Spitzenspiel am Pfälzer Graben

In der Landesliga treffen am Sonntag dieses Mal Sterkrade-Nord und Rhenania Bottrop direkt aufeinander, während sowohl der VfB Bottrop als auch die Arminia aus Klosterhardt als Favoriten in ihre Spiele gehen. Eine Liga tiefer treffen mit Wißel und Hauner zwei Trainer-Füchse aufeinander, während Dostlukspor Bottrop wieder zurück in die Spur finden will und Cheftrainer Marco Hoffmann von Fortuna Bottrop mit der Trainingswoche hadert. Derweil denkt GW Holten schon fast nur noch an die Rückrunde, hat sich aber alles andere als selbst schon aufgegeben. In der Kreisliga A sind die Augen natürlich Richtung Bottrop-Ebel gerichtet, wo Neu-Trainer Ralf Höner sein Debüt gibt. Ausgerechnet gegen den Spitzenreiter! Das ultimative Kellerduell steigt derweil zwischen Klosterhardt und Osterfeld. Zudem: Ab sofort gibt es ab diesem Spieltag bei Auf'm Platz  auch Oberhausener Stimmen aus der Kreisliga B!

Landesliga

Sterkrade-Nord (10.) - SV Rhenania Bottrop (13.)

Am vergangenen Sonntag sorgte der SV Rhenania für eine faustdicke Überraschung, als das Team von Trainer Oliver Dirr dem Tabellenführer 1. FC Bocholt die erste Niederlage der Saison zufügte. "Unser Respekt ist riesengroß. Den Tabellenführer schlägt man nicht mal eben so", erkannte Nord-Trainer Lars Mühlbauer die Leistung der Rhenanen in der Vorwoche an. Sein Team hingegen unterlag auf heimischer Anlage den Sportfreunden Hamborn mit 1:2. Trotzdem habe sein Team unter der Woche gut trainiert, woraufhin Mühlbauer hofft, dass seine Mannschaft eine gute Leistung bringen könne. "Wir haben die Niederlage gegen Hamborn aufgearbeitet und im Training sehr konzentriert gearbeitet", so Mühlbauer.

   Auch beim SV Rhenania war man mit der Woche zufrieden. Neben dem Überraschungssieg konnten nämlich Dennis Cziuraj und Andre Schittko wieder ins Training einsteigen und werden auch am Sonntag wieder im Kader stehen. Dirr kann demnach nahezu aus dem Vollen schöpfen, lediglich Ihab Khatoun und David Gajda werden fehlen. Trainer Oliver Dirr hebt in Hinblick auf das Auswärtsspiel am Sonntag warnend den Finger: "Wir dürfen nach dem Sieg gegen den Tabellenführer jetzt nicht mit der falschen Einstellung in das Spiel gehen und denken es läuft von allein." Denn Dirr weiß: "Sterkrade-Nord kämpft wie wir ums Überlegen. Das wird ein richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften." Dabei muss der Rhenanentrainer auf seine Informationsquelle verzichten: "Lars (Lars Mühlbauer, d.Red.) hat mir in der Saison schon oft Informationen über unsere kommenden Gegner gegeben. Das wird er für den kommenden Sonntag wohl nicht machen", so Dirr mit einem großen Schmunzeln. 

   In Sachen Aufstellung lässt sich Mühlbauer nicht in die Karten schauen: "Wir haben ein paar Angeschlagene, aber nicht über Ausfälle lamentieren. Wir werden am Sonntag eine starke Elf aufbieten können." In der Liga trennen beide Teams derzeit einen Punkt. Mit einem Sieg könnte der SV Rhenania die Nordler überflügeln, während Sterkrade bei einem eigenen Erfolg definitiv einen Nichtabstiegsplatz behalten kann.

Anstoß: 15 Uhr

 

Viktoria Buchholz (14.) - VfB Bottrop (9.)

Der letzte Spieltag hat erneut eindrucksvoll die These von VfB-Coach Mevlüt Ata bestätigt, dass in dieser Landesliga-Gruppe jeder jeden schlagen kann. Und die Bottroper konnten letzten Sonntag in einem eher schlechten Spiel dennoch drei Punkte gegen den ambitionierten Nachbarn aus Klosterhardt einfahren. "Und wenn man die Ergebnisse der Vorwoche betrachtet, war der Sieg für uns auch bitternötig", so Co-Trainer Chrsitian Müller. Und jetzt können für die Ata-Elf die Wochen der Warheit kommen.

   "Am Sonntag wollen wir unsere Leistung bestätigen und erneut Defensiv gut stehen. Wir wollen in jedem Fall in Buchholz Punkte mitnehmen und wohlmöglich eine kleine Serie starten um zumindest den Abstand nach unten zu halten. Mit einem bißchen Glück können wir dann mit einer guten Ausgangsposition in die Winterpause gehen und im neuen Jahr die Mission Klassenerhalt mit breiter Brust starten", weiß Müller weiter. In jedem Fall stehen dem Trainerduo der gleiche Kader wie in der Vorwoche zur Verfügung; ein weiteres Fragezeichen bleibt hinter dem Einsatz von Marc Grobi, der in dieser Woche nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen konnte. "Wir können nahezu aus dem Vollen schöpfen", schmunzelt Müller und weiß nicht so recht wie er den Gegner einschätzen soll. Buchholz schätzt er sehr zweikampfstark, laut auf dem Platz und aggressiv ein - ein eher unangenehmer Gegner für den VfB. Aber auch dieser Gegner sollte einer möglichen Serie des VfB nicht im Wege stehen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Arminia Klosterhardt (6.) - Mülheimer SV (15.)

Das Derby der Vorwoche gegen den VfB Bottrop und der damit verbundenen 0:1-Niederlage: aufgearbeitet und abgehakt. „Man muss sagen, dass die Bottroper es gut verstanden haben, uns den Spaß am Fußball zu nehmen. Wir haben keine spielerischen Mittel dagegen gefunden, das war natürlich schon enttäuschend“, so Klosterhardts Übungsleiter Michael Lorenz rückblickend auf en Vorsonntag. Doch der hat gemeinsam mit seinem Trainerteam die Schwachstellen im Spiel ausmachen können und unter der Woche hart mit den Arminen gearbeitet.

Sperre abgesessen und wird in der Offensive wieder für mächtig Druck und Alarm sorgen: Raphael Steinmetz.
Sperre abgesessen und wird in der Offensive wieder für mächtig Druck und Alarm sorgen: Raphael Steinmetz.

„An dem Tag hatte insgesamt relativ wenig gepasst, so Dinge wie Passqualität, schnellerem Zusammenspiel und Herausspielen von Torchancen, Umschaltprozess. Darauf haben wir im Training unter der Woche unser Augenmerk gerichtet“, erläutert der Coach vom Hans-Wagner-Weg, der den Kickern aber auch mal ein schlechtes Spiel gestatten wollte. „Natürlich ärgert einen das, aber ich kann es nur wiederholen: Wir sind eine junge Mannschaft die noch in der Entwicklung ist. Jetzt gilt es für uns, die guten Trainingsleistungen der vergangenen Tage auf den Platz zu transportieren“, nimmt Lorenz seine Schützlinge in die Pflicht. Mülheimer SV heißt der Gegner, der in der unteren Tabellenregion beheimatet ist - und dem Coach aus Klosterhardt derzeit so gar nicht schmecken möchte. „Ein dankbarer Gegner ist der Mülheimer SV für uns derzeit nicht, sie haben durch den Trainerwechsel Kraft frei gesetzt und haben im Bereich Offensive gute Leute“, mahnt Lorenz zur Vorsicht gegen einen Gegner, der in der Vorwoche noch Schonnebeck im Heimspiel mit 1:0 besiegen konnte. Nicht mit an Bord wird am Sonntag Carsten Weißert sein, den muskuläre Probleme derzeit außer Gefecht setzen. Die gute Nachricht für die Arminen: Youngster und Goalgetter Raphael Steinmetz hat seine einwöchige Sperre abgesessen und wird seinen ihm angestammten Platz in der Abteilung Attacke wieder einnehmen können. Er wurde beim Derby schmerzlich vermisst. „Für uns gilt es immer noch daran zu arbeiten, die Balance zwischen Offensive und Defensive zu verbessern. Aber diese Geduld, die man dafür benötigt, die haben wir“, unterstreicht Lorenz, der ergänzt: "Am Sonntag werden wir zeigen, dass wir es besser können."

