    Ich glaube das die Bottroper Vereine sich nicht beschweren brauchen, weil Sie nach meiner Meinung nicht zu kurz kommen. Wenn man sich die Tabelle anschaut, geben im oberen Drittel die Oberhausener Vereine den Ton an und daher es auch normal ist das von denen mehr berichtet wird.

  • #3

    Albert +Emma (Freitag, 29 November 2013 16:54)

    Blau - Weiß wird in Krechting ein Feuerwerk zünden!!
    Und wenn SWA einen guten Tag erwischt sind es nur noch 4 Punkte auf Klötenhardt!!
    Also Ihr Kuhle Kicker gebt Gas!!

  • #4

    mölle (Samstag, 30 November 2013 10:32)

    Gibt wieder nix mit Aufstieg

  • #5

    Sorge (Samstag, 30 November 2013 17:56)

    RSV Klosterhardt ist am Ende zum Training kommen nur noch 4 -5 Mann ,Der Trainer hat nur Durchhalteparolen ! Der Vorstand reagiert nicht ? Im Winter muß was geschehen ,aber wie soll das gehen wenn man kein Geld in die Hände nehmen will ,Oder Kann? So oder so geht es Bergab in die Kreisliga B ,die Frage ist nur ob der Verein nach dem Winter überhaupt noch existiert ! Ich als Insider weiß das sich einige abmelden werden in der Winterpause und keiner kriegt es mit sei es der Trainer oder der Vorstand ! Holt doch den Biegisch dahin der kennt nen Haufen Spieler und ist doch bekannt toten Mannschaften leben einzuhauchen (Naja über die Qualität der Spieler kann man streiten ) Aber ohne neues frisches Blut wirds zuneige gehen ! Schließlich war der Biegisch jetzt schon mehr trainieren bei Uns als Spieler die ne ganze Saison da sind ! Gruss ein besorgter RSVer

  • #6

    Fortune (Sonntag, 01 Dezember 2013 00:08)

    Schade blau weiß. Ihr seit gut! Aber nicht gut genug. Und der mölle, klasse typ aber als trainer nicht zu gebrauchen. Durchmarsch königshardt.

  • #7

    SFK FAN (Sonntag, 01 Dezember 2013 18:37)

    Unser Saisonziel ist Platz Eins bis Eins", so die Aussage von
    Möllmann in den vergangenen Wochen.
    Also 1 plus 1 = 2 er hat sein Ziel jetzt schon
    erreicht und sieht immer noch die Schlußlichter vom
    roten SFK - Zug. Die Burschen maschieren und die Weichen stehen weiterhin auf Sieg !!