Anstoß: 14.45 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SF Hamborn - ESC Rellinghausen

1. FC Bocholt - FSV Duisburg

TuB Bocholt - Duisburger SV

Spvg Schonnebeck - SC Bocholt

SF Niederwenigern - Vogelheimer SV

Bezirksliga

Arminia Klosterhardt II (5.) - 08/29 Friedrichsfeld (3.)

Pendelt die Arminia sich langsam da ein, wo sie auch am Saisonende stehen wird? Die Höhenluft schien zwischenzeitlich nicht allen bekommen zu sein. Doch mittlerweile hat sich Dahlbeck-Elf gefangen und verlor die letzten drei Spiele nicht - auch wenn zweimal davon Unentschieden gespielt wurde. Am Sonntag empfängt man mit Friedrichsfeld nun den Tabellendritten der Liga. Ein kleines Spitzenspiel also am Hans-Wagner-Weg, der aber um die Schwere der Aufgabe weiß. „Das ist ein echter Brocken“, so der Sportliche Leiter der Reserve, Andreas Arold, im Vorfeld der Partie.

Andreas Arold.
Andreas Arold.

   Denn Arold weiß auch, dass der nächste Gegner ebenfalls mit breiter Brust anreisen wird. „Friedrichsfeld dürfte jetzt eingespielt sein. Sie hatten zuletzt einen Lauf und haben viermal hintereinander gewonnen. Aber wir brauchen uns nicht zu verstecken und werden sicherlich auch mit breiter Brust auflaufen können.“ Dabei weiß auch Arold, worauf es am Sonntag ankommen wird. „Gegen Krechting stimmte unser kämpferischer Einsatz. So sollte es auch gegen Friedrichsfeld sein. So muss es auch gegen Friedrichsfeld sein. Denn für mich zählen sie neben Königshardt und BWO zu den Top 3 der Liga. Aber unsere Jungs, die spielen werden, können sich dann in solchen Spielen auch beweisen“, so Arold. Nicht dabei sein wird erneut Oktay Cin, der letztmalig gesperrt fehlen wird. Da nächste Woche spielfrei ist, muss er nur noch einmal zuschauen. Ansonsten ist der Großteil aber anwesend. „Es ist auch nicht immer wichtig zu wissen, wer alles ausfällt. Es wird nicht denen gerecht, die spielen und teilweise in die Bresche springen. Wir haben einen großen Kader und einige mussten teilweise auf schon ungewohnten Positionen spielen. Aber das zeichnet uns diese Saison aus“, so Arold abschließend. Und das soll es nach Möglichkeit auch am Sonntag. Vielleicht gelingt den Arminen ja sogar eine Überraschung.

Anstoß: 12.30 Uhr

 

SV Fortuna Bottrop (11.) - BW Dingden (15.)

Es sollen mindestens 20 Punkte bis zur Winterpause werden. Dieses Ziel gab Fortunen-Trainer Marco Hoffmann im Vorfeld des Heimspiels gegen PSV Wesel-Lackhausen II an. Im Klartext hieß das neun Zähler aus den verbleibenden fünf Hinrundenspielen. Vier sind es schon geworden. Mit dem Zähler vom letzten Sonntag gelang den Rheinbaben der Sprung auf Rang elf, jener Platz der zum Verbleib in der Bezirksliga in der berechtigt. Und den gilt es nun zu verteidigen. Da kommt so ein Heimspiel gegen den Drittletzten BW Dingden doch gerade recht, oder? Immerhin konnte man das letzte Heimspiel gegen den damaligen Tabellendritten Wesel-Lackhausen II mit 1:0 gewinnen. Dafür tat sich man sich gegen die Tabellennachbarn GW Lankern und Borussia Bocholt „schwer“. Dort gab es auf fremden Platz jeweils „nur“ einen Zähler, trotz deutlicher Überlegenheit. Gegen Dingden sollen nun weitere drei her, doch die Vorbereitung auf die Partie war nicht gerade optimal: „Das letzte Spiel ging an die Substanz und hat angeschlagene Spieler mitgebracht, sodass die Trainingswoche ein wenig zerrissen war. Ich hatte am Dienstag lediglich 13 beziehungsweise am Donnerstag 16 Spieler zu Verfügung“, so Coach Marco Hoffmann. Und auch für Sonntag ist der Einsatz von einigen Akteuren noch ungewiss. So stehen große Fragezeichen hinter Christoph Illguth, Christopher Horstmann und Pierre Weyerhorst. Matthias Beckfeld und Wesley Bakalorz stehen nicht zu Verfügung. Doch davon will man sich beim Tabellenelften nicht abschrecken lassen: „Wie werden gegen die Voraussetzungen ankämpfen und wollen alles was wir drauf haben, abrufen. Die letzten drei Spiele sollten das nötige Selbstvertrauen für das eigene Heimspiel unterstreichen. Wir wollen denn positiven Trend fortsetzen und den Heimsieg einfahren“, so Hoffmann.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

GW Lankern (10.) - SC 20 Oberhausen (9.)

Viele hielten es vor Saisonbeginn nicht einmal für möglich, dass dieser Spielclub aus Oberhausen überhaupt den Hauch einer Chance auf den Klassenerhalt hat. Es war teilweise gar die Rede davon, dass sogar keine Mannschaft zustande kommt. Was wurde nicht alles über den Klub vom Knappenmarkt geschrieben, gesagt und gelästert. Teilweise sahen die Kritiker sich zu Saisonbeginn dann auch in ihren Äußerungen bestätigt. Doch langsam aber sicher verstummen eben diese Kritiker immer mehr. Geschafft hat es die Mannschaft um Cheftrainer Michael Schneider ganz alleine. Mit Siegen und immer wieder überzeugenden Auftritten.

Cheftrainer Michael Schneider. Foto: Privat
Cheftrainer Michael Schneider. Foto: Privat

   Hochgekämpft hat man sich. Aus dem Sumpf des Abstiegskellers ist man schon hervorgekommen. Platz neun derzeit würde sogar den Klassenerhalt bedeuten. Aber klar ist auch: So muss es weitergehen. Anderes bleibt dem Spielclub nicht übrig. Sonst ist man schneller wieder unten drin, als man gucken kann. Und Schneider ist natürlich bewusst, dass das Spiel in Lankern ein ganz, ganz wichtiges ist. „Das ist ein Sechs Punkte-Spiel, keine Frage. Es ist dieselbe Situation wie zuletzt gegen Bocholt. Lankern ist sehr heimstark, aber wir fahren da mit viel Selbstvertrauen hin. Wir sind aber gewarnt, schließlich hat der Tabellenführer Königshardt da nach einer 2:0-Führung sogar noch verloren. Ich vermute, dass es ein echtes Kampfspiel wird, aber beide Teams sich auch auf Augenhöhe treffen werden“, vermutet der Club-Trainer. Der weiß, dass es auch deswegen ein wichtiges Spiel ist, weil nicht nur ein weiterer Konkurrent auf Distanz gehalten werden kann. Derzeit ist Lankern nur ein Punkt hinter den Oberhausenern. „Wenn wir aus Lankern einen Punkt mitnehmen können, dann ist es ein weiterer Schritt nach vorne, um noch etwas mehr Ruhe in das Umfeld zu kriegen. Dann stehen zwei Heimspiele gegen Dostlukspor und Fortuna Bottrop an, so dass wir tatsächlich eine ruhige Winterpause kriegen könnten. Aber dafür müssen wir erst einmal Sonntag anfangen und punkten.“ Wie das geht, weiß Schneider auch. „Bei uns ist es eine Konzentrationssache. Die Jungs müssen jeweils die ersten 20 Minuten der Hälften hellwach sein und wir müssen vor allem hinten gut stehen und lange die Null halten. Wenn wir das schaffen und ab und zu ein paar Spitzen nach vorne setzen können und an unsere Grenzen gehen, könnten wir was mitnehmen“, hofft der Übungsleiter, der ein letztes Mal auf Sebastian Stollen (Sperre) verzichten muss. Hinter Lenz und Klasnitz ist noch ein Fragezeichen, da beide angeschlagen sind. „Wir haben auswärts schon 23 Gegentore kassiert. Das gilt es Sonntag zu minimieren“, so Schneider abschließend.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

SF Königshardt (1.) - Adler Osterfeld (2.)

Es ist nicht nur das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenersten und -zweiten. Es ist auch das Duell zweier Trainerfüchse. Beide sind sie es, und beide haben großen Respekt voreinander. „Wer dreimal hintereinander aufgestiegen ist und noch dazu in Ligen, die über unserer jetzigen liegen, der scheint ja durchaus zu wissen, was er tut“, lächelt Udo Hauner, Trainer vom Adler aus Osterfeld, der ganz genau weiß, dass das leichte Untertreibung ist, wie er über sein nächsten Gegenüber Dirk Wißel spricht. Der gibt das Lob gerne weiter. „Udo ist ein sehr, sehr guter Trainer, dem ich wie auch dem Verein Adler Osterfeld gerne den Erfolg gönne. Aber dann bitte in allen anderen 30 Spielen und nicht am Sonntag“, zeigt sich auch Wißel im Vorfeld des Derbys bestens gelaunt.

Trifft Trainer-Sohn Tobias Hauner auch gegen Königshardt? Foto: Adler Osterfeld
Trifft Trainer-Sohn Tobias Hauner auch gegen Königshardt? Foto: Adler Osterfeld

   Wißel dürfte sich nicht gerade darüber gefreut haben, dass BW Oberhausen dem Adler vor kurzem sieben Eier ins Netz gelegt hat. Nicht nur, weil BWO somit schon wieder gewann. Sondern, weil der Adler nun sicher gegen ein Spitzenteam wieder etwas gut machen will. „Jede Niederlage sollte und wird Spieler und Trainer sensibilisieren. Aber ich denke auch, dass Udo sein Team genau die richtige Einstellung für Sonntag verpassen wird. Er weiß genau, wo er den Hebel ansetzen muss.“ Und das hat er schon. „Den Beton habe ich schon Montag bestellt, er müsste rechtzeitig da sein“, scherzt Hauner zunächst, ehe er zum Ernst der Lage zurückkehrt. „Ich werde oft auf die Klatsche bei BWO angesprochen, was mir natürlich immer noch quer im Magen liegt. Aber nochmals: BWO hatte einen unglaublich guten Tag und wir einen unglaublich schlechten. Bei Thorsten und seiner Mannschaft kann man verlieren, aber ich will sicherlich nicht noch einmal sieben Gegentore kassieren, denn dann kann ich auch böse werden, das wissen die Jungs“, so Hauner, womit man schon einmal einen Vorgeschmack dafür bekommt, wie zuletzt das Training an der Siepenstraße gewesen sein dürfte. „Wir haben diese Woche sehr aggressiv trainiert, denn wir müssen extrem gut am Sonntag dagegen halten. Insbesondere gegen so starke Spieler wie Bulut oder Reuschenbach. Wenn wir extrem gut dagegen halten, ist vielleicht sogar ein Punkt möglich“, hofft der Adler-Trainer, der auf Abdel Boukdir verzichten muss, der eine Kapsel gedehnt hat sowie eine Blutung im Zeh. Und Wißel?

Vor David Reuschenbach hat Adler-Trainer Udo Hauner großen Respekt.
Vor David Reuschenbach hat Adler-Trainer Udo Hauner großen Respekt.

   Der wird wie zuletzt auch wieder auf Robin Thiel, Marcel Spitzer und Yasin Meziroglu verzichten müssen. Hinter dem zuletzt verletzten Julian Rosenau steht noch ein Fragezeichen. „Da warten wir die letzten Eindrücke und den Härtetest ab, ob es für Sonntag schon wieder reicht“, so Wißel, der die Lobeshymnen von Hauner gar nicht so hochhängen will. „Damals mit Sterkrade 06/07 fast von der Landes- in die Verbandsliga aufgestiegen zu sein, war einfacher als die Aufstiege mit Speldorf und Kray, die schön und anstrengend waren, aber eher machbar. Aber mir ist es auch wichtig, dass nicht ich alleine für diesen Erfolg verantwortlich bin. Es fängt beim Vorstand an, der mich in Ruhe arbeiten lässt und mir Vertrauen schenkt und hört bei der Mannschaft auf, die spielt. Das bin ja nicht ich. Und ob Betreuer oder Platzwart: alle arbeiten gemeinsam für ein Ziel.“ Welches das ist, das lässt Wißel nach wie vor nicht aus sich herauslocken, wohlwissend, dass sein Team nicht nur wegen des derzeitigen ersten Tabellenplatzes Topfavorit auf den Aufstieg ist. „Ich halte nichts von langfristigen Zielen. Ich kann aber gerne offensiv sein und sagen: Sonntag will ich gegen Adler Osterfeld gewinnen“, so sein süffisanter Beitrag. Wißel erklärt es: „Was habe ich denn davon, jetzt etwas heraus zu posaunen und am Ende stehe ich als der große Depp da? Die kleinen Schritte und das nächst Machbare sind wichtig, und das ist Adler Osterfeld, das auf einer nach wie vor positiven Welle schwebt und ein junges, hungriges Team hat. Wir wollen gegen sie mindestens ein Tor besser sein und dafür arbeiten wir“, so sein abschließender Kommentar.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Borussia Bocholt (12.) - Dostlukspor Bottrop (8.)

Die Niederlage gegen Spitzenreiter SF Königshardt ist abgehakt. „Wenn du solche individuellen Fehler machst, dann darfst du nicht beschweren. Sie sind nicht umsonst Tabellenführer, doch enorm unterlegen waren wir nicht. Dementsprechend war am Dienstag die Enttäuschung da. Doch wir müssen nach vorne schauen. Jetzt haben wir drei schwere Spiele vor der Brust, wo unbedingt Punkte her müssen“, blickt Dostlukspor-Trainer Sebastian Stempel nach vorne. Es geht nach gegen GW Lankern und SC 20 Oberhausen. Aber zunächst reisen die Bottroper zum Tabellenzwölften Borussia Bocholt. Und wenn man den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößern will, dann kommt nur ein Sieg in Frage. Übungsleiter Sebastian Stempel weiß was seine Jungs erwartet: „Ich habe mit Rainer Schürmann, dem Trainer von Bocholt, früher selbst zusammen gespielt. Er wird viel Wert auf den kämpferischen Einsatz legen. Uns erwartet ein heißer Tanz.“ Die Vorzeichen auf was Zählbares für die Gäste stehen aber nicht schlecht. Denn zum einen ist Dostlukspor das zweitbeste Auswärtsteam und zum anderen gab es nach den vorherigen drei Niederlagen ein Unentschieden und zwei Siege. Nicht mit dabei sein werden Ali Hazar und Deniz Sirin. Sebastian Murasch ist fraglich.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

BW Oberhausen (4.) - Hamminkelner SV (6.)

Man kann es gar nicht wegdiskutieren, auch wenn man wollte. Blau-Weiß Oberhausen-Lirich ist in bestechender Form. Die Spiele haben derzeit noch gar nicht angefangen, aber man hat das Gefühl, dass die Möllmann-Truppe nun diese Aura hat, die man ihr eigentlich von Anfang an zugetraut hat. Die Aura der Unbesiegbaren. Die Aura der Mannschaft, die Angst und Schrecken verbreitet. Die letzten Gegner haben es schon zu spüren bekommen. Und Cheftrainer Thorsten Möllmann selbst hatte es eigentlich sogar angekündigt, als er vor Wochen schon sagte, dass er froh ist, wenn der Oktober vorbei sei. Seit Ende Oktober fegt die blau-weiß Lok über die Liga hinweg und ist gefühlt schon wieder mitten im Aufstiegskampf, aus dem noch vor nicht einmal einem Monat beinahe der Abstiegskampf wurde - übrigens auch fast von Möllmann selbst ausgerufen.

Ist mit seinem BWO derzeit auf dem Vormarsch: Thorsten Möllmann.
Ist mit seinem BWO derzeit auf dem Vormarsch: Thorsten Möllmann.

   Jetzt ist aber alles anders gekommen, und Möllmann will sich auch vom HSV nicht aufhalten lassen. „So, wie es zuletzt war, soll es auch bleiben. Und da wir auch kaum Ausfälle haben, alle fitter werden und wir auch zuletzt fast dreimal immer mit derselben Mannschaft spielen konnten, stehen die Chancen gut, dass wir auch Sonntag wieder sehr gut in Form sein dürften“, so Möllmann im Vorfeld der Heimpartie. Die Gäste haben die drittschwächste Offensive der Liga, stehen aber dennoch in Schlagdistanz zu den Oberhausenern. Die müssen weiter auf Marcel Bongers (beruflich) verzichten und Ümit Mutlu, der zwar seine Sperre abgesessen hat, aber auch aus beruflichen Gründen zuletzt nicht immer mittrainieren konnte und deswegen am Sonntag zunächst in der Reserve Spielpraxis sammeln soll. „Ich habe hinten ja schon vor wenigen Wochen umgestellt, seitdem stehen wir hinten besser, was vor allem der Verdienst von Mehmet Kaya ist. Aber da wollen wir auch noch besser werden.“ Klingt schon fast wie eine Warnung an den Rest der Liga, denn die Offensive läuft ja im Prinzip von selbst. „Nözel kommt langsam immer besser in Form, Ertural auch und mein Sohn Sascha hat als Mittelfeldspieler schon elf Tore geschossen. Man merkt, dass viele der Jungs mit noch besserer Fitness auch noch besser werden“, so Möllmann abschließend. Dem neunten Saisonsieg steht also scheinbar nicht viel im Weg und dann ist sogar der Sprung auf Platz zwei am Sonntagnachmittag möglich.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

VfR 08 Oberhausen (14.) - PSV Wesel-Lackhausen II (7.)

Am vergangenen Sonntag hat der VfR 08 Oberhausen gegen eine "sehr gute Mannschaft", so VfR-Trainer Thorsten Hamm, verloren. Mit 1:2 unterlagen die 08er bei 08/29 Friedrichsfeld. "Man hat aber auch sehen können, dass wir einigermaßen mithalten konnten", so Hamm weiter. Daraus schöpft Hamm Mut für die nächste schwere Aufgabe. "Wenn wir die Fehler abestellen und mit der richtigen Einstellung in die Partie gehen, sind drei Punkte möglich", erklärt 08er-Trainer Hamm in Hinblick auf das bevorstehende Heimspiel gegen den Tabellensiebten Wesel-Lackhausen II. 

   In der Tabelle liegen aktuell sechs Punkte zwischen den beiden Teams. Der VfR belegt mit 14 Zählern weiterhin einen Abstiegsplatz und könnte mit einem Erfolg gegen die Lackhausen-Reserve einen ganz wichtigen Sieg einfahren, da es in der Liga ohnehin sehr eng zugeht. Das weiß auch Thorsten Hamm: "In der Liga kann eigentlich jeder jeden schlagen." So erklärt der VfR-Übungsleiter auch: "An einem guten Tag können wir Wesel schlagen." Doch mit der Lackhausen-Reserve kommt die beste Defensive, wenn man nur die Auswärtstabelle betrachtet. In sechs Spielen mussten die Weseler erst sechs Gegnertreffer hinnehmen. Zum Vergleich: Der VfR, der sieben Punkte auf der heimischen Anlage einheimsen konnte, hat in sieben Spielen bereits 18 Gegentore kassiert.

   Trainer Thorsten Hamm muss dabei auf Chris Thiemann verzichten. Ansonsten war Hamm mit der Woche zufrieden: "Wir haben gut trainiert und ich hoffe, dass wird das Sonntag umsetzen können. Drei Punkte wären richtig wichtig."

Anstoß: 14.30 Uhr

 

GW Holten (17.) - SV Krechting (13.)

Die Situation für GW Holten wird immer berdohlicher. Nach 13 absolvierten Spielen belegen die Grün-Weißen mit sieben Punkten weiterhin das Tabellenende. Der Rückstand auf den Vorletzten SW Alstaden beträgt aktuell sechs Punkte. Am kommenden Sonntag empfängt das Team von Trainer Giuseppe Gambino den Tabellen-13. SV Krechting, der 14 Punkte vorzuweisen hat. Aufgrund dieser Konstellation betont Gambino: "Am Sonntag zählt nur ein Sieg." Denn bei sechs Punkten Rückstand auf den Tabellenvorletzten ist sich auch Holtens Trainer der Situation bewusst: "Wenn wir nicht langsam Punkte sammeln, können wir für die Kreisliga A planen." Hoffnung, dass es doch noch mit dem Klassenerhalt klappt, zieht Giuseppe Gambino aus der Rückrunde: "Da wollen wir richtig angreifen".

   Erst einmal steht aber der SV Krechting bevor. "Das ist eine Wundertüte", so Gambino in Bezug zum kommenden Gegner. Auf des Gegners Platz konnte der SV erst drei von möglichen 21 Punkten einfahren und schoss mit vier Toren die wenigsten Teams in der Auswärtstabelle. Doch die Holtener zieren auch in der Heimbilanz das Tabellenende: Vier Punkte aus sieben Spielen. Dass seine Mannschaft mithalten kann, bewies Gambinos Team in der Vorwoche bei der knappen 0:1-Niederlagen beim Hamminkelner SV. "Da haben wir in meinen Augen drei Punkte liegen lassen", so Holtens Trainer, der diese am kommenden Sonntag einfahren will. Bei dem Unterfangen Heimsieg muss Gambino allerdings auf Murid Popal verzichten, der aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen wird. 

Anstoß: 14.30 Uhr

 

 

SW Alstaden -> Spielfrei

Kreisliga A

Sterkrade-Nord II (10.) - VfR 08 Oberhausen II (8.)

„Ich werde dem Team am Sonntag die Daumen drücken“, hofft VfR Trainer Günther Gbür auf ein gutes Abschneiden seiner Mannschaft. Der Chefcoach selbst wird am Sonntag aber nicht am Spielfeldrand stehen, denn das übernimmt dann der Co-Trainer Markus Kotzur. Kotzur ärgert vor allem die lange Verletztenliste: „Es fallen sehr viele Spieler aus. Allerdings kann ich auch noch nicht sagen, wer genau ausfällt, denn das entscheidet sich noch kurzfristig.“ Bei Sascha Knoblich, Selim Richter, Marcel Horbst, Mario Brambosch und Julian Brock stehen große Fragezeichen. Alle sind angeschlagen und, ob sie am Sonntag einsatzfähig sind, lässt sich noch nicht sagen. Sterkrade Nord ist laut Kotzur aber auch nicht gerade der Lieblingsgegner von VfR: „Seitdem ich hier im Verein mitwirke, haben wir, glaube ich, nicht einmal gegen Nord gewinnen können. Das wollen wir natürlich ändern, denn die Quote ist echt miserabel. Wir wollen uns gut verkaufen und das Bestmöglichste mitnehmen.“

   Sein Gegenüber, Johann Wüst, möchte nicht dagegen nicht, dass die noch kurze Schwächephase seiner Mannschaft anhält: „Wir haben die letzten beiden Spiele knapp und sehr unglücklich verloren. Jetzt wollen wir aber keinesfalls in einen Sog geraten und wollen deshalb etwas mitnehmen.“ Seine Mannschaft steht vor einem richtungsweisenden Spiel. Denn im Verlauf der Saison möchte man nicht mehr in die unteren Tabellenregionen geraten. „Wir wollen den Abstand zu den hinteren Plätzen groß halten. Jetzt müssen wir die Mannschaft wieder aufbauen und gucken, was dabei rumkommt. Das wenige Negative müssen wir ausblenden und auf dem Positiven aufbauen. Somit hoffen wir auf die drei Punkte, um wieder aus der kurzen Schwächephase zu kommen.“

 Anstoß: 13 Uhr

 

RSV Klosterhardt (16.) - SG Osterfeld (15.)

Ein Duell zweier Kellerkandidaten, beide Mannschaften kämpfen um jeden Punkt und hoffen auf Wunder, um aus der Abstiegszone zu kommen, das gestaltet sich sehr schwierig. Doch das Kellerkind Klosterhardt präsentierte sich gegen den Spitzenreiter Sterkrade überraschend gut und sie mussten sich nur knapp mit 1:2 geschlagen geben. Doch genützt hat es den Hausherren wenig, denn es müssen Punkte her. „Die wollen unbedingt drei Punkte und werden kämpfen“, so SGO-Verantwortlicher Reimar Basenau. Und für die Gäste wird es alles andere als einfach, denn die Spielgemeinschaft hat mit massiven Personalproblemen zu kämpfen, Trainer Patrick Wojwod muss auf ganzen sieben Spieler verzichten: „Uns fehlt die halbe Mannschaft, wir holen Spieler aus der Alten-Herren und reaktivieren Julian Phillipowicz“, so Basenau. „Auf Grund der Lage musst du dich natürlich anders aufstellen“, so Basenau weiter. Und ob die Umstellung wirkt, wird sich zeigen, doch eines ist sich der SGO-Verantwortliche sicher: „Entweder die sind nervös und wir holen die drei Punkte oder die schlagen uns“, so Basenau abschließend. RSV-Trainer Bodo Flamme war für die Auf’m Platz-Redaktion nicht zu erreichen.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

FC Sterkrade 72 (9.) - Arminia Lirich (5.)

„Das ist unser letztes Heimspiel im Jahr 2013 und wir wollen den Aufstieg in die Kreisliga A mit einem Sieg im letzten Heimspiel vergolden“, sprach 72-Cheftrainer Ahmed Mohamad sein Ziel für das kommende Spiel aus. Zwar belegen die Gäste derzeit einen besseren Tabellenplatz, doch an eine klare Rollenverteilung in dieser Partie glaubt keiner so wirklich: „Die Chancen stehen hier 50 zu 50, Lirich ist selbst überrascht da oben zu stehen, wir haben derzeit einen Lauf und es wird sich am Sonntag zeigen, wer den besseren Tag erwischt hat“, so Mohamad. „Ich glaube das wir ein ausgeglichenes Spiel 72 hat die letzten zwei Spiele gewonnen und eins davon sogar sehr hoch“, so Lirich-Trainer Christian Kinowski. „Sehr hoch“, konnten die Hausherren zuletzt gegen SuS 21 Oberhausen gewinnen, mit 7:1 schossen die 72er SuS von der eigenen Platzanlage, die Gäste hingegen mussten sich GA Sterkrade mit 1:2 geschlagen geben. „Es müssen langsam wieder Punkte her, um wieder auf einen vernünftige Linie zu kommen“, so Kinowski weiter. Besonders heiß auf das Spiel ist der Toptorschütze der 72er Mike Nörenberg: „ Der hat fast zwanzig Jahre bei Lirich gespielt und hat seine komplette Jugend dort verbracht“, erklärt Mohamad. Doch die komplette Mannschaft ist „gut drauf“: „Ich bin ganz optimistisch, und wenn wir den einstelligen Tabellenplatz halten können, dann sind wir zufrieden“, so Mohamad abschließend. 

Anstoß: 14.30 Uhr

 

Fortuna Alstaden (7.) - Adler Osterfeld II (12.)

Zusammen mit Barisspor Bottrop ist Aufsteiger Fortuna Alstaden die Mannschaft der Stunde in der Kreisliga A. Mit 20 Zählern rangiert die Fortuna aktuell am siebten Tabellenplatz. Zuletzt gab es drei Siege in Folge, unter anderem ein 2:0 bei SV Concordia Oberhausen. Gegen die Zweitvertretung von Adler Osterfeld soll es natürlich so weiter gehen: „Außer einem Sieg kommt für nichts in Frage. Sonst waren die drei Siege davor nichts Wert. Adler hat sieben Punkte Rückstand und das soll auch nach den 90 Minuten so bleiben“, gibt sich Alstadens Übungsleiter Yusuf Kücük optimistisch. Auf die Frage nach dem Höhenflug antwortete er folgendermaßen: „Wir haben die gleiche Mannschaft wie in der letzten Saison. Und mittlerweile haben sich meine Spieler an den Unterschied zwischen Kreisliga B und A gewöhnt.“

   Dieser Optimismus ist bei den Osterfeldern nicht zu spüren. Zwar gab es letzten Sonntag nach fünf sieglosen Spielen, darunter zwei Remis, wieder einen Dreier, doch dieser wurde auch durch die Hilfe von fünf Bezirksligaspielern geholt, da die Erstvertretung spielfrei hatte. Nun soll es mit dem eigenen Personal klappen und da kann es gegen den spielstarken Aufsteiger nur mit der Brechstange gehen: „Wir müssen voll dagegen halten. Gegen Alstaden ist nur über Kampf was zu holen. Unser Ziel ist, aus den verbleibenden drei Saisonspielen sechs Punkte zu holen“, so Trainer Thorsten Jablonski der beim Gastspiel in Alstaden alle Mann an Bord hat. 

Anstoß: 15 Uhr

 

TSV Safakspor (13.) - Barisspor Bottrop (6.)

Im letzten Jahr noch fast in die Kreisliga B abgestiegen, läuft es nun rund für die Kicker des Trainergespann Cem und Taner Kaplangiray. Mit 21 Punkten findet man sich im gesicherten Mittelfeld wieder und das trotz des jungen Durchschnittsalters. Mit dem 19-jährigen Emre Kilic stellt Barisspor zusammen mit Mike Nörenberg vom FC Sterkrade 72 auch den Top-Torjäger der Liga. Beide trafen jeweils zwölf Mal. Allein im Lokalderby gegen Ebel traf Kilic vierfach. Wenn es nach seinem Trainer Cem Kaplangiray geht, kann es gerne so weiter gehen, doch einfach wird es nicht: „Safakspor hat wie wir eine ähnliche junge Mannschaft. Dennoch sind sie sehr unangenehm zu spielen. Ich habe mir bei unserem Torwart Cihan Saracbasi, der letzte Saison noch bei Safakspor gespielt hat, ein paar Insidertipps geholt. Wir müssen mit voller Konzentration zu Werke gehen. Wenn so spielen wir gegen Ebel, bin ich sicher, dass wir Punkte mit nach Bottrop nehmen werden.“

   Das will der TSV Safakspor natürlich verhindern. Mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen treten die Oberhausen mit breiter Brust an, aber auch mit dem Wissen, dass Barisspor favorisiert ist. Des Weiteren muss Coach Murat Eraslan auf fünf Stammkräfte verzichten, während die Gäste alle Mann an Bord haben. Aufgeben kennt Eraslan aber nicht: „Uns steht ein schweres Spiel bevor. Doch ich schätze unsere Chancen auf 50 zu 50 ein. Meine Spieler arbeiten sehr hart im Training und ich merke, dass wir in die richtige Richtung steuern.“ 

Anstoß: 15 Uhr

 

VfR Ebel (14.) - Sterkrade 06/07 (1.)

Im Prinzip hätte man schon erahnen können, was bei Dirk Rovers unter der Woche los war, als auch er bei Auf‘m Platz las, dass Ebel den Trainer gewechselt hat. Niemand spielt gerne als erstes gegen ein Team, das sich quasi etwas neu aufstellt beziehungsweise sich dem neuen Trainer auch präsentieren will. Und genauso ergeht es dem Trainer vom Spitzenreiter, von Sterkrade 06/07. „So ein Trainerwechsel kann einiges bewirken und ich kann mir auch gut vorstellen, dass Ralle den einen oder anderen reaktivieren kann“, befürchtet Rovers, der aber deswegen jetzt nicht in Angst und Schrecken verfällt. „Erst einmal freue ich mich, ihn wiederzusehen. Aber wir wollen auswärts natürlich den nächsten Dreier einfahren“, so Rovers weiter.

   Der hat einige angeschlagene Spieler, so dass er auch noch nicht ganz genau weiß, wer ihm alles letztendlich zur Verfügung stehen wird. Auch deswegen dürfte das Spiel in Bottrop „eine schwere Geburt werden“. Aber, es wird sich wohl doppelt lohnen, sich reinzuhängen. Denn, und so offen und ehrlich ist Rovers auch, mit einem Auge wird man auch auf das Oberhausener Derby zwischen GA Sterkrade und Concordia werfen. „Die Vorstellung, den Vorsprung auf einen Konkurrenten weiter ausbauen zu können, reizt da natürlich sehr“, so Rovers abschließend. Und Ebel? Da dürfte ordentlich Betrieb unter der Woche gewesen sein. Entweder, weil so mancher über die Art und Weise enttäuscht gewesen sein muss, wie mit dem Ex-Trainer Nowak umgegangen wurde, oder weil der neue Trainer Ralf Höner gleich mal ordentlich Gas gegeben hat - oder natürlich aus beiden Gründen. Ganz genau wissen wir es leider nicht, da der neue Übungsleiter an der Ebeler Seitenlinie für die Redaktion im Vorfeld der Partie leider nicht zu erreichen war. Doch auch so kann jeder eins und eins zusammenzählen und kommt zu dem Entschluss, dass hier eine durchaus brisante Partie auf die Anwesenden warten wird.

Anstoß: 14.30 Uhr

 

GA Sterkrade (3.) - SV Concordia (2.)

Topspiel an der Dachsstraße. Die beste Heimmannschaft empfängt das beste Gästeteam. Beide sind der jeweiligen Statistik noch ungeschlagen. Die Sterkrader konnten sogar alle sieben Heimspiele gewinnen. Würde es aus auf fremdem Terrain nicht so hapern, nur fünf Punkte aus sechs Spielen, wäre der Abstand auf die Concordia sicherlich kleiner als die fünf Punkte. Des Weiteren ist es auch das Duell der stärksten Defensiven der Liga. Was das Tore schießen angeht, da sind die Gäste klar im Vorteil. Mit 42 Toren traf man fast doppelt so viel wie die Hausherren (23).

   Für die Partie am Sonntag hat die Concordias Trainer Gerhard Gayk einen ordentlichen Aderlass zu verzeichnen. Mit Paul und Kalle Okon, Ilker und Soner Tabakoglu, Damiano Schirru, Senad Beric und Juan Maye fallen gleich sieben Spieler aus. Nichtsdestotrotz will man den Abstand auf Glück-Auf vergrößern und eine weitere Siegesserie starten. Die letzte endete bei fünf Siegen in Folge mit einem 0:2 zu Hause gegen Fortuna Alstaden.

   Die Hausherren wollen zu Hause natürlich weiterhin ungeschlagen bleiben. Insbesondere jetzt, wo der neue Kunstrasenplatz fertig gestellt worden ist. Neben den siegen Heimsiegen war man auch im Pokal dreimal zu Hause erfolgreich. Unter anderem warf die Buhlmann-Truppe den Bezirksligisten SV Fortuna Bottrop raus.

Anstoß: 15 Uhr

 

SC 1912 Buschhausen (4.) - SuS 21 Oberhausen (11.)

„Wir gucken nur auf uns selbst“, so Buschhausens Trainer Andre Nowak. Er will mit seiner Mannschaft nach drei etwas schwächeren Spielen wieder zurück in die Spur finden: „Zuletzt sind wir nicht so gut aufgetreten, aber es gibt auch mal Schwächephasen. Diese wollen wir jetzt aber beenden, da der Kontakt an die oberen Tabellenplätze beibehalten werden soll. Deshalb müssen wir gewinnen, denn dann bleiben wir auch oben dran und halten den Anschluss. Verletzungen sieht Nowak nicht als Entschuldigung: „Klar fällt der ein oder andere Spieler aus, aber das ist kein großes Thema. Alle meine Spieler haben den Anspruch in der ersten Elf zu stehen und dann werden ein, zwei Ausfälle kein Faktor sein. Denn ich habe noch nie in meinem Leben erlebt, dass ein Spieler, der aussetzen musste, das Spiel entschieden hat.“

   „Am Dienstag hatten wir mit der Mannschaft ein sehr gutes Gespräch. Man hat ja gesehen, dass ich mit der Leistung am vergangenen Sonntag nicht zufrieden war, denn da sind wir katastrophal aufgetreten. Aber auch der Knüppel bringt uns jetzt nicht weiter“, philosophiert Manfred Brock von SuS 21. Den Gegner SC 1912 sieht er als gutes Team an: „Buschhausen ist schon eine große Nummer. Sie haben eine gute Mannschaft. Deshalb wird es ein ganz, ganz schwieriges Spiel. Um da mithalten zu können, müssen wir die Mannschaft erst einmal wieder aufbauen. Ich erwarte, dass meine Jungs alles geben und sich wortwörtlich den Hintern aufreißen. Dann würden wir uns über einen Punktgewinn sehr freuen.“ Ein großes Problem im gesamten Saisonverlauf sieht Brock aber im Kader. „Die ersten Elf sind gut, aber mir fehlen dann die Alternativen und deshalb ruhen sich einige auf ihrer Position aus. Allerdings muss ich bis zum Winter so auskommen und dann brauchen wir Verstärkung. Bis dahin müssen wir dann das Beste daraus machen und möglichst am Sonntag damit anfangen“, erklärt Brock.

 Anstoß: 15 Uhr

Kreisliga B - Gruppe 1

BW Fuhlenbrock (5.) - TB Oberhausen (4.)

„Letzten Sonntag ist unser Spiel ja richtig in die Hose gegangen“, findet Andre Hülsmann von Blau Weiß Fuhlenbrock. Seine Mannschaft verspielte beim Derby gegen Rhenania III eine 3:1-Führung und spielten in den letzten Minuten keinen Fußball mehr. Am Sonntag soll es dann wieder besser werden: „Wir sind eingebrochen und ich habe auch keine Erklärung dafür. Jetzt schauen wir aber auf das nächste Spiel und wir wissen, dass wir da wieder konstanter auftreten müssen.“ In TB Oberhausen sieht Hülsmann einen guten und schlagkräftigen Gegner: „TBO war zwar kurz in einem Loch, aber sie haben sich wieder gefangen und stabilisiert. Wir wissen die Stärke des Gegners zu respektieren und wollen dann mal wieder gewinnen. Es wäre ein ganz wichtiger und richtungsweisender Sieg. Ausfallen wird auf jeden Fall Lars Sünderkamp aufgrund einer Verletzung. Björn Benninghoff und Florian Görlitz sind schon seit Wochen angeschlagen und es ist noch nicht geklärt, ob sie im Spiel mitwirken können.

   „Ich erwarte ein richtig schönes und spannendes Spiel“, zeigt sich Turnerbund Trainer Oliver Stolp optimistisch, „Es treffen zwei offensivstarke Mannschaften aufeinander, die wohl beide auf Sieg spielen. Ich denke beide Teams wollen die beiden ersten, BW Oberhausen und Arminia Klosterhardt, noch ein wenig kitzeln und wollen noch lange oben dranbleiben.“ Allerdings ist sich Stolp auch über die Stärken des Gegners bewusst: „Fuhlenbrock hat natürlich eine gute Mannschaft und wir stehen vor einer schwierigen Aufgabe. Aber wenn wir oben den Anschluss halten möchten, dann müssen wir besonders hier gewinnen. Alles andere ist dann auch Quatsch.“ Jedoch plagt TB Oberhausen ein Verletzungspech. Am vergangenen Sonntag standen nur zwölf Spieler aus dem 19 Mann starken Kader zur Verfügung. Trotzdem ist Stolp optimistisch: „Wir werden eine schlagkräftige Truppe zusammen bekommen.“

 Anstoß: 15 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

SC Buschhausen II - TuS Buschhausen

GA Sterkrade II - SV Concordia II

SV Rhenania III - SG Oberhausen

TSV Safakspor II - BW Oberhausen II

Adler Oberhausen - BV Osterfeld

Post Oberhausen - Sterkrade 06/07 II

Arminia Klosterhardt III - Arminia Lirich II

Kreisliga B - Gruppe 2

SV Fortuna II (6.) - SV Rhenania II (8.)

„Am Sonntag sind wir erst mal froh, wenn wir genug Mann haben“, deutet Dieter Büth von Fortunas Zweitvertretung das Verletzungspech an. Florian Woelki verletzte sich im Spiel am vergangenen Wochenende gegen Vonderort schwer und wird aufgrund einen Kreuz- und Innenbandabrisses wohl bis mindestens Januar nächsten Jahres fehlen. Ausfallen wird ebenfalls Robert Kroll, der mit Hüftproblemen zu kämpfen hat. Das sind aber nicht die einzigen Ausfälle, die Büth und sein Team zu verkraften haben. Rhenania sieht er als gute Truppe an: „Rhenania ist eine richtig starke Mannschaft. Ich schätze sie sowieso zu den Mannschaften der ersten sechs. Ich kenne Ralf (van Niersen, d. Red.) ja schon eine Zeit lang und ich weiß, dass er ein guter Trainer ist. Ich erwarte ein spannendes Derby, wo beide Teams auf Augenhöhe agieren.“

   Rhenanen Trainer Ralf van Niersen will von Spiel zu Spiel schauen: „Wir haben jetzt noch drei Spiele in der Hinrunde und wollen so viele Punkte wie möglich holen. Dabei schauen wir von Spiel zu Spiel. Fortuna ist im Derby der eindeutige Favorit. Sie haben, glaube ich, jetzt sieben Spiele in Folge nicht verloren. Außerdem spielen sie zuhause. Wir werden trotzdem versuchen alles rauszuholen.“ Fehlen wird auf jeden Fall Ismail Tcha-Zodi, der noch eine Sperre absitzen muss. Aber auch ohne ihn werden die Rhenanen wieder alles geben und versuchen im Derby einen Punkt mitzunehmen.

 Anstoß: 13 Uhr

 

SW Alstaden II (10.) - Viktoria Bottrop (3.)

Die Tabelle spricht für die Bottrop, doch genau davor warnt Viktoria-Trainer Matthias Pech: „Für mich ist es ein unbeschriebenes Blatt, ich weiß nicht, ob die Verstärkung aus der ersten Mannschaft kriegen, es scheint aber momentan nicht so zu sein. Doch wir müssen mit der gleichen Einstellung wie gegen Rhenania ins Spiel gehen und nicht denken, dass es ein Selbstläufer wird, weil die tiefer stehen“, so der emsige Trainer. Gegen Rhenania Bottrop II zeigten sich die Gäste von ihrer besten Seite und Pech hofft, dass seine Elf den Schwung aus dem 2:1-Sieg mit in die kommende Partie nehmen: „Wir haben gegen Rhenania ein gutes Spiel gemacht, und den Schwung wollen wir auf jeden Fall mitnehmen“, so Pech. Doch die Hausherren empfangen die Bottroper mit breiter Brust und einem 9:1-Sieg gegen SuS 21 Oberhausen II im Rücken, sie werden den Bottropern alles abverlangen und auch wenn die Tabelle eine klare Angelegenheit verspricht, sind die Rollen in dem Spiel der beiden Konkurrenten völlig offen. Ein Grund dafür sind auch die Ausfälle der Gäste: „Ich kann noch nicht sagen wer ausfällt, hinter paar Leuten steht noch ein Fragezeichen, doch wir stellen eine schlagkräftige Truppe und tun alles dafür, die drei Punkte zu holen.

Anstoß: 13 Uhr

 

Dostlukspor II (1.) - Vonderort (14.)

„Die Tabellenkonstellation sagt ja wohl schon alles“, so DSB-Trainer Sadettin Senyüz. Und da gibt es wohl keine zwei Meinungen. „Dostlukspor ist klarer Favorit in dem Spiel“, so Vonderort-Trainer Erdal Balli. Derweil führen die Hausherren die Liga an und haben einen guten Lauf, nach dem 3:1-Sieg gegen Königshardt II, sollen auch gegen das Bottroper Kellerkind drei Punkte her. „Wir wollen da weiter machen, wo wir letzte Woche aufgehört haben“, gab Senyüz zu Protokoll. Während bei den Gastgebern alles nach Plan läuft und sie bereits 32 Zähler auf ihrem Konto haben, läuft bei den Vonderortern alles drunter und drüber. Aus zwölf Spielen konnten sich die Gäste gerad einmal sieben Punkte erspielen, dazu kommen erhebliche Personalprobleme. „Das wird richtig schwer, wir haben wieder nicht genügen Leute im Kader“, ärgerte sich Balli. Doch auch dem Vonderort-Trainer ist die Situation bekannt und wenn die Vonderorter in der kommenden Spielzeit weiterhin in der Kreisliga B gegen den Ball treten wollen, muss schleunigst eine Wende her. „Es müssen Punkte her, das ist richtig schwer aber wir brauchen die Punkte“, erklärt Balli. Doch es sieht alles danach aus, als würden die Hausherren, die auf Hakan Cavdar verzichten müssen, das Spiel für sich entschieden und die Gäste weiter in die Krise schießen. „Gefährlich können die uns nicht werden, wir sind gefährlich für die“, zeigte sich Senyüz zuversichtlich.

Anstoß: 15 Uhr

 

SV 1911 Bottrop (4.) - Batenbrocker Ruhrpott Kicker (9.)

Der SV 1911 befindet sich weiter im Höhenflug. Seit mittlerweile fünf Spielen hat das Team von Trainer Ralf Quabeck keine Punkte mehr abgegeben. Und das Torverhältnis der vergangenen fünf Partien beträgt dabei 20:0. Aber auch die Batenbrocker scheinen aufgrund der vergangenen Ergebnisse gut drauf: In den vergangenen fünf Spielen sammelte das Team von Trainer Dirk Schulz zehn von möglichen 15 Punkten. Nur den Welheimer Löwen müssten sich die BRK'ler knapp mit 3:4 geschlagen geben. "Batenbrock scheint stabil zu sein und wird ein unangenehmer Gegner sein", so 1911-Trainer Ralf Quabeck. Trotz der ordentlichen Punkteausbeute zuletzt, war Dirk Schulz nicht immer mit den gezeigten Leistungen zufrieden. Für Sonntag findet er daher deutliche Worte: "Wenn wir gegen 1911 etwas mitnehmen wollen, müssen wir über unsere Grenzen gehen." Doch auch Quabeck scheint Respekt vor den Gästen zu haben: "Wir müssen eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legen und zu jeder Zeit konzentriert sein." Personell gesehen muss Quabeck dabei auf den im Urlaub weilenden Lukas Notthoff sowie den weiterhin verletzten Christoph Busch verzichten. Die Ausfallliste der Batenbrocker ist länger: Dominik Kröse, Nico Parisis und Patrick Boes werden ebenso ausfallen wie Denis Hufnagel, der sich am Dienstag beim Training verletzte. 

   Der SV 1911 dürfte aufgrund der Tabellensituation daher als Favorit in das Spiel gehen, zumal die Quabeck-Elf auf der heimischen Anlage noch ungeschlagen ist und das bei einem Torverhältnis von 26:3.

Anstoß: 15 Uhr

 

Welheimer Löwen (2.) - Königshardt II (5.)

„Ich bin immer noch ganz enttäuscht von letzter Woche“, zeigte sich Löwen-Trainer Thomas Ochojski von der Leistung seiner Elf bei dem 1:1-Unentschieden gegen Polonia Bottrop enttäuscht. „Jetzt muss andere Leistung her, das war ganz wenig“, so „Netzer“ weiter. Doch mit Königshardt II empfangen die Bottroper eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel und dauch die Oberhausener wollen weiter oben dran bleiben. In der vergangenen Woche mussten die Gäste, um Trainer Ralf Meseck, eine 1:3 Niederlage gegen den Spitzenreiter Dostlukspor Bottrop hinnehmen. „Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen den direkten Konkurrenten müssen wir gucken, dass wir jetzt Punkte holen, um dran zu bleiben und letzten Endes, um vorbeizuziehen optimaler weise einen Sieg einfahren“, fordert Meseck eine Reaktion auf die Niederlage in der vergangenen Woche. Eine Reaktion erwartete auch „Netzer“ von seiner Mannschaft: „Unser Ziel ist es immer noch der Aufstieg, wir werden sehen, ob die Mannschaft jetzt eine Trotzreaktion zeigt, dann wird mir auch einiges klar und man kann mehr über die Zukunft sagen“, so Ochojski. Für die Gäste ist der Gegner jedoch die größte Überraschung: „Für mich sind die Löwen stückweit ein unbeschriebenes Blatt, vor der Saison hätte ich die nicht so stark eingeschätzt. Aber wer von der Winterpause noch auf dem zweiten Tabellenplatz steht, der kann was und es ist für mich überraschend aber dort wird gute Arbeit geleistete“, lobt Meseck den Einsatz der Bottroper. Doch Geschenke wollen die Gäste nicht verteilen und sie werden den Hausherren alles abverlangen. Die Rollen in der Partie sind völlig offen und auch im Personal sind die Rollen ausgeglichen verteilt. Während die Bottroper auf die beiden Leistungsträger Nedjat Fezjulovic und Daniel Bluszcz verzichten müssen, muss auch Meseck ohne einige seiner Akteure planen: „Letzte Woche war es schon das Problem, das weniger der Gegner, sonder mehr die eigene Situation das Spiel entschieden haben, doch diese Woche wird es wieder etwas entspannter und ich bekomme sicherlich 11 plus drei Ersatzspieler zusammen“, so Meseck abschließend.

Anstoß: 13 Uhr

 

Die weiteren Partien in dieser Liga:

VfB Bottrop II - SuS 21 Oberhausen II

SV Vorwärts - TB Oberhausen II

TSV Safakspor III - FC Polonia

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Kommentare: 9
  • #1

    Jupp (Freitag, 15 November 2013 15:04)

    Mölle wird die jungen Blau -Weißen so heiß machen das es Sonntag wieder kracht an der Tulpenwiese!!!
    Mit einem Sieg ist man oben dran!!
    Also Jungens gebt alles und schießt euch auf Platz 2!!!

  • #2

    arminia (Freitag, 15 November 2013 16:08)

    Arminia drei und bwo zwei geben wieder Gas .

  • #3

    Görlich (Freitag, 15 November 2013 16:12)

    aufgepasst, die Bezirksliga wird dank dem Adler nach Sonntag endlich wieder spannend ;)

  • #4

    Ruhrpott (Freitag, 15 November 2013 16:58)

    BWO aufgepasst. Jeder Sieg muß hart erkämpft werden. Richtig die Abwehr steht jetzt besser. Trotzdem sollte jeder für jeden kämpfen, dann geht's auch weiter aufwärts. Glückauf

  • #5

    Glück Auf (Freitag, 15 November 2013 17:52)

    Concordia bekommt einen auf die Mütze!!!

  • #6

    zu 2 (Freitag, 15 November 2013 23:45)

    Wie gut das keiner den Post Sv auf der Rechnung hat:)

  • #7

    Altistin (Samstag, 16 November 2013 09:37)

    Bezirksliga ist eine Stufe zu hoch für Gambino.

    Adler wird sich Sonntag sicherlich nicht so schnell geschlagen geben!

  • #8

    Freddy (Samstag, 16 November 2013 10:42)

    Viel Erfolg den 72ern. Ich hoffe auf Sieg, tippe aber 1:1

  • #9

    sterkrader (Samstag, 16 November 2013 12:11)

    ja genau 5:1 glück auf!!